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Pen & Paper - Allgemein / Re: Änderung der Satzung eines Settings
« Letzter Beitrag von nobody@home am Heute um 18:03 »
und btw welche höhere irdische Lebensform vermehrt sich denn ohne Sex?

Parthenogenese (d.h., die kommen zumindest ohne Männchen aus, manche haben sie wohl auch einfach gleich gar nicht) gibt's bei einigen Echsen- und Schlangenarten definitiv. Hoch genug? ;)
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Apocalypse World System (PbtA) / Re: Eclipse-Phase mit PbtA
« Letzter Beitrag von Mr. Ohnesorge am Heute um 18:03 »
Ich bin per se kein großer Freund die Ergebnisse für 6- aufzuschreiben, wenn es nicht gerade ein Downtime Move oder Liebesbrief ist. Aber ich denke, wenn du das tust, sollten die aufgeführten Dinge nicht auch schon oben vorkommen. Also eine Spur hinterlässt man ja auch, wenn man nicht die erste Option wählt.

Ich sehe das als Hilfe für GM, die dann nicht jedes mal was spontan entwickeln müssen. Also zumindest finde ich es immer herausfordernd, mir on the fly sowas auszudenken; meine Spieler*innen sehen das häufig auch so.
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Änderung der Satzung eines Settings
« Letzter Beitrag von Boba Fett am Heute um 17:12 »
Wie geht Ihr mit Änderungen (plötzliche insbesondere) bei Satzungen Eurer Settings um?

Aus der Spielleiter-Perspektive: Ich liefere verlässliches Rollenspiel. Punkt!

Natürlich juckt es einem als kreativer Spielleiter auch mal in den Fingern durch einen Twist moralische Attitüden zu hinterfragen.
Aber das macht man nicht bei altetablierten Setting-Fakten.
Wenn ich so eine Idee hab, dann mach daraus eine neue Kampagne und mache in Session Zero klar, dass der bisherige Status Quo nicht gegeben sein muss, sondern auf Fehlinformationen resultieren kann. Und dann kann ich loslegen.
Und wenn jemand überrascht wird, und sich noch so verhält, wie jümmers, dann reagiere ich nicht vorwurfsvoll oder eingeschnappt. Was soll denn sowas?

Als Spieler fände ich es blöd - da kann ich konservatives Denken verstehen. Ich will Handlungssicherheit und wenn die Spielleitung meint, mir einen David Lynch Setting vorzusetzen, wo alle 10 Minuten irgendwelche skurilen Omas, die mit kurzgesägten Holz-Stämmen kuscheln, rückwärts sprechend die universellen Tatsachen des Settings verdrehen, dann soll er mir das vorher sagen.
Und vor allem nicht hinterher damit kommen, dass ich abartig wäre, nur weil ich Laura Palmer mit der Schrotflinte erschossen hab - die ist schliesslich die Leiche und who did it war die Prämisse. Wieso taucht die jetzt wieder auf? Und hey, es waren nur 16 Schrotpatronen. Zombies behandelt man so.
Lasst uns fahren, sonst ist kein Cherry Pie mehr da.
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Änderung der Satzung eines Settings
« Letzter Beitrag von Alexandro am Heute um 17:05 »
Zitat
Naja, wenn die Leute sich ausbreiten und Leute umbringen, um deren Land zu nehmen, dann ist das ziemlich klar böse. Wenn das alle machen, dann sind halt alle böse. Und dann ist es halt wir gegen die, nicht gut gegen böse.

Oder es sind halt recht unterschiedliche Mentalitäten unter den Spezies.
Siehe die Harnmaster-Orks, die eher wie eine Ameisenkolonie funktionieren. Mit denen kann man in der Regel nicht rational verhandeln, sie nehmen sich einfach Sachen (inkl. Menschen) für ihren "Bau", und töten jeden der sich dagegen wehrt. Weil sie halt nicht anders agieren können (SC-Gargun, die sich außerhalb dieser Gesellschaft bewegen, evtll ausgenommen).
Trotzdem sind sie nicht grundsätzlich böse, sie machen ihre Raubzüge in der Regel nicht um anderen zu schaden, sie haben nur kein Konzept von "richtig" und "falsch", sondern kennen nur die Erhaltung ihrer Kolonie als höchstes Gut. Und es ist auch nicht unbedingt angeraten, möglichst offensiv gegen Gargun vorzugehen, den Bau abzubrennen und die Königin zu töten - denn eine Kolonie mag nicht ideal sein, ist aber zumindest einigermaßen stabil (einige Gargun praktizieren sogar Viehzucht). Ganz anders sieht es aus, wenn hunderte Gargun chaotisch durch die Lande marodieren, weil sie keinen Bau und keine Königin (mehr) haben und einfach nur alles Plündern und Töten, was in ihrem Weg steht.

ok kommt drauf an wie man es ausspielt... als zivilist hätte ich z.b. auch kein Vertrauen darauf das die Typen die gerade meinen Vater/Bruder/Ehemann ermordet haben und vor der Tür n Feuer anzünden um zu sagen "ihr könnt gehen wir werden euch nicht verfolgen" nicht doch bei den anderen Ausgängen auflauern

Oder sie konnten nicht schnell genug die Barrikaden wieder abbauen, bevor der Rauch reinzog.
Wie gesagt: ohne eine Aussage der SL, wie die Aktion gedacht war, lässt sich da viel reininterpretieren.
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D&D5E / Re: D&D5 - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Bad_Data am Heute um 16:58 »
Wenn du Bücher benutzt helfen vielleicht post-its?

