Autor Thema: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]  (Gelesen 136729 mal)

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Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #75 am: 31.07.2016 | 10:53 »
Die "Schiff wird im Dock beleuchtet"-Szene kann ich leider nicht mehr anders denken als so:
https://youtu.be/b6x8B8sawTI?t=932

Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #76 am: 31.07.2016 | 16:55 »
Mal sehen was da kommt.

Der Trailer sah mir aber sehr "künstlich" aus. Ich hoffe, dass kriegen sie in der richtigen Serie besser hin.

Ansonsten gehe ich nicht davon aus, dass wir nochmal ins "alte" Universum (also der alten Zeitlinie) zurückkehren, da das für neues Publikum dann zu verwirrend sein könnte (die jungen Leute, die nur die neuen Filme kennen).

Dir ist schon klar das alles was VOR Kirks Geburt stattfindet in beiden Universen gleich ist und sich nicht unterscheidet?

Ich gehe davon aus, dass alles was an Star Trek jetzt kommt nur noch in der neuen Zeitlinie (welche ja bis zu Film XI identisch ist) spielt. Wobei ich mich frage, inwieweit die Zeitreisen die gemacht wurden bzw. dann nicht gemacht wurden das Universum verändert haben.  :o

Man kann davon ausgehen das es immer nur eine "mögliche" Zukunft ist. Das heisst auch das "Anything goes, canon-ass-kissers UP YOURS...." dran ist. Schon seit ST:TOS....

Die "Schiff wird im Dock beleuchtet"-Szene kann ich leider nicht mehr anders denken als so:
https://youtu.be/b6x8B8sawTI?t=932

 :)

Wobei ich die Kritik nicht ernst nehmen kann, wenn Sachen die im Film klar erwähnt ignoriert werden. Da bastelt sich jemand gerne einen Strohmann damit "Haters haten können...."
« Letzte Änderung: 31.07.2016 | 16:57 von Kowalski »
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #77 am: 31.07.2016 | 22:20 »
Dir ist schon klar das alles was VOR Kirks Geburt stattfindet in beiden Universen gleich ist und sich nicht unterscheidet?

Ist mir klar, deswegen war ja auch das "alte" in Anführungsstrichen. :D
Das dies hier jetzt quasi in "beiden" Zeitlinien spielt, weil vor Kirks Geburt, ist mir klar.
Ich wollte mit dem Post nur aussagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass ncohmal Sachen in der Shattner-Zeitlinie spielen werden, da das neue Publikum eher die Pine-Zeitlinie kennt. Und eine Serie oder ein Film im Shattner-Universe würde vermutlich eher verwirren - deswegen mein Tipp: In dem Bereich wird nichts mehr kommen (in nächster Zeit).
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Offline Talasha

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #78 am: 31.07.2016 | 22:32 »
Wäre interessant mal diese eine Ur-Enterprise zu sehen die Gene Rodenberry mal angedacht hat, die ohne Antimateriereaktor wo ein Warptransfer noch eine Minute oder so gedauert hat.
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #79 am: 31.07.2016 | 22:35 »
Ich frage mich gerade, ob Discovery nicht vielleicht eine "Antwort" auf Axenar sein soll, vielleicht sogar die eigene Serie zum Thema dieses Fanfilms...
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Offline Sagittarius

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #80 am: 1.08.2016 | 06:19 »
Mich erinnert die Discovery an die alten Kklingonen Kreuzer der Kirk Ära. Ansonsten ist diese Dock Szene eher abschreckend. Mal gespannt, was die Crew zu bieten hat.

Offline ManuFS

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #81 am: 1.08.2016 | 10:24 »
Mich erinnert die Discovery an die alten Kklingonen Kreuzer der Kirk Ära. Ansonsten ist diese Dock Szene eher abschreckend. Mal gespannt, was die Crew zu bieten hat.

Das Design der Discovery basiert höchstwahrscheinlich auf alten, bisher unverwendeten Concept Zeichnungen aus den 70ern: http://www.ign.com/articles/2016/07/25/comic-con-2016-star-trek-discoverys-new-ship-might-be-based-on-a-design-by-star-wars-legend-ralph-mcquarrie
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Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #82 am: 1.08.2016 | 10:40 »
Das Schiffsdesign hat alles, was man für den Wiedererkennungswert eines prä-TNG-Föderationsschiffes braucht:
- Untertassensektion (in der klassischen Tellerform)
- Rumpf mit "Hauptdeflektor"
- Warpgondeln (in der klassischen runden Form)

Und das ist wichtig. Ich weiß, es ist wahnsinnig oberflächlich, aber einer der Gründe, warum ich mit VOY gleich am Anfang nicht so recht warm geworden bin, war die Tatsache, dass sie die runde Untertassensektion (a la TNG) durch diesen seltsamen Schnabel ersetzt hatten.
« Letzte Änderung: 1.08.2016 | 10:43 von Wulfhelm »

