Autor Thema: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"  (Gelesen 1148 mal)

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Offline Weltengeist

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Heute hat der Briefträger mir ein neues Buch gebracht: Den Kampagnenband "Phaetons Vermächtnis" für Space:1889. Und ich ertappe mich dabei, dass ich aufgeregt bin wie ein Kind, wenn es Geschenke auspacken darf. Denn ich verbinde mit diesem Buch die Hoffnung, dass es das ist, was mir für Space:1889 (und früher auch für HEX) immer gefehlt hat: der Kampagnenband, der das Setting mal so richtig ausreizt.

Ich habe mir daher vorgenommen, hier mal meine Eindrücke Kapitel für Kapitel mitzubloggen. Das wird natürlich nicht ohne Spoiler abgehen, daher gilt: Spieler ab hier bitte nicht weiterlesen. Für alle Spielleiter oder sonstige Interessierte dagegen: Viel Spaß!
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Offline Orok

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #1 am: 1.02.2019 | 20:02 »
Super. Freue mich sehr was darüber zu lesen. *Abo*
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Offline Weltengeist

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #2 am: 1.02.2019 | 20:09 »
Zur "Einleitung"

Weiter als bis zur Einleitung bin ich noch nicht, aber ich bin mir schon jetzt sicher, dass ich das spielen will (und werde). Denn die einleitende Beschreibung drückt bei mir alle verfügbaren Knöpfe, beispielsweise:
  • Die Autorenliste. Björn Beckert kenne ich jetzt noch nicht, aber Stefan Küppers ist der Linienverantwortliche für Space:1889 und ist vielen sicherlich auch als Autor und Redakteur für DSA und Myranor (und zwar mMn von einigen der besten Sachen) ein Begriff. Und Dominic Hladek mausert sich mit epischen Werken wie "Steinerne Schwingen" oder "Klingen der Nacht" ohnehin langsam zu einem meiner liebsten Rollenspielautoren. Allein diese Namen lassen also schon viel erhoffen.
  • Im News-Thread schrieb Raindrop, das Ganze klänge wie eine typische HEX-Kampagne mit Raumschiffen, und das trifft es ziemlich gut. Tatsächlich thematisiert "Phaetons Vermächtnis" genau die Art von Inhalten, die gut zu einer HEX-Kampagne passen würden: pulpige Archäologie, uralte Geheimnisse, Atlanter (pardon, Phaetonen). Und es passt die abgedrehte Hintergrundgeschichte und die Schauplätze so perfekt in die reale irdische Faktenlage ein, dass Erich von Daeniken stolz wäre auf die Jungs.
  • Schön finde ich auch das klare Bekenntnis, dass es sich hier in erster Linie um eine Entdeckerkampagne und nicht um eine verkappte Kampf- oder Dungeonorgie handelt. Space:1889 scheint ja ohnehin das inoffizielle Ziel zu haben, ein Rollenspiel zu sein, von dem man auch den Nicht-Nerds erzählen kann, ohne rot zu werden - Rollenspiel für Erwachsene gewissermaßen. Dazu passt die Entdeckerthematik natürlich prima.
  • Episch wird es aber trotzdem, und zwar nicht zu knapp. Dafür sorgen allein schon die Reisen durch das Sonnensystem: Speziell der Mond und der Asteroidengürtel spielen eine Rolle, außerdem mischen die Marsianer kräftig mit. Außerdem kriegen wir es mit Zeitreisen zu tun. Und am Ende lösen die Abenteurer nichts Geringeres als das Geheimnis von Atlantis!
  • Das Abenteurer wendet sich an SC der Kategorie "Veteranen", was bedeutet, dass sie bereits einige Abenteuer erlebt haben sollten oder zumindest auf höherer Stufe starten sollten. Erfreulicherweise gibt es auch eine Reihe von Vorschlägen, welche Abenteuer gewissermaßen zu dieser Kampagne hinleiten, insbesondere der Luna-Band wird hier erwähnt. Aber da die Anreise zum Abenteuerbeginn mit dem berühmten Orient-Express erfolgen kann, juckt es mich schon wieder in den Fingern, daraus noch etwas zu machen...

Um es kurz zu machen: Sie haben mich jetzt schon. Entweder sagt meine Tischrunde "ja" zu dieser Kampagne oder ich biete sie auf der Drachenzwinge an.

Weltengeist, für heute over and out.
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #3 am: 3.02.2019 | 13:13 »
Zu Kapitel 1 - Ad Asteroides

Habe ich oben noch geschrieben, dass das Abenteuer nach "HEX mit Raumschiffen" klänge, so straft mich das erste Kapitel Lügen. Es ist definitiv ziemlich unpulpig und spielt stattdessen zur Hälfte auf einem wissenschaftlichen Kongress (bei dem es auch tatsächlich um Wissenschaft geht und nicht um - sagen wir mal - einen Mord unter Wissenschaftlern oder so) und zur anderen Hälfte auf einer vergleichsweise ereignisarmen Raumreise. Dem Spielleiter wird recht sandboxiges Material zur Verfügung gestellt, mit dem er diesen Start ins Abenteuer moderieren kann.

