Autor Thema: Wie offen kommuniziert Ihr potenziell eskalierende Themen am Tisch?  (Gelesen 1275 mal)

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Offline Luxferre

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Wie offen kommuniziert Ihr potenziell eskalierende Themen am Tisch?

Es könnte darum gehen, dass ein Spieler seiner Rolle in einem herausforderungsorientierten, recht mechanischen System nicht nachkommt.
Es könnte darum gehen, dass eine spielerin mit ihrer Art eigentlich nicht in die Runde passt.
Es könnte sein, dass jemand un-/bewusst die Gruppe sabotiert.
Es könnte sein, dass jemand das Spiel als Kompensation für sein RL nutzt - auf Kosten der Mitspielenden.
Es gibt Leute, die sozial schwierig sind.
Es gibt Menschen, die einen komplett (!) anderen Spieltsil pflegen, als der Rest der Gruppe.

Das alles (und noch mehr) sind Themen, die einiges an Konfliktpotenzial in sich tragen. Und wer geht schon gern in Konflikte, wo es unter Umständen auch um das wichtigste/einzige Hobby geht? Wo Befindlichkeiten und Eitelkeiten eine Rolle spielen können.
Die meisten Menschen, die ich kenne, gehen Konflikten aus dem weg, vermeiden sie und leiden lieber (ggfs lange), bivor sich etwas zum Besseren ändert. Denn dieser kurze Moment eines Konfiktes scheint, gerade auch unter Freunden, unüberwindbar.

Vielleicht trifft dieses Thema gerade bei jemandem einen Nerv und kann eine verfahrene Situation bessern.

Schreibt also gern Eure Erfahrungen rein. Tipps, Tricks, Abkürzungen.
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Offline Torsten (Donnerhaus)

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Wir tunen seit zwei Jahrzehnten unablässig an unseren Spielgruppen. Wenn irgendwas stört, wird es identifiziert, analysiert und diskutiert. Und wenn möglich, wird es repariert. Bringt da auch nichts, irgendwas zu sehr zu verschleppen. Man sollte nur darauf achten, dass man erst ausreichend Daten sammelt, damit es nicht überstürzt ist.

Offline Metamorphose

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Ich gehe mit der Person meist offen ins Gespräch. Es geht dabei sehr um wem welche Infos schon bekannt sind. Wenn ich als SL finde jemand passt nicht ist das eine andere Situation, als wenn ich das so finde und mich Leute darauf ansprechen... oder wenn die Person, welche es betrifft, dies weiss und es sogar als Hebel benutzt um die Gruppe aktiv zu sabotieren.

Meist gehe ich dann Gespräche so an (sehr vereinfacht dargestellt):

Zitat
Es könnte darum gehen, dass ein Spieler seiner Rolle in einem herausforderungsorientierten, recht mechanischen System nicht nachkommt.
Hey wie findest du unser System den? Gefällt dir was oder was nicht? Sind die Regeln so okay? Ist dir das Spiel eventuell zu stressig? Macht dir das den Spass? Möchtest du vielleicht in der und der Runde mitmachen, da sind die Regeln leichter. Hast du eine Idee, wie wir das lösen könnten? -> und so weiter. Ich möchte herausfinden, ob das Spiel passt, was man tweaken kann und obs eine Zukunft gibt. Falls ich die Person mag und mir vorstellen könnte, dass es in einer anderen Gruppe passt, würde ich das anbieten.

Zitat
Es könnte darum gehen, dass eine spielerin mit ihrer Art eigentlich nicht in die Runde passt.
Wie gefällts dir bei uns und wie findest du das Spiel? Fühlst du dich wohl bei uns? -> Dann greife ich 1-2 Situationen auf die mir schräg vorkamen und bespreche es wohlwollend. Eventuell kann sich die Person anpassen, braucht noch Zeit sich in der Gruppe zu finden usw. 

Zitat
Es könnte sein, dass jemand un-/bewusst die Gruppe sabotiert.
Die Situation hatte ich schon. Ich spreche das direkt an, sage dass es auf den Spass von allen ankommt. Falls das nicht fruchtet, nochmals auf die sabotage/egoshow ansprechen, eventuell charakterwechsel oder anders ausspielen. Wenn das nicht hilft, dann sagte ich, dass es so nicht passt.
Es könnte sein, dass jemand das Spiel als Kompensation für sein RL nutzt - auf Kosten der Mitspielenden.

