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Session 129: Teil 3
Während Arrohir beim Gedanken an das damals Vorgefallene nur den Kopf schüttelt, wendet sich Mo nochmals an die Gefährten und sagt:
"Es ist erstaunlich, dass der Clan Merangruk durch das Haus dû Anduin und dessen Verbündete gleich zweimal seiner Vormachtsstellung in Dunland beraubt wurde. Nicht erstaunen mag es daher, dass Artemain dû Anduin durch seine Taten im Jahr 2577 3Z zu einem der Erzfeinde von Clan Merangruk wurde. Damals nämlich nahm Grebor vom roten Kamm, der damalige König von Dunland, am grossen Turnier von Tharbad teil und traf dabei nicht nur auf Fairins Ahnherrn Torben, den damaligen Träger des Blüten-Amuletts Lothguil, sondern eben auch auf Artemain dû Anduin sowie deren übrige Begleiter. Wie im Lied unseres Clans berichtet wird, errang Grebor an diesem Turnier im Kampf gegen die Vertreter aus Tharbad sowie Artemain dû Anduin und seine Begleiter ehrenhaft und rechtens den so genannten "Nordschild" zu Eigentum. Uns ist bekannt, dass der Raub des Nordschilds und die Ermordung Grebors im Anschluss an das Turnier auf Artemain dû Anduins Machenschaften zurückzuführen sind. Er war es, der am Turnier in seiner Delegation den Ton angab, sobald es um den Nordschild ging, und später verübte er, verkleidet als Grebor, einen Überfall auf die Burg vom roten Kamm, bei dem auch der weise Sunte erschlagen wurde. Im Jahr 2580 3Z hat sich all dies bestätigt, als Artemain Grebors Witwe gegenüber zugegeben hat, damals den Nordschild an sich genommen zu haben. Nach dem gewaltsamen Tod Grebors hat ein anderer Clan die Macht ergriffen, wodurch Haus Merangruk für viele Jahre seine Vormachtsstellung in Dunland einbüsste. Erst um das Jahr 2730 3Z konnte mein Vater Kilgar den Stand von Haus Merangruk als Königsclan unter seiner Führung wiederherstellen, bevor er im Jahr 2753 3Z ermordet und unser Clan erneut verfolgt wurde."
Tinulin erklärt darauf: "Beim Nordschild verhält es sich mit den Besitzansprüchen etwas anders als beim Blüten-Amulett Lothguil. Wie ich erzählt habe, trafen Artemain, Torben, Aldatir, Fii und Gentiana eines Nachts im Jahr 2576 3Z auf einer Lichtung in Rhudaur zum ersten Mal zusammen. Dieses Treffen war jedoch nicht zufällig, sondern sie wurden von König Argelebs I. Geist gerufen, um ihm seine Ruhe zu schenken, nachdem er im Jahre 1356 3Z in einer Schlacht gegen Rhudaur und Angmar gefallen war. Hierzu mussten die Gefährten verschiedene Relikte des Königs, unter anderem auch seinen Schild, den Nordschild, finden und zurückbringen. Der Schild war somit nie auf- oder freigegeben worden, weshalb ihn Grebor im Jahr 2577 3Z auch nicht behalten durfte, ganz gleich, ob er ihn am Turnier gewonnen hatte oder nicht. Soweit ich weiss, soll Artemain stets um friedliche Lösungen bemüht gewesen sein, aber Grebor zeigte sich in dieser Angelegenheit wohl sehr stur und uneinsichtig. Und wie gesagt, der Umgang von Kilgar mit seinen eigenen Kindern, insbesondere mit Dir, Mo, ist sehr befremdlich und für uns Elben nicht nachvollziehbar."
Mo gibt dem Noldo zur Antwort: "Ja, dieser Umgang mag für Euch Elben nicht nachvollziehbar sein, aber trotzdem geschehen solche Dinge immer wieder, denke nur an Prinzessin Jubara von Ubain, die in Skad als Geisel am Hof der Schlange von Cyan leben muss." Auf Mos anschliessende Frage an Calendin, ob sie sich jetzt geöffnet habe und sie nun mehr übereinander erfahren hätten, sagt der Waldelb: "Ja, das hast Du in der Tat."
