Umfrage

Stell Dir vor, jemand schlägt vor, ein "Superhelden"-Rollenspiel speieln zu wollen - WAS ist Deine erste Reaktion, wenn Du dazu eingeladen wirst?

Ja klar! In jedem Fall!
29 (25%)
Grundsätzlich ja. Aber was für "Superhelden" sollen es denn sein?
42 (36.2%)
Ja, aber nur im DC Universum!
1 (0.9%)
Ja, aber nur im Marvel-Universum!
2 (1.7%)
Nur, wenn SUPERhelden im Sinne von Superman und Co. ...
1 (0.9%)
Nur, wenn SuperHELDEN im Sinne von Watchmen oder Kickass ...
10 (8.6%)
Superhelden? Nee, lieber Superschurken!
2 (1.7%)
"Superhelden"? Mir zu konturlos ... Also nur vielleicht, wenn überhaupt.
19 (16.4%)
Auf gar keinen Fall.
10 (8.6%)

Stimmen insgesamt: 83

Umfrage geschlossen: 16.10.2012 | 18:51

Autor Thema: [nachgefragt] Zur Verbreitung von "Superhelden"-Rollenspielen  (Gelesen 9005 mal)

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Shield Warden

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Du stellst dabei dann absolut korrekt fest, dass man eine Superhelden-Geschichte auch in anderem Gewand erzählen kann. Allerdings wird man hier eine zusätzliche Kommunikationsleistung bringen müssen: Nicht Exploration und Heldenreise, sondern Origin Story (für Profis in der Retroperspektive), um dann direkt zur Tat zu schreiten.

Erstens besteht meiner Meinung nach nicht jedes Rollenspiel aus Exploration und Heldenreise, zweitens sind beide Elemente durchaus in den Vorlagen der Superheldenrollenspiele vorhanden - und auch keine Randerscheinung, deswegen sehe ich da keinen Zwang zur "zusätzlichen Kommunikationsleistung", sofern ich überhaupt richtig verstehe, was du damit meinst. Was du mit der Origin Story ansprichst ist in meinen Augen lediglich ein Blickwinkel aus der mittleren Progression der jeweils etablierten Geschichte, der Punkt, an dem viele Filme mittlerweile ansetzen. Man kann da vom "american monomyth" sprechen, gibts auch Literatur zu. Ich hab auf die Schnelle leider nur ein Seminar gefunden, das es so ähnlich auch an meiner Uni im letzten Semester gab.

Zitat
the course introduces theories of popular and visual culture, masculinity and the American monomyth, as well as their application in analyzing and interpreting comic books and films as complex intermedial texts
« Letzte Änderung: 4.10.2012 | 07:53 von Deck Warden »

Offline Agent_Orange

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Passendes Regelwerk könnt schon helfen. Ich empfehl gern ein paar.

Ok, gerne.

Und vielen Dank für die Verlinkung der anderen Diskussion. Da werde ich gleich mal reinstürzen.

AO
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Offline Feuersänger

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Zitat
Stellt Euch vor, ihr begegnet Freunden. Und wie aus dem Nichts sagt eine/r: "Hey, ich würde gerne ein Superhelden-Rollenspiel leiten!"
Was wäre Eure erste, unbefangene und spontane Reaktion?

Je nachdem, wie höflich ich mich gerade fühle, vielleicht "Viel Spaß" oder womöglich "Superhelden? Wie alt bist du, 8?"

Superhelden sind neben Vampiren eins der wenigen Genres die mich sowas von _überhaupt_ nicht interessieren; das ist echt (in beiden Fällen) ne Phase aus der ich seit über 20 Jahren raus bin. Ich schaue mir auch keine Superheldenfilme an, und konnte selbst als Kind mit den Comics nichts anfangen.

Kurzbegründung: Ist mir alles zu munchkinesque und mary-suig, und im Falle von Kostüm/Cape-SHs obendrein zu peinlich und albern.
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Zitat von: ErikErikson
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"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

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Online tartex

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Würde ein 'Superheldenrollenspiel' von (deutschen) Rollenspielern eher gespielt werden, wenn es um die gesellschaftlichen, wertenden, moralischen und ethischen Fragen geht? Und Anschlussfrage: Setzt das ein tiefgründiges Befassen mit Rollenspielerei voraus, weil ein Superheldenrollenspiel überhaupt nur mit der ausreichenden Erfassung der "Theorie des Charakterspiels"tm möglich ist?

Ich denke, bei den Deutschen scheiteren Superhelden meist einfach an den Strumpfhosen. Da wird jede tiefere Auseinandersetzung gleich ausgehebelt, weil man an den Schenkelklopfern nicht vorbei kommt.

