Ihr werdet jetzt wahrscheinlich lachen: bei mir tatsächlich erst D&D 3.5 und dann Pathfinder.
3.5 hatte ich zunächst abgelehnt, vor allem weil es mir viel zu magielastig war, und ich damals - bis ca 2007/8 - mehr auf Low Magic und Sword & Sorcery stand. Vor allem die Magosacrumhilie ging mir enorm gegen den Strich. Bei der ersten 3.5-Runde, in die ich eingestiegen bin, hatte ich anfangs noch gesagt "Ich habe keinerlei Respekt vor diesem System". Tjo, und dann im Laufe des Spiels hab ich dann Blut geleckt, und über kurz oder lang entwickelte es sich zu meinem absoluten Lieblingssystem.
PF hingegen hat mich anfangs verärgert, weil es halt - zumindest auf den ersten Blick - viel Quatsch machte und an völlig sinnlosen Schrauben gedreht hat. ZB dass der Wizard, der ja in 3.5 eine der (3) mächtigsten Klassen ist, in PF nochmal mehr Zucker in den Arsch geblasen bekommt, mit mehr Hitpoints und mehr Klassenfähigkeiten. Während gleichzeitig einige altbekannte Nahkampf-Optionen kaputtgenerft wurden. So hat es ziemlich lang gedauert bis ich das System wirklich angefangen habe zu spielen, und erst so ab ca 2016/17 habe ich mich dann richtig reinvertieft.
Naja, und so ist halt mittlerweile PF mein Leib- und Magen-System, wobei ich allerdings gelernt habe, beim offiziellen Material so etwa 2015 nen Cut zu machen, weil ungefähr ab dem Zeitpunkt Paizo so ziemlich alle sinnvollen Wiesen abgegrast hatte und ab dann der übelste Powercreep losging.