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Im Rollenspielbereich? Weil's D&D vorgemacht hat, natürlich.

Ab welcher Edition machst du das fest?
Meine These wäre ab AD&D2 aufgrund der Abenteuer- und Kampagnenstruktur.
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Im Rollenspielbereich? Weil's D&D vorgemacht hat, natürlich.

Ich nehme du hast den Thread auch gelesen.  8]

Wir wollen hier doch rausfinden wie es dazu kam, dass D&D es vorgemacht hat.
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Mag alles sein. De fakto war das, was in der DSA1-Basisbox herauskam, dann allerdings allemal deutlich anders als "bloß direkt von D&D abgekupfert" -- den Schuh könnte sich da noch eher Midgard anziehen.

Natürlich. Ich glaube es liegt aber hauptsächlich an der kurzen Entwicklungszeit, die zur Verfügung stand, dass DSA1 tatsächlich mit einer Universal-Mechanik (ok, mit ein paar Wurmfortsätzen) auskam.

Havena ist auch toll beschrieben.

Die D&D Red Box (von 1983) enthält aber dann im Solo-Intro eigentlich mehr Stimmungsspiel als die DSA-Basis-Box von 1984.
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Also nach Zirkelschlüssen habe ich nicht wirklich gesucht. :P

Darf ich umformulieren? Warum wurde EDO zum Fantasy Standard und nicht Conan, Fafhrd und Elric?

Im Rollenspielbereich? Weil's D&D vorgemacht hat, natürlich.

Und allgemeiner? Weil Tolkien mal eine ganze Weile das mainstreamtaugliche Aushängeschild für das Genre schlechthin war und auch da diverse Leute sich gedacht haben "Aha, die Leute wollen anscheinend Elfen und Zwerge -- da könnten wir doch aufspringen!". Wobei ich über das gesamte Fantasygenre in Spiel, Buch, Film, Fernsehen und so weiter seinen Einfluß für geringer halte.

Letztendlich ist dann auch EDO kein so besonders strikter "Standard", wenn man ausgerechnet diese Konkurrenz zum Vergleich heranzieht. Solange ich Menschen, Elfen, und Zwerge quasieuropäischer Herkunft habe und die a la Conan alle möglichen Ecken ihrer Welt besuchen oder a la Elric das Multiversum beschnuppern lasse, ist das ja insbesondere für die meisten Rollenspieler immer noch "EDO" -- und damit beschreibe ich genau genommen auch nur wieder D&D. ;)
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Wie schon erwähnt, ist Aragorn halt ein vom Schicksal Auserwählter - ähnlich wie Harry Potter, Paul Atreides oder Jesus Christus. Ein Messias, ein Retter und ein Erneuerer.

Ja, wir setzen uns hier schon länger damit auseinander, warum bei Tolkien der Auserwählter und die Blutlinie zusammenfällt.

Bei Paul Atreides ist es auf Folge eines Zuchtprogramms so, ich umschreibe das mal als menschengemachte Verschwörung. Bei Jesus konnte ein Gott es nicht lassen, eine Minderjährige zu schwängern. Haut auch ganz schön rein. Harry Potter habe ich weder gelesen als geschaut, also kann ich dazu nix sagen, außer dass es zu einer Zeit rauskam, wo die Blaupause sowieso schon allgemein bekannt war. (Und Dune ist ja auch eine Dekonstruktion des Auserwählten.)

Vielleicht wurde Tolkien auch zum Goldstandard durch die relative Vielzahl der Epigonen, die ihm folgten und so auf den Bestsellerlisten landeten. Sei es der schier endlose Shannara-Zyklus oder David Eddings mit seinen Wälzern, der sogar zugab dem LOTR nachzueifern, weil Tolkiens Buch ein Long Seller war;

Ich würde eher sagen, dass es so viele Epigonen gab, weil Tolkien eben so reingehaut hat. Der Herr der Ringe hat was in den Leuten ausgelöst, das sie mit mehr vom fast selben wiederholen wollten. Interessant für micht ist, warum es so süchtig gemacht hat.
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Und was er nicht von D&D geholt hat, hauptsächlich aus dem Grund, damit TSR nicht klagen kann. Attacke/Parade z.B. gibt es basierend auf der Fragestellung "Wie können wir anders als D&D wirken?" Kann man bei Werner Fuchs alles nachlesen.

Mag alles sein. De fakto war das, was in der DSA1-Basisbox herauskam, dann allerdings allemal deutlich anders als "bloß direkt von D&D abgekupfert" -- den Schuh könnte sich da noch eher Midgard anziehen.
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Und was er nicht von D&D geholt hat, hauptsächlich aus dem Grund, damit TSR nicht klagen kann. Attacke/Parade z.B. gibt es basierend auf der Fragestellung "Wie können wir anders als D&D wirken?" Kann man bei Werner Fuchs alles nachlesen.

Was für einen ganz normalen und validen Entwickler-Move halte.
Auf Bestehendem aufbauen, umbauen, verändern, anflanschen, umdenken, Perspektivwechsel …
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Diese Frage wäre ja ganz leicht beantwortet:
Märchen & Mythen (Einflüse auf Wargaming & Phantastik z.B. CS Lewis), HdR & D&D.

Also nach Zirkelschlüssen habe ich nicht wirklich gesucht. :P

Darf ich umformulieren? Warum wurde EDO zum Fantasy Standard und nicht Conan, Fafhrd und Elric?
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Der Übersetzer der D&D Red Box war Ulrich Kiesow. Ich geh mal ganz stark davon aus, er hat sich einige Inspirationen für DSA da geholt. Bestes Beispiel ist imho die Gleichsetzung von Rassen und Klassen in DSA1.

Und was er nicht von D&D geholt hat, hauptsächlich aus dem Grund, damit TSR nicht klagen kann. Attacke/Parade z.B. gibt es basierend auf der Fragestellung "Wie können wir anders als D&D wirken?" Kann man bei Werner Fuchs alles nachlesen.
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Lesen / Re: Dresden Files - Jim Butcher
« Letzter Beitrag von Blechpirat am Heute um 08:49 »
Oh ja. Die Action-Teile wirken manchmal ziemlich kontextlos. Andererseits musste auch mal ein langsames Buch her, um die weltbewegende Action und die persönlichen Verluste der letzten Bücher zu reflektieren. Das ist aber nicht so sehr Butchers starke Seite. Ich fühlte mich jedenfalls gut unterhalten und freue mich auf Mirror Mirror.
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