Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Wobei ich als SL sowas eh den Spielern bereit bin abzunehmen - kein Spieler muss sich für meine Kampagnen irgendwelche Hintergrundtexte reinziehen, ich geb denen gerne immer die konkreten Infos an die Hand, die sie je nach Hintergrund und Wissensfertigkeiten haben sollten. Nur für mich als SL stelle ich den Anspruch, die Spielwelt relativ genau zu kennen.

Wenn ein Spieler sich selber gerne reinliest, hab ich aber auch nichts dagegen.
2
Tl;dr: Ich denke, es braucht bei Hintergrundgeschichten zuerst nur einen groben Überblick, dann müssen Spielleitungen oder Spielende Fragen haben, die sie umtreiben, und dann dürfen die Antworten auf diese Fragen gerne detailliert sein.

Yep. Ich würde das vielleicht so unterteilen: einmal gibt's die Allgemeinbildung Marke "Das weiß doch jeder" (oder zumindest jeder, der in der relevanten Gegend aufgewachsen ist), und dann gibt's die Dinge, bei denen Wissensfertigkeiten und Ähnliches zum Tragen kommen.

Und Details fallen für mich nicht nur, aber auch beim Thema Geschichte eher unter "Expertenwissen" und damit in die Schublade "Dinge, an die die SL den Spieler des Experten bei Bedarf 'erinnert'". Darüber, inwieweit diese Details dann unbedingt in einen mehr oder weniger umfangreichen offiziell-verbindlichen Settingkanon gehören, kann man ggf. noch mal gesondert streiten, denn wie sehr es darauf ankommt, wer genau sie sich ursprünglich ausgedacht hat, ist eigentlich schon wieder ein anderes Thema.
3
Darum würde ich einmal umformulieren: Wie muss eine Geschichtsschreibung stattfinden, dass sie Spielleitungen und Spielende interessiert?.

Vor zwei Jahren endete der Letzte Krieg nach etwa einem Jahrhundert. Er wurde ausgelöst durch einen Erbstreit unter den Kindern von Großkönig Galifar. Dabei zerfielen die Nachfolgereiche weiter zu den heutigen Staaten (siehe Karte). Auslöser für die Friedensverhandlungen war, dass das Land Cyre quasi explodierte und sich in das Klageland verwandelte.

Wo warst du vor zwei Jahren?
4
Klasse Zusammenfassung & ein toller Erfahrungsbericht zum Silmarillion!
5
Systemübergreifende Themen / Re: Eingangshürden der Vermarktung
« Letzter Beitrag von sma am Heute um 14:32 »
Insofern ist m.E. die zentrale Herausforderung, mich davon überzeugen, dass es die Sache wert ist, meine (relativ kostbare) Freizeit in dieses Produkt zu stecken und nicht in eins der zahlreichen PDFs, die auf meiner Festplatte schlummern [...]. Ob das Ding dann 0€ kostet oder 5€ ist dann von untergeordneter Wichtigkeit.
Das sehe ich exakt genau so, komme aber zu einem anderen Schluss: Eben weil die 0€ oder 5€ da kaum eine Rolle spielen, wäre es unklug, sein Produkt für 0€ anzubieten, wenn auch 5€ als Impulskauf bezahlt würden – völlig unabhängig davon, ob nun meine Theorie richtig ist, dass einem bepreisten Produkt eine höhere Qualität zugeschrieben wird oder nicht.
6
Systemübergreifende Themen / Re: Eingangshürden der Vermarktung
« Letzter Beitrag von sma am Heute um 14:29 »
Vielleicht hat der Ersteller schlichweg nicht den Nerv, sich für ein Taschengeld hypothetischen Gewinns mit der deutschen Bürokratie herumzuschlagen, die wirklich alles tut, um stelbständige Arbeit maximal kompliziert zu machen. - Tatsächlich sehe ich persönlich die bürokratischen und (steuer)rechtlichen Hürden, die eine gewerbliche Publikation im Eigenverlag überwinden muss, als die größte aller Eingangshürden bei der Vermarktung selbst erstellter (RPG) Produkte in Deutschland.
Kann ich total nachvollziehen.

