Autor Thema: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.  (Gelesen 45533 mal)

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Offline Hewisa

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #500 am: 15.10.2020 | 09:26 »
Ist Road to Legend nicht die App? Und ist die nicht für Descent 2? Oder gibt's das auch für 1?
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #501 am: 15.10.2020 | 09:42 »
Ist Road to Legend nicht die App? Und ist die nicht für Descent 2? Oder gibt's das auch für 1?
Das war die Kampagnenerweiterung für Descent 1
BGG-Eintrag
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
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Offline Hewisa

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #502 am: 15.10.2020 | 09:45 »
Ah, ok. Danke schön.
Ich hab Descent 1 nie gespielt, nur Descent. Und das ist die "Road to Legend" die Kampagne per App.

Ich vermute, man  *könnte* es noch verwirrender machen, aber dafür müsste man sich schon anstrengen ::)
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Offline TheOzz

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #503 am: 15.10.2020 | 09:46 »
Blood Bowl: Team Manager- The Card Game

Es waren die Black Fangs(Vampire), Naggaroth Nightmares(Dunkelelfen) und die The Zharr-Naggrund Ziggurats(Chaoszwerge) zusammen gekommen, um den Sieger des diesjährigen Blood Bowl zu küren.

Nach einer anfänglichen Führung der Black Fangs, konnten die Naggaroth Nightmares knapp vor den Zharr-Naggrund Ziggurats gewinnen.  :headbang:

Das Spiel ist immer noch großartig und leider OoP, aber eine sehr coole Fanerweiterung mit 18(!) weiteren Teams ist in der Mache.

Freitag geht es weiter
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #504 am: 15.10.2020 | 12:05 »
Darüber wiederum verliert man ohne Drafting natürlich einen Haufen Kontrolle.

Ich fand TM sehr meh, bis ich es mit den eigentlichen Regeln gespielt habe. Drafting ist eigentlich Pflicht, wenn man nicht mit Neulingen spielt. In diesem Fall waren welche dabei, dann ist das halt so.

Ja, ich hatte in den Startkarten fast keine mit Gebäudesymbol, und auch danach wurde ich nicht verwöhnt. Drafting ist besser, aber es erhöht sie Spieldauer noch einmal beträchtlich. Ähnlich wie bei Agricola. Immerhin konnten wir die beiden Neuspieler für TM gewinnen, glaube ich - "Das nächste Mal mit einem richtigen Konzern und nicht mit so einem Anfängerding". Dann muss ich aber 5 statt 4 Stunden einplanen.
Irgendwann muss ich auch mal die Knete zusammenkratzen und die empfohlene "Präludium"-Erweiterung kaufen. Tue mich nur schwer damit, einen Zwanziger für die paar Karten...
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Online ghoul

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #505 am: 15.10.2020 | 13:05 »
Wir spielen immer ohne Drafting. Finde ich unnötig sperrig.

Mit Prelude kann man auch besser seine Startbedingungen an den Konzern und die Starthand anpassen. IMHO lohnt sich die Investition.
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #506 am: 21.10.2020 | 09:26 »
Gestern wieder Great Western Trail (Kommentar meiner Tochter: "Das ist ja total langweilig! Ihr spielt immer dasselbe! Könnt ihr nicht auch mal was spannendes spielen, Ilsebound oder so?"), vermutlich zum letzten Mal ohne Erweiterung. Wir haben zu dritt gespielt, und am Endpunktestand kann man ganz gut sehen, dass wir uns in verschiedenen Ligen bewegen - gewonnen hat der Spieler, der fast immer gewinnt, mit 78 Punkten, dann ich mit 56 und schließlich unser Neuzugang mit 35 Punkten.
*nörgel* Menno, irgendwann einmal will ich auch auf dem Kompetenzniveau spielen können, für dass das Spiel offensichtlich gedacht ist - mir sind es im Moment noch zu viele Stellschrauben, immer übersehe ich etwas, die richtigen Kühe sind nicht da, ich bin zu langsam, es fehlt mir genau ein Dollar für die richtige Kombi usw.. Frustrierend. Und irgendwie ist es nicht wie bei Through the Ages, wo ich immer um Meilen abgehängt bin, aber trotzdem in jedem Spiel etwas dazu lerne - bei GWT komme ich mir bislang in jedem Spiel gleich blöd vor. Na ja, fast, ein wenig schnappe ich schon auf. Und das Spiel bleibt in meiner Top 5, trotz aller Frustration - es ist sehr elegant, außerdem: Kühe  :) .
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Offline Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #507 am: 25.10.2020 | 08:33 »
Gestern die kürzeste Partie Betrayal at the House on the Hill meines Lebens gespielt.
Es war noch niemand im Keller oder Obergeschoss gewesen und das dritte Omen wurde gezogen. Der Haunt Roll klappte und der Verräter wurde enthüllt. Zwei Runden später hatten die Helden ihr Objective erfüllt und das Spiel gewonnen, weil von den nützlichen Räumen gleich 2/4 schon auf dem Tisch und direkt neben den Helden lagen.