Bóin II. hat derweil nachgedacht und sagt zu Mo: "Als wir uns vor rund vier Jahren, damals im Sommer 2785 3Z, in dem Gasthaus in Dunland zum ersten Mal begegnet sind, wurde doch Dein Bruder angegriffen, oder?" Mo erwidert darauf: "Ja, das waren Männer von Irlaks Clan, die Lurg umbringen wollten. Irlak ist zwar schon älter, aber er ist noch immer an der Macht und das Oberhaupt eines starken Clans. Seid Euch aber gewiss, dass wir, Clan Merangruk, das Haus vom roten Kamm, von Tag zu Tag stärker werden und immer mehr der anderen Clans auf unsere Seite bringen. Und ich setze auf Eure tatkräftige Beteiligung, wenn wir eines Tages an Irlaks Tor klopfen und uns die Königswürde von Dunland zurückholen, die uns nach der Ermordung meines Vaters Kilgar genommen wurde."
Mos Antwort führt Bóin II. zur Frage, weshalb sich die Menschen bloss immer gegenseitig bekriegen müssen angesichts des grossen schwarzen Gegners. Tinulin erklärt darauf, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Zwerge und selbst die Elben schon gegen ihre eigenen Brüder ins Feld gezogen seien. Hier im Osten sei die Lage nochmals schwieriger, da die Menschen hier über tausende Jahre unter dem fast ausschliesslichen Einfluss des Schattens gelebt hätten.
Nach einer Weile erhebt sich Mo vom Bett und legt erst Arrohir und Tinulin und anschliessend auch noch Bóin II. ihre Hände auf den Kopf, wobei sie sagt: "Mein Angebot, betreffend Lothguil mit meiner Familie zu sprechen und auch Arrohirs Vorschlag vorzubringen, rührt auch daher, dass ich ohne Fairin heute nicht hier wäre. Was einmal sein wird, werden wir sehen, wenn wir in den Westen zurückkehren." Abschliessend gibt Calendin noch zu bedenken, dass der Konflikt zwischen Rohan und Dunland älter ist als das Attentat auf König Kilgar vom roten Kamm.
Abends kommt Arang in Begleitung von Avgan und Gorig zu den Gefährten und bedankt sich nochmals für die Rettung der Minenarbeiter sowie die Sicherstellung des Goldes. Anschliessend erkundigt sich Tinulin bei Gorig nach dessen Kenntnissen über die Luchsmenschen, worauf der Mann den Gefährten Folgendes erzählt:
"Was ich Euch zu den Luchsmenschen sagen kann, rührt von den Geschichten meines Grossvaters, welche mein Vater mir weitererzählt hat. Mein Grossvater ist vor vielen Jahren in eine Gegend gereist, die rund 640 Kilometer nördlich von Assadin auf der Höhe eines grossen Sees im Gebirge liegt. Er suchte dort in einem Fluss nach Gold und brachte auch zahlreiche Blätter und Früchte von Heilpflanzen mit, die er dort leicht finden konnte.
Immer wenn das Gespräch auf diese Gegend kam, wurde mein Grossvater nicht müde, darauf hinzuweisen, dass man den grossen See und die Wälder an seinem Südufer wenn immer möglich meiden sollte. "Dort ist es unheimlich und gefährlich", pflegte er zu sagen, auch wenn er vermutlich selbst nie dorthin gegangen ist oder sagen konnte, was dort vorzufinden wäre. Den Überlieferungen zufolge soll sich am Südostufer des Sees vor unerdenklichen Zeiten ein nun lange untergegangenes und vergessenes Reich befunden haben. Ob das aber wirklich wahr ist und wer dort gelebt haben könnte, ist mir nicht bekannt. Aber eben, dorthin solltet Ihr Euch ohnehin nicht wagen. Folgt stattdessen dem südlichen Zufluss zum See stromaufwärts, bis Ihr zu einer Flussgabelung gelangt. Folgt dort dem östlichen Zufluss ins Gebirge hinauf, und Ihr seid am Ziel. Mein Grossvater sagte immer: "Folge dem Fluss hinauf, dort wirst Du fündig, aber achte darauf, den Luchsmenschen nicht zu nahe zu kommen, denn sie mögen es nicht, wenn man ihre Ruhe stört." Ich weiss nicht, ob er die Luchsmenschen jemals selbst gesehen hat, denn er war ein vorsichtiger Mann."
