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Welches Setting gibt es noch nicht/fehlt euch?

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Autor Thema: Setting  (Gelesen 11007 mal)

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Offline Glgnfz

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Re: Setting
« Antwort #75 am: 4.05.2010 | 18:17 »
Verdammichnocheins! Du hast Recht! :o


Dann nehme ich alles zurück!
Visionär: "Geht weg ihr Rabauken mit eurer Rockmusik und den Rauschgifthaschischspritzen!"

Coldwyn: "Hach, was haben die Franzosen für schöne Produkte, wir haben irgendwie nur Glgnfz. Wie unfair."

Offline Bombshell

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Re: Setting
« Antwort #76 am: 4.05.2010 | 18:27 »
Hallo,

Tiere, nicht anthropomorphe Furries! :)

Als wenn man in den von dir gesuchten Settings nicht auch nur bewegungsgehemmte Furries spielen würde.

MfG

Stefan
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Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Re: Setting
« Antwort #77 am: 4.05.2010 | 21:32 »
Dem Review nach ist das aber nichts anderes als Star Trek mit anderen Namensschildchen.

Ja, aber das alte virile Kirk-Universe, nicht das weichgespülte Picard-Universe oder gar dieser Reboot-Kram. Ich habs übrigens vorhin gekauft, danke für den Tipp...
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Zitat von: korknadel
Rollenspiele sollen bei Dir im besten Fall eine gewisse Schwermut, Resignation und Melancholie hervorrufen.

Zitat von: Dolge
Auf Diskussionen, was im Rollenspiel realistisch ist und was nicht, sollte man sich nie unter gar keinen Umständen absolut gar überhaupt vollständig nicht einlassen.

Offline Feuersänger

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Re: Setting
« Antwort #78 am: 4.05.2010 | 22:45 »
Ohne jetzt S&S gelesen zu haben -- wenn es so ein TOS-Klon ist, wie ich vermute, werden trotzdem eine ganze Reihe von Bobas Wünschen davon nicht erfüllt:

Ohne Schutzschirme, ohne sprechenden (fühlenden) Robotern,
ohne FTL Kommunikation...
ohne Aliens die entweder Menschen mit Latexstirnlappen, SciFi Umsetzung von EDO Völkern bonschenbunte Plüschtiere darstellen.
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
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"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

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Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #79 am: 4.05.2010 | 23:57 »
Wie wäre es denn mit Mindjammer ? Passt zwar auch nicht ganz, ist aber vielleicht recht nahe dran. Z.b. gibt es dort sprechende, fühlende Roboter und sonstige KIs jeglicher Art, da die Kernwelten ja eher von der transhumanistischen Sorte sind. Die "ökologische Nische" der Gummistirnmenschen-Aliens wird durch von der Erde stammende Kolonisten gefüllt. Die Grundstimmung ist ziemlich optimistisch-fortschrittlich und es ist kein Mittelalter-In-Space. 
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Offline Der Oger (Im Exil)

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Re: Setting
« Antwort #80 am: 5.05.2010 | 00:27 »
Mir fehlt ganz dringend ein ernsthaftes SF Setting in deutscher Sprache!

Aliens, Starship Troopers, Firefly, BSG, B5, Traveller interstellar Wars, Alternity...
Eines, wo man es richtig krachen kann, das aber nicht zu pulpig wird.

Kein Pazifisten-wir-lösen-alles-mit-Plasmaspulenumkehrung Star Trek
und auch kein zu Mittelalterlich angehauchtes wie Fading Suns, Spaß Gothic oder WH40K.

Ohne Schutzschirme, ohne sprechenden (fühlenden) Robotern,
ohne FTL Kommunikation...
ohne Aliens die entweder Menschen mit Latexstirnlappen, SciFi Umsetzung von EDO Völkern bonschenbunte Plüschtiere darstellen.

Dafür mit langsamen FTL, gewaltigen Schiffen und plausiblen Interessenskonflikten.
Wo Cyberware wenn überhaupt eine Nebenrolle spielt, keine Magie (auch kein PSI) existiert und es ein bisschen dreckig zugeht und Menschen bluten, wenn sie getroffen sind.

