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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Wizardry
« Letzter Beitrag von CK am Gestern um 23:49 »
Hab das Spiel damals ganz gerne gehabt, da muss man doch mal reinschauen.

Naja...

Also das Regelwerk spiegelt das Computerspiel schon gut wider, welches man aber nicht mal ansatzweise mit heutigen Computerrollenspielen vergleichen kann. Auch nicht mit denen von gestern oder vorgestern. Wizadry ist halt stinkealt und bot halt nichts anderes als sowas wie Bard's Tale & Co, eher weniger - ein 3D-Dungeoncrawler mit Strichgrafik, wo das Repertoire der SC eigentlich nur aus ihren Kampfmoves bestand, irgendwo n Schalter zu finden galt da als Rätsel.
Das alles macht dieses Regelwerk auch, aber Mechaniken, die über Dungeonaktivitäten hinausgehen - brauchte Wizadry nicht (für damals war das okay, ich hab da ein paar Stunden drin versenkt) und die analoge Variante hat sie scheinbar auch nicht für nötig gehalten.

Grob gesagt hat man hier ein Kampfsystem, Erfahrungsstufen und ein paar ungestreamlinete Regeln - mal mehr oder weniger bucklig -  für Fallen & Co  an die Vielfalt unseres analogen Hobby kam das PC-Spiel (natürlich) nie heran, aber bislang habe ich noch nicht gesehen, dass das analoge Regelwerk diese Lücke irgendwie zu schließen versucht. Es sind halt die Wizardy-Regelcodes zum selber würfeln & rechnen, aber ob man die aber am Tisch braucht - selbst für "nur" einen Dungeoncrawl ist das zu dünn, wenn man auch nur ansatzweise diesen als Rollenspieler angeht, statt nur auf Heroquestniveau ihn durchzuspielen.

Die 2-Seiten Weltbeschreibungen sind vielleicht von damals aus nem Startbildschirmtext oder nem Beiheft, so komplex wie der restliche Fluff von den Games damals.

Mein Highlight sind aber die GM-Tips auf Seite 122 - die sind ja *beeeep*
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Sehen / Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Outsider am Gestern um 23:29 »
Gestern haben wir zu viert 28 Years Later: The Bone Temple geschaut. War ein sehr gestreutes Ergebnis bei unseren Bewertungen. Wir hatten 60%, 70% (ich), 79% und 88%.
Ich war lange Zeit geneigt, auch eher die 60 zu geben, aber das Ende hat es etwas wieder rausgeholt. Ansonsten fand ich die Szenen mit Ralph Fiennes noch am besten. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich nur so bedingt das Zielpublikum bin, da ich kein Horrorfan bin.
(Dem ersten 28 Years Later hatte ich 72% gegeben, die Teile davor kenne ich nicht.)

Mal wieder zu spät zur Party aber der erste 28 Years Later Teil hat mich (wie hier geschrieben) am Ende ein wenig verloren. Da war mir das Geld fürs Kino zu schade. The Bone Temple ist da ein wenig anders, da war für mich der Anfang maximal okayisch und wird zum Ende hin wieder besser. Was man da sieht ist für mich persönlich aber kein 28 * Later Franchise mehr, sondern ein x beliebiger Post Apoc Horrorfilm. Besonders bedauere ich es, wenn die Infizierten auf einmal nur noch Statisten sind oder zu arg vermenschlicht werden. Sie dürfen die Rothemden killen (nur zur Erinnerung, ja sie sind gefährlich) aber den Hauptprotagonisten können sie wenig anhaben. Da spielt es auf einmal keine Rolle mehr, dass ein Tropfen Blut auf der Haut zur Infizierung reicht usw. Die Pennen ohne Wachen im Wald, machen Lärm ohne Ende usw. aber das ist eine andere Geschichte.

Insgesamt würde ich dem Film eine 7/10 geben (für das Ende) davor vielleicht eine 5/10. Ähnlich wie bei dem ersten 28 Years Later Ableger. Immerhin gab es diesmal keine grenzdebilen Soldaten von außerhalb.

Die Filme 1 und 2 Days und Weeks sind für mich aber immer noch die besseren (deutlich die besseren).

Trotzdem freue ich mich auf den letzten Teil in der Serie da ich hoffe das ganze geht ein wenig zurück zu den Wurzeln.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
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D&D - Dungeons & Dragons / Re: Radulf baut einen Hexcrawl (mal wieder :-) )
« Letzter Beitrag von Jiyu am Gestern um 22:56 »
Habe erst angefangen, das PDF durchzulesen, aber finde es schon jetzt super. Strotzt nur so vor tollen Ideen!  :d

Einige Fragen:

1) Eskalationen der Herrin der Unterwelt: In Stufe 3 (Hallen des Ghoulkönigs) und Stufe 4 (Kontor der Elfen) besteht jeweils eine relevante Chance, dass der Wurm getötet wird. Sind die folgenden Stufen, wo der Wurm vorkommt, dann komplett hinfällig? Also keine weiteren Angriffe auf andere Fraktionen mehr, nur noch verschanzen und Jagd auf SC machen lassen?

2) Ist die Übersichtskarte der Gruppe bekannt? Oder leere Hexmap und nur was erkundet ist, ist bekannt, alles andere höchstens lose durch Hörensagen?