Nachdem Gorig am Ende seines Berichts angekommen ist, erkundigt sich Tinulin nach Avgans Plänen, worauf dieser sagt, dass er mit seinem Konvoi schon bald nach Assadin zurückkehren werde. Auf seine Frage, was die Gefährten in der schwarzen Ebene eigentlich angetroffen hätten, erklärt Tinulin, dass dort dämonische Spinnen und zumindest auch teilweise dämonische Fische hausen würden. Die Spinnen, so vermutet der Noldo, seien nahe am Ursprung der bösen Mutterspinne, wobei er den Namen "Ungoliant" nicht ausspricht.
Die Gefährten sind sich noch nicht sicher, auf welchem Weg sie nach Norden und zum Gebirge bei dem grossen See reisen wollen. Bevor jedoch an einen Aufbruch zu denken ist, müssen sie sich ohnehin noch einige Tage erholen, was sie so auch der Burska-Wache mitteilen. Bis zum Aufbruch der Gefährten erzählt Tinulin Arang alles, was er in der schwarzen Ebene über die dortigen Spinnen und Fische sowie ihr Verhalten gelernt hat.
Am 19. März 2789 3Z verabschieden sich die Gefährten schliesslich von Avgan und Arang sowie den übrigen ubainischen Arbeitern, die sie während ihrer Zeit in Ramsarin kennengelernt haben und brechen in Richtung des grossen Sees im Norden auf. Beim Abschied wünscht Avgan Tinulin Glück und sagt mit einem Augenzwinkern: "Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen und dass Ihr nicht vergesst, dass ich nicht vergessen werde, dank wessen Hilfe Ihr aus der schwarzen Ebene entkommen seid."
Auf der rund 50 Tage dauernden Reise umreiten die Gefährten das Gebirge von Jendiar auf der Westseite und halten danach mit Hilfe der Sterne geradewegs auf den grossen See im Norden zu. Unterwegs treffen sie immer wieder auf kleine Höfe, bei denen sie ihren Proviant auffrischen können. Auch die eine oder andere berittene Patrouille aus Jendiar und später aus Ubain kreuzt im Lauf der Zeit ihren Weg, hindert sie aber nicht an der Weiterreise.
Als sie schon eine ganze Weile unterwegs sind, fragt Mo Tinulin, wie sein Plan aussehe, wenn sie das Gebiet der Luchsmenschen erreichen. Der Noldo hatte während dieser Reise schon mehrfach das helle Funkeln der Sterne über den Orocarni bemerkt und sagt, die Gefährten sollten am Fuss des Gebirges ein Lager errichten, während er sich flussaufwärts auf die Suche nach den Luchsmenschen begeben wolle. Im Gespräch mit Calendin kann er sogar den Waldelben davon überzeugen, dass seine Chance, die Luchsmenschen zu finden, am grössten sein dürften, wenn er alleine unterwegs ist. Calendin solle sich derweil um die Gefährten kümmern und ihnen unter anderem bei der Nahrungssuche beistehen. Dem Waldelben gefällt die Vorstellung zwar nicht, dass sein Freund alleine nach unbekannten Wesen sucht, schliesslich lenkt er aber ein. Dabei weist er nochmals auf Khufurs Gesichtsentstellung hin, in der Hoffnung, dass die Luchsmenschen ihn heilen können, sollten sie tatsächlich Avari-Elben sein.
