Autor Thema: Diablo 4  (Gelesen 118709 mal)

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Offline JS

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Re: Diablo 4
« Antwort #1450 am: 24.05.2026 | 12:34 »
- Der Battle Pass ist mehrteilig und bietet immer auch Dinge für Nichtkäufer, die dann mit Reliquiargunst gekauft werden können. Es gibt also bei jedem BP drei Ebenen: Nichtkäufer, Käufer, Deluxekäufer. Wer alles gekauft hat, was individuell gekauft werden konnte, sammelt für den nächsten BP weiter Reliquiargunst bis zum Limit 99. Diese Punkte nimmt man mit in die nächste Saison und kann den neuen BP dann schon halb plündern.

- An Unikate kommt man inzwischen sehr schnell und zielgenau über die Offene Welt (zufällig), Bosse, Boßmaterialien und die Aufwertung von weißen Gegenständen im Horadrimwürfel.
https://vitablo.de/diablo-4-guide/drop-tabelle/

- Die Grube (Pit) ist DER maßgebliche Inhalt zur Charakterprogression (Glyphensteigerung!) und zur Prüfung von Build und Spielkönnen. Wenn dir die Grube zu schwer ist, stellst du sie dir leichter ein. Die Aktivität im Kriegsplan wird ja schon ab Grube 1 abgeschlossen. Das ist dann ein Inhalt, der nur eine Minute dauert und dir auf jeden Fall am Ende fehlende Glyphen bringt.

- Ich bin bei den meisten Aktivitätsbäumen bei 6/7 oder 7/7 und bemerke überall deutliche Unterschiede, Intensivierungen und Verbesserungen. Selbstredend werden die Inhalte dadurch nur erweitert, aber nicht verändert.

- Der Horadrimwürfel braucht Kenntnisse und sollte auch nicht zu früh intensiver genutzt werden, da man auch Ressourcen benötigt, die man natürlich nicht für Gammelkram ausgeben sollte.
https://vitablo.de/diablo-4-guide/horadrimwurfel/
https://vitablo.de/diablo-4-guide/abstimmungsprismen-affix-kategorien/

- Ja, das mit dem Schneckentempo vor dem Endgame ist so eine Sache. D4 ist dann zwar immer noch etwas schneller als POE2, weil man bei D4 recht schnell Stiefel mit Bewegungsgeschwindigkeit findet und noch eine Härtung dazu auf die Stiefel basteln kann, aber der Tempostandard von 170+ % kommt dann meistens erst Richtung Endgame, wenn man seine 850+ Ausrüstung sammelt. Diese 10% oder 15% bei POE2 beim Leveln machen den Braten nicht viel fetter, aber 40 oder 50% bei D4 vor dem Endgame merkt man schon.

- Richtig, man hat bei Höllenhorden etwas mehr Auswahl für das Geschehen und die nächste Welle, was aktuell reizvoll ist, weil ein Event läuft, das die Höllenhorden extrem aufwertet. Das sollte Blizz immer im Spiel lassen, denn die Horden sind bei Spielern allgemein unbeliebt - zu lang bei zu schlechter Beute.
Die Eskalationsdungeons dauern auch länger, weil es drei sind, aber sie bieten oftmals gute Beute, viele Ressourcen und einen ziemlich coolen und knackigen Endboß. Außerdem kann man Horadrische Schatzkammern finden, die man sich auch wieder selbst ein wenig modifizieren kann.
Alles in allem bin ich aktuell zufrieden mit dem Endgame von D4; es ist ein ganz guter Kompromiß aus längerer Motiviation bei absehbaren Leistungslimits und damit "Charakterende". Aber es könnte für mich schon noch mehr Inspirationen von POE1, POE2 und LE vertragen. Ich glaube, daß Endgameinhalte in ARPG leider nur relativ wenige Spieler langfristig fesseln, so daß eine Erweiterung wenig attraktiv für Blizzard ist. Selbst bei POE1, das wohl das beste Endgame im ARPG-Genre hat, fallen die Spielerzahlen in jeder Saison von sehr hoch wieder auf eher niedrig ab. Anders gesagt: Egal, wie das Endgame ist ... es hält stets nur verhältnismäßig wenige Spieler längere Zeit am Ball.