Mit zwei Ausnahmen (schnelle FTL - Kommunikation (wobei das auch Wochen dauern kann, wenn man nicht eine ganze Menge Geld hinlegt) und ein Feudalsystem, das man aber auch herunterspielen kann), empfehle ich MechKrieger. Gibts in den Versionen II (empfohlen) und III (abzuraten) auch auf Deutsch. Am ehesten vor 3025, vor den Clans und dem Blakistengewusel.
(FTL ist zwar per se schnell - Nullzeit - es dauert jedoch je nach Stellarklasse 3 - 150 Tage, bis man einen Planeten per LandungsSchiff erreicht. VIEL Zeit.)

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alexandro

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Re: Setting
« Antwort #81 am: 5.05.2010 | 00:50 »
Suche ein Hard-SciFi-Setting mit einem plausiblen Sternenreich.

Was es dazu gibt (Drittes Imperium, Innere Sphäre...) ist mir zu doof, zu willkürlich zusammengwürfelt und unter einem gemeinsamen Territorium vereint, ohne irgendwelche kulturellen Gemeinsamkeiten zu haben (zudem ist es idR thinly diguised Gegenwärtskritik, was mich abstößt).

Die Allianzwelten bei "Firefly" könnten passen, leider sind sie derart vage beschrieben dass ich mir darüber nicht sicher sein kann.

Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #82 am: 5.05.2010 | 00:59 »
Hard-Sci-Fi ? Geht zwar in eine VÖLLIG andere Richtung als Firefly, aber versuch einfach mal "Eclipse Phase" ! Die SF dort ist schon ziemlich hart. Gut, ok.....man kann nicht gerade von "Sternenreich" sprechen, da die Transhumanity sich vorzugsweise nur um einen Stern im eigenen Sonnensystem herumtreibt und in diesem nicht mal geeint agiert. Da unser eigenes Sonnensystem bei Licht betrachtet aber auch schon ziemlich riesig ist und bei EP nahezu alle irgendwie verfügbaren Planeten und Monde und größeren Asteroiden des Systems besiedelt sind und das Ganze noch durch eine Vielzahl von Raumstationen, Habitaten und Raumschiffflotten erweitert ist, kommt schon sehr schnell das Gefühl von Weite, kosmopolitischer Vielfalt und gigantischen Dimensionen auf. "Sternenreichfeeling" kommt da recht schnell z.b. bei der Jupiter-Junta oder dem Planetaren Konsortium auf. Die Welt von EP ist keine "Gegenwart in Disguise", sondern in vielen Punkten recht plausibel weitergedacht.
« Letzte Änderung: 5.05.2010 | 01:02 von Waldviech »
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Offline Feuersänger

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Re: Setting
« Antwort #83 am: 5.05.2010 | 08:33 »
Hey, so vom ersten Stöbern auf der Website könnte mir Eclipse Phase auch gefallen. Werd mir heut abend mal das Quick Start Paket reinziehen. Und das komplette Spiel kostet auf Drivethru nur $15, ist also wohl beim Publikum schon gefloppt.
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Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #84 am: 5.05.2010 | 09:24 »
Du kannst Dir auch gleich die Vollversion reinziehen ;)
Das kostet als PDF absichtlich nur 15 Tacken, da diese 15 $ lediglich als "Spende" zu verstehen sind. Die Macher von EP gehen da einen ähnlichen Weg wie die von Degenesis oder Opus Anima: Das PDF läuft eigentlich unter "Creative Commons" und darf legal herumgetauscht werden. D.h. es ist für Lau aus dem Netz saugbar, ohne das man ein schlechtes Gewissen haben müsste. Die Autoren haben es, bevor die PDF zu Drivethru wanderte und es eine Printausgabe gab, selbst in´s Bittorrent-Netzwerk gestellt.
Mittlerweile gibbet das Teil auch bei Rapidshare:

http://www.filestube.com/8cba8dedd651da4d03ea,g/CAT21000-EclipsePhase.html

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Re: Setting
« Antwort #85 am: 5.05.2010 | 09:31 »
Da geht man einmal mitten im Postschreiben frühstücken und schon ist wer schneller. ;) Aber Waldviech hat recht. :)
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Offline Boba Fett

