Autor Thema: DSA5 Smalltalk  (Gelesen 183389 mal)

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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1025 am: 11.10.2019 | 07:37 »
Hm, für die Akten

das erste Bonusziel, das mich interessieren könnte, wären die pdf Charakterbogen wenn er EDV mässig in einem flexiblen Charakterprogramm zu verwalten wäre.
Pfad des Wolfes nettes Beiwerk,
d.h. das erste wirklich nützliche kommt bei 55.000 für mich, alles andere würde ich gar nicht haben wollen, d.h. nicht mal umsonst weil Müll.
Dann sind wir bei Kampfkarten ?  und Runenschöpfer bei 70.000
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
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Offline Hotzenplot

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1026 am: 11.10.2019 | 08:12 »
Nach rund 30 h haben wir ja auch nicht einmal ein Drittel der finalen Gesamtsumme. Da wird noch sehr viel kommen :D
Bei 100k soll ein richtiger Kracher kommen, den es so noch nicht bei Ulisses gab.

Ich finde jedenfalls jetzt schon einiges interessant (wenn auch lange nicht alles).

Mmhja, also so einen Aufkleber- und Posterkram, braucht das echt wer? Ich meine, selbst wenn mein Rollenspielzimmer nicht im Dachgeschoss wäre, d. h., ohne Schrägen, würde ich mir die Bude nicht mit 3w20 DSA-Postern zupflastern. Das wäre selbst mir zu peinlich. Außer natürlich ein WdV-Poster, dann haben auch die Nichtnerds Spaß, die sich das Zimmer angucken. ^^
Aber naja, muss jeder selbst wissen. Mir sind diese Art von Bonuszielen jedenfalls wumpe. Bin dennoch relativ weit oben eingestiegen bei der Bäckerei und habe mir noch einiges an Zusatzmaterial mit reingenommen.
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Offline rillenmanni

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1027 am: 11.10.2019 | 09:54 »
Hm, für die Akten

das erste Bonusziel, das mich interessieren könnte, wären die pdf Charakterbogen wenn er EDV mässig in einem flexiblen Charakterprogramm zu verwalten wäre.
Pfad des Wolfes nettes Beiwerk,
d.h. das erste wirklich nützliche kommt bei 55.000 für mich, alles andere würde ich gar nicht haben wollen, d.h. nicht mal umsonst weil Müll.
Dann sind wir bei Kampfkarten ?  und Runenschöpfer bei 70.000

Ich verstehe das auch nicht. Da ist wirklich viel Unnützes dabei. Und die Liebliche Jasmina, also eines jener Alt-Abenteuer, die normalerweise so nebenbei als PDF rauskommen, bekommt nun zwei Bonusziele spendiert?...

Ich bin nach wie vor leicht schockiert, dass die RSH als Kickstarter rausgeht. Die Begründung "wir wollen da was Besonderes machen", kann man sich als Verlag mE zu beinahe jedem Produkt einfallen lassen, wenn man denn will.
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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1028 am: 11.10.2019 | 12:44 »
Ich verstehe das auch nicht. Da ist wirklich viel Unnützes dabei. Und die Liebliche Jasmina, also eines jener Alt-Abenteuer, die normalerweise so nebenbei als PDF rauskommen, bekommt nun zwei Bonusziele spendiert?...

Ich bin nach wie vor leicht schockiert, dass die RSH als Kickstarter rausgeht. Die Begründung "wir wollen da was Besonderes machen", kann man sich als Verlag mE zu beinahe jedem Produkt einfallen lassen, wenn man denn will.

Sehe ich ganz genauso. Ich finde es sehr kritisch, dass etwas so Essentielles wie eine RSH via CF finanziert wird und dann der Bonuscontent auch noch semigut ist.
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Offline tartex

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1029 am: 11.10.2019 | 13:51 »
Sehe ich ganz genauso. Ich finde es sehr kritisch, dass etwas so Essentielles wie eine RSH via CF finanziert wird und dann der Bonuscontent auch noch semigut ist.

