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Pen & Paper - Allgemein / Re: Fantasy Settings/Systeme: Nur mit Menschen?
« Letzter Beitrag von nobody@home am Heute um 22:31 »SnS ist siehe Conan, Elric eine Dark Fantasy Variante
Sword & Sorcery ist erst mal das Fantasygegenstück zur "normalen" Actionabenteuergeschichte. Natürlich wird's da normalerweise Schurken und deren Handlanger und Mittel geben (mehr oder weniger finstere Magie mit eingeschlossen), aber großartig an sich "dunkel" ist daran nix -- Howards Original-Conan demonstriert das auf seine Weise sogar ganz gut, während Elric und Moorcocks "Ewiger Held" insgesamt für mich immer noch ein Standbein in der klassisch-epischen Fantasy hat (immerhin geht's ja bei denen oft genug gleich auch noch um das Schicksal mindestens der bekannten Welt und die ganz große kosmische Auseinandersetzung zwischen Ordnung und Chaos) und eher von daher schon kein ganz so lupenreines Paradebeispiel fürs S&S-Genre bietet.
Wenn ich speziell die Welt von Malmsturm als eher "dark" einsortiere, dann liegt das einmal schlicht mit an einschlägigen Details ihrer Beschreibung (Illustrationen eingeschlossen) und dann an der "dramatischen Realität" des Settings, die ausdrücklich weniger stabil ist als die vieler anderer Welten und gerne mal auf die Wünsche, Ängste, Leidenschaften und Überzeugungen ihrer Bewohner eingeht -- auch schon mal auf Kosten ihres eigenen Zusammenhalts. Auf der einen Seite ermöglicht das die diversen örtlichen Spielarten von Magie, auf der anderen gereichen aus demselben Prinzip resultierende ungesteuerte Veränderungen in der Umwelt meist mehr zum Fluch als zum Segen derer, die sie mehr oder weniger unwissend verursacht haben. (Beispiel: Ein Bauerndorf hat nach ein paar tragischen, aber eigentlich natürlichen Unfällen abergläubische Angst vor einem nahegelegenen Waldstück entwickelt? Na, laß das mal lange genug einwirken und der besagte "verfluchte" Wald wird wirklich übernatürlich boshaft und hinterhältig nicht nur den Dorfbewohnern gegenüber...)

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