Autor Thema: klatschi liest "The Broken Empires"  (Gelesen 5130 mal)

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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #75 am: 6.09.2026 | 11:30 »
@klatschi

Was du zum Kampf schreibst kann ich nur 1:1 unterschreiben. Ich habe gelesen  blaablaablaa...Angriff Verteidigung, vergleichender Wurf, mehr SL gewinnt, ich so jaaa jaaaaaa jaaaaaaaa geht in die richtige Richtung und dann der Killer: Gewinnt der Verteidiger bekommt er keinen Schaden. Ahhhhh

Ich hatte wirklich darauf gehofft es sind echte konkurrierende Würfe und man wäre im Angriff nicht sicher davor evt. Mal dumm in ein Speer zu rennen und selbst Schaden zu bekommen.

Was ich skeptisch sehe sind die ganzen Kamofmanöver die man ja erst explizit nach dem Auswürfeln auswählen soll, ohne vorherige Ansage. Wann immer so ein Konstrukt zur Verfügung stand hat es immer sehr lange gedauert bis ein Spieler sich entschieden hat was er jetzt macht. Das wird schneller mit der Zeit, andersrum habe ich es aber immer als flüssiger wahrgenommen, da auch der Spieler "endlich angreifen" wollte also intrinsich eher motiviert war es schnell zu machen.

Stell dir mal vor wie das bei VStD wäre erst nach dem Wurf festzulegen wieviel ich jetzt auf defensive packen will  >;D
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Offline dedan

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #76 am: 6.09.2026 | 11:44 »
@klatschi

Vielen Dank für diese tolle Erklärungen! Ich find das hier Mega  :d

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #77 am: 6.09.2026 | 11:46 »
Spricht denn etwas gegen die vorherige Ansage, was der Charakter im Kampf zu tun gedenkt und je nach Ergebnis das dann erzählerisch einzubinden? Also wenn es nicht genug SLs für ein zu Boden werfen gibt und der Schlag stattdessen in eine Finte abgelenkt wird oder so?
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Offline schneeland

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #78 am: 6.09.2026 | 12:54 »
Ich mag es generell nicht, ich sehe eben den Vorteil nicht. Habe ich ne Karte im VTT, kann ich ein Grid drüberlegen. Mit den Zonen eingezeichnet schaut die Karte dann auch unhübscher aus :-P bei den Tischen, mit denen ich in real life spiele, nutze ich einfach ein Maßband.

Ok, Hardcore-Geländespieler haben wahrscheinlich wirklich einfach verloren  ;D
Ich spiele selber relativ viel ohne VTT, und da sind Zonen schon ganz charmant, weil es eben reicht, wenn ich sagen kann, ob ich eher an den Zelten oder im Wald nordwestlich davon stehe - das ganze Entfernungsgemesse/-zähle kann ich mir dann sparen (setzt aber natürlich voraus, dass das Regelwerk dann auch so geschrieben ist, dass es wirklich primär auf Zonen arbeitet).

Kommentiert wird es meiner Erinnerung nach nicht, ich denke aber, dass durch die Tatsache, dass man Differences of Successes nimmt, eh am Ende nicht so viele SL rauskommen im Normalfall, bzw. z.T. kosten die Manöver schon einiges an SL. Und es reduziert die Decision Paralysis: Mache ich jetzt a) oder b) oder welche Kombination? So ist es einfach klar, du kannst beides machen.

Ok, Entscheidungsparalyse wäre ein fairer Grund, das so zu machen.
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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #79 am: 6.09.2026 | 13:21 »
Spricht denn etwas gegen die vorherige Ansage, was der Charakter im Kampf zu tun gedenkt und je nach Ergebnis das dann erzählerisch einzubinden? Also wenn es nicht genug SLs für ein zu Boden werfen gibt und der Schlag stattdessen in eine Finte abgelenkt wird oder so?

Natürlich geht das, nur mit dem Unterschied:

Andere Spiele:

Vorher ansagen = ich will entwaffnen -> brauche X SL dafür

Ergebnis nur Y SL = entwaffnen nicht möglich -> nächster Spieler ist dran

TBE Lösung:

Jetzt kommt keine Ansage, man macht den Wurf und erzielt X SL. Dann klappt der Spieler das Buch auf und sucht sich aus all den Kampfmanövern die es für X SL gibt eins aus, was er dann anwenden will.

Ich hoffe so wird es deutlicher wo ich aus meiner SL-Erfahrung Bauchschmerzen mit habe. Ich kenne einfach Spielertypen die mit zuviel Auswahl überfordert sind, oder jede Variante erst mal durchrechnen und sich am Ende doch nur für Extraschaden entscheiden  8)

Selbst unbewusst ist die Gefahr ja da, auch im hektischsten Kampf sich erst mal zurückzulehnen und mal die Optionen durchzugehen und zu lesen, was es denn so gibt.

Und in dem Fall von TBE wäre es ihr gutes Recht erst mal alle Optionen aus dem Wurf zu prüfen und da verkrampft sich etwas in mir  ~;D nicht weil ich den Spielern die Auswahl nicht gönne, aber sowas killt meist jede Dynamik.
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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #80 am: 6.09.2026 | 14:11 »
Ich setzte das mal in Spoiler sonst wird das in diesem Strang zuviel. Geht noch mal um die Tabellen.

