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RuneQuest/BRP / Re: [RQ 6] Kurze Fragen & Antworten
« Letzter Beitrag von Curwen am Heute um 18:48 »
Danke für die Klarstellung und die Textstelle. Das muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen.
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Der Himmelsturm ist irgendwie ein Ding für sich, dass selbst nicht weiß, ob es ein Dungeon sein will oder nicht. Ich zitiere mich mal ganz cool selbst (für das Ego und so):
War das nicht eine Segelregatta? Ohne das Abenteuer zu kennen, aber warum besteigt man denn einen alten Elfenturm, wärend man versucht ein Wettrennen zu gewinnen? Das makiert man auf der Karte und kommt dann Lorbeergeschmückt wieder zurück...  ;D
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Gegen den Metaplot in Rollenspielen, ...
... , habe ich die Fertigkeit Setting-Elemente die mir nicht passen einfach zu ignorieren

Ansonsten gefällt es mir nicht
 - Wenn der Metaplot erwartet das ich ihn erspiele, weil das Gängelei ist.
 - Wenn der Metaplot anfängt in der Vergangenheit zu ret-connen
 - Sollte der Metaplot ein Setting-Element töten das ich mag
 
Schließlich gibt es gegen meine Fertigkeit der Metaplot-Ignoranz noch den Gegenwurf durch die Metaplot/Setting-Liebe etwaiger Mitspieler.
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Sehen, Lesen, Hören / Re: Übersetzungsklopse
« Letzter Beitrag von KhornedBeef am Heute um 18:42 »
In der Zeit von letzter Woche oder so:

„Ein guter Führer kann seine Entscheidungen so einrahmen, daß die besseren Aspekte eines Volkes eher zum Tragen kommen als die schlechten.“

Ein paar Ausgaben davor hatte da auch wer erzählt, daß die USA uns Europäer sicher halten.
In der ZEIT?? Wow. Das ist schwach.
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https://fr.ulule.com/aux-marches-du-pouvoir/

"aux marches du pouvoir" ist ein SL-loser Rollenspiel in einem Antischen-Fantasy Setting (à la Rom) in dem man einen Politiker spielt (also ein Senator oder so).
Die Spielmechanik funktionniert mit Domino-Steine (die nicht-essbaren).
Ich bin sehr gespannt... Leider habe ich letzten Sommer den Playtest bei einer Kon verpasst (aber ich kenne den Autor)

Ist in der gleichen Welt wie "sur les frontières" angesiedelt, dass ich sehr gelungen fand. Und mit sehr innovativen Spielmechanik (also SLF)

3€ Versand nach De ;)
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RuneQuest/BRP / Re: [RQ 6] Kurze Fragen & Antworten
« Letzter Beitrag von Argamae am Heute um 18:28 »
Da bin ich bei Erschöpfung und zusätzlichen Erschwernissen nicht sicher. Wenn ich sehr erschöpft bin, fallen mir ansonsten schon im ausgeruhten Zustand schwierige Handlungen ja eigentlich noch viel schwerer und sind damit vielleicht sogar unmöglich. Wäre das nicht logischer?

Logischer bestimmt. Aber das Regelwerk möchte es allem Anschein nach überschaubar halten. Mit der Vorteil-/Nachteil-Regel bei D&D5 verhält es sich ja ähnlich: egal, wieviele nachteilige oder hilfreiche Umstände in einer Situation auftreten - man kann entweder Nachteil bzw. Vorteil haben oder eben nicht. Es gibt keine kumulativen Effekte. Stark vereinfachend? Ja! Aber dafür schnell.
Am Ende aber läuft bei RQ6/Mythras mit einer individuellen SL-Regelung nicht gleich das Spielgleichgewicht aus dem Ruder. Wenn man es anders handhaben möchte, ist ausreichend Platz da. Der gesunde Menschenverstand ist ohnehin bei RQ6/Mythras mit am besten untergebracht und das Regelwerk betont an mehreren Stellen, wo es um Modifikationen einer Probe geht, daß der letztendliche Schwierigkeitsgrad immer im Ermessen des SL liegt.