Offline Karl Lauer

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #83 am: 1.08.2016 | 10:58 »
Ich wollte mit dem Post nur aussagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass ncohmal Sachen in der Shattner-Zeitlinie spielen werden, da das neue Publikum eher die Pine-Zeitlinie kennt. Und eine Serie oder ein Film im Shattner-Universe würde vermutlich eher verwirren - deswegen mein Tipp: In dem Bereich wird nichts mehr kommen (in nächster Zeit).
Du meinst sowas wie wenn man eine "The Flash" Serie macht und dann die Figur in einem Film nutzt, aber da dann lieber Serie und Film Universum auseinander hält und einen anderen Flash nimmt...
Deshalb denke ich... anything goes.
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Offline Imunar

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #84 am: 1.08.2016 | 11:51 »
Und das ist wichtig. Ich weiß, es ist wahnsinnig oberflächlich, aber einer der Gründe, warum ich mit VOY gleich am Anfang nicht so recht warm geworden bin, war die Tatsache, dass sie die runde Untertassensektion (a la TNG) durch diesen seltsamen Schnabel ersetzt hatten.

ich glaube genau deswegen mochte ich Voy wohl am liebsten ;)
diese TNG Untertasse fand ich schrecklich..

doch das ist genau das "Problem" mit jeder Serie von Star Trek.
Für fast jeden gilt:
Star Trek XXX ist MEIN Star Trek und alles andere nicht.
Es gibt die TOS die TNG die DS9, die ENT und die Voy Fraktion.
jede für sich ist Star Trek doch sehr sehr sehr sehr selten kommt es vor, dass jemand mehr als eine
Serie für sich als Star Trek anerkennt.


und was das Konzept angeht öhm..
das wurde glaube ich schön öfters genannt und hier noch einmal gepostet:
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Star_Trek:_Planet_Of_The_Titans

Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #85 am: 1.08.2016 | 11:58 »
Du meinst sowas wie wenn man eine "The Flash" Serie macht und dann die Figur in einem Film nutzt, aber da dann lieber Serie und Film Universum auseinander hält und einen anderen Flash nimmt...
Deshalb denke ich... anything goes.
Bei Superhelden (die mir ansonsten eher auf die Nerven fallen) geht man charmanterweise sehr entspannt damit um, verschiedene Versionen der gleichen Charaktere in ähnlichen, aber ganz klar nicht identischen fiktiven Welten in verschiedenen Werken auftreten zu lassen, ohne das innerhalb der Handlung zu erklären. Dass man sich das bei JJA-Trek nicht getraut hat, sondern (wie es die obsessiven Fans ja wohl auch wollen) auf ein zusammenhängendes (aber durch die "Paralleluniversum"-Erklärung direkt wieder in Frage gestelltes) fiktives Universum besteht, ist in meinen Augen ein großes Manko.

Offline Infernal Teddy

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #86 am: 1.08.2016 | 12:08 »
Ich mag eigentlich alle Star Trek serien.
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Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #87 am: 1.08.2016 | 12:08 »
diese TNG Untertasse fand ich schrecklich..
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

Zitat
Für fast jeden gilt:
Star Trek XXX ist MEIN Star Trek und alles andere nicht.
Es gibt die TOS die TNG die DS9, die ENT und die Voy Fraktion.
jede für sich ist Star Trek doch sehr sehr sehr sehr selten kommt es vor, dass jemand mehr als eine
Serie für sich als Star Trek anerkennt.
Kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Ich fand sowohl TNG als auch DS9 (jeweils nach den Kinderkrankheiten der ersten 1-2 Staffeln) sehr gut, aber ich würde nie sagen, dass TOS und VOY "nicht Star Trek" seien. Ich habe auch bei TOS und VOY (trotz anfänglicher Abneigung) die eine oder andere Folge gesehen, aber die Serie halt nicht so verfolgt wie TNG und DS9. Nur ENT ist irgend wie komplett an mir vorbei gegangen, ohne dass es dafür einen besonderen Grund gegeben hätte.

Offline Karl Lauer

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #88 am: 1.08.2016 | 13:04 »
Nur ENT ist irgend wie komplett an mir vorbei gegangen, ohne dass es dafür einen besonderen Grund gegeben hätte.
Ging mir genau so. Ich schiebe es auf die damalige Ausstrahlungstaktik von SAT 1. Immer mal Folgen zeigen. Plötzlich aufhören und Wiederholungen bringen. Sendezeit verschieben. Nix mehr zeigen. Plötzlich wieder was zeigen. Wieder aufhören... usw
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #89 am: 1.08.2016 | 13:10 »
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

Die Tasse der Galaxy ist gestaucht, während die Tasse der Intrepid gestreckt ist. Schau mal genau hin.

Und ENT ist durchaus sehenswert. Die dritte Staffel ist meines Erachtens ein Griff ins Klo, aber die Mehrteiler in der vierten (Augment Crisis, Vulkanische Reformation, Romulanische Überälle) sind großartig.

