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Rolemaster / Re: Meine Gedanken zur Shadow World
« Letzter Beitrag von Luxferre am Heute um 10:44 »
Das macht mich auch fix und fertig seitdem ich das gelesen habe. Das ist und bleibt für mich ein Träumchen. Shadow World mal auf Deutsch  :headbang: Das wir mal so nah dran waren ist nicht zu fassen und traurig zugleich.

Ich habe ja das PDF der halbfertigen Übersetzung. Löwenthal/Prometheus hat daran GAR NICHTS mehr gemacht. Und ehrlich gesagt ist das auch gut so! Man müsste mal herausfinden, in welchem Teil der Insolvenzmasse diese Rechte liegen und sich die einfach mal abgreifen und als Fanwerk -in Absprache mit ICE- weiterführen.
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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Daggerheart
« Letzter Beitrag von Raven Nash am Heute um 10:42 »
Grundsätzlich schon. Aber das ist deutlich DEUTLICH zu sehr In Character gedacht.
Eigentlich dachte ich da eher an den Spieler, der eben ein reines Stadtkind ist und für den "Wald" die paar Bäume im Stadtpark sind.  ;)
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Kannst Du auch von Glück sagen! Hätten wir mit Regeln gespielt, dann hätte ich nebenbei die Waldwacht erobert!
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Inwieweit das Einander-Anspielen abseits der "precious hack time" (oder auch mal mittendrin) praktiziert wird, hängt ja stark auch vom Spielermaterial ab: Besteht spielideologisch überhaupt Interesse daran? Außer in einigen sehr homogenen Runden wird das Interesse ungleich verteilt sein. Aber da kennt Ludovico seine Runde selbst am besten. Ich persönlich mag das sehr gern, suche aber eher den heiteren oder skurrilen Moment als gemeinsame tiefenpsychologische Auslotung inkl Tränen und Umarmungen. (Ich drücke das bewusst so extrem aus, um die Vektoren zu verdeutlichen. Die Wahrheiten liegen irgendwo dazwischen, das haben ja schon Sculder und Mully bewiesen.)

Einmal angenommen, dass grundsätzlich Hoffnung auf "völlig sinnlose" :) Interaktionen besteht, kann man als SL vorbereitend helfen, indem man auch in den "harten Plotphasen" Szenen einstreut, die SC abseits davon miteinander verbinden. Und zwar durch Konflkte miteinander verbinden. Das kann die Hauteng-Braut sein, die erst dem einen SC Avancen macht und später dem anderen. Man kann jemanden aus der Vergangenheit eines SC auftauchen lassen, der erfundene (?) Peinlichkeiten herausposaunt (die dann hoffentlich hängenbleiben). Und man kann vielleicht die Spieler zu Flashbacks animieren: "Überlege heute doch mal, welche Situation aus der Vergangenheit dem SC in einer kritischen Situation plötzlich in den Sinn kommen könnte und ob ihn das vielleicht beeinflusst!") Ganz allgemein ist Status - dh echter oder gefühlter ungleicher Status - ein hervorragender Motor für Interaktionen zwischen SC. Das Beispiel mit dem Typ, der Peinliches erzählt, geht in diese Richtung. Aber es müsste doch auch in dieser schrecklich inklusiven Star-Trek-Crew habituelle Unterschiede geben, mit denen sich Leute gegenseitig ankeksen können.
Am leichtesten ist es eben, wenn die Spieler das sowieso wollen. Normalerweise achten die dann aber - schon allein aus kreativer Freude daran - während der Generierung darauf, sich ein runderes Hintergrundbild des SC zu machen inkl der Vorstellungen, wen oder was man nicht bzw besonders gut leiden kann, und von wem deswegen Blicke zu erwarten sind.
Ganz allgemein würde ich raten: Man erwarte nicht zu viel und freue sich über alles, was dann doch kommt. Liest sich wie ein Satz fürs Phrasenschwein, kann aber echt verkrampftem Spiel vorbeugen. So wie bei den angeblich "am schwierigsten umsetzbaren" (TM) Theman überhaupt: Horror und Humor (Grusel und Grumor?). Da ist es auch besser, unverkrampft aufzuspielen und nicht den großen Unterschied zu erwarten, sondern sich über jeden Moment zu freuen, der dann "wider aller Wahrscheinlichkeit" ("Unerreichbar!") und "trotz aller Unfähigkeit" ("Ich bin eine SL-Wurst!") dennoch eingetreten ist.
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Sehen / Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Letzter Beitrag von Outsider am Heute um 10:36 »
Eddington (Amazon)

Ein Film der alle Probleme welche seit der Pandemie die Welt besonders plagen im Zeitraffer auf eine Kleinstadt in New Mexico projizieren. Mega gut gemacht, wenn man die Thematik Covid und alles was damit zu tun hat (im negativen Sinne) noch sehen oder ertragen kann. Im Mittelpunkt stehen der „wertekonservative“ Sheriff des Ortes, Ami, alt, weiß gesegnet mit einer psychisch auffälligen Frau und einer Mutter die tief im Sumpf der Verschwörungstheorien drinhängt und der Bürgermeister. Letzterer POC, Weltoffen, Technikaffin, prinzipientreu und mit einer Zukunftsversion für die Stadt (die natürlich umstritten ist, ihhh Fortschritt).

