Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Vielen lieben Dank euch beiden. Solche Kommentare lesen wir immer gerne  :d
2
Weitere Pen & Paper Systeme / Re: [Dragonbane] Trudvang
« Letzter Beitrag von schneeland am Heute um 14:18 »
Am 17.2. geht's dann los mit der Kampagne. Zudem haben sich wohl ausreichend viele Menschen von Free League gewünscht, Trudvang ohne Dragonbane-Regeln spielen zu können, dass es jetzt als Stand-alone Titel mit Dragonbane-kompatiblen Regeln kommt.

Quelle: Update #5 - Dragonbane: Trudvang Coming to Kickstarter February 17 as Stand-Alone RPG
3
Lesen / Re: [Empfehlt mir] Jüngere Science Fiction ...
« Letzter Beitrag von First Orko am Heute um 14:01 »
Das ferne Licht der Sterne von Laura Lam
(eng. Goldilocks, Nerdpunkt für jeden, der weiß was da Wort mit SciFi zu tun hat  ;))

Eine Gruppe von fünf Frauen stiehlt das einzige verbliebene Raumschiff auf der Erde, um einen neuen Planeten zu finden. Sie waren alle an der Entwicklung des Schiffes und des Projektes beteiligt, wurden aber aufgrund von politisch-religiösen Gründen kurz vorher von (fähige, aber deutlich weniger geeignete) Männer ersetzt, weshalb sie sich für den Diebstahl entscheiden. Die Welt ist.. hm. Heute auf 100 gedreht? Eine von Männern dominierte, christlich-fundamentalistische Dystopie, die sehenden Auges in den klimatischen Kollaps rennt. Die Frauen haben die Vision einer neuen Welt (die auch schon entdeckt wurde), wo sie als Erobernde die Regeln definieren könnten.

Die ganze Beschreibung der Raumfahrt und Probleme wie Ernährung während des Flugs (durch nahrhafte, aber nicht sehr schmackhafte Algen) und Energieversorgung empfand ich als Nicht-Hobby-Astrophysiker als recht überzeugend. Als Soft-SciFi-Kröte muss man wohl die praktische (aber explizit als experimentell dargestellte!) Umsetzung des Alcubierre-Antriebs schlucken, die aber stimmig und "sich wissenschaftlich anfühlend" dargestellt wird.

Das Thema ist aber weniger, wie bestimme, ingenierstechnische Probleme umgangen oder gelöst wurden, sondern vielmehr die Integrität der Teilnehmenden, Gruppendynamiken und wie nah Genie und Größenwahn auch in einer kleinen, harmonisch wirkenden Gruppe droht, Alles zu gefährden. Die Charaktere sind glaubhaft aber ein stückweit mit stereotypischen Eigenschaften versehen, die aber gut zu einer solchen Crew passen - weit weg von den peinlich-pubertären Abziehbildern eines Andy Weir oder Frank Schätzing.

Insgesamt kurzweilige Unterhaltung mit ein paar überraschenden Wendungen, die das Buch imho richtig interessant machen aber die ich hier nicht spoilern will.


4
Sehen / Re: [Netflix] Stranger Things
« Letzter Beitrag von Zanji123 am Heute um 13:52 »
Das kann aber nicht für alle Familien stimmen, oder die Serie ist inkonsequent. Dustin sagt in Staffel eins (als es um die Gruppenmitgliedschaft von Elfi geht), dass Lucas eifersüchtig ist weil Mike und Lucas sich schon ewig kennen, er (Dustin) wäre ja erst vor 4 Jahren nach Hawkins gezogen.

Ähnliches gilt für die Eltern von Mike. Nancy erwähnt das sie nicht glaubt das ihre Eltern sich lieben. Sie war jung, er war deutlich älter, sie hatte nichts, er kam aus einer reichen Familie und hat das Haus in ruhiger Sackgassenlage gekauft. Das war die Basis für die Beziehung. So in der Art drückt sie sich aus.