- Das Wegrasieren der Weltbosse ist in der mittleren Saison normal, weil alle Spieler schon so stark sind. Selbst auf Q12 fallen die Weltbosse in Sekunden. Das sieht zu Saisonanfang noch ganz anders aus, weshalb man dann auch sehr viele tote Charaktere bei Weltbosse sieht, da fast niemand die Mechaniken beherrscht. Schade eigentlich, denn die Weltbosskämpfe sind alles in allem sehr cool und erinnern in ihrer Tempoharmonie an POE2.

- Das Materialinventar bei D4 ist eigentlich sehr übersichtlich. Die Aktivitäten, die Material benötigen, zeigen die Ressourcen ja immer klar an. Man geht also bei D4 nicht vom Material zur Aktivität, sondern von der Aktivität zum Material. Anders ist das bei Boßschlüsseln, Horadrimressourcen usw., weil die ja im Charakterinventar liegen, nicht im Materialinventar.

- Das Anpassen der Einstellungen in Spielen, vor allem bei D4, ist ratsam. Man macht sich das Leben damit leichter.
« Letzte Änderung: 24.05.2026 | 12:40 von JS »

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Re: Diablo 4
« Antwort #1451 am: 25.05.2026 | 19:30 »
- In Bezug auf das Tempo allgemein hatte ich letzte PoE2 Season einen Wolfdruiden gespielt, der für mich hinreichend flott rennen kann. Wobei es tatsächlich so teleport builds gibt, gerade bei Sorceress.

Um den Fakten die Ehre zu geben: Ich schaute mir nun einige relativ neue Videos vom POE2-Endgame an und sah nicht wenige Builds, deren Bewegungstempo ganz in Ordnung ist. Das ist für mich eine erfreuliche Entwicklung Richtung Finalversion; es könnte aber noch flotter sein.
« Letzte Änderung: 26.05.2026 | 04:12 von JS »

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Re: Diablo 4
« Antwort #1452 am: 27.05.2026 | 00:44 »
Grube 132 in 7 Minuten mit 70/270. 133 wird wohl noch gut funktionieren, aber dann wird es knifflig. Für 134 reicht die Robustheit noch, aber der Schaden nagt sich schnell fest. Mit mehr Paragons und viel Beuteglück könnte ich den Build wohl noch bis 135 bringen, aber dann sehe ich mit normalem Spiel nicht mehr viel Entwicklungspotential. Ich will ja nicht für Echtgeld aberviele Milliarden Gold kaufen und dafür dann die besten Gegenstände für meinen Build; ich bin ja so schon mehr als zufrieden.
Gute Erweiterung, gute Saison, aber ziemlich viele Bugs und Exploits, die mich bisher zum Glück nicht betroffen haben.
« Letzte Änderung: 27.05.2026 | 01:19 von JS »

Offline Teylen

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Re: Diablo 4
« Antwort #1453 am: 27.05.2026 | 21:51 »
Paragon 187 und Torment 10 freigeschaltet. Meine Warlock wurde kompetenter als ich mal dem Guide folgte.
Ich denke das wird es dann erstmal bei bleiben.
Weil ich keine Lust hab Butchers suchen zu gehen >.>
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Auch im RL gebe ich mich nicht mit Axxxxxxxxxx ab #RealLifeFilterBlase

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Re: Diablo 4
« Antwort #1454 am: 28.05.2026 | 18:49 »
Meine Warlock wurde kompetenter als ich mal dem Guide folgte.
Ich denke das wird es dann erstmal bei bleiben.

Wie mehrfach empfohlen. ;)

Probier beizeiten mal den Apokalypse-Build, der mit seinem Bildschirmsprengen an viele Builds bei POE2 erinnert und sehr stark ist. Mal ein ganz anderer Stil für den alten Diablotiker.
https://vitablo.de/diablo-4-build/apokalypse-hexenmeister-build/
https://maxroll.gg/d4/build-guides/apocalypse-warlock-guide

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Re: Diablo 4
« Antwort #1455 am: 29.05.2026 | 12:40 »
S14 wurde für Ende Juni 26 angekündigt:
https://vitablo.de/diablo-4-news/season-14-infos/
https://vitablo.de/diablo-4-news/season-14-patch-3-1-0/
https://www.youtube.com/watch?v=GwtfaPhExUQ

Gut:
- Affixe von Unikaten und Unikatszaubern werden wohl anpaßbar, womit die schlechteste Veränderung von LoH/S13 wegfallen würde.
- Kriegspläne werden im Koop spielbar, ohne daß man separat alles durchplanen muß.
- Das Obuluslimit wird endlich auf 25000 verzehnfacht.
- Es kommt ein SSF - Solo Self Found - Modus, der Handel zwischen Spielern verhindert. Dadurch werden die Ranglisten deutlich zuverlässiger, denn aktuell muß man ja die Hardcore-Listen angucken, um Builds und Klassen besser einschätzen zu können.

