Hallo Yney!
Ich war jetzt erst kürzlich durch einen anderen Thread auf "Feenlicht" gestoßen und habe es mir mal, ob des vielversprechenden Namens einmal genauer angeschaut.

Spannend fand ich vor allem die Charaktergenerierung mit dem Punktekonzept, so dass jede aus der großen Auswahl an Spezies ein eigenes Kostensystem hat. Interessant finde ich auch, dass die Wahl des Geschlechts sich ebenfalls auf die Punktekosten in den unterschiedlichen Eigenschaften auswirkt.
Die Aspekte, die in Prüfwürfe einfließen wirken gut durchdacht und ermöglichen der Spielleitung unterschiedliche Auslegungen, zwischen Erfolgen, Teilerfolgen und Misserfolgen. Das finde ich definitiv besser, als nur die Extreme zwischen Probe gelungen und Probe misslungen entscheiden zu müssen.
Gut fand ich auch, dass jemand der besonders stark in einer Eigenschaft ist, auch ohne Würfeln mal weiterkommt, wenn es sich um eine Routine-Aktion handelt (die allerdings für einen blutigen Anfänger durchaus eine Herausforderung darstellen kann).
Natürlich hat das System auch einen gewissen Komplexitätsgrad erreicht, weswegen die Zielgruppe wahrscheinlich nicht Neulinge, sondern eher erfahrenere Rollenspieler sind.
Warum auch nicht! Jedes Rollenspiel verfolgt eine gewisse Zielgruppe. Und das müssen nicht unbedingt immer Anfänger sein.
Finde, dieses Werk hat definitiv Aufmerksamkeit verdient, weswegen ich diesen Thread noch einmal wiederbelebe.
