Autor Thema: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan  (Gelesen 57765 mal)

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Offline Thandbar

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #400 am: 1.02.2015 | 15:28 »
Vielleicht solltet ihr für Lost-Diskussionen einen eigenen Faden aufmachen? Die Debatten um diese "Serie" tendieren dazu, ewig zu dauern und zu nix zu führen.
"Du wirst direkt in diesem Moment von einer Zilliarde grünkarierter Kakerlakeneinhörner in Tweedanzügen umzingelt, die mit Fallschirmen aus gebeiztem Vanillepudding aus der nächstgelegenen Dattelpalme springen und dich zu ihrer Avonberaterin krönen - und die Krone ist aus Dr. Frankensteins bösartig mutiertem Killernougat! Streich dir 78000 Hirnschadenspunkte ab und mach sofort eine Jodelimprovisation!"

alexandro

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #401 am: 2.02.2015 | 03:17 »
Nicht nötig, meine Frage wurde beantwortet (auch wenn ich die Antwort - gerade ohne Quellenangaben - für extrem fragwürdig halte).

Offline Kowalski

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #402 am: 29.09.2016 | 18:42 »
Hab den Film jetzt geguckt und sehe einen Trend der letzten Jahre immer deutlicher bestätigt.

Die Amis können es sich, scheints nicht mehr leisten, pure Science Fiction ohne Disney Mystizismus ("Für das Herz gelten physikalische Einschränkungen nicht!") zu produzieren.

Das ist die Line von Anne Hathaway. Und nur weil mithilfe von außerirdischer Technik sich das dieses mal bewahrheitet heißt es nicht das es eine in dem Film geltende allgemeingültige Realität ist.

SciFi = die geschmackliche Aufwertung fader, denaturierter Wissenschaft damit ein kindisches Happy End möglich ist.

Eigentlich nicht. Es ist die Feststellung das Menschen durch EMOTIONEN viel stärker mobilisiert werden können als durch die RATIO.
Würdest Du dem widersprechen?


Was die Definitionshoheit angeht: Mich hat der Film mit Werbung und Plakaten angefixt, die klar "SciFi!" suggerierten.
Kann man dann noch nen Rückzieher machen?
Es spielt wohl einfach keine Rolle für die Geldhaie in Hollywood- der Trend ist klar:
"Lost" log damals schamlos von "lückenlos wissenschaftlich erklärbaren Phänomenen", "alles erklärbar".
Mich haben die damals damit auch eingefangen.
Würg.

Du solltest deine Abneigung gegen ein Werk nicht unbedingt als Definitionsstartpunkt für ein davon unabhängiges Werk machen.


Von den Black Plotholes abgesehen ("Vom tobenden Krieg links und rechts von uns abgesehen war es ein schönes Picknick") war der Film gut besetzt, stilistisch sicher, etcetcblabla weissjajeder.

Im Prinzip wie bei Prometheus - das Drumherum ist gut und schön aber warum müssen moderne Drehbücher so grundlos beschissen sein?
Muss es auf Biegen und Brechen immer noch einen Twist geben?
Muss ein Charakter wiederholt den absurdesten Todesgefahren trotzen um wiedererweckt zu werden?
Muss ein loser Faden, der am Ende die vermeintliche Pointe herbeizaubert garantiert werden?

Ich hätte damit leben können, dass Walt Disney aus dem Grab seine Grabbelhände Richtung SciFi ausstreckt so wie Bush das damals mit Merkel gemacht hat.
Aber in Kombination mit dem TKKG Drehbuch war das einfach nix.

Merke: definitiv kein Nolan mehr & keine Scifi Erwartung ohne vorher reichlich Freunde/Bekannte zu konsultieren.

Naja, wer einen Lego Baukasten erwartet und Kuschelbären kriegt die er dann aus der Erwartungshaltung heraus nicht mag, Pech halt.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #403 am: 29.09.2016 | 21:02 »
Ah. Hat jemand den Thread wieder ausgebuddelt.

Hab mir den Film neulich dann doch mal auf DVD angeschaut.
Positiv: der Anfang - etwa 30, 40min - war besser als erwartet.
Aber dann.
Der Rest des Streifens war ein derartiger, unglaublicher, himmelschreiender BULLSHIT, dass ich es echt kaum ertragen habe. Ich musste ungelogen mehrmals zwischendrin pausieren und mehrere Stunden (!) etwas anderes machen, um mich abzuregen. Hab zwischendurch echt gemeint, ich kann ihn gar nicht zu Ende schauen.