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Re: Setting
« Antwort #86 am: 5.05.2010 | 09:42 »
Man sollte aber beachten, dass EP weniger Hard SF als eher Transhumanism ist.
Wir haben es auf dem Sommertreffen angespielt.
Erster (!) Eindruck: Setting sehr interessant, System zu kompliziert, weil die Komplexität des Regelwerkes keinerlei Vorteile liefert...
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Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #87 am: 5.05.2010 | 09:49 »
Naja, aber´s ist immer noch härter als manch andere SF und besser durchdacht und in sich konsistenter als 0815-Sternenreich XY ist es ohnehin. So richtig harte SF funktioniert mit Space-Opera meines Erachtens sowieso nicht. ;)

Zitat
System zu kompliziert, weil die Komplexität des Regelwerkes keinerlei Vorteile liefert...
Leider richtig. Das Regelsystem ist zwar nicht mies im Sinne von schlecht, aber etwas Schlankeres wär´ von Vorteil gewesen. Mittlerweile gibt´s auch eine Fate-Umsetzung, die recht gut funktionieren soll, aber dafür muss man natürlich Fate mögen...:

https://docs.google.com/View?id=dc56wz68_12crxrzww5
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Offline Feuersänger

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Re: Setting
« Antwort #88 am: 5.05.2010 | 13:50 »
Ich hab halt für mein Hard-SF Setting noch gar kein System auserkoren. Aber das war von Anfang an als Hard SF ausgelegt, hat mit Transhumanism nichts zu tun, und ist auch nicht als Space Opera gedacht. Es gibt auch keine Aliens (zumindest keine intelligenten), dafür ein Mutterland/Kolonienszenario mit Unabhängigkeitskriegen und was so dazugehört.

Edit:
Hier ein Link zur damaligen Diskussion über den Setting-Hintergrund, leider mit einigen Seiten (?) mythenmetzscher Abschweifungen darinnen: http://tanelorn.net/index.php/topic,39767.0.html
Edit 2: Aber hier ist eine Zusammenfassung: http://tanelorn.net/index.php/topic,39767.msg889199.html#msg889199
« Letzte Änderung: 5.05.2010 | 14:06 von Feuersänger »
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Re: Setting
« Antwort #89 am: 5.05.2010 | 15:19 »
Mit zwei Ausnahmen ... empfehle ich MechKrieger.

Danke für den Typ!

Mechkrieger hab ich im Schrank stehen in 2 Versionen.
Battletech als Brettspiel spiele ich sehr gern (aus Zeitmangel immer seltener), das Rollenspiel hat mich nie gepackt.
Abgesehen von allem was mit dem Clans kam (besser: alles was nach 3025 kam) hat mich eher angenervt ("wet munchkin dreams") und das war nun mal das Hauptaugenmerk für lange lange Jahre.
Was mich am Mechwarrior RPG (immer ge-) stört (hat), ist das Regelsystem.
Deswegen fällt es aus dem Rahmen.
Ausserdem liegt der Fokus bei denen, die es gern spielen würden klar auf "Mechpiloten" spielen auch wenn das Setting viel mehr bietet. Und da spiele ich dann lieber das Brettspiel. :)
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alexandro

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Re: Setting
« Antwort #90 am: 5.05.2010 | 15:44 »
Ähm, ja...unter hard-SciFi verstehe ich low-tech, kein Transhumanisn-Gespritze (wie "hard" dieses wirklich ist kann man aus heutiger Sicht ohnehin nicht beurteilen).

Sowas wie Traveller, Mechwarrior, Serenity, Earth2... nur eben mit vernünftigen Setting.

Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #91 am: 5.05.2010 | 18:08 »
Ist wohl ne Definitionssache.  :D
Persönlich würde ich mir zum Beispiel bei einem wirklich bodenständigen Low-Tech-Hard-SF-Setting allzuviel Raumfahrt klemmen. Allenfalls Forschungsbasen auf den Nachbarplaneten. Interstellare Raumfahrt gäb´s schon garnicht - zumindest nicht mit FTL und Besatzung ;). Sowas wie "Nasa 2050" wäre nach meiner Hard-SF-Definition  "tragbar", Trevor McBlast der abgerissene Weltraum-Freetrader eher weniger.
Riesige Sternenreiche, interstellare Raumfahrt, Astronauten mit Buschpilotenflair und einer Welt, in der die Technologie von Schwerkraftkontrolle und 3D-Fernsehen mal abgesehen nicht weiter entwickelt ist als die Technologie von nächstem Dienstag wären für mich in den zentralen Punkten einfach nicht mehr "hart". Zwar cool, aber eben eher Space-Fantasy als Science Fiction. Angesichts der Tatsache, daß Raumfahrt in der realen Welt geradezu absurd aufwändig ist, finde ich die Weltentwürfe von Firefly oder Traveller im Grunde alles andere als "Hard-SF-mäßig".

Gut, dass mir der Punkt mit der Hard-SF meistens recht egal ist   ~;D
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Offline Jiba

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Re: Setting
« Antwort #92 am: 5.05.2010 | 19:26 »
Hallo,

Als wenn man in den von dir gesuchten Settings nicht auch nur bewegungsgehemmte Furries spielen würde.

MfG

Stefan

Naja, aber es geht mir eben um die Bewegungshemmung, realistische Fellfarben, etc.
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Offline Feuersänger

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Re: Setting
« Antwort #93 am: 5.05.2010 | 19:27 »
Ohja, da könnt ich ein Liedchen von singen, wie sehr die Meinungen auseinandergehen, was "Hard SF" darstellt. Es gibt da insbesondere so eine Spezies (z.B. in einschlägigen Usenet-Gruppen), die für SF überhaupt nur Technologien in Betracht ziehen, die schon heutzutage längst bekannt und im Einsatz sind. Jegliche heute nicht verfügbare Technologie wird da als "magic" abqualifiziert. Da sind NTRs (also Raketen mit Fissionsantrieb) das höchste der Gefühle.

Von solchen Querulanten abgesehen, machen aber die meisten Hard-SF-Vertreter gewisse Zugeständnisse, gerade was FTL-Reisen angeht. Aber von FTL mal abgesehen, zeichnet sich Hard-SF aus durch:
- Newtonsche Mechanik: es gibt keine Reibung; Raumschiffe haben keine fixe "Höchstgeschwindigkeit", müssen aber mit ihrem Treibstoff haushalten, etc;
- es gibt keine "künstliche Schwerkraft", außer durch Zentrifugen oder dergleichen;
- es gibt keine Schutzschilde; Raumschiffe werden in erster Linie durch Panzerung geschützt;
- der dreidimensionalität des Weltraums wird Rechnung getragen;
- es gibt keinen "Stealth" im Weltraum;
und so weiter.

Grundsätzlich wird versucht, Technobabble zu vermeiden und Handwavium auf ein Minimum zu beschränken, aber Unobtainium darf auch in Hard SF verwendet werden.
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Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #94 am: 5.05.2010 | 19:48 »
Zitat
- Newtonsche Mechanik: es gibt keine Reibung; Raumschiffe haben keine fixe "Höchstgeschwindigkeit", müssen aber mit ihrem Treibstoff haushalten, etc;
- es gibt keine "künstliche Schwerkraft", außer durch Zentrifugen oder dergleichen;
- es gibt keine Schutzschilde; Raumschiffe werden in erster Linie durch Panzerung geschützt;
- der dreidimensionalität des Weltraums wird Rechnung getragen;
- es gibt keinen "Stealth" im Weltraum;
und so weiter.
Japp ! So es denn um Raumfahrt geht......nicht alle SF muss zwangsweise was mit dem Weltraum zutun haben (obwohl Raumfahrt natürlich mit am Meisten fetzt). Generell würde ich sagen, daß "Hard-SF" auf der Extrapolation denkbarer Technologien und der Berücksichtigung realer Naturgesetze basiert. Wo da die Grenze zwischen Hard- und Soft-SF liegt, ist natürlich eine Sache der persönlichen Ansichten. Ist Jurassic Park z.b. noch Hard-SF (die geschilderte Klon-Technologie funktioniert grundlegend und widerspricht keinen Naturgesetzen)  oder schon Soft-SF (Die Chance, intakte Dino-DNS zum Klonen zu finden ist derbe gering)....