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #90 am: 1.08.2016 | 13:27 »
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

 :)

Nachschauen hilft.

Du hast Recht das die Untertasse ob kreisförmig oder oval ÜBERWIEGT. Aber es ist nicht die einzige Form der Kommandosektion der Föderation. Es gibt auch andere.
« Letzte Änderung: 1.08.2016 | 13:29 von Kowalski »
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Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #91 am: 1.08.2016 | 14:07 »
Irgendwelche Schiffe, die aus Computerspielen stammen oder irgendwo mal für fünf Frames im Hintergrund zu sehen waren, interessieren mich genau so wenig wie hanebüchene "Bei Anwendung der richtigen Maßstäbe ist auch der Osterhase ein Weihnachtsmann"-Argumente.

Wulfhelm

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #92 am: 1.08.2016 | 14:09 »
Ging mir genau so. Ich schiebe es auf die damalige Ausstrahlungstaktik von SAT 1. Immer mal Folgen zeigen. Plötzlich aufhören und Wiederholungen bringen. Sendezeit verschieben. Nix mehr zeigen. Plötzlich wieder was zeigen. Wieder aufhören... usw
Das war sicher ein Faktor. Erschwerend kam vielleicht noch das Konzept des "Prequels" dazu, nachdem man sich an die TNG-Ära (in der ja die drei vorangehenden Serien alle spielten) gewöhnt hatte.

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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #93 am: 1.08.2016 | 15:43 »
Weder die Untertassensektion der Enterprise D noch die der E sind klassisch rund.
Die ellipsoide Draufsicht der Voyager ist auch nicht viel anders als die der anderen Star Fleet Schiffe.

Aber ok, alles ab St:TOS ist FREVEL, ok, ok.

Habe verstanden.....
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #94 am: 1.08.2016 | 17:06 »
Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #95 am: 1.08.2016 | 20:55 »
Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.

Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #96 am: 1.08.2016 | 21:12 »
Für mich steht und fällt die Serie mit dem Captain. Ich kann das noch nicht mal richtig erklären. Bei Voyager hat mich Janeway so genervt, dass es die anderen Charaktäre nicht rausreißen konnten. Sisko macht auch ab der 3. Staffel einen Charakterwandel durch und dadurch wird die Serie sehr viel besser. Da spielen natürlich auch andere Sachen eine wichtige Rolle, das sie so langsam den Delta Q. mehr einbringen, aber trotzdem.
Auch Archer hat mich auch schon ab der 1. Folge genervt gerade weil er mich sehr an Janeway erinnert hat.

Ich bin sehr gespannt auf die Besetzungsliste und hoffe dass sie sich mit dem Charakterkonzept des Captains mal was neues einfallen lassen.
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #97 am: 1.08.2016 | 23:21 »
An Voyager oder Enterprise hat nicht der Captain sondern das episodenhafte, wenig zusammenhängende genervt.
Und das es keinen Gegenpart gab.
Serien haben sich inzwischen weiterentwickelt, wir sind nicht mehr auf dem Stand der 60-er.

Was das Personal angeht ist Kirk, Spock und Bones schon nahe an einer idealen Kombination.
Das Problem ist das hier auch die Schauspieler eine große Rolle spielen, wenn einer alle an die Wand spielt geht das nicht, da muessen die andern auf aehnlichem Level sein.

Picard/Riker, Worf, Data ging auch, die ergänzen sich auch gut.

Auch Ivanova, Sheridan, Garibaldi funktionieren als Team.

Oder Sisko, Odo, Bashir, das funktioniert auch.

Jedes Team hat ein anders Gleichgewicht, und das macht es erst interessant.
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #98 am: 3.08.2016 | 14:14 »
Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....

Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten. Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.

Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.

Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.
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Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
« Antwort #99 am: 3.08.2016 | 17:38 »
Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten.

Und das steht wo das das so ist?
Was unterscheidet lebende MATERIE von toter MATERIE?
Zoomt man GANZ nahe dran gibt es kaum unterschiede bei den Atomen und den Bindungen dazwischen.....

Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.

Ja, stimmt. Ein Roboterjet kann Beschleunigungen von 20G aushalten. Aber kann er auch 60000G aushalten? (Beschleunigung eines Raumers bei Perry Rhodan z.B.....)
Ist schon klar das Wetware viel schneller kaputt geht als Hardware. Aber irgendwo ist Schluß, auch für Hardware. Und SciFi zeichnet sich häufig dadurch aus JENSEITS der Grenze zu operieren wo Hardware intakt bleibt......

Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.

Du hast recht. In einem realen Universum ist die Form der Schiffe Grütze. Kugeln sind besser.

Und auch nicht. Trägheitsdämpfer to the rescue.

Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.

Nein.
Trägheitsdämpfer........
Eine andere Erklärung gibt es nicht.

Vor allem weil in Star Trek Raumschiffe ziemlich schnell beschleunigen können...... Noch schneller als bei Perry Rhodan (die mit 60-TAUSEND G)
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