Ein Gewerbe anzumelden ist dabei noch das einfachste (geht online) und das brauchst du auch nur, wenn du selbst Bücher verkaufen willst. Nutzt du einen Print-on-Demand Anbieter, machst du nur freiberufliche Arbeit, so weit ich weiß. Und auch eine ISBN ist meines Wissen nur dann notwendig, wenn du ins Verzeichnis der lieferbaren Bücher willst. Solange du eh direkt an die Kunden verkaufen willst, ist das aus meiner Sicht unnötig. Viel lästiger finde ich aber die Auseinandersetzung mit dem Finanzamt. Oder man muss für einen Steuerberater bezahlen und das bedeutet, dass man schon ein paar Tausend Euro im Jahr einnehmen muss, damit sich das lohnt.

Wenn man eh schon selbstständig ist, fällt ein Buch nebenher zu schreiben dann kaum noch ins Gewicht. Vielleicht, weil ich aus dieser Position heraus denke, sehe ich da nicht so große Probleme. Als ich anfing, war alles total nervenzerreibend, aber inzwischen würde ich sagen, neue Firma gründen? Kein großes Ding ;) Mein Tipp wäre daher höchstens, es ist alles nicht so schlimm, wie es klingt. Aber ich stimme dir zu, für ein Hobby-Projekt lohnt der Aufwand nicht.

Beachte allerdings, es wird rein rechtlich nicht unterschieden zwischen Verkaufen oder Tausch gegen Spenden. Du kannst dann nur hoffen, unter dem Radar zu fliegen und (optional) dann Nebeneinkünfte bei der normalen Steuererklärung zu deklarieren.
7
Tl;dr: Ich denke, es braucht bei Hintergrundgeschichten zuerst nur einen groben Überblick, dann müssen Spielleitungen oder Spielende Fragen haben, die sie umtreiben, und dann dürfen die Antworten auf diese Fragen gerne detailliert sein.

Aber eine detaillreiche Hintergrundgeschichte als Einstieg oder zum Selbstzweck wird eher langweilen.


Ich denke, es gibt einen Zusammenhang von der Frage im Thread mit der häufig gehörten Beschwerde "Meine Gruppe interessiert sich für die Hintergrundgeschichte nicht." Darum würde ich einmal umformulieren: Wie muss eine Geschichtsschreibung stattfinden, dass sie Spielleitungen und Spielende interessiert?

Ich bin sehr tolkiengeprägt, und kann meine Antwort aus meinem Weg zum Silmarillion ableiten. Das Silmarillion war nämlich zuerst keine positive Erfahrung für mich - und ich kam über 70 Seiten nicht hinaus. Ich war in die Erwartungsfalle getappt, dass das Silmarillion irgendwie wie "Der Herr der Ringe" ist. Und dann waren da plötzlich Gottheiten (die ich zuvor im HdR nie wahr- oder ernstgenommen hatte), die musizierten? Eru schien wichtig, aber wird sein Name im HdR überhaupt genannt?

Doch dann sagte jemand: "Willst Du wissen, was aus den Ents wird, und ob sie ihre Frauen finden? Wohin die Elben und die Ringtruppe segeln? Warum Gandalf stirbt und wieder zurückkommt? Du dachtest, Sauron wäre der Big-Bad, aber was, wenn ich Dir sage, dass er nur der kleine Assistenz des wirklichen Big Bad ist?"

D a s  gab mir die Motivation, das Silmarillon erneut lesen. Ohne diese Fragen hätte ich nicht die Motivation gehabt, dem Silmarillion eine zweite Chance zu geben.