Ich mach einfach nicht mit.  ;D Problem gelöst. Habe schon soviel sinnlosen Kleinkram von Ulisses-Kickstartern und habe inzwischen erkannnt, dass man das Zeug sowieso später noch alles im Shop kriegen kann. (Als PDF für immer.)

Früher hatte ich da noch Angst irgendwas zu verpassen, was superrar und wichtig wäre. Die Angst ist inzwischen weg.
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Offline rillenmanni

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1030 am: 11.10.2019 | 13:58 »
Ich mach einfach nicht mit.  ;D Problem gelöst. Habe schon soviel sinnlosen Kleinkram von Ulisses-Kickstartern und habe inzwischen erkannnt, dass man das Zeug sowieso später noch alles im Shop kriegen kann. (Als PDF für immer.)

Früher hatte ich da noch Angst irgendwas zu verpassen, was superrar und wichtig wäre. Die Angst ist inzwischen weg.

Ja, wir als PDFies sind da ohnehin recht fein raus. :)
Ich kann da auch ganz gut widerstehen. Es muss schon ein Liebhabe-Ding sein oder etwas, was mich auf den ersten Blick hin hinterrücks anspringt.
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Offline RPGFan

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1031 am: 11.10.2019 | 14:03 »
Kann mich der Kritik nur anschließen. Ich halte es für wenig glaubwürdig wenn Ulisses immer wieder behauptet: "Das müssen wir über CF machen, da wir ansonsten die vielen tollen Dinge nicht umsetzen können." Alles was bei den CF als "Bonusziele" rausgesprungen ist, war in meinen Augen "Tineff". Ich brauch weder Aufkleber noch Plüschtiere. Hier geht es dem Verlag aus meiner Sicht ausschließlich um Gewinnmaximierung bzw. Vorfinanzierung. Das ist für mich auch völlig in Ordnung! Ulisses soll mit DSA5 BERGE an Geld verdienen - aber die durchschaubaren Rechtfertigungsversuche gehen mir ganz schön auf den Keks...

Auf mich wirkte der Herr Plötz auf der Ratcon dann immer so unfreiwillig komisch  >;D >;D >;D:

https://www.youtube.com/watch?v=NL-lM5AS_0Y

Davon abgesehen muss ich aber sagen, dass die Produkte aus dem Crowdfunding mich wirklich begeistern. Havena z.B. war super genial - was davon jetzt allerdings per Crowdfunding finanziert werden MUSSTE erschließt sich mir nach wie vor nicht. Aber diese Diskussion ist so alt wie das CF selbst... Die einen findens supi - die anderen fühlen sich irgendwie ausgenutzt.

Mir ist es unter dem Strich egal, weil DSA5 für uns seit mittlerweile 4 Jahren besser funktioniert als viele andere Systeme - dann bezahl ich eben im Vorraus... ::)


Offline Megavolt

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1032 am: 11.10.2019 | 14:11 »
Wie kommen denn die Händler, also zum Beispiel die Rollenspielladenbesitzer an solche Produkte wie die Thorwal-RSH heran? Müssen die normal mitbacken?

Offline Boba Fett

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1033 am: 11.10.2019 | 14:19 »
Auf Wunsch habe ich den Thementitel angepasst.
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Faras Damion

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #1034 am: 11.10.2019 | 16:00 »
Wie kommen denn die Händler, also zum Beispiel die Rollenspielladenbesitzer an solche Produkte wie die Thorwal-RSH heran? Müssen die normal mitbacken?

Nach dem Crowdfunding kommen die Bücher und Karten ganz normal in den Handel.

Ausnahme:
Deluxe-Varianten, Sticker und Leinen-Verpackung gibt es nicht ausserhalb des Crowdfundings (oder nur als Restposten).
Plüschis und Spielzeug gibt es nur über den F-Shop.
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Offline Ninkasi

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1035 am: 11.10.2019 | 17:39 »
Ich finde es allgemein Krass, diese Entwicklung für eine Regionalspielhilfe schnell mal im dreistelligem Bereich Geld zulatzen.
Das die PDF des Buches bei der Druckausgabe dabei ist eine schöne Sache, ist leider später nicht immer so der Fall.