Das Mikes Vater mit Henry in einer Klasse war ist also auch unwahrscheinlich, oder das es sogar die gleiche Schule war. Bei der Mutter vielleicht, aber insgesamt macht dieser Verweis in meinen Augen wenig Sinn, zumal welche Story Auswirkungen sollte das haben? Das die Gruppe mit der anderen Seite und dem ganzen Mysterienkram in Verbindung kommt war reiner Zufall wenn man sich an die erste Staffel zurück erinnert.

https://screenrant.com/stranger-things-finale-hopper-joyce-henry-classmates-duffer-bros/

es ist n ziemlich wildes Durcheinander imho aber auch in der Serie wird ja gezeigt

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
5
Lesen / Re: [Empfehlt mir] Jüngere Science Fiction ...
« Letzter Beitrag von Feuersänger am Heute um 13:44 »
Ich würde sagen, Erz und ähnliches lässt sich deutlich "heftiger" beschleunigen als Lebewesen, bei denen meist bei 10g Schluss ist. Raketen können deutlich mehr leisten. Das eröffnet natürlich mehr Optionen für Transportfenster. Aber ob sich das lohnt, so viel Energie für den Transport zu verballern?

Die Beschleunigung ist bei interplanetaren Distanzen eh ziemlich irrelevant. Es ist meist schneller, über Wochen oder Monate ganz allmählich im Bereich von mm/s² [sic!] zu beschleunigen als einen kurzen Burst mit mehreren G hinzulegen, bei dem nach wenigen Sekunden oder Minuten der Treibstoff alle ist.
Das ist auch hier in dem fraglichen Buch nicht so gemeint. Mittlerweile wurde rausgelassen, dass die Fracht mit nur 0,5km/s delta-V auf den Weg gebracht werden und die Reisezeit 3,5 Jahre betragen soll. Das kann dann entsprechend kein Hohmann-Transfer sein, sondern muss irgendwie unter Ausnutzung von Slingshots passieren - _wenn_ der Autor das korrekt recherchiert hat und sich nicht schlicht einen Fehler geleistet hat. Das würde aber dann auch bedeuten, dass die erste Fracht erst an der Erde ankommt, wenn die - hoffentlich bis dahin überlebenden - Astro-Bergarbeiter schon wieder zuhause sind.

(Es gibt tatsächlich reale Near-Earth Asteroids, deren Bahn viel näher an der Erde liegt, und die tatsächlich von einem DRO aus alle paar Jahre mit wenigen 100m/s erreichbar wären, die sind aber auch ein bis mehrere Größenordnungen kleiner als der in diesem Buch ausgewählten Ryugu.)

Bin jetzt in dem Buch bei ca 75% und es hat sich bis hierhin ganz gut entwickelt, bin gespannt wie es ausgeht. ^^
6
Welches Abenteuer könnt ihr für eine ganz frische Gruppe (also komplett neue Charaktere) als Kampagnenstart empfehlen?

Missetats letzte Hoffnung (Dark Deeds in last hope) -> immerhin hat man da dann gleich gemeinsam ein Dorf aus dem die SCs kommen

Dead by Dawn (ja ok ich mag die Horror idee)


Kampagnen: Freeport Trilogie (gibt's nur auf englisch, aber auch für das System. Das Aufsteigen ist nur imho etwas SEHR schnell) und Geschichten aus den Schatten (auch wenn die ihre Probleme hat da nur 4 Abenteuer oder so dem gleichen roten Faden als Hintergrund haben, die restlichen sind eher so "Sidequests" und haben mit der Haupthandlung nichts zu tun)
7
Ansonsten bin ich der gleichen Meinung: wenn es interessant ist, dann reicht auch der "elevator pitch" in wenigen Sätzen (detailliertere Beschreibungen oder gar Ingame-Texte kann man dann ja immer noch später nachliefern).
Da bin ich (ausnahmsweise) mal der selben Meinung. Allerdings hätte ich den Pitch dann aber bitte gerne... wie soll ich sagen... mit Begeisterung vorgetragen? Also nicht im Ton eines gelangweilten Geschichtsprofessors, der nur vorträgt weil's eben in seinem Vertrag steht. Man kann Geschehnisse durchaus kurz aber spannnend erzählen.
8
Sehen / Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Outsider am Heute um 13:05 »
The Night Manager Staffel 2

