Autor Thema: Schöne Diplomarbeit mit Open Office  (Gelesen 10190 mal)

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ErikErikson

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Schöne Diplomarbeit mit Open Office
« am: 27.10.2009 | 18:47 »
Ja, ich schreib ja grade meine Diplomarbeit in Psychologie. Mein Prof meint, ich dürfte die Aufmachung so machen wie ich will, soll halt schön aussehen und gut lesbar sein. Nur ein breiter Rand an der rechten Seite ist vorgegeben.

Habt ihr da Empfehlungen was Schriftart/größe, Rand usw. angeht?
Wäre echt nett wenn ihr mir da etwas Hilfe geben könntet. Ich hab so gar keine Ahnung, was mt Open Office so geht.


« Letzte Änderung: 1.12.2009 | 15:13 von Preacher »

Offline Dr. grant. ur.

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #1 am: 27.10.2009 | 18:54 »
Muss es OpenOffice sein? Ich kann nur empfehlen die Diplomarbeit oder dergleichen mit LaTeX zuschreiben. Ist nicht WYSIWYG, dafür ist aber ein professionelles Textsatzprogramm und kostenlos. MikTeX und TeXniCenter sind die Namen die Du dann brauchen wirst. Warhscheinlich wird Dich - sofern Du nicht LaTeX vertaut bist - die Gewöhnung vielleicht ne Woche kosten, aber du wirst es meiner einschätzung nach nicht bereuen. Beim LaTeX-Kochbuch (einfach googlen) gibbet ne sehr schicke FAQ seite der uni Karlsruhe.
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Offline Beral

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #2 am: 27.10.2009 | 19:03 »
Wir Sportwissenschaftler lehnen uns an die Konventionen der American Psychological Association an. Eine gute Zusammenfassung gibt es hier.
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Offline Buddy Fantomas

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #3 am: 27.10.2009 | 19:18 »
Wenn es seitens des Profs keine konkreteren Vorgaben gibt, was ich übrigens bereits als sehr ungewöhnlich empfinde, würde ich vorschlagen:

Innenränder je nach Art der Heftung anpassen, Außenränder so breit wie verlangt.
Oben und unten jeweils 2 cm - es ginge auch mehr, aber unten geht aufgrund der Fußnoten ohnehin viel Platz verloren).
Schrift anderthalbzeilig, als Schriftart eine konservative Schrift mit Serifen (da gedruckt besser lesbar).

Wenn man schon mal das Glück hat, keine strengen Vorgaben zu bekommen, sollte man es sich nicht künstlich kompliziert machen und womöglich noch mit LaTeX herumwurschteln oder sich irgendwelche Formalien an den Hals reißen, die offenbar gar nicht gewünscht werden.
Keep it plain and simple; mach es komfortabel lesbar, damit Dein Prof dem Ganzen positiv gegenüber steht, und konzentrier' Dich ansonsten auf den Inhalt. Das ist der beste Rat, den man hier geben kann.
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Offline Merlin Emrys

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #4 am: 27.10.2009 | 19:26 »
Für die Statistik: Ich würde empfehlen, den in Berals Beitrag verlinkten Text zu beherzigen, soweit es nicht in Eurem Fachbereich ausdrücklich andere Regeln gilt. (Das kann meiner Erfahrung nach vor allem bei der Art, wie man Zitate belegt, sowie beim Inhaltsverzeichnis der Fall sein. Wenn Du "facheigene" Korrekturleser hast, sollten die Dich aber auch hinweisen, wenn Du von facheigenen Konventionen abweichst. Und facheigene Konventionen sind nun einmal so etwas wie in Stein gemeißelte Gesetze...)

Offline Glgnfz

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #5 am: 27.10.2009 | 19:39 »
Sorry, aber ich muss es tun, ES ist stärker als ich: "Und schreibe dann besser 'Diplom' mit 'M'!"  >;D
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Offline Bombshell

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #6 am: 27.10.2009 | 19:52 »
Hallo,

Habt ihr da Empfehlungen was Schriftart/größe, Rand usw. angeht?

Du kannst dir ja mal Satzspiegelkonstruktionen im Vergleich anschauen.

Wäre echt nett wenn ihr mir da etwas Hilfe geben könntet. Ich hab so gar keine Ahnung, was mt Open Office so geht.

Obiges ist zwar auf LaTeX zugeschnitten, aber die Konstruktionen kannst du ja in OP nachbauen.

