Ich weiß nicht, HPL ist ja kein Traditionalist. Sondern auf dem "Quivive" der White-Supremacy-Ideologie zu seiner Lebenszeit, mit vielen "modernen" Elementen. Was die literarischen Qualitäten angeht kann man sagen: er hatte einen eigenen Stil und war stilbildend. Würde ich jetzt nicht sofort als in einfacher Weise schlecht oder langweilig bezeichnen wollen. Er ist da durchaus so eine Art Wagner, ästhetisch vlt. eben genau andersrum: unschwülstig.
ADD: ich habe ein wenig den Verdacht, dass HPL auch mit seinen Gedanken beim British Israelism (als Ausgangspunkt und Fundament für Christian identity) gelandet war, aber belegen kann ich das nicht. Weiß da jemand mehr?