Autor Thema: Filme und Serien - Smalltalk  (Gelesen 1418754 mal)

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Online Andropinis

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12325 am: 10.01.2026 | 22:02 »
Neben dem albernen Disney-Humor war DAS übrigens für mich der Hauptgrund, warum ich Rogue One extrem zum kotzen fand.

Rogue One hat dafür eine der besten Vader Szenen.  :gasmaskerly:
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George R.R. Martin

Offline Ludovico

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12326 am: 10.01.2026 | 22:37 »
Zu Top Secret eine Anmerkung: Es ist einer der ersten Filme von Zucker/Abrahams/Zucker, den Produzenten von Die Nackte Kanone und Die Unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug.
Das dürfte dann auch die Darstellung der DDR und den Humor erklären.
Toller Film!

Offline Edgar Allan Poe

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12327 am: 10.01.2026 | 22:46 »
Rogue One hat dafür eine der besten Vader Szenen.  :gasmaskerly:

Dem stimme ich sogar zu.
Den Akkusativ zu nutzen ist sexy.

Offline Talasha

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12328 am: 10.01.2026 | 23:49 »
Rogue One hat dafür eine der besten Vader Szenen.  :gasmaskerly:

Oh ja, die alte Dramaqueen hat sogar ihr Lebenserhaltungssystem ausgeschaltet für einen besseren Auftritt.

Zitat
Das grundlegende Problem ist, dass man die Kultur der Yautja überhaupt erklären will bzw. dass die Hauptfigur dies notwendig macht. Warum muss man immer alles, also den Predator, Boba Fett oder gar das Alien erklären, und schlimmer noch vermenschlichen?
Erklären ist ja nicht schlimm wenn es ordentlich gemacht wird(Das ist der Weg), aber bei Boba Fett.... Herrje.... netter Mafiaboss okay aber dummer netter Mafiaboss mit zuviel Testosteron ist halt nicht so prickelnd.
« Letzte Änderung: 10.01.2026 | 23:58 von Talasha »
"Haben Sie Bücher zu Pawlows Hunden und Schrödingers Katze?"
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Offline Mr Grudenko

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12329 am: 11.01.2026 | 17:54 »
The Keep. Ein paar Nazis nehmen während des 2. Weltkriegs ein Schloss in Rumänien in Besitz, und setzen dabei ein uraltes Übel frei.


Bei dem Film hatte ich das Gefühl, dass da mindestens 30 Minuten mit "Soldaten kriegen Bunkerkoller und werden von sich immer deutlicher manifestierenden Monster (und ab und zu auch von Partisanen) gekillt". Außerdem noch ein oder zwei Szenen mit Scott Glen, in denen deutlicher wird, dass er halt nicht aus der Nachbarschaft ist und eine persönliche Rechnung zu begleichen hat, egal wieviele Menschen dabei umkommen.
History has a cruel way with optimism
(Simon Schama)

Offline Outsider

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12330 am: Heute um 00:11 »
Das Boot (Serie v. 2018 ff. 4 Staffeln)

Ziemlich enttäuschend und ein Etikettenschwindel könnte man meinen.

"Der Dialog", "Die Überläufer" oder "Der Spion" wären deutlich besser und weniger irreführende Titel gewesen. Insgesamt dreht sich die Serie mehr darüber wer alles Überlaufen will und wer welche Geheimnisse mitnimmt oder sie dem Feind verrät. Gefühlt (ich habe jetzt keine Zeit gestoppt) nimmt der Part in dem es um U-Boote geht vielleicht 1/5 der Sendezeit ein, verteilt in homöopathischen Dosen über alle Folgen. Mal hier ein Schnipsel, mal da ein Schnipsel. Im Grunde genommen sind Staffel 1 und 2 ein Handlungsstrang, Staffel 3 steht relativ alleine da, da alle Grundsteine die dort gelegt werden (und Hoffnung machten) in der 4. Staffel faktisch nicht existieren. Die Mannschaft wird wegen Subordination fast vollständig ausgetauscht und das U-Boot in einer kompletten Schwachsinnsaktion relativ schnell versenkt die eigentlich nur dafür da war ein Großteil des Casts loszuwerden, damit man wieder das Intrigenspiel um die SS, Gestapo, Marine und das geplante Attentat weiterspinnen kann.

Während in Staffel 1 und 2 noch die Handlung um die Verfolgung von Juden in Frankreich durch die Gestapo im Mittelpunkt steht, versucht Staffel 3 ein wenig ein Spionagethriller meets Casablanca zu sein. Die vierte Staffel ist dann grob gesagt die Handlung um den Versuch eines "Staufenberg-Attentats" durch die Marine im Jahr 1943.

Wenn es um U-Boote geht, dann meist um desillusionierte, im Zank liegende Mannschaften von denen die einen Nazi-Fanatiker-Hardliner und Denunzianten sind, während die anderen am liebsten sofort Desertieren und überlaufen wollen.

