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Sieht n bisschen aus, wie von Herr der Ringe geklaut, Moria ick hör dir trapsen  ;D
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Dungeon Crawl Classics / Re: Eure Listen geleiteter DCC-Abenteuer
« Letzter Beitrag von Megavolt am Heute um 00:53 »
Ich habe gerade erneut Unter dem Messingbrunnen geleitet und möchte mich dazu äußern.

Ich formuliere im assoziativen Schlaglicht-Stil:

- Einer der zentralen Dungeon-Räume ist kaum nachvollziehbar. Ich unterstelle eine üble übersetzerische Macke, aber ich kenne die englische Vorlage nicht.
- Harley verzettelt sich stellenweise in irgendeinem Regelkleinscheiß.
- Der Aufbau des Dungeons ist dumm. Es besteht die Gefahr, dass die Spieler an zu vielen coolen Sports vorbeilatschen.

Aber:
- Das Abenteuer hat kaum Kämpfe.
- Man kann es entspannt an einem Abend durchziehen.
- Das Abenteuer macht kein Tavernenspiel, sondern es geht gleich mit Vollgas los. Keine Kompromisse.
- Es handelt sich um einen Trichter, also um die glorreichste aller Abenteuerformen.
- Das Abenteuer strotzt nur so vor lauter Vibe. Der Harley ist unerhört stilsicher. Er weiß genau, was er tut. Und das ist genau das, was ich will: Mysteriöse Zauberbücher, schräg plazierte Leichen, Tore in andere Welten, unermessliche Schätze, magische Schwerter, Chaos-Kitsch und vieles mehr. Herrlich!
- Das Abenteuer ist sehr, sehr weird. Man könnte sagen: Es hämmert den Holzpflock der Weirdness lustvoll mitten ins Hirn. Alles ist sehr verrückt. Alles hängt am seidenen Fäden der Glaubwürdigkeit. Alles eskaliert sehr. Alles ist sehr originell. Die Spieler denken viel nach und fabulieren viel. Eine meiner Spielerinnen hat heute eine lange Diskussion angestoßen, ob die Figuren nicht abbrechen und heimgehen sollten - das ist nichts weniger als die Artikulation eines Volltreffers. :D
- Das Abenteuer hat WENIG TEXT. Man kann es im Prinzip vorbereiten, während man auf dem Porzellanthron sitzt. Das ist der relvante Benchmark. Hut ab.

Am Ende des Tages ist es eines der sehr guten Harley Strohs. Er zieht seine (mMn unglaublich inspirierte und vielleicht endgültige (?)) Abenteuerformel beinahe voll durch.

Ich stelle fest, dass ich eigentlich alle übersetzen DCC-Abenteuer gespielt oder gelesen habe (vielleicht im Verhältnis 4:1). Ich muss die mal kuratieren und ranken.  ~;D
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Dungeon Crawl Classics / Re: [DCC RPG] Smalltalk
« Letzter Beitrag von Megavolt am Heute um 00:26 »
Danke, dann probiere ich das mal!



Wow, mega cool.  :d
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DSA - Das schwarze Auge / Re: DSA-News Diskussion
« Letzter Beitrag von Megavolt am Heute um 00:19 »
glattgebügelter Teflonbilly

Bei DnD gibt es halt ausschließlich Teflonbillys, wohingegen DSA das Orchideenspiel und das Barbiespiel schon gut ermöglicht. Und zwar nicht nur regelseitig (etwa mit den zahllosen Skills und Talenten mit Ackerbau-Spirit), sondern auch ganz stark vom Lore her. Man hat die sehr ordinäre Roman-Trilogie Hinter der eisernen Maske / Flucht aus Ghurenia / Das letzte Duell verschlungen und will jetzt einen verruchten, versoffenen Piraten spielen? Kein Problem. Bei DnD hingegen? Schwieriger.
 
Oder aus anekdotischer Perspektive: Die ganzen einigermaßen gesunden DSA-Runden, die ich so erlebe, die haben normalerweise einen oder zwei Fighter, aber bei DnD ist eben jeder ein Fighter.

