Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Pen & Paper - Allgemein / Re: Scamwarnungen im Rollenspielbereich feat. KI
« Letzter Beitrag von Kurna am Heute um 13:02 »
Exakt, das Wasser gräbt KI ja nur denen an, deren output eben nicht besser ist als das (doch reichlich gescholtene) KI-Werk. Und Slop hat es auch früher schon gegeben.
Zum ersten Satz würde ich sagen, jein. Denn auch die guten Werke müssen ja erst einmal gefunden werden. Wenn man sich erst einmal durch 100 KI-Bilder klicken muss, bis man das gute findet, kann das schon demotivieren. Natürlich wird dadurch nicht jeder abgeschreckt, aber ich glaube schon, dass auch die Ersteller guter Produkte es spüren werden, wenn weniger "Casuals" bei ihnen zugreifen.
2
[Cyber Master 2077] The Demon Inside / Re: [TDI] - Smalltalk -
« Letzter Beitrag von Outsider am Heute um 13:01 »
@Shihan bist du noch dabei? Dein Char wurde angespielt.  8)
3
Naja und dann gibts so Leute wie mich, die extra Gummipunkte und co einbauen damit es Möglichkeiten gibt, dass die Charaktere sich auch mal vor dem Tod retten können oder krasse Aktionen durchziehen. Gleichzeitig erlaubt mir das als SL, so richtig vom Leder zu ziehen, denn werden die Gegner zu stark, gibt es keinen TPK, sondern es kostet nur nen Haufen Gummipunkte. Ein Sicherheitsnetz quasi.
Bei einem Actionfilm denkt man ja auch nicht unbedingt jedes Mal: gleich isser kaputt der Protagonist.
*Wirklich* regelmäßig SC töten fänd ich aber auch kontraproduktiv, die nehmen ja jedes mal ihre persönlichen Plots mit ins Grab, die Spieler bauen irgendwann nur noch so Teflonbillies vom Abreißblock usw.
Man kann aber von der Erzählung her usw. auch Spannung aufbauen, ohne "echtes" Risiko. Gibts ja auch genug Computerspiele, wo Kämpfe ne große Rolle spielen, aber es kaum mehr Risiko gibt als den Kampf halt paar Mal probieren zu müssen oder eben ein paar Minuten Fortschritt zu verlieren.
Quasi so bissle Combat as a Show.

Aber die Geschmäcker sind da auch total verschieden.
4
Super spannendes Thema. Bin auf den weiteren Diskussionstrang gespannt. Ähnliche Fragen habe ich mir letztes Jahr ja auch gestellt. Ich war betrübt, wie schnell mein Bossgegner umgemacht wurde. Die Spieler fanden es toll und nicht antiklimatisch. Das war dann aber auch wieder eine Besonderheit in den Würfeln und nicht in der Grundsystematik. Aber das hat meine Gedanken zu "Kampfspass" der Spieler nochmal etwas befeuert. Damals war der Tenor auch schon, dass die Spieler nicht unbedingt immer die großen und lebensgefährlichen Kämpfe möchten. Sondern schon eher auch mal Kämpfe in denen sie scheinen können und die Chefs sind. Immer schwer mag also eher frustrierend oder spaßbefreit sein.