Nochmal das Originaltext-Zitat aus dem Absatz "Modifying Skills" (p.56): "Where a character is already suffering a penalty from other circumstances the hardest difficulty grade takes precedence." (Habe derzeit nur die engl. Ausgabe zur Hand).
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In fast allen Fällen, die mir bisher untergekommen sind, hatte ich folgendes dagegen: Der Metaplot ist schlecht. Unabhängig von der Frage der SC-Beeinflussung (das ist gar nicht mal in allen Settings ein Problem... in Shadowrun oder Traveller beispielsweise machen typische SC halt ihr Ding, ohne groß das Universum auf den Kopf stellen zu können) mache ich darum meistens lieber was eigenes als SL. Schlimmstes Beispiel: BattleTech. Leite eine 3025er Kampagne, aber ich werd' den Teufel tun, die SC zu Zuschauern von Mike Stackpoles strahlenden Helden zu machen.

Metaplot ist ein Symptom der Einfallslosigkeit, die Rollenspielmacher regelmäßig heimsucht, sobald sie ein interessantes Setting etabliert haben (in meinem Beispiel mit BattleTech ging das in Rekordzeit vor sich.) Und je weiter er voranschreitet, desto mehr nervt er: Ein bemühtes "Big Thing" jagt das nächste, so dass alles irgendwann nur noch banal wird.

Was noch stört: Mir wird das Timing des Verlags aufgezwungen, wenn ich politische Ereignisse in meinen Abenteuern relevant werden lassen will.
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[DCC RPG] Das Loch im Himmel / Re: [DLiH] Marching order
« Letzter Beitrag von Waylander# am Heute um 18:19 »
Walburga und Wendolin vorne
Willy mitte
Wenzel hinten
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Schau dir L5R an. Schau dir das Setting an, wie es war, in der 1st und 2nd Edition. Dann schau es dir in der aktuellen Edition an. Metaplot ist die Pest auf Steroiden, die Hölle auf Rädern, ein Uwe Boll Film mit John Travolta in der Hauptrolle, der Apfel der Eris in Platin mit Diamanten.

Oder anders ausgedrückt: in 9 von 10 Fällen macht er eigentlich nichts nützliches.
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An die Spieler meiner Kinzigtal-Runde: Bitte draußen bleiben, heftige Spoiler!


So, jetzt habe ich hier schon länger nichts geschrieben, einfach weil die Runde ein paar Wochen Pause gemacht hat. Für den April sind jetzt aber wieder Spielsitzungen angesetzt, so dass ich mich langsam mal wieder kümmern muss. Ich habe mir ja zwischenzeitlich zwei Kaufabenteuer durchgelesen, aber jetzt glaube ich, dass ich doch lieber selbst was schreibe. Nämlich das erste Abenteuer, das den eigentlichen "Spirit" dieser Runde wirklich einfangen soll.

Die Idee hat mich heute morgen völlig aus dem Nichts gestreift: Ich will die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln verwursten. Dazu gibt es zwei Erzählstränge:
  • Einerseits einen modern-steampunkigen: Ein verrückter Wissenschaftler rächt sich an der Stadt Hameln, indem er mutierte Nager züchtet und die Riesenbiester auf die Stadt loslässt. Dabei gibt er sich große Mühe, so viele Parallelen zur Sage wie möglich zu schaffen - Erpressung und vielleicht sogar entführte Kinder inklusive.
  • Andererseits werde ich aber auch auf die tatsächlichen Ereignisse hinter der Sage zurückgreifen. Von den gängigen Theorien gefällt mir dabei diejenige besonders gut, nach der die "Kinder", die da in der Johannisnacht im Berg verschwanden, in Wahrheit Jugendliche waren, die die heidnische Sonnenwendfeier feierten und denen dabei ein Unglück zustieß (vermutet wird ein Erdrutsch).
Jetzt muss ich mal sehen, wie ich die beiden Stränge miteinander verwebe. Aber die Kombination "irrer Chemiker mit Monsterratten plus heidnische Rituale vor realem Schauplatz" ist genau die Sorte pulpiger Steampunk, den ich mir unter dieser Kampagne vorgestellt habe. Bin gerade voll motiviert...
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