Auch wenn ich den Storyarc um den Doc nicht mag, die Szene ist sehr geil und für seine letzte Forderung habe ich ihn hart gefeiert. 
Auch wenn es erst nicht so ausgegangen ist wie gedacht.
Okay, habe den Film nun durch. ... "Selbstverständlich tun wir das." ist mE eigtl der beste Satz, mit dem der Film - und damit die Reihe - enden kann. Das lässt mich im besten Sinne gesättigt zurück.
Der "Pillendreh" (ich verklausliere das, weil ja vielleicht noch jemand gucken möchte) schrammt hart am Suspension of Disbelief, er ist mE wie dargestellt einfach zu wirkungsvoll; ich möchte ihn daher lieber als Metapher verstanden wissen.
Insgesamt kann man die Reihe als Metapher sehen. Es sind eben aufwändig gedrehte Filme und zu dreiviertel von Danny Boyle, der auch einen Anspruch hat, statt einfach B-Movies, denen es um Action und Gore geht. Viele Kritiken der Filme haben mE einen zu starken Fokus auf Genre-bezogene Kritik. Ich bin gespannt, wie sich 28 Weeks langfristig einreiht: Danny Boyle war dort ja nur einer der Executive Producer, dh er hatte nur bedingt Einfluss.
Ich glaube, das einzige, was mir an den beiden 28 Years Later nicht gefallen hat, war die starke - und dann im zweiten Teil im Wesentlichen wieder vergesssene - Evolutionierung der Rage-Zombies. Im ersten Years gab es neben den wenigen Alphas ja noch die Furzer, Kriecher und hasse nicht gesehen. - ich gebe die Bezeichnungen schon falsch wieder, weil ich sie vergessen habe, wie auch der zweite Years sie wieder vergessen hat. Sie sind auch wirklich nicht nötig, die sind eben nur platte Zombie-Monster-Ekel-Show. Hätte man gleich ganz weglassen können, vielleicht die so seltenen Alphas noch etwas stärker mystifizieren. Das wäre weniger Evolutionskeule gewesen.
Meine Güte, ist das eine unhollywoodianische Zombiefilmreihe!