Mfg

Stefan
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Offline Benjamin

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #7 am: 27.10.2009 | 20:04 »
Mein Layout:

Font: Fließtext Times New Roman 12 pt, Zeilenabstand 18 pt

Oben 3,5 cm
Unten 3,5 cm
Innen 2,5 cm
Außen 3,5 cm

Offline Paddy

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #8 am: 27.10.2009 | 20:09 »
Wenn es seitens des Profs keine konkreteren Vorgaben gibt, was ich übrigens bereits als sehr ungewöhnlich empfinde, würde ich vorschlagen:

Innenränder je nach Art der Heftung anpassen, Außenränder so breit wie verlangt.
Oben und unten jeweils 2 cm - es ginge auch mehr, aber unten geht aufgrund der Fußnoten ohnehin viel Platz verloren).
Schrift anderthalbzeilig, als Schriftart eine konservative Schrift mit Serifen (da gedruckt besser lesbar).

Wenn man schon mal das Glück hat, keine strengen Vorgaben zu bekommen, sollte man es sich nicht künstlich kompliziert machen und womöglich noch mit LaTeX herumwurschteln oder sich irgendwelche Formalien an den Hals reißen, die offenbar gar nicht gewünscht werden.
Keep it plain and simple; mach es komfortabel lesbar, damit Dein Prof dem Ganzen positiv gegenüber steht, und konzentrier' Dich ansonsten auf den Inhalt. Das ist der beste Rat, den man hier geben kann.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Bei einer Diplomarbeit hat man besseres zu tun, als sich in neue Technologien einzuarbeiten (zumal LaTex für 0815-Diplomarbeiten auch nicht so wahnsinnig viel bringt). Und auch ich empfinde es sehr seltsam, dass es hier keine Vorgaben (nicht mal die geringsten) gibt. Bei uns gab es ganze Leitfäden. Scheiße, das Formatieren hat länger gedauert als das Ding zu schreiben.

Gruß
Frank
Ich weiss, dass manche, die mich lesen, anders denken als ich. [...] würde sich meine Ansicht am Ende selbst als irrig erweisen, so bleibt doch immer die Tatsache, dass viele dieser Andersmeiner keine fünf Minuten über eine so verwickelte Frage nachgedacht haben. Wie sollten sie also mit mir übereinstimmen? (José Ortega Y Gasset: Der Aufstand der Massen)

Offline Arbo

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #9 am: 27.10.2009 | 21:32 »
O.K., da es um "Schönheit" ging und die subjektiv ist ... ;)

Also, ich empfand es immer ganz gut, wenn rechts und links wirklich breite Ränder sind, sprich mind. 3 cm. Ist Geschmacksache und muss auch mit Tabellenbreiten, wenn verwendet, abgeglichen werden ... liest sich aber nach meinem Geschmack einfach besser (weil weniger Zeichen pro Zeile ;) ).

Was auch gut ausschaut, wenn Überschriften ohne Serifen und Text mit ... sprich: Überschrift Verdana/Arial Black u.ä. ... Text: New Times Roman oder so. Oder das Ganze dann umgekehrt.

Ansonsten: Nicht zu tief gliedern. Es sieht extrem bescheiden aus, wenn da Inhaltspunkt 1.2.3.4.5.6a o.ä. steht. Aber das hat halt auch was mit Inhalt zu tun. Sicher ist es auch nicht schlecht, sich auf eine (!) Form der Hervorhebung zu beschränken, d.h. entweder fett oder kursiv hervorheben.

Den Rest hat Yerho schon genannt: Keep it simple!

Arbo

P.S.: Ich persönlich empfehle, auf die Format-Blöcke von Open-Office zurückzugreifen (F11). Alles, was benötigt wird, einfach dort definieren oder neu erschaffen. Am Ende wirkt das konstistenter, als wenn einzelne Absätze manuell formatiert werden.
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Offline Arbo

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #10 am: 27.10.2009 | 21:47 »
Naja, wenn Du Endnoten verwendest, würde ich die auch ans Ende heften. ;)

Ist halt auch eine Geschmacksache. Denn manche mögen es nicht, zig mal im Buch (u.ä.) rumzublättern, um dann so sagenhaft wichtige Infos zu lesen wie bspw. "Im Original ist an der Stelle leider ein Senfklecks, so dass über den wahren Gehalt nur noch spekuliert werden kann ...". ;)

Na im Ernst: Ich würde Fußnoten nehmen. Endnoten nur, wenn es verlangt wird. Zur Endnoten-Anwendung gibt's hier nen guten Tipp.