Schlecht:
- Mythische verlieren ihre festen Werte, womit die schlechteste Veränderung von LoH/S13 einfach auf die wertvollen Mythischen übertragen wird. Hmjaaaaa ... allerdings habe ich in S13 bisher wohl knapp 100 Mythische verschrottet, somit hält sich der Frust in Grenzen.
- Der Turm kommt aus der Beta-Phase, aber bleibt ohne SSF sinnlos, solange die oberen Plätze immer von den verbuggten Exploitersbuilds und Echtgeldspielern belegt werden (Grube 150 in 4 Minuten - schon klar).
« Letzte Änderung: 29.05.2026 | 12:47 von JS »

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Re: Diablo 4
« Antwort #1456 am: 31.05.2026 | 17:55 »
Grube 135 ist gefallen. Jetzt ist jede Grubenstufe ein Kampf, aber ... läuft.
 :headbang:


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Re: Diablo 4
« Antwort #1457 am: 3.06.2026 | 16:20 »
280 Paragons, Grube 137 gut in Zeit ... die sehr gute Saison S13/LoH neigt sich für mich nun langsam dem Ende zu. Weiterer Fortschritt ist nicht mehr groß zu erwarten und würde so viel Zeit, Glück und Ressourcen kosten, daß ich daran nicht sonderlich interessiert bin.
Schön war's mal wieder.
 :d

Offline Gunthar

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Re: Diablo 4
« Antwort #1458 am: 4.06.2026 | 09:50 »
Ist die Untercity verbuggt? Der Endboss spawnt nicht mehr.
Spieler in D&D 5e: "8 + viel, trifft das?"

Stoßseufzer angesichts der ersten Kampfszene, nachdem sich die Sitzung bislang ziemlich zäh hingezogen hat: "Es geschehen doch noch Leichen und Wunden!"

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Re: Diablo 4
« Antwort #1459 am: 4.06.2026 | 11:04 »
Nein, alles in Ordnung.

Offline Runenstahl

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Re: Diablo 4
« Antwort #1460 am: 14.06.2026 | 12:36 »
Wir nähern uns gerade mit großen Schritten dem Ende der Kampagne. Die zwischensequenzen sind fett und das Spiel spielt sich extrem geschmeidig.

Zu geschmeidig für meinen Geschmack. Ich erinnere mich vage an Diablo (1 !) wo man bisweilen erstmal bestimmten Gegnern ausweichen musste und woanders aufsteigen musste damit man eine Chance hatte. Das ist uns hier noch nie passiert. Wir haben den Schwierigkeitsgrad kontinuirlich höher geschraubt aber derzeit können wir ihn nicht höher stellen weil wir halt das Spiel noch nicht durchhaben. Das Spiel ist viel zu einfach. Jetzt gerade hatten wir einen Kampf in der Hölle gegen einen Pestilenz-Dämon-Unterboss... seine Sterbesequenz dauerte länger als der ganze Kampf. Meine Frau (Barbar) hat fast gar nichts zu tun weil mein Druide einfach ständigh den Bildschirm leerfegt. Einfach die Taste für Blitze gedrückt halten und fertig. Hin- und wieder mal ein paar Nahkampfangriffe raushauen wenn meine Blitze mehr Mana verbrauchen als generieren. Damals waren Stadtportalrollen auch noch begrenzt und man freute sich (und wurde nervös) wenn man einen Heilbrunnen fand. Jetzt frage ich mich welchen Zweck diese Heilbrunnen überhaupt haben, denn brauchen tut man die wirklich nicht.

Ich bereue nicht das Spiel gekauft zu haben, es macht durchaus noch Spaß aber es könnte besser sein wenn der Schwierigkeitsgrad nicht so lachhaft wäre.
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Re: Diablo 4
« Antwort #1461 am: 14.06.2026 | 13:03 »
Das ist die Crux mit Diablo seit Teil 3.
Beim ersten Durchspielen darf man noch nicht so schwer spielen wie man möchte und das Game erscheint lachhaft einfach.

