Autor Thema: Ein erster Eindruck ...  (Gelesen 153588 mal)

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Offline ManuFS

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #75 am: 12.11.2011 | 12:02 »
Puh *Schweiss von der Stirn wisch* Danke! ;D
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Offline Boni

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #76 am: 12.11.2011 | 12:18 »
Desolation spielt in einer vergleichsweise typischen 0815-Fantasywelt. Nach der Apokalypse.  :)

Wobei ich das 08/15 nicht komplett unterschreiben würde. Die Welt besteht zwar schon aus einigen Standard-Versatzstücken, die aber wirklich gut miteinander kombiniert wurden. Ich würde das Setting auch vor der Nacht des Feuers spielen.
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Offline Green Goblin

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #77 am: 16.11.2011 | 20:07 »
so, nach dem vielen lob, daß ich bisher über den abenteuerband blod in ferelden für das dragon age rpg gelesen habe, halte ich ihn nun auch in den händen. und bin begeistert. drei ausgearbeitete abenteuer. alle drei unterschiedlich. und alle drei ziemlich gut. im ersten wird klar, was die autoren unter dark fantasy verstehen: keine schwarz-weisse welt, sondern eine in der die charaktere entscheidungen treffen und dann mit den konsequenzen dieser entscheidungen (die hart sein können) leben müssen. das zweite ist so ein bischen hintergrunderweiterung für die spieler, horizonterweiterung für die charaktere und wieder wahlmöglichkeiten und deren konsequenzen. und das dritte ist so im stile von harlekin bei shadowrun, ein kampagnenbogen, der, um richtig zu wirken, nicht in einem stück gespielt werden dürfte, sondern mit reichlich zwischenstücken gespickt erst seine wirkung entfaltet. ich bin sehr glücklich mit diesem band, halte ihn für einen der besten abenteuerbände, die ich mein eigen nennen darf, er ist meiner meinung nach auch gut z.b. nach midnight oder warhammer zu importieren, ne sehr sehr runde sache.

Offline Destroy all Monsters

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #78 am: 24.11.2011 | 12:07 »
Ich habe gestern Abend noch schnell einen (längeren) Blick in Madness at Gardmore Abbey geworfen und bin recht angetan. Mal sehen, ob ich es noch im gute Kaufabenteuer Thread unterbringe  ;)

Das Abenteuer ist ein großer Dungeoncrawl mit verschiedenen Ebenen, die von unterschiedlichen Fraktionen bewohnt/heimgesucht werden. Dabei wird vor allem auf den mit Dungeons unerfahrenen SL Rücksicht genommen und recht deutlich erklärt, dass es durchaus im Rahmen des Möglichen liegt und ggf. sinnvoll ist, mit einigen Anführern der Fraktionen zu verhandeln oder kurzzeitige (oder längerfristige?) Bündnisse zu schmieden. Auch wenn die Motive einzelner Anführer und Ziele der Fraktionen nicht unbedingt immer überraschend sind, sind da doch einige clevere Kleinigkeiten enthalten.

Es gibt verschiedene Auftraggeber, genannt Sponsoren, die aus unterschiedlichen Gründen die Gruppe beauftragen können, etwas im verfallenen Bahamut-Kloster zu unternehmen. Dabei stolpert die Gruppe über Teile eines sehr mächtigen Artefakts, dessen Rekonstruktion der Kernpunkt der Abenteuer in und um Gardmore Abbey ist. Daneben gibt es ein halbes Dutzend weitere, kleine Adventure-Hooks.

Über die Qualität der Kämpfe kann ich nichts sagen (zu lange keine 4E mehr gespielt), aber erfreulicherweise sind eine ganze Menge an Skillchallenges vorgesehen. Das gesamte Abenteuer ist auf ungefähr 10 bis 12 Spielsitzungen angelegt und erscheint mir vom ersten Eindruck her sehr spannend zu sein.
Don`t you know I`m paranoid of blondes?

Offline Waldgeist

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #79 am: 24.11.2011 | 12:17 »
... zur Charaktererschaffung von Der Eine Ring ...