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Offline YY

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #81 am: 6.09.2026 | 19:38 »
Zone ist mir zu wischi waschi. Es ist zu situativ, und braucht dann immer Aushandlung am Tisch, was dazu führt, dass die stattfindet, wenn ein Spieler dran ist. Er kann sich also seinen Zug nicht genau durchdenken, was zu Verlangsamung für alle führt.

Aber vielleicht ist es auch ein Sturm im Wasserglas, was ich hier kritisiere?

Jein. Im Grunde ist der Regelteil rund um die Zonen hart und eindeutig, was Bewegung und Reichweiten angeht. Da braucht es keine Verhandlung und kein Nachfragen, was die spielmechanische Abarbeitung betrifft.

Problematisch ist, dass der zugehörige Fiktionsrahmen so variabel ist. Für Positionierung und Bewegung kann man das noch verwenden, aber mit Fernwaffen geht es endgültig nicht zusammen. Fernwaffen und Zonen gehören entkoppelt; dann ist aber wiederum die Frage, ob sich der Aufwand für die Zonen noch lohnt und ob man nicht besser damit bedient ist, auf einer nicht maßstabsgetreuen Skizze die paar Elemente nachzuhalten, die ggf. ein per Wurf zu überwindendes Hindernis o.Ä. darstellen.

Dann landet man am Ende dabei, dass alle Waffen mit "richtiger" Reichweite in typischen Rollenspielkämpfen unbeschränkt wirken können (und auch außerhalb einer Battlemap-Konstellation in einer reinen Fernkampfsituation zu gebrauchen sind) und bei Waffen mit kürzerer Reichweite eben ein Abzug zum Tragen kommt oder nicht.

Ähnlich für die Bewegung: entweder kommt man dicke in einer Runde hin oder eindeutig nicht. Was nicht in diese Unterscheidung fällt, wird mit einem Wurf bedacht oder es besteht ein Hindernis abseits der eigentlichen Bewegung und die Frage stellt sich wiederum überhaupt nicht.
Da lohnt sich die Zoneneinteilung unterm Strich auch nicht. Der einzige Unterschied ist bei einer freieren Behandlung, dass manch eine Bewertung vielleicht nicht ad hoc fällt, aber dem betreffenden Spieler erst dann bekannt wird. Das braucht gefühlt etwas mehr Vertrauen in den SL, aber die allerwenigsten Gruppen sind wirklich so eingespielt, dass mit Zonen gar nicht mehr nachgefragt wird. Der eine potentielle Vorteil wird also i.d.R. nicht genutzt.


Gleichzeitig fand ich bei WFRP aber immer geil, dass auch der Verteidiger Schaden machen kann, das fehlt mich hier!

Das ist bei WFRP allerdings auch nur Randerscheinung.
Eigentlich ist es mir am Liebsten, wenn das Ganze auf Augenhöhe stattfindet, im Umkehrschluss aber auch die Aktion des Verteidigers "frisst" - nur reden wir dann über Auswirkungen auf die Initiativebestimmung und alles rund um Gelegenheitsangriffe etc. pp.

Wäre hier auch schön gewesen und kann man erfahrungsgemäß dahin umbauen, ist aber auch ein bisschen Arbeit.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline unicum

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #82 am: 7.09.2026 | 14:13 »
Initiative wird jede Runde neu mit w10+ Ini gewürfelt und das Battlefield ist in Zonen unterteilt. Kotz.  ::)

Oh jeh,...

Höre ich Zonen in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht,...

Offline Eisenmeile

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #83 am: 7.09.2026 | 17:34 »
Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist, wenn ich das schnell auf ein Blatt Papier male, während ich spiele. Und das könnte ich auch auf einem Plan mit Kästchen machen, also nehme ich lieber die Klarheit der Käsekästchen :-)

Es mag klarer sein, aber es dauert auch länger aufzuzeichnen (besonders wenn man noch etwas Details auf der Karte haben will, und nicht nur eine leere Ebene).

Und auch die Abwicklung ist schneller, besonders wenn ich mit großen Reichweiten hantiere (niemand macht es Spaß, wenn ein Spieler sein Zollmaßband auf 45 Zoll ausfährt, und versucht quer über das Spielfeld eine Entfernung auszumessen, ohne dabei die Hälfte der Figuren und Geländemerkmale runter zu wischen - da ist "der Bogen schießt 3 Zonen weit" deutlich besser in der Handhabung).

Offline Ninkasi

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #84 am: 7.09.2026 | 17:35 »
Da so viel in einen Wurf gepackt und dann muss ich jede Runde Ini auswürfeln :-\

Lifepath finde ich fast immer eine nette Idee, also sogar mit dem Gefängniswärter + Barde etc kamen direkt bei mir die Ideen hoch.
Vielleicht wäre an frühere Stelle drauf würfeln tatsächlich besser und 100% Null Reroll bin ich auch kein Freund von, aber lässt sich ja machen.

Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #85 am: Gestern um 14:18 »
Da so viel in einen Wurf gepackt und dann muss ich jede Runde Ini auswürfeln :-\

Lifepath finde ich fast immer eine nette Idee, also sogar mit dem Gefängniswärter + Barde etc kamen direkt bei mir die Ideen hoch.
Vielleicht wäre an frühere Stelle drauf würfeln tatsächlich besser und 100% Null Reroll bin ich auch kein Freund von, aber lässt sich ja machen.

Nach einer ganzen Reihe Probewürfeln steht für mich fest:

Entweder werden die Life Events zuerst gewürfelt

- weil die teilweise doch sehr enge Rahmen setzen was die Herkunft (Regional und Gesellschaftlich) angeht oder den Char schon recht deutlich in Richtung eines Berufes formulieren. Hier sollten Rerolls erlaubt sein (oder man wählt gleich aus was einem gefällt).

Oder man würfelt über die Life Events nur die Boni aus

- und (muss) kann sich selbst eine kleine Geschichte dazu ausdenken wie es dazu gekommen ist (die Tabellen bietet ja genügend Inspiration). Hier bräuchte es in meinen Augen dann keine Rerolls, da die Boni marginal ausfallen (außer man darf 3x das selbe steigern  >;D )
« Letzte Änderung: Gestern um 18:36 von Outsider »
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Offline unicum

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #86 am: Gestern um 14:45 »
Es mag klarer sein, aber es dauert auch länger aufzuzeichnen (besonders wenn man noch etwas Details auf der Karte haben will, und nicht nur eine leere Ebene).

Wenn du eine "Zonen-Karte" malst lässt du die Details einfach weg oder hast du da auch nur eine "leere Ebene" mit deinen Zonen drauf?

Und auch die Abwicklung ist schneller, besonders wenn ich mit großen Reichweiten hantiere (niemand macht es Spaß, wenn ein Spieler sein Zollmaßband auf 45 Zoll ausfährt, und versucht quer über das Spielfeld eine Entfernung auszumessen, ohne dabei die Hälfte der Figuren und Geländemerkmale runter zu wischen - da ist "der Bogen schießt 3 Zonen weit" deutlich besser in der Handhabung).

Ist Schnelligkeit das Ziel dabei? (und bezüglich des niemand,... also ich kenne da einige Leute die sowas durchaus feiern wenn man am Spieltisch steht und Figuren schubbst weil man mal ein Scharmützel spielt - in Warhammer eine recht einfach zu übertragende sache)

Mich reissen Zonen meistens aus der immersion raus weil etwas anderes daran gekoppelt ist: die Bewegungsweite, vieleicht schreibt Klatisch da noch etwas dazu (oder ich habs überlesen) - insbesondere finde ich es absolut abtörnen wenn die ganze Gruppe gleich schnell ist. Also wenn der Gnom mit seinen 90 cm gleich schnell von einer Zone in die andere kommt wie der Oger mit 250 cm,...

Online klatschi

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #87 am: Gestern um 20:13 »
@Outsider
Ja, ich denke, man kann das auch gut so machen, wie du vorschlägst, dass man einfach nur die Boni nimmt und sich was ausdenkt, manchmal reicht es ja schon, ein bisschen was abzuändern. Oder man macht es direkt nach Schritt 1. Ich stimme dir zu, dass die Boni nicht so krass sind, dass sie alles dominieren.
Aber zusammengefasst: Die Charaktererstellung gefällt mir persönlich doch sehr gut.

Was den Kampf angeht: ich verstehe, warum man nicht einen Wurf mit allen Konsequenzen machen will, das erhöht dann doch die Gefährlichkeit extrem. Wenn deine Aktion nur daraus besteht, eventuell auf die Fresse zu bekommen, ist das zwar sehr realistisch, kann aber auch zu Frust führen. Ein Ansagen von Sondermanövern vor der Aktion fände ich aber auch immersiver und schöner, zumal es eh immer eine Fall-Back-Lösung für 1 SL gäbe (Unbalance) - das könnte man auch so definieren: "Du hast nicht geschafft, was du machen wolltest, aber dein Versuch bringt den Gegner aus der Balance."

@Eisenmeile
Ja, dauert sicher länger, wobei ich mir nicht sicher bin: Wenn ich "nur" Kreise auf einer Map mache und sage: Hier ist Grob A, B, C, dann ist das auf einer Map mit Kästchen nicht viel schlimmer, klar, bei Räumen gehen die Zonen dann definitiv fixer. Und das, was @unicum sagt, unterstütze ich auch: Ich will da ne Differenzierung der Bewegungsreichweiten.
Man kann es halt nie allen Recht machen und mir mit Zonen definitiv nicht, aber so gehen die Geschmäcker auseinander.

@Ninkasi
ich finde, es wird gar nicht sooo viel in einen Wurf gepackt, oder wie meinst du das? Ein Wurf ist eine Attacke mit den dazugehörigen Manövern. Das ist nun auch nicht mehr als bei jedem anderen System...




10 - Combat & 11 - Wounds, Healing & Peril, Teil A - Teil B: Immer mitten in die Fresse rein!

