Nee, weiß er nicht! Ich habe auch keine Ahnung, was du da meinen könntest. Der Beißreflex für sogenannte "politische" Themen ist inzwischen so ausgeprägt, dass er nach allem schnappt und alles irgendwie dasselbe ist und miteinander zusammenhängt.
Schreib ordentlich hin, was du meinst. Oder willst du nicht verstanden werden?
Ich bin sicher, du weißt auch Bescheid, da es schon tausendplusmal diskutiert wurde. Aber bitte schön: politischer Aktivismus sollte bei seinen Leisten bleiben und nicht zwanghaft in Medien gepumpt werden, die damit nichts zu tun haben, bloß um diese umzudefinieren. Um Beispiele zu bringen: Kurtzman gab ein Interview wo er klar sagte, dass ihm Star Trek egal sei, wichtig wäre ihm, dass er seine politischen Botschaften verbreiten kann. Wir haben gesehen wie es ausgegangen ist. Kennedy und andere, wie Leslye Headland (Acolyte), taten ähnliches. Auch hier sehen wir wie es ausging.
Die IPs werden für Aktivismus regelrecht mißbraucht, der aber nichts mit den IPs zu tun hat und die Macher sind auch noch unfähig überhaupt gutes Material zu schaffen.
Star Wars ist schon noch produktiv tätig, indem es zum Beispiel (ganz konkret: über RedletterMedia) das moderne Genre der YT-Verriss-Filme erzeugt hat. Das treibt ja stellenweise sehr schöne Blüten und ist auf seine Weise eine eigene Kunstform geworden.
Ich muss sagen, ich habe mir z.B. die Plinkett-Filme DEUTLICH häufiger und mit mehr Gewinn und Genuss angesehen als die neuen StarWars Filme selbst. Und am Ende ist es ja egal, wo Gewinn und Genuss herkommen. 
Das habe ich aus dieser Perspektive noch gar nicht betrachtet.

Jeder wie ihr meint. Entgeht euch eben auch ganz gutes "Star Wars", das es zwischendurch immer noch gibt. Wenn das der Preis ist...
Das ist halt die Sache ... 85% doesn’t care anymore ob noch gutes Star Wars kommt.
Immer dieses Jammern. Nein, er wurde nicht umgeschrieben - er wurde nur endlich konsequent weitergedacht.
Luke ist ein Rübenbauer. Warum er einen Jäger fliegen kann, wissen wir nicht. Isso.
Er bekommt kurz mal was von "Macht" erklärt und ein Lichtschwert geschenkt (in das er gleich mal in die Mündung guckt). Der Kerl, der ihm da Unsinn erzählt, stirbt gleich darauf.
Dann wird er mal eben zum Massenmörder indem er den Todesstern sprengt, und beginnt, Stimmen zu hören.
Diese Stimmen sagen ihm, dass er auf einen Sumpfplaneten fliegen soll. Dort findet er einen verhutzelten Gnom, der keinen geraden Satz formulieren kann und sich von ihm auf dem Rücken durch den Sumpf tragen lässt. Und ihn volllabert.
Wirklich lernen tut er da kaum was. Nur, dass er "nicht bereit" ist. Schließlich stirbt der Kerl, bevor er ihm wirklich was beibringen konnte.
Tja, und dann fehlt ein gutes Stück. Offenbar hat er doch noch was gelernt (wie und wo erfahren wir nie), aber besonders viel wird's nicht gewesen sein. Zumindest nichts, was ihn zum Lehrer qualifiziert.
Und nun ist er allein, hat praktisch keine Ahnung und soll einen Orden wiederaufbauen, den er nichtmal kennt.
Es ist also nur folgerichtig, dass er versagt - und sich verbittert entschließt, sich irgendwohin zurückzuziehen,wo ihn die ganze Galaxis gepflegt am A*sch lecken kann.
Da passt aber nicht alles, was du schreibst.
Luke ist Bauer, hat aber einen kleinen Jäger. Der steht sogar im Hintergrund in Episode IV rum. In dem Setting gibt es sehr viele Raumschiffe und Fluggeräte aller Art, die unter Privatpersonen weitverbreitet sind. Luke und seine Freunde sind geübte Piloten und wollen eigentlich auf die Imperiale Akademie. Er sagt zu Han auch, dass er in der Lage wäre den Falken zu fliegen. Es ist also durchaus richtig, dass er auch einen X-Wing fliegen kann.
Die Schwachstelle wäre eher, ob er als Hobbypilot einen Anflug auf einen Todesstern überleben kann, aber Star Wars ist in erster Linie ein Märchen. Da siegt ein Bauerssohn eben gegen eine Bedrohung. Bei Luke wird es mit der Macht erklärt, die er auch stark nutzen kann, weil sein Vater der legendäre Jedi war.
Wir wissen nicht genau, wie viel Zeit zwischen dem ersten Kennenlernen von Luke und Obiwan bis zu dessen Tod vergangen ist. An Bord des Falken hat er bereits fortgeschrittene Lektionen erhalten. Es ist daher davon auszugehen, dass Luke aufgrund seiner Herkunft ein Naturtalent ist.
Nach der Zerstörung des ersten Todessterns wird Luke Karriereoffizier bei den Rebellen. Da wird einige Zeit vergangen sein und militärisches Training stattgefunden haben, da er schon etwas aufgestiegen ist. Als Hoth angegriffen wird, ist Luke ein erfahrener Offizier.
Wie lange Luke bei Yoda war ist wieder schwammig. Aber er hat ja wieder fortgeschrittenes Training. Und Yoda hat recht das Luke nicht bereit ist einem ehemaligen Jedimeister und jetzt Sithlord entgegenzutreten. Der hätte ihn auch locker töten können, tat es aber nicht, weil er ihn auf seine Seite ziehen wollte.
Danach vergeht wieder einige Zeit und Luke scheint massiv an Macht und Erfahrung gesammelt zu haben, da er in Teil VI wie ein ausgebildeter Jedi agiert.
Ob es ihn nun als Lehrer qualifiziert oder nicht, ist gar nicht sooo wichtig, weil es ja ein Märchen ist und Luke der Held ist. Aber ihm können Machtgeister für längere Zeit erscheinen, mit denen er sich unterhalten kann. Auch hier könnte Luke die Erfahrung von Obiwan, Yoda usw. nutzen.
Im Expanded Universe baut er damit auch einen neuen Jedi Orden auf.
Aber die Macher des neuen Star Wars ab Episode VII hat Kontinuität nicht interessiert, weil sie offenbar nicht nur wenig Ahnung von der Materie, sondern die Sache auch schlecht durchdacht haben. Man hätte ja soviel machen können, wenn man Luke sinnvoll als Eremit haben wollte. Stattdessen wissen wir wofür man sich entschieden hat.