Positiv: Es geht überraschend schnell; das hatte ich beim ersten Durchlesen so nicht erwartet. Merkmale und der Verzicht auf umfangreiche Ausrüstungs- und Geldverwaltung machen erstmal einen interessanten Eindruck (mir drängt sich ein Vergleich mit HeroQuest 2.0 oder FATE auf).

Negativ: Die Vorgaben schränken doch sehr ein. Vermutlich soll dadurch ein stimmiger Charakter erreicht (ich bin geneigt "erzwungen" zu schreiben) werden. Eine erste Hausregel, falls ich bei dem System bleiben sollte, wird sicherlich die Einführung einer freieren Charaktererschaffung sein.

Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #80 am: 15.02.2012 | 16:12 »
Dieser Strang wird viel zu selten benutzt!

Paizo - PATHFINDER BEGINNER'S BOX

Wow. Sie kam gestern für 20 € (Deckelpreis 35 $), und endlich, endlich hat die rote Mentzer-Box einen würdigen Nachfahren gefunden. Einsteiger-Boxen sind ja en vogue. Die Aborea-Box fand ich prinzipiell okay, aber zu hotzenplotzig (siehe hier), die rote D&D4 Starter-Box - Möööp. Aber schöne nostalgische Schachtel. Preislich ist die Pathfinder-Box besser als Aborea und nur etwas teurer als die rote Starter-Box. Vom Inhalt bläst sie die Konkurrenten mit vollen Breitseiten vom Wasser.

Die Box hält, was der Klappentext verspricht: Abenteuer. Eine ganze Menge davon.

Es ist ein abgespecktes, aber komplettes PF-GRW. Drei Rassen, vier Klassen und alles drin für fünf Stufen. Der SL kann im Master-Book was Schätze und Monster angeht aus den Vollen schöpfeb, da ist eine Unmenge drin. Doch gehen wirs durch.

Das Hero's Handbook beginnt mit dem obligaten kleinen Solo, dann einer aufgeschriebenen kurzen Spiel-Session, bevor es an die Beschreibung der Charaktere geht, ihrer Eigenschaften, Fertigkeiten und Feats. Okay, ich mag keine Feats, war für mich der Dealbreaker schon bei D&D 3, aber sie gehören halt dazu. Dann folgen noch die wichtigsten Regeln und der Spieler hat alles Material, was er für die ersten 5 Stufen braucht. Rund, vollständig, klasse.

Das Buch selbst ist ein solides Softcover mit 64 Seiten. Es ist in der Gestaltung... modern, man könnte auch sagen, hyperaktiv, auf alle Fälle sehr bunt, wobei ich persönlich die Illus von Paizo nicht so schätze. Aber die Qualität ist gut, wenn ich auch als Old Schooler das klare Lay-Out und die Klammerbindung der Mentzer-Box vermisse.

Der Game Master's Guide macht danach auf fast 100 Seiten alles richtig. Er beginnt mit einem üppig kommentierten Adventure. Zusammen mit den vier beigefügten Beispielcharakteren ist es selbst für vollkommene Neulinge damit möglich, die Box zu öffnen und nach 15 Minuten ihr erstes Abenteuer zu bestehen. So soll das sein. Das Abenteuer ist natürlich eine typische PF-Encounter-Abfolge und es endet mit einem
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Danach gehts in die Vollen. Die Rolle des SL wird knapp, aber in die Tiefe gehend beleuchtet. Encounter- und Abenteuer-Design auch jenseits des Dungeons werden besprochen, dann folgen eine Fülle von Magic Items und Monsters, so daß der knospende SL aus den Vollen schöpfen kann für Eigenentwicklungen, abgerundet mit einem kleinen Setting (Sandpoint) und Regelübersichten.

Großartig. Auch für den zweiten Band, wenngleich er nicht ganz so hyperaktiv dahergeht, gilt das kleinkarierte Genörgel (v.a. der Zombie, der aussieht wie ein britischer Veteran des Großen Krieges), aber insgesamt kann man eine SL-Einführung (mit allen PF-Eigenheiten, klar) eigentlich nicht besser machen.