Zuerst einmal muss ich mich korrigieren - Bast vom TBE Deutschland Discord hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich was verbaselt habe: Man macht Schaden entsprechend der Differenz der SL, aber alle erwürfelten SL stehen für Manöver zur Verfügung. Und: Man kann nur eines wählen, hat man einen Crit erwürfelt auch zwei.
Zitat
After winning an opposed roll in a melee or ranged attack, the attacker may select one Combat Maneuver and apply its effects immediately before determining the DoS and calculating damage. The attacker's rolled SLs must meet or exceed the Maneuver's SL requirement. The defender's SLs do not reduce the attacker's for this purpose. Rolled SLs include minimum SLs from Expertise and critical successes. For determining damage, the defender's SLs still reduce the attacker's to produce the Dos, which then adds to the weapon's base damage (see Chapter 11 - Wounds, Healing, & Perils). (p. 162)

Zweitens: Ich hab hier sicher einen oder anderen Fehler reingehauen. Erstens dient das Ganze dazu, das System zu erproben, aber leider ist der Urlaub vorbei und das ganze geschieht in der Mittagspause, zwischen Kinderbetreuung und während wir Nachwuchs in Form von 3 Katzen bekommen haben. Also gerne kommentieren und verbessern :-)

Zuerst schauen wir mal, ob die Orks es geschafft haben und unsere tapferen Helden überraschen können. Es wird ein Group Roll verglichen, Stealth der Orks vs. Perception der Helden. Dabei darf der GM festlegen, ob der höchste oder der niedrigste Wert als Referenzrahmen genommen wird (p. 37). In diesem Fall finde ich es recht eindeutig: Der niedrigste Stealth-Wert der Orks (sie sind ja alle gleich, daher ist es Wurst, aber im Prinzip… also 50) gegen den höchsten Perception-Wert der Gruppe (Aagenhart, 60).

Orks: 99 - Gruppe: 70
Beide haben es nicht geschafft, aber die Orks haben einen Critical Fail. Niemand gewinnt, aber im Fall dass ein Gewinner bestimmt werden müsste (wie hier), gewinnt der nicht-kritische Fail. Logisch. Unsere Helden entdecken die Orks, sowohl die Bewegung von C als auch das Schimmern von Sonnenlicht in der Rüstung von A und B.

Round 1 - Fight!
Initiative wird mit w10 + Ini-Bonus gewürfelt (Gegner würfeln normalerweise nicht und haben eine statische Initiative) und wir haben
Test - 13
A, B & C - 12
Aagenhart - 9
Otto der Oger - 3

Test
Test erkennt die vertrackte Situation - die Orks sitzen in den Bäumen und haben den Vorteil, der andere Ork ist zu weit weg, er kann ihn nicht chargen. Er entschließt sich, sich in die Büsche zu hauen und einen Angriff von der Seite zu starten sobald dies möglich ist. Er will sich durch das Rough Terrain zu seiner Rechten in das Obscured Terrain bewegen (also Movement + Run).
In Rough Terrain muss ich einen Athletics Roll schaffen, um nicht auf die Nase zu fliegen und Prone zu sein.
22 - Ui, sogar kritisch geschafft, also 5 SL. Bringt aber nix.

Ork AAAAARGH
A hat die Bewegung von Test gesehen, fokussiert sich aber auch Aagenhart und Otto.
Da Aagenhart leichter gerüstet aussieht und weil er vorhin „Achtung, Orks!“ gerufen hat, bekommt er den Pfeil ab.

Fernkampf läuft gegen Dodge, also schießt A und nimmt gleich mal 2 der 3 Favor, die sich die Orks durch die Position erarbeitet haben.
A hat 40+20 Favor = 60, gewürfelt: 31, also 3 SL  - Aagenhart hat Dodge 25, würfelt 61, es misslingt. Der Ork hat mit 3 SL gewonnen.
Hit Location ist 1=Body und 1 = Chest.
Er trifft Aagenhart in der Brust, da ist dieser aber gut gerüstet und bekommt 5 Schaden - 4 Armor = 1 Schaden.
Als Combat Maneuver steht dem Ork aber eigentlich nur Unbalance zur Verfügung: (kostet 1 SL), andere sind nur im Nahkampf erlaubt, benötigen eine spezifische Trefferzone (wie Disarm) oder mehr SLs (wie Pierce Armor, das mindestens 4 SL benötigt). Choose Location bräuchte 6 SL beim Kurzbogen, no Chance.
Also wird Aagenhart außer Balance geschossen, er bekommt auf den nächsten Test -20. Eklig.
Aagenhart würfelt den Wound Die und muss mit w10+Tougness gleich oder über die Anzahl der Wunden in einer Hit Location kommen. Das kann ich nicht nicht schaffen, daher sparen wir uns das.
Wir würfeln noch einen Würfel für die Pfeile der Orks, sagen wir mal, sie haben einen d8. 1, okay, A war wohl viel beim Jagen, der Ausrüstungswürfel sinkt auf d6.

