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Sehen / Re: [Serie] Starfleet Academy
« Letzter Beitrag von Mr. Ohnesorge am Heute um 10:17 »
Dem schließe ich mich an. :d
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Vorab: mein Beileid. Ich mag mir das Szenario gar nicht vorstellen. Bei uns ist dieser Fall nicht eingetreten, daher kann ich nur sagen, was ich vielleicht tun würde.

Wahrscheinlich würde ich das Abenteuer oder die Kampagne genau an diesem Punkt einfrieren und nicht weiterspielen/-leiten.

Dann eine neue Session 0.
Gedenken an den verlorenen Freund, alte Geschichten erzählen und die vielen tollen gemeinsamen Momente einfangen, beweinen und bewahren.

Dann etwas Neues, etwas Anderes starten.

Ich könnte nicht "einfach weiterspielen" oder dort fortfahren, wo man einen Gefährten verloren hat.
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Lesen / Re: Dresden Files - Jim Butcher
« Letzter Beitrag von Bombshell am Heute um 09:38 »
Habt ihr alle die digitale Version? Oder bekommt man das Buch auch schneller als von Amazon?

Ich habe es bei Osiander vorbestellt und auch am 20.01. erhalten. Aber Vorsicht die Osiander-Seite ist etwas verwirrend, weil es auch noch andere Einträge mit längeren Lieferzeiten gibt und ich würde mich nicht darauf verlassen dass der o.g. Link wirklich ein Hardcover ist.
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Eine furchtbare Vorstellung und erstmal mein Beileid zu dem Verlust. Da wir auch im "gefährlichen" Männeralter in meiner Runde sind, denke ich auch manchmal über so etwas nach. Ich mag mir diese Situation nicht vorstellen. Daher lasse ich mal ein Abo für den Beitrag da. Leider dürfte das ja kein allzu seltener Fall sein.

Ich würde das in jedem Fall im Vorfeld mit der Gruppe besprechen. Jeder reagiert ja auch unterschiedlich auf so eine Situation. Als Spielleiter würde ich vermutlich dem Verstorbenen in irgendeiner Form ein Ingame Denkmal in der Kampagne bauen, so dass er durch die Kampagne bzw. in ihr ewig lebt und nie vergessen wird.
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Lesen / Re: Dresden Files - Jim Butcher
« Letzter Beitrag von 1of3 am Heute um 09:33 »
Ich kauf keine Romane auf Totbaum mehr. Das lohnt für mich nicht.

Es war merklich anders als andere Bücher, allein weil es zwölf Monate spielt und nicht ein paar Tage wie die anderen. Es ist in diesem Sinne kein Case File, sondern zeigt eine ganze Reihe kleinerer Fälle und Begegnungen mit diversen Figuren. Einige davon wirken wie im Vorbeigehen. Ach ja, die und die gabs ja auch noch. Darf zwei Sätze sagen und weiter. Besonders fällt das bei Bob auf, der über Bücher Dresdens engster Vertrauter war. Dresden scheint dadurch auf einem höheren Level zu spielen. Er ist kein Privatdetektiv mehr, er ist jetzt eine öffentliche Persönlichkeit und Manager.

Höhepunkt des Buches ist sicherlich die Entwicklung der Beziehung zu Lara. Aber das wären Spoiler.
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Ich würde es vor dem Termin bereits mit der Gruppe gemeinsam besprechen und dann könnte man gemeinsam besprechen, was dem Verstorbenen wohl am besten gefallen haben könnte. Vielleicht hätte er es ja cool gefunden, wenn er sich heldenhaft für die Gruppe opfert. Dann könnte man den laufenden Kampf sogar schon in diese Richtung drehen. Oder ein ruhiger Moment, in dem der Charakter erklärt, dass er jetzt in den Ruhestand gehen kann. Oder einfach gar nichts und die Gruppe spielt weiter, als wäre nichts und lässt den Charakter vielleicht sogar bis zum Ende der aktuellen Abenteuerreihe als NPC mitlaufen.
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Ich bereite gern mal wichtige Szenen für einen Einstieg vor.
Alles Weitere kann ich gar nicht antizipieren. Gut, mitunter leite ich auch lineare Abenteuer/Plots und dann könnte ich das tun. Aber nein, wenn überhaupt, dann bereite ich Startszenarien akribisch vor und mache mich mit meiner eigenen Um-/Welt sehr vertraut, sodass diese auch plausibel auf die Spielenden reagieren kann.
Selbst bei Ermittlungsabenteuern bereite ich nicht alles en detail vor. Klar, Spuren, Nebenschauplätze, Verdachte und Co und natürlich auch der/die Täter sind ausgearbeit. Aber eher keine Szenen. Vielmehr das Großeganze ringsum.

Das finde ich auch ganz interessant. Das Thema Startszenenvorbereitung habe ich gerade die Tage in einem Podcast gehört. Und dabei ist mir aufgefallen, dass das wiederum bei mir kein Thema ist. Aber vermutlich kommt das auch eher daher, dass wir mehr oder weniger eine durchgehende Handlung spielen. Dadurch ergibt sich nicht direkt die Notwendigkeit oder Möglichkeit für einen starken Start. Meistens eher nur, wenn wir in der Sitzung zuvor einen Cliffhanger hatten. Ansonsten gibt es quasi ein Intro in dem nochmal die wichtigsten Ereignisse des letzten Abends bzw. der letzten Zeit zusammengefasst werden.