Insgesamt waren es 4 Runden.

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Offline Hewisa

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #508 am: 25.10.2020 | 08:52 »
Ich hatte den umgelehrten Fall - es gab zwar Kellerräume, aber insgesamt lagen 10 oder 11 Räume aus, drittes Omen, Hauntroll - der Blob. Und der hatte in 2 Runden das bisschen Haus, das es gab überrollt - de Helden hatten keine Chance.
Waren mehr als 4 RUnden (ich glaube 6), aber das kann echt sehr schnell gehen ;)
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Offline Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #509 am: 25.10.2020 | 09:11 »
Wir hatten halt auch extrem viel Glück. Zum einen, weil wir zwei von vier wichtigen Räumen bereits entdeckt hatten und die direkt neben uns lagen. Dann haben wir die nötigen 5+ Würfe für das Ritual geschafft und schlussendlich musste man das nur so oft machen, wie Helden beim Haunt Reveal anwesend waren. Also 3x.
Das ist dann ein Szenario, das von wenigen Helden profitiert.
Da hatte ich schon andere erlebt, wo ein, zwei Helden mehr einen deutlichen positiven Unterschied gemacht hätten.
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Offline Hellcat

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #510 am: 26.10.2020 | 10:38 »
Am Wochenende hab ich endlic "Winter Kingdom" ausprobieren können. Zwei Spiele - das Fazit soweit: das Spiel ist deutlich anspruchsvoller, als es nach dem Lesen der Regeln erscheint. Man muss doch eine ganze Menge Dinge im Blick haben, insbesondere da sich die Bedinungen, für die es Siegpunkte gibt, in jedem Spiel ändern (es drei Karten gezogen, die dann festlegen wofür es SP in dem Spiel gibt). Fans hoher taktischer Tiefe werden hier allerdings nicht auf ihre Kosten kommen, das Spiel richtet sich doch eher an (erfahrene) Gelegenheitsspieler. Spieldauer ist mit 60 Minuten angegeben, das haben wir allerdings in beiden Spielen deutlich gerissen, bei uns ging es eher in Richtung 90 Minuten. Spaß hat es trotzdem jede Menge gemacht, und es wird definitiv einen Platz in meinem Spieleregal finden!

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #511 am: 29.10.2020 | 09:06 »
So es geht los mit Pandemic Legacy Season 0! Gestern haben wir den Prolog und den ersten Monat gezockt.
Wir spielen zu viert genau mit der Truppe mit der wir auch schon Sesaon 1 + 2 gezockt haben. Alles erfahrene Spieler mit denen wir schon unzählige Pandemien besiegt haben.

Es ist wahnsinn, wie die Spieldesigner es schaffen, die Essenz des Spieles irgendwie zu erhalten, aber dennoch was komplett anderes daraus zu machen. Wir waren alle wieder begeistert und aufgeregt, trotz der eigentlichen "Pandemic-Abgebrühtheit".

Das Spiel ist im Jahr 1962 angesetzt und man spielt ein medizinisches Expertenteam, welches von der CIA angeheuert wird den Sowjetischen Kampfstoff Medusa zu erforschen (Grundprämisse also kein Spoiler). Es gibt verschiedene komplett neue Elemente (Spione die bekämpft werden müssen, Unterschlüpfe die einen vor der Enttarnung schützen, Killereinsatzkommandos, verdeckte Ziele die observiert und enttarnt werden müssen), aber dennoch ist es irgendwie das Pandemie-Spiel.