Zum Glück war die DVD von der Bücherei, also wenigstens kein Geld verplempert. Aber frei nach Sheldon Cooper, jetzt schuldet Nolan mir drei Stunden Lebenszeit.
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Offline YY

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #404 am: 29.09.2016 | 21:37 »
Beim nächsten Mal glaubst du mir gleich, wenn ich sage, dass dir was definitiv nicht gefällt  ;) ;D
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #405 am: 29.09.2016 | 22:23 »
Du, das hatte ich ja auch gar nicht bezweifelt.
Ich hab ihn mir letztendlich geholt, weil mich gewisse Leute hier in diesem Thread angegangen sind, wie ich denn so über einen Film lästern könne, ohne ihn gesehen zu haben. Und wenn ich ihn sähe fände ich ihn womöglich supertoll.
Vielleicht glaubt man mir ja in Zukunft, dass ich durchaus in der Lage bin, mir ein informiertes Urteil zu bilden _ohne_ mir die ganze Qual selber anzutun.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #406 am: 29.09.2016 | 23:26 »
Vielleicht glaubt man mir ja in Zukunft, dass ich durchaus in der Lage bin, mir ein informiertes Urteil zu bilden _ohne_ mir die ganze Qual selber anzutun.
Aber fandest Du den Film den vorhersehbar? Ich vermute, Du bist doch an der ein oder anderen Stelle überrascht gewesen, wenn auch scheinbar äußerst negativ.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #407 am: 30.09.2016 | 00:16 »
Das ist schwer zu sagen, weil ich ja ziemlich viel schon durch diesen Thread hier wusste. Aber auch das was ich nicht schon registriert hatte, war jetzt auch nicht _so_ die überraschende Wendung, wie z.B. dieser verräterische Wissenschaftler.
Sagen wir so, ich glaube wenn ich vorher nichts gewusst hätte, wäre ich durchaus mehrmals "überrascht" gewesen -- weil diese himmelschreiende Idiotie des ganzen Scripts einfach so viele schwarze Logiklöcher und hirnverbrannte Entscheidungen der Figuren aneinanderreiht, dass im nächsten Moment ein rosa Elefant um die Ecke biegen und der Hauptdarsteller ab sofort nur noch nackt und im Handstand durch den Film laufen könnte, ohne dass man einen Unterschied merken würde.
Also kurz, nur "nicht vorhersehbar" ist KEIN Gütesiegel!
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #408 am: 30.09.2016 | 00:23 »
Naja, auch wenn es mir hier egal ist, kann ich schon verstehen, warum manche fordern, etwas geguckt/gelesen zu haben, bevor man etwas zur Hölle verdammt.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #409 am: 1.10.2016 | 00:25 »
Naja, auch wenn es mir hier egal ist, kann ich schon verstehen, warum manche fordern, etwas geguckt/gelesen zu haben, bevor man etwas zur Hölle verdammt.

Auf jeden Fall, zumindest wenn es um Inhaltliches geht, alles andere ist nur lächerlich.

Ich habe in letzter Zeit das Gefühl dass es momenten sehr "in" ist, Nolan im allgemeinen und Interstellar speziell zu bashen. Selten habe ich erlebt dass auch jemand mal konkret sagt was am Skript oder der Logik des Films nicht in Ordnung wäre das nicht 1-zu-1 aus Reviews von CinemaSins und Co. übernommen wurde. Der Film war (und ist) weiß Gott nicht perfekt, aber dass so viele angebliche SciFi-Fans rumheulen wie schlimm esoterisch die Nummer wäre und das alles ja gar nicht total harte Wissenschaft ist finde ich einfach komisch. Im Bekanntenkreis kam sowas u.a. von jemandem, der Sunshine (2007) total gut fand weil der ja so schon "harte SciFi" wäre. Ist klar.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #410 am: 1.10.2016 | 00:41 »
Ich habe in letzter Zeit das Gefühl dass es momenten sehr "in" ist, Nolan im allgemeinen und Interstellar speziell zu bashen.
Hat da im letzten Jahr irgend jemand drüber geredet? In meinem durchaus SciFi-affinen Umfeld ist der Film überhaupt kein Thema mehr.

Zitat
Selten habe ich erlebt dass auch jemand mal konkret sagt was am Skript oder der Logik des Films nicht in Ordnung wäre das nicht 1-zu-1 aus Reviews von CinemaSins und Co. übernommen wurde.