Arbo



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Offline Merlin Emrys

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #11 am: 27.10.2009 | 23:39 »
Ich hab Probleme mit den Fußnoten. Soll ich die als Endnoten ans Ende der Arbeit hängen, oder ans Ende der Seite?
Wenn ich sie als Fußnoten ans Ende der Seite bringe, wird komischerweise nur die erste Zeile angezeigt, der Rest erst wenn man mit der Leertase durchscrollt.
Das ist seltsam. Ich hatte zwar schon einige Seltsamkeiten bei den Fußnoten in OO, aber diese war noch nicht dabei :-o . Insofern kann ich jetzt auch nicht ad hoc sagen, wie man so ein Verhalten abstellen kann...
Ich würde eher für Fußnoten plädieren, eben weil man sie schneller in den Blick fassen kann. Nur wenn es wirklich längere Ergüsse sind, die nicht in den Haupttext sollen, bieten sich auch Endnoten an, weil sie dann auf einer Seite unten zu viel Platz verlangen würden. Aber das ist ein eher selten eintretender Fall, und in Diplom- oder Doktorarbeiten sollte man vorzugsweise beweisen, daß man ohne solches auskommen kann.

Und wie würdet ihr das mit den Überschriften machen?
Ich gehe meist nach Optik vor, beginne mit einer eher hohen Schriftgröße (Times New Roman 18 z.B.), und reduziere die dann in Zweierschritten (16, 14,12), wobei fett und kursiv abwechselnd oder zusammen ergänzend dazukommen (können). Wenn es gut aussieht, arbeite ich auch mal mit Unterstreichungen bei tief geschachtelten Überschriften. Aber das hängt bei mir auch immer sehr davon ab, wieviel Text die Überschriften umfassen und ob die Seitenumbrüche davon abhängen usw.

Pyromancer

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #12 am: 27.10.2009 | 23:51 »
Tipp aus der Praxis: Hol dir die Formatvorlage von jemandem, der bei dem Prof schon eine Diplomarbeit geschrieben hat.
Alternativ: Hol dir die Formatvorlage vom Nachbarlehrstuhl/Institut/Department/Fakultät oder wie das bei euch heißt.

Irgend jemand hat sich die ganze Arbeit schon gemacht und diese Formatvorlage erstellt; da braucht man das Rad nicht nochmal neu erfinden.

Eulenspiegel

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #13 am: 27.10.2009 | 23:59 »
Bei uns gab es ganze Leitfäden. Scheiße, das Formatieren hat länger gedauert als das Ding zu schreiben.
Mit LaTeX wär das nicht passiert. Da gibst du oben die Vorgaben ein und die eigentliche Layout Gestaltung übernimmt das Programm.

Ansonsten zum Anfangspost:
Schau dir einfach die Diplomarbeiten von anderen Studenten an und übernehme das Layout, das dir am besten gefällt. (Und ja, wie meine Vorredner bereits sagten: Wenn du bei OpenOffice bleibst: Keep it small and simple! Eine Verkomplizierung des Layouts dauert bei OpenOffice Ewigkeiten und der Vorteil ist nur gering.)

Offline Bad Horse

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #14 am: 28.10.2009 | 03:01 »
Verwende auf jeden Fall Blocksatz, alles andere sieht unprofessionell aus. Zum Thema End-/Fussnoten würde ich mir - wie schon empfohlen - alte Diplomarbeiten suchen und schauen, wie das da gemacht wurde.

Such dir außerdem jemanden, der die Arbeit Korrektur liest und sich mit Zeichensetzung auskennt.  ;)
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Offline Timberwere

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #15 am: 28.10.2009 | 14:54 »
-Schriftgröße ist bei uns standartmäßig 12, zumindest bei anderen Profs.

-Kapier ich nicht. Kenn mich leider kaum aus mit sowas. Was ist mit Pt. (Punkt?) gemeint? Wie stellt man Zeilenabstand ein?
^

Schriftgrößen werden in "Punkt" angegeben. Wenn ich das richtig verstehe, ist das einfach die Anzahl der Pixel, die ein Standardbuchstabe wie "t" in der Höhe hat (und ja, Standard schreibt sich übrigens mit "d", hat nichts mit der Standarte oder Fahne zu tun, die man schwenken kan ;)).

Und auch die Abstände zwischen zwei Zeilen werden in "Punkten" definiert.

In Open Office wie auch in MS Word gibt es 2 Möglichkeiten, beide zu finden unter "Format - Absatz - Einzüge und Abstände". (kleiner Warnhinweis: ich verwende die Mac-Version von Open Office und hoffe, auf Windows-Systemen ist es identisch):

Unter "Zeilenabstand" gibt es ein Dropdownmenü, wo du selbigen einstellen kannst (Optionen sind 1-zeilig, 1 1/2, 2, Proportional, Mindestens, Durchschuss und Fest). Das ist dann der Abstand innerhalb eines Absatzes zwischen den Zeilen.