Zitat
Es gibt Leute, die sozial schwierig sind.
Ich bin sozial auch schwierig, deshalb habe ich da meist verständnis. Wenns nicht klappt, auch wenn ich das Thema Gruppe und gemeinsames Erleben thematisieren, dann versuche ich zu ergründen, ob die Person nicht in die Runde passt oder sie "sabotiert", bzw ähnliche vorgänge wie da.

Es gibt Menschen, die einen komplett (!) anderen Spieltsil pflegen, als der Rest der Gruppe.
Relativ bald stoppen und direkt thematisieren, bevor es alle nervt. Dann wärs nicht mal ein Konflikt ;)
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Offline Johann

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Ich hoffe, das ist nicht off-topic, aber die genannten Probleme sind ein Grund, weshalb man m.E. Spielrunden 'einfach so', nämlich mit einem unbestimmten Ende, erst gar nicht gründen sollte, schon gar nicht mit Leuten, die man als Spieler:innen noch nicht oder nicht so gut kennt. Immer erst mal mindestens einen Oneshot oder eben eine klare Begrenzung wie "Abenteuer X, dauert 3-5 Abende". Und dann sieht man weiter.

Das ist freilich kein hundertprozentiger Schutz (u.a. da viele Probleme erst nach einiger Zeit sichtbar werden) und wenn man den Salat im Freundeskreis oder einer lang angelegten Runde dann doch hat, ist's echt schwierig.

(Zudem hilft das jemandem, der nicht nur einen anderen Geschmack hat, sondern problematische Verhaltensweisen zeigt, die sich ja vielleicht auch abstellen lassen, nicht weiter. Er oder sie wird ja dann für ein weiteres, neues oder 'neues' Projekt schlicht nicht mehr eingeladen--was zudem ggf. auch irgendwie kommuniziert werden muss.)

Daher: Ein gutes Thema für das Tanelorn!
Setting, Regeln und ein Abenteuer für Swords & Wizardry Continual Light: Im Reich der Nibelungen
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Offline Luxferre

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Hmm, ist doch kein konfliktträchtiges Thema hier  >;D

Ich wünsche es Euch allen sehr, dass Ihr keine Konflikte am Tisch habt.
Wenn man, wie ich, ü30 Jahre mit den gleichen Pappnasen Freunden am Tisch spielt, dann ist Kritk oder auch Grenzen zu setzen nicht immer so einfach. Da kommen viele Befindlichkeiten und eingeschliffene Perspektiven dazu. Jemand fühlt sich als guter SL und andere Spielende finden das nicht so. Jemand möchte der/die Bestimmer/in sein, kann es aber nicht oder hält das nicht lange/konsistent durch.
Da wird Kritk natürlich schnell sehr persönlich genommen, weil das eigene Weltbild mit dem DadraußenTM kollidiert.


Mal zu mir:

Ich kommuniziere potenziell eskalierende Themen im Berufsleben, hier oder anderswo relativ locker. Muss ich auch, ist Teil meiner Position. Mit Respekt und Anstand lässt sich vieles lösen. Und manches Mal braucht es halt wahre Worte, auch wenn diese nicht schön sind. Andererseits fällt es mir bei Freunden, vor Allem mit sensiblen Vorbelastungen, schwer Kritik zu äußern.
Kennt Ihr das auch?
Beispiel: Wenn der Dauer SL echt lahmarschig und langweilig wird. Es passiert gar nichts. Wir spielen nur 4-6x pro Jahr. Ich sage, dass wir bitte weiterkommen wollen und der SL antwortet, dass wir die Ruhe und Langeweile oder auch den Misserfolg einer Ermittlung als Spieler spüren sollen.
Boah, da geht mir innerlich alles durcheinander und ich ziehe mich zurück, bevor ich die Befindlichkeiten eines Freundes verletze.
Beispiel 2: der SL hält sich für richtig gut und ist motiviert, redet über sein tollen Gedanken und Ideen und dann kommt ... KIKA-Niveau-Standardkost anno 1985. Da war ich 7 ...


