Autor Thema: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...  (Gelesen 6249 mal)

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #50 am: 26.06.2026 | 18:22 »
Was die Kinder angeht: Das kann ich nicht mit irgendwie olympischer Perspektive endgültig beurteilen, bzw. das bleibt vielleicht irgendwo immer anekdotisch, am Ende zahlen aber die Eltern den Merch. Wenn die pissed sind von Star Wars, dann ist das ein negativer Faktor.
Die Sache ist die, es ist unerheblich, ob die Eltern angepisst sind, was zählt sind die Wünsche der Kiddies, da springen die Eltern locker über den eigenen Schatten ...
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Offline Ludovico

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #51 am: 26.06.2026 | 19:29 »
Ich finde die Nachricht gut. Denn das senkt den Wert der IP und ermöglicht es somit, dass wir bessere Umsetzungen des Settings im Rollenspiel sehen.
Persönlich wünschte ich mir mehr Geschichten über Outlaws und das Outer Rim.

Offline Alter Weißer Pottwal

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #52 am: 26.06.2026 | 20:23 »
Es gibt schon so viele gute Filme und Serien. Von daher bin ich da ganz gelassen. Ich hab vom Streaming die Schnauze voll und hole mir alles auf Blue Ray (oder alte Sachen auf DVD). Und wenn doch mal wieder was interessantes kommt, warte ich auf die Kritiken und lass mir lange Zeit.

Ich hab keine Lust meine Lebenszeit mit rausgerotztem, lieblosem und/oder ideologischem Content zu verschwenden, in der Hoffnung mal was zu finden, das gar nicht so schlecht ist. Meine Zeit ist kostbar und ich will Sachen sehen, die mir ziemlich sicher gefallen. Netflix, Amazon Prime und besonders Disney + bringen dafür viel zu viel Schrott raus. Und Star Wars ist auf dem Gipfel des Schrotts sehr prominent vertreten neben Kurtz-Trek, The Witcher, Marvel, Rings Of Power, Alien und Rad der Zeit. Sicher hab ich da noch ein paar vergessen. Aber ich wünsch jedem viel Spaß damit  ;)
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Offline Runenstahl

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #53 am: 27.06.2026 | 09:00 »
Ich werde das Gefühl nicht los das hier kaum jemand den verlinkten Artikel gelesen (oder verstanden) hat. Nochmal: die 85 % kommen zustande weil man die Einnahmen von Episode 7 (dem ersten Star Wars Film nach einer langen Durststecke) mit dem Mandalorian Film zur Serie vergleicht.

Ich kann genauso gut schreiben "Tolkien verliert 98 % seiner Fans !" Der Beweis: Während "Fellowship" noch 897 Millionen eingespielt hat kommt "War of the Rohirrim" gerade mal auf 20,7 Millionen.
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Offline Alter Weißer Pottwal

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #54 am: 27.06.2026 | 09:08 »
Ich werde das Gefühl nicht los das hier kaum jemand den verlinkten Artikel gelesen (oder verstanden) hat. Nochmal: die 85 % kommen zustande weil man die Einnahmen von Episode 7 (dem ersten Star Wars Film nach einer langen Durststecke) mit dem Mandalorian Film zur Serie vergleicht.

Ich kann genauso gut schreiben "Tolkien verliert 98 % seiner Fans !" Der Beweis: Während "Fellowship" noch 897 Millionen eingespielt hat kommt "War of the Rohirrim" gerade mal auf 20,7 Millionen.

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Offline YY

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #55 am: 27.06.2026 | 09:47 »
Und dass da - tut mir leid, da müsst ihr durch - es kein objektives Schlußurteil gibt, was "gutes" Star Wars ist und was nicht.

Zumindest einiges an rein handwerklichen Sachen kann man durchaus objektiv feststellen. Das geht dann von großen Grundsatzentscheidungen bis runter zu einzelnen Kameraeinstellungen, wenn man Bock auf so was hat.

Bringt aber unterm Strich auch nichts, wenn man am Ende sagt: Gefällt mir trotzdem.



Weil aber der Verweis auf Merch & Co. kam:

Mir als "Altfan" fällt die zeitliche Verortung von Spielen wie Imperial Assault, Outer Rim, Rebellion oder Battle of Hoth deutlich auf.
Und bei den Lego-Sachen etc. sieht es nicht viel anders aus.

