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Fantasy Age ist amerikanisch, oder? Zumindest Green Ronin sitzen in den USA. Mit Shadow of the Demon Lord hast Du Dich ja auch mal länger beschäftigt. Und mit Numenera. Also kennst Du doch das eine oder andere.

Stimmt, die hatte ich vergessen - Numenera passt jetzt nicht unbedingt ins kampfzentrierte amerikanische Klischee, ist zwar auch nicht kampfarm, aber schon sehr darauf ausgerichtet, alle möglichen Arten von Herausforderungen gleichberechtigt zu behandeln. FantasyAge schon eher.

Aber ich glaube, so richtig bekomme ich keine "Vorurteile gegen US-Amerika-RSP" rausdestilliert. Ich hänge da auf meinen "Vorurteilen gegen (modernes) D&D", die aber eine andere Kiste sind.
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7te See / Re: [7te See] 3e im Jahr 2026 (Studio Agate)
« Letzter Beitrag von Leonidas am Heute um 12:47 »
Bin im ersten playtest nicht dabei gewesen, kann also nichts weiter sagem. Der Charakterbogen war irgendo zu sehen, der sieht schlank aus, mehr weiß ich nicht.  :D
Der nächste playtest wird offen sein, damit kann man dann vielleicht mehr erkennen.
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Hallo ihr Lieben!

Erst mal vielen, vielen Dank für die ganzen Antworten.  :D
Mich hat’s die letzte Woche mit einer Erkältung komplett lang gemacht , daher erst jetzt meine Antwort  :'(
 (Sorry, ich habe mich echt gefreut, zu sehen, dass so viele Vorschläge gesendet wurden ;w;!)

Was ich von euren Vorschlägen bis jetzt am spannendsten finde, war der Streicher im Herr-der-Ringe-Universum, Fabula Ultima definitiv auch.
Ein wenig schade ist, dass "https://pelgranepress.com" von meinem Sicherheitssystem komplett blockiert wird, da muss ich später noch einmal schauen, was es damit auf sich hat.  :think:
"7th Continent" hat es definitiv auf die Wunschliste geschafft, mal schauen, ob das dann für die nächste Winterzeit eine Idee ist.

Was mich bei DungeonsAndDragons immer so ein wenig abstößt ist, wie extrem riesig und kommerziell sich alles "anfühlt".
Auch sind meine Erfahrungen damit bislang nur begrenzt auf Spieler, die DnD spielen und sich für gar nichts anderes mehr öffnen wollen.
Aber gut, das sind alles nur Anekdoten und Fühlis :'D

Ich danke euch auf jeden Fall sehr und auch für die lieben Willkommensnachrichten!
Bin sehr gespannt, was ich hier im Forum noch alles durchstöbern und lesen werde.

LG, Alka

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Dein in Spoiltertags stehendes mögliche Problemlösungsding ist für mich ggf ein ziemliches Red Flag.

Das kann ich gut nachvollziehen. Das ist Geschmackssache. Ich fänds super. Gerade weil man ja bei dem Spiel auch kaum Progression hat und daher auch nichts "verloren geht".
Wenn sich ein Spieler aber total dagegen sträuben würde, wäre ich der Letzte, der nicht mit sich reden lässt:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
.
Ich drücke nie jemandem was auf, ohne Chance es ungeschehen zu machen oder wieder umzukehren. Aber einen kleinen Tritt vors Schienbein für das Nutzen von Outplaywissen muss schon mal sein  ;)
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Am Beispiel HârnMaster möchte ich eine weitere Perspektive öffnen:

der Verlag sitzt heute in Blaine, Washington und scheint somit erstmal "USA".
Aber ... HârnMaster selbst wurde von einem Briten erdacht und mithilfe seiner Freunde aus diverserherrenländer entwickelt. Sie hatten ihre erste Basis in Kanada. Und der jetztige Kopf (Greg Dalgliesh, Sohn des Mitbegründers Tom Dalgliesh) ist schottischer Abstammung.

Zu was macht es das Spiel? Und welche Vorurteile habe ich denn nun? ;)

Genau dieses cultural melting-pot hat die USA ja zum Innovationstreiber gemacht, mMn. Abgesehen von UK (wie hier schon im Thread erwähnt wurde) gibt's ja keine Innovationen aus Old Europe (und vonwonaders her sowieso nicht, weil RPG in seiner Urform ist nunmal was sehr angloamerikanisches-westliches).

Es ist eher so, dass es in Europa eine von den angloamerikanischen Gamern unabhängige Kultur des Spielens gab, wo zwar teilweise auch Wargaming gemacht wurde (siehe ewiges Spiel), wo mMn aber das Verkleiden und so-tun-als-ob in romantischer Tradition im Vordergrund stand. Diese Sachen haben dann ja letztendlich auch in das moderne LARP gemündet, wo du Leute hast, die in ihrem Leben noch kein "echtes" Rollenspiel gemacht haben, sondern nur LARPen. Ich denke, das hat viel mit dem NS zu tun, denn Krieg spielen war in Deutschland (paradoxerweise, wurde ja endsviel für Militär ausgegeben) eher gesellschaftlich tabu. Und einen Großteil unserer kulturellen und wissenschaftlichen Eliten haben wir ja in die Emigration gezwungen. Anstatt einer kritischen Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit, hat man sich halt wieder auf das Mittelalter bezogen. Und da kann man wunderbar den Bogen zum in Deutschland sehr beliebten LARP spannen, wo die Leute halt im Endeffekt nix anderes machen als romantisierendes Mittelalter-Cosplay (wie im 19. Jh.). Wenn man sich vor ca. 10 bis 15 Jahren in eine X-beliebige DSA-Runde gesetzt hat, dann haben die mMn oft auch dasselbe getan und dazwischen ein bisserl gewürfelt. Mathematik und Simulation stören da wohl nur.

Warum ist nun D&D hierzulande nun genauso beliebt wie in den USA? Zum Einen dürfte da wohl die Globalisierung ausschlaggebend sein und zum Anderen machen die Leute bei Critical Role ja auch nix anderes als sich Geschichten am virtuellen Lagerfeuer zu erzählen mit bissi Würfeln. Vielleicht kann man da von einer LARPisierung oder Banalisierung des RPG sprechen, wo das Äußere (also attraktive Darsteller, coole Props und Visuals und eine coole Geschichte) wichtiger sind als das eigentliche Game.
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7te See / Re: [7te See] 3e im Jahr 2026 (Studio Agate)
« Letzter Beitrag von Arkam am Heute um 12:23 »
Hallo zusammen,m

an 7te See 1. Edition haben mich und unsere Runde so einige Dinge gestört:
- musste die Mantel & Degen Welt tatsächlich in ein düsteres Horror Endzeit Setting abgleiten
- Optimierungen und dafür nötige Hintergründe bissen sich
- Mit der Möglichkeit mehrere Schwertkampfschulen zu nehmen wuchsen bei uns auch die Regelfragen an
- Die Hintergrundbände veränderten Setzungen aus dem Grundregelwerk.
- Man hatte den Eindruck Spielende die sich Optionen die Zusatzpunkte nutzen wollten wurden bestraft. Das Nachteile nicht ausgespielt werden sollten sondern die Spielleitung zum maximalen Ungunsten der Spielenden nutzen sollten führte schnell zu Teflon Charakteren.
- Die Anzahl der gehaltenen Würfel an den Attributen festzumachen fand ich unglücklich. Eine feste Anzahl oder der Schnitt wäre mir lieber.
- Einige Fertigkeiten musste man haben um im Mantel & Degen Setting eigentlich selbstverständliche Dinge, etwa Paraden auf schwankenden Untergründen zu haben.

Kann da jemand Skepsis beim neuen Regelwerk zerstreuen?

Gruß Jochen
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Zanio ist wie vor den Kopf gestoßen. Das ist doch ein Grundnahrungsmittel. Der Kleinste gemeinsame Nenner. Wie wird man Wirt, wenn einem grundlegende Gerichte unbekannt sind? Was essen denn Baumlinge hier? Zanio hat noch keinen anderen Baumling gesehen, den er hätte fragen können, deswegen... langsam dämmert es ihm, dass er so weit im Norden vielleicht wirklich einzigartig ist.

"Äh... n–nein," antwortet er abwesend auf Gregors Frage, während seine Gedanken rasen. Fleisch... auch die Glatten in seiner Enklave - Nicht-Baumlinge - ernähren sich von Fleisch, aber Zanio, unlängst selbst knapp dem Opferaltar entronnen, findet er den Gedanken absurd, ein Lebewesen für das Überleben eines anderen zu opfern. Im Gegensatz zu Pflanzen, deren Früchte, Blätter und Zweige man ernten kann, ohne ihnen ernsthaften Schaden zuzufügen. Und zur Not tut es eben auch einfach Wasser.

Zanion schluckt und beschließt dann, mutig und offen für neue Erfahrungen zu sein. "Die Suppe ohne Fleisch, bitte."
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Und ganz ehrlich: Welche Innovation im Pen&Paper-Bereich kommt denn nicht aus den USA? Gibt es irgend ein mittlerweile etabliertes Rollenspielgenre, für das zuerst in Japan oder Europa ein Spiel erschien? Mir würden da höchstens noch aus UK wirklich eigene Richtungen (Warhammer, Fighting Fantasy) einfallen, die einen speziellen Stil etabliert haben.

Kommt darauf an, wie man die Frage versteht.

Ich würde sagen, dass DSA einen sehr eigenen Stil hat. Und zwar sowohl in seiner frühen Form (1. und 2. Edition), in seiner Zwischenform (3. Edition) und seiner Spätform (4. und 5. Edition). Das wäre der "typisch" deutsch-österreichische Stil.
Midgard ist auch eine ziemlich eigene Sache, aber sicher kein eigenes Genre und wahrscheinlich weniger stilbildend als DSA.

Aus Frankreich kommt eine ganze Menge Zeug, welches aber halt meist nur auf Französisch herausgegeben wird.

Sicher ist es richtig, dass sehr viel aus den USA kommt. Richtig ist auch, dass es noch vieles anderes gibt. Kommt dann darauf an, wie man die Gewichtung versteht.
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7te See / Re: [7te See] 3e im Jahr 2026 (Studio Agate)
« Letzter Beitrag von Totemtier am Heute um 12:09 »
Nein, noch nicht. Das war ein geschlossener Playtest. Es soll aber noch weitere geben.

Der nächste wird ein offener sein. Und dann noch einer während dem CF. Irgendwo (auf Discord?) glaube ich gelesen zu haben, dass das CF so um den April herum startet. Bitte nicht drauf festnageln.
[Siehe unten]

P.S. Hab nochmal in den div. Posts nachgelesen:

- Nä. öffentlicher Playtest im Februar
(also bald)

- CF im Frühling 2026
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Was die Ismen angeht, sind zumindest manche Leute in den USA wohl einfach tatsächlich sensibler als hierzulande, was angesichts ihrer Geschichte und immer noch offensichtlicher aktiver Probleme dieser Art in ihrer heutigen Gesellschaft nicht wirklich verwunderlich ist.

Klar: man kann sich allemal auf den bequemen Standpunkt stellen, daß ein Ork nun mal kein Mensch ist und also auch gar nicht erst als Sinnbild für einen menschlichen Phänotypus mißverstanden werden "kann". Nur, wenn der Ork dann halt stärker und dümmer und ganz offensichtlich, weil ja bloß "Monster", im Dreierpack weniger wert ist als ein einzelnes Menschenexemplar und ihm wahrscheinlich gleich auch noch ein größerer Schniedel nachgesagt wird, dann finden sich eben doch gewisse unschöne Parallelen zu historischen Behauptungen über real existierende Bevölkerungsgruppen -- insbesondere aus US-Sicht mit der von manchen Leuten dort immer noch romantisiert-verklärten Sklavenhaltervergangenheit.
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