Waren früher eigentlich die Karten immer bei dem jeweiligem Regionalband dabei und Kartenpakete gab´s noch extra?

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1036 am: 11.10.2019 | 19:00 »
Nö. Bei DSA4 waren die Karten in einer separaten Tasche im Einband. Extra Kartensets gab es zwar, aber nur die Aventurien-Landkarten aufgeteilt in 3 (?) Sets die man dann als große Megakarte aneinanderfrickeln konnte.

Seit DSA5 gibt es Land- und Stadtkarten ebenfalls in der RSH - und ZUSÄTZLICH noch ein Land- und Stadtkartenset separat mit zusätzlichem Kartenmaterial.

Es stimmt schon: Wenn man sich die komplette "Produktflöte" rund um eine Regionalspielhilfe ähm.. reinpfeifen will, ist man schnell bei 130 - 160,- € - Man kann sich aber auch nur auf die reine RSH beschränken und ist dann bei einem ähnlichen Preis wie zu DSA4 Zeiten. Ich BRAUCHE den Zusatzkrempel (Spielkarten, Ausrüstungsheftchen, Brevier etc.) nicht wirklich - ist aber mal ganz nett und befriedigt den Kaufrausch.

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1037 am: 12.10.2019 | 00:16 »
Mmhja, also so einen Aufkleber- und Posterkram, braucht das echt wer? Ich meine, selbst wenn mein Rollenspielzimmer nicht im Dachgeschoss wäre, d. h., ohne Schrägen, würde ich mir die Bude nicht mit 3w20 DSA-Postern zupflastern. Das wäre selbst mir zu peinlich. Außer natürlich ein WdV-Poster, dann haben auch die Nichtnerds Spaß, die sich das Zimmer angucken. ^^
Aber naja, muss jeder selbst wissen. Mir sind diese Art von Bonuszielen jedenfalls wumpe. Bin dennoch relativ weit oben eingestiegen bei der Bäckerei und habe mir noch einiges an Zusatzmaterial mit reingenommen.

Aufkleber und Poster brauche ich auch nicht. Lesezeichen (die gibt es diesmal allerdings bisher (noch?) nicht) ebenfalls nicht. Aber sie bringen mich auch nicht um. Sind halt günstig zu produzieren und eignen sich als Füllmaterial, damit alle 2,5k ein Ziel fallen kann. Ob das wirklich sein muss, da scheiden sich sicher die Geister ;)
Aber es gibt ja nun wirklich auch genug wirklich interessante Sachen und wir haben erst 1/3 gesehen, von dem was kommt :)

Ich bin nach wie vor leicht schockiert, dass die RSH als Kickstarter rausgeht. Die Begründung "wir wollen da was Besonderes machen", kann man sich als Verlag mE zu beinahe jedem Produkt einfallen lassen, wenn man denn will.
Was genau schockiert dich an einem CF so? Die sind doch eine tolle Sache für Fans. Man bekommt alle pdfs oben drauf, die Box ist günstiger als Normalpreis und dazu kommen noch die zahlreichen kostenlosen Prämien und vielleicht das ein oder andere nette Zusatzprodukt, was sonst wohl wirklich nicht gekommen wäre. Und man sieht an den Summen, die da zusammen kommen, dass das sehr viele Fans ähnlich sehen ;)

Das einzig valide Argument contra CF, was ich dabei immer wieder lese ist das "und wer denkt an den Rollenspielladen um die Ecke?". Da ich aber noch nie in einem war, betrifft mich das nur am Rande und beim Effekt auf die Läden gehen die Meinungen ja auch auseinander (es gibt Läden, die einen Umsatzverlust beklagen, Ulisses sagt, dass die Läden nach CFs mehr bestellen). Das kann ich am Ende nicht beurteilen und bin daher dazu neutral eingestellt.

Und das Argument mit der Risikoverschiebung zum Kunden lasse ich auch nur teilweise gelten, da ich als Vorbesteller dasselbe Risiko eh schon eingehe. Im Gegensatz zum Uhrwerkverlag ist Ulisses zudem gesund aufgestellt und da sehe ich zumindest kein Verlustrisiko.

