Autor Thema: geläuterte cthuloide HORROR Rezis  (Gelesen 140535 mal)

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Online Makenyo

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #700 am: 13.04.2019 | 19:15 »
Die Bilder sind oft furchtbar, ja.
Und du wirst pro Zeichen bezahlt. Es ist eine nette Entschädigung, aber keineswegs ein passender Stundenlohn.
Meine Info stammt noch von 2012. Ich weiß jetzt nicht woher du das weist aber dann hat sich entweder inzischen was geändert oder der Zeichner hat schlicht übertrieben.

Inzwischen würde ich als Autor nur noch Abenteuer mit freien Systemen wie Ftaghn schreiben. Wenn ich schon kaum was an den Abenteuer verdiene, dann will ich zumindest alle Rechte auf mein Werk behalten.
« Letzte Änderung: 13.04.2019 | 19:59 von Makenyo »

Offline Seraph

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #701 am: 14.04.2019 | 19:47 »
Meine Info stammt noch von 2012. Ich weiß jetzt nicht woher du das weist aber dann hat sich entweder inzischen was geändert oder der Zeichner hat schlicht übertrieben.

Inzwischen würde ich als Autor nur noch Abenteuer mit freien Systemen wie Ftaghn schreiben. Wenn ich schon kaum was an den Abenteuer verdiene, dann will ich zumindest alle Rechte auf mein Werk behalten.

Ach so, für Bilder kann ich nicht sprechen. Soweit ich weiß, gab es da immer extra Leute für. Aber ob die zwingend fest angestellt sind, will ich nicht beschwören.
Ich habe bislang dreimal Abenteuer für Pegasus geschrieben und wurde jedes Mal pro Zeichen bezahlt.
I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #702 am: 14.04.2019 | 19:49 »
Ach so, für Bilder kann ich nicht sprechen. Soweit ich weiß, gab es da immer extra Leute für. Aber ob die zwingend fest angestellt sind, will ich nicht beschwören.
Ich habe bislang dreimal Abenteuer für Pegasus geschrieben und wurde jedes Mal pro Zeichen bezahlt.

Welche Szenarien stammen denn aus deiner Feder?
- Leitet&Spielt wöchentlich OneShots verschiedener Systeme (überwiegend UA2/3, CoC7, OtE, Nemesis, DG, Kult) oder Scenic Dunnsmouth Wierd Edition/Gaslight-Kampange.
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Offline Seraph

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #703 am: 14.04.2019 | 21:56 »
Welche Szenarien stammen denn aus deiner Feder?

Blutiges Schäferstündchen (zusammen mit einem Freund)

Schreie und Flüstern

und etwas, was noch nicht veröffentlicht ist.
I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
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Offline Mondsänger

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #704 am: 15.04.2019 | 11:12 »
Hallo zusammen. Zum einen wollte ich mal Seraph unterstützen. Als ich für Pegasus geschrieben habe, wurde ich auch in Zeichen bezahlt und was das Verhältnis von Aufwand gegen Entgeld angeht, so ist das nach marktwirtschaftlichen Kriterien wenig mehr als eine Anerkennung des Aufwands. Ergänzend zu der Debatte "Viele Zeichen, damit das Buch dicker wird" möchte ich auch noch erwähnen, dass meine Mitautoren und ich ein festes Zeichenlimit für den Band hatten. Wir hätten uns also auch nicht ein paar Euros mehr verdienen können, indem wir die Farbe der Raufaser in jedem Raum beschrieben hätten ;)

Ein letzter Punkt, um mal eine Lanze für die Beschreibung von Hintergründen zu brechen. Ich persönlich finde es manchmal sehr nützlich den weiteren Hintergrund zu kennen, da ich darauf aufbauend gefühlt besser improvsieren kann, wenn es um Motivationen von Fraktionen geht. Als Autor habe ich sowas deshalb auch gemacht. Wer das Abenteuer "Die Steintafeln von Valusien" gelesen hat, wird sicherlich die lange Absätze zur Mythosgeschichte von Kreta gesehen haben ;). Da stecke allerdings kein monetäres oder marketingtechnisches Interesse dahinter, sondern der Wunsch dem SL die Möglichkeit zu geben - basierend auf diesen Informationen - die Ausgrabung mit Verweisen würzen zu können, die handelnden Fraktionen besser zu verstehen und generell zu wissen, warum genau dieser Ort und die titelgebenden Tafeln denn nun so wichtig sind.