Wenn man dann beliebig hochdrehen darf, trifft man dann auch auf Trashmobs, die den Charakter oneshotten. Dann sollte man wieder ein paar Gänge zurückschalten.

Aber ja, beim ersten Durchlauf durch die Kampagne hat es was von "The Punisher visits the Kindergarten of Evil".
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Re: Diablo 4
« Antwort #1462 am: 14.06.2026 | 13:15 »
Ich bereue nicht das Spiel gekauft zu haben, es macht durchaus noch Spaß aber es könnte besser sein wenn der Schwierigkeitsgrad nicht so lachhaft wäre.

Mein "jungfräulicher Lauf" war direkt nach Veröffentlichung 2023, daher weiß ich es nicht mehr genau, aber könnt ihr nicht auf der 4. Stufe Reumütig spielen? Also, wenn euch das noch zu leicht sein sollte, dann wäre ich erstaunt. Normal und Hart sind in guter Tradition von Diablo 3, POE 1 und Last Epoch die flutschigen Kampagnendurchläufe für jedermann/-frau. Da ist keine Knackigkeit zu erwarten und soll es auch gar nicht sein. Man muß bedenken, daß es zwischen D1/D2 und D3 einen gewissen "Bruch" in Spieldesign und Spielphilosophie gab, wie ich das jetzt auch bei POE 1 zu POE 2 erlebe. D4 ist ja eine evolutionäre Fortführung von D3, nicht von D1 oder D2. D3, D4, POE 1, LE und Co ziehen im Endgame hart an, was seltsamerweise viele Spieler/innen dann gar nicht mehr oder nur oberflächlich erkunden.

Ich denke, wer knackiges Kampagnenleveln sucht mit ständigen Herausforderungen, muß D2R oder POE 2 spielen oder aktuell auch No Rest for the Wicket. POE 2 funktioniert exzellent im KOOP. Oder er muß bei D4 einen Lauf auf Reumütig angehen, was man sich selbst freispielen kann oder innerhalb von 2 Minuten von jedem Endgamer via Handelschat freischalten lassen kann. (Und ja ... es ist doof, daß man bei D4 alle höheren Stufen erst freischalten muß und nicht von Anfang an selbst bestimmen darf. Die Härte der Qualstufen ist Flaschenhals genug, was man in der Offenen Welt SOFORT merkt; ein zusätzliches "Gatekeeping" ist sinnlos.)

Der Heilbrunnen ist übrigens weitgehend nutzlos, aber hin und wieder füllt man seine Flaschen dort im Vorbeigehen auf. Früher, als man noch bis zu 13 Fläschchen tragen konnte, war er sinnvoller, weil man sich dort sofort auf Maximum bringen konnte. Es hat sich bei D4 vieles verändert, ohne daß alle früheren Elemente dazu aus dem Spiel genommen wurden. Das ist dann für Neuspieler manchmal verwirrend.
« Letzte Änderung: 14.06.2026 | 17:59 von JS »

Offline Runenstahl

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Re: Diablo 4
« Antwort #1463 am: 14.06.2026 | 13:24 »
...aber könnt ihr nicht auf der 4. Stufe Reumütig spielen?

Nein. Das Spiel sagt mir das ich dafür entweder die Kampagne durchspielen muss ODER irgendein Special Event machen soll... das kann ich jedoch nicht anklicken (ist ausgegraut).
Irgendwie blöd das das Spiel einen bezüglich des Schwierigkeitsgrades limitiert. Mit einem anderen Charakter bin ich testweise mal auf Reumütig angefangen (mit der "Kampagne ist Erfüllt" Voreinstellung) und ja, das ist dann schon deutlich dichter am Spielgefühl von D1.

PS: Die Heiltränke füllen sich auch ohne Heilbrunnen von alleine auf. Dauert nur ein wenig. Und ich habe nochmal nachgeguckt: Heiltränke waren bei D1 noch kostspielig zu kaufen.
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Offline JS

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Re: Diablo 4
« Antwort #1464 am: 14.06.2026 | 13:28 »
Jo, ok ... aber Leute ... Butter bei die Fische: D4 ist nun mal nicht D1. Wer den alten Kram will, soll den alten Kram halt spielen. ;)
Oder mit POE 2 bzw. NRFTW die moderne Alternative wählen.