Was sind denn andere valide Argumente gegen ein CF? Abgesehen von persönlicher Abneigung gegen CFs im Allgemeinen :)

Ja, wir als PDFies sind da ohnehin recht fein raus. :)
Ich kann da auch ganz gut widerstehen. Es muss schon ein Liebhabe-Ding sein oder etwas, was mich auf den ersten Blick hin hinterrücks anspringt.

Du weißt aber schon, dass du im CF für 30 € pdfs (bzw. mp3s oder epubs, je nach Produkt) aller Produkte und Prämien im gesamten CF bekommst (einige Zusatzprodukte mal ausgenommen, die waren aber in der Vergangenheit tw. auch noch mit drin)?
« Letzte Änderung: 12.10.2019 | 00:31 von GTStar »
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1038 am: 12.10.2019 | 06:39 »
Du weißt aber schon, dass du im CF für 30 € pdfs (bzw. mp3s oder epubs, je nach Produkt) aller Produkte und Prämien im gesamten CF bekommst (einige Zusatzprodukte mal ausgenommen, die waren aber in der Vergangenheit tw. auch noch mit drin)?

Ja. Und ich weiß von x Ulisses-Crowdfundings, die ich bereits unterstützt habe, dass ich das ganze Zusatzmaterial weder brauche, noch jemals auch nur aufmache/ anschaue.

Also sind die 30€ nicht sinnvoll angelegt. Da kriege ich doch beim Bundle of Holding zum gleichen Preis oft gleich tausende PDF-Seiten, die ich nicht lese.  >;D
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Offline Weltengeist

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1039 am: 12.10.2019 | 07:54 »
Im Gegensatz zum Uhrwerkverlag ist Ulisses zudem gesund aufgestellt und da sehe ich zumindest kein Verlustrisiko.

Wie gut, dass du da die Interna kennst. Bis zum Mai hätte ich nämlich geschworen, dass auch der Uhrwerk-Verlag finanziell gesund aufgestellt ist...

Und was die validen Argumente angeht: Zunächst einmal kommuniziert ein Verlag über ein Crowdfunding immer, dass sie ein Projekt nicht aus eigener Kraft stemmen können oder sich nicht sicher sind, ob die Kunden das überhaupt kaufen werden. Und er bindet sich übrigens auch einen gewaltigen organisatorischen Mehraufwand ans Bein. Wenn man so etwas für irgendwelche Nischenprodukte macht, dann ist das sicherlich okay, aber wenn es für Regionalspielhilfen des verkaufsstärksten deutschen Rollenspiels gemacht wird, hat es einen Beigeschmack von "der Laden läuft längst nicht so gut, wie ihr glaubt".

Jetzt hoffe ich natürlich, dass die obigen Aussagen stimmen und dass es "nur" darum geht, hier als Spezialfall etwas ganz besonders Tolles zu machen. Bisher kann ich dieses "ganz besonders Tolle" aber noch nicht erkennen.
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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1040 am: 12.10.2019 | 08:04 »

Du weißt aber schon, dass du im CF für 30 € pdfs (bzw. mp3s oder epubs, je nach Produkt) aller Produkte und Prämien im gesamten CF bekommst (einige Zusatzprodukte mal ausgenommen, die waren aber in der Vergangenheit tw. auch noch mit drin)?
Fast alles von dem Kram würde ich nicht haben wollen, wie in könnt ihr mir das bitte nicht zu schicken weil die Tonnen auch so voll werden, der Roman okay netter Beifang aber das ist es dann auch
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1041 am: 12.10.2019 | 10:50 »
Ja. Und ich weiß von x Ulisses-Crowdfundings, die ich bereits unterstützt habe, dass ich das ganze Zusatzmaterial weder brauche, noch jemals auch nur aufmache/ anschaue.

Also sind die 30€ nicht sinnvoll angelegt. Da kriege ich doch beim Bundle of Holding zum gleichen Preis oft gleich tausende PDF-Seiten, die ich nicht lese.  >;D
Klar, wenn man nur das Hauptbuch als pdf haben will, dann lohnt das nicht. Dann ist es auch völlig legitim zu warten, bis das CF vorbei ist. Dann hat man aber auch keinen Grund wie @rillenmanni über ein CF schockiert zu sein und sich nicht darüber zu freuen, dass Andere die Möglichkeit haben, ein schön fettes Paket zu erwerben ;)
Dann würde ja auch nicht mal das Rollenspielladen-Argument greifen, den man mit einem pdf ebenfalls nicht unterstützt.