Und dann kommt noch das ganze Zusatzmaterial. EIne Flip-Mat, blank auf der einen, mit dem Dungeon des Einsteigerabenteuers auf der anderen Seite, 80 Papp-Minis MIT Aufstellern, ein Satz Würfel (ich liebe Würfel), vier vorgefertigte Charakterbögen und Blanks (gelle Aborea). Hier schlägt die Beginner Box den Oldtimer Red Box klar und deutlich.

PF Beginner Box ist der beste Einstieg ins Rollenspiel, der derzeit im Handel erhältlich ist.
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Zitat von: korknadel
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Auf Diskussionen, was im Rollenspiel realistisch ist und was nicht, sollte man sich nie unter gar keinen Umständen absolut gar überhaupt vollständig nicht einlassen.

Offline Blechpirat

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #81 am: 15.02.2012 | 17:31 »
PF Beginner Box ist, wenn man englisch kann, der beste Einstieg ins Rollenspiel, der derzeit im Handel erhältlich ist.
Fixed it for you.

Offline D. Athair

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #82 am: 15.02.2012 | 17:58 »
PF Beginner Box ist der beste Einstieg ins Rollenspiel, der derzeit im Handel erhältlich ist.
Die benutzten Regeln, es ist ja immer noch PF(!), steht dem Ziel nicht im Weg?
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Offline Tarin

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #83 am: 15.02.2012 | 18:12 »
Zumindest sind die Regeln ganz gut erklärt. Und durch die Trennung der Bücher hat der SL mit allen Regeln zur Charaktererschaffung nix zu tun, die Spieler mit dem Rest nicht.
Es verstößt gegen die Hausordnung, aus dem Necronomicon zu zitieren.

Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #84 am: 15.02.2012 | 21:41 »
@Blechpirat: Danke fürs Fixing, ja das sollte wirklich dazu.

RPF-Regeln, ja... Ich kenn ja den Moloch vom Homer-Verlag, das ist extrem fett. Die Regeln in der Box sind so verschlankt, daß sogar ich mir vorstellen kann, PF mal am Tisch zu probieren oder gar zu leiten.

Per PM wurde ich noch drauf hingewiesen, daß ich da zwar ein schönes, günstiges Angebot bekommen habe (wie viele hier im Forum), aber ich doch im Vergleicht zur 4E-Red Box dann doch den Listenpreis ziehen müßte. Wohl wahr... hier steht es 35 $ (PF) vs. 20 $ (Red Box), das ist schon ein Unterschied.

Edit/ Für Spieler nicht Sammler gibts die Box bei Paizo schon für 26 $ (sog. Non-Mint-Edition).
« Letzte Änderung: 15.02.2012 | 23:52 von Hróðvitnir (Carcharoths Ausbilder) »
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Offline Der Nârr

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #85 am: 16.02.2012 | 08:32 »
Das Buch selbst ist ein solides Softcover mit 64 Seiten. Es ist in der Gestaltung... modern, man könnte auch sagen, hyperaktiv, auf alle Fälle sehr bunt, wobei ich persönlich die Illus von Paizo nicht so schätze.
Ich muss gestehen, dass mich die "hyperaktive" Gestaltung bislang davon abgehalten hat, das Ding zu lesen. Ich kann da keine 5 Sekunden ruhig drauf gucken, alles schreit mich an - die Farben, die Balken, die riesigen Buchstaben...
Spielt aktuell Arcane Codex, Traveller (MgT2)
Spielleitet gelegentlich MgT2
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evil bibu

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #86 am: 16.02.2012 | 09:10 »
Hollowpoint: Einmal quergelesen und jetzt ca. 1/3 in Ruhe gelesen: Mir gefällt es. Reservoir Dogs, Dobermann, usw. als (Erzähl-)Rollenspiel. Nicht für Kampangen oder für langfristige Charakterentwicklung gedacht. Interessante Mechanik, schneller SC-Bau. Conversions dürften recht enfach sein. Für mich mehr F!F!F! als Savage Worlds.

Diaspora: Einmal quergelesen: Hard SciFi mit FATE. Traveller lässt grüßen. Es ist wohl nicht zu unrecht gelobt worden.