Ork BUWWAAAAAAGH
B tut es seinem Kumpel gleich und feuert ebenfalls auf den aus der Balance gebrachten Aagenhart. Er nimmt den letzten Favor und ab geht es. Aagenhart bekommt -20 weil er aus der Balance gebracht wurde, dazu -20 weil er das zweite Mal dodged diese Runde.
B hat 40+10 Favor = 50, gewürfelt: 56, also nix  - Aagenhart hat Dodge 25, -40 ist die Hoffnung auf 1-5, würfelt 90, es misslingt spektakulär, aber der Pfeil ging eh fehl.
Der Ork würfelt ob die Pfeile ausgehen (4, nein).
Er lässt seinen Bogen fallen (umsonst) und überlegt, wie er am Ende der Runde dastehen will. Ich würde sagen, entweder er springt und rollt sich ab, dann darf er seine Waffe noch ziehen, oder er klettert. Der Ork, also ich, entscheidet sich, aus dem Baum zu hüpfen (ich verlange einen Athletics Roll um sich abzurollen, er würfelt eine 79, schafft es nicht und fällt Prone) und bekommt 1d6 Punkte non-lethal Wounds (ich sage jetzt einfach mal, die Orks waren auf gut 10 Fuß höhe). 3 Schaden, ich nehme die 9 als Hit Location - also am linken Bein.

Ork CHRAAAAAAGHHH
C sagt einen Delay an, um die Entwicklungen zu verfolgen.

Aagenhart
Aagenhart ruft Otto zu, dass der sich um den am Boden liegenden Ork kümmern soll, er kann den anderen im Baum mit dem Speer beharken.
Eine Bewegung in die Zone mit dem Baum ermöglicht mir, den Ork zu attackieren, da der Speer eine Reichweite von 1 hat. Da der Ork nur einen Bogen hat und im Baum hängt, gewähre ich ihm nur Dodge.
Aagenhart hat eine Attacke von 70, ich gebe noch 1 Favor aus und bekomme dadurch 80, bekomme nochmal +10 für Reach (habe also insgesamt eine 90), würfle eine 79. 7 SL - bääm! Der Ork hat Dodge 50, ich lege fest, dass er eine -10 bekommt, immerhin hängt er an einem Baum und er würfelt 71. Oh oh, das wird weh tun.

Zuerst einmal trifft Aagenhart den Ork am linken Bein, genauer gesagt an der Hüfte. Ich mache also schonmal 3+7 = 10 Schaden, dazu hat der Speer Piercing 1; der Ork hat 1+3 Rüstung, aber da die zweite für den Schildbonus ist, den er am Baum nicht hat, kommen die vollen 10 Schaden durch. Autsch. Was die SL angeht, hat der Spieler eine Idee. Er (also ich) fragt den GM (also mich), ob ein Trip bei einem auf dem Baum befindlichen Gegner heißen würde, dass er fällt und der GM sagt gönnerhaft „ja“. Nice, Trip kostet mit einem Speer 5 SL, kann ich mir also leisten.
Der Ork nimmt also eine 8er Wunde und dann nochmal w6 (5) non-lethal damage. Er würfelt seinen Wound Die und hat eine 4+1 Toughness - das ist drunter und er ist Impaired, was bei „Leg“ bedeutet, dass er Prone fällt.
Da 10 Schaden über der Hälfte des Death Threshholds ist, würfle ich einen Ferocity Check mit einem w6, komme ich über den Ferocity Wert, würde sich der Ork eher zurückziehen, es ist aber nur eine 2, also bleibt er (übrigens frage ich mich, warum Kampfmaschinen-Orks, die alles Lebendige hassen und voll die Kampfmaschinen sind, dasselbe Ferocity-Level haben wie beispielsweise ein erfahrener Bandit…)

Otto der Oger
Otto bewegt sich zu dem Gegner, der bereits Prone ist, und zwirbelt ihm seinen Maul rein. Mehr noch: Er sagt einen Charge an (hätte ich bei Aagenhart auch machen können, aber nachdem er zweimal beschossen wurde, fand ich es so passender. Außerdem sehen wir so den Unterschied).
Otto hat eine 70, weil er charged, bekommt er +20 durch den Charge und +20 weil der Gegner Prone ist, also insgesamt 110, er würfelt eine 30. Das ist Pech. Der Ork am Boden kann dodgen, er würfelt eine 39. 3 SL vs. 3 SL sagt uns, dass der Ork gewonnen hat, denn er hat höher gewürfelt. Otto hat alles in die Wucht des Schlages gelegt, doch der Ork ist zum rechten Zeitpunkt zur Seite gerollt.

Ork CHRAAAAAAGHHH
Otto ist zu weit weg von C, als dass dieser ihn Chargen könnte, denn obwohl er auf der Karte ganz nah ist, sind es doch 2 Zonen (und ich kann mit Charge nur eine Zone bewegen und dann, wenn ich in derselben Zone bin, in Engaged übergehen). Na, dann läuft der nun an Otto ran, um den Vorteil zu nutzen!

So sieht es auf der Battle Map gerade aus.





Round 2 - Fight More!

Test - 16
Aagenhart - 12 (bei Gleichstand schlagen Helden zuerst zu)
A, B & C - 12
Otto der Oger - 6

Test
Test sieht, dass die Idee doof war, eine Zangenbewegung zu vollführen, wenn der Rest wegläuft. „Scheiße“, ruft er und nimmt wieder die Beine in die Hand. Ich laufe durch’s Open Terrain, weil ich dann keinen Nachteil bekomme und es ändert nichts an der Frage, wie weit ich komme.

