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SnS ist siehe Conan, Elric eine Dark Fantasy Variante

Sword & Sorcery ist erst mal das Fantasygegenstück zur "normalen" Actionabenteuergeschichte. Natürlich wird's da normalerweise Schurken und deren Handlanger und Mittel geben (mehr oder weniger finstere Magie mit eingeschlossen), aber großartig an sich "dunkel" ist daran nix -- Howards Original-Conan demonstriert das auf seine Weise sogar ganz gut, während Elric und Moorcocks "Ewiger Held" insgesamt für mich immer noch ein Standbein in der klassisch-epischen Fantasy hat (immerhin geht's ja bei denen oft genug gleich auch noch um das Schicksal mindestens der bekannten Welt und die ganz große kosmische Auseinandersetzung zwischen Ordnung und Chaos) und eher von daher schon kein ganz so lupenreines Paradebeispiel fürs S&S-Genre bietet.

Wenn ich speziell die Welt von Malmsturm als eher "dark" einsortiere, dann liegt das einmal schlicht mit an einschlägigen Details ihrer Beschreibung (Illustrationen eingeschlossen) und dann an der "dramatischen Realität" des Settings, die ausdrücklich weniger stabil ist als die vieler anderer Welten und gerne mal auf die Wünsche, Ängste, Leidenschaften und Überzeugungen ihrer Bewohner eingeht -- auch schon mal auf Kosten ihres eigenen Zusammenhalts. Auf der einen Seite ermöglicht das die diversen örtlichen Spielarten von Magie, auf der anderen gereichen aus demselben Prinzip resultierende ungesteuerte Veränderungen in der Umwelt meist mehr zum Fluch als zum Segen derer, die sie mehr oder weniger unwissend verursacht haben. (Beispiel: Ein Bauerndorf hat nach ein paar tragischen, aber eigentlich natürlichen Unfällen abergläubische Angst vor einem nahegelegenen Waldstück entwickelt? Na, laß das mal lange genug einwirken und der besagte "verfluchte" Wald wird wirklich übernatürlich boshaft und hinterhältig nicht nur den Dorfbewohnern gegenüber...)
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RuneQuest/Mythras/BRP / Re: RuneQuest Glorantha - Smalltalk
« Letzter Beitrag von felixs am Heute um 22:30 »
Irgendwie war Runequest schon immer etwas seltsam. Ich habe den Großteil des Inhalts der alten englischen Avalon-Hill-Grundbox. Nett gemacht, ich mag den Stil von damals. In vieler Hinsicht ist das auch sehr realitätsnah. Regeln, Magie, Informationen über Glorantha, ein Bestiarium - alles dabei. Und dann aber keine Glorantha-Karte sondern eine kuriose Karte von "Fantasy Europe", die zwar ganz hübsch aussieht, aber kaum irgendeinen Mehrwert bringt, da man auch einfach eine normale Europa-Karte nehmen könnte. Warum keine Glorantha-Karte? Es ist wirklich komisch...

Ähnlich kurios die Entscheidung bei der deutschen Ausgabe (3. Ed., denke ich), zwar eine Box über "Die Götter" herauszubringen, aber ansonsten praktisch überhaupt kein Material, mit welchem man Glorantha hätte bespielen können. Absurd. Angeblich gab es mal eine geplante Box "Die Welt", die ist aber nie erschienen. Naja, hätte man echt gebraucht.

Und so weiter.
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Sehen / Re: [Serie] Starfleet Academy
« Letzter Beitrag von Alexandro am Heute um 22:27 »
Alles valide Punkte. Aber ich stelle mir vor, dass Hologramme einfach problemloser zu nutzen sind. Emitter aufstellen, fertig.
Emitter sind störanfälliger, als abgeschirmte Systeme. Und man muss sie erstmal hinbringen, was auch nicht trivial ist.

Was Pike im Piloten macht von SNW ist nichts anderes, als das was die Orioner in Staffel 3 von Discovery machen. Er macht große Drohgesten, und sagt dann "...aber natürlich ist es vollkommen eure Entscheidung."

