Wir kommen mal wieder an den Punkt, ab wo eine Fantasywelt samt angekoppeltem system eigentlich plausibel ist und wo nicht.
Spannend ist es anhand solcher Beispiele hier durchzudeklinieren und das eben nicht mit einer realweltlich-mittelalterlichen Simulation zu versuchen, die in D&D ungefähr gar nichts zu suchen hat

und wir reden hier ja ganz klar über die 5E.
Wir haben die 5E gute 5 Jahre intensiv ge- und bespielt. Diverse Kampagnen und selbtgebaute Abenteuer.
In der aktuellen Diskussion dreht es sich meines Erachtens zu sehr um die bürgerlichen Bogenschützen. Diese sind ja aber nur ein Teil des Großenganzen. Was ist denn mit einer plausiblen Anzahl von Klerikern, Magiern, Waldläufern, Schurken, und Co in der angegriffenen Stadt (Kleinstadt übrigens ab 5.000EW)?
Und wie viele höherstufige Abenteurergruppen wären plausiblerweise anwesend?
Welche Stufen haben die Adeligen, der Rat, der König, der Berater, der niedergelassene Zauberer in seinem Turm, welche magischen Gegenstände stehen zur Verteidigung bereit?
Wenn wir diese Fragen ansatzweise systemimmanent logisch beantworten dürfte klar werden, dass ein mittelalter Drache relativ schnell alt aussehen dürfte.
In einem plausiblen D&D-Setting wären alle Weiler, Dörfer, Kleinstädte und Burgen, Schlösser oder Wehranlagen sehr anders aufgebaut, als wir es mit unserm mittelalterlichen Verständnis intuitiv aufbauen würde. Daran zweifelt hier niemand, oder?
Wenn in Dörfern oder neben abgelegenen Dörfern irgendwo Klöster stehen oder Magierakademien, dann wird es eh schnell nochmals absurder mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Ich wäre sehr geneigt, die Frage für das individuelle Gusto und Setting zu beantworten