Da weiß man anscheinend schon sehr genau, was zieht und was nicht.

"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #56 am: 27.06.2026 | 09:52 »
Zitat
Luke ist Bauer, hat aber einen kleinen Jäger. Der steht sogar im Hintergrund in Episode IV rum. In dem Setting gibt es sehr viele Raumschiffe und Fluggeräte aller Art, die unter Privatpersonen weitverbreitet sind. Luke und seine Freunde sind geübte Piloten und wollen eigentlich auf die Imperiale Akademie. Er sagt zu Han auch, dass er in der Lage wäre den Falken zu fliegen. Es ist also durchaus richtig, dass er auch einen X-Wing fliegen kann.
Das ist kein Jäger, das ist das Äquivalent einer Cessna. Soweit mir bekannt, befähigt einen das Fliegen mit einer Einmotorigen nicht zum Fliegen eines Kampfjets.
Mal abgesehen von solchen Kleinigkeiten von Atmosphärenflug vs. Weltraum, oder gar Formationen unter Beschuss. Also nein, die Sache mit dem X-Wing haut nicht hin.

Die Zeit mit Obi Wan ist - im Gegensatz zu der mit Yoda - sehr genau festgelegt. Und nein, das sind keine "fortgeschrittenen Techniken" - das ist das Youngling-Training, was er da auf dem Falken macht.

Man kann sich's schönreden, wie man will: Die OT hat einen massiven Haufen an Plotholes, hat sie immer schon gehabt. Darf einem ja trotzdem gefallen.

Ich hab Ep. VIII gefeiert. Nicht wegen der Story - die ist genauso platt und hanebüchen wie die aller anderen SW-Filme - sondern weil endlich mal konsequent weitergedacht wurde. Und weil man Dinge aus dem ach-so-tollen EU übernommen hat - und die da plötzlich furchtbar waren.

Das EU war zum großen Teil ein Haufen Mist von untalentierten Autoren (lustigerweise findet man ja einige als D&D-Autoren wieder). Man denke an den grandiosen "Suncrusher", die Hyperraum-Kanone, die unzähligen Imperator-Klone, die Vong (die seltsamerweise nicht mit der Macht verbunden sind, die doch alles verbindet), die Planeten-Lebensformen, usw. Aber es waren die 80er - und da war Trash halt hipp.
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #57 am: 27.06.2026 | 12:36 »
Erzähl doch mal Spielberg das Star Wars nicht schon immer links und woke war und eine politische Botschaft gegen Faschismus gewesen ist.

Das kann man natürlich ignorieren, aber es war schon immer da.
Meinst du Lucas? Spielberg hatte nur am Rande, hinter den Kulissen, etwas mit Star Wars zu tun.
Gibt es denn eine Aussage von Lucas von damals, dass Star Wars eine politische Botschaft gegen den Faschismus ist? Ich denke, die ästhetischen Elemente die man aus dem WWII genommen hat, reichen dafür nicht aus. Sind die Indiana Jones Filme eine politische Botschaft gegen den Faschismus? Wohl auch nicht. Nazis sind einfach beliebte Bösewichte, die man gedankenlos über den Jordan schicken kann. Und darum sind die Imperialen auch so in Star Wars wie sie sind. Und auch sie werden massenhaft von den Helden umgelegt.


Heute sehen sich MAGAs als von der Rebellion repräsentiert und im Imperium "Das System" oder "Den Deep State" etc.

Wer definiert da was um ?
Ich verstehe den Zusammenhang zum Thema nicht. Meinst du die Leute die Star Wars nicht mehr mögen, wären MAGA-Anhänger?


Die Föderation ist im Grund ein sozialistisches Paradies, die Ferengi sind im Grunde die fiesen Kapitalisten, etc.
Pardon, aber das stimmt nicht. Die Föderation ist eine Art soziale Meritokratie. Es gibt zwar kein Geld mehr, aber offenbar eine Art sozialen Kredit. Denn wer sich für die Gesellschaft einsetzt/arbeitet bekommt viel mehr als andere. Ist man z.B. bei der Sternenflotte bekommt man das Appartement mit Blick auf den Eifelturm. Ist man z.B. hochrangig bei der Sternenflotte hat man Zugang zu Luxusappartements oder zu Villen, bzw. villenartigen Häusern. Macht man nix, stürzt man aber nicht in die Armut ab, man bekommt aber eben nicht das tolle Appartement, sondern irgendwo eine Wohnung. Man kann im Replimat repliziertes Essen essen, was nicht schlecht ist, aber eben nicht im Restaurant von Siskos Vater dinieren … man kann aber natürlich auch immer nett fragen.
Die Ferengi sind in der Tat fiese Kapitalisten, aber eher eine lustige Parodie darauf.