Ich zitier mich mal selbst von hier aus dem Thread:
Das Problem ist ja nicht alleine, dass der Film nicht wissenschaftlich ist - das Problem ist, dass diese Unwissenschaftlichkeit zu internen Konsistenzproblemen führt und den ganzen Plot ad absurdum führt.

Paradebeispiel: Da braucht die NASA Daten aus dem schwarzen Loch, um einen Gravitationsantrieb bauen zu können, um die Menschheit ins All zu schaffen. Direkt im Anschluss wird dann auch gezeigt, warum dieser Wunder-Antrieb nötig ist: Weil man schon eine riesige Rakete braucht, nur um ein paar popelige Astronauten in den Orbit zu bringen.
Und jenseits des Wurmloches wird dann gezeigt, wie die Astronauten völlig ohne große Raketen mit ihren Raumschiffen problemlos einen Pendel-Verkehr zwischen Oberfläche und Orbit einrichen und offensichtlich diesen Wunder-Antrieb schon haben.

Das ist nicht nur unwissenschaftlich, das widerspricht einer expliziten Prämissen des Films. Und das ist etwas, wofür man nicht Physik studiert haben muss, um es zu merken, dafür muss man nur dem Film aufmerksam folgen. Nun ist es so, dass viele Menschen dem Film nicht aufmerksam folgen, und denen ist es natürlich egal.  Die stellen den Bezug zu den späteren Szenen gar nicht her.

Der Film funktioniert, wenn man sein Gehirn abschaltet, die schönen Bilder anschaut, und am Ende denkt: "Huh?"
Aber damit sind viele der schönsten Stellen des Filmes verschenkt, weil um die zu würdigen muss man aufmerksam sein und mitdenken. Für den mitdenkenden Zuschauer schwankt der Film aber damit zwischen "hehe, nett gemacht!" und "ihr wollt mich wohl verarschen?!"

Interstellar ist ja nicht nur, was die Physik angeht, stellenweise blödsinnig, sondern auch menschlich und soziologisch. Da wird z.B. im Film die Aussage getätigt: "Wir brauchen keine Ingenieure, sondern nur noch Bauern, die Nahrung ranschaffen. Die Leute verhungern sonst." Diese Aussage wird von allen als wahr akzeptiert, selbst von dem Ingenieur, der - und das wird im Film gezeigt! - durch seine Ingenieurskunst ein Dutzend vollautomatische Traktoren am Laufen hält. Aber neee, wir brauchen keine Ingenieure, der Ertrag, wenn man Landwirtschaft mit Pferdefuhrwerk und Grabstock betreibt ist SICHER höher. Das war z.B. auch so ein "ihr wollt mich wohl verarschen"-Moment für mich. So sehr verblöden KANN die Menschheit nicht in den paar Jahren.

Und ich fand den Film durchaus unterhaltsam und "normal gut", trotz des ganzen Schwachsinns.
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Offline Kowalski

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #411 am: 1.10.2016 | 00:47 »
Das ist schwer zu sagen, weil ich ja ziemlich viel schon durch diesen Thread hier wusste. Aber auch das was ich nicht schon registriert hatte, war jetzt auch nicht _so_ die überraschende Wendung, wie z.B. dieser verräterische Wissenschaftler.

Ähm. Eigentlich ist die Position des "verräterischen" Wissenschaftlers die rationalere. Mal von dem "nach langem hin und her hab ich beschlossen das einsam auf diesem Kackplaneten zu sterben doch keine so heroische Idee ist, deshalb lass ich mich jetzt retten" ist Coopers Position der Kolonie ein Raumschiff zu entziehen die für die Menschheit eigentlich tödlichere.....

Sagen wir so, ich glaube wenn ich vorher nichts gewusst hätte, wäre ich durchaus mehrmals "überrascht" gewesen -- weil diese himmelschreiende Idiotie des ganzen Scripts einfach so viele schwarze Logiklöcher und hirnverbrannte Entscheidungen der Figuren aneinanderreiht, dass im nächsten Moment ein rosa Elefant um die Ecke biegen und der Hauptdarsteller ab sofort nur noch nackt und im Handstand durch den Film laufen könnte, ohne dass man einen Unterschied merken würde.
Also kurz, nur "nicht vorhersehbar" ist KEIN Gütesiegel!