Theorie des Charakterspiels braucht man keine. Eher wissen über die diversen (Sub-)Genres. Wer Watchmen gelesen hat, wird hoffentlich wissen, wie man was ähnliches spielt. Und wenn es Spawn sein soll, oder anderer 90iger-Jahre-Kram, würde man es wieder ganz anders spielen. Wobei dystere Superhelden ohne Kostüm in Deutschland eh gut klappen können, auch ohne Tiefgründigkeit. Siehe oWoD.
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Offline Destroy all Monsters

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Würde ein 'Superheldenrollenspiel' von (deutschen) Rollenspielern eher gespielt werden, wenn es um die gesellschaftlichen, wertenden, moralischen und ethischen Fragen geht? Und Anschlussfrage: Setzt das ein tiefgründiges Befassen mit Rollenspielerei voraus, weil ein Superheldenrollenspiel überhaupt nur mit der ausreichenden Erfassung der "Theorie des Charakterspiels"tm möglich ist?


Frage 1: Meiner Meinung nach nicht. Rollenspielgruppen greifen jedes beliebige Genre auf und passen es ihrem eigenen Gruppengeschmack an. Ist Shadowrun mehr als Badass-Elfen mit coolen Schusswaffen und streetsmarten Sprüchen? Für einige Gruppen sicherlich, für mich nicht - ich weigere mich auch, Shadowrun nochmal anzufassen, egal wie oft ich höre, dass bei Spielleiter XYZ alles gaaaanz anders ist. Irgendwann hat man sich seine Meinung erfahrungsgesättigt gebildet, und dann tut man sich das nicht mehr an.

Frage 2: Würde ich auch verneinen. Wer Superhelden-Filme oder -Comics kennt, die über Parodien oder Klamauk hinausgehen, der weiß, was in dem Genre (mit seinen zahlreichen Untergenres) 'drinsteckt, egal ob er sich mit Charakterspiel auseinandergesetzt hat oder nicht. Wer dem Genre gegenüber Vorurteile hat, der wird es nicht spielen können, selbst wenn er andere Genres "anspruchsvoll"/ernsthaft bespielen kann. Liebe zum Genre ist beim Rollenspiel generell viel wichtiger als Ahnung von Charakterspiel, glaube ich.
« Letzte Änderung: 5.10.2012 | 15:01 von SLF »
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alexandro

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Ich denke, bei den Deutschen scheiteren Superhelden meist einfach an den Strumpfhosen. Da wird jede tiefere Auseinandersetzung gleich ausgehebelt, weil man an den Schenkelklopfern nicht vorbei kommt.

Was seltsam ist, da Rollenspieler keine Probleme mit Paladinen in verspiegelter Rüstung, Schwertmaiden mit Rüstung "an den richtigen Stellen", androgynen Elfen, gepuderten Lackaffen, fistelstimmigen Eunuchenm oder Piraten in Pluderhosen und mit Porno-Schnurrbart haben - alles Sachen, die mindestens genauso viele Schenkelklopfer produzieren, wie Strumpfhosen (was ja auch nichts schlechtes ist - auf diese Weise bleiben die Charaktere er wenigstens im Gedächtnis).

Außerdem gibt es ja noch genug "ernsthaft" gekleidete Superhelden (was seltsamerweise auf Batman oder die Watchmen nicht zutrifft).

Shield Warden

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Meine Rede  :d

;D

Offline Feuersänger

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Der Unterschied ist:
Rüstungen sind cool, Lederbikinis sind cool, Piraten sind cool,
aber ZUOBERST GETRAGENE UNTERWÄSCHE IST NICHT COOL!
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Zitat von: ErikErikson
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Offline Imion

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Was ist bitte das Kostüm anderes als eine Art Uniform/Rüstung? (Insb. Bei Exoskeletten/Powerarmor/etc.)

Den Comics (va Golden und Silver Age) ist es wohl geschuldet, dass diese Arbeitskleidung möglichst bunt und gut untereinander zu unterscheidend ist aber das Klischee muss (IMO sollte) man nicht übernehmen.

Dann hat man auch nur 'normale' Leute mit Fähigkeiten die sie von der Masse abheben.
If the internet has shown us anything... anything... it has shown us that there is no such thing as "too batshit crazy to operate a computer."

Everybody's a book of blood. Wherever we're opened, we're red.

Außerirdische sind nicht rechtsfähige, bewegliche, herrenlose Sachen. Wer sie findet und mitnimmt darf sie behalten.