Bulldogs! Einmal quergelesen: SciFi im Sinne von StarWars usw. mit FATE. spielbare Aliens. Liest sich interessant für all die, die das Hard bei SciFi stört und FATE mögen.

Fazit: keinerlei Fehlkäufe.

Offline Deep_Flow

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #87 am: 16.02.2012 | 09:24 »
@ Mods

Könnt ihr uns den Faden bitte mal pinnen. Ich habe den schon gesucht und in den Untiefen des Forums nicht gefunden...

Danke

Offline Don Kamillo

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #88 am: 16.02.2012 | 09:31 »
Aber nur, weil Du es bist!  ;)
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D5e Wildemount, D&D5e Moonshaes, D&D 5e Hoard of the Dragon Queen & Conan 2D20

Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #89 am: 16.02.2012 | 17:53 »
Ich muss gestehen, dass mich die "hyperaktive" Gestaltung bislang davon abgehalten hat, das Ding zu lesen. Ich kann da keine 5 Sekunden ruhig drauf gucken, alles schreit mich an - die Farben, die Balken, die riesigen Buchstaben...

Hemmschwelle war bei mir auch sehr groß, aber dann hab ich mich überwunden und meinen Zwergenkrieger gebaut. Es ist zwar wirklich SCHREIEND bund, aber zumindest logisch durchdacht. Zum NACHSCHLAGEN ist die Gestaltung aber mehr als suboptimal.

Mir ist außerdem aufgefallen; nirgends erwähnt, ob der Con-Bonus Einfluß auf die HP in Stufe 1 hat. Falls NICHT verstehe ich nicht, wie der mitgelieferte Beispielkämpfer auf 12 statt 10 HP kommt...

@Mods: Danke fürs Pinnen. War langsam mal Zeit. :)
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Offline Bombshell

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #90 am: 19.02.2012 | 10:34 »
Hallo,

Mir ist außerdem aufgefallen; nirgends erwähnt, ob der Con-Bonus Einfluß auf die HP in Stufe 1 hat. Falls NICHT verstehe ich nicht, wie der mitgelieferte Beispielkämpfer auf 12 statt 10 HP kommt...

Apropos schon mal den Attack-Bonus des Beispiel-Kriegers nachgerechnet?

MfG

Stefan
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Offline Sashael

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #91 am: 19.02.2012 | 11:46 »
Und dann kommt noch das ganze Zusatzmaterial. EIne Flip-Mat, blank auf der einen, mit dem Dungeon des Einsteigerabenteuers auf der anderen Seite, ...
Und das Teil ist sogar laminiert und mit Wet Erase und Dry Erase Markern beschreibbar. Das ist sowas von cool! Damit hab ich eine super Lösung für unsere Urlaubs-D&D-Runde. ;D
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #92 am: 22.02.2012 | 15:08 »
Wenns gepinned ist, wollen wirs auch nutzen.

Destiny Dungeon

Das sind Eindrücke nach Querlesen und vertiefendem Studium einiger Abschnitte des Regelbuchs (36 dpi-Preview) von Destiny Dungeon. Das Lay-Out kommt angenehm altmodisch und übersichtlich in S/W daher, nach dem Farbrausch der (hervorragenden) Pathfinder Beginner Box eine Entspannung fürs gestreßte Auge älterer Menschen. Quietschbunt ist nicht so meins. Das Spiel teilt sich auf in den Regelteil, den Weltteil und die Kampagne.

Der Regelkern macht einen grundsoliden und robusten Eindruck, ohne gleichförmig zu sein. Der gefällt mir sehr gut, und um eine Vergleichsgröße zu nennen, deutlich besser als bei DungeonSlayers, das in dieselbe Kerbe haut, altmodisches Spiel in robustem neumodischem Regelesign. Bei 35 Seiten ist das System natürlich sehr grobkörnig, das muß man mögen, aber es ist das eben in guter Form.

Neben diesem System erhält man noch eine sehr spielbare Kampagne, die Freiheit mit Plot verbindet. Wer mit dem eher etwas gewöhnlichen Standard-Setting keine Probleme hat (oder es nach seinem Geschmack aufpeppen kann) erhält hier für 19,80 ein schönes Produkt als Hardcopy, das gegenüber anderen kostenpflichtigen Retro-Systemen deutlich besser abschneidet.

