Autor Thema: Splittermond - Smalltalk  (Gelesen 159809 mal)

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Online SeldomFound

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1225 am: 12.11.2014 | 23:30 »

Hab ich die Regelung richtig verstanden so und wenn ja warum wurde das so gelöst (Balancing)?

Balancing. Der ganze Punkt beim Ticksystem ist, dass es ein unterschiedliches Spielgefühl zwischen dem schnellen Dolchkämpfer und dem langsameren Zweihänder-Kämpfer geben soll.

Realistisch gesehen hast du Recht, natürlich ist der Zweihänder im richtigen Leben die schnellere Waffe, da er eine größere Reichweite hat. Aber hier in Splittermond war es von vorne herein ein festes Design-Ziel den Dolchkämpfern durch höhere Geschwindigkeit einen Vorteil gegenüber dem Kämpfern mit "schweren" Waffen zu geben.

Offline Fadenweber

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1226 am: 12.11.2014 | 23:34 »
Schwere Waffen sind auf der Tickleiste langsamer als leichte, machen aber in der Regel spürbar mehr Schaden und/oder besitzen Waffenmerkmale, die bestimmte Boni mit sich bringen. Je nach Vorlieben des Spielers und Kampfstil der Figur sollten verschiedene Waffengattungen gleichermaßen attraktiv sein. So gibt es jetzt Waffen, mit denen man oft dran ist (mit im Vergleich dann meist geringem Schaden) und solche, mit denen man den Kampf vielleicht nicht beginnt, aber wahrscheinlich beendet.

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Offline Drantos

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1227 am: 12.11.2014 | 23:41 »
Ok, danke. Hatte mich nur gewundert, aber mir schon gedacht, dass es möglicherweise aus Balancing Gründen heraus entstanden ist. Wie bewährt sich denn das System in der Praxis?

Wenn die Dolchkämpfer jetzt jede Schwert tragende Blechdose plattmachen, bevor der das erste Mal zuschlägt, wäre das natürlich suboptimal.

Ich fand die Idee mit den Distanzklassen bei DSA 4.1 ganz witzig (allerdings im Spielalltag zu sperrig und nicht Kompatibel mit den Bewegungsregeln auf Bodenplänen im Kampf).


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Offline Slayn

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1228 am: 13.11.2014 | 00:15 »
Ok, danke. Hatte mich nur gewundert, aber mir schon gedacht, dass es möglicherweise aus Balancing Gründen heraus entstanden ist. Wie bewährt sich denn das System in der Praxis?

Wenn die Dolchkämpfer jetzt jede Schwert tragende Blechdose plattmachen, bevor der das erste Mal zuschlägt, wäre das natürlich suboptimal.

In der Praxis musst du dir mehrere Dinge mal ansehen: Die Schweren Rüstungen haben Schadensreduktion. auch wenn das nicht viel ist (1-3), die leichteren Waffen stehen dann erst mal unattraktiver da.
Das Gegenstück ist die Aktive Verteidigung, bei welcher der Verteidiger _auch_ Ticks verliert wenn er einen Angriff negieren will. Mit schnellen Waffen kann man einen angeschlagenen Gegner so potentiell gut in die Defensive drängen und ihm am Gegenschlag hindern. Dazu: Kanalisierte Aktionen (wie Zauber) die man unterbrechen kann. Für die langsamen Waffen sprich das sie oft mehr und nützlichere Merkmale besitzen und einen Kampf auch mit einem Treffer beeinflussen oder gar beenden können.
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1229 am: 13.11.2014 | 00:17 »
Ok, danke. Hatte mich nur gewundert, aber mir schon gedacht, dass es möglicherweise aus Balancing Gründen heraus entstanden ist. Wie bewährt sich denn das System in der Praxis?

Wenn die Dolchkämpfer jetzt jede Schwert tragende Blechdose plattmachen, bevor der das erste Mal zuschlägt, wäre das natürlich suboptimal.

Ich fand die Idee mit den Distanzklassen bei DSA 4.1 ganz witzig (allerdings im Spielalltag zu sperrig und nicht Kompatibel mit den Bewegungsregeln auf Bodenplänen im Kampf).

Am Anfang wird der Dolchkämpfer vorraussichtlich nicht so viel Schaden wie der Zweihänderkämpfer machen können, besonders wenn der Gegner eine hohe Schadensreduktion hat.

Zweihandwaffen haben auch den Vorteil, dass man den Gegner damit sehr schnell sofort auf eine niedrige Wundstufe bringen kann, wo dann die Mali Gegenangriffe des Gegners erschweren.

