Grundsätzlich soll da bitte jeder so verfahren, wie es dem Spielvergnügen am dienlichsten erscheint.
Ich persönlich mag Vorteil/Nachteil nicht, weil ich das zu unverbindlich finde. Plötzlich wiegen alle Situationsbedingungen gleich.
Advantage/Disadvantage ist für faule DMs.
Das mag sogar sein, so ein bisschen keimt bei mir die gleiche Reaktion, aber das finde ich gar nicht schlimm, denn das hat auch dafür gesorgt,
dass wir mit unserem Hobby die schummrige Geek-Ecke verlassen konnten.
![Sneaky 8]](https://www.tanelorn.net/Smileys/default/sneaky.gif)
Aber ich bin kein Newbie, der mit möglichst einfacher Abwicklung geködert werden muss, sondern jemand der gerne spielt und auch Freude an der "Abwicklung" hat und deshalb:
Ich mag die Einrechnung einzelner Boni und Mali durchaus, wobei ich da auch nicht jeden kleinsten Stuss zusammenrechne. (schlechte Erinnerungen an Shadowrun 2 kommen auf)
Für mich muss es "hinreichend genau" sein.
In unseren Runden haben wir da folgende Regelungen:
1. Es werden nur wesentliche Faktoren berücksichtigt.
2. Der Spieler rechnet alle den Charakter treffenden Faktoren zusammen und nimmt diese in seinen Wurf.
3. Der Spielleiter rechnet alle Situationsbedingten Umgebungsfaktoren zusammen und diese in die Schwierigkeit des Wurfes mit ein.
Das ging immer recht zügig und meistens ermittelt man die Faktoren auch nur einmal in jeder Szene.
Für den Spielleiter hilft ein Sichtschirm, der das zusammenfasst.
Für den Spieler hilft ein Charakterdokument, der die wesentlichen Faktoren zusammenfasst.
Und natürlich: Am Anfang mag der Kram etwas die Abwicklung ausbremsen, aber wenn man ein System öfter spielt, geht das flüssig von der Hand.
Da wird dann auch belohnt, dass man nicht ständig das System wechselt.