Wie gut, dass du da die Interna kennst. Bis zum Mai hätte ich nämlich geschworen, dass auch der Uhrwerk-Verlag finanziell gesund aufgestellt ist...

Zunächst kenne ich keine Interna, habe das nie behauptet und das muss ich auch nicht. Bei Uhrwerk hätte ich in der Tat auch vermutet, dass es denen gut geht. Aber das war rein auf Vertrauen basiert, die haben keine Zahlen veröffentlicht. Hätte mich da mal ein CF interessiert (also wohl Myranor oder Tharun), dann wäre ich da in der Tat einer der Dummen gewesen. Bei Ulisses gibt es aber Zahlen und zum 30.06.2018 war das Unternehmen so gesund, dass es das auch ein Jahr später noch sein muss. Ein so katastrophales Jahr, dass Ulisses deswegen in die Insolvenz gehen muss, hätte man mitbekommen ;) Neue Zahlen sollte es ja bis Jahresende noch geben, dann kann man sein Bild aktualisieren.

Und was die validen Argumente angeht: Zunächst einmal kommuniziert ein Verlag über ein Crowdfunding immer, dass sie ein Projekt nicht aus eigener Kraft stemmen können oder sich nicht sicher sind, ob die Kunden das überhaupt kaufen werden. Und er bindet sich übrigens auch einen gewaltigen organisatorischen Mehraufwand ans Bein. Wenn man so etwas für irgendwelche Nischenprodukte macht, dann ist das sicherlich okay, aber wenn es für Regionalspielhilfen des verkaufsstärksten deutschen Rollenspiels gemacht wird, hat es einen Beigeschmack von "der Laden läuft längst nicht so gut, wie ihr glaubt".

Jetzt hoffe ich natürlich, dass die obigen Aussagen stimmen und dass es "nur" darum geht, hier als Spezialfall etwas ganz besonders Tolles zu machen. Bisher kann ich dieses "ganz besonders Tolle" aber noch nicht erkennen.

Das ist deine Interpretation eines CF, die meines Erachtens so aber nicht stimmt. Ulisses hat selbst schon öfters gesagt, dass für sie CF vor allem eine Möglichkeit sind Werbung für ein Produkt zu machen (also deutlich mehr Käufer zu erreichen als sonst) und zusätzliche Dinge im Paket zu realisieren, die sonst nicht möglich sind. Sie haben NIE gesagt, dass das Hauptprodukt alleine so nicht realisierbar wäre. Und ganz ehrlich, es wäre einfach nur dumm, wenn sie ein CF nur für die Nebenprodukte machen würden und das Hauptprodukt dabei außen vor lassen ;)
Übrigens: selbst als "verkaufsstärkstes deutschen Rollenspiel" reden wir hier doch immer noch von einem absoluten Nischenprodukt.
Ergo: Bei mir ergibt sich dieser "fade Beigeschmack" daher einfach nicht.

Fast alles von dem Kram würde ich nicht haben wollen, wie in könnt ihr mir das bitte nicht zu schicken weil die Tonnen auch so voll werden, der Roman okay netter Beifang aber das ist es dann auch

Das ist ja auch völlig legitim, das so zu sehen. Wenn du die Aussage am Ende des CF immer noch so machen würdest, dann interessiert dich eben auch einfach zu wenig von den Produkten als dass das CF was für dich wäre. Aber auch dann sehe ich noch keinen Grund, das CF deswegen abzulehnen ;)
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1042 am: 12.10.2019 | 11:27 »
Da ich per PM danach gefragt wurde (und nicht sehe, ob meine PMs angekommen sind, im Postausgang etc. ist jedenfalls gar nichts zu finden!?) poste ich den Link zu den Bundesanzeigerdaten über Ulisses auch gerne hier. Die sind ja kein Geheimnis, Ulisses muss als GmbH veröffentlichen:
https://www.bundesanzeiger.de/ (nach Ulisses suchen und dann den "Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018" anklicken, Captcha eingeben und fertig)
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1043 am: 13.10.2019 | 13:57 »
@GTStar: Ich richte Dir hiermit einen ganz ehrlichen Dank aus, dass Du mir das Thema so detailliert auseinandergesetzt hast. :) Ich fand das super. Ich ergänze einfach noch einmal ein paar meiner Gedanken, um mein Erleben der Situation zu schildern:

Bzgl des negativen Potentials für virtuelle und lokale Rolloläden: Ich habe mir das auch nur so aus zweiter Hand sagen lassen. Mir hat noch niemand sein Umsatzbücher geöffnet. Vielleicht könnten wir aber unser aller Roland fragen? Der hat ja gewiss eine Meinung und diverse Erfahrungen dazu. Ob er etwa ohne Kickstarter mehr Exemplare der Thorwal-RSH umgesetzt hätte. Interessant zu wissen wäre es ja.

Bzgl des Nutzens, den ich habe: Ich habe in der Tat bemerkt, dass man (auch bei DSA (DSA5)) bereits als reiner PDF-Käufer durchaus "Geld sparen" kann, und zwar je mehr, desto höher der KS durch die Decke geht. (Für Print gilt das gewiss auch. Aber ich habe da nicht so genau hingeschaut.). Aber auf den zweiten Blick finde ich den zusätzlichen Nutzen (Mehrwert) generell gar nicht so dolle. Denn ich spare ja eigtl kein Geld, sondern habe danach Texte (oder andere Dinge), die ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gekauft hätte. Und die ich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht benötigen werde. Ich habe also Beifang, der auf meiner Platte - und zum Glück (! - meine Herzensdame käme mit dem Nudelholz an) heutzutage oft nicht mehr zusätzlich in meinem Regal unbeachtet vor sich hin altert. Sparen im eigtlen Worsinne tue ich also kaum etwas. Hinzu kommt, dass die zusätzlichen Inhalte mitunter a) nur bedingt den Spielnutzen des eigtlen Produkts (für das ich ggf Interesse zeige) erhöhen oder/und b) mitunter ohnehin schon (lange) auf Halde lagen bzw neu rausgebracht werden (wobei das im Einzelfall sehr nützlich sein kann). Ich habe jetzt zwei Mal "mitunter" geschrieben, weil ich mich bestimmt nicht auf eine pauschale Aussage versteift verstanden wissen möchte. Mich persönlich interessiert eine Steigerung des Spielnutzens und kreativer Output. (Bei mir ganz persönlich muss das zB gar nicht viel sein: Eine gewissenhaft erstellte Tabelle oder Diagramme oder nützliches zusätzlich erstelltes Kartenwerk erhöhen den Nutzen ungemein.) Oder die altruistische Variante: Ein Bonusziel könnte die Verdopplung der Bezahlung der Mitwirkenden sein.
Ein Kickstarter hat also auch für mich Potential. Die meisten, auch bei DSA, schöpfen das aber nur im Ansatz aus. Ich brauche zB wirklich keine Romane auf Halde, es sei, sie stammen von einem oder zwei ganz bestimmten Autoren. Oder Kurzgeschichten. Oder Eingesprochenes. Oder Themen-Heldenbögen. Das bringt mir persönlich nichts. Aber ich weiß schon, dass viele Leute noch viel mehr Vorlieben haben. Ich rede also nur von mir. Mir persönlich reicht im Grunde eine gut und nützlich geschriebene RSH. (Deswegen bin ich ja auch kein sehr großer Backer.)

