Hallo zusammen,
weil ich bei Laser, also Licht und Wasser gezweifelt habe habe ich Mal Chat GPT, kostenlose Variante, gefragt. Heraus kam folgende Antwort:
"Für dein SF-Setting würde ich deshalb so skalieren
Wenn du beispielsweise eine Unterwasser-Kampflaserwaffe möchtest:
Leichter Unterwasserlaser
5–20 kW
effektive Reichweite: etwa 10–20 m
kleine Plattform, Drohne oder Taucheranzug
sehr gefährlich auf kurze Entfernung
Mittlerer Unterwasser-Kampflaser
50–100 kW
effektive Reichweite: 20–50 m
benötigt beträchtliche Energieversorgung und Kühlung
sinnvoll für U-Boote oder größere Unterwasserfahrzeuge
Schwerer Unterwasserlaser
0,5–1 MW
effektive Reichweite: 50–100 m in sehr klarem Wasser
enorme Kühlungs- und Energieprobleme
eher stationäre Anlage oder großes U-Boot
Dabei würde ich für SF nicht einfach die Laserleistung hochskalieren, denn die eigentliche technische Grenze wäre wahrscheinlich Wärmeabfuhr. Ein 1-MW-Laser mit beispielsweise 30 % Gesamtwirkungsgrad müsste zusätzlich rund 2,3 MW Abwärme loswerden. Unter Wasser ist das interessant: Ein U-Boot hat zwar eine riesige Wärmesenke um sich herum, aber die Abwärme kann wiederum die eigene Position verraten.
Und noch ein schönes Detail für dein Setting: Blau-grün ist tatsächlich der richtige Bereich. Untersuchungen nennen ungefähr 450–550 nm als besonders günstiges Fenster für die Unterwasserübertragung; die optimale Wellenlänge verschiebt sich je nach Wasserqualität."
Copilot ist da noch pessimistgischer:
"🌊 1. Welche Laser funktionieren unter Wasser?
Die Forschung zeigt klar:
Blau‑grüne Laser (≈ 450–550 nm) haben die beste Reichweite unter Wasser, weil Wasser diese Wellenlängen am wenigsten absorbiert.
Dies wird in mehreren aktuellen Studien bestätigt:
Unterwasser‑Detektionssysteme nutzen 532 nm‑Laser, weil sie Streuung und Absorption besser durchdringen .
Unterwasser‑Kommunikation verwendet blau‑grüne Laser, da andere Farben viel schneller gedämpft werden .
Forschung zu ultrakurzen Laserpulsen zeigt, dass selbst optimierte Pulse stark gestreut werden und nur über kurze Distanzen stabil bleiben .
Folgerung für Hard‑SF:
Wenn dein Team Laser unter Wasser nutzt, dann immer blau‑grün, ideal 532 nm oder 488 nm.
📉 2. Warum Laser unter Wasser so schnell „sterben“
Wasser ist für Laser ein Albtraum:
Absorption: Wasser schluckt Licht extrem effizient, besonders Rot, IR und UV.
Streuung: Schwebstoffe, Mikroblasen und Turbulenzen verteilen den Strahl.
Beam‑Divergenz: Der Strahl wird breiter, verliert Energie pro Fläche.
Rückstreuung: Ein Teil des Lichts kommt zum Sender zurück → Verlust.
Messwerte aus der Forschung zeigen:
In klarstem Wasser: Dämpfung ≈ 0,05–0,2 m⁻¹
In Küstenwasser: 1–5 m⁻¹
In Hafenwasser: >10 m⁻¹ (Laser praktisch nutzlos)
Das bedeutet:
Ein Laser verliert pro Meter einen erheblichen Teil seiner Energie — oft >90 %.
🔫 3. Könnte man Laser unter Wasser als Waffe einsetzen?
Realistisch: Nur auf extrem kurze Distanz.
Um Gewebe zu verbrennen oder Material zu schmelzen, braucht man Energiedichten von mehreren MW/m².
Unter Wasser verliert der Strahl aber so schnell Energie, dass man praktisch direkt am Ziel kleben müsste.
Reichweite einer Laserwaffe unter Wasser
In klarem Wasser: 1–3 m
In Küstenwasser: <1 m
In trübem Wasser: praktisch 0 m
Warum?
Nehmen wir einen 1 kW‑Laser (industrielle Hochleistungsklasse):
Nach 1 m in klarem Wasser: Verlust oft >50–90 %
Nach 3 m: Verlust >95–99 %
Nach 10 m: praktisch keine Energie mehr
Das deckt sich mit Messungen der Leistungsdifferenzen über verschiedene Distanzen (z. B. 88 dB/m² Verlust bei kurzen Distanzen) .
Hard‑SF‑Schlussfolgerung
Eine Laserwaffe unter Wasser wäre:
extrem kurzreichweitig
energiehungrig
nur sinnvoll als „Kontaktlaser“ (z. B. zum Durchschneiden von Material auf <1 m)
⚡ 4. Wie viel Energie wäre nötig?
Für eine echte „Laserwaffe“ (Schaden auf 1–3 m):
Du bräuchtest:
>100 kW Dauerleistung oder
>1 MJ Pulsenergie (Ultrakurzpuls)
Das ist vergleichbar mit:
Schneidlasern für Stahl
Experimentellen militärischen Lasern (an der Luft!)
Unter Wasser wäre die effektive Reichweite trotzdem winzig.
Für Hard‑SF realistisch:
Ein tragbares Gerät könnte 1–5 kW liefern → reicht nur für Kontaktentfernung.
Ein stationäres Gerät (z. B. U‑Boot‑Montage) könnte 50–200 kW liefern → Reichweite 1–2 m.
Ein futuristisches F&D‑System könnte gepumpte Ultrakurzpulse nutzen → Reichweite 3–5 m, aber nur mit massiver Energieversorgung."
Da sehe ich dann wieder einen Vorteil für Torpedos und Drohnen. Vor allem Drohnen mit kleinerer Submunition, man müsste ja nur? die Hülle und keine internen Systeme beschädigen würde ich mir überlegen.
Als Spieler der gerne Medien und Dokumentationen über U-Boote und Kriegsführung mit ihnen konsumiert wäre mir noch ein anderer Bereich wichtig. Wie kann ich eine Sprungschichten also Bereiche in denen sich Temparaturen schnell ändern und damit Scvhall reflektieren finden? Brauche ich einen Skillwurf oder Zugriff auf entsprechende Informationen. Gibt es Drohnen die solche Daten aktuell liefern können?
Generell kann ich durchaus den Wikipedia Artikel zu U-Booten
https://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot# empfehlen. Gerade was die Ortung angeht findet man hier auch durchaus grundlegende Überlegungen.
Auch der Wikipedia Artikel
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschall# zum Wasserschall bietet interessante Informationen.
Gruß Jochen