Das ist kein Jäger, das ist das Äquivalent einer Cessna. Soweit mir bekannt, befähigt einen das Fliegen mit einer Einmotorigen nicht zum Fliegen eines Kampfjets.
Mal abgesehen von solchen Kleinigkeiten von Atmosphärenflug vs. Weltraum, oder gar Formationen unter Beschuss. Also nein, die Sache mit dem X-Wing haut nicht hin.
Pardon, aber das stimmt einfach nicht. Die „Cessna“, nämlich der T-16 Skyhopper der Firma Incom, fliegt Mach 1,2 schnell! Es hat zwar eine Dienstgipfelhöhe von nur 300 Meter, gilt aber als Übungsvehikel für Raumpiloten. Der Hopper kann mit bis zu drei Waffensystemen ausgestattet werden. Das Cockpit ist dem X-Wing nachempfunden, weil der auch von Incom gebaut wird, so dass sich Piloten im echten X-Wing Raumjäger sofort zurecht finden.

Das nenne ich mal eine „Cessna“!

Luke selber ist ständig als Teenager mit dem Ding durch enge Canyons (!) geflogen und hat Wumpratten, oder wie die heißen, abgeschossen, die nicht größer als zwei Meter waren. Darum war er bei dem Briefing auf den Angriff des ersten Todessterns so entspannt, im Gegensatz zu den Militärpiloten, weil er sowas schon viele Male geübt hat. Das alles ist einfach ein Plotdevice, um der Handlung von Luke intrinsische Glaubwürdigkeit zu geben. Das mag man jetzt doof finden, aber es funktioniert, weil es erklärt wird.


Die Zeit mit Obi Wan ist - im Gegensatz zu der mit Yoda - sehr genau festgelegt. Und nein, das sind keine "fortgeschrittenen Techniken" - das ist das Youngling-Training, was er da auf dem Falken macht.
Darüber könnten wir einen Nerdwar führen, weil man auch sagen kann, das Luke nur ein paar Stunden des Youngling-Trainigs braucht, um weiterzukommen. Das ist eben das Trope des „Auserwählten“...

Ich hab Ep. VIII gefeiert.

[…]

[...] sondern weil endlich mal konsequent weitergedacht wurde.
Kein Problem, so steht jeder auf seiner Seite der Prozente.


Das EU war zum großen Teil ein Haufen Mist von untalentierten Autoren (lustigerweise findet man ja einige als D&D-Autoren wieder). Man denke an den grandiosen "Suncrusher", die Hyperraum-Kanone, die unzähligen Imperator-Klone, die Vong (die seltsamerweise nicht mit der Macht verbunden sind, die doch alles verbindet), die Planeten-Lebensformen, usw. Aber es waren die 80er - und da war Trash halt hipp.
Das mag man so sehen, ist ja auch okay. Aber es war ja immer noch sehr erfolgreich und beliebt. Und vor allem: Es hat nicht den Großteil der Fans vergrault, sondern diese Fans und die IP jahrzehntelang bei der Stange gehalten. Also, ich sehe da einen klaren Gewinner.
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Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #58 am: 27.06.2026 | 12:55 »
Pardon, aber das stimmt einfach nicht. Die „Cessna“, nämlich der T-16 Skyhopper der Firma Incom, fliegt Mach 1,2 schnell! Es hat zwar eine Dienstgipfelhöhe von nur 300 Meter, gilt aber als Übungsvehikel für Raumpiloten. Der Hopper kann mit bis zu drei Waffensystemen ausgestattet werden. Das Cockpit ist dem X-Wing nachempfunden, weil der auch von Incom gebaut wird, so dass sich Piloten im echten X-Wing Raumjäger sofort zurecht finden.
Dir ist aber schon klar, dass all das erst weit NACH dem Film erdacht wurde, oder? Darüber hat sich Lucas schlicht nie Gedanken gemacht. Der hatte noch nichtmal den Namen Incom im Kopf, geschweige denn solche Details über ein Vehikel, dass man nie fliegen sieht, oder gar das Cockpit.
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #59 am: 27.06.2026 | 13:26 »
Dir ist aber schon klar, dass all das erst weit NACH dem Film erdacht wurde, oder? Darüber hat sich Lucas schlicht nie Gedanken gemacht. Der hatte noch nichtmal den Namen Incom im Kopf, geschweige denn solche Details über ein Vehikel, dass man nie fliegen sieht, oder gar das Cockpit.
Anscheinend hat er sich doch Gedanken gemacht, dass Lukes Pilotenfähigkeiten einen erzählerischen Sinn ergeben müssen, denn:

-  der T16 Skyhopper wird in einer Szene im Hintergrund in Lukes zu Hause gezeigt.
-  Luke sagt, er sei ein guter Pilot (weil er geübt hat).
-  Luke sagt zu Han, dass er den Falken fliegen könnte.
-  Luke erklärt während des Briefings, dass er Wompratten "from my T16" aus abgeschossen hat.

Dazu kommt:
Zitat
(Quelle)
Ursprünglich wollte George Lucas für Episode IV – Eine neue Hoffnung eine Flugszene mit Luke Skywalker in seinem T-16 auf Tatooine verwenden. Aus Budget- und Zeitgründen wurde diese Szene jedoch nie gedreht und man sieht nur ein Modell eines T-16, mit dem Luke spielt. In der Special Edition von Episode VI - Die Rückkehr der Jediritter sieht man einen T-16 über die jubelnde Menschenmenge fliegen.

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Offline Eisenmeile

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #60 am: 28.06.2026 | 20:00 »
Pardon, aber das stimmt nicht. Die Föderation ist eine Art soziale Meritokratie. Es gibt zwar kein Geld mehr, aber offenbar eine Art sozialen Kredit. Denn wer sich für die Gesellschaft einsetzt/arbeitet bekommt viel mehr als andere. Ist man z.B. bei der Sternenflotte bekommt man das Appartement mit Blick auf den Eifelturm. Ist man z.B. hochrangig bei der Sternenflotte hat man Zugang zu Luxusappartements oder zu Villen, bzw. villenartigen Häusern. Macht man nix, stürzt man aber nicht in die Armut ab, man bekommt aber eben nicht das tolle Appartement, sondern irgendwo eine Wohnung. Man kann im Replimat repliziertes Essen essen, was nicht schlecht ist, aber eben nicht im Restaurant von Siskos Vater dinieren … man kann aber natürlich auch immer nett fragen.

Die Theorie halte ich für nicht haltbar (auch wenn ich die Gesellschaft von Star Trek auch nicht für sozialistisch halte – einfach weil die politischen Systeme aus unserer Zeit nicht so recht in die utopistische Zukunft passen).

Picard sagt in TNG, dass es in der Föderation kein Geld mehr gibt, und jeder die Möglichkeit hat, sich nach seinen Wünschen zu entfalten. Jeder. Ohne Bedingungen.

Recht deutlich sieht man das an Joseph Sisko: was soll dieser denn für die Gesellschaft geleistet haben, um sich sein Nobelrestaurant zu "verdienen"? Er ist nicht (und war nie) Mitglied der Sternenflotte und hatte auch nie ein hohes Amt in der Föderation. Nach dem was wir über ihn erfahren, war er sein ganzes Leben lang nur Koch, mit sehr begrenztem Beitrag zur Gesellschaft.

Oder noch deutlicher: Robert Picard. Jemand mit einer deutlichen Anti-Technologie und Anti-Sternenflotte Einstellung (wie sein Vater auch, und nach dem was wir hören auch einige Generationen davor). Und trotzdem darf dieser "Weinberg-Hippie", der nicht nur nichts leistet, sondern sich auch aktiv gegen große Teile der Föderationsgesellschaft abgrenzt, in einer luxeriösen Villa, umgeben von weitreichenden Ländereien, leben. Ob die Starfleet-Admiräle auch solche Heimstätten vorweisen können? Zumindest sehen wir nichts derartiges.

