Autor Thema: Überlegungen für ein W12 System  (Gelesen 791 mal)

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Offline Feuersänger

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #25 am: 24.01.2019 | 15:15 »
Ich wünsche mir ja nach wie vor ein System, bei dem erfahrene/höherstufige Charaktere nicht nur höhere Maximalwerte erzielen können, sondern auch eine geringere Varianz erleiden. Es gab da auch mal nen Videovortrag und wir hatten auch nen Thread dazu, irgendwann... achja, wo Ordnung herrscht, geht nix verloren.

Ich meine eine Wahrscheinlichkeitsverteilung wie diese hier:


Der Thread (mit Links zu den Videos) befindet sich hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,86237.0.html
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

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Offline Maarzan

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #26 am: 24.01.2019 | 15:23 »
Ich wünsche mir ja nach wie vor ein System, bei dem erfahrene/höherstufige Charaktere nicht nur höhere Maximalwerte erzielen können, sondern auch eine geringere Varianz erleiden. Es gab da auch mal nen Videovortrag und wir hatten auch nen Thread dazu, irgendwann... achja, wo Ordnung herrscht, geht nix verloren.

Ich meine eine Wahrscheinlichkeitsverteilung wie diese hier:


Der Thread (mit Links zu den Videos) befindet sich hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,86237.0.html

Bei niedrigem Skill W12-max(3W12) über W12-w12 zu max(3W12)-W12 bei hoher Fertigkeit: gleicher Zielbereich (der Fertigkeitswert selbst würde wohl auch noch den Grundbonus beeinflussen), aber unterschiedlcihe Schiefe.

 
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Offline Boba Fett

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #27 am: 24.01.2019 | 15:28 »
Die 7 ist nur der Durchschnitt. Wenn was leichter wird, kann es mal die 6, die 5 oder auch mal die 4 sein.

Ah, okay, Du möchtest also mit zwei Variablen arbeiten - Anzahl Würfel kann variieren und der Mindestwurf kann auch variieren.
Das originale World of Darkness und Shadowrun bis einschliesslich Version 3.0 haben so gearbeitet.
Es gab gute Gründe, warum bei beiden Systemen (nWoD und SR4+5) den Variablen Mindestwurf aus ihren Regeln gestrichen haben...

Spätestens, wenn der Mindestwurf über das Maximalergebnis herauswandert (man also eine 13 mit einem W12 erreichen muss), wird es kompliziert.
Dann müssen Würfel explodieren und während sich die verschiedenen Faktoren, die den Mindestwurf errechnen lassen immer noch linear verhalten,
machen das die Würfelwahrscheinlichkeiten überhaupt nicht... (Wenn schlechte Sicht den Mindestwurf um 1 hebt, dann macht das im Mindestwurf Wertebereich 1-12 genau 1/12 Erschwernis.
Im Wertebereich 12-13 ändert sich gar nichts und darüber wird es plötzlich abartig schwer)
Das war damals eigentlich genau DER Grund, warum unsere Leute ihre Shadowrunregeln vom Tisch verbannt und lieber was anderes gespielt haben.

Wenn Du das so machst, solltest Du unbedingt im Mindestwurf-Wertebereich 1-12 bleiben. Aber dann dürfen Erschwernisse die sich kummulativ auswirken den Mindestwurf nicht über 12 schieben können...
Die Idee mit explodierender Würfel gibt Zusatzwürfel finde ich gar nicht so verkehrt.
« Letzte Änderung: 24.01.2019 | 15:31 von Boba Fett »
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Offline YY

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #28 am: 24.01.2019 | 16:30 »
Es gab gute Gründe, warum bei beiden Systemen (nWoD und SR4+5) den Variablen Mindestwurf aus ihren Regeln gestrichen haben...

Der einzige gemeinsame Grund ist die schwer einschätzbare Wahrscheinlichkeit.
Ansonsten hat man sich gerade bei SR damit mMn entschieden keinen Gefallen getan, wo es recht einfache Lösungen für die zugehörigen Probleme gegeben hätte, ohne sich neue einzufangen.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline ManuFS

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #29 am: 24.01.2019 | 17:04 »
Vielleicht einfach als Brainstorming für dich interessant, Richard Woolcock arbeitet an einem eigenen d12 System für sein Goblin Setting: https://drive.google.com/file/d/0B0vChV__jf_OeEc5ZXUxeGtRSEE/view

Doku über das System auf seinem Blog: http://savage-stuff.blogspot.com/search/label/Swift%20d12
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In Dubio Prosciutto

Offline Gunthar

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #30 am: 24.01.2019 | 19:31 »
Spätestens, wenn der Mindestwurf über das Maximalergebnis herauswandert (man also eine 13 mit einem W12 erreichen muss), wird es kompliziert.
Dann müssen Würfel explodieren und während sich die verschiedenen Faktoren, die den Mindestwurf errechnen lassen immer noch linear verhalten,
machen das die Würfelwahrscheinlichkeiten überhaupt nicht... (Wenn schlechte Sicht den Mindestwurf um 1 hebt, dann macht das im Mindestwurf Wertebereich 1-12 genau 1/12 Erschwernis.
Im Wertebereich 12-13 ändert sich gar nichts und darüber wird es plötzlich abartig schwer)
Das war damals eigentlich genau DER Grund, warum unsere Leute ihre Shadowrunregeln vom Tisch verbannt und lieber was anderes gespielt haben.