Insofern sind transhumanistische Technologien für mich eher Hard-SF als FTL-Antriebe. Der Mind-Upload ist rein theoretisch durchaus denkbar. Man braucht "nur" die Nervenzellen-Microchip-Interface-Technik, die es im Ansatz heute schon gibt, weiterzudenken. Maschinen mit Gedanken zu kontrollieren, liegt ja auch schon in relativ greifbarer Nähe. FTL hingegen ist nach heutigem Kenntnisstand ohne Einsatz von Zauberei schlicht nicht machbar - zwar sind Warpantriebe theoretisch berechenbar, aber die benötigten Energiemengen sind derart gigantisch, daß man die Sache schlicht vergessen kann. (Ja, auch mit Fusionsreaktoren, denn es geht um Energiemengen in kosmischem Maßstab)
(Wichtiger Punkt: Was als Hard-SF betrachtet wird und was nicht, variiert natürlich auch mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand. Um 1930 waren Marsmonster noch Hard-SF, heute sind sie es definitiv nicht mehr....)
« Letzte Änderung: 5.05.2010 | 19:55 von Waldviech »
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Offline Bombshell

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Re: Setting
« Antwort #95 am: 5.05.2010 | 20:09 »
Hallo,

Sowas wie Traveller, Mechwarrior, Serenity, Earth2... nur eben mit vernünftigen Setting.

Hast du dir schon mal Dawning Star angeschaut?

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Offline Der Oger (Im Exil)

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Re: Setting
« Antwort #96 am: 5.05.2010 | 22:12 »
Ausserdem liegt der Fokus bei denen, die es gern spielen würden klar auf "Mechpiloten" spielen auch wenn das Setting viel mehr bietet. Und da spiele ich dann lieber das Brettspiel. :)

Ja, dieses Problem kenne ich. Einer meiner Stammspieler pflegt zu sagen: "MechKrieger ist das Rollenspiel, um den BattleTechgefechten einen Sinn zu verleihen."  Wobei ich auch schon Runden hatte, wo das Mechfahren reine Nebensache war, und Infiltration, archäologische Ausgrabungen, strategische Planung oder politische Aktionen die Hauptrolle übernahmen.

Einer meiner Spieler erfand gar das Prinzip des HPG - Termingeschäftes, um sich mit seinen verdienten C - Noten am interstellaren, spekulativen Handel zu beteiligen.

Oft habe ich auch die Beobachtung gemacht, das Spieler Gefechte vermeiden, bis sie in einer taktisch günstigen Ausgangslage sind (die Überzahl haben, einen Hinterhalt legen können), einfach weil ein knapp ausgehendes Gefecht auch verflucht teuer werden kann.
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Re: Setting
« Antwort #97 am: 5.05.2010 | 22:20 »
Hast du dir schon mal Dawning Star angeschaut?
Das ist ein ausgezeichneter Tip. Ich finde Dawning Star auch toll und ärger mich fast ein wenig, dass ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin. Übrigens gibt es das pdf gerade zum Spottpreis.

Allerdings solltest Du die Finger vom noch günstigeren Bundle lassen. Der Zusatzband "Helios Rising" ist nämlich vollkommen beschissen. Leider. Das Abenteuer ist allerdings ganz in Ordnung.

Offline Boba Fett

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Re: Setting
« Antwort #98 am: 6.05.2010 | 08:47 »
Ja, dieses Problem kenne ich.

Das andere Problem, was mir mit dem Battletech Universum in Verbindung im Weg steht, ist, dass ich es immer noch als "zu romantisch" empfinde.
Es läuft immer noch auf "Ritter kämpfen in Duell-gleichen Gefechten gegeneinander".
Das ist nicht das, was ich mir unter einem ernsthaften SF Setting vorstelle.
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Offline Waldviech

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Re: Setting
« Antwort #99 am: 6.05.2010 | 09:01 »
Mal ganz davon abgesehen, daß sich über den möglichen Sinn und Unsinn von Mechas trefflich streiten lässt....:)
Und wäre es, wenn Space Gothic schon "zu mittelalterlich" ist, nicht eigentlich auch "zu mittelalterlich" mit seinem ganzen Feudalgefudel ?
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