Habt Ihr solche Themen nicht bei Euch am Spieltisch? Oder macht Ihr einfach schneller Tabula Rasa als ich?  8]
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Offline klatschi

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Ich bitte die Person nach dem Spiel meist noch um ein Gespräch. Wenn es der Person lieber ist, schreibe ich es - geschriebene Kommunikation ist dann manchmal doch leichter

Für mich steht da meistens aber das Wohl der vielen über das Wohl des einzelnen und mein Wohl als GM gewichte ich tatsächlich nochmal etwas höher weil ich am Ende mehr Zeit investiere als der Rest.
Am Ende ist Rollenspiel ein Gruppenspiel. Das bedeutet auch, dass man sich an die Gruppe anpassen muss. Dass Rücksicht aufeinander genommen wird, ist klar, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad.

Ich hatte nen Spieler bei dem es in einer Runde voll eskalierte und der aktiv Entscheidungen getroffen hat, die andere Spieler sabotiert hat bzw. am Ende auch zu einem Character Death geführt hat. Ich hab ihn aus der Gruppe geworfen, er spielt aber auch noch in einer anderen Runde mit. Zwischen den beiden Runden gab es eine Überschneidung und ich meinte: er darf in Runde 2 unter Vorbehalt dabei bleiben wenn das auch für die anderen Spieler okay ist.
Seitdem ist sowas in Runde 2 noch nicht passiert, aber ich achte sehr stark darauf ob es nicht mal Aussetzer gibt?

Und wenn sowas passiert fliegt er auch da. Sehr schade aber so ist es halt.
Hat auch nichts damit zu tun, ob ich ihn mag oder nicht. Vielleicht ist es eine Phase und es geht ihm gerade nicht so gut? Kann sein, aber not my Problem. Er kann ja wieder einsteigen, wenn’s ihm wieder besser geht.

Offline Horsinand

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Ich spiele in meiner privaten Runde nur mit handverlesenen Spielern, bei denen die Chemie stimmt. Da hat bislang immer funktioniert.

Ich habe auch einmal öffentlich zugängliche Runden geleitet. Da waren gelegentlich Leute dabei, die aus unterschiedlichen Gründen nicht gepasst haben. Meistens wurde mit Spontanpädagogik von allen anderen versucht, diese Person einzubinden. Da die Runde sich in dieser Konstellation aber nie wieder treffen würde, hat man die Dinge halt einfach mal bis zum Ende toleriert oder ignoriert.

Offline unicum

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Mein tatsächlicher lezter aktiver Rauswurf aus einer Gruppe war das ich jemanden der 3x hintereinder zugesagt hatte aber nicht erschienen war beim nächsten (4.) Treffen ich einfach keine Einladung mehr geschickt habe.

Dann gab es noch einen Rauswurf wegen "verlässt den Rollenspielverein weil als Vorstandsmitglied mist gemacht hat und danach abgewählt" da wir im Vereinsheim spielten war das dann auch etwas das eher kommentarlos von statten ging.

Waren aber alles so keine "Diskussionen am Tisch"

Ansonsten: Dinge ansprechen und miteinander reden. Je nach Anlass sofort im Spiel oder danach. Ja das hat auch mal dazu geführt das jemand ausgetstiegen ist weil es nicht passte aber eben ohne böses Blut. Das gilt es imho zu vermeiden.

Ich glaube ich hab das große Glück mit Mitspieler aussuchen zu können. Eine längere Kampange würde ich bei Leuten die ich nicht kenne eh erst mir einem One/FewShot anfangen. Ist glaube ich das allerbeste was man machen kann.

Offline klatschi

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Ich glaube ich hab das große Glück mit Mitspieler aussuchen zu können. Eine längere Kampange würde ich bei Leuten die ich nicht kenne eh erst mir einem One/FewShot anfangen. Ist glaube ich das allerbeste was man machen kann.

Definitiv - habe ich auch so erlebt und gespielt und halt super geklappt :)

Offline Femenmeister

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Habt Ihr solche Themen nicht bei Euch am Spieltisch? Oder macht Ihr einfach schneller Tabula Rasa als ich?  8]

Wahrscheinlich gibt es sie, aber weil ich der SL bin, der den Mist verzapft und es mir keiner sagt, merke ich es halt nicht.  ~;D

Scherz beiseite, vieles, was hier von anderen gesagt wurde, finde ich auch in meinen Gruppen wieder.