Also das größte was mir wirklich seltsam aufstieß ist das sie überhaupt den Planeten mit der Zeitdilatation in Betracht gezogen haben.
Wenn man sich den Film unter dem Gesichtspunkt "menschliche Motivation" anschaut, dann ist das großes Kino.
Wenn man sich den Film unter dem Gesichtspunkt "wissenschaftliche und Weltraummissionen Logik" anschaut, dann ist er beim Wasserplaneten auf jeden Fall ziemlich schwach.

Wer Hard SF erwartet der ist bei The Martian gut bedient.
Wer einen ziemlich gefühlsduseligen Film erwartet der ist mit Interstellar ziemlich gut bedient.

Mir hat z.B. auch Armageddon (Ölplattformcrew in Space mit Familiendrama) gut gefallen (jetzt nicht vom logischen Standpunkt.

Interstellar jetzt nicht als super zu empfinden ist genehmigungsfähig.
Ich fand ihn super. :)


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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #412 am: 1.10.2016 | 00:54 »
Ich kenn jetzt diese Reviews nicht, aber der Film ist halt immer der gleiche, mithin dürften auch die Kritikpunkte immer aus dem gleichen Pool schöpfen. Wäre so meine Vermutung.
Das meiste, was mich ankotzt, wurde auch hier im Verlaufe dieses Threads genannt, aber die übelsten Brüller sind und bleiben für mich die Entscheidungen, die die Helden nach der Durchquerung des Wurmlochs getroffen haben, will heißen in Bezug auf den Planeten mit der Zeitverzerrung.  Meine Tischkante zeigt Bißspuren.
Wie gesagt, alles hier schon dagewesen, Wiederholung müßig. Treibt nur meinen Blutdruck nach oben.

Hm, wie man sieht, sind mir wohl in erster Linie die gleichen Elemente sauer aufgestoßen, die auch Pyromancer und Kowalski monieren. Nur bin ich bei derart hinverbranntem Schwachsinn offenbar weit weniger leidensfähig, geschweige denn tolerant als die beiden Kollegen. Für mich haben vor allem diese Punkte den Film ab-so-lut unmöglich gemacht.

Genau wie ich vorhergesagt hatte, btw.
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Zitat von: ErikErikson
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Offline Kowalski

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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #413 am: 1.10.2016 | 01:16 »
Hat da im letzten Jahr irgend jemand drüber geredet? In meinem durchaus SciFi-affinen Umfeld ist der Film überhaupt kein Thema mehr.

Ich zitier mich mal selbst von hier aus dem Thread:
Und ich fand den Film durchaus unterhaltsam und "normal gut", trotz des ganzen Schwachsinns.

Zitat
Paradebeispiel: Da braucht die NASA Daten aus dem schwarzen Loch, um einen Gravitationsantrieb bauen zu können, um die Menschheit ins All zu schaffen.
Direkt im Anschluss wird dann auch gezeigt, warum dieser Wunder-Antrieb nötig ist: Weil man schon eine riesige Rakete braucht, nur um ein paar popelige Astronauten in den Orbit zu bringen.

--> es wird nicht explizit erklärt was außer dem Ranger noch in der Rakete mitgenommen wird. Ich vermute mal etwas zusätzliche Ausrüstung für die doch nicht kurze Mission.

Zitat
Und jenseits des Wurmloches wird dann gezeigt, wie die Astronauten völlig ohne große Raketen mit ihren Raumschiffen problemlos einen Pendel-Verkehr zwischen Oberfläche und Orbit einrichen und offensichtlich diesen Wunder-Antrieb schon haben.

Erstens haben alle Planeten auf denen sie Landen eine Atmosphäre ---> ein Staustrahltriebwerk ist energetisch effizienter als ein reiner Raketenantrieb (es erklärt natürlich auch nicht warum sie dann überhaupt noch eine Rakete zum Start von der Erde brauchen AUSSER sie nehmen noch VIEL mehr Krempel mit als nur das Ranger Schiff

Zweitens wird nicht (?) erklärt ob die Planeten eine erdähnliche Schwerkraft haben oder weniger, z.B. eine in Marsgröße

Zitat
Das ist nicht nur unwissenschaftlich, das widerspricht einer expliziten Prämissen des Films. Und das ist etwas, wofür man nicht Physik studiert haben muss, um es zu merken, dafür muss man nur dem Film aufmerksam folgen. Nun ist es so, dass viele Menschen dem Film nicht aufmerksam folgen, und denen ist es natürlich egal.  Die stellen den Bezug zu den späteren Szenen gar nicht her.