(Das ist die Essenz meiner Eindrücke, lange, ausführliche Besprechung im Blog.)
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Offline Sashael

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #93 am: 25.02.2012 | 10:26 »
Nochmal ein Nachtrag zur Pathfinder Beginner Box.

Preis-Leistungs-mäßig ist die wirklich ein Top-Angebot. Allerdings stoßen mir gerade beim Game Master´s Guide schon ein paar Sachen komisch auf. Gerade von PF hätte mir da anderes erhofft. Z.B. finde ich RR-Vorschläge und die Dauernutzung der Battlemap auch im Explorationsmodus seltsam, um echte Neulinge ans Rollenspiel heranzuführen. Für Neueinsteiger ins Hobby kriegt die Box da bei mir schon ein paar dicke Minuspunkte und verliert (bei mir!) das Prädikat "Bester Einstieg ins Hobby".
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Offline Laivindil

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #94 am: 13.03.2012 | 17:08 »
Destiny Dungeon

Nun auch mein erster Eindruck von Destiny Dungeon, basierend auf dem Buch (Ja! Papier!) und ein paar Probewürfen mit meinen Spielern, aber noch ohne Probespiel:

Optischer Eindruck: Das Titelbild haut mich nicht vom Hocker. Die Bilder im Buch sind ok.

Zum Regelsystem
1. Char-Erschaffung: geht sehr gut und, obwohl Char auswürfeln bei mir normalerweise ein No-Go wäre, ist es für ein Oldschool-Fantasyspiel angemessen und von daher: gute Wahl! Selbst mein Grübler war nach 15 Minuten fertig.

2. Klasse und Rasse gemischt - eigentlich auch ein No-Go, aber ich sehe es als Reminiszenz insbesondere an DSA1, von daher: irritierend, passt aber!

3. W66 - liest sich viel komplizierter als es ist, nach ein wenig Testwürfelei bin ich überrascht, dass man mit 2W6 soviel machen kann. Nichts desto trotz musste ich als DM den Spielern immer ansagen, was die Würfel nun meinen. Vermutlich geht das nach 2-3 Spielen in Fleisch und Blut über, aber die Fülle an Möglichkeiten 2W6 zu lesen, überrascht.

4. Charblatt - die 4x4 Werte: genialer Einfall!

5. Problematisch: bis zu vier variable Werte (Kon, DP, Moral, BEP) pro NPC. - mag im Spiel kein Problem werden, sieht aber nach viel Verwaltung aus.

Die Welt:
Als Sandbox angelegt, viele Aufhänger, im Grunde eine Low-Fantasy-Welt, da kann man bestimmt viel Quellenmaterial anderer Hersteller einbauen. Der Konflikt Elfen-Zwerge ist interessanter als gewohnt und erlaubt sogar Charakterspiel :-)

Die Anhänge:
* die Sandbox + Aufhänger: toll!
* die Zufallstabellen: toll! - Gerüchtetabellen schätze ich seit Space Pirates sehr!
* Würfeldungeon: naja; das ist nicht so meins, aber vorgefertigte Dungeons gibt's ja eh' wie Sand am Meer.

Fazit:  lohnt sich! Ich freue mich auf die zukünftigen Spielrunden.

__________
Edit: Rechtschreibung & Grammatik
« Letzte Änderung: 24.03.2012 | 09:48 von Laivindil »

evil bibu

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #95 am: 19.03.2012 | 13:27 »
Flatpack: Optimistic Postapokalyptic RPG. Nette Idee. SimCity meets Postapocalypse. Im Endeffekt gehts darum, dass ausgewählte Bunkerbewohner (so genannte WRENCH) sich auf der Suche nach Flatpacks (Multifunktionskisten, in dennen von der Hütte bis zur Oper alles enthalten sein könnte) begeben und diese zum Wideraufbau der Zivilisation verwenden. Wie schon gesagt: Wirklich Nette Idee. Die Regeln sind aber imho nix. Ein Anfänger-Char hat es (ohne Support) schwer. Es läuft im Endeffekt auf Gummipunkte sammeln hinaus. 10$ für 54 Seiten. Nee. Da hätte mehr kommen müssen.

