Ich entdecke wieder die Oldies für mich. Nach Dirty Harry 1 habe ich mir nun In der Hitze der Nacht mit Sidney Poitiers angesehen.
Der Film ist von 1967 und ist näherungsweise ein Streifen um ein ungleiches Cop-Duo. Aber er ist noch mehr.
In einer Kleinstadt im Süden der USA wird ein erfolgreicher Geschäftsmann ermordet aufgefunden. In der selben Nacht wird am Bahnhof ein Schwarzer festgenommen, der bloß auf seinen Zug wartete.
Die Polizei dachte schon, den Schuldigen zu haben, als sich der Verdächtige als Polizist und Mitglied des FBI ausweist, der auf Mordermittlungen spezialisiert ist.
Der Polizeichef steht unter erheblichen Druck des Bürgermeisters, den Mord aufzuklären und somit arbeitet er mit Virgil Tibbs (Poitier) zusammen.
Dabei zeigt er die Südstaaten von einer sehr dreckigen rassistischen Seite. Also, wer in der Hinsicht sensibel ist und auch mit dem N-Wort Probleme hat (was hier aus gutem Grund nicht geändert wurde), der sollte um den Film einen Bogen machen.
Was ich vor allem an diesem Film schätze, ist, dass er wie eine Zeitreise wirkt. Anders als das Remake zeigt das Bild eine echte US-Kleinstadt in 1967 (deshalb auch gerade wieder mein Faible für Oldies wie Dirty Harry).
Dazu kommen noch die Leistungen der Schauspieler, die den Film tragen. Kein CGI oder sonstige Spezialeffekte stören.
Und diese Schauspieler sind gut. Poitier ist großartig (der Mann kann mit den Augen mehr sagen, als andere mit tausend Worten) und mit Rod Steiger hat er einen wahnsinnig guten Gegenpart.