Wahrheit ist halt dass He-Man hauptsächlich Männer zwischen 45 und 50 anspricht und dass man bei Kindern damit weniger landen kann.
Weshalb ich die kindliche Brille ein wenig in Frage stellen.
Ich finde das muss man schon mitbedenken. Und das sage ich als jemand der eine Vintage Castle Grayskull in seinem Schlafzimmer stehen hat.
Wir meinen aber dasselbe. Ich wollte damit sagen, "man selber, wenn man das Ganze durch die kindliche Brille betrachtet".
Ist doch egal was die Fans überschätzen. Das Problem haben die, die 180 Millionen in den Film investiert haben.
Wenn man sich die Daten ansieht waren es wohl doch eher die Handvoll Männer.
Und mir war als Kind die Zeichentrickserie auch schon peinlich. Ich wollte meine Minicomics-Sword&Sorcery mit archaischen Scifi-Vehikeln und keinen Märchenkönig Randy-or oder sowas.
Warum dann eben nicht einfach einen Film machen, der
nicht versucht, den Weltruhm aus den 80ern ganz neu zu starten, mit einer brandneuen Käufer-Generation? Dann könnte man auch den Firlefanz weglassen, und sich darauf konzentrieren, eine Story zu bieten, die mit den Leuten resonniert, die sowieso diejenigen sind, die ins Kino gehen.
Nur weil das zunehmend zu einer verlorenen Kunst wird, ist es nicht unmöglich.
Und nebenbei ist es genau der Faktor, mit dem so ein Film steht oder fällt.
+1.
Ich habe aber bei diesem ganzen Genre das Gefühl, die Produzenten
wollen ihre Zielgruppe eigentlich nicht kennen, sondern sind zu sehr verrannt in die Idee, Filme für ein kindliches/jugendliches Publikum zu machen, das ihnen langfristig neues Geld zuschaufelt. Vom kapitalistischen Standpunkt natürlich verständlich, aber dadurch sind diese Filme oft so sehr Kompromisse. (Das betrifft MOTU '26 genauso wie viele der Marvel-Produktionen, Transformers, und insbesondere die neuen Ghostbusters-Machwerke ...)