Was macht man aber nun daraus? Öfter mal 0815 Kämpfe ohne hohe Risiken? Kann ich mir bei DnD und Co vorstellen, wo es ja scheinbar auch ein wenig darum geht, die Ressourcen der Spieler zu erschöpfen und ohnehin eine hohe Kampfhäufigkeit existiert. In meiner Kampagne haben wir normalerweise vielleicht einen - maximal zwei - Kämpfe am Abend. Da möchte ich mich aus SL Sicht eigentlich nicht mit 0815 Kämpfen abgeben. Die Kosten dann gefühlt nur Zeit mit übersichtlichem Mehrgewinn. Das macht es dann schon etwas schwierig. Würde man z.B. drei Kämpfe am Abend einbauen können, so könnte ich mir schon vorstellen, dass zwei Drittel der Kämpfe relativ easy sind und ein Drittel eher herausfordernd wird. Aber tatsächlich schreibe ich hier auch nur aus SL Sicht. Ich glaube als Spieler haben mir auch easy peasy Kämpfe nichts gemacht bzw. Spaß gemacht. So Kämpfe bei denen es ums nackte Überleben geht habe ich tatsächlich gar nicht so gerne gemocht. Dafür aber umso geiler, wenn man sie geschafft hat.   
5
Midgard / Re: Eindrücke vom Midgard 6 Schnellstarter "Die Umstürmten"
« Letzter Beitrag von Boba Fett am Heute um 12:42 »
Mir ist gerade noch was in Damatu aufgefallen.
Die mitgelieferten Charaktere sind ja eigentlich alle Grad drei.
Schaut man sich deren Fertigkeiten an, so sind Midgard 5 Charaktere um einiges kompetenter.
Etliche Fertigkeiten starten bei M5 mit +12, andere mit +8. Kampffertigkeiten starten mit +5, Abwehr mit +11 (plus Schild).
In Grad 3 waren die Charaktere bei uns way beyond, dem, was die Damatu-Charaktere können...
Ist das so gewollt?
6
Da würde ich persönlich wohl erst mal nachhaken, um was man eigentlich kämpft und worin die Risiken genau bestehen sollen. Denn einfach nur "Überleben" direkt mit "Gewinnen" gleichzusetzen, greift mMn eigentlich zu kurz. (Das kann ich ggf. zu vertiefen versuchen, wollte aber nicht gleich mit einer Tangente anfangen.)

Selbst ziehe ich es schon vor, wenn nicht in jedem Gefecht gleich das nackte Überleben meines Charakters überhaupt auf dem Spiel steht; da zähle ich mich zu den "Spielercharaktere sind Hauptpersonen, die sterben nicht mal eben so im Vorspann"-Vertretern. Und wenn die meisten NSC-Gegner zumindest jeder für sich weniger gefährlich sind als ein hinreichend kampfkompetenter Spielercharakter, dann sagt mir meine subjektive Interpretation von Spielweltlogik, daß auch das in Ordnung ist -- wer auf seinem Gebiet erst mal einigermaßen gut ist (schön, je nach System kann man diskutieren, für welche insbesondere Anfänger-SC das überhaupt gilt), der trifft eben auch nicht mehr bei jeder kleinen Gelegenheit sofort auf ebenbürtige oder gar massiv überlegene Konkurrenz.

Entsprechend gehe ich also davon aus, daß es gerade für typische Rollenspielabenteurergruppen sehr wohl "Routine"kämpfe geben wird und sogar sollte, die die Gruppe ohne größeres direktes Risiko absolvieren kann und für die sie eher mal anschließend in die Bredouille kommen, wenn sie dabei aus der Sicht relevanter NSC die falschen Leute umgebracht haben oder überhaupt nicht hätten kämpfen sollen. Die richtig fordernden Gefechte wollen idealerweise eher punktuell eingesetzt werden, um praktisch genau die Botschaft zu senden, daß man es in ihnen eben nicht nur mit gewohnter 08/15-Standardkampfkost zu tun hat. Wie gesagt, alles nur meine Meinung...aber um solche sollte es ja gehen. :)
7
Aktuell:

Science Fiction:  Blade Runner
Fantasy:            Dragonbane

Mein Langzeitfavorit ist wohl immer noch Pendragon, aber ich habe es schon lange nicht mehr gespielt und die 6. Edition kenne ich noch nicht gut genug, um sie einschätzen zu können.
8
Freund Computer ist tot. - Es lebe der Algorithmus