Wie gesagt: Der Flaschenhals der Schwierigkeitsgrade ist dumm gemacht und unnötig. Keine Ahnung, wieso Blizzard daran festhält. Bis Reumütig sollte man auch als Neuspieler einstellen dürfen.

PS: Es gibt im Endgame Situationen, in denen man Bosse ballert, Zeug wegbringt, Bosse ballert und von vorn. Zwischendurch alle Tränke aufzufüllen mit einem Klick, ist dann schon gut.
;)

Offline Gunthar

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Re: Diablo 4
« Antwort #1465 am: 15.06.2026 | 20:25 »
Jo, ok ... aber Leute ... Butter bei die Fische: D4 ist nun mal nicht D1. Wer den alten Kram will, soll den alten Kram halt spielen. ;)
Oder mit POE 2 bzw. NRFTW die moderne Alternative wählen.

Wie gesagt: Der Flaschenhals der Schwierigkeitsgrade ist dumm gemacht und unnötig. Keine Ahnung, wieso Blizzard daran festhält. Bis Reumütig sollte man auch als Neuspieler einstellen dürfen.

PS: Es gibt im Endgame Situationen, in denen man Bosse ballert, Zeug wegbringt, Bosse ballert und von vorn. Zwischendurch alle Tränke aufzufüllen mit einem Klick, ist dann schon gut.
;)
NRFTW? Abkürzungen bitte ausschreiben. Danke.

Mei, hatte einen Warlock gestartet. Das erste Lootitem gab es erst auf Stufe 10.  :o wtf? :P
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Offline LivingFail

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Re: Diablo 4
« Antwort #1466 am: 15.06.2026 | 20:27 »
No rest for the wicked, ein Spiel.

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Re: Diablo 4
« Antwort #1467 am: 15.06.2026 | 21:03 »
NRFTW? Abkürzungen bitte ausschreiben. Danke.
Mei, hatte einen Warlock gestartet. Das erste Lootitem gab es erst auf Stufe 10.  :o wtf? :P

Ich schrieb es oben in #1462 vollständig aus. Bitte Beiträge auch lesen. Danke.

Stufe 10 ist man doch nach wenigen Minuten. Wieviel Beute hast du bis dahin erwartet?

Offline Runenstahl

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Re: Diablo 4
« Antwort #1468 am: 16.06.2026 | 02:00 »
So wir haben jetzt die Story durch und können endlich den Schwierigkeitsgrad höher stellen. Was aber inzwischen auch kaum noch einen Unterschied macht (um ihn noch höher zu stellen fehlen uns noch ein paar Stufen). Wir haben jetzt ein wenig in der Weltgeschichte herumprobiert was man noch so alles machen kann... einseits ist es ja schön das es alles mögliche zu tun gibt, aber vieles erscheint mir auch unnötig kompliziert.

Braucht man wirklich 4 Währungen ? Gold ist okay (wenn auch Wertlos). Das man mit Platinum eine Premiumwährung haben möchte... okay. Auch wenn mir unverständlich ist das man Spielern, die den Vollpreis für ein Spiel bezahlt haben, noch versucht noch mehr Geld aus der Tasche zu leiern. Aber muss es dann wirklich noch Grim Favours und Favor Tokens geben ? Muss man zusätzlich zu Skillpunkten und Gegenständen wirklich noch Klassenspezifische Extraboni haben wenn der Skilltree ja eh für jede Klasse ein anderer ist (z.B. die Enchantments vom Sorcerer) ? Das man für das Endgame noch Paragonkrams macht... okay. Aber wozu muss es dann auch noch Seasonal Blessings geben ? Das ganze ist mMn extrem überfrachtet und könnte gerne ein gutes Stück "entschlackt" werden ohne das das Spiel mMn irgendetwas verlieren würde.
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Re: Diablo 4
« Antwort #1469 am: 16.06.2026 | 18:09 »
Wieviel Gold habt ihr in der Kampagne gemacht?