Gerade die Sache mit dem Kongress ist mal was ganz anderes, und ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich es lieben oder den Kopf darüber schütteln soll. Denn im Moment tue ich mich etwas schwer damit, mir die Umsetzung am Spieltisch vorzustellen. Dieser Teil besteht fast komplett aus Gesprächen mit Wissenschaftlern oder, falls die SC selbst welche sind, unter Wissenschaftlern. In Variante 1 schüttet der Spielleiter die Spieler dann 3 Stunden lang mit Infos zum wissenschaftlichen und mythologischen Hintergrund des Abenteuers zu, in Variante 2 dürfen die SC selbst an den Gesprächen teilnehmen, was wohl nur funktioniert, wenn sich die Spieler selbst ein wenig Hintergrundwissen aus den Quellenbüchern (oder der örtlichen Stadtbücherei) zulegen. Mit den meisten Gruppen, die ich bisher hatte (ihr wisst schon - die Sorte, die zu Beginn der nächsten Sitzung nicht mehr weiß, wie letztes Mal die NSCs hießen), stelle ich mir den Teil schwierig vor.

Auch Teil 2 beginnt eher ereignisarm; auf der Reise zum Mars geschieht bis auf Kennenlerngespräche mit der Besatzung nichts von Belang. Danach geht es dann zwar allmählich rund, aber wie viele Runden wollen 2-3 Spielsitzungen nur mit Gesprächen unter gebildeten Menschen zubringen? Vielleicht bin ich im Grunde meines Herzens ja auch einfach zu sehr Pulp-Spieler, aber hier muss man sich als Spielleiter wohl etwas einfallen lassen, damit nicht nach 1-2 Stunden die ersten Spieler anfangen, heimlich unterm Tisch Fortnite zu spielen.

Dabei bieten sich ja verschiedene Möglichkeiten an, das Ganze etwas aufzupeppen: Eine Reise mit dem Orientexpress zum Ort des Kongresses, eine Reise (und ein Aufenthalt) auf Luna, ein zweitägiger Zwischenstopp auf dem Mars. Daraus kann man was machen (und sollte es mMn auch). Jetzt schauen wir mal, ob in den nächsten Kapiteln etwas mehr Action reinkommt...
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #4 am: 6.02.2019 | 20:21 »
Zu Kapitel 2 - Das Schicksal Phaetons

Ich gebe zu, dass ich so langsam anfange, mir Sorgen zu machen. Nämlich Sorgen, dass es so weitergeht wie in den ersten Kapiteln. Bisher passiert in dem Abenteuer nämlich herzlich wenig. Hauptaufgabe des zweiten Kapitels ist es, das Schicksal Phaetons zu ermitteln, was man (wenn ich das richtig verstanden habe) tut, indem man regelmäßig Forschungsproben ablegt und ab einer bestimmten erreichten Punktzahl neue Informationen bekommt. Als Hilfsmittel bekommt der Spielleiter im Anhang einige Tipps, wie man Asteroiden auswürfeln kann. Wie sich das am Spieltisch in ein spannendes Abenteuer verwandeln soll, erschließt sich mir nicht - da klingt das oft belächelte Karriere-Auswürfeln von Traveller richtig aufregend im Vergleich.

Im letzten Drittel des Kapitels geschieht dann wenigstens mal was: ein Asteroid wird untersucht, auf dem ein gestrandeter Raumfahrer gerettet werden kann. Dieser Teil hat Potential für einen coolen Abend, ist allerdings wenig ausgearbeitet und beschränkt sich im Wesentlichen auf einige Sportlichkeitsproben und einen Kampf. Hier hätte man mehr draus machen können, beziehungsweise sollte es auch tun.

Jedenfalls beginne ich mich immer mehr zu fragen, ob ich vielleicht nicht richtig verstanden habe, wie man das Abenteuer spielt. Mir ist schon klar, dass es als Sandbox gedacht ist und dass die vielen (sorgfältig recherchierten) Untersuchungsergebnisse wohl Füllmaterial zwischen actionlastigeren Sequenzen sein sollen. Allein, ich habe die actionlastigeren Stellen bisher noch kaum gefunden. Auch die Besatzung des Forschungsschiffes bietet nicht genug Konfliktpotential, um wenigstens hier etwas Aufregendes an den Tisch zu zaubern. Aber noch ist ja Hoffnung - in Kapitel 3 sollen die Marsianer auftauchen, und ich hoffe inständig, dass jetzt langsam mal was passiert, was auch für eine Spielergruppe von Nicht-Physikern reizvoll ist...
« Letzte Änderung: 6.02.2019 | 20:28 von Weltengeist »
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Offline JS

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #5 am: 6.02.2019 | 20:22 »
Klingt deprimierend, aber eben auch wieder mal typisch für einen Sandkasten.
Wer gern sagt, was er denkt, sollte vorher etwas gedacht haben.
Porträt der zivilisierten, aufgeklärten Menschen im frühen 21. Jh.: https://youtu.be/Fp9J3lUbtXQ?t=166
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #6 am: 10.02.2019 | 09:03 »
Zu Kapitel 3 - Die Gefahr vom Mars

So, in diesem Kapitel kriegen wir endlich mal so etwas wie ein Abenteuer. Die SC erfahren bei ihren Suchen im Asteroidengürtel, dass in der Nähe jemand eine geheime Basis betreibt mit dem Ziel, von dort aus die Erde zu vernichten. Also nichts wie hin und den Schurken das Handwerk legen.

Aber auch hier hält sich meine Begeisterung über die Umsetzung in engen Grenzen. Die Beschreibung der Basis beschränkt sich nämlich auf einen Zufallsgenerator, wie man die Form (!) der Räume erzeugen kann (ja, ganz richtig - die Form, nicht den Inhalt), und die Spielwerte der Mooks sowie zweier Anführer. Das war's. Den Rest improvisiert dann der Spielleiter.

Es kommen ja noch ganze sechs Kapitel, und bestimmt sind da auch noch coole Ideen drin, aber inzwischen steht für mich fest, dass die Kampagne "