Daher halte ich leistungsbasierte "Entlohnung" (in Form von social credits o.ä.) innerhalb der Föderation für eher unwahrscheinlich. Ich denke es ist eher so, wie Picard es gesagt hat: jeder kann sich frei entfalten, solange die dafür erforderlichen Ressourcen im Überfluss vorhanden sind, was auf der Erde auf die meißten Ressourcen zutrifft. Der einzige wirklich limitierende Faktor ist (neben Platz, je nachdem was man auf welchem Planeten machen will) Arbeitkraft - da man seine Restaurantbelegschaft oder Weinbauern nicht mit Geld bezahlen kann, muss man sie irgendwie anders motivieren, bei diesem Projekt mitzumachen (oder halt vollständig auf Technologie setzen, aber dann gibt es halt wenig, was das eigene Projekt wirklich einzigartig macht - und damit wenig positive Rückkoppelung durch zufriedene Klienten). Abgesehen davon kann jedes Mitglied der Föderation ein Restaurant eröffnen, oder ein anderes Projekt vorantreiben.

Offline unicum

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #61 am: 28.06.2026 | 20:37 »
Warum man es nicht entspannt akzeptieren kann, dass wir da alle verschiedene Geschmäcker haben, das ist und bleibt mir ein Rätsel.

Menschen sind nun mal so, schau mal an andere Stellen der Gesellschaft und der Ploitik. Gegensätzliche Meinungen zu akzeptieren ist wohl für die meisten Menschen recht schwer, irgendwie sind wohl alle Kompromisse "Faul". Hier im Ort Gruppe hat Bürgerentscheid massig verloren "Na dann klagen wir halt! Bis zum letzten!"

Grundsätzlich versuche ich das "Leben und Leben lassen" auch immer als Handlungsmaxime zu nehmen aber, machnmal ne geht einfach nicht. Gerade in Gesellschaft und Politik komme ich oft an solche "Ne geht nicht" Dinge wo ich mir sage "will ich nicht mal drüber sprechen weil: hoher Blutdruck ist nicht gut."

Star Treck hat es mit Pilzantrieb und Warpbrand auch ziemlich mit mir versaut. Midgard 6 mit Menschen die Toxisch sind und einem kompletten umschmeissen von einfach allem. (ja das ist kein Midgrad mehr - diskussion im fraglichen Strang wenn gewünscht).

Star Wars?

Ich finde die ersten 3 Filme (StarWars/Empire Stricks Back/Return of the Jedi) immer noch gewaltig und genial, aber was danach gekommen ist,... war technisch besser - aber hat mich immer weniger abgeholt,... ich hab das ein oder andere gesehen aber ... naja.

ich bin wohl auch bei den 85% dabei.

Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #62 am: 29.06.2026 | 07:32 »
Anscheinend hat er sich doch Gedanken gemacht, dass Lukes Pilotenfähigkeiten einen erzählerischen Sinn ergeben müssen, denn:
Grundsätzlich hat sich der gute George über sehr wenig Gedanken gemacht - das waren sehr viele andere Leute am Set, u.a. auch seine Frau, die wohl auch ausschlaggebend für den Erfolg des Films war.

Dass der gute Rübenbauer sein eigenes Können über den grünen Klee lobt, passt zum arroganten Charakter. Ebenso die Anmaßung, ein "richtiges" Raumschiff fliegen zu können, obwohl er noch nie im All war. Auch das mit den Wompratten ist pure Angabe.
Luke ist ein arroganter Angeber - und das bleibt er auch bis zum Beginn von VI. Muss genetisch sein.
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #63 am: 29.06.2026 | 11:33 »
Grundsätzlich hat sich der gute George über sehr wenig Gedanken gemacht - das waren sehr viele andere Leute am Set, u.a. auch seine Frau, die wohl auch ausschlaggebend für den Erfolg des Films war.

Dass der gute Rübenbauer sein eigenes Können über den grünen Klee lobt, passt zum arroganten Charakter. Ebenso die Anmaßung, ein "richtiges" Raumschiff fliegen zu können, obwohl er noch nie im All war. Auch das mit den Wompratten ist pure Angabe.
Luke ist ein arroganter Angeber - und das bleibt er auch bis zum Beginn von VI. Muss genetisch sein.
Es ist bedeutungslos, wer letztlich dafür gesorgt hat, dass es im Film vorkommt. Wichtig ist, dass es im Film vorkommt. Dann hat man nämlich kein Plothole. Rübenbauer oder nicht, die Fakten bleiben: Luke hat die T16 und er kann fliegen. Die T16 steht in der Garage und wird gezeigt und später sogar benannt. Er erwähnt auch, dass er Dinge getan hat, wozu ein Militärpilot sagt, sie seien unmöglich. Und er beweist seine Aussagen und Fähigkeiten beim Angriff auf den Todesstern.
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Offline First Orko

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #64 am: 29.06.2026 | 12:38 »
Psst: Luke gibt's gar nicht. Und es hat ihn auch nie gegeben  ;) Und Plotholes btw auch nicht.