Keine Ahnung, wie sich Aventurien5e am Ende ausgeht, ich finde es auf jeden Fall ein spannendes Projekt.  :d
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DSA - Das schwarze Auge / Re: DSA-News Diskussion
« Letzter Beitrag von Skyrock am Gestern um 23:33 »
Sehr viel von dieser Art von fluffigerer Individualisierung wird in D&D 5E über Backgrounds und Tool Proficiencies abgebildet. Der Charakter hat dann eben auch automatisch abenteuerrelevante Sachen drauf durch Klasse und Subklasse, so wie der o.g. Giftmischerkoch, der vielleicht zusätzlich Rogue mit der Subklasse Assassine ist.
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Schachteln sind ein Spiel, dh 19% MwSt. Bücher sind Bücher, dh 7%. Wenn du also 4 Würfel neber das Buch in die Schachtel legst gehen dir ~12% flöten. Es ist also, bis auf Ausnahmen wie Einsteigereditionen, wirtschaftlicher die Produkte getrennte anzubieten.

Das stimmt nicht. Schachteln sind nicht zwingend ein Spiel. Entscheidend ist, was den Hauptanteil am Produkt ausmacht. Dazu lässt man dann ein Gutachten machen und dann ist das geregelt.
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DSA - Das schwarze Auge / Re: DSA-News Diskussion
« Letzter Beitrag von Kurna am Gestern um 23:04 »
Das "Problem" in der Hinsicht ist eher die Abenteuerstruktur, der Zuckerbäcker latscht halt nicht in finstere Höhlen, der Tanzlehrer erforscht keine düsteren Ruinen.
Das schiene mir jetzt aber auch nicht das typische DSA-Abenteuer. Zumindest in der Runde, in der ich mitspiele, war so etwas in den letzten Jahren eher die Ausnahme.
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Nein... ich hab jetzt echt gedacht, das Game wäre hier im RPGler Forum suuuuuper bekannt, da es ja die Sparte anspricht, ein deutsches Studio ist und man eigentlich nur positives hört. Klar könnte ich jetzt beschreiben was in dem Video so passiert. Aber es gibt soviel YT-Scheiss, der völlig belanglos ist. Der YTuber ist bekannt dafür das er Spiele 100 Stunden spielt und das Gameplay streamt. Ich bin der Meinung so bekommt man am besten einen Eindruck über ein Spiel, als irgendein 5 Minuten Trailer oder Zusammenfassung. Es gibt ja auch eine Vorspul-Funktion bei YT... nur mal so am Rande. Die nutze ich auch....
Ich verfolge das Game schon länger und es ist bei denen die Base-Building lieben, unangefochten auf Platz 1.... man kann wohl sehr leicht verständlich bauen bauen bauen.... man kann praktisch so gut wie alles im Game kaputt machen und neu bauen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt....  :D
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Pen & Paper - Eigenentwicklungen / Re: Keys RPG
« Letzter Beitrag von Yney am Gestern um 22:19 »
So lange die Freude am Basteln anhält, würde ich den sich entfaltenden Umfang erst mal nicht kritisch sehen. Es braucht, was es braucht.

Und ein Weltenband schließt eine Welt im Regelbuch ja nicht aus. Eventuell wäre es auch ein Gedanke, diese Beispielwelt dennoch auch in den Weltenband zu integrieren, denn dann hat man alles vollständig an einem Platz und muss nicht bei Nutzung jener ersten Welt jedes Mal das Regelbuch aufklappen (oder darin umblättern, wo man es doch für die Regellektüre benötigt). Und wegen des Aufpreises beim Druck durch die paar Seiten wird dich hoffentlich niemand lynchen, der da etwas dadurch doppelt kauft.

In meinen Länderbänden gibt es auch Redundanz bei den Beschreibungen von Landschaften oder geschichtlichen Überschneidungen (Ereignisse, die zwei Länder betreffen tauchen natürlich bei beiden auf und ein Hinweis, man möge doch jenen Landstrich im anderen Band nachschlagen, muss ja nicht sein).
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