Später erhält der Dolchkämpfer dann allerdings über Meisterschaft die Möglichkeit einen wahren Sturm von Attacken zu entfesseln, die zudem Schadensreduktion ignorieren. Der Zweihandkämpfer wiederum kann aber auch schneller angreifen, seine Abwehr beträchlich erhöhen, durch Riposten Boni auf seinen Gegenangriff erhalten und den Zustand Verwundet verursachen, wodurch der Gegner noch schneller die Wundstufen runterfällt.

So zumindest die Theorie.

Offline Fadenweber

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1230 am: 13.11.2014 | 00:18 »
Wenn die Dolchkämpfer jetzt jede Schwert tragende Blechdose plattmachen, bevor der das erste Mal zuschlägt, wäre das natürlich suboptimal.

Meiner bisherigen Erfahrung nach haben beide Kämpferarten - die leichten/schnellen und schweren/starken - ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, so dass tatsächlich eine gewisse Ausgewogenheit besteht. Weder häkelt also jeder Fechter jede Blechdose zu Tode, noch macht jeder Ritter jeden auf Schnelligkeit getrimmten Grashüpfer platt. Die Trennlinie geht eher zwischen Amateuren und Profis: Wer richtig, richtig gut mit Dolchen umgehen kann, macht einem unerfahrenen schwergerüsteten Axtschwinger vermutlich die Hölle heiß. Ein echter Zweihänder-Veteran in guter Rüstung ist dafür der Alptraum des einfachen Wegelagerers mit rostigem Dolch in der Faust. Weil hohe Fertigkeiten Erfolgsgrade bedeuten, die höheren Schaden oder Manöver mit Zusatzeffekten ermöglichen. Quer zu diesen Überlegungen läuft dann noch der Faktor Magie, der einen Kampf stark beeinflussen kann. Und natürlich der Einsatz von Splitterpunkten / Mondgaben. Es gibt also mehrere Stellschrauben für das Balancing.
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1231 am: 13.11.2014 | 01:28 »
Entschuldigt mal kurz, muss ein bisschen diskutieren:

Zitat
- Ein Speer, also ein langes spitzes Ding mit ein bissle übergewicht nach vorne, ist quasi ideal zum werfen, ich red ja von nem Speer und nicht von einer Pike, und jedenfalls allemal werfbarer als ein Schwert, aber da mag man ja meinethalben geteilter Meinung sein

Also es gibt Wurfspeere und auch der Valkyria-Speer ist werfbar. Was da in der Waffenliste einfach nur "Speer" genannt wird, ist einfach zu schwer um es effektiv werfen zu können.

Zitat
Bei der Wildsau: Balancing? Häh? Was wurde denn da wogegen gebalanced? Beim Balancing geht es doch darum, dass letztlich alle Charaktere gleich oder ähnlich viel rocken. Und da hätten sie ruhig dem Vieh anständige Werte geben und es dann meinetwegen als Kreatur teurer machen können

Ja, hätte man machen können. Aber wie schon gesagt wurde, Tiere in Werte zu packen ist immer eine undankbare Aufgabe. Da kann man es niemanden recht machen und mit der Realität stimmt es auch nie überein.


[/quote]Falke: Hach, witzig, der Falke mit den Boxhandschuhen. Fällt mir jetzt erst auf. Nimmste halt den Adler um im Schnitt so 18 Schaden zu machen, der hat dann auch nicht stumpf. Wenn der Adler das mit meinem Gruppengnom macht, ist der mit brauchbarer Chance sofort tot. Die Erläuterungen haben mir aber keinen Frieden mit den Greifvogelwerten gebracht. [/quote]

Jupp, dass könnte in der Tat übel werden, wenn so ein fetter Adler (selbe Größenklasse wie der Gnom) ein solcher Überraschungsangriff gelingt. Doch dafür muss er wie gesagt erst mal mit seinen 6 Punkten für Angriff, die Verteidigung des Gnomen knacken, die mindestens 18 beträgt. Und er muss dabei einen Erfolgsgrad schaffen! Sonst sind es nur 10 Schaden und das überlebt auch der schwächste Gnom! (Nebenbei, der schwächste Gnom überlebt auch 18 Punkte Schaden... er ist wohl dann aber bewusstlos und würde auch nach einer Stunde sterben ^^;) Und als SC drückt man dann einfach mal einen Splitterpunkt ab um entweder den Angriff in letzter Minute zu verhindern, in dem man die VTD erhöht oder in dem man den Schaden um 5 Punkte reduziert. Und nach so einem Angriff macht der Adler auch nur noch 1W6+1 Schaden, wenn er dann überhaupt noch trifft.