Remnants: Hier ist eigentlich mit der Rezi von Scorpio fast alles gesagt (hier lang) Viel mehr habe ich im Moment nicht zu ergänzen. Ausser vielleicht, dass ich den Informationsmangel darüber, wie es im Setting laufen soll, noch extremer finde als Scorpio. Mit dem Regelgerüst kann man allerdings was anfangen. BT reloaded usw.

Technoir: DAS Teil hier macht mir zum erstenmal seit langem wieder Lust auf Cyberpunk und Konsorten. Ich bin allerdings noch dabei es in Ruhe zu lesen. Hat aber nach dem ersten Querlesen verdammt viel Potential.
« Letzte Änderung: 19.03.2012 | 13:30 von evil bibu »

Offline asri

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #96 am: 5.04.2012 | 23:11 »
The Committee for the Exploration of Mysteries. Jubilee Edition. A Storytelling Game of Exploration and Adventure von Eric J. Boyd 2010 (2007).

Wie aus dem Untertitel hervorgeht: Ein Storygame. Boyd nennt am Ende des Buches eine Reihe seiner Indie-Einflüsse, die in diesem Spiel zum Tragen kommen. Das Spiel war ein Beitrag für den Game Chef Competition 2006 (Entry und Reviews, vielleicht zum Stöbern interessant).
The Committee for the Exploration of Mysteries (CEM) will es ermöglichen, mit ein paar Mitspielern unterhaltsame Abenteuergeschichten (viktorianisch oder Pulp) zu erzählen. Die Spieler sitzen als Mitglieder des Committees um einen Tisch und erzählen ihre Erlebnisse (also in Vergangenheitsform). Eine große Rolle nehmen dabei Hazards ein, die den Charakteren begegnen. Es gibt keinen Spielleiter.
Die Spielmechanik kombiniert unterschiedliche Elemente: Schlüsselsätze (wie z.B. in Polaris), verteilte Erzählaufgaben am Tisch (je Szene ein Protagonist und eine opposition), Würfeln von Pools und schrittweises Einsetzen der Würfel, um einen Schwierigkeitswert zu erreichen (ähnl. DitV), Gummipunkte namens Acclaim, eine Sanduhr, und Trinkgläser. Jepp, Trinken (egal was) ist Bestandteil des Spiels, oder genauer gesagt: Wie voll oder leer grad die Gläser sind, hat Auswirkungen am Spieltisch. Lustige Idee, aber ich bin dem gegenüber leicht abwartend eingestellt, wie gut es tatsächlich funktioniert (gleiches gilt für die Sanduhr). Nebenbei gibt es auch Sonderregeln, wie CEM auch als richtiges Trinkspiel (mit Regeln, wann man etwas trinken muss) gespielt werden kann.
Das Spiel ist dafür ausgelegt, an einem oder mehreren Abenden eine zusammenhängende Geschichte zu erleben. Die Hinweise, wie man das skalieren kann, wirken auf mich ganz überzeugend.

Ich möchts gerne mal ausprobieren, aber nach dem Lesen finde ich die Regeln etwas unübersichtlich. Die stichpunktartige Regelzusammenfassung am Ende des Buchs umfasst sieben Seiten, plus eine Seite Schlüsselsätze. Ich denke, bevor ich es spiele, müsste ich mir das selbst noch etwas stärker bzw. anders ordnen. Dass ich nach dem ersten Durchlesen des Buches nicht alle Regeln kenne, ist klar - dass es mir wegen einer ganzen Reihe von Details noch etwas unübersichtlich ist, finde ich schade. Schön ist allerdings, dass Boyd selbst eine abgespeckte Variante im Kapitel mit weiteren Spielmöglichkeiten auflistet.