Hast Du Dir überlegt das es Annahmen geben kann die das dann doch ermöglichen???
Es gibt einige Stellen im Film die gar nicht wissenschaftlich/logisch funktionieren wie z.B. der Planet mit der Zeitdilatation.
Warum landen die da und warum ist der Planet überhaupt noch da wenn so viel unterschiedliche Zeit auf ihm abläuft. Der sollte Konfetti sein oder sie alle sind eh schon weit in Zukunft.


Zitat
Der Film funktioniert, wenn man sein Gehirn abschaltet, die schönen Bilder anschaut, und am Ende denkt: "Huh?"
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Für den mitdenkenden Zuschauer schwankt der Film aber damit zwischen "hehe, nett gemacht!" und "ihr wollt mich wohl verarschen?!"

Nur wenn Die Hard Sci Fi wichtiger ist als Story...

Zitat
Interstellar ist ja nicht nur, was die Physik angeht, stellenweise blödsinnig, sondern auch menschlich und soziologisch.
Da wird z.B. im Film die Aussage getätigt: "Wir brauchen keine Ingenieure, sondern nur noch Bauern, die Nahrung ranschaffen. Die Leute verhungern sonst."
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Wird sie nicht.
Er rennt nur nicht gegen Windmühlen an.
Und das es nur wenige Universitäten und Universitätsplätze zu geben schein scheint auch Cooper zu wissen.

Zitat
Aber neee, wir brauchen keine Ingenieure, der Ertrag, wenn man Landwirtschaft mit Pferdefuhrwerk und Grabstock betreibt ist SICHER höher.

Wo siehst Du denn Fuhrwerke?
Was ich sehe ist das so ziemlich alle Ressourcen in Nahrungsbeschaffung gesteckt werden und das ist immer weniger von Erfolg gekrönt.
Der Satz das die kläglichen Reste der Menschheit zu verhungern drohen ist nicht von ungefähr gesprochen.
Auch das der Erstickungstod droht ist wohl eine Auswirkung der kriegerischen Auseinandersetzungen. (Wieso das im Weltraum besser mit den Pflanzen funktionieren soll ist dagegen nicht erklärt)

Zitat
Das war z.B. auch so ein "ihr wollt mich wohl verarschen"-Moment für mich. So sehr verblöden KANN die Menschheit nicht in den paar Jahren.

Wenn New York und San Francisco nur noch radioaktive Wüsten sind und der Mittlere Westen das Gros der US Amerikaner stellt dann könnte das schon so werden.
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Re: [Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
« Antwort #414 am: 1.10.2016 | 07:52 »
Hm, wie man sieht, sind mir wohl in erster Linie die gleichen Elemente sauer aufgestoßen, die auch Pyromancer und Kowalski monieren. Nur bin ich bei derart hinverbranntem Schwachsinn offenbar weit weniger leidensfähig, geschweige denn tolerant als die beiden Kollegen. Für mich haben vor allem diese Punkte den Film ab-so-lut unmöglich gemacht.

Große Leinwand und starkes Klangsystem helfen da auch noch mal ein bisschen. Ich hab z.B. jahrelang vergeblich versucht, mir "2001" anzuschauen - auf dem Fernseher. Hat nie geklappt. Aber als dann im Kino mal eine alte 70mm/THX-Kopie lief, da ging's. :)

@Kowalski:
Das haben wir "damals" doch alles bis zum Erbrechen durchgekaut. Den letzten wirklich neuen Punkt hat Grey irgendwann Ende 2014 in die Diskussion eingebracht. Wenn du da keinen draufsetzen kannst sehe ich keinen Sinn darin, die gleiche Diskussion nochmal zu führen.
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Offline Alexandro

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #415 am: 7.01.2019 | 15:22 »
Fand Split eher enttäuschen. Bin großer Fan von Unbreakable, aber die Cinematografie von Split hat mich rausgerissen (MacAvoy spielt sehr gut, aber das hilft dann auch nichts mehr). Bin daher eher verhalten angesichts der Fortsetzung.