Der Film zeigt wunderbar wie das Verhalten einzelner, die Verschiebung von Konflikten hin zu social Media und der unreflektierte Umgang damit die Stadt ins Chaos stürzen. Der Film spült echt jedes Klischee der Pandemie-Zeit wieder hoch und fügt dem ganzen Gebräu noch waffenliebende Hinterwäldler hinzu. Der Film ist mit 145 Minuten recht lang, hat mich aber über die Zeit gut unterhalten ohne dass es langweilig wurde. Besondres als das ganze Gemisch ins extreme Kippt wird es noch mal absurd schwarzhumorig aber auch explizit gewalttätig.

Was den Film vielleicht ein wenig unangenehm zu sehen macht ist das Fremdschämen für die Einstellungen einzelner Protagonisten und der extreme Zeitraffer. Insofern ist die Länge des Films schon deswegen berechtigt damit man die Eskalationsspirale nicht in noch kürzere Zeit pressen muss.

9/10 -> ich denke aber der Film kann unangenehme Erinnerungen hochspülen da die Nachwehen der Corona Zeit noch tief in der Gesellschaft verwurzelt sind. Daher ist der Film zwar eine Rückblende aber immer noch sehr aktuell und legt den Finger tief in die Wunde. 
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Weitere Pen & Paper Systeme / Re: Daggerheart
« Letzter Beitrag von nobody@home am Heute um 10:35 »
Grundsätzlich schon. Aber das ist deutlich DEUTLICH zu sehr In Character gedacht. So tief spielt der Spieler seinen Charakter (noch) nicht. Aber hängen wir uns jetzt auch nicht zu sehr an dem Beispiel auf.

Ich denke, mit "Betonkind" war gerade der Spieler gemeint... ;)
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Spieler werden im Kampf ungemütlich
« Letzter Beitrag von nobody@home am Heute um 10:33 »
Die Frage sie sich mir da gerade stellt ist: Warum hängen Spieler so an der Story eines Charakters und nicht an der Gemeinsamen Story? Ist ja eine Generelle Einstellung wie man das ganze sieht. Die auch irgendwo tief im Hobby (oder der Menschheit) verwurzelt sein muss?

Persönlich denke ich nach wie vor, daß da der klassische "Du bist Spieler, du hast nur die Kontrolle über deinen eigenen Charakter und sonst nix!"-Ansatz zumindest eine gewisse Rolle spielen dürfte. Denn daß der dann leicht dazu führen kann, daß man auch nur auf den eigenen Charakter achtet und sich mit vielen andere Dingen, solange sie nicht direkt zum Nutzen oder Schaden eben dieses Charakters sind, gar nicht erst mehr groß beschäftigt, mag nicht unbedingt mit letzter Sicherheit logisch zwingend sein -- recht einfach nachvollziehbar scheint es mir aber allermindestens schon.

Warum sollte sich jemand, der so sozialisiert worden ist und dem vielleicht auch schon das eine oder andere Mal gesagt worden ist, daß andere SC nicht seine Charaktere sind und er sich also dort bitte nicht einmischen soll, also überhaupt um deren "Story" Gedanken machen? Geht ihn doch gar nichts an! :P
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Combat as War vs. Combat as Sport
« Letzter Beitrag von Swanosaurus am Heute um 10:29 »
Wer will sich da also letztendlich das eine oder das andere in "Reinkultur" wirklich längerfristig antun?

CoW tue ich mir dann an, wenn es dann wieder auf die Kampfarena eingegrenzt ist: Sobald der Kampf losgeht, sind alle kreativen Mittel erlaubt. Wobei ich auch da immer dazu neigen würde: "Die SC sollen kreativ sein und wir finden dann rulings, die NSC/Monster agieren eher nach Strickmuster und Regelstandards und machen nur ganz selten, wenn die Gelegenheit unwiderstehlich ist, etwas, das Rulings erfordert."
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"verschiedene Alien-Spezies mit unterschiedlichsten Bedürfnissen"  mein erster Gedanke dabei: https://en.wikipedia.org/wiki/Sector_General

Ich habe jetzt keine Ahnung ob das als Inspiration etwas taugt, aber wollte ich mal loswerden den Gedanken...
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Pen & Paper - Allgemein / Re: Combat as War vs. Combat as Sport
« Letzter Beitrag von Swanosaurus am Heute um 10:27 »
Habe ich das was überlesen? Wo? Ich hab hier nirgendwo gelesen dass irgendwer der Meinung ist die alten Sachen wären tumbes Draufgekloppe? Das ist doch eigentlich der springende Punkt. Die Sachen sind CoW. Die erlauben es ohne Ende Situationen auch anders aufzulösen.

Sehe ich auch so - CoW passt eher zu einem Fiction First approach, bei dem du dich auch außerhalb des Regelgerüsts bewegen und agieren kannst.

CoS ist in der Extremform: "Du kannst, was auf deinem Charakterbogen steht und was die Regeln vorsehen, alles andere kommt nicht infrage." Dadurch wird dann in dem Sinne Fairness gewährleistet, dass niemand einfach willkürlich entscheiden darf, wie sich eine Aktion auswirkt. Im Extremfall hält sich die SL dann auch noch verbindlich an Vorgaben über die Gegnerstärke, sodass klar ist, dass der Erfolg allein vom richtigen taktischen Einsatz der Mittel INNERHALB des Regelgerüsts und vom Zufall abhängt.
CoS passt damit insofern tausendmal besser zum "tumben Draufgekloppe" (ohne das jetzt abwerten zu wollen).
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