3) Wie genau machst du die prozedurale Hexploration ("Wenn die SC unerforschtes Hexgebiet betreten würfle Wx. So viele unerforschte Hexe müssen sie betreten, bevor sie einen der nicht zugewiesenen Orte finden.")?

Konkretes Beispiel: Gruppe betritt unerforschtes Hex 1. Würfelergebnis = 4, also in unerforschtem Hex 4 findet sich was. Soweit ok. Was ist mit den Hexes auf dem Weg dahin?

Variante a - In Hex 2, 3, 4 jeweils auch würfeln, weil unerforscht, und somit eine Liste an anzutreffenden Orten aufbauen? Aus dem Bauch heraus würde sagen, zu viel Verwaltungsaufwand und erzeugt eine zu hohe Dichte an Points of Interest, oder?
 
Also Variante b - erst nach Hex 4 wieder würfeln?
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Brett- und Gesellschaftsspiele / Re: Was habt ihr neues?
« Letzter Beitrag von Sashael am Gestern um 22:21 »
Viele viele bunte Autos!

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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Wizardry
« Letzter Beitrag von nobody@home am Gestern um 22:18 »
Ich denke, ob jemand eine Tabletopversion zu einem bestimmten Computerrollenspiel nun mit dessen möglichst penibel nachempfundenen Originalregeln herausbringen will, ist erst mal seine Entscheidung; die Geschmäcker sind da nun mal verschieden.

Wie gut er das allerdings kann, wenn er sich erst mal dafür entschieden hat, hängt mMn an noch mal mindestens zwei anderen Punkten.

1.) Wie gut kennt er die Originalregeln überhaupt? Als "reiner" Spieler und Fan muß man ja meist damit leben, daß allein schon das Interface nicht zu hundert Prozent transparent ist (und man beispielsweise nicht unbedingt überhaupt angezeigt bekommt, wie der Angriff mit einem Fertigkeitswert von "23%" und einer Waffe, die "2-7 Schaden" macht, eigentlich gegen welche Gegnerwerte und -eigenschaften abgewickelt wird und was für Faktoren da eventuell intern noch so eine Rolle spielen). Im Fall eines offiziellen Lizenzprodukts mögen sich die Originalentwickler immerhin beknieen lassen, entsprechende Dokumentation zu teilen (immer vorausgesetzt, sie haben sie selbst noch, was gerade bei alten Klassikern und nach ein paar Arbeitsplatzwechseln zwischendurch nicht mehr unbedingt zwingend gegeben sein muß)...

2.) Fast noch wichtiger allerdings: Wie gut lassen sich die Regeln auf ein Spiel im "Tischmodus" übertragen, das ja für gewöhnlich ein kleines bißchen anders aussieht als am Computer mit solchen Dingen wie regelmäßigem Spielstandsichern, annähernder Instant-Rast, und "Was nicht programmiert ist, geht halt nicht"? Ich meine, klar, das Spielerlebnis insgesamt wird so oder so einfach anders ausfallen, aber der reine Regelaspekt spielt da nun einmal auch mit hinein.
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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Wizardry
« Letzter Beitrag von Fezzik am Gestern um 21:58 »
Das Wizardry Regelwerk ist eigentlich ziemlich gut analysiert.

Data Driven Gamer hat das mal gemacht. Wer mag, kanns selbst nachlesen.
https://datadrivengamer.blogspot.com/2019/08/the-not-so-basic-mechanics-of-wizardry.html

Die Regeln für Wizardry und Might&Magic sind ja eher leicht veränderte D&D Regeln, wahrscheinlich um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
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Sobald das live geht: VANEA.


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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Wizardry
« Letzter Beitrag von sma am Gestern um 21:38 »
Ich sehe das etwas anders, denn damals in den 1980ern hatten die Computerrollenspiele noch nicht so komplexe Regelwerke.
Wizardry wurde 1980 in Apple-Pascal (einem Port von UCSD-Pascal)  geschrieben und war der Versuch, etwas ähnliches wie die Rollenspiele auf dem PLATO-System auf damalige Home-Computer zu übertragen. Wer mehr wissen will: Stay Forever hat da mal 'ne Folge zu gemacht.

Unter der Annahme, dass der P-Code bekannt ist auch von der Apple-Version benutzt wurde, wäre es ein Fun-Projekt, dafür eine virtuelle Maschine zu schreiben, die dann z.B. im Browser läuft. Wahrscheinlich gibt's das auch schon :) In jedem Fall müsste sich der relativ gut reverse-engineeren lassen und da das 45 Jahre her ist, war ich natürlich nicht der erste mit dieser Idee.

Dennoch sollte man nicht den Fehler machen, und die Algorithmen (nicht anderes sind ja die Spielregeln) für trivial halten.

Wer's selbst versuchen will, dem empfehle ich Temple of Apshai, das 1979 in BASIC für den TRS-80 geschrieben wurde.
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Das musste einfach mal sein, nachdem die letzte Auflage einer der wirklich ganz wenigen KS war, die ich nach Auslieferung einfach nirgends auftreiben konnte.

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Hören / Re: Was hört Ihr gerade so?
« Letzter Beitrag von Jenseher am Gestern um 21:30 »
Cruel Force sind ganz oben angekommen. Speed Metal Grandmastery!  :headbang:

Cruel Force - Savage Gods

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