Erst einmal ist es so, dass ich eigentlich nur mit Freunden spiele oder mit Leuten, die ich schon vorher aus dem beruflichen Kontext lange und gut kenne (ich spiele ausschließlich analog). Wenn wirklich mal ein „Fremder“ dazustoßen möchte, wird derjenige erst mal an ein oder zwei netten Brettspielabenden „überprüft“, ob man miteinander gut auskommt und ganz ungefähr auf einer Wellenlänge ist - das wird aber auch offen so mit der Person kommuniziert.

Das mag man langweilig finden, aber es erspart einem natürlich jede Menge unvorhergesehenen Ärger. Richtig Knatsch gibt es deshalb in unseren Gruppen kaum. Wenn mir irgendetwas Unschönes auffällt (so was kann ja auch mal aus purer Gedankenlosigkeit passieren), spreche ich den Spieler, wenn ich ihn das nächste Mal irgendwo alleine sehe, darauf an und schildere das Problem, das sein Verhalten bei anderen ausgelöst hat - freundlich und sachlich. Bittet er um Gelegenheit, seinen Standpunkt auch noch mal der Gruppe darzulegen, wird das am Anfang (!) der nächsten Session gemacht, damit die Sache vom Tisch ist und alle mit gutem Gefühl die Runde starten können. Mit dieser Vorgehensweise konnte ich Gott sei Dank seit Jahren alle möglichen Konflikte lösen.

Darüber bin ich auch sehr froh, denn ich bin niemand, der über alle Maßen über Dinge hinwegsieht: Wenn jemand wirklich permanent Probleme machen würde, wäre dieser schnell aus der Gruppe raus - auch das kann man ja freundlich und respektvoll kommunizieren. Das würde in dem Fall aber gleichzeitig bedeuten, einen Freund von einem gemeinsamen Hobby bewusst und explizit auszuschließen - und das würde wahrscheinlich durchaus die Freundschaft in irgendeiner Weise beeinträchtigen.

Allerdings wäre ich auch bei befreundeten Spielern recht gnadenlos, wenn sie gegen Absprachen verstoßen, die z. B. ganz zu Beginn gemacht wurden. Wenn ich bei Neugründung einer Runde ausdrücklich gesagt habe, dass ich keine Mörder-Hobos haben will und ein Spieler metzelt irgendwann plötzlich ohne Anlass die Dorfbewohner nieder - dann Ciao-Kakao, mein Bester!

Aber na ja, das wäre dann auch ein so bewusst kalkuliert provozierender Vertrauensbruch, dass ich die Freundschaft mit dieser Person dann ohnehin neu bewerten würde.

Online Robert Paulson

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Mir gehts so wie anderen hier. Ich versuch vorher vor zu selektieren und Taste mich bei neuen, unbekannten Spieler mit unverbindlicheren Runden ran.
Wenn doch problematisches Verhalten auftritt wird das angesprochen. Manchmal wirds dann besser, oft auch nicht. Dann kann man sich entweder mit arrangieren
(Spieler dürfen auch Stärken und Schwächen haben), man schmeißt den Spieler einzeln raus oder man beendet die Runde halt in irgendeiner Form vorzeitig.
Ich bin in der privelligierten Position einen riesigen potentiellen Spielerpool zu haben und hab genug Systeme im Schrank und Ideen im Kopf was man spielen könnte - da muss ich nicht versuchen andere Leute mir zu Recht zu biegen.

Offline Rentin

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Es könnte darum gehen, dass ein Spieler seiner Rolle in einem herausforderungsorientierten, recht mechanischen System nicht nachkommt.
Da bin ich recht entspannt und passe die Herausforderung dann an. Wenn es allerdings darum geht, dass jemand (der kein neuer Spieler ist und unter Welpenschutz steht) seine Fähigkeiten und deren Einsatzmöglichkeiten nicht kennt, dann ist das nun mal so und er/sie geht möglicherweise unter.