Und wer ist denn bitte Gary Mitchell, wenn nicht "irgendein Honk", der durch einen dummen Zufall (wurde halt von komischer Energie getroffen) gottgleiche Macht erhält. Warum ist das bei TOS in Ordnung, aber wenn Discovery einem Kelpianer solche Macht verleiht, dann ist es plötzlich nicht mehr Ok. Das erscheint mir extrem bigott.

Zitat
Sorry, not sorry. Wer für eine nicht-comedy Star Trek Serie Dinge schreibt wie "Ich habe am ersten Tag mein Combadge verschluckt" usw. der bekommt meinen Respekt nicht.

Respekt ist eine Sache, Angriffe auf Menschen eine andere (besonders wenn du dann noch so dünnhäutig bist, und dich in "performative outrage" ergehst, wenn dir das vorgeworfen wird).

Zur Szene:
- es war offensichtlich Übertreibung, wir wissen nicht ob er die Badge wirklich verschluckt, oder nur verloren, hat
- es war keiner der Hauptcharaktere, der das gesagt hat
- Nervosität am ersten Tag ist keine Schande (was ich nicht schon alles für Geschichten über "Mein erster Tag an der Uni/im Job" gehört habe...)
- Coping-Strategien (z.B. beißen auf Gegenstände) sind keine Schande
- die Combadges sind wirklich extrem klein, als jemand der schonmal einen Knopf verschluckt hat (habe ihn mit den Lippen festgehalten, während ich eine Naht korrigiert habe, damit er im Textilwust nicht verloren geht) kann ich sagen... passiert den Besten.  ;D
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Also bei 5€/Buch kann man da m.E. auf jeden Fall bedenkenlos zuschlagen :d
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Das war eigentlich gar nicht geplant aber ich habe das Regelbuch, Martial Law und College of Magics für 5 Euro pro Buch bei ebay Kleinanzeigen gesehen, die musste ich einfach mitnehmen. Dann wollte ich auch noch das Setting Buch aber das gibt es scheinbar nicht mehr, auch nicht bei drivethru, die sonst alles für HARP haben. Habe Cyradon dann aber auch noch bei ebay zu einem normalen Preis gefunden. Vielleicht hole ich mir noch irgendwann das Bestiary als PoD.  :D


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Ich habe es zumindest einmal schon erlebt das in unserem Rollen & Brettspielverein der Nachlass eines Mitgliedes aufgeschlagen ist die Hinterbliebenden hatten gesagt "besser bei euch als auf dem Müll, denn das mit dem Müll hätte er wohl nicht gewollt."

Ich wurde dann vom Vorstand gebeten durchzuschauen und auszusortieren was brauchbar ist oder was man verticken kann auf Ebay. Denn bei all den mondpreisen die hier im Forum auch genannt wurden habe ich auch auf Ebay schon schnäppchen gemacht. Beim letzten war es wohl auch aus einem Nachlass.

Gerade bei Dingen welche Out Off Print sind und es keine PDF gibt ist das etwas das man beachten sollte.

In dem Sinne: Regelt mal euren RPG Nachlass, ihr seid auch alle nicht unsterblich und ich natürlich auch nicht.
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Mir fällt noch Swords of the Serpentine ein. SC sind auch nur Menschen, das Setting soll Sword & Sorcery sein aber es wirkt nicht so düster wie Conan & Co. Eher Sword & Sorcery meets Freeport & Venedig. Regeln sind mit Gumshoe mal was anderes und es ist einfach ein schönes Buch mit einigem an Setting-Material im Regelwerk. Ausführliche Vorstellung:

Dave Thaumavore - Sowrds of the Serpentine Review
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Der Eternal Ruins Kickstarter ist heute gestartet und auch schon erfüllt.

https://www.kickstarter.com/projects/mythworks/eternal-ruins

Der Gratis Playtest ist eigentlich auch schon das fast vollständige Regelwerk (es fehlen ein paar Optionen und Dämonen)
https://www.myth.works/pages/eternal-ruins-files

Zur Zeit mein Lieblingsregelsystem (Wildsea nutzte das ursprünglich).