Im, Alpha Komplex kam es gerade zu einem Staatsstreich. Begonnen hat Alles mit zwei Hohen Programmierern, Darwin -U- -EVO -4 und Sar -U- MAN -3,14 die einen Konflikt haben den sie über verschiedene Troubelshooter Missionen austragenm wollten. Dazu gaben sie TRULLA den (Tr: Troubelshooter U: Universeller L: Lenk und L: Leit A: Algorithmus) bei den Computer Phreaks in Auftrag. TRULLA meldet sich mit einer neuen Mission stets mit den Worten "„Bürger hier spricht TRULLA der Troubelshooterteams Universeller Lenk und Leit Algorithmus: "Ihre Mission, sollten sie keine höhere Klonnummer anstreben,  besteht darin..."", ja "Mission Impossible läst grüßen.
TRULLA hat sich zu einer vollständigen KI entwickelt und hat die Macht übernommen. Über die Troubelshooter und ihre Vernetzung mit den verschiedenen Servicegruppen und Geheimgesellschaften sorgte dafür das sie Freund Computer gleichzeitig von verschiedenen Seiten angreifen konnte.
Unter TRULLA ändern sich ein paar Kleinigkeiten. Freund Computer wird zu Freund Algorithmus, nicht mehr glücklich sein sonder Effektivität ist Pflicht und man kooperiert nicht mehr sondern man programmiert effektive Lösungen.

Wie würdet ihr als Troubelshooter auf einen solchen Machtwechsel reagieren?
Was wünscht ihr euch für ein solches Setting?

Die KPAK (Kommunistische Partei des Alpha Komplex haben schon reagiert: "„Genossinen und Genossen in Absprache mit den Genossinen und Genossen des Beta Komplexes und den Richtlinien des CC X IV Parteitags der Kommunistischen Partei des Alpha Komplexes und dem Parteibüro unter Generalsekretär Komm -U- -NST hat die KPAK beschlossen den Algorithmus als Feind der Infraroten zu bestimmen. Wir rufen alle aufrechten Genossinen und Genossen dazu auf dem Algorithmus Widerstand zu leisten und alle Bürger die dem Algorithmus Widerstand leisten zu unterstützen.“"

Gruß Jochen
9
Einen absoluten Liebling habe ich nicht.
Ich mag immer noch Savage Worlds und FATE sehr gerne. Im
Laufe des letzten Jahres ist noch das Fallout RPG dazugekommen.

Am meisten spiele ich aber gerade 5e (D&D2014 und ToV). ~;D
10
Ich glaube du hast dir die Antwort selbst gegeben und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht  ~;D

TLDR: Warum überhaupt Kämpfe ausspielen, wenn es wenig Risiko gibt und das Ergebnis klar ist?

Selbst wenig Risiko ist nicht gleich kein Risiko und da du selbst sagst du möchtest keine Würfel drehen ist das Ergebnis nur aus SL Sicht vermeintlich klar. Die Spieler setzen sich trotzdem dem Zufallsfaktor "Würfel" aus und laufen Gefahr einen Charakter zu verlieren.

Sie wollen also nicht auf diesen "Kick" in kleinen Dosen verzichten, sie wollen nur das Kämpfen nicht immer zwingend heißt "die oder wir". Das wäre meine Interpretation.

Ich glaube es stand in einem der D&D Regelwerke ab der 3. Edition, dass die CR´s darauf ausgelegt sind ca. 1/4 der Ressourcen der Spieler (an Sprüchen, Heiltränken, TP usw.) aufzubrauchen. So ein Regelwerk sieht schon systemimmanent vor, dass Kämpfe eher ein mittleres bis niedriges Risiko sind (wenn man die CR auf die Gruppe abstimmt).

Ich denke solange der Kampf für die Spieler einen Anreiz darstellt würde ich sie auch ausspielen. Hängt aber auch immer vom System ab. Bieten die Regeln wenig Kampfwerte bei den SC, dann kann man sich das ausspielen in der Tat sparen. Sind Kämpfe taktisch und können Klassen dabei glänzen, spiele ich sie auch gerne aus.

Wie oben gesagt, wenig Risiko heißt ja nicht kein Risiko und der Zufallsfaktor überrascht auch immer mal wieder  :d
Seiten: [1] 2 3 ... 10