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Hören / Re: Was hört Ihr gerade so?
« Letzter Beitrag von schneeland am Heute um 22:19 »
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Wie schon gesagt: den Großen Moralischen Stinkefinger braucht's zumindest meiner unbescheidenen Meinung nach normalerweise auch in der Fantasy nicht. Hauptsache, der Konflikt, um den es geht, ist selbst einigermaßen eingängig und klar verständlich -- und "Mindestens zwei Seiten haben Zoff miteinander!" ist ein so grundlegendes Basiselement der menschlichen Psyche, da muß man gar nicht erst metaphysisch-philosophisch werden, um die Idee für ein Setting oder auch nur ein einzelnes Abenteuer ans normalerweise nun mal menschliche Publikum zu bringen. :)

Das ist aber ja auch gar nicht die Frage. Ein Setting braucht überhaupt kein EDO, um interessant zu sein. Hier geht es um die Frage, ob es zu EDO typischerweise dazugehört.
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Wo stehen da eigentlich Midgard (das ich quasi nicht kenne), Mystara & Hârnworld (die ich je nicht genug kenne)?
Midgard hat objektiv böse höhere Mächte in Form von Chaosgöttern und Dämonen der Finsternis, sowie ihren menschlichen Dienern Chaospriestern, schwarzen Hexern und Finstermagiern.

Die Götter und insbesondere ihre Priesterschaft sind nur insofern "gut", als dass sie sich diesen finsteren Mächten entgegenstellen.
Die Druiden und die mit ihnen verbundenen magischen Heiler (die man auch als "gut" lesen könnte) haben eine sehr eigene Weltsicht, nach der die Welt in Balance gehalten werden muss und Götterkult nur als Opium für die unerleuchteten Massen geduldet wird.
Viele der gängigen SC-Klassen wie Spitzbuben, Händler, Grauhexer oder Söldner sind eher grau ausgerichtet und auf den eigenen materiellen Vorteil bedacht.

Natürlich gibt es in 40 Jahren Publikationsgeschichte auch einige publizierte Abenteuer, wo die SCs irgendeinem schurkischen Oberschurken das Handwerk legen, weil er so ein schurkischer Oberschurke ist, aber selbst da ist der Weg meist mit einem Auftraggeber mit zugesicherten materiellen Belohnungen gepflastert. (Was auch den Midgard-Regeln geschuldet ist, wo ein ständiger Geldzufluss für die Charakterverbesserung notwendig ist.)
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Mit zwei SA kannst du ihm in den Gang folgen und aufschließen. Die Runde wäre damit dann zuende. Ist das in deinem Sinne?
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Lesen / Re: Was lest ihr gerade?
« Letzter Beitrag von Lyonesse am Heute um 21:53 »

Hier haben wir den fünften Fall aus der Theodor Storm Krimi-Reihe, die für mich als Fan historischer Krimis und des besagten Schriftstellers genau das richtige ist.
Husum 1845: Der Anwalt Theodor Storm bekommt Besuch von einer fremden Frau. Sie erzählt von einem lange zurückliegenden Mordfall und einem damals entführten dreijährigen Mädchen und behauptet, dieses Kind zu sein. Da sie daher Erbin eines Vermögens auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt wäre, kommt die Fremde denjenigen in die Quere, die damals den Familienbesitz geerbt haben. Als dann eine Mordserie Husum erschüttert, beginnt Theodor Storm seine Ermittlungen auf den alten Höfen Eiderstedts ...
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Lesen / Re: Was lest ihr gerade?
« Letzter Beitrag von Vash the stampede am Heute um 21:50 »
Boy Lornsen - Klaus Störtebeker bzw. Gottes Freund und aller Welt Feind
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Wo stehen da eigentlich Midgard (das ich quasi nicht kenne), Mystara & Hârnworld (die ich je nicht genug kenne)?

Also, Mystara ist zumindest zur "klassischen" Zeit vor dem AD&D2-Umbau die Basiswelt für BECMI-D&D schlechthin, und da gibt's formell keine Gut/Böse-Gesinnungsachse. (Letztendlich sind zwar tendenziell meist die "Rechtschaffenen" die Netteren und die "Chaotischen" irgendwo die Schurken, aber es gibt auch ausdrückliche Gegenbeispiele.) Natürlich gibt es absolut Konflikte zwischen den Unsterblichen und den verschiedenen Sphären und sonstigen Fraktionen, denen sie angehören, aber wenn man sich die richtigen Produkte zur Brust nimmt, dann klingt schon ein bißchen durch, daß selbst die mehr schlichte Begleitmusik zu den großen kosmischen Zyklen des Multiversums als irgendwas sonst sind.

Wie schon gesagt: den Großen Moralischen Stinkefinger braucht's zumindest meiner unbescheidenen Meinung nach normalerweise auch in der Fantasy nicht. Hauptsache, der Konflikt, um den es geht, ist selbst einigermaßen eingängig und klar verständlich -- und "Mindestens zwei Seiten haben Zoff miteinander!" ist ein so grundlegendes Basiselement der menschlichen Psyche, da muß man gar nicht erst metaphysisch-philosophisch werden, um die Idee für ein Setting oder auch nur ein einzelnes Abenteuer ans normalerweise nun mal menschliche Publikum zu bringen. :)
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Viel spannender: wer entscheidet, wer "gut" bzw. "böse" ist?
Der Settingautor.
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Mal wieder ein Wochenende mit Kartenspielen.

Briscola hat mir viel besser gefallen als bei früheren Versuchen. Noch besser allerdings finde ich Briŝkula, die kroatische Variante, die man auch mit einem 32er-Kartensatz (wie für Skat) spielen kann. Besser weil schneller und übersichtlicher - mir geht die hohe 10 einfach besser in den Kopf als die hohe 3. Kartenreihung bei Briscola ist A-3-K-D-B-7..., bei Briŝkula ist sie A-10-K-D-B-9... Zweiteres finde ich erheblich eingängiger.

Cribbage macht auch immer wieder Spaß und Scopa ist weiterhin toll.
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Viel spannender: wer entscheidet, wer "gut" bzw. "böse" ist? Es entscheidet immer der Sieger. Wenn Sauron gewonnen hätte, wären dann die Menschen, Elben und Zwerge die Bösen gewesen.

Mistborn, The Final Empire. Wer da böse ist, ist ziemlich klar. Und es ist nicht die umtriebige Diebestruppe, die eine Revolution anzettelt.
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