Offline Runenstahl

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Re: Diablo 4
« Antwort #1470 am: 16.06.2026 | 18:35 »
Müßte ich nachgucken. Als ich zuletzt mal draufgeguckt habe (ist schon länger her) hatte ich 6 Millionen. Und das obwohl ich ständig Gold ausgabe um meine Items zu verbessern (Tempern, Edelstein-Slots einfügen, Affixes ändern und hin und wieder mal eine Legendäry Fähigkeit draufpacken... alles in allem ist das auch eher unnötig kompliziert als komplex).
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Re: Diablo 4
« Antwort #1471 am: 16.06.2026 | 18:51 »
Hm, die Aussage über Gold ist mit dem Blick eines richtigen Endgamers verstörend, der für zwei, drei Charaktere in S13 inzwischen gut 12 Milliarden (12.000.000.000) Gold ausgeben hat, um sie für das hohe Endgame zu optimieren. Und das liegt absolut im Rahmen. Für 6 Millionen bekomme ich nicht mal eine Verzauberung. Wenn es bei dir günstiger war, dann nur, weil deine Ausrüstung enorm unterstufig ist. Gold ist sehr wichtig und wertvoll. Anders wäre auch nicht zu erklären, wieso sich haufenweise Leute für harte Euro oder wertvolle Mats in jeder Saison Milliarden an Gold besorgen, damit sie im Spiel ohne viel Eigenleistung ins höhere Endgame kommen können. Witzigerweise macht das erst das Gold so beliebig, weil man für 7 Euro 50 Milliarden bekommen kann. Mit eigenem Intensivspielen ohne den Handelschat könnte man gerade mal so über Wochen einen Charakter ganz gut für Qual 12 zurechtbauen.
 :think:

Das Ende der Kampagne ist bei Diablo 4 nur das Ende des Tutoriums und der Beginn des frühen Endgames mit den ersten Andeutungen dessen, was noch gespielt werden kann. Nicht mehr. Die Build- und Optimierungssysteme bei D4 sind mMn weder kompliziert noch komplex; ich glaube, einfacher macht es nur noch D3. Sie bauen gut und logisch aufeinander auf, sind im Spiel selbst allerdings selten gut erklärt.

Diablo 4 hat gegenüber allen modernen Konkurrenten auch nicht viele Währungen, und sie haben alle ihren Sinn; ebenso die Boni, Segen der Saison und sonstigen Elemente. Witzigerweise HAT Blizzard das Spiel ja entschlackt und Tränke wie auch Buffspeisen rausgenommen, was die erfahrenen Spieler überhaupt nicht gut finden, weil damit die Möglichkeiten fehlen, Defizite in der Ausrüstung ausgleichen zu können. Das hat dem Endgamespiel also objektiv geschadet. Die Saisonsegen sind z.B. wichtig und hilfreich beim Endgamegrind vieler Ressourcen.

Über Gunst und Platin mag jede/r denken, wie er/sie möchte.
« Letzte Änderung: 16.06.2026 | 19:16 von JS »

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Re: Diablo 4
« Antwort #1472 am: 16.06.2026 | 19:02 »
Wertvolle Mats gehen für 300 bis 800 Millionen Gold pro Stück weg. Plätze für kurze Mythischruns werden für 1 Milliarde pro Lauf angeboten und bezahlt. Usw. usf.

Das ist zwar für den typischen Kampagnero nicht wichtig und relevant, aber der Kampagnero ist nun mal im Endgame absolut unerfahren. Und ja ... das Endgame ist das Zentrum von Diablo 4 und allen anderen ARPG, die als Life Service Games gespielt werden wollen und auch profitabel sein müssen. Was passiert, wenn das nicht der Fall ist, hat uns jüngst erst Last Epoch gezeigt, das kurz vor dem Aus stand und sich von Krafton übernehmen lassen mußte. D2 und D3 werden von Blizzard auch nicht mehr wegen eines nennenswerten Profits fortgeführt, sondern (zum Glück) als Dreingabe und Wurmfortsatz von D4 - immerhin mit einer kleinen, aber treuen Fangemeinde.

Grundsätzlich hat man zum Thema Entschlackung natürlich immer die zentrale und uralte Frage, wieviel Spielzeit welchen und wieviel Ertrag bringen sollte, um Ziele zu erreichen. Dazu haben wohl zehn Gamer zwanzig Meinungen. Hmja.
 :think:
« Letzte Änderung: 16.06.2026 | 20:38 von JS »