Zitat
- Beim Bären: Ja und wenn ich zu schlecht würfle prallt mein Speer dann an seinen stahlharten Muskeln ab oder was? Ich hab also mal vorsichtig ausgedrückt keinen Plan wie ein wirkungsloser Treffer bei einem Bären aussehen soll. Aber schön, wenn deine Suspension of Disbelief das mitmacht.

Wenn du zu schlecht würfelst, hast du wohl einfach nicht hart genug zu geschlagen, weil du nicht genug Schwung sammeln konntest oder nicht die richtige Distanz erlangen konntest, um deine Waffe richtig einzusetzen, weil ein gewaltiger Bär gerade versucht dir dein Gesicht zu fressen! Gründe, warum es nicht klappt, kann man genug erfinden.

Ganz ehrlich, Würfelergebnisse sind immer abstrakt und sollten niemals mit einer direkten Handlung gleich gesetzt werden: Du schwingst nicht automatisch jedesmal dein Schwert, wenn du würfelst, da ist lediglich eine Chance, dass sich in diesem Moment für deinen Charakter eine Möglichkeit bietet Schaden zu verursachen. Ist zumindest meine Meinung.

Offline Luxferre

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1232 am: 13.11.2014 | 09:06 »
@Drantos:

Du kannst Doch bestimmen, dass der Dolchkämpfer in bestimmten Situationen mit seiner ersten Aktion erst NACH dem Zweihänderkämpfer dran sein kann. Danach darf er sein volles Potential ausschöpfen.

Aber eine richtige Gleichberechtigung wird es nicht geben, weil es die auch real nicht gibt. Echte Waffen sind ja auch nicht gebalanced ;)
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Offline Drantos

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1233 am: 13.11.2014 | 12:23 »
Ging mir auch nur darum, dass nicht jeder Messer - Jockel einem "echten" Krieger überlegen ist. Danke jedenfalls für die Antworten. Wir spielen demnächst Splittermond. Ich hoffe nur, dass jeder aus unserer Gruppe wenigstens die Regeln für seinen Charakter gut drauf hat  :)


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Offline Luxferre

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1234 am: 13.11.2014 | 12:54 »
Du spielst also den Messerstecher  >;D
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Offline Drantos

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1235 am: 13.11.2014 | 19:32 »
Ehrlich gesagt weiß ich noch gar nicht so genau, was ich spielen will. Wahrscheinlich wirds entweder ein fanatischer Glaubenskrieger oder irgenwas Glücksritter mäßiges (Typ Kartenspieler, Säufer, Weiberheld).


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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1236 am: 27.11.2014 | 16:31 »
Die Trennlinie geht eher zwischen Amateuren und Profis: Wer richtig, richtig gut mit Dolchen umgehen kann, macht einem unerfahrenen schwergerüsteten Axtschwinger vermutlich die Hölle heiß. Ein echter Zweihänder-Veteran in guter Rüstung ist dafür der Alptraum des einfachen Wegelagerers mit rostigem Dolch in der Faust.
das liest sich für mich jetzt eher nach , der schwergerüstete ZweihänderProfi muss Veteran sein um nen nicht völlig inkomptenten Amateur mit Dolch überlegen zu sein: die Balance ist also zuungunsten der schwereren Waffe und Rüstung verschoben.

So ich hatte die Tage mal Gelegenheit nen Blick ins RW zu werfen.

Erste Eindrücke, die Formulierungen haben einen Hauch von DSA Langatmigkeit (oder ich las was ich erwartete zu lesen) da hätte man vielleicht noch streamlinen können, aber nicht müssen.

Die Beispiele stellten einige Missverständnisse sehr präzise klar, das ist keine Kritik an den entsprechenden Regelformulierungen, sondern es spricht für die Beispiele.

Herkunft der Ausrüstung bzw Waffen, das Nomaden in eine Stadt müssen um ihre ikonische Waffe den Reiterbogen zu erwerben finde ich etwas paradox ~;D

Eine Frage zum Glaubenskrieger:
Ist der ein Priester analog zum DSA-Geweihten, DnD Cleric Midgard Priester

Ein Kämpfer der den Vorteil hat Priesterliche/Göttliche Magie nutzen zu können und das durch den Vorteil Priester dargestellt wird.