Herrlich, es geht weiter und gleich wieder sehr spannend inszeniert. Der Plot aus Staffel 1 findet seine Fortsetzung. Leider sind bis jetzt nur 4 Folgen draußen (ich dachte ja die Staffel könnte man schon komplett sehen). An Tag eins erschienen Folge 1-3 und dann jeden Sonntag eine weitere Folge. In zwei Wochen kann man sich also alle 6 Folgen am Stück ansehen, gestern dann nach Folge 4 abbrechen zu müssen war hart nimmt die Story doch gerade richtig Fahrt auf.

Ich würde die Serie als Spionage-Drama ohne viel Action aber guten Spannungsbögen beschreiben.

Von mir bisher 9/10.

Beim letzten Punkt tue ich mich schwer den jetzt schon zu vergeben, da der Plot der bisher aufgebaut wurde eigentlich zu groß ist um ihn in nur zwei weiteren Folgen zu beenden (auch wenn die Folgen immer ca. eine Stunde lang sind). Das Pacing der Serie sollte das eigentlich nicht hergeben.
9
Sehen / Re: [Netflix] Stranger Things
« Letzter Beitrag von Outsider am Heute um 12:58 »
Ich mein einiges ist ja wohl irgendwie in die letzte Staffel gekommen, dazu hast du noch das "ach ja übrigens Vecna war mit den Eltern der Kinder zusammen in der Schule" was mal eher so zufällig in ner Folge am Rande bemerkt wird wird man aufpasst.

Das kann aber nicht für alle Familien stimmen, oder die Serie ist inkonsequent. Dustin sagt in Staffel eins (als es um die Gruppenmitgliedschaft von Elfi geht), dass Lucas eifersüchtig ist weil Mike und Lucas sich schon ewig kennen, er (Dustin) wäre ja erst vor 4 Jahren nach Hawkins gezogen.

Ähnliches gilt für die Eltern von Mike. Nancy erwähnt das sie nicht glaubt das ihre Eltern sich lieben. Sie war jung, er war deutlich älter, sie hatte nichts, er kam aus einer reichen Familie und hat das Haus in ruhiger Sackgassenlage gekauft. Das war die Basis für die Beziehung. So in der Art drückt sie sich aus.

Das Mikes Vater mit Henry in einer Klasse war ist also auch unwahrscheinlich, oder das es sogar die gleiche Schule war. Bei der Mutter vielleicht, aber insgesamt macht dieser Verweis in meinen Augen wenig Sinn, zumal welche Story Auswirkungen sollte das haben? Das die Gruppe mit der anderen Seite und dem ganzen Mysterienkram in Verbindung kommt war reiner Zufall wenn man sich an die erste Staffel zurück erinnert.
10
Wenn Interessantes Geschehen erzählt wirde, ist mir eine nüchterne, knappe Schreibe lieber als romanhafte Blumigkeit.

Das angekreidete Problem war ja gerade, dass es nicht knapp war (also bei Glorantha). Da ist es endlos ausgewalzt und man muss erstmal schauen "Worum geht es hier eigentlich?".

Ansonsten bin ich der gleichen Meinung: wenn es interessant ist, dann reicht auch der "elevator pitch" in wenigen Sätzen (detailliertere Beschreibungen oder gar Ingame-Texte kann man dann ja immer noch später nachliefern).
Seiten: [1] 2 3 ... 10