So mache ich das tatsächlich.
Mit unterschiedlichen Farben, je nach Thematik und jeweils mit Stichwort und Seitenzahl beschrieben (falls das Dingen mal abgehen sollte).
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D&D5E / Re: D&D5 - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Zero am Heute um 16:55 »
Gut, ich bin anscheinend in mehrerer Hinsicht das Problem. Weil ich es mir nicht merken kann und weil ich Bücher benutze. :D

Wenn du Bücher benutzt helfen vielleicht post-its?
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Änderung der Satzung eines Settings
« Letzter Beitrag von unicum am Heute um 16:49 »
Nein, nichts daran ist "klar", und selten ist es imo nur dann, wenn Autoren die Phantasie fehlt. Selbst die irdische Biologie kennt andere Lebens- ubd Fortpflanzungskonzepte. "Wie Menschen" empfinde ich bei Orks und Co als unglaublich einfallslos.

Definition des ursprünglichen Autors: Orks essen (LotR:Two Towers) und über Sex schweigt er sich als Katholik ziemlich aus. Aber da er die Orks als verdorbene Elfen darstellt und Elfen sich "einfallslos" vortpflanzen,...

und btw welche höhere irdische Lebensform vermehrt sich denn ohne Sex? Ich mein ich weis eine männliche Kakalake ist erstmal unntütz aber es gibt trozdem welche. Ich würde schon sagen dieses Konzept ist eines der Erfolgreichen.

--

Also ich Spiel da sehr gerne damit (moral). Ich hab auch schon deutlich früher als das hier aufgeführte Drama meinen Spielern mal einen Ork mit einer Hacke auf einem Acker vorgesetzt. Der wurde auch Prompt gefangen genommen und es wurde gesagt das er die Hacke wohl einem Bauern abgenommen hatte - Hatte er nicht war seine eigene hacke und er hat einen Acker bestellt. "Ob das Sein Acker war?" "Wie kann man einen Acker besitzen? Land besitz man nicht, es ist einfach da."

Das war sicherlich noch weit vor 2000 übrigens. Den Ork haben sie dann noch lange Zeit mit sich rumgeschleift, ich würde mal sagen als "Kriegsgefangenen" oder vieleicht als "Diener (sic)"?

Es gibt ja auch mehr als eine Moral. "Wir" halten halt immer an unserer aufgeklärten Moral fest und alles andere ist minderwertig. Also vom hohen moralischen Ross runter.
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Midgard / Re: Neues von Midgard
« Letzter Beitrag von koschkosch am Heute um 16:48 »
Ist das im M6-Setting nicht so? Ich bin etwas hinterher und habe die jüngste Überarbeitung nicht gelesen, aber die erste Version hat mir vermittelt, dass bisher keine Gesellschaften dartgestellt werden, in denen Geschlechter ungleichwertig behandelt werden.

So ist es.
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Apocalypse World System (PbtA) / Re: Eclipse-Phase mit PbtA
« Letzter Beitrag von 1of3 am Heute um 16:36 »
When you hack a system, subvert surveillance, or manipulate the mesh in service of a Firewall objective, roll +Savvy. 
- 10+: Choose 2: 
  - You get in quietly; no obvious alerts. 
  - You get persistent, reusable access. 
  - You alter, erase, or plant data as you like. 
  - You identify hidden backdoors, forks, or TITAN‑linked code. 
- 7–9: Choose 1, and the GM picks one consequence: trace left, partial lockdown, hostile ICE, or time pressure. 

Fragen die mir kommen:

Die Klausel "in service of a Firewall objective" bezieht sich auf alle drei Aktivitäten oder nur auf die letzte? Kenner des Settings wissen das wahrsheinlich.

"You get in quietly." Der Move spricht erstmal nicht über physische Sicherheit. Nehmen wir an, dass die automatisch überwunden wird immer? Sonst würde ich entweder den Trigger anpassen oder die Ergebnisse.

Ich bin per se kein großer Freund die Ergebnisse für 6- aufzuschreiben, wenn es nicht gerade ein Downtime Move oder Liebesbrief ist. Aber ich denke, wenn du das tust, sollten die aufgeführten Dinge nicht auch schon oben vorkommen. Also eine Spur hinterlässt man ja auch, wenn man nicht die erste Option wählt.

Zitat
When you invoke Firewall’s mission—preventing existential catastrophe—to justify questionable actions (coercion, black ops, collateral damage), say what you’re willing to risk and roll +Lucidity. 
-10+: You and your allies steel yourselves;

Da sich der Move aufs ganze Team bezieht, würde ich einen Stat eines Charakter nutzen. Siehe z.B. den When You Enter Combat As A Team aus Masks.
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Änderung der Satzung eines Settings
« Letzter Beitrag von Quaint am Heute um 16:34 »
Naja, wenn die Leute sich ausbreiten und Leute umbringen, um deren Land zu nehmen, dann ist das ziemlich klar böse. Wenn das alle machen, dann sind halt alle böse. Und dann ist es halt wir gegen die, nicht gut gegen böse.
Und ich denke, so ganz vollständig kann man ein Setting gar nicht ausdefinieren, aber den groben Rahmen abstecken, das geht halt schon. Und wie ich schon sagte: wenn sich was ändert, dann kann das ja theoretisch auch eine willkommene Änderung sein. Wenn es stört, müsste man halt evtl. mal drüber reden. Wenn sich da keine Regelung findet, muss man dann halt entweder damit leben oder gehen.
Das hier genannte Beispiel ist halt nicht das beste, weil es ja nicht nur um die Änderung geht (was? Orks haben auch Zivilisten?) sondern auch um den eher unglücklichen Umgang der Spielleitung damit und eben das "foppen" der Spieler. Ich weiß nicht, ob das gar so negativ aufgenommen worden wäre, wenn die Familie halt gegangen wäre und es damit erledigt gewesen wäre.
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