Oder wird dieser Typus einfach in der Kultur/Religion als Priester betrachtet?
« Letzte Änderung: 27.11.2014 | 16:41 von Schwerttänzer »
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“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1237 am: 27.11.2014 | 17:17 »
Die Angabe der Verbreitung bezieht sich nicht darauf, wo die Waffen hergestellt werden. Ein Nomade erhält seinen Bogen von dem Handwerker seines Stammes, aber als Fremder wird man dir keinen verkaufen...

Zum Glaubenskrieger: Ist nur ein Beispiel für eine Möglichkeit die Punkte für eine Ausbildung zu verteilen, mit dem Vorteil Priester.
« Letzte Änderung: 27.11.2014 | 17:24 von SeldomFound »

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1238 am: 27.11.2014 | 17:33 »
Die Angabe der Verbreitung bezieht sich nicht darauf, wo die Waffen hergestellt werden. ...
Warum darf ein SC sie nicht an der Quelle kaufen, dem natürlichen Platz dafür?


Zitat
Ein Nomade erhält seinen Bogen von dem Handwerker seines Stammes, aber als Fremder wird man dir keinen verkaufen

Begründung?

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1239 am: 27.11.2014 | 18:16 »
Warum darf ein SC sie nicht an der Quelle kaufen, dem natürlichen Platz dafür?

An der Quelle kaufen kann man immer.
Die Verbreitung gibt die Größe einer beliebigen Siedlung an, wo man den Kram bekommt - ggf. auch am anderen Ende der Welt.
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1240 am: 27.11.2014 | 18:16 »
Warum darf ein SC sie nicht an der Quelle kaufen, dem natürlichen Platz dafür?

Oh, natürlich, wenn es ingame Sinn macht, kannst du auch von einem Hersteller direkt eine Waffe kaufen, aber in deinem Beispiel vom Nomaden und seinen Reiterbogen zum Beispiel, sieht die Sache meiner Meinung nach anders aus:


Zitat
Begründung?

Weil bei Nomaden Waffen weniger als von der Stange und mehr als persönliches Werkzeug konstruiert werden. Das heißt, der Bogenmacher einer Nomadensippe wird höchst wahrscheinlich eher nicht einfach irgendwelche Bögen auf Lager haben, die er mal so eben verkaufen kann. Der macht die Dinger, wie sie gerade im Stamm gebraucht werden. Und eher jemand seine Künste erwerben kann, muss sich dieser als Freund des Stamms beweisen.

So sehe ich es zumindest.

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1241 am: 27.11.2014 | 18:38 »
aber in deinem Beispiel vom Nomaden und seinen Reiterbogen zum Beispiel, sieht die Sache meiner Meinung nach anders aus:
da hast du auch Recht.

Das nicht von der Stange dürfte in einer solchen Welt die Norm sein, aber entsprechend organisierte Kulturen, Industrien dürften das auch hinkriegen.

Ich denke schon, das er welche auf Lager haben könnte, einfach damit er hat was er verkaufen/eintauschen kann, auch mit Händlern aus der Fremde.(warum verkauft der an den, aber nicht an einen anderen Fremden?)

 
Zitat
Und eher jemand seine Künste erwerben kann, muss sich dieser als Freund des Stamms beweisen.
So sehe ich es zumindest.
Begründung?

Das Ding ist in der Nachbarschaft bei den Nicht (Mehr) Nomaden nämlich auch zu haben

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1242 am: 27.11.2014 | 18:44 »
Wenn die Nomaden in Lorakis halbwegs so gestrickt sind wie ihre irdischen Pendants, dann dürftest du dich schon bemühen müssen, ihnen so einen Bogen abzuschwatzen  ;D

...aber wo ist das Problem? Ist doch eh letzten Endes Spielleiterentscheid - entweder "ja, der Händler hat welche da, du kriegst einen für xxx Penunzen!" oder "Der Stammesbogenmacher weigert sich, dir als Nichtstammesangehörigen einen zu verkaufen!" oder jegliche Variation, die es noch gibt.

Ich habe als SL irgendwelche Angaben in Regelbüchern, was wie wo zu kaufen ist, eh immer nur als Vorschlag aufgefasst.
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1243 am: 27.11.2014 | 18:50 »
Ist doch eh letzten Endes Spielleiterentscheid - entweder "ja, der Händler hat welche da, du kriegst einen für xxx Penunzen!" oder "Der Stammesbogenmacher weigert sich, dir als Nichtstammesangehörigen einen zu verkaufen!" oder jegliche Variation, die es noch gibt.

Der Gedankengang ist ja schon schlüssig:
Wenn es die Dinger ganz woanders zu kaufen gibt, dann verkaufen die Nomaden sie offensichtlich irgendwem und dann kann man sie auch direkt kaufen, wenn der Preis stimmt.

