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Pen & Paper - Allgemein / Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Letzter Beitrag von Kurna am Heute um 01:22 »
Vampires

Wir sind immer noch dabei, das leere Chantry zu erkunden. Wir sehen ein seltsames, großes Wesen.
S1: Das ist bestimmt ein Ergolyt!
Alle anderen SCs: ???
SL: Vor euch steht eine Gargyle.
S1: Sag ich doch.


Wir finden Unterlagen in einem versteckten Tresor.
S1 fragt den NSC, den uns unser Auftraggeber mitgegeben hatte: Ist da das Zeug dabei, das Adolf haben wollte?
Alle: ???
SL: Meintest du Michael, euren Auftraggeber?
S1: Ja, sorry, hatte ich verwechselt. Die Namen sind so ähnlich.

Heute haben wir das Abenteuer im Chantry endlich erfolgreich abgeschlossen. Dabei gab es aber wieder viele Sprüche und lustige Situationen.

Zu Anfang des Abends wird S1 noch etwas aufgezogen wegen seiner Versprecher zum Namen unseres Auftraggebers.
S1: Ja, sorry. Irgendwie sag ich immer Albert zu ihm.

***

Wir finden eine Möglichkeit, die Gargyle (Ergolyten :) ) zumindest für ein paar Minuten zu deaktivieren. Dafür brauchen wir ein Stück von ihm. Zum Glück liegt ein kleiner Splitter kurz vor seinen Füßen, der bei dem (vergeblichen) Versuch absplitterte, ihn mit Schwert und Baseballschläger zu bekämpfen. Wir wollen ihn bergen und nehmen dafür einen Besen, um außerhalb der (nur ungefähr bekannten) Aktivierungsentfernung zu bleiben.

SL: Wer macht es?
S3 (unser strahlender Held und Kämpfer): Ich mach das. Kein Problem.
SL: Wie nah gehst du ran?
S3 (schon etwas vorsichtiger): Auf Besenlänge, sodass ich den Splitter gerade zu mir ziehen kann.
SL: Okay. Der Besen ist ca. 1,50m lang.
S3: Der Besen ist doch bestimmt mindestens 1,60m.

***

Wir schaffen es und finden neben den gesuchten Infos+Gegenständen unter anderem einen Ghul und eine seltsame Wolf-Hund-Mensch-Mischkreatur, die wohl hier im Labor gezüchtet wurde. Beide sind fast verhungert. Da plötzlich das Chantry anfängt einzustürzen und beide nicht laufen können, packe ich die (kurz zuvor betäubte) Kreatur und jemands anders den Ghul. Wir stürmen die Treppe hoch, ich mit der Kreatur im Arm voran. Leider gibt es oben an der Tür eine Schutzvorrichtung, die die Kreatur an der Flucht hindern soll. Sie fängt plötzlich an zu brennen. Mein Charakter hat aber eine Feuer-Phobie.
Versuch mich zu beherrschen: Klappt nicht.
50%Chance, ob ich nach draußen oder zurück fliehe. Ergebnis: zurück. Ich lasse die Kreatur fallen und stürme die Treppe runter. Hinter mir kam S1. Er versucht noch auszuweichen, aber kein Erfolg. 150 kg (mein Vampir ist so Marke Undertaker, was die Maße angeht) walzen über ihn drüber und er kann fast keinen Schaden abbauen, ist direkt runter auf "verkrüppelt" (-5 auf alle Proben). Die anderen sehen, was da auf sie zukommt.
S3 zu S2, der vorher schon die Kreatur mit einem Betäubungspfeil ausgeschaltet hatte: Schnell, leg ihn schlafen!
S2: Und wer trägt den dann?

***

Irgendwie schaffen sie es, mich ohne weitere Verluste zu beruhigen und S1 heilt sich mit Blut um wieder halbwegs gehen zu können. Ich habe wieder die Kreatur im Arm, als wir das Gebäude verlassen. Da steht aber leider ein Mitarbeiter der Frankfurter Sheriff-Truppe (die so genannten Greifen) mit ein paar Hiwis. Er will uns offensichtlich verhaften, da wir unerlaubt in der Domäne sind.
S2 flüstert mir zu: Lass die Kreatur los und sag "Den kannst du fressen."

***

Wir versuchen es doch mit Diplomatie. S3 bequatscht den Typen soweit, dass er uns nicht sofort verhaftet. Aber er möchte, dass wir in in sein Büro kommen, um die Sache genauer zu klären. (Währenddessen ist die Spielerin von S1 gerade auf Toilette.)
SL (als Sheriff): Kommt ihr jetzt?
S3: Wir warten noch auf S1 (also Name des Charakters). Der ist gerade auf Toilette.

***

Wir haben uns entschlossen, mitzugehen, als plötzlich ein fliegendes Monster auftaucht und zwar ein Greif. Es schnappt sich den Sheriff und fliegt mit ihm hoch.
S4 (trocken): Da greift sich ein Greif einen Greifen.

***

Es entsteht ein wildes Chaos. Der Greif schnappt sich immer wieder jemanden und lässt ihn aus großer Höhe abstürzen. Irgendwann erwischt er S2. Der bleibt aber cool. Genau als der  Greif loslässt, verwandelt er sich in eine Fledermaus und flattert zum nächsten Baum. Dort hätte er aber fast einen fatalen Fehler gemacht. Er wollte sich dann nämlich zurück verwandeln, um unseren Van zu holen. Zum Glück fiel ihm im letzten Moment noch ein, dass er dann erst auf den Boden fliegen sollte, statt das oben auf einem dünnen Zweig zu machen ...

***

Irgendwie schaffen wir es aber doch aus dem Bereich raus, den der Greif sichert und sind schon auf der Rückfahrt, als der SL plötzlich etwas einfällt.
SL: S2, du hattest doch das gefundene Beweismaterial in deinen Rucksack gepackt, richtig?
S2: Ja, wieso?
SL: Der ist natürlich nicht mit verwandelt worden als du dich in eine Fledermaus verwandelt. Der liegt da also jetzt noch irgendwo...

(Wir hatten dann aber Glück. Die SL hat erst ausgewürfelt, ob der Rucksack innerhalb oder außerhalb des vom Greifen geschützten Chantry-Bereichs runtergefallen war, und dann, ob der Sheriff es schon gefunden hatte. Wir hatten bei beiden Würfen Glück und dann hatten meine Nossie-Kontakte in der Domäne es geschafft, den Rucksack für uns zu bergen. Puh.  ;D )
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Pen & Paper - Rollenspieltheorien / Re: Frage an die Storygamer
« Letzter Beitrag von Settembrini am Heute um 00:16 »
Spannend! Ich bin da nicht auf dem Laufenden.
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OD&D/AD&D/Klone & OSR / Re: OSR Smalltalk
« Letzter Beitrag von ghoul am Gestern um 23:52 »
Ich fand in hochstufigem AD&D2 diesbezüglich gar nichts anders als in allen anderen Systemen, die ich bis in hohe Stufen gespielt habe.

Mir fallen gar keine Nicht-D&D-Spiele ein, die wie D&D auf verrückte Dungeons, abstruse Monster, fiese Fallen vs. Klassen-Stufen-Personnagen, abgefahrene Zaubersprüche und ausgefallene magische Gegenstände setzen. Ansatzweise, aber nie in dem Ausmaß.
Die meisten anderen Systeme sind viel zahmer, mit Fähigkeiten in engeren Grenzen oder sie simulieren historischen Hintergrund oder man verfolgt ein vorgegebenes Story-Szenario etc.

Die ursprünglich vorgeschlagene Umfallregel ist einerseits nicht notwendig im OSR-D&D, dafür gibt es genug andere Effekte. Andererseits hebelt sie das etablierte taktische Drama aus, wenn die Gruppe aus einer relativ sicheren Trefferpunkte-Polsterzone plötzlich in den kritischen, abgebrannten Bereich gerät und fraglich ist, ob noch alle heil aus der Situation herauskommen.
Wenn selbst normaler Waffenschaden immer sofort tödlich sein kann, ist das vielleicht realistisch, aber nicht D&D.

Schlag einfach ein 1e oder 2e Monsterbuch auf für Beispiele für Monster mit interessanteren Tricks als TP-Schaden. Dann schau nach möglichen  Gegenmitteln im PHB oder DMG.
Nächste Iteration: Finde "Verwechslungs"-Monster im Monster-Handbuch. Usw. Alles sehr speziell und aufeinander abgestimmt.
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Pen & Paper - Rollenspieltheorien / Re: Frage an die Storygamer
« Letzter Beitrag von Drudenfusz am Gestern um 23:40 »
Denke das die Bezeichnung Storygames dieser Tage tatsächlich wenig hilfreich ist und tatsächlich der unterschied zu vermeintlichen traditionellem Rollenspiel eher marginal ist. Weshalb ich für mein Project auch nicht mit Storygame gehe sondern mein Ansatz Roleplay Experience nenne, wonach ich auch mein neuen Substack benannt habe (siehe Signatur), in dem ich diese Idee weiter auszuarbeiten gedenke.
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D&D5E / Re: [D&D 5E] Ruling-Fragen / Vorschläge
« Letzter Beitrag von Ainor am Gestern um 23:34 »
Am "5e Standardtag" soll es iirc 6-8 Encounter geben,

Nicht unbedingt "soll". Sondern eher: man kann erwarten dass die SC das schaffen.
In 2024 ist der Standardtag übrigens verschwunden.

Das stimmt zwar, ändert aber am Kernproblem grundsätzlich nix. Um die Rate short rest zu long rest beizubehalten, auf der letztlich das balancing zwischen verschiedenen Klassen mit basiert, produziert man mit der gritty realism Regel aus dem 2014er DMG auch mit Tagen ohne Encounter downtimes, die mit den "Timelines" sehr viel Abenteuer(geschichten) nun einmal inkompatibel sind.

Und? Es gibt immer Abenteuer die nicht zur Rast/Heilgeschwindigkeit passen. Vor allem hört man sehr oft dass viele Kämpfe an einem Tag nicht passt.

dazwischen zwei shorts rests und danach eine long rest. Das ergibt also eine Relation von short rests zu long rests von 2 zu 1. Um das eins zu eins auf die gritty realism Regel zu übertragen brauchst du also einen Tag mit einem Encounter, danach einen Rast, dann wieder einen Encounter und danach eine ganze Woche Pause.  Willst du die Relation beibehalten, muss die Gruppe alle 3 Tage eine ganze Woche pausieren!

Und? Hinreise mit kleinerem Encounter, Dungeon mit den härtesten Gegnern, Rückreise mit einem kleinerem Encounter zum Schluss. Und danach Pause.

Das geht natürlich theoretisch aber kaum ein Abenteuer, das ich gespielt habe, passt in ein solches Zeitraster.

Wenn man mit anderem Pacing spielt sollte man ja auch andere Abenteuer spielen.


Es ist daher vermutlich kein Zufall, dass diese gritty realism Regel aus dem 2024er DMG verschwunden ist.

Jede Menge optionale Regeln sind verschwunden. Kein Zufall, aber auch keine besondere Bedeutung.
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Finde schon, man könnte Handwerk nehmen, wenn es sonst nur Alchemie und Zauberkrams gibt.

Gibt noch Fallen.

@All
Danke für die weiteren Vorschläge und die rege Beteilung :d - einmal mehr hat das wunderbare Tanelorn mich nicht enttäuscht :). Rüstzeugbau ersetzt nun Raider Waffenherstellung.
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D&D5E / Re: Aventurien 5e (Uhrwerk Verlag)
« Letzter Beitrag von Kaskantor am Gestern um 23:11 »
Ok, und was ist dann in Zukunft noch geplant, hoffe nicht nur Splat- und Monsterbücher.

Abenteuer und Kampagnen braucht das Land…
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D&D5E / Re: [D&D 5E] Ruling-Fragen / Vorschläge
« Letzter Beitrag von flaschengeist am Gestern um 23:09 »
Du kannst auch Tage ohne Encounter dazwischen schieben...

Das stimmt zwar, ändert aber am Kernproblem grundsätzlich nix. Um die Rate short rest zu long rest beizubehalten, auf der letztlich das balancing zwischen verschiedenen Klassen mit basiert, produziert man mit der gritty realism Regel aus dem 2014er DMG auch mit Tagen ohne Encounter downtimes, die mit den "Timelines" sehr viel Abenteuer(geschichten) nun einmal inkompatibel sind.
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Wie wäre es mit Kampfhandwerk ?
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D&D5E / Re: Aventurien 5e (Uhrwerk Verlag)
« Letzter Beitrag von aikar am Gestern um 22:48 »
Wird es im GRW auch einen Settingteil geben?
Nur minimal. Wir werden da auf das existierende Settingmaterial von Ulisses, vor allem den aventurischen Alamanach verweisen und den Platz lieber für zusätzliche Spieloptionen nutzen.
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