Shield Warden

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Lederbikinis sind cool

Lederbikinis (und insbesondere Kettenbikinis) waren noch nie cool. Nur die Träume sexuell unausgelasteter und / oder jungfräulicher Nerds :P


Wie gesagt, mit der richtigen Perspektive ist alles albern. Und wenn alles albern ist, braucht man ja nichts mehr ernst nehmen und wer nichts ernst nimmt, der kann auch nicht darauf festgenagelt werden und muss sich nicht dem Vorwurf stellen, an Realitätsverlust zu leiden. Wollen wir uns wirklich jetzt einfach nur an den Kopf werfen, was wir scheiße finden?

Offline Thorgest

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Ich finde das Scheiße Scheiße ist und stinken tuts auch...
Und ab 3:27 werden wir wieder Sachlich und kümmern uns ums Topic ::)
Arbeiter, Bauern, nehmt die Gewehre, Nehmt die Gewehre zur Hand.
Zerschlagt die faschistische Räuberherde, Setzt eure Herzen in Brand!
Pflanzt eure roten Banner der Arbeit, auf jede Rampe, auf jede Fabrik.
Dann steigt aus den Trümmern der alten Gesellschaft die sozialistische Weltrepublik!

Ich habe dagegen ein viel schlimmeres Problem: Ich bin gar kein Christ und dennoch Pleite.

Shield Warden

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Und ab 3:27 werden wir wieder Sachlich und kümmern uns ums Topic ::)

Ich würde es begrüßen ;D

Online tartex

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alles Sachen,die mindestens genauso viele Schenkelklopfer produzieren, wie Strumpfhosen (was ja auch nichts schlechtes ist - auf diese Weise bleiben die Charaktere er wenigstens im Gedächtnis).

Sorry, aber ich bin nicht genug Deutschenversteher, um da eine Antwort zu kennen. Ich bin ja Superheldenfan.

Bei mir ist es genau anders rum: ich finde Gewandungen vollkommen laecherlich. Mittelalter Sackoutfits? Mit mir nicht! Ein schickes Power Rangers Kostuem aber jeder Zeit. Und ich Power Rangers sind nochmal Superhelden zur Potenz.  ;D

Also wenn du Power Rangers laecherlich findest und Superhelden nicht, stell dir einfach vor: fuer den Durchschnittsdeutschen sieht jeder Superheld wie ein Power Ranger aus.
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alexandro

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Lächerlich ist so ein hässliches Wort. Ich denke man kann alles im Rollenspiel lustig finden, sollte es sogar, ohne trotzdem den Respekt für das Genre zu verlieren.

P.S.:
Wo wir gerade bei Power Rangers sind: diese Bilder sehen doch aus, als wären sie Konzeptzeichnungen für die Serie, insofern verstehe ich die Abgrenzung nicht:
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Und was "Unterwäsche drüber" tragen angeht, so hat das auch Tradition:
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Offline Agent_Orange

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Interessante Entwicklung bis hierher.

Die Frage der Lächerlichkeit dürfte nicht unerheblich sein, aber vielleicht zu fokussiert auf den Begriff. Das fällt ja dann wohl in den Bereich der Geschmacksfrage. Und die ist vermutlich nicht unerheblich, wenn es um die Erstreaktion geht:

1. Superhelden passt nicht meinem Geschmack, also nein, bin nicht dabei.
2. Superhelden und mein Geschmack passen irgendwie oder auch nicht, also jain, kommt halt drauf an ....
3. Superhelden stehen zumindest nicht im Widerspruch zu meinem Geschmack, also ja, bin dabei.

AO
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Offline Feuersänger

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Lederbikinis (und insbesondere Kettenbikinis) waren noch nie cool. Nur die Träume sexuell unausgelasteter und / oder jungfräulicher Nerds :P

Das sag mal meiner Ex, die zumindest in Conan ihre Temptress in entsprechendem Outfit rumlaufen ließ. Ich verbürge mich persönlich dafür, dass sie weder das eine noch das andere war. Und du solltest ein bißchen mit deinen Ad Hominems aufpassen.
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Das Problem sehe ich darin, dass "Helden in Strumpfhosen" (eigentlich Titel einer Robin-Hood-Parodie, also eher für Mittelalter-Fantasy geeignet) andere Reaktionen hervorrufen als Clone in weißen Müllabfuhruniformen. Das Genre "Superhelden" an sich hat bei vielen Rollenspielern in Deutschland schon von vorne herein verloren, weil diese Bilder vorherrschen. Ich habe von Spielern zweier völlig unterschiedlicher Gruppen (die beide mMn Rollenspielsettings bespielen, die ich unerträglich albern finde) auf meine Anfrage nach Interesse an Marvel Heroic Roleplaying sofort und ungeprüft Ablehnung aufgrund des Genres erhalten. Hätte ich irgendein Fantasy, Sci-Fi oder Horrorsetting angeboten, wäre die Bereitschaft viel eher dagewesen.
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Online tartex