Nachdem sie die Nordflanke der westlichsten Ausläufer der Orocarni gleich südlich des grossen Sees erreicht haben, errichten die Gefährten am Abend des 4. Mai 2789 3Z ein Lager, das rund 20 Kilometer vom südlichen Zufluss zum See entfernt liegt. Calendin ist an diesem Abend das Jagdglück hold, und er kann schon nach kurzer Zeit einen Gämsbock erlegen, den Mo zu einem schmackhaften Mahl verarbeitet. Während dem Essen eröffnet Tinulin auch den übrigen Gefährten, dass er gedenkt, von hier aus alleine ins Gebirge aufzubrechen, um die Luchsmenschen zu suchen. Bóin II. ist von dieser Idee gar nicht angetan, während Mo bereit wäre, ihre Bedenken Tinulins Wunsch hintanzustellen, zumal er auch ihrem Bedürfnis nachgegeben habe, die Minenarbeiter in der schwarzen Ebene zu suchen. Schliesslich fügen sich alle Gefährten Tinulins Wunsch, worauf Mo und Arrohir ihre allabendlichen Rituale ausführen.
Tinulin und Calendin begeben sich derweil in eine Meditation, welche dem Waldelben eine Vision vom Wald beim Südufer des grossen Sees zeigt und ihm dabei das Gefühl vermittelt, dass von dort etwas für ihn Wichtiges ausgeht. Als er bald darauf wieder aus der Meditation kommt, sieht er unentschlossen zum nördlich in der Dunkelheit der Nacht gelegenen Wald, vor dessen unheimlicher Aura Gorig sie gewarnt hatte. Noch während der Blick des Elben auf den dunklen Baumwipfeln in der Ferne ruht, erinnert er sich an die Worte, welche Glorwen anlässlich ihrer Verlobung und der Übergabe des Bogens Culor an ihn gerichtet hatte: "Und da ich nun weiss, dass ich auch in Deinem Herzen bin und nicht möchte, dass Dir auf Deinen Reisen etwas zustösst, übergebe ich Dir zum Zeichen unserer Verlobung Culor, den Bogen des Goldenen Lichts, der von meinem Vater am Ende des Zweiten Zeitalters in der Schlacht des Letzten Bündnisses geführt wurde. Er ist aus dem Holz des Goldenen Baumes Mallorn geschnitten und mit Einlagen aus Ithilnaur, Mondfeuer, versehen und hat eine Sehne aus feinstem Hithlain, dem elbischen Garn, das kaum zu zerreissen ist und den Bogen lautlos macht. Möge er Dir gute Dienste leisten und dazu beitragen, dass Du immer gesund und wohlbehalten zu mir zurückkehrst." Gleichzeitig kommen ihm auch die Worte von Tinulins Mutter Nenwen in den Sinn, die beim Anblick des Bogens mit ernster Miene zu ihm gesagt hatte: "Dies ist ein Bogen von anderer Art und nicht geschaffen für alltägliche und einfache Ziele. Sei Dir immer bewusst, dass mit so einer grossen Waffe eine grosse Verantwortung einhergeht und grosse Aufgaben verbunden sind."
Als Bóin II. die Elben fragt, ob sie in der Meditation ihre Erleuchtung gefunden hätten, sieht Tinulin Calendin an und sagt, dass jeder von ihnen auf seine Weise etwas zum Nachdenken gefunden habe. An Calendin gewandt sagt Tinulin, er könnte sich vorstellen, dass der unheimliche Wald etwas mit dem Ursprung der Elben in diesem Gebirge zu tun haben könnte. Der Waldelb ist jedoch noch immer unsicher und sagt, er könne sich noch immer nicht erklären, wie er im hohen Norden eine Verletzung habe erhalten können, die Auswirkungen bis zu Glorwen in Imladris gehabt habe. Tinulin sagt seinem Freund daher, dass nichts dagegenspräche, wenn er die Gefährten bis zum Waldrand mitnehmen würde. Als Calendin Tinulin kurz darauf sagt, er solle sich auf den Weg machen, erwidert der Noldo: "Du auch, Calendin, Du auch. Wir werden uns wiederfinden und nicht beide gleichzeitig verloren gehen." Anschliessend wendet sich Bóin II. an Tinulin und sagt: "Du bist einer meiner ältesten Freunde und noch sturer als mein Bruder." Seine Axt Kibil Burk ziehend, fährt der Zwerg fort: "Nicht einmal damit könnte ich Dich aufhalten."