Offline Green Goblin

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #97 am: 22.04.2012 | 21:29 »
ich habe am freitagabend zum ersten mal dungeonslayers gespielt. szenario war eines der abenteuer, das in den grundregeln enthalten ist, namlich "die festung des unheils". drei abenteuerer, ein zwergenkäpfer, ein menschlicher magier und ein elfischer heiler auf stufe 5, traten an um die festung zu befreien. grundlage fürs spiel war die dem spielleiter gehörende grundbox und mein ausgedrucktes exemplar des frei erhältlichen grundregelnpdfs. wir haben mit battlemap, slayerpunkten und slayenden würfeln gespielt

insgesamt hat das spiel spaß gemacht, die regeln sind eingängig, rasch zu verstehen und gut umsetzbar, auch die im letzten satz genannten zusatzregeln. ich empfand die taktischen möglichkeiten der figuren aus den regeln nicht sehr groß, hier hatte ich mehr erwartet, z.b. fehlen boni für kämpfe in überzahl.
meine mitspielern und mir fehlte auch noch so ein bißchen hintergundwissen und auch der bezug zu den charakteren, die hatten zwar auf dem charakterblatt namen, waren im grunde aber zwergenkämpfer 1 und elfenheiler 1 und magier 1. das war ein bißchen schade.
die kämpfe waren schnell und regeltechnisch sehr gut abzuhandeln, aber wir hatten schon das gefühl so ein wenig monstertotwürfeln zu spielen, da ist noch luft die erzählerische freiheit, die einem das system bietet, auch zu entsprechend mitreißenden handlungschilderungen zu nutzen.

also insgesamt habe ich für mich von dem spielen und dem system ein positives fazit gezogen, aber da ist für mich noch mehr musik drin, als wir an dem abend rauskitzeln konnten.

Taschenschieber

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #98 am: 22.04.2012 | 21:31 »
Direkte Überzahlboni gibt es nicht, aber in der Gruppe kannst du leichter "flanken" (was dann geregelte Boni gibt).

Offline Odium

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Re: Ein erster Eindruck ...
« Antwort #99 am: 5.05.2012 | 14:37 »



Da ein Feedback dazu erwünscht war und ich mir die Sachen auch neulich gekauft hab:
Wie alle Sine Nomine Sachen sind die Bücher Werkzeugkästen für Sandboxen, und das machen sie meiner Meinung nach sehr gut.
Ich habe schon Stars Without Number komplett und wollte so etwas auch für Fantasy.

Red Tide ist ein asiatisch angehauchtes Fantasysetting für Labyrinth Lord.
Das Buch besteht größtenteils aus Zufallsgeneratoren für Organisationen, Städte, Dörfer, Dungeons, usw.
Es ist aber auch ein komplettes Setting enthalten.
Diese sind in der gewohnt hohen Qualität von Sine Nomine, mit kurzen Beschreibungen und "Aspekten" für die Dörfer, Städte. usw.
Es wird auch beschrieben wie man eine Sandbox Welt für eine Fantasy Kampagne aufsetzt, am Beispiel der Sunset Isles.
Alles in allem gefällt es mir schonmal sehr gut :)

An Echo Resounding ist ein Quellenbuch für das Herrschen über größere Bereiche und wie man damit Krieg führt.
Es ist lose an das Red Tide Setting gehangen, funktioniert aber auch mit jedem anderem System (Wobei die Kenntnis von OD&D (Klonen) hilfreich ist).
Hiermit können sehr schnell riesige Reiche mit Leben gefüllt werden und auch von den Spielern beherrscht werden. Die Regeln hierzu ähneln sehr stark denen aus Stars Without Numbers, wer sich das also mal ansehen möchte kann sich das pdf kostenlos auf Drivethru ziehen.
(wenn ich das richtig gesehen habe können die Spieler auch Dungeons als Teil Ihres Herrschaftsgebietes kontrollieren :D)
Die Domains können mit einem einfachem System verwaltet werden und mit sog. Assets verbessert werden und auch direkt gegeneinander antreten.
Für die großen, interessanten Schlachten an denen die Spieler teilnehmen gibt es ein Massenkampfsystem in dem die Helden auch massiv Einfluss nehmen können.
Am Ende gibt es mit der Westmark noch ein Sandbox Setting nah den Regeln des Buches zum bespielen.

Odiums Regel #1 zur Lösung von Problemen beim Rollenspiel: Redet miteinander!