Im selben Menü gibt es auch die Option "Abstand" - "Über Absatz" und "Unter Absatz", wo du zusätzlich mehr Platz zwischen Absätzen einstellen kannst.

Da sind auch noch diverse andere nette Einstellungen wie zum Einzug, sowie in den anderen Reitern des Menüpunktes Optionen zur Textausrichtung, zu Numerierungen etc.

PS: Diplomarbeit über WoW klingt interessant. Welches Thema hast du denn gewählt? Würde ich ja gerne mal lesen, wenn sie fertig ist... :)
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
Meine Rede.
Zitat von: Shield Warden
Wenn das deine Rede war, entschuldige dich gefälligst, dass Timberwere sie nicht vorher bekommen hat und dadurch so ein Stress entstanden ist!

Offline Bad Horse

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #16 am: 28.10.2009 | 15:04 »
Neue Begriffe sind Fachbegriffe, die das erste Mal auftauchen. Wenn du also die Begriffe farmen oder spawnen einführst, dann setzt du sie kursiv, aber nur beim ersten Mal.
Worte, die du besonders betonen möchtest, kannst du fett setzen. Wenn du also darüber referieren möchtest, dass Experten von einer WOW-Sucht sprechen (und das nicht das Hauptthema ist, sondern nur eine Randbemerkung), dann setz das Schlagwort fett.

Zeilenabstände kannst du so einstellen, dass bei jedem neuen Absatz ein gewisser Abstand (standardmäßig 6 pt., 4 pt. reicht aber auch) gelassen wird. Das lockert den Text auf und sieht gefälliger aus.
.
Der Abstand, den du durch eine Leerzeile erreichst, ist übrigens an deine Schriftgröße angepasst (in deinem Fall also 12 pt.).
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #17 am: 28.10.2009 | 15:05 »
@ErikErikson

Nichts für ungut, aber angesichts Deines eklatanten Unwissens in Sachen Textverarbeitung frage ich mich, wie Du es bis zur Diplomarbeit geschafft hast. Bei uns folgte jede Semesterarbeit und sogar fast jeder Hausarbeit formalen Richtlinien, und ohne Kenntnis grundlegender Funktionen, die sich alle Office-Anwendungen teilen, war es praktisch unmöglich, auch nur bis zur Zwischenprüfung zu kommen. Und ging an jeder Uni und allen Studenten so, die ich kenne. So etwas gehört zum strukturellen wissenschaftlichen Arbeiten und musste nach spätestens nach den ersten zwei Semestern "Schonzeit" sitzen.

Du bist wirklich der Allererste, der dieses Wissen erst zur Diplomarbeit braucht, und ich habe mich bei diesem Thread zwischendurch schon ernsthaft gefragt, ob Du uns vielleicht auf den Arm nimmst oder erst mit dem letzten Semester an eine deutsche (oder generell europäische) Uni gewechselt bist.

Also, erklär' mal, wie kommt's? ;D
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Samael

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #18 am: 28.10.2009 | 18:05 »
Eine psychologische Feldstudie OHNE Statistikteil? Damit kommt man durch?

Offline Arbo

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #19 am: 28.10.2009 | 18:07 »
-Zu Fußnoten: (abgesehen davon dass ich nicht recht kapier wie man sie richtig einstellt) Die sind bei mir immer sehr lang, mehrere Zeilen oder noch länger. Mein Prof meint ich könnt sie als Fußnoten bringen oder auch in Klammern setzen. Als Fußnoten sind sie arg lang, in Klammern auch irgendwie blöd.

Prinzipiell: Wenn die Fußnote wirklich arg lang ist, dann kannst Du Dich alternativ erstmal fragen, wie wichtig die ist. Wenn das sehr wichtige Infos sind, solltest Du überlegen, die direkt in den Text einzubauen.

Ansonsten verstehe ich Dein Problem. Ich würde dann einfach danach gehen, was DIR am Besten gefällt. "Umgebrochene" Fußnoten sehen zwar doof aus, sind bisweilen aber auch üblich. Zumindest habe ich eine Reihe solcher Fußnoten in verschiedenen Fachpublikationen schon sehen dürfen. Unter anderem auch welche, die sogar den überwiegenden Teil der Seite an Platz einnahmen.

