Tja Staro, dann müssten sie nach dem GRW ja auch nix weiter mehr verkaufen 
Doch, mehr teile die man optional für seine Homebrew Welt oder Kampagne verwenden kann, mehr Sachen für den Steinbruch, das ist das was Darrington aktuell verfolgt, mit Kampagnenrahmen wie das z.B. auch mit Love und Magic passieren soll.
Und mal ganz ehrlich, das die Leute selbst ihr Kampagen schreiben und wenn sie gut sind, sie auch fürs breite Publikum anschließend verkaufen und andere dass dann nachspielen können, wo ist dann das Problem?
Das ist kein „Problem“, es ist nur etwas wovon die Entwickler von Daggerheart (und das waren nicht die Leute von Critical Role sondern primär Spenser Starke und Rowan Hall) gesprochen haben das dies genau nicht die Ausrichtung des Systems ist.
BtW macht das ein DnD seit 40 Jahren auch nicht anders…
Korrekt, aber Daggerheart ist ja eben nicht D&D und versucht auch da nicht mit D&D zu konkurrieren.
Also ist das für mich von DH weder ein Alleinstellungsmerkmal noch ein tolles Verkaufsargument…
Das „Verkaufsargument“ von Daggerheart ist das es Homebrew, vor allem aber eher narratives Spielen und Improvisation eher unterstützt und für viele Dinge ein Steinbruch bietet aus dem man sich bedienen kann aber nicht muss. Und zwar nicht nur in Richtung „Hier sind zwei neue Klassen die man eventuell nutzen kann“ sondern auch „Hier gibt es ein Regelelement in einem Kampgnenrahmen das Du für Deinen eigenen verwenden kannst.“
Zu Drakkenheim: trotzdem bleibt es ne Kampagne, vielleicht eine offene Kampagne aber das ist doch auch nix Neues…
Es ist ja noch nicht viel veröffentlicht aber das was bisher bekannt ist hört sich das sehr viel offener an als z.B. Kingmaker was ja schon sehr „sandboxig“ war.
In den Interviews der Dungeon Dudes auch mit Spenser und Matt wurde von allen nochmal gesagt das sich durch Daggerhart ganz andere Möglichkeiten boten as dies bei D&D der Fall war. Also vielleicht nichts „Neues“ aber doch nochmal ein Stück weit anders as man es vielleicht von D&D kennt.
Im Endeffekt ist es trotzdem bei den meisten eher klassisch. Der SL hat mit Sicherheit zumindest mal eine grobe Idee, was für eine Geschichte es werden soll. Klar kann man davon komplett abweichen, wenn die Spieler einfach nicht da hin wollen, aber auch das kann man mit jedem beliebigen Spiel erreichen! Ich sehe da einfach das Argument nicht, dass ein DH keine Kampagen schreiben will…
Man kann „klassisch“ mit Daggerheart spielen, aber nochma, wenn man die Grundprinzipien aus dem Buch anwendet funktioniert das so nicht wirklich. Jeder Wurf und jede Entscheidung der Spieler - und hier ganz speziell auch solche die nicht ihren Charakter betreffen - hat das Potential die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung zu bewegen. Das ist eines der Grundprinzipien von Daggerheart. Ja, das GEHT auch in anderen Spielen, ist da aber nicht so stark verankert.
Daher wird es „echte“ Kampagnen von Darrington so erstmal nicht geben sondern eher mehr Sachen von vom Stücke von für sein eigenes Ding verwenden kann.