Es gibt Figuren mit einer (oder mehrerer) Funktionen zur Unterhaltung in einem Medium. Ob das, was da gezeigt wird irgendwie glaubhaft für Leute ist, ist beinahe komplett subjektiv. Im Rahmen einer Märchenerzählung darüber zu fabulieren, welche Raumschiffe wie schnell sind und von wem gesteuert werden können oder nicht... kann man machen, aber das Eine hat mit dem Anderen überhaupt gar nix zu tun.

George Lucas war und ist Filmemacher, der Geschichten erzählen will - und nicht seitenweise in Nerdforen über die Stützmasse von Überlichtraumschiffen diskutiert. Da macht, was im Film(!) funktioniert, ungeachtet ob das "realistisch" ist oder nicht. Und er hat eine Erzählung geschaffen, die über mehrere Generationen hinweg seit über 50 Jahren immer wieder, immer wieder neu und immer wieder anders erzählt wird und Unmengen von Fanerzählungen hervorgebracht hat.

Und das kann man anerkennen - oder es lassen. Aber jetzt, 50 Jahre später zu erwarten, das irgendwelche kindlichen Gefühle von damalsTM weiterhin bedient werden... puh. Also kann man machen und das steht dann da auch so irgendwie rum neben diesem mittlerweile so unglaublich vielfältigen, gewaltigen Werk von Erzählungen. Wenn der eigenen Geschmack nicht mit der Welt mitwächst, dann kann die Welt aber nix dafür.

Und wer Lucas irgendwie grundlegend politische Agenda in seinen Filmen absprechen will, der möge mal einen Blick auf einen seinen früheren Kurzfilme werfen:  Freiheit (1966)
It's repetitive.
And redundant.

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Offline Runenstahl

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #65 am: 29.06.2026 | 13:25 »
Als nächstes behauptet noch jemand Star Wars sei gar nicht realistisch und das Raumschiffe im Weltwall keine coolen Geräusche machen wenn sie um einen herumfliegen...
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Offline Raven Nash

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #66 am: 29.06.2026 | 13:44 »
Psst: Luke gibt's gar nicht. Und es hat ihn auch nie gegeben  ;) Und Plotholes btw auch nicht.

Es gibt Figuren mit einer (oder mehrerer) Funktionen zur Unterhaltung in einem Medium. Ob das, was da gezeigt wird irgendwie glaubhaft für Leute ist, ist beinahe komplett subjektiv.
Genau das meine ich ja: Luke behauptet etwas, von dem der Zuschauer eigentlich annehmen muss, dass es schlicht Selbstüberschätzung ist (die wir ja bei der "Rettung" von Leia auch vorgeführt bekommen). Und plötzlich kann er's? So gut wie die Piloten, die das jahrelang trainieren?

Für mich war Luke immer schon ein arroganter Angeber, genauso wie Han ein aufgeblasener Hans Wurst ist. Beide brauchen ständig irgendwen, der sie aus der Bredoille holt, in die sich selbst manövrieren. Also weit weg von "Helden".

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich immer Fan des Settings war, aber nie von Lucas oder seinen Charakteren, geschweige denn den Stories.
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Offline Lyonesse

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #67 am: 29.06.2026 | 14:30 »
Für mich war Luke immer schon ein arroganter Angeber, genauso wie Han ein aufgeblasener Hans Wurst ist. Beide brauchen ständig irgendwen, der sie aus der Bredoille holt, in die sich selbst manövrieren. Also weit weg von "Helden".
Warum das wohl so ist. Das sind Protagonisten für junge Erwachsene und die bringen sich ja auch gerne mal in Schwierigkeiten, überschätzen sich, oder reißen das Maul auf; auf die Art lassen sich ohne viel Aufwand dramatische Situationen erzeugen, und Star Wars ist über weite Strecken eine Aneinanderreihung der selben.
Fun Fact: Auf Tatooine bauen die Farmer keine Rüben, sondern Wasser an - nennt sich moisture farming.
« Letzte Änderung: 29.06.2026 | 17:49 von Lyonesse »