Ich kann nur jedem Pandemie Fan empfehlen auch diese Investition (mit über 70 € ja nicht ganz günstig) zu machen, es ist schon nach dem ersten Abend/Monat ein tolles Spielerlebnis. Die vorherigen Seasons waren packend, spannend, nervenaufreibend und man war vom Spiel gebannt. Sie gehören mit zu den intensivsten Spieleerfahrungen in den letzten Jahren.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #512 am: 29.10.2020 | 11:02 »
Wir haben neulich -weil die RPG-Sitzung nicht stattfinden konnte- ein paar Brett-und Kartenspiele gespielt und dabei auch Darwin's Choice ausprobiert.
Zunächst mal macht das Spiel Laune- es macht Spaß, die unterschiedlichsten Tier-Kreaturen zusammen zu stellen. Durch die verschiedenen Anforderungen an die jeweiligen Kontinente ist auch einiges an Taktik gefragt. Und durch die Klimaereignisse kommt Abwechslung & Dynamik ins Spiel. Das Thema bzw. die Thematik ist gut im Spiel umgesetzt.

Allerdings wird das Spiel unübersichtlicher, desto mehr Leute mitspielen. Wir haben es zu fünft gespielt, und am Ende haben ein paar von uns tatsächlich den Überblick verloren, was sie wertvolle Tiere (und Punkte) gekostet hat. Außerdem gestaltet sich das (Zusammen)zählen der einzelnen Punkte samt Pokalen etc. teilweise etwas zäh und langwierig. Und abgesehen davon braucht man einen großen Tisch-sonst kriegt man Platzprobleme ob der vielen (Tier)Karten.

Man spielt ja 4 Runden aber ich empfand das -in Zusammenhang mit den o.g. Punkten- als zu lange.

Insgesamt vergebe ich 3/5 Pokalen.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #513 am: 29.10.2020 | 19:28 »
Nach langer Zeit mal wieder Mousquetaires du Roy. Thematisch ein schönes Spiel aber wie man eine solch miserable Spielanleitung schreiben kann ist mir schleierhaft.
Und dann hat die Spielerin von Lady DeWinter uns auch noch amtlich den Hintern versohlt.  ;D

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #514 am: 29.10.2020 | 23:32 »
Wir haben mit 7th Continent angefangen. Wir kriegen die Kids abends endlich so problemlos ins Bett, dass wir danach was für uns machen können, und nach langer weitgehender Abstinenz fragt meine Frau mich gestern aus heiterem Himmel, ob wir jetzt nicht mal eines von den Kampagnen-Brettspielen spielen könnten, die sich hier stapeln. Das hat sich fast angefühlt wie ein erneuter Heiratsantrag.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #515 am: 30.10.2020 | 08:35 »
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #516 am: 31.10.2020 | 00:19 »
Ich gestehe, ich habe es noch nicht gespielt, aber ich bin nach dem Regellesen echt heiß auf Night of the Living Dead - A Zombicide Game

Die Zombicide Regel werden sehr sinnvoll erweitert, der Trashfaktor etwas minimiert, deutlich verbesserte Such- und Bastelregeln, die bessere Friendly Fire Regel und 6-sitzige Autos lassen das Spiel in einem neuen Licht erscheinen.
Im Einzelnen heisste das:

Regelerweiterungen
- Neue Sichtlinienregeln für Baum- und Maisfeldzonen. Beide blocken Sichtlinien hinein und hindurch. Aber wer in einer Baumzone steht, kann Sichtlinien ungestört auf Aussenzonen ziehen. Maisfelder blockieren dagegen auch Sichtlinien aus der Zone heraus. Das eröffnet durchaus neue taktische Möglichkeiten.
- Alle Survivors haben zwei Modi: Den Romero- und den Zombicide-Mode. Im Romeromode haben sie deutlich(!) weniger Skills. Die meisten Szenarien beginnen mit Survivors im Romeromode. Es gibt Regeln, wann ein Survivor von einem Mode in den anderen wechselt. Im Zombicidemode sind die Survivors klassische Zombicidecharaktere. Jeder Modus hat seine eigene Miniatur.
- Neuer Zombietyp "Relative". Wird ein Angehöriger als Zombie gezogen, wechseln alle Survivors in den Romeromode, da diese sie an ihre eigene Sterblichkeit erinnern.
- Neuer Zombietyp "Breaker". Dies sind Walker, die mit "Waffen" ausgerüstet sind und eine unschöne Sonderfähigkeit haben. s.u.
- Dafür fällt der "Runner" weg. Im Film Night of the Living Dead konnten Zombies noch nicht sprinten.
- Fenster sind Durchgänge, können aber mit 1 Action verbarrikadiert werden. Barrikaden können mit entsprechend gekennzeichneten Waffen oder durch Breakerzombies eingerissen werden. Bei den Breakerzombies gilt dies als Angriff, alle anderen Zombies in seiner Zone können dementsprechend in ihrer Movementphase ins Haus strömen.
- Türen sind wiederverschließbar! Sie werden nicht mehr automatisch und unwiederbringlich zerstört, wenn man sie "öffnet".