Habe jetzt endlich mal Interstellar geschaut. Gute Schauspielleistung, tolle Prämisse, ein ziemliches Mindfuck-Ende (im guten Sinne: ich würde den Film am ehesten mit "2001" (der ja auch ein ziemliches Kiffer-Ende hat, welches eher metaphysisch-assoziativ als streng logisch oder gar realistisch zu deuten ist) vergleichen, mit dem Unterschied, dass die Richtung in die Interstellar geht tatsächlich von Anfang an angedeutet wird und nicht komplett aus dem linken Feld über den Zuschauer hereinbricht).
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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #416 am: 7.01.2019 | 16:14 »
Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #417 am: 7.01.2019 | 18:00 »
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
Die komplette Landung auf dem komischen Zeitverzerrungsplaneten war von Anfang bis Ende eine absolut bekloppte Idee, die die Menschheit selbst im besten Fall Null weitergebracht hätte. Und das war vorher abzusehen.
In meiner Wahrnehmung entsprechen eine (zu) große Menge Entscheidungen der Leute im Film diesem Gaga-Level, weshalb ich den Film im letzten Viertel einfach nicht mehr ernst nehmen konnte.
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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #418 am: 7.01.2019 | 18:36 »
Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger

Würde ich nicht sagen, halte 2001 in dieser Hinsicht aber auch für überschätzt. Dumme Entscheidungen gibt es dort auch (alles was mit HAL zusammenhängt), manchmal sind Menschen halt so (den Grund für die Landung auf dem Zeitverzerrungsplaneten fand ich plausibel, angesichts der begrenzten Informationen der Protagonisten, was dort eigentlich passiert und was sie zu erwarten haben).
« Letzte Änderung: 7.01.2019 | 18:39 von Alexandro »
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Offline schneeland

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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #419 am: 8.01.2019 | 07:00 »
Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
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Nachdem ich den Film gestern auch gesehen habe, muss ich sagen: Häme nicht unbedingt, aber nicht nur das letzte Viertel (das vielleicht im Besonderen), sondern der ganze Film erschienen mir letztlich ziemlich unrund. Inhaltlich hat Sashael ja schon ein Beispiel genannt, aber irgendwie passten für mich auch die Dialoge nicht und der ganze Film wirkte gleichzeitig überfrachtet und fad. Für mich bleibt am Ende ein Eindruck von sehr seltsamer Mittelmäßigkeit.
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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #420 am: 8.01.2019 | 09:53 »
Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.

Ist schon ewig her, dass ich den Film gesehen habe aber soweit ich mich erinnere wr meine Einschätzung damals, dass er am klassischen Christopher Nolan Problem krankt, das da ist sich als deeper zu verkaufen als er ist und eine Prämisse zu nehmen die zwar cool ist, aber sie nicht bis zur letzten Konsequenz auszufahren. Das war schon bei Inception der absolute Abturner und Interstellar fand ich damals einfach nur langweilig und großspurig
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Offline Exar

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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #421 am: 8.01.2019 | 12:42 »
Nach meinem Empfinden war Interstellar auch stark überbewertet. Ist ein durchchaus anständiger Film, aber dem Nolan-Hype erlegen.
Ich mag Christopher Nolan, aber seit Inception hat er abgebaut.
Seine letzten 3 Filme (Dark Knight Rises, Interstellar, Dunkirk) fand ich "nur" noch gut, nicht mehr sehr gut, oder gar besser.

Offline Sashael

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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #422 am: 8.01.2019 | 12:47 »
Ich stelle gerade fest, dass ich Dark Knight Rises auf BluRay zu Hause, aber den Film nur einmal im Kino gesehen habe. Im Gegensatz zu den Vorgängern scheint der mich nicht so getriggert zu haben.
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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #423 am: 8.01.2019 | 12:49 »
Der ist auch leider nicht mehr so geil, wie er hätte sein können. Ich finde, man merkt, dass wohl Heath Ledger noch eine Rolle hätte spielen sollen und das Ganze dann umgeschrieben werden musste.
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Offline rillenmanni

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Re: Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #424 am: 8.01.2019 | 13:13 »
Meine Vorliebe für Interstellar hat nichts mit einem Nolan-Hype zu tun. Es ist wohl eher der typische Nolan-Stil, der mich so anmacht. Insofern fand ich Interstellar in keinem Moment langweilig, sondern hochgradig dramatisch und faszinierend. (Außerdem kriegt man mich immer mit einer Eltern-Kind-Tragödie, weil ich da nicht unberührt bleiben kann.) Ich war nun auch beim zweiten Gucken auf merkwürdig entrückte Weise begeistert. Aber ich als (Astro-)Physik-Laie stutzte eben doch das eine oder andere Mal im negativen Sinne. Es handelt sich ja nicht um eine Weltraumoper oder ähnliches, daher hatte ich einen höheren Realismusanspruch, als Herr Nolan ihn offensichtlich hatte.
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