Übrigens kannst Du bei OpenOffice einstellen, was in solchen Fällen passieren soll. Du kannst bspw. dafür sorgen, dass die Fußnoten komplett zusammen gehalten werden (das machst Du über die Formatierung "Absatz" und "Absätze zusammenhalten"). Du kannst jedoch auch einstellen, dass bei Seitenumbrüchen noch eine kleine Zusatzinfo angezeigt wird, z.B. << weiter auf S.  >> (über "Extras" und Fuß- / Endnoten).

Ansonsten: Abstände (Zeilen, Absatz vor und dahinter etc.) würde ich relativ zur Schriftgröße machen (Was - imo - ganz nett ausschaut ist 1.25-facher Zeilenabstand).


[Edit]

@ Samael:

Das liegt wohl eher in der Natur der qualitativen Erhebungen. ;)

Arbo
« Letzte Änderung: 28.10.2009 | 18:11 von Arbo »
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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #20 am: 28.10.2009 | 18:57 »
kein Open Office!!

Damit hat ein Freund sich seine halbe Arbeit mit Speicherfehlern etc. zerschossen.
Aber soetwas passiert einem selbst ja nicht, also nur zu!


Wenn Du etwas viel Statistik drin hast, solltest Du dir wirklich überlegen, mit LATEX anzufangen.
*grummel* ich kann Latex nicht richtig schreiben...
« Letzte Änderung: 28.10.2009 | 18:59 von Destruktive_Kritik »

Humpty Dumpty

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #21 am: 28.10.2009 | 19:01 »
Wenn Du etwas viel Statistik drin hast, solltest Du dir wirklich überlegen, mit LaTeX anzufangen
Davon kann ich wirklich nur dringlichst abraten. Statistik hin oder her. Aber so ist das wohl. Einmal fragen, zehn verschiedene Antworten.

Offline Arbo

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #22 am: 28.10.2009 | 19:05 »
Ich kann ebenfalls nicht bestätigen, dass OpenOffice per se alles versaubeutelerrort. Meine Diplomarbeit (> 70 Seiten) habe ich damals mit OpenOffice geschrieben, ohne, dass es mir etwas kaputt gemacht hat. Da waren die Probleme mit Word, bereits bei Hausarbeiten, wesentlich größer und ärgerlicher.

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #23 am: 28.10.2009 | 19:12 »
Ich habe mit OpenOffice genauso gute wie schlechte Erfahrungen wie mit MSWord gemacht. Der wichtigste Rat ist wohl in jedem Fall: oft und verschiedene Versionen speichern!
LaTeX ist gut, wenn man es beherrscht und man viele Formeln etc. braucht. Ansonsten lohnt die Einarbeitung nicht.

Auf das Erscheinungsbild würde ich an Deiner Stelle nicht zuviel Aufwand verschwenden: es sollte gut lesbar und halbwegs ansprechend sein und nicht zu viele Fonts benutzen. Unterstreichungen sind auch sehr uncool.

Wichtig ist eher, die Vorlieben des Prüfers zu berücksichtigen. Das gilt besonders für Zitierweise und Fußnoten. Das hält jedes Fach, jede Zeitschrift und jeder Prof. anders. Es gibt im Übrigen auch eine DIN für's zitieren (DIN 1505-2), aber die nutzt kaum jemand.

Grüße
kirilow




Der Kummerkasten von Dr. Sommer-kirilow ist im rsp-blog Forum. Hier ist sein Postfach voll.

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Re: Schöne Diploarbeit mit Open Office
« Antwort #24 am: 28.10.2009 | 19:24 »
Damit hat ein Freund sich seine halbe Arbeit mit Speicherfehlern etc. zerschossen.
Das kann mir jeder Art von Programm passieren. Ich erinnere mich noch mit Grausen an meine Versuche, 32 kleine Grafiken für eine Übersicht auf eine Seite zu bringen - ich hab den Namen des Programms dafür nicht mehr im Kopf, es war so etwas in der Art von "Mathematica". Das Programm ist nach 12 bis 20 Grafiken quasi *immer* abgestürzt und hat dabei die Datei zerschossen... Dagegen waren die Probleme mit MS Word für den Textteil damals noch richtig überschaubar und problemlos zu handhaben.  
Und es ist wirklich viel besser geworden in der Zwischenzeit. Die "Recovery"-Funktion von MS-Word und OO-Writer funktionieren teilweise gar nicht so übel. Wenn man dann noch regelmäßig unter neuem Namen abspeichert, hat man Probleme mit großen Textverlusten schon kaum noch zu fürchten.

Wegen der Fußnoten schließe ich mich Arbos Hinweisen an.