Soweit mein kurzer Ausflug.
Hans Hermann Lohenstein
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Offline CiNeMaNcEr

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #705 am: 15.04.2019 | 16:37 »
Blutiges Schäferstündchen (zusammen mit einem Freund)
Schreie und Flüstern
und etwas, was noch nicht veröffentlicht ist.

Ok, thx für die Info.

Ein letzter Punkt, um mal eine Lanze für die Beschreibung von Hintergründen zu brechen. Ich persönlich finde es manchmal sehr nützlich den weiteren Hintergrund zu kennen, da ich darauf aufbauend gefühlt besser improvsieren kann, wenn es um Motivationen von Fraktionen geht. Als Autor habe ich sowas deshalb auch gemacht. Wer das Abenteuer "Die Steintafeln von Valusien" gelesen hat, wird sicherlich die lange Absätze zur Mythosgeschichte von Kreta gesehen haben ;). Da stecke allerdings kein monetäres oder marketingtechnisches Interesse dahinter, sondern der Wunsch dem SL die Möglichkeit zu geben - basierend auf diesen Informationen - die Ausgrabung mit Verweisen würzen zu können, die handelnden Fraktionen besser zu verstehen und generell zu wissen, warum genau dieser Ort und die titelgebenden Tafeln denn nun so wichtig sind.

Auch danke dafür. Auch wenn ich persönlich die Infos eher in Stichpuntkform oder Zusammenfassung/Überblick einer Tabelle handlicher gefunden hätte.
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Offline Der Läuterer

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #706 am: 15.04.2019 | 17:17 »
Meinen Dank für die interessanten Einblicke.

Dass man als RPG Autor kein Gold schürfen kann, sollte jedem klar sein. Glaube ich zumindest.
Es geht doch mehr darum, beim eigenen Hobby die Flagge zu hissen, mit Ideen zu glänzen und namentlich mit dem Produkt in Zusammenhang gebracht zu werden.

dass meine Mitautoren und ich ein festes Zeichenlimit für den Band hatten. Wir hätten uns also auch nicht ein paar Euros mehr verdienen können, indem wir die Farbe der Raufaser in jedem Raum beschrieben hätten
D.h., durch die Zeichenbeschränkung gibt der Verlag dem Autor quasi vor, was er verdienen darf, bzw. begrenzt seine Unkosten.

Ein letzter Punkt, um mal eine Lanze für die Beschreibung von Hintergründen zu brechen. Ich persönlich finde es manchmal sehr nützlich den weiteren Hintergrund zu kennen, da ich darauf aufbauend gefühlt besser improvsieren kann, wenn es um Motivationen von Fraktionen geht.
Faszinierend. Da geht es mir genau andersrum.
'Never explain anything.' spricht ja schon der Meister.
Mit einem groben Gerüst kann ich immer (besser) arbeiten. Zu viel (unnötiger) Ballast schränkt mich dagegen persönlich zu sehr ein.

Ein Hintergrund historischer Art, da bin ich absolut bei Dir, Mondsänger, den der SL nutzen kann, um für die  Spieler die Entdeckungen ihrer Chars ins rechte Licht zu rücken, ist immer begrüssenswert.

Tritt man für die paar Kröten eigentlich sämtliche Rechte an dem eigenen Werk ab?
Könnte der Verlag das Werk theoretisch als Drehbuch für viel Schotter weiter verkaufen?
« Letzte Änderung: 15.04.2019 | 18:02 von Der Läuterer »
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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #707 am: 15.04.2019 | 18:40 »

...
Tritt man für die paar Kröten eigentlich sämtliche Rechte an dem eigenen Werk ab?
Könnte der Verlag das Werk theoretisch als Drehbuch für viel Schotter weiter verkaufen?