Tinulin erklärt seinen Freunden in beinahe entschuldigendem Ton, dass er nunmal ein Getriebener sei, worauf er Bóin II. und Calendin umarmt, denn mit der widerstrebenden Zustimmung des Zwergs hat er nun die für ihn nötige Mehrheit der Stimmen, um sich alleine auf den Weg machen zu können.
Beim nächtlichen Aufbruch vom Lager der Gefährten lässt Tinulin seinen Schild und auch den Bogen sowie sein Gold zurück und packt dafür etwas Proviant ein, bevor er zu Fuss in die Dunkelheit der Nacht entschwindet. Schon kurz nachdem Tinulin losgezogen ist, reisst die dichte Wolkendecke auf und gibt den Blick auf die hell am Himmel strahlenden Sterne frei.
Am nächsten Morgen sind Calendin, Arrohir und Yuzuki bei der Suche nach Essbarem so erfolgreich, dass die Gefährten mit den Resten des Gämsbocks vom Vortag genügend Proviant für vier bis fünf Tage haben. In einer weiteren Meditation schreitet Calendin bald darauf mit fest auf den Boden geheftetem Blick durch einen nebligen Wald. Als er stehenbleibt und den Blick hebt, beginnt sich der Nebel zu lichten und er spürt, dass der Wald aufzuatmen scheint, als hätte er sich nach dem Waldelben gesehnt. Als Calendin im Anschluss Mo auf ihre Nachfrage erklärt, dass er über den Wald nachdenke, erklären sich Arrohir und die schöne Heilerin bereit, mit ihm zum Wald zu gehen, wobei Mo dies aber auch von Khufurs Begleitung abhängig macht.
Als Calendin am Abend erneut über den Wald meditiert, wird ihm das Gefühl vermittelt, dass der Wald das Zwitschern der Vögel, das Spriessen der Blüten und das Summen der Bienen vermisst.
Am Morgen des 6. Mai 2789 3Z verlegen die Gefährten ihr Lager nach Nordosten zu einer günstig gelegenen Stelle rund fünf Kilometer südlich des unheimlichen Waldes in der Nähe vom südlichen Zufluss zum grossen See. Mo erklärt Calendin dabei, dass es nie ihr Wunsch, sondern ein innerer Drang gewesen sei, die schwarze Ebene der Minen von Burskadekdar zu betreten. Da er sie dorthin begleitet habe und diesen Drang nun auch bei ihm vermute, wolle sie Calendin zum Wald begleiten.
Während sich die übrigen Gefährten im Verlauf der Tage somit langsam dem unheimlichen Wald näherten, überquerte Tinulin am Morgen des 5. Mai 2789 3Z an einer günstigen Stelle den südlichen Zufluss zum grossen See und folgte dem reissenden Wasser anschliessend flussaufwärts. Als er ins Gebirge kam, begann er in normaler Lautstärke auf Quenya zu singen und versuchte dabei, nicht wie jemand auszusehen, der nach etwas Ausschau hält. In der Nacht glaubte er, über dem Leuchten der Sterne und dem Rauschen des Bergbaches einen Klang zu hören wie ein Flüstern im Wind. Tinulin ging weiter und sang dabei leise eine Antwort auf das Flüstern. Unterwegs hielt er auch kurz inne, um ein Steinmännchen zu errichten, auf welchem er einen grün schimmernden Smaragd ablegte.
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