Offline Sashael

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #68 am: 29.06.2026 | 14:42 »
Als nächstes behauptet noch jemand Star Wars sei gar nicht realistisch und das Raumschiffe im Weltwall keine coolen Geräusche machen wenn sie um einen herumfliegen...
Oh nein!
Nachher müssen wir uns noch der Tatsache stellen, dass die gesamte Technik in Star Wars zum allergrößten Teil hanebüchener Quatsch ist, der solche Details wie Physik komplett ignoriert, damit es cool aussieht?

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #69 am: 29.06.2026 | 14:52 »
Fun Fact: Auf Tatooine bauen die Farmer keine Rüben sondern Wasser an - nennt sich moisture farming.
Same same.
Ist ja eh nix anderes als US-Mittelwesten Farmer in Space.

Ich stelle aber fest, demnach ich SW zum ersten Mal mit 16 oder 17 gesehen hab, fehlt mir halt einfach die Kindheits-Verklärung.
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Offline Zanji123

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #70 am: 29.06.2026 | 15:58 »
Warum das wohl so ist. Das sind Protagonisten für junge Erwachsene und die bringen sich ja auch gerne mal in Schwierigkeiten, überschätzen sich, oder reißen das Maul auf; auf die Art lassen sich ohne viel Aufwand dramatische Situationen erzeugen, und Star Wars ist über weite Strecken eine Aneinanderreihung der selben.
Fun Fact: Auf Tatooine bauen die Farmer keine Rüben sondern Wasser an - nennt sich moisture farming.

ähm... ok als ich als "nicht Star Wars Nerd" der die erste Trilogie gucken "musste" weil sein damaliger Partner SW Fan war und ich in die Premiere von Episode 1 reingezogen wurde... dachte eigentlich immer das er bis ca mitte des zweiten Teils der "sich selbst überschätzende Teenager / junger Mann" ist (eben die Sache mit "ha das Ding treff ich locker ich hab (random Tier das mir nix sagt) getroffen als ich mit meinem (random Schiff das mir nix sagte) geflogen bin". In einer Besprechung VOLLER ausgebildeter Kampfpiloten bzw. Piloten die schon öfter im All geflogen sind als er jemals. Daher dachte ich in meiner "nicht so deep im Lore gesetzten" Schädel das er erst zu nem "nicht ganz so großmäuligen" Typen wird. Eben in Ende des zweiten und definitiv im dritten Teil. Das man es nicht wirklich gut gekennzeichnet hat das die Ausbildung bei Yoda etwas länger als nur n kurze Montage dauert fand ich allerdings etwas blöd.
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt.... die zehnte sitzt in der Ecke und summt die Pokécenter Melodie

Offline unicum

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #71 am: 29.06.2026 | 17:14 »
Als nächstes behauptet noch jemand Star Wars sei gar nicht realistisch und das Raumschiffe im Weltwall keine coolen Geräusche machen wenn sie um einen herumfliegen...

Das teilt sich aber Star Wars mit so ziemlich allen anderen Film und Fernseh Produktionen. Ich mein warum läuft im Hintergrund oft so epische Musik?

Das einzige Geräusch das mein Laser heute gemacht hatte bei inbetriebnahme war das Klack als ich den Schlüsselschalter umgelegt hat, vieleicht brummt auch das Netzteil mit 50Hz aber wenn dann so leises das ich es nicht ausmachen kann.

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #72 am: 30.06.2026 | 12:05 »
Psst: Luke gibt's gar nicht. Und es hat ihn auch nie gegeben  ;) Und Plotholes btw auch nicht.

Es gibt Figuren mit einer (oder mehrerer) Funktionen zur Unterhaltung in einem Medium. Ob das, was da gezeigt wird irgendwie glaubhaft für Leute ist, ist beinahe komplett subjektiv. Im Rahmen einer Märchenerzählung darüber zu fabulieren, welche Raumschiffe wie schnell sind und von wem gesteuert werden können oder nicht... kann man machen, aber das Eine hat mit dem Anderen überhaupt gar nix zu tun.