Wenn Du das so machst, solltest Du unbedingt im Mindestwurf-Wertebereich 1-12 bleiben. Aber dann dürfen Erschwernisse die sich kummulativ auswirken den Mindestwurf nicht über 12 schieben können...
Die Idee mit explodierender Würfel gibt Zusatzwürfel finde ich gar nicht so verkehrt.

Beide Poolvarianten bleiben innerhalb des 1-12 Schemas. Beim Bigpool zwischen 4 und 10 und beim Smallpool zwischen 2 und 12. Wobei die Extreme eigentlich sehr selten vorkommen werden. Beim Bigpool werden eher die Anzahl Würfel modifiziert, beim Smallpool aber eher der Mindestwurf.

Für ein 2W12 System habe ich mir folgende Skalierung überlegt: Wenn ein W12 die 12 zeigt, wird zusätzlich ein W4 geworfen, der dann aber nicht mehr skaliert. Falls beide W12er die 12 zeigen, dann wird ein zusätzlicher W12 geworfen, der dann aber auch nicht mehr skaliert. Nach unten wird nur bei beiden Würfel eine 1 noch ein W4 geworfen und zusätzlich abgezogen. Kommt das Resultat auf -1 oder -2 ist es ein kritischer Patzer.

Offline Gunthar

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #31 am: 26.01.2019 | 15:58 »
Gerade gerechnet, dass die Chance bei 2W12, eine 2, 3 oder 4 bzw. eine 22, 23 oder 24 zu werfen, immer noch kleiner ist als eine 1 oder 20 auf einem W20. Die Chance steht bei 1/24 oder eine 1 bzw. 24 auf einem W24.

Mögliche Idee einer Skalierung:
Bei einer 22 wird ein W4 dazu gezählt. Bei einer 23 ein W8 und bei 24 ein W12.
Bei einer 4, 3 oder 2 wird ein W4 geworfen, abgezogen und geschaut, ob das Ergebnis des Wurfes auf oder unter 0 kommt. Wenn ja, wird es ein kritischer Patzer. Sonst einen leichten (3), mittleren (2) oder schweren (1) Patzer.

Edit: Fehler in der Skalierung oben beseitigt.

« Letzte Änderung: 27.01.2019 | 17:24 von Gunthar »

Offline Gunthar

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #32 am: 30.01.2019 | 12:46 »
Keine Ahnung, wie man hier eine Umfrage reinstellen kann.

Es geht darum, welches System das ansprechenste ist:
Bigpool: Bis zu 18 Würfel (9 Fertigkeitsstufen + 3 Attributsstufen + 3 Vorteil + 3 Magiebonus)
Mediumpool: Bis zu 12 Würfel: (10 Fertigkeitsstufen + 1 Vorteil + 1 Magiebonus, Attribut modifiziert Mindestwurf)
Smallpool: Bis zu 9 Würfel: (7 Fertigkeitsstufen + 1 Vorteil + 1 Magiebonus, Attribut modifiziert Mindestwurf)
2W12 + Fertigkeit (+ Modifikatoren) gegen Schwierigkeitsgrad.

Das Mediumpool hat einen interessanten Nebeneffekt. Da die max. Attributstufen (10) gleich hoch sind wie die max. Fertigkeitsstufen (10), wäre ein System möglich wie: Der SC kriegt ein Schwert und versucht den Wert zu schätzen. Will er grob den Wert schätzen (Fertigkeit Schätzen), nimmt er den Mindestwurf vom Attribut. Will er präziser schätzen, nimmt er den Mindestwurf von der Fertigkeit Schmieden auf Schätzen angewendet. Das System funktioniert bei den beiden anderen Poolsystemem nicht, da die Attributskala nicht identisch mit der Fertigkeitenskala ist.

Offline Gunthar

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Re: Überlegungen für ein W12 System
« Antwort #33 am: 23.02.2019 | 10:05 »
Mal ein Update. Es wird jetzt doch nur ein simples 1W12 System.
Maximalspanne 1W12 + Krit/Patzer (-5 bis +5) + Attribut (-3 bis +3) + Fertigkeit (-1 bis +8) + Nachteil/Vorteil (-3 bis +3) + Magiemalus/bonus (-2 bis +2). Änderungen sind immer noch möglich.