Aber immer noch besser als gar kein System zur Ermittlung von Encounter-Schwierigkeiten.
Da bin ich mir gar nicht mal so sicher. Es
gibt ja immer mindestens ein formloses "System" dafür: nämlich die Einschätzung der Spielleitung nach eigener Erfahrung und ebensolchem Ermessen. Und ein bloßes Herumwerkeln mit mehr oder weniger willkürlich festgelegten zusätzlichen mathematischen Formeln ist nicht zwangsläufig allein schon deshalb besser,
weil da eben noch "gerechnet" wird; im Gegenteil, meiner Erfahrung nach geht solchen Ansätzen oft eher früher als später die Puste aus, weil die Annahmen, die in sie einfließen, erstens selbst noch subjektiv gewichtet und zweitens oft gleich noch sträflich vereinfacht sind (so im Sinne von "Perfekt kugelförmige Kühe im luftleeren Raum").
Was mir persönlich beim Abschätzen, wie hart eine bestimmte Begegnung wohl wird, am meisten hilft, sind nach wie vor einfach möglichst transparente Regeln und Beschreibungen -- idealerweise mit höchstens einem überschaubaren Satz an relevanten Ausnahmen und Spezialfällen. Und daß mir das gerade die Systeme, die in Sachen Encounterdesign mit ausdrücklichen Rechenvorschriften aufwarten, von vornherein oft genug schlicht nicht bieten können oder wollen, ist mMn wohl auch kein Zufall.