Aagenhart
Aagenhart schreit nach Test und dass Otto Hilfe braucht, während er den Ork vor sich am Boden mit dem Speer erledigen will.
Speer 70 + 20 vs. Prone +10 wegen 1 mehr Reach ist eine 100, 29 sind 2 SL; der Ork verteidigt mit Dodge 50, eine gewürfelte 18 bedeutet 1 SL, Aagenhart trifft zwar (erneut am linken Bein!!, diesmal aber am Schienbein, das ist wichtig für die Story) und macht nur 4 Schaden (die 1 Rüstung wird erneut ignoriert, weil Piercing 1). Die 1 SL nutze ich, im den Ork aus der Balance zu bringen und er bekommt -20 auf den nächsten Test.
Der Ork würfelt den Wound Die, immerhin hat er nun 14 Schaden in der Bein-Location und würfelt eine 1 (+1 Toughness), ist also wieder Impaired. Da es das zweite Impairment am Bein ist, fällt er in Shock (ist dabei nicht bewusstlos, das nur beim Shock in der Kopf-Region) und zwar für 1 Minute, weil ich eine 1 gewürfelt habe. Kinder: je höher ihr den Wound Die würfelt, desto besser, aber wenn ihr es nicht schafft, dann würfelt lieber gleich die 1. Ich verstehe, dass es leichter ist, die Werte direkt vom Würfelwurf abzulesen, aber das ist für mich erst einmal unintuitiv.
Egal, der Ork ist in Shock für 10 Kampfrunden, den können wir also rausnehmen. Tschüss, AAAAARGH!

Ork BUWWAAAAAAGH
B will aus Prone aufstehen und muss dazu einen Athletics-Check machen, aber mit -10, weil Otto der Oger im Nahkampf steht. Sammle ich dabei sogar 5SL, hat es mich keine Aktion gekostet. B würfelt eine 38, nur 3 SL, es war also seine Aktion. Der Orkspieler (ich) fleht den GM (mich) mit großen Augen an, ob er für die 3 SL zumindest eine Waffe ziehen dürfe. Im Spiel würde ich jetzt sagen: Come on, nimmt dir entweder Schild oder Waffe, aber wir wollen ja das Spiel lernen, also: Nix da!

Ork CHRAAAAAAGHHH
Dieser Ork ist nun im Nahkampf mit Otto, und Kumpel B ist auch dabei. Weil die Orks Otto outnumbern, bekommen sie einen Bonus von +20 auf die Attacke, Otto darf aber gegen alle defekten.
Wichtig: Mehrere Ranged Attacks gegen einen Charakter geben keinen Bonus, aber einen Malus bei der Defense. Mehrere Melee Attacks gegen einen Charakter geben einen Bonus bei der Attacke, aber keinen bei Defense.
Der Ork hat eine Attacke von 50+20=70, würfelt eine 56 und hat 5 SL. Otto verteidigt mit dem Maul, hat 70-20 (wegen Unwieldy) und würfelt eine 63. Das war nix, Otto, und der Streitkolben kracht auf den Bizeps des rechten Arms. Da hat Otto Scale Armor, also 6 AP und erleidet dadurch nur 4+5-6 = 3 Wunden. Der Ork ärgert sich, schaut in die Liste der Kampfmanöver und entscheidet sich für einen Disarm, da er ja am Arm getroffen hat, aber bei zweihändigen Waffen würde das 7 SL kostet. Oh je, also doch nicht - ich könnte jetzt auf’s Bein umlegen (kostet 3 AP) oder ich gebe meinem Streitkolben für 4 AP Piercing 3. Ich mache zweiteres und somit erhält Otto immerhin 6 Wunden.
Er würfelt seinen Wound Die mit Toughness 1 und kommt auf 4+1 ‎ = 5, nicht genug, oh je. Otto ist Impaired, was bedeutet, dass er die Waffe fallen lässt.
Ein Wechselbad der Gefühle, die Waffe ist da, die Waffe ist weg, dann ist sie doch da und dann doch weg.
Aber Moment, Hoffnung keimt auf. Kann ich dafür Favor verwenden?
Nein.
Oh.

Otto der Oger
Mit Schmerzen im Arm will Otto seine Waffe aufheben, da ich dafür aber gerade keine Regel finde - ich denke mal, dass das im Kampf schwerer wäre - beschließe ich, dass Otto dem Ork, immerhin ein schlecht gelaunter Vetter, ins Gesicht spuckt und auf Orkisch brüllt: „Ich brauche keine Waffe, um deinen Kopf abzureißen!“ Wir haben ein „Taunt your Foe“ und Otto hat Intimidate 65. Der Ork hat nur eine Willpower von 35, aber Otto will sichergehen und legt noch einen Favor nach (+10) - er würfelt 42, der Ork 57, das bedeutet, es gelingt mit 4 SL. Der Ork bekommt beim nächsten Check also -10, weitere -10 pro 3 DoS, also insgesamt -20.

