Autor Thema: [RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden  (Gelesen 1227 mal)

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Offline klatschi

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Hírngar
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle


Ein Drücken und Ziehen machte sich in der Magengegend des Holzfällers breit. Ein unangenehmes Gefühl, das ihn von der Eiche wegeilen lassen wollte, flieh, was auch immer das getan hat, es kann es auch mit Dir und deinen Gefährten tun!
Er musste hart schlucken und sich bemühen, den Geruch von Verwesung nicht zu stark einzuatmen. Er griff nach einem Tuch, dass er sich vor Mund und Nase hielt. "Bei den Göttern der Erde und des Waldes, Meister Gylfi, was ist hier geschehen?" Wer hat das getan? Und warum?

"Das ist das Werk von Monstern!" Sein Blick blieb auf den Kindern hängen. Monster!
Über all dem schwebte die Erinnerung an seinen Traum, an die Toten, die in der Kälte auf ihn warteten.
Würde die Kleidung etwas über diese armen Gestalten preis geben?

Online Hinxe

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Gylfi
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle


Gylfi war für einen Augenblick wie versteinert, als er die Toten genauer betrachten konnte. Sein Blick blieb besonders an den Kindern hängen, er nahm jedes Detail auf. Die misshandelten Körper, die blutige Kleidung, die am Baum befestigten Seile. Stumm schickte er einen Ruf nach Hilfe an die Flowras, bat um die Kraft, nicht fortzulaufen oder den Verstand zu verlieren. Sie wurde ihm gewährt.

Nur flach atmend antwortete der Alte seinem Gefährten: "Mögen es Monster gewesen sein oder Menschen, das Ergebnis ist dasselbe. Vier Leben verloschen, zwei davon hatten gerade begonnen. Wir sollten uns nach Hinweisen umschauen. Wenn wir verstehen, was sich zugtragen hat, lässt sich vielleicht Gerechtigkeit herstellen oder zumindest Rache nehmen."

Ohne allzuviel Hoffnung begann der skwilde sich am Fuße der alten Eiche umzuschauen. Innerlich nahm er sich vor, die Leichen nicht erneut zu betrachten. Der Anblick hatte sich sowieso schon in seinem Gedächtnis eingebrannt. Er musste an die Zeilen aus der "Zeit der Ungezähmten" denken. Vielleicht ist das erst der Anfang, nur ein Schatten dessen, was auf uns alle zukommt. Er versuchte ein Erschauern zu unterdrücken, was aber nur zum Teil gelang.
Leitet Earthdawn 4e, Shadowrun 5e und Against the Darkmaster.
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Offline klatschi

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Hírngar
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle


Hírngar seufzte und nickte dann.
"Ihr habt Recht, vielleicht finden wir etwas. Und danach sollten wir die Toten begraben. Ein letztes bisschen Anstand für die armen Seelen."

Offline Outsider

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Das Gras um die Eiche ist niedergetrampelt, es müssen mehrere Personen gewesen sein. Die Kleidung der Opfer wurde ihnen grob vom Leib gerissen, alles von Wert scheint entfernt worden zu sein. Gürtel, Haarspangen, Broschen, Ringe, nichts ist zu finden. Zurückblickend könnt ihr die Spuren sehen die ihr im hohen Gras hinterlassen habt, doch die der Angreifer sind nicht mehr zu sehen. Es ist zu lange her und die Witterung hat ihr übriges getan. Das muss das Werk einer der Räuberbanden sein welche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle ihr Unwesen treiben. Nicht alle scheinen nur Wegzoll einzutreiben, vielleicht findet man sie auf einer der verlassenen Höfe welche rechts und links ein paar Meilen weit weg vom Weg in der Grasebene liegen.
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