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Pen & Paper - Eigenentwicklungen / Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Letzter Beitrag von Doc-Byte am Heute um 00:32 »Siehst du Ähnlichkeit? Sagen zwar nicht Western aber fühlen tue ich es.
Ich würde auf den ersten Blick sagen, sie beziehen ihre Inspiration in Teilen aus ähnlichen oder identischen Quellen wie ich, was sie da zeigen wirkt auf mich aber eine ganze Spur mehr over the top als Star Reeves. Das kann aber auch an dem quietschebunten Trailer liegen. - Oder D&D an sich.

Letztlich sagt der Trailer von denen auch nur bedingt etwas darüber aus, wie sie sich das konkrete Spiel vorstellen, während Star Reeves eine sehr klare Linie hat, was das "offizuielle" Setting für die SCs betrifft. Oft sieht man ja interessante Settings und dann bekomtm man gesagt: Ihr könnt damit spielen, was immer ihr wollt aka baut euch selber was. Auch das muss nicht schlecht sein, ich finde einen gewissen Fokus aber u.U. hilfreich dabei, sich im Setting zurechtzufinden.
Mein Problem ist eher, dass die so ein wenig den Eindruck machen, als ob sie halt da sind, weil man das Trope "Quasi-Aliens" bei einem Science Fiction Rollenspiel erwartet.
Naja, ohne Nicht-Menschen gäbe es keine United Fed... ähm, keinen Terranischen Sternenbund und der ist ja schon ein ziemliches Kernelement des Settings. - Deshalb spreche ich von einem vielleicht zu starken Blick auf die funktionale Ebene. Genauso wären die Neuen Gtrenzwelten in meinen Augen auch weniger interessant ohne ein paar Einheimische, die zuerst da waren. - Ohne die jetzt in Ecke der indigenen Völker drängen zu wollen.
Ich denke aber auch, dass man mit denen richtig coole Sachen machen kann, die das Setting bereichern. Wichtig sind dabei auch die kleinen Sachen, wie z.B. Schlafröhren für Schlangenspezies oder Warnschilder anderer Natur für Spezies, die farbenblind sind aber dafür Infrarot/UV/Ultraschall/o.ä. nutzen (die sehen ja keine "normalen" Signalfarben).
Auch so banale Dinge wie "wer darf was essen" können interessant werden, v.a. bei Hyperspezialisten wie Space-Koalas - ist schon blöd, wenn man auf der letzten Ration in irgendeinem Dorf ankommt und alles was es gibt sind unverdauliche Blätter, die dazu noch giftig sind.
Der Punkt ist halt, dass sie rein biologisch bewusst realtiv menschenählich gehalten sind. Andere Kulturen sind natürlich völlig erwartbar und das könnte man sicherlich auch mehr ausbauen. Hier scheint durch, dass ich mich in dem Punkt doch recht stark an dem Vorbild von Star Trek orrientiere, gleichzeitig aber versuche, eigenständig zu sein. Sicherlich ein gewisser Spagt.
"verschiedene Alien-Spezies mit unterschiedlichsten Bedürfnissen" mein erster Gedanke dabei: https://en.wikipedia.org/wiki/Sector_General
Ich habe jetzt keine Ahnung ob das als Inspiration etwas taugt, aber wollte ich mal loswerden den Gedanken...
Das scheint mir tatsächlich stärker in die Richtiung zu gehen, die Galatea vorschwebt.

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