So schaut die Karte nun aus



Round 3 - Finish Them!
Test - 14
B & C - 12
Aagenhart - 10
Otto der Oger - 3

Test
Der große Moment ist gekommen, Test kann sich am Kampfgeschehen beteiligen, nachdem ich als Spieler mich selbst ins Abseits geschossen habe.
Ein Charge später ist Test im Nahkampf mit dem noch etwas eingeschüchterten Ork und greift mit seinem Scimitar an.
Das wäre dann 70+20 (Charge)+20 (Überzahl) = 110, gewürfelt wird eine 63, 6 SL. Der Ork verteidigt mit seinem Streitkolben, hat eine 50-20 durch die Einschüchterung von Otto, was nur noch eine mickrige 30 ist. Er würfelt eine 25, immerhin 2 SL, was bedeutet, dass die Attacke von Test trifft, ich ihm an der Brust treffe und zwar mit 4+4 Schaden (6SL-2SL) und mir noch 6 SL für ein Manöver zur Verfügung stehen. Da der Ork hier sehr gut gepanzert ist und einen Schild hat, entscheidet sich Test für Circumenvent Shield (kostet 3 SL) und ignoriert den Schildbonus (Piercing hätte dasselbe Ergebnis gehabt, egal). Wir machen am Ende also 5 Wunden auf der Brust und unser Ork würfelt Toughness: 3+1 ‎ = 4, das ist zu wenig, er ist Impaired. Bei der Brust bedeutet dies, dass er einen Endurance-Check machen muss, um nicht sofort für 3 Minuten (weil 3 gewürfelt) in Shock zu verfallen. Mit einer Endurance von 50 und einem Wurfergebnis von 18 ist das dem Ork aber wurst!

Ork BUWWAAAAAAGH
B hat keine Waffe, Otto hat keine Waffe: Wir kämpfen also ohne Waffen und versuchen, den guten Otto zu grappeln.
Wir schlagen also mit Might zu, aber war da nicht irgendwas in den Regeln davor?
Zitat
MIGHT - Fists, kicks, grappling, and performing general feats of strength. Might attacks and defenses are at -20 against an armed foe. They do non-lethal damage. Might rolls used in a grapple give a bonus to the larger participant of +20 per larger Size category. (p. 30)

Alles gut, die einzelnen Punkte sind hier nochmal in den Kampfregeln aufgeführt also nix übersehen. Hätte man sich davor tatsächlich sparen können, aber gut.
So, wir attackieren also Might 50+20 durch Überzahl des Orks gegen Might 25 von Otto. Der Ork würfelt eine 29, Otto eine 62, das bedeutet, die Attacke geht durch, aber sie hat nicht genügend SL, um den Gegner zu grappeln (nur 2 SL, Grapple bräuchte 3). Otto bekommt 0+2 Non-Lethal Damage an die Hüfte, da müssen wir auch keinen Wound Die würfeln. Ein blauer Fleck wird wohl zurückbleiben, doch der Ork Unbalanced unseren guten Otto auch, so dass der -20 auf den nächsten test bekommt, weil er aus dem Gleichgewicht kommt.

Ork CHRAAAAAAGHHH
Dieser Ork hat gerade einen heftigen Schlag auf die Brust bekommen und wird sich erwehren.
er hat eine Attacke von 50 und bekommt keine weiteren Boni, Test verteidigt mit seinem Scimitar (70). Die Ergebnisse: Ork 98, Test 86, beide machen verrückte Dance Moves aber mehr kommt nicht raus.

Aagenhart
Mit einem Satz nach vorne Charged Aagenhart C, weil 2 gegen 1 ist genau das, was Aagenhart als fairen Kampf sehen würde. Otto zählt nicht, der hat keine Waffe und lässt sich Boxen.
70+20 (Charge)+10 (Reach)+20 (Überzahl) vs. Defense 50 vom Ork. Ich würfle für die Attacke eine 23 und für die Verteidigung eine 89, getroffen, aber nicht gut. Dafür geht es wieder auf den Körper, was gut ist, weil da hat der Ork schon Schaden, dafür diesmal in den Unterleib, was gar nicht so wichtig ist, Orks sind bei TBE eh impotent. 3+2 =5 Schaden, die 2 SL kann ich aber nichtmal für irgendwas richtig geiles ausgeben, meh. Also bring ich ihn ein wenig aus der Balance, er erhält -20 bei der nächste Attacke. Der Schaden verpufft in der Rüstung von 6. Schlechter Aagenhart.

Otto der Oger
Otto ist sich nicht sicher was er machen soll, er würde gerne seinen Mace aufheben, aber da ich keine Regeln dafür finde (mein Gegner muss sich ja quasi nur draufstehen, um das zu erschweren), ziehe ich den Dolch und attackiere sofort damit. Das ist ein Malus von -20 auf die Attacke, oh je.
Also: Melee Light (40) - 20 (gezogen und attackiert) - 20 (Unbalanced) vs. Dodge 50. Eine Hail Mary Attack. Warum mache ich das eigentlich? Keine Ahnung.  Otto würfelt: eine 42. Der Ork eine 63. Nix passiert.
Ich hätte einfach den Maul aufheben sollen and be done with it.