Die andere Frage ist ja - da ich gestern das Wort Epik in den Mund genommen habe - ob es auch eine Unterschied macht, welche Art Abenteuer/Kampagne man spielt. Eine epische Kampagne lebt für mich auch von cineastischen Momenten, einer Agentenkampagne oder einem One Shot würde deren Notwendigkeit nur bedingt verordnen. Hier kann ich mir viel eher vorstellen, dass sich solche Szenen einfach flüssig aus dem Handlungsablauf ergeben.
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Aus aktuellem Anlass würde ich gerne einen Austausch starten, weil mich das Thema doch sehr beschäftigt.  Vor zwei Wochen ist überraschend ein Mitspieler meiner Runde verstorben und demnächst steht unser nächster Termin an.

Seit Tagen beschäftigt mich jetzt, wie ich die Session als Meister gestalten soll: Einfach zur Tagesordnung überzugehen und dort weiterzuspielen wo wir aufgehört haben fühlt sich irgendwie falsch an. Zum einen, weil ja irgendwie jemand mit am Tisch sitzt, der gar nicht da ist, zum anderen weil wir mitten in einem Kampf unterbrochen haben und ich nicht genau weiß wie ich den Charakter aus der Geschichte ausbaue. Ihn einfach verschwinden zu lassen ist aus naheliegenden Gründen genauso doof wie ihn in dem Kampf sterben zu lassen. Wahrscheinlich dürfte das sinnvollste sein, ihn erstmal als NSC zu spielen und ihn dann die Gruppe verlassen zu lassen.

Aber ein "wie gehe ich damit Ingame um" soll ja gar nicht das Thema sein, sondern mir geht es mehr darum, was man mit der Session selber macht. Spielt man einfach weiter? Gibt man vorher noch mal den Raum, dass jeder der möchte noch mal ein paar Sätze dazu sagen kann, wie es ihm mit der Situation geht? Spielt man einfach erstmal einen One-Shot mit einem anderen System, vielleicht auch eines, was in dem ein "Wesen können sterben" nicht so ein zentrales Element ist wie bei D&D oder ähnlichen Systemen?

Die naheliegenste Antwort ist sicherlich "Frag deine Spieler", und das werde ich defintiv auch noch machen. Aber trotzdem interessiert es mich, wie andere mit einer solchen Situation umgegangen sind - vielleicht gibt's da ja noch die eine oder andere Anregung.
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Lesen / Re: Dresden Files - Jim Butcher
« Letzter Beitrag von Dreamdealer am Heute um 09:11 »
Ich Depp hab mir das Hardcover bestellt und es wurde immer noch nicht ausgeliefert - Amazon hat jetzt den Liefertermin auf APRIL gesetzt...

Habt ihr alle die digitale Version? Oder bekommt man das Buch auch schneller als von Amazon?
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Hallöle,

Nachdem ich die erste Staffel Vox Machina gesehen habe, ist mir bewusst geworden, dass ich schwer Bock darauf hätte, Spielrunden zu leiten, die weniger Abenteuer(serien) ala "Monster of the Week mit großem Metaplot" bespielen, sondern die Story deutlich persönlicher zu machen. Zur Vereinfachung nenne ich es ab jetzt "persönliche Quest" ;)

Nun machen das hier im Tanelorn ja durchaus schon einige Leute - teilweise schon seit Jahren. Ich weiß nicht, ob das natürlich gewachsen ist bei diesen Gruppen oder ob sie darauf hingearbeitet haben - aber in meinen Spielgruppen war der persönliche Aspekt meistens eher "Beiwerk". Wenn es überhaupt mal dazu kam, dass es persönliche Quests gab, dann wurde das entweder in 1 on 1s abgehandelt oder aber die Gruppe ist einfach "mitgegangen" und hat das ganze wie jede andere Quest behandelt. Eine graue Masse, die einfach ihre Quests abarbeitet. Das finde ich schade.

Die Erfahrung zeigt zudem, dass es nicht ausreicht die Spieler zu bitten sich eine kleine Hintergrundgeschichte auszudenken (auch nicht, wenn es nur ein paar Stichpunkte sind). Das, was ich bisher am ehesten als Erfolg verbuche, ist die Tatsache, dass die Gruppe ich untereinander kurz vor dem Spiel überlegt hat, wie sie sich kennengelernt hat. Das war ein netter Start. Aber bei weitem nicht ausreichend für das, was ich mir vorstelle.

Ich möchte etwas mehr Futter und ich möchte meine Gruppe gerne etwas in diese Richtung "trainieren" - wenn sie es möchte. Ich habe deshalb überlegt, wie man das ganze am besten anpackt. Und ich glaube, ein kleiner Fragebogen ... vielleicht 3 bis 5 Fragen, mehr sollten es nicht sein ... die sowohl Hintergrundgeschichte als auch Verknüpfungen der Charaktere untereinander abfragt und mir als Spielleiter so ermöglicht aus "Monster of the Week mit Metaplot" ein "Monster of the Week mit Persönlicher Quest" zu machen. Drama am Tisch garantiert das zwar auch nicht - aber es hilft sicher nicht nur mir als Spielleiter die Tür dafür aufzustoßen.

Nun wäre meine Frage: Wie genau sollte man das angehen? Einen großen Pool an möglichen Fragen, aus denen die Spieler wählen können? So nach dem Motto "Hier sind 50 Fragen, schnapp dir 4 Stück und beantworte sie" ... habt ihr andere Ideen?
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