Trashfaktor
- Keine fast untötbaren Abominations mehr!  :cheer: :cheer: :cheer: (Sorry, die Dinger sind einer der Gründe, warum ich das originale Zombicide echt nicht mehr spielen wollte)
- Weniger überkandidelte Waffen. Keine "Laserschwerttaschenlampe", Superkettensägen oder Flammenwerfer mehr.

Such- und Bastelregeln
- Beim Suchen gibt es jetzt drei Stapel: Melee, Ranged und Houshold. Waffen findet man im entsprechenden Stapel, Bonusitems wie "Plenty of Bullets" im Householdstapel. Nur Survivors im Zombicidemode dürfen auch den Melee- und den Ranged-Stapel benutzen, Survivors im Romeromode können nur vom Householdstapel ziehen. Einige Szenarien haben designierte Bereiche, in denen nach Melee- oder Rangedwaffen gesucht werden kann.
- Das Tischbein hat die Pfanne abgelöst. Aber mit "Flammable Fluid" kann man Tischbeine zu einer Fackel aufrüsten, die merklich bessere Kampfwerte hat. Netterweise wird die "Flammable Fluid" dabei nicht verbraucht und man kann mehrere Tischbeine zu formidablen Nahkampfwaffen machen.
- Die klassischen Molotovcocktails benötigen auch wieder ein Glas und Flüssigbrennstoff. Allerdings ist durch die getrennten Stapel das Finden der Zutaten erleichtert.
- Die Sonderwaffe "Ma´s Shotgun" ist jetzt eine bastelbare Waffe. Kombiniert man Machete und Sawed-Off, erhält man diese Knarre. Und das Beste: Sie ist jetzt eine Dual wield!

Es gibt auch Tips, wie man den Spawnstapel tweaken kann, um ein Szenario leichter oder schwerer zu machen.

Ich kann es kaum erwarten, das Ganze mal am Tisch auszuprobieren! :D
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #517 am: 1.11.2020 | 08:54 »
Das hat sich fast angefühlt wie ein erneuter Heiratsantrag.

Da wird einem ja ganz warm ums Nerdherz ... Kritischer Erfolg auf dem Charisma-Wurf, würde ich sagen  :w20:  :headbang:  ;)

Viel Spaß mit dem Spiel. Ich war anfangs total geflasht, dann total frustriert, und seit ich es nicht mehr so ernst nehme (und den "Explorer-Mode" aus der 2. Auflage kenne bzw. mit meinem Sohn spiele, der Regeln gerne bei Bedarf... günstig auslegt) gefällt es mir wieder total.
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #518 am: 2.11.2020 | 13:29 »
Gestern mit den Kindern die Kampagne von Maus und Mystik zu Ende gespielt. Meine schlechte Meinung von dem Spiel konnte ich leider nicht revidieren. Das Kampagnenfinale ist lahm, das vorletzte Kapitel okay - aber die Kinder hatten Spaß, darauf kommt es an.
Fairerweise muss ich zugeben, dass wir die vorletzte Mission nur auf dem letzten Käsestück der letzten "Seite" - also im allerallerallerletzten Moment - abschließen konnten, und das war schon sehr spannend. Aber das lag nicht an cleverem Spieldesign, sondern (wie in der ganzen Kampagne) an steigendem und schwindenden Würfelglück. Und die Endgegnerin des Finales hatte ihre beiden Initiativkarten ganz am Ende der Runde, dadurch war die platt bevor sie auch nur einmal agieren konnte. Das war antiklimatisch, aber dafür kann das Spiel nichts. Wofür es wohl etwas kann - warum in aller Welt plaziert man den Endgegner in den ersten Raum? Selbst der zehnjährige Mitspieler meinte "die gehört doch an den Ausgang, sonst ist das doch doof". Argh!  :korvin:

Dann noch eine Runde Das Geheimnis der Abtei zum runterkommen. Cluedo für Fortgeschrittene mit "Der Name der Rose"-Flair. Etwas chaotisch, aber ganz nett.
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Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #519 am: 2.11.2020 | 14:45 »
Habe gestern drei Partien Rapa Nui auf Yucata gespielt.
Ich kannte das Spiel vorher nicht, bin aber sehr angetan. Man baut eine Art Einkaufsmaschine, mit der man dann eine Kartenauslage möglichst zu den eigenen Gunsten manipuliert und durch geschicktes Ressourcenmanagement Siegpunkte erzeugt. Eine sehr schöne Kombination verschiedener Mechanismen, die mit sehr einfachen Mitteln ziemlich komplexe Spielsituationen entstehen lässt. Vor allem - das ist für mich oft ein Problem - hatte ich aber trotzdem noch den Eindruck, das Spiel zu überblicken. Auch die Ausgewogenheit von (viel) Taktik und (etwas) Glück gefällt mir. Man hat das meiste in der Hand, kann aber ein bißchen Zocken, manchmal muss man auch. Allerdings sollte man Spiele mögen, bei denen es primär darauf ankommt, dem Gegner keine Vorlagen zu machen. In dieser Hinsicht war ich etwas an Finca erinnert.
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Offline Swafnir

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #520 am: 8.11.2020 | 12:07 »
Wir haben am Freitag das erste Mal Caverna gespielt. Wir haben dann mittendrin gemerkt, dass wir einen wichtigen Teil falsch gemacht haben und haben dann abgebrochen. Ich denke mal heute oder morgen starten wir einen neuen Anlauf.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #521 am: 10.11.2020 | 22:47 »
Via Media Monday:

Zuletzt habe ich ein letztes Mal vor Lockdown light das Cafe Amsel (Link) besucht und mit Argamae einige Brettspiele, erst dort zu excellentem Kaffee und Kuchen, dann im privatem, gespielt und das war ein tolles Kennenlernen , weil da tolle Sachen dabei waren.

Bei Here to Slay stellt man sich seine Party aus kleinen süßen Tierchen zusammen und versucht entweder sechs Klassen zusammenbekommen oder drei Monster besiegen. Kartenspiel, drei Aktionspunkte, oft werden Helden ausgespielt, die jeweils ne Eigenschaft haben ("Gegner legt ne Karte ab!", "Im folgenden Kampf +2!" etc.), die über ne Probe mit zwei W6 aktiviert wird. Dazu Zaubersprüche, Challenges (damit der Gegner die Karte nicht spielt), Modifier und Gegenstände. Kampf kostet zwei, Kompletterneuerung des Decks mit 5 Karten drei. Konnte beide Partien gewinnen, eine über Kampf, eine über die Party. Schönes, schnelles Spiel.



Von D-Day Dice haben wir ein Minispiel von Aus der Tasche ausprobiert, im Prinzip ein thematisiertes Kniffeln. Man sammelt Punkte, muss beim ersten Wurf zwei Würfel gleich haben mit den Achsenmächten, im zweiten drei etc. Mit den Festwürfeln kann man Medallien sammeln, die entweder 5 Punkte wert sind oder für ihren Effekt (drehe zwei Würfel) genutzt werden und dann erneut gesammelt werden können. Die Gefechte bringen pro Würfel einen Punkt, also erst 2, dann 3 etc. Der Gefechtswürfel kann allerdings die Punkte verdoppel oder verdreifachen, ebenso aber dazu zwingen aufzuhören, in die nächste Schlacht zu ziehen oder nur mit 5 statt 6 Würfeln anzutreten. Keine große Innovation, aber ich hab nen Kniffelfreund, dem das definitiv gefällt.



Gewinner des Abends war aber Dungeon Dice: Man hat eínige verschiedenfarbige Würfel verpackt in Würfelbeuteln. Anfangs streitet man mit einem Heldenwürfel und zwei blauen Ausrüstungswürfeln und zwei roten Einmalgegenständen gegen die Monster. Es gibt Einhandwaffen, Zweihandwaffen und Rüstung, von angerostet bis magisch-selten mit zahlreichen Sonderfähigkeiten, dass man selbst neu würfeln darf, Würfel rausgenommen werden, der Gegner neu würfeln muss etc. Kann man ein Monster besiegen, gibt das einen neuen Einmalgegenstand (Tränke, Schlüssel, Bomben, Schriftrollen) bei kleinen, eine neue Ausrüstung bei mittleren oder gar eine Schatztruhe bei großen Monstern, für die man wiederum Schlüssel braucht, dafür aber ein mag. Artefakt - ein gelber Würfel - bekommt. Dazu können besondere Monster zu Trophäen werden, generell sammelt man Erfahrung und hat bei 4 besiegten Monstern schon zwei Heldenwürfeln. Das Ziel ist allerdings schnell erreicht: 4 (oder 6?) Fame, das sind gelbe Würfel, Trophäen oder der Stufenwürfel, wenn er eine "6" zeigt. Muss safen, als ich das erreicht hatte, hätte ich Bock gehabt, noch weiter zu spielen ... Eigentlich sollte es eine Retail-Version mit Solo- und Koopmode geben, aber dazu kam es wohl nicht mehr ... Schade, aber tolles, reines und schnelles Würfelspiel.