Round 4 - No really… FINISH THEM!
Aagenhart - 15
Test - 14
B & C - 12
Otto der Oger - 6

Jetzt gibt Aagenhart nochmal alles und will sehen, ob er nicht doch noch was gescheites machen kann.
Da ich schon im Nahkampf bin, würfle ich ohne Charge-Bonus, also 70+10 (Reach)+20 (Überzahl) ist immer noch eine 100 vs. Defense 50 vom Ork. Ich würfle für die Attacke eine 88 und für die Verteidigung eine 22, what the fuck, Funken sprühen, als die beiden Crits aufeinanderprallen, und es steht 11 SL vs. 5 SL, also eine Differenz von 6 SL, was bedeutet, dass Aagenhart knallend geile 9 Schaden in die Hüfte auf der Rechten Seite zwiebelt. Da er insgesamt 2 Kampfmanöver für 11 SL kaufen darf, mache ich erst einmal Circumvent Shield (kostet mit dem Speer 3), dank Piercing hat der Ork dann keine Schadensreduktion mehr - es gehen die vollen 9 Schaden durch. Das zweite Combat Manöver wird dann Trip, das kostet 5 und der Ork bricht zu Boden. Ich würfel mal den Wound Die, eine 9+1 ‎ = 10, der Kerl will einfach nicht geschockt werden. Herrjemine, dafür muss er aber Ferocity testen, und er würfelt eine 1. Na gut… dann machen wir halt weiter mit dir!

Test
Test war mal Dieb. Und als Dieb hat er gelernt, dass der beste Gegner ein Gegner am Boden ist, wenn man mit seinem Kumpel drauf einkloppt.
Wir testen mit dem Scimitar 70+20 (Überzahl) + 20 (Prone) vs. 50 Verteidigung. Angriffswurf 58 (geschafft, 5 SL) gegen 88 (nicht geschafft, Crit Fail, was die SL von Test auf 6 erhöht). DoS ist 6, der Scimitar macht also schöne 10 Schaden, erneut ins Rechte Bein, was mir zugute kommt, denn dadurch ist der Ork nun über seine 15 Death Threshold und tot.
Ich entscheide, dass Ork B nun sofort einen Ferocity Check würfeln muss, mit -1, weil alleine. Er würfelt eine 6 und flieht.

Ich breche den Kampf hier ab. Die Helden machen den Ork nieder.


Ein Zwischenfazit zum Kampf:
Es geht eigentlich schneller als gedacht, sobald man die Manöver einigermaßen im Blick hat. Meistens kann man eh nicht alle machen, von daher denke ich auch, dass das schnell drin ist, wenn man ein paar Kämpfe hinter sich hat. Die SL sind gut und hoch angesetzt, da muss man schon gut gewürfelt haben, dass das klappt. Gleichzeitig hält man mehr aus, als gedacht, ich hätte irgendwie damit gerechnet, dass man dem Gegner gerne mal 6-8 Schaden reinwürgt, es ist schon deutlich weniger.
Mir gefällt der Kampf im großen und Ganzen schon gut. Ich habe schon den Eindruck, dass die Entscheidungen der Spieler wirklich eine Rolle spielen und die Manöver sind schon wichtig und hilfreich. Wie jeder Kampf mit der Standardkombination Bewegung und Aktion fühlt es sich irgendwann statisch an (da bin ich von PF2 einfach mehr gewohnt inzwischen), aber es ist nicht so, dass mir die Optionen ausgegangen wären.
Was mich verwundert hat sind die Werte der Orks, „they are biological war machines, bred for carnage“ - but are they? Mich wundern die Werte, wenn man gleichzeitig gesagt bekommt, dass Spielercharaktere schon ne 70 in den Hauptskills haben sollten.
Das Kampfsystem hat aber auch Elemente, die ich einfach weglassen würde. Ganz vorne: Die genauere Bestimmung der Hit Location. Wie das Buch selbst sagt:
Zitat
The detailed location and "type of injury" in a wound description are mostly for narrative flavor. There is no mechanical difference between a stab, slash, burn, crush, or any other type of damage; nor is there a mechanical difference between a wounded Hand or a wounded Elbow, as they are both functionally just separate Arm wounds. Although wounds are recorded in detail, they can be interpreted somewhat abstractly, too. For example, a 6-point non-lethal bash to the leg that impairs you might be recorded as a "shattered leg". It has no additional mechanical effects, but it helps picture and portray the injury in play. (p. 172)

Das ist also verschwendete Liebesmühe, um sich darüber Gedanken zu machen, was genau getroffen wird. So viel Fantasie habe ich noch.

Ich würde da gerne mehr Kämpfe sehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedliche Monstertypen so drauf sind.

Beim nächsten Mal schauen wir uns noch die Wunden und Heilung genauer an, und dann geht es weiter zu Travel und Intrigue :-)

Online cyrion

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #88 am: Gestern um 20:46 »
 :d

Ich konnte dir gut folgen, hab das Kapitel auch schon gelesen. Es geht wirklich verdammt schnell.

Orks: Vielleicht gibt es ja auch noch stärkere Vertretter. ;D

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #89 am: Gestern um 22:00 »
Vielen Dank! Durch das anschauliche Beispiel kriegt man eine gute Vorstellung davon wie ein Kampf ablaufen könnte.
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