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Systemübergreifende Themen / Re: Eingangshürden der Vermarktung
« Letzter Beitrag von Doc-Byte am Heute um 01:00 »Nutzt du einen Print-on-Demand Anbieter, machst du nur freiberufliche Arbeit, so weit ich weiß.
Immer wenn ich einen Kalkulator bei einem POD Anbieter anwerfe, kommen dabei absurd hohe Preise bei raus, die auch schon mal 3stellig waren.
Würde ich selber (in Deutschland) drucken lassen, würde sich der Preis bzw. die Druckkosten für "einmal mit alles an Extras" schon ab 10 Exemplaren so um die 25€ rum einpendeln.Zitat von: sma
Als ich anfing, war alles total nervenzerreibend, aber inzwischen würde ich sagen, neue Firma gründen? Kein großes DingMein Tipp wäre daher höchstens, es ist alles nicht so schlimm, wie es klingt. Aber ich stimme dir zu, für ein Hobby-Projekt lohnt der Aufwand nicht.
Mein größtes gedankliches Problem ist tatsächlich die Notwendigkeit, einen Adresse bei sowas veröffentlichen zu müssen, da ich dafür nur meine private Anschrift nutzen könnte. Und wir wissen alle, wie viele Spinner heutzutage in der Weltgeschichte herumlaufen, die man sicher nicht potentiell vor seiner Haustür stehen haben will... Klar gibt dafür auch wieder spezielle Dienstleister, aber das sind dann auch erstmal wieder zusätzliche Kosten.

Zitat von: sma
Beachte allerdings, es wird rein rechtlich nicht unterschieden zwischen Verkaufen oder Tausch gegen Spenden. Du kannst dann nur hoffen, unter dem Radar zu fliegen und (optional) dann Nebeneinkünfte bei der normalen Steuererklärung zu deklarieren.
Naja, wenn ich in ein kostenlos zur Verfügung gestelltes eBook einen Link für freiwillige Spenden packe, ist das ja theoretisch kein "Tausch", oder?
(Und ja, mir ist bewusst, dass man das Geld trotzdem bei den Steuern angeben muss.)Das eigentliche Problem sind natürlich wirklich Printausgaben. Ich hab schon mal überlegt, ob man sowas als "Sammelbestellung" deklarieren könnte, wenn man keinen Gewinn daraus ziehen will und nur die Druckkosten plus ggf. Porto einsammelt. Aber das klingt irgendwie sehr nach Grauzone.
Eben weil die 0€ oder 5€ da kaum eine Rolle spielen, wäre es unklug, sein Produkt für 0€ anzubieten, wenn auch 5€ als Impulskauf bezahlt würden – völlig unabhängig davon, ob nun meine Theorie richtig ist, dass einem bepreisten Produkt eine höhere Qualität zugeschrieben wird oder nicht.
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass die Motivation ein eBook dann auch wirklich zu lesen höher ist, wenn man dafür etwas bezahlt hat, als wenn man es im Vorbeigehen kostenlos mitgenommen hat. Und als Herausgeber hat man ja eigentlich immer ein Interesse daran, dass sein Werk auch gelesen und bestenfalls auch genutzt wird.

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Mein Tipp wäre daher höchstens, es ist alles nicht so schlimm, wie es klingt. Aber ich stimme dir zu, für ein Hobby-Projekt lohnt der Aufwand nicht.