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Der sneaky Spielleiter leitet ein anderes HighPower-Genre und lässt die Helden in eine Position wachsen, wo sie im Prinzip dieselbe Funktion wie Superhelden erfüllen. Ein wenig (ungewollten) Celebrity-Status, der mit Spitznamen einhergeht. Vor allem aber eine Stadt oder Region, die von ihnen als Beschützer abhängig ist.

Fiese Typen, die sich an ihnen auf perfide Weise rächen wollen, nachdem sie vor den Helden letztes Mal gerade noch flüchten konnten. Usw.

Man kann unzählige Plotideen von Superhelden-Comics stehlen.
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Shield Warden

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Das sag mal meiner Ex, die zumindest in Conan ihre Temptress in entsprechendem Outfit rumlaufen ließ. Ich verbürge mich persönlich dafür, dass sie weder das eine noch das andere war. Und du solltest ein bißchen mit deinen Ad Hominems aufpassen.

Pff, Junge du machst dich seit Seiten nur über das Thema lustig, werd nicht albern mir jetzt irgendwelche persönlichen Angriffe andichten zu wollen. Wenn du das Echo nicht verträgst, solltest du dich vielleicht selbst um eine etwas diplomatischere Diskussionshaltung bemühen oder auch einfach raushalten. Hast ja eh schon deutlich gemacht, wie du dazu stehst und ich denke, das ist mittlerweile wirklich bei allen angekommen.

Und deine ganzes polemisches Niedermachen erzähl' mal den Menschen, die mit Comics und Superhelden ihr Brot verdienen, oder auch nur denen, die mit Superheldenrollenspielen Spaß haben. Die dürften deine Polemik ebenso ungerechtfertigt finden, wie deine Exfreundin mein Urteil über Leute, die Leder- und Kettenbikinis toll finden. Zumal ich davon ausging, dass der Smiley ein Hinweis darauf sein könnte, dass es nicht allzu ernst gemeint war.

Ich war ja bisher davon ausgegangen, dass du differenzieren kannst und eigentlich nur rumtrollst. Wenn du mir jetzt ernsthaft verkaufen willst, dass deine Meinung Deutungshoheit hat, muss ich ein wenig lachen.
« Letzte Änderung: 5.10.2012 | 16:00 von Shield Warden »

Offline Lord Verminaard

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Ich persönlich bin nicht Superhelden-sozialisiert, die einzigen Comics, die ich als Kind gelesen habe, waren Asterix und Lucky Luke. Ich kenne daher nur die, bzw. einige der, gängigen Verfilmungen. Die meisten davon sind eher nicht so meins. Diese Idee, dass ein Superheld etwas Einzigartiges und Einmaliges ist, und dann schlimmstenfalls auch noch damit hadert, einzigartig und einmalig zu sein, weiß nicht, das kickt mich nicht so. Erst recht, wenn dann ständig neue, anders einzigartige und einmalige Typen auftauchen.

Insofern wenn, dann eher wie Batman (er ist gar nicht einzigartig, hinter der Maske steckt ein Normalsterblicher), oder wie X-Men (Mutanten sind ein weltweites Phänomen und wie die Gesellschaft damit umgeht, ist ein echtes Thema).

Aber im Großen und Ganzen turnt mich persönlich das Superhelden-Thema nicht so an.
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Man kann unzählige Plotideen von Superhelden-Comics stehlen.
Oder ganze Abenteuer...

Ich erinnere mich da an eine Stufe 20+ AD&D 2nd Runde die (ohne es zu wissen) "Wrath of the Seven Horsemen" (Die 4 Horsemen haben noch 3 Kumpel dazugerufen) - ein Champions Abenteuer - gespielt haben. >;D
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

Offline Lord Verminaard

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Ach guck, ich dachte immer, die 4 Horsemen wären bloß ein Bosskampf in Naxxramas. ;D
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Großartige Idee!!
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ich? seit "Seiten "? mit ganzen 2 Beiträgen und einem "me too "?
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my bad

"du hast bisher auch nichts anderes beigesteuert, als.."

Ändert nichts an der Unsinnigkeit deines Vorwurfs. Und daran, dass du offenbar kein Echo verträgst.