Eternal Ruins ist ein spezielleres Setting, dafür ist das Artwork aus einer Hand und sehr schick. (Ghibli/Zelda Breath of the Wild feeling)
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Sehen / Re: [Serie] Starfleet Academy
« Letzter Beitrag von Prisma am Heute um 21:42 »
LD brauchte auch etwas Zeit, um mehr als ein "Rick&Morty"-Klon zu werden.
Und SNW hatte den wahrscheinlich schwächsten Pilot seit langem:
-man erfährt kaum etwas über die Hauptfiguren
-der Plot steht nicht auf eigenen Füßen, sondern verweist auf Ereignisse in einer anderen Serie (ich mag Discovery, aber im Piloten einer neuen Serie davon auszugehen, dass alle Zuschauer das Finale von Discovery Staffel 2 gesehen haben, finde ich nicht gerade elegant)
-die Auflösung ist denkbar un-trekkig und propagiert "might makes right" (wenn du das größere Schiff und die dickeren Waffen hast, dann hast du Recht)
So Rick & Morty mäßig fand ich LD gar nicht und LD war aber von Anfang an um Lichtjahre besser als STA.

Der Pilot von SNW war solide und enthält sogar eine der besten Reden die ein Captain im gesamten Franchise halten durfte. Das der Plot auf DISCO aufbaut schadet ihm nicht, sondern rechtfertigt warum sie sich da überhaupt einmischen (erste Direktive). "Might makes right" benutzen ja die Politiker auf dem Planeten. Pike nutzt diesen Umstand nicht um Macht auszuüben, sondern um zu zeigen, dass es noch wesentlich mehr im Universum gibt. Er macht den verfeindeten Nationen/Gruppierungen auch bloß einen Vorschlag und betont, dass sie die Wahl haben.

Es gibt halt Aufgaben, für die sind Hologramme denkbar ungeeignet (Reparaturen an der Hülle z.B.).

Vielleicht sind die Roboter und Androiden ja noch in Betrieb, weil man (aufgrund von KI-Rechten) sie nicht einfach abschaltet, nur weil man etwas (in einigen Situationen) "besseres" hat?
Alles valide Punkte. Aber ich stelle mir vor, dass Hologramme einfach problemloser zu nutzen sind. Emitter aufstellen, fertig. Da muss jemand nur noch das Ding und die Software warten und nicht noch zusätzlich mechanische Teile. Roboter an Bord der Schiffe machen ja Sinn. Im Akademiealltag weniger.

Im Übrigen würde ich davon absehen, echte Menschen als "retards" zu bezeichnen.
Ich denke Star Trek hat ein paar Leute, welche dem Franchise aktiv geschadet haben, wie Rick Berman oder Terry Matalas.
Ich würde denen aber niemals unterstellen, dass sie "retards" wären, sie hatten sicherlich ihre Gründe (Profitgier bei Berman, übermäßige Anbiederung bei Matalas) für ihre mittelmäßigen Ideen.
Sorry, not sorry. Wer für eine nicht-comedy Star Trek Serie Dinge schreibt wie "Ich habe am ersten Tag mein Combadge verschluckt" usw. der bekommt meinen Respekt nicht. Der Brand ist auch so eine Sache wo ich es für gerechtfertigt halte, denn...

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Pendragon. Das gibts ja auch... noch nie gespielt, kenne es nur vom Hörensagen. Hat das eher einfachere Regeln?  :)
(Einfachere im Sinne von Savage Worlds, weniger im Sinne von DSA 4.1)  ;D

Gespielt nicht. Der Vorteil ist halt auch es wird gut supportet und es gibt eine günstige Einstiegsbox. Aber hier sollten sicher auch einige aktive pendragon Erfahrung haben.
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