Es sei denn, die ganzen Reiterbögen im Rest der Welt sind billige Kopien aus Zhoujiang  ~;D
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1244 am: 27.11.2014 | 19:08 »
Das ganze ist eine Abstraktion für den SL, um schnell zu sehen, welche Waren es wo grob gibt. Das ganze ist kein Dogma, denn in manchen Regionen mag es da auch Abweichungen geben. Und wenn man direkt an der Quelle ist, kann man Sachen sicher auch erwerben - da muss dann halt der SL gucken, wo es logisch ist.

Aber die allgemeinen Angaben zum Erwerb sind eben eine Abstraktion, die einen schnellen Überblick ermöglichen soll. Aber es ist keine Wirtschaftssimulation.

Das ganze steht auf S. 181 unter den Erläuterungen der Orte übrigens auch explizit so. ;)

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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1245 am: 27.11.2014 | 19:14 »
Der Gedankengang ist ja schon schlüssig:
Wenn es die Dinger ganz woanders zu kaufen gibt, dann verkaufen die Nomaden sie offensichtlich irgendwem und dann kann man sie auch direkt kaufen, wenn der Preis stimmt.
und/oder ihre Nachbarn etc stellen sie selbst her

@Kwuteg Grauwolf  &  Quendan

Eigentlich fand ich das Bild

Nomade: Mein Reiterbogen ist putt

Älterer Nomade: in 3 Monaten sind wir Samchara in der Stadt kannst du dir einen Neuen kaufen

 >;D
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1246 am: 27.11.2014 | 19:20 »
 ;D


...ich habe gerade das Bild der skrupellosen Gnomen-Markenfälscherwerkstatt im Hinterhof vor Augen, in der die Belegschaft mit dem Ruf "...morgen kommen die Nomaden zu Besuch, wir brauchen noch vierzehn Kisten gefakter Attila-2000!" angefeuert wird.
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1247 am: 27.11.2014 | 19:27 »
...ich habe gerade das Bild der skrupellosen Gnomen-Markenfälscherwerkstatt im Hinterhof vor Augen, in der die Belegschaft mit dem Ruf "...morgen kommen die Nomaden zu Besuch, wir brauchen noch vierzehn Kisten gefakter Attila-2000!" angefeuert wird.


(geilgeilgeil...)
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1248 am: 27.11.2014 | 20:29 »
Ich glaube Warenangebot hängt auch ein wenig vom Spielstil ab.

Gruppe A:
Wir wollen einkaufen, was gibt es hier?
Das ist eine Siedlung der Größe X, ihr bekommt alles was laut Ausrüstungstabelle hier zu erhalten gibt. Sucht euch bitte alles raus und macht logische Pakete raus, dann feilschen wir bei Bedarf auf jedes Paket.

Gruppe B:
Salomonia geht einkaufen.
Das etwas schiefe Holzschild schwangt quietschend im Wind. Unter einem eingeätzend Rucksack, einer Seilrolle und etwas was nach entfernt nach einem Leib Brot aussieht sind die Lettern "Batrahs Allerlei - Krämer" einegritzt und mit einer roten Farbe hervorgehoben, welche langsam den Witterungen der Zeit nachgibt. Salomonia öffnet langsam die Tür und ein Windspiel kündet mit einer Melodey die Kundschaft an.
Auf einer Leiter mitten im Laden vor einem Regal steht ein Gnom mit einer Ritztafel, zählt seine Holzbecher. Doch sein Blick schweift langsam ab von den hölzernen Gefäßen und wandert in Richtung Salomonia. Flink springt er von seiner Leiter und rennt samt Becher in der Hand hinter den menschhohen Tresen, wo er eine kleine Treppe erklingt und wieder zum Vorschein kommt.
"Womit kann ich euch helfen meine Dame!"

Gruppe B wird andere Dinge einkaufen können als Gruppe A, weil sich durch das Rollenspiel ein ganz anderer Hintergrund ergibt.
"Habt ihr Heiltränke?"
"Oha! Da habt ihr aber Glück, dass ihr zu mir gekommen seid! Meine Frau ist die einzige wirklich fähige Heilkundlerin und Alchemistin innerhalb der nächsten drei Tagresreisen. Daher habe ich immer etwas im Angebot, doch ich muss gleich sagen, die Nachfrage ist gut, daher werdet ihr bei mir wohl den einen oder anderen Lunaren draufzahlen müssen!"
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Re: Splittermond - Smalltalk
« Antwort #1249 am: 27.11.2014 | 21:22 »
Oh mein Gott Einkaufstouren...