Und ich möchte Dir widersprechen. Rollenspiel ist kein Luxus. Rollenspiel ist, summiert in allen Ausprägungen, ein tolles gesellschaftliches Thema für alle Altersgruppen.
Das kannst Du gern tun.

Doch wie bereits festgestellt, wirklich "brauchen" tut man es in der Tat nicht. Es gibt auch andere Beschäftigungen. Das Leben wäre aber leerer ohne Spiele.
Nur weil man ein (1!) out of print Produkt sein eigen nennt, welches man für füffzich Pfennig in den 90ern aufm Ramschtisch ergattert hatte, ist das noch lange kein Grund das jetzt für achtundelfzig Dollares zu verhökern. Mich befremdet das.
Denn wenn Leute da bewusst und vorsätzlich mitmachen, machen genau die den Markt für Normalos kaputt. Und das wegen paar Euronen, die keinen privaten Verkäufer auch nur ansatzweise reicher machen. Die Marge ist so absurd gering, dass ich (Dipl Ökonom) nur mitm Kopf schütteln kann.
Na ja, man wird schon "reicher". Wenn man das Buch damals für 50 DM gekauft hat und heute für 2000 Euro verkauft (Noble Knight hat z.B. so ein Angebot auf Ebay). Dann ist man "reicher" als vorher und die Marge ist auch hoch. Oder man denke an diesen Typ der die Spielkarte für eine Million verkauft hat. Ich denke, der beschwert sich auch nicht über seine Marge.
Man macht da auch nichts für "Normalos" kaputt. Die sind bei solchen Angeboten nie die Zielgruppe gewesen. Aber kommen wir zum Grund: Nehmen wir mal an eine Person hat ein seltenes Buch/eine seltene Spielkarte. Sie entschließt sich zum Verkauf für 50 Euro, obwohl sie weiß, da ginge wesentlich mehr. Eine Privatperson oder ein Händler kauft das und stellt das nun für 2000 Euro rein und verkauft das irgendwann auch. Wer ist nun ökonomisch der Gewinner und wer der Verlierer? Liegt doch auf der Hand, oder?