Dass die Serie es auch anders kann zeigt sie an dem britischen Zerstörer in Staffel 3. Was war das für ein Genuss, eine an einem Strang ziehende Mannschaft zu sehen, ohne Intrigen, Verrat, rumgejammere oder ständige Depristimmung. Selbst die Mannschaft hatte Spannungen (ein wenig wie Moby Dick). Der Kapitän hat seinen Sohn bei einer Konvoifahrt verloren und ist jetzt so besessen von seiner Jagd auf deutsche U-Boote, dass er alles andere darüber vergisst, sich, die Sicherheit seiner Konvois, ja selbst die Sicherheit seiner Mannschaft. Dem gegenüber steht ein junger Offizier der es wagt den Kommandanten auf diesen Umstand hinzuweisen und zu protestieren und die beiden finden über die Zeit einen Weg damit umzugehen. Aber der Storyarc ist gut geschrieben und die Charaktere sind mir um Längen sympathischer gewesen als ein Großteil der gezeigten deutschen U-Boot-Besatzungen.

Ein besonderer Minuspunkt gibt es für Wilson Gonzales Ochsenknechts auftritt als „Nudel“ in Staffel 4. Mein Gott wie kann man nur so jemanden diese Rolle geben. Aber gut, passt vielleicht, er ist Teil einer runtegerockten faktisch desertierten U-Boot-Mannschaft und hat vielleicht 5 Minuten Screentime und zwei gesprochene Sätze in denen er seinen Namen erklären darf YAY!!

Ganz ohne U-Boote wäre die Serie wahrscheinlich besser gewesen, so als Spionage- / Intrigen- / Liebesdrama im dritten Reich.

1 von 5 Sternen.
« Letzte Änderung: Heute um 00:24 von Outsider »
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Offline Outsider

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12331 am: Heute um 00:23 »
Willow (1988)

Der Film läuft zurzeit auf Disney+ und ist erstaunlich gut gealtert. Ich bin immer wieder überrascht wie viel Liebe ins Detail gesteckt wird. Das Peck-Dorf ist ein optischer Hochgenuss und das alles ohne CGI. Die Handlung ist auch weniger schnell erzählt, die Bilder ruhiger und alles wirkt insgesamt einfacher, ohne viel Schnörkel und Tamtam. Die Kostüme gefallen mit ausgesprochen gut und ein Großteil des Casts macht seine Sache richtig gut. Den Film kann man sich auch heute noch sehr gut anschauen. Der Film schafft es auf gute Weise vermeintlich schwächere Charaktere bestens in Szene zu setzen, so dass sie nirgends wie Ballast oder überflüssig wirken.

Für sein Alter eine 10/10
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Offline korknadel

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12332 am: Heute um 09:10 »
Aufgrund meiner intensiven Hârnworld-Lektüre im letzten Quartal 25 habe ich letzthin "The Last Kingdom" geschaut. Fand das sehr unterhaltsam und passt für mein Empfinden tatsächlich auf Hârnwolrd wie Arsch auf Eimer.

Davon wiederum inspiriert habe ich dann aber mal in "Vikings" reingeschaut, eine Serie, um die ich bis dahin einen großen Bogen gemacht hatte, weil Trailer und Stills bei mir immer den Eindruck erweckt haben, es handle sich da um ein reines Testosteronfest. War nach der ersten Folge sehr erstaunt, dass die Serie im Gegenteil sehr ruhig und differenziert erzählt. Hat mir sehr gut gefallen.

Inzwischen bin ich in der fünften Staffel und kann schon mal festhalten: Es ist schon einzigartig, wie "Vikings" es ab der 4. Staffel hinkriegt, sich schrittweise selbst zu zerlegen. Alle Verschlechterungen in der vierten Staffel, werden in der fünften mit Begeisterung aufgegriffen, und es wird noch eins draufgesetzt. Immer mehr dummes Gepose, auch einige Aspekte der Schlachten und Kämpfe werden absurder, immer wieder wenig zielführende Sexszenen in Liebesromanoptik, abstruses Klamottendesign und immer weniger Sorgfalt bei den Kulissen und Dekor, bei denen sie sich immer öfter um ein paar Jahrhunderte vertun. Noch macht es weiterhin Spaß, aber eher, weil man wissen will, wie es weitergeht, und auf Ebene von guilty pleasure zur hirntoten, totalerschöpften Feierabendberieselung.
Hipster

Otherland Buchhandlung Rumspielstilziels und korknadels SF- und Fantasy-Buchladen in Berlin.

Offline Edgar Allan Poe

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12333 am: Heute um 16:20 »
Vikings endete für mich mit dem Tod Ragnars. Eventuell noch die Rache der Söhne dazu. Den Rest brauchte ich nicht.
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Offline Namo

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12334 am: Heute um 20:20 »
Ging mir leider auch so. Wir haben zwar die ganze Serie geschaut, aber sie wurde trotz kleiner Highlights und immer wieder toller Charaktere nach und nach schlechter. Fand ich sehr schade, auch wenn sie dadurch stellenweise schön unkonventionell war.