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #522 am: 10.11.2020 | 22:54 »
Immer noch 7th Continent. Ich mag die Core-Mechanik wirklich sehr. Heute gab es auch den spannenden Moment, dass das Action-Deck just dann leer war, als wir eine Option zur Jagd aufgetan haben und quasi auf dem letzten Loch pfeifen durch eine Anwendung eines individuellen Skills zum Auffinden von Jagdbeute und zweifache Jagd an einem Wasserloch das Actiondeck von leer auf voll aufgefüllt haben. Ich kann aber alle Stimmen verstehen, die die Jagd als störend bei der Exploration empfinden und kann mir gut vorstellen, dass die Notwendigkeit, zwischendurch immer wieder den Nachziehstapel aufzufüllen, mich irgendwann auch ein wenig stört. Geht zum Glück recht schnell, dann kann man wieder die Landschaft genießen.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #523 am: 11.11.2020 | 08:53 »
Ich fand bei 7th Continent immer nervig, wenn man mal die "Map" verlassen hat, also irgendwas im Untergrund erforscht hat, dann war der ganze Fortschritt oben zunichte. Passt weder thematisch, noch macht es das Spiel spannender, leider kann es nicht ohne gigantischen Tisch liegenlassen und den Dungeon woanders aufbauen...

Bei D Day Dice muss ich mal nachfragen, ich habe es als recht knackiges Coop Spiel kennengelernt (aus dem ersten Kickstarter) - mit Kniffeln hatte das wenig zu tun. Vorrücken oder sammeln, upgraden oder anheuern, permanenter Beschuss oder Verlust von Soldaten, verschiedene Maps und etliches an Zubehör. Gibt es mittlerweile eine andere Version von diesem Spiel?
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #524 am: 12.11.2020 | 11:56 »
@7th continent: Mich stört der Verlust beim speichern auch immer, er wird nur teilweise durch das "wiederauffüllen" der Jagd- bzw. Angelgebiete wettgemacht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass genaues kartieren mit dem "Explorer's Notebook" (war ein Kickstarter-Extra, kann man sich aber auch kostenlos von der Webseite laden und ausdrucken) einen Gutteil des Verlustes auffängt - man muss sich zwar wieder durch den Nebel schlagen, irrt aber immerhin nicht ziellos herum, vor allem wenn man ein spezifisches Craftingmaterial sucht o.ä..

@topic: Concordia zu zweit über boiteajeux.net (weil Ausgangssperre), Britannia-Karte ausprobiert. Knapp verloren, weil ich in Zug 4 und gegen Ende je einen entscheidenden Fehler gemacht habe. Ich unterschätze dieses Spiel immer wieder. Bei der online-Variante werden die Punkte in Echtzeit mitgerechnet und angezeigt - dass das beim "echten" Spiel nicht möglich ist, wird ja häufig angekreidet, aber in der Praxis fand ich es eher stressig, außerdem führte es dazu, dass die Züge noch länger auf optimalen Punktgewinn hin paralyse-analysiert wurden und das Spiel echt lange dauerte.

Islebound mit den Kindern, ein bei denen sehr beliebter Titel von Ryan Laukat, eine Mischung aus Arbeitereinsatz-, Liefer- und Aufbauspiel. Sehr hübsch, zackige Züge, sehr kindertauglich. Allerdings hat mein zehnjähriger Sohn eine Strategie entdeckt, die in meinen Augen nicht zu verhindern war und die dazu geführt hat, dass er mit 122 Punkten gewonnen hat - der darauf folgende Spieler hatte 60 Punkte, die anderen noch weniger. Er fuhr immer die selbe Schleife und tauschte Fische in Bücher in Punkte. Ich muss mir das noch einmal ansehen, aber ich glaube wir müssen das per Hausregel einschränken, sonst ist das Spiel kaputt - es wäre dumm, irgend etwas anderes zu tun als diese Strategie zu verfolgen.
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