Es geht wohl auch darum, dass sich das Verhältnis auch verschiebt, je nachdem wie kompetent der Charakter schon ist.
Ich glaube nicht, dass es das wirklich macht.
Ein kompetenterer Charakter wird mit schwierigeren Aufgaben konfrontiert werden.
Ein besserer Angriff trifft auf bessere Verteidigung, mehr Schaden auf mehr Rüstung/Panzerung, mehr Geld auf höhere Kosten, etc.
Es gibt eine Youtube Sendung (Link hab ich leider verloren), die sehr genau vorrechnet, dass bei D&D die höheren Spielwerte fast immer auf proportional höhere Schwierigkeiten treffen, so dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten auf dem Würfel recht gleich bleiben.
Bist Du in einem Gebiet wenig kompetent und die Aufgabe ist schwierig / der Gegner ist kompetent, musst Du 15 oder mehr würfeln.
Bist Du in einem Gebiet kompetent und die Aufgabe ist schwierig / der Gegner ist kompetent, musst Du 10 oder mehr würfeln.
Bist Du in einem Gebiet kompetent und die Aufgabe ist mittelmäßig schwer / der Gegner ist wenig kompetent, musst Du 5 oder mehr würfeln.
Diese Matrix funktioniert in etwa bis Stufe 10 (bei einigen Klassen auch noch etwas weiter), dann kommt bei D&D ein Wendepunkt, wo die Balance kippt...
Aber generell: Es bleibt im Spiel immer gleich schwer. Erfolg wird weder leichter noch unwahrscheinlicher.