Es könnte darum gehen, dass eine spielerin mit ihrer Art eigentlich nicht in die Runde passt.
Die muss im Ernstfall dann leider gehen.
Ich habe mehrere Runden, da findet sich aber bestimmt was und meine Mitspieler sind auch nicht auf den Mund gefallen - erst mal diskutieren was nicht passt.

Es könnte sein, dass jemand un-/bewusst die Gruppe sabotiert.
Das passiert bei uns häufig. Dafür habe ich die Frage "Bist Du sicher?". Wer jetzt mit "Ja" antwortet, der wird halt möglicherweise eine Überraschung erleben.

Es könnte sein, dass jemand das Spiel als Kompensation für sein RL nutzt - auf Kosten der Mitspielenden.
Und tschüss. Psychopathen sind ein no-go. Wer Unschuldige NSC aus reiner Bosheit "tötet" und rassistische oder ähnliche Tendenzen hat, spielt nicht mit und kommt auch nicht zu Besuch. Gilt auch für alle AFD-Wähler.

Es gibt Leute, die sozial schwierig sind.
Mein Zieh-Neffe ist schwerbehindert und kommt mit Stress nicht so klar, aber dann fahren wir eben erstmal runter. Leute wie Max (ein Name der sich eingeprägt hat), die nur am Stören sind, müssen sich eine andere Runde bei einem anderen Spielleiter suchen.

Es gibt Menschen, die einen komplett (!) anderen Spieltstil pflegen, als der Rest der Gruppe.
Diese Leute können mit mir reden, in Onlinerunden verschwinden sie meist ins Nirvana. Das ist nicht mal einen Aufreger wert. Ich hatte schon Spieler, die kamen bei Diskussionen mit NSC nicht weiter - da sah man schon die Mordlust. (;
Dann gebe ich gerne einen Tipp, dass er das Gespräch ja übergeben könnte und dann diskutiert ein anderer Spieler mit mir.

Jeder Mensch ist anders. Willst Du jeden fair behandeln, musst Du jeden individuell behandeln.
Ich spiele seit 40 Jahren (okay, am 1.11.26 ist es soweit) und es hat sich so vieles geändert seit damals. Ich glaube es war unbeschwerter - die Regeln waren zwar komplizierter (ETW0, etc.), aber das Zusammenspiel war einfacher.

In der heutigen Zeit, WILL jeder individuell sein und manchmal hinkt das Sozialbewusstsein da ein Stück weit hinter her. Ich selbst behaupte von mir, ein einfacher Mensch zu sein, wie in dem Lied "Simple man". Das sehen andere Leute sicherlich nicht so, denn ich habe ein starkes Konfrontationsverhalten. Wenn es ein Problem in meiner Umgebung gibt, gebe ich Leuten gerne einen Rat oder schreite selbst zur Tat. Ich höre mir gerne Argumente an und versuche diese zu verstehen - klappt nicht immer. Dafür habe ich eine Ja/Nein Münze. Und wenn mein Gegenüber fair ist, darf er/sie die Münze werfen. Dann wird es so gehandhabt wie die Münze entscheidet.
Und wenn es der anderen Partei nicht passt, Pech gehabt. Klingonisch, ist aber so. Meine Meinung ist nicht die Weisheit letzter Schluss und ich bin nicht der Beste. Passt für mich.

Ach ja, mein Trigger für eine ordentliche Eskalation ist immer dann, wenn ich etwas erkläre und jemand dabei nicht aufpasst, aber mitmachen will. Huiuiui, da will nicht mal ich auf der anderen Seite sein.
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Offline Grummelstein

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Ich wünsche es Euch allen sehr, dass Ihr keine Konflikte am Tisch habt.
...
Oder diese Konflikte vernünftig geklärt werden können.
Für mich waren unter anderem Konflikte der Grund vor zwei(?) Jahren aufzuhören. Seit dem habe ich genau einen kleinen One-Shot für einen Geburtstag geleitet und würde momentan sonst nur noch für meine Frau leiten.
(Sorry, habe den Thread nur Stellenweise gelesen. Wollte aber trotzdem meine Erfahrung kurz schildern.)
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Aber ein Mensch kann niemals ein Tier werden.
Er stürzt am Tier vorüber in einen Abgrund."