George Lucas war und ist Filmemacher, der Geschichten erzählen will - und nicht seitenweise in Nerdforen über die Stützmasse von Überlichtraumschiffen diskutiert. Da macht, was im Film(!) funktioniert, ungeachtet ob das "realistisch" ist oder nicht. Und er hat eine Erzählung geschaffen, die über mehrere Generationen hinweg seit über 50 Jahren immer wieder, immer wieder neu und immer wieder anders erzählt wird und Unmengen von Fanerzählungen hervorgebracht hat.

Und das kann man anerkennen - oder es lassen. Aber jetzt, 50 Jahre später zu erwarten, das irgendwelche kindlichen Gefühle von damalsTM weiterhin bedient werden... puh. Also kann man machen und das steht dann da auch so irgendwie rum neben diesem mittlerweile so unglaublich vielfältigen, gewaltigen Werk von Erzählungen. Wenn der eigenen Geschmack nicht mit der Welt mitwächst, dann kann die Welt aber nix dafür.

Und wer Lucas irgendwie grundlegend politische Agenda in seinen Filmen absprechen will, der möge mal einen Blick auf einen seinen früheren Kurzfilme werfen:  Freiheit (1966)
Ich denke, die Internetgesellschaft krankt heutzutage daran, dass sie unbedingt in allem eine politische Message erkennen will und hält sich da an jedem Strohhalm fest, der das nur irgendwie andeuten könnte.
Wenn Star Wars vor oder seit 50 Jahren kindliche Gefühle bedient, dann ist das doch sehr gut. Als neuer Inhaber der IP würde ich mir Sorgen machen, wenn meine Leute dies nicht mehr schaffen und sich 85%, die bisher dabei waren, von der Marke abwenden. Wenn ich mich als IP-Inhaber entscheide, mich am Geschmack der 15% zu orientieren (was Disney gemacht hat) und dann zwar immer noch meine paar Milliarden mache, mag das oberflächlich okay sein. Aber ich könnte als IP-Inhaber viel viel mehr verdienen, wenn ich mich nicht an dem Geschmack einer Minderheit orientiere (was Lucas gemacht hat).
Und dazu zählen dann auch Details, die wichtige Eigenschaften meines Protagonisten erklären, so dass er in der Erzählung funktioniert. Wenn dann einige kommen und das für subjektiv unglaubhaft halten. Dann bitte sehr, aber die Masse hat anders entschieden. 
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

Offline Sashael

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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #73 am: 30.06.2026 | 14:06 »
Dass sich 85% von Star Wars abgewendet haben, ist übrigens immer noch eine steile These, die hier schon mehrfach in Frage gestellt wurde.

Ep7 kam vor Covid19 raus, Mandalorian & Grogu danach. Bereits das hat starken Einfluss auf die Kinobesucherzahlen.
Dann hat Ep7 einen gigantischen Hunger nach Star Wars Content bedient, während Mandalorian & Grogu zu einer Zeit der Übersättigung als Spin Off Movie zu einer Serie dasteht.

Ja, die Besucherzahlen sind deutlich unter denen von Ep7, aber daran festzumachen, dass Star Wars 85% seiner Fans verloren hätte, ist eine reine Behauptung ohne Fundament.

Ich mochte z.B. die Serie, würde aber für den Film nicht ins Kino gehen. Den schau ich mir dann auf D+ an.
Hat Star Wars mich nun als Fan verloren?
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Re: Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
« Antwort #74 am: 30.06.2026 | 14:57 »
Dass sich 85% von Star Wars abgewendet haben, ist übrigens immer noch eine steile These, die hier schon mehrfach in Frage gestellt wurde.

Das eine, was wir definitiv wissen (immer vorausgesetzt, der verlinkte Originalartikel hat wenigstens seine Zahlen korrekt), ist, daß "Mandalorian & Grogu" ca. 15% der Einnahmen von "The Force Awakens" hat. Daraus kann man nun wie aus Kaffeesatz und Wahlergebnissen herauslesen, was man möchte -- meinetwegen auch, daß sich wirklich alle vorher etablierten Fans und Neugierigen im Lauf der Sequel-Trilogie mit Schaudern abgewendet haben und der neue Film entsprechend überhaupt nur ahnungslose neue Opfer erwischt. ;)