Ich kenne mich zwar eigentlich total nicht aus in diesen Interna, aber ich hätte jetzt selbst direkt vermutet, dass das nicht so ist. Immerhin wurde ja x-mal von dem deutschen Verlag (P-Wort mal umgangen :D :D ) gesagt, dass die älteren Sachen aus rechtlichen Gründen nicht als PDF veröffentlicht werden konnte. Insofern hätte ich vermutet, dass nicht sämtliche Rechte abgegeben werden... Aber wie gesagt, ich kann mich auch total irren...

Online Makenyo

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #708 am: 16.04.2019 | 00:26 »
Ich kenne mich zwar eigentlich total nicht aus in diesen Interna, aber ich hätte jetzt selbst direkt vermutet, dass das nicht so ist. Immerhin wurde ja x-mal von dem deutschen Verlag (P-Wort mal umgangen :D :D ) gesagt, dass die älteren Sachen aus rechtlichen Gründen nicht als PDF veröffentlicht werden konnte. Insofern hätte ich vermutet, dass nicht sämtliche Rechte abgegeben werden... Aber wie gesagt, ich kann mich auch total irren...
Ich meine, die Verträge werden nun anders gestrickt als damals. Allerdings kann ich das nicht aus erster Hand sagen. Ich meine, dass nur aus anderen Forenbeiträgen heraus gelesen zu haben.

Tja, Hintergründe ausführlich oder eher kurz zu verfassen, dass ist schon auch eine starke Geschmacksfrage. Wie schon erwähnt mag ich es eher kurz. Ich habe aber auch schon öfter mal das Gegenteil, dass nämlich ausführliche Hintergründe besser die Fantasie beflügeln, gehört. Da gibt es wohl kein richtig. Der Autor sollte es wohl eher so machen, wie er es für richtig hält und sich wenn möglich nicht von anderen beeinflussen lassen.

Offline Mondsänger

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #709 am: 16.04.2019 | 09:40 »


'Never explain anything.' spricht ja schon der Meister.
Mit einem groben Gerüst kann ich immer (besser) arbeiten. Zu viel (unnötiger) Ballast schränkt mich dagegen persönlich zu sehr ein.

(...)

Tritt man für die paar Kröten eigentlich sämtliche Rechte an dem eigenen Werk ab?
Könnte der Verlag das Werk theoretisch als Drehbuch für viel Schotter weiter verkaufen?


"Never explain anything" ist glaube ich eine Setzung des Autors über die man lange diskutieren kann. Ich will ja auch niemanden bekehren, aber ich bin da anderer Meinung als HPL.

Das Thema Rechte ist ja immer mal wieder en Thema. Ums mal kurz zu halten, ohne zuviel in Details zu gehen: Es werden nicht alle Rechte auf immer abgetreten. Sieht man ja auch (wie hier schon mal erwähnt) daran, dass Nachdrucke nicht immer problemlos möglich sind.
Hans Hermann Lohenstein
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Offline JaneDoe

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Re: geläuterte cthuloide HORROR Rezis
« Antwort #710 am: 17.04.2019 | 21:57 »
Das Urheberrecht liegt und bleibt natürlich beim Autor. Das Verwertungsrecht beim Verlag.

Und was ausführliche Beschreibungen angeht: da gibt es (woanders, nicht hier) umgekehrt SLs die sagen: "ich will das Szenario mit möglichst wenig Arbeit so leiten wollen wie´s da steht". Und die sollen halt auch "abgeholt" werden. Das war zumindest bei einem der letzten Bände, an denen ich mitgearbeitet habe eine Diskussion. Mir persönlich reichen auch deutlich weniger Infos zum Leiten aus. Aber das geht offenbar nicht allen so.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass überflüssige Hintergrundtexte, die nur für den SL geschrieben sind weg können, wenn es niemals spielrelevant wird.