Warum ich "schockiert" bin: Ja, das war so ein Wort. Wenn die neue Welt auf die alte Gedankenwelt trifft und so. Mentale Erschütterungen! :) Wenn man ich das nun unaufgeregter formulieren darf: Manchmal gehen bei mir in erstaunter Skepsis oder skeptischem Erstaunen die Augenbrauen hoch. :) Ich weiß (?), dass Kickstarter gut kalkuliert werden müssen. Ich weiß (?), dass das in der KS-Vergangenheit schon in die Hose ging, dass Verlage Lehrgeld (und mehr) zahlen mussten. Ich denke aber auch, dass wenn mir als Verlag bei aller Kalkulation klar ist, dass die Finanzierung sicher stehen wird, und wenn ich erwarten kann, dass die Grundkalkulation um Längen übertroffen wird (Empirie!), die Angelegenheit zu einer Geldmaschine wird, sodass ich versuchen werde, dieses Konzept bei nächstmöglicher Gelegenheit wieder zu fahren. Ist das verwerflich? Nein. Aber ich denke, wir können nicht abschließend sagen, dass die Angelegenheit zum größeren Nutzen aller ist - et vice versa. Das macht aber auch nichts, weil ich mir dann immer noch sagen kann: "Wenn es dem Verlag gut geht, weil die Käufer willig sind, dann wird auch für mich in Zukunft immer noch etwas dabei herumkommen." Aber das merkwürdige Gefühl hier und da, dann und wann, also das mit den Augenbrauen, werde ich dennoch nicht los. (Wo ist eigtl mein Gehstock? ... Ah, ja, da! :korvin:)
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Offline Engor

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1044 am: 13.10.2019 | 16:00 »
Ich glaube, man muss sich - wenn man das ganze eher aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet - von dem Gedanken verabschieden, dass Crowdfundings speziell für Testaballons/Risikoprojekte etc. gedacht sind, also man damit austesten will, ob ein Produkt auf dem Markt angenommen wird.
Bei DSA scheint sich ja eher herauszukristallisieren, dass es für Ulisses wirtschaftlich vernünftig ist, Großprojekte auf diese Art und Weise noch stärker wirken zu lassen. Es geht wohl weniger um die Vorkasse oder um Kalkulierbarkeit (obwohl gerade letzteres für eine Erstauflage mit Sicherheit einen großen Vorteil darstellt), sondern es soll der Werbeeffekt mitgenommen werden, da man so mehr Öffentlichkeit für ein Produkt hat, als es eine bloße Ankündigung und spätere Veröffentlichung hat. Ich habe die starke Vermutung, dass sich als Muster für kommende Crowdfundings ergeben wird, dass es eine Mischung aus solchen Sonderprodukten wie Wege der Vereinigungen und Cthulhu auf der einen Seite und den richtig beliebten Sachen wie Havena und Thorwal geben wird. Bei solchen Sachen lohnt sich wahrscheinlich der Betreuungsaufwand (ein Crowdfunding ist umgekehrt in der Planung, begleiteten Durchführung und folgenden readktionellen Umsetzung auch personalintensiv), bei weniger prominenten Regionen wird ja offenbar weiter der normale Weg gewählt, die Flusslande und nun Aranien kommen ja auf dem regulären Produktionsweg.
Ich mutmaße demnach, dass Crowdfundings schlicht ein wirtschaftlich interessantes Zukunftsmodell für lukrative Großprojekte und nicht mehr nur als reine Risikofinanzierungen gedacht sind.

Offline Weltengeist

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1045 am: 13.10.2019 | 16:42 »
DSA muss richtig massiv die Werbetrommel rühren, damit sich die Regionalspielhilfe für eine seiner beliebtesten Regionen verkauft? Wenn das so wäre (so ganz überzeugt bin ich da nicht), wäre es ebenfalls kein gutes Zeichen für den Zustand des Hobbies...

Aber wenn ich das, was Silent Pat seinerzeit zum Thema "Crowdfunding" geschrieben hat, noch richtig in Erinnerung habe, geht es letztlich nicht unerheblich darum, die kargen Margen der Verlage zu vergrößern, indem man Crowdfundings als eine Art Direktbestellung nutzt und so die Händler umgeht. Das ist wohl vor allem gegen Amazon & Co gerichtet, trifft aber letztlich auch die wenigen Friendly Local Dealers, die dem Hobby noch geblieben sind. Aber auch hier gilt für mich: Ein Hobby, das es sogar in einer Boom-Zeit wie jetzt nicht schafft, (in Deutschland und für seine größten Zugpferde) genug Profit auch für die Einzelhändler abzuwerfen, hat ein Problem. Und das macht mich schon ziemlich traurig.
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Offline aikar

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1046 am: 13.10.2019 | 17:48 »
DSA muss richtig massiv die Werbetrommel rühren, damit sich die Regionalspielhilfe für eine seiner beliebtesten Regionen verkauft? Wenn das so wäre (so ganz überzeugt bin ich da nicht), wäre es ebenfalls kein gutes Zeichen für den Zustand des Hobbies... Ein Hobby, das es sogar in einer Boom-Zeit wie jetzt nicht schafft, (in Deutschland und für seine größten Zugpferde) genug Profit auch für die Einzelhändler abzuwerfen, hat ein Problem.
Es ist und bleibt halt ein Nischenhobby. Auch wenn wir momentan vergleichsweise (!) viel Zulauf haben, einen Großteil der Bevölkerung tangiert es nicht. Frag mal 100 zufällige Leute auf der Straße, ob sie Pen & Paper Rollenspiele kennen. Der Großteil wird verneinen und selbst von denen, die mit ja antworten, werden die meisten keine aktiven Spieler und Käufer (mehr) sein.

Ich fange mit dem Großteil der Stretchgoals des Thorwal-Crowdfundings nichts an, aber ich verstehe, dass die Verlage jeden Baum schütteln, von dem vielleicht noch ein paar Käufer fallen könnten. Dadurch überleben sie und dadurch überlebt unser Hobby. Da ist nichts Verwerfliches dran und ehrlich gesagt geht mir die wiederkehrende diesbezügliche Kritik an den "großen" Verlagen, die Crowdfunding für "Massenprodukte" machen schön langsam gewaltig auf die Nerven.
Diese Verlage sind vielleicht für die Rollenspielszene groß und die Produkte für Rollenspiellinien nichts Außergewöhnliches. Aber wenn man das ganze mal nicht mit dem engen Rollenspielerblick sieht, sondern im großen Kontext, sind die Verlage kleinere KMUs und die Produkte so speziell, dass nur ein winziger Promillesatz der Bevölkerung weiß, was eine Rollenspielregionalbeschreibung überhaupt sein soll (geschweige denn sie kaufen würde).


Offline Weltengeist

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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1047 am: 13.10.2019 | 18:01 »
Es ist und bleibt halt ein Nischenhobby. Auch wenn wir momentan vergleichsweise (!) viel Zulauf haben, einen Großteil der Bevölkerung tangiert es nicht. Frag mal 100 zufällige Leute auf der Straße, ob sie Pen & Paper Rollenspiele kennen. Der Großteil wird verneinen und selbst von denen, die mit ja antworten, werden die meisten keine aktiven Spieler und Käufer (mehr) sein.

Das ist mir schon klar - auch, dass man die Zahlen nicht mit DSA1 vergleichen kann.

Aber was mich nachdenklich macht: Nach allem, was man mitbekommt, ist die Zahl der Rollenspieler in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Dennoch scheinen Produkte, die noch vor 10 Jahren gut gelaufen sind, heute nicht mehr ohne erheblichen Aufwand zu laufen. Für mich klingt das nach "da stimmt doch was nicht".

Und nein, ich meine das nicht als Kritik, sondern als Ausdruck meiner Besorgnis, dass sich die Marktlage der deutschen Verlage scheinbar trotz steigender Spielerzahlen verschlechtert hat.
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1048 am: 13.10.2019 | 18:06 »
Es geht halt nicht ohne Marketing. Rollenspiele stehen mit 100ten anderen Freizeitaktivitäten in Konkurrenz. Die sind alle nur eine Fingerwisch weit entfernt.

Es ist eine Aufmerksamskeitökonomie.
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Re: DSA5 Smalltalk
« Antwort #1049 am: 13.10.2019 | 18:09 »
Oder vielleicht hätten die Verlage wenn es vor 10 Jahren möglich gewesen wäre auch da schon viel per Kickstarter produziert.
Heute geht es ja auch noch traditionell wenn es die Lizenz (D&D/Warhammer) es nicht anders zulässt.