Es war, als würde die ganze Geschichte des HdR zurückgezoomt werden. Plötzlich wurden Zusammenhänge klar, die ich vorher nicht kannte, und die mir die geliebte HdR-Geschichte in neues Licht tauchten. Noch immer bekomme ich Gänsehaut, wenn ich lese, wie Frodo und Co gestattet wird, nach Valinor zu reisen, eine Fahrt wegen derer Millionen von Wesen starben und ganze Kontinente untergingen, weil die Gottheiten von Valinor ihnen diesen Besuch bei ihnen  n i c h t  gestattet hatten.

Also: Wenn man detailliert die Welt erklärt, ohne dass das Publikum diese Dinge wissen  w i l l, dann geht das schief.
8
D&D5E / Re: D&D5 - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Vash the stampede am Heute um 14:24 »
Wie kommt es eigentlich, dass die Reisezeit im deutschen D&D 5e (Spielleiterhandbuch 2014 & 2024, SRD 2024; beim 2014er scheint es zu passen, hat aber komische Sprünge) falsch sind?

Das Fehler ist, dass die Berechnung 1:1 aus dem Englischen übernommen wurde (aus  Speed/10 wurde Bewegungsrate/10 statt durch einen besseren Teiler).

Wie löst es z.B. jetzt Myranor oder wurde dort der Fehler mitgezogen?
9
Diese Büchse der Pandora willst du jetzt nicht wirklich von mir geöffnet bekommen  >;D

Ne von dir nicht aber ich denke wenn du nur ein klein wenig über den Tellerrand schaust wirst schnell geügend Leute finden die ich meine. Ich meinee

Aber auch die bisherige Midgard-Spielwelt finde ich sehr gut, wie sie im Midgard-5-Band "Die Welt" präsentiert wurde. Die ersten paar Seiten sind der komplette kosmologische Hintergrund, und dann werden die einzelnen Länder abgehandelt. Bei der Komplettgeschichte sagen die auch, dass das alles kaum einer so wissen kann, den kann man also abgesehen von den letzten Jahrhunderten als Spieler eigentlich überfliegen, und dann kann man noch die Beschreibung des eigenen Landes lesen, und dann ist man sehr komplett gebrieft.

Ja damit konnte ich auch schon recht gut leben.

Auf der anderen Seite denke ich mir das es eben genügend Leute gibt die sehr viele Details haben wollen und andere die das nicht haben wollen. Für mich war die Sache schon beim lesen des Titels "Klar sind die Sinnvoll, nur eben nicht für jeden" Ich arbeite derzeit im Setting  einer Fantasywelt an einem Zeitreiseabenteurer in die Vergangenheit, natürlich interessiert es mich da zum einen was die Weltbeschreibung her gibt und zum anderen was Spielfiguren über diese Zeit eigentlich wissen und wo sie ggf ihre Wissenslücken auffüllen können - möglichst genau und detailiert. (Eine der Sachen ist das sie eben dann eine Alte Sprache lernen müssen) Und ja ich habe da durchaus vor die ein oder andere Überraschung einzubauen, etwa wenn sie sich bezüglich einer "Verkleidung" an die falschen Leute Historiker wenden - oder das sogar ganz ignorieren.

Aber für viele, viele sachen brauch ich das nicht. Da reicht der Status Quo.
10
Blizzards Spieltisch / Re: [Arvendor]Allgemeines & Offtopic
« Letzter Beitrag von Blizzard am Heute um 14:19 »
HolyCleric5 ? Kommt da noch eine Antwort/Reaktion von Vanja auf Dargors Frage ?

Ach ja, mir ist aufgefallen, dass Dargor bereits 2x oder 3x von euch mit einer falschen Farbe bedacht worden ist. Ich hab's korrigiert und ist auch nicht weiter schlimm. Ich wollte aber nur -für die Zukunft- anmerken, dass Dargors Farbe braun ist. Und nicht kastanienbraun (das ist die Farbe von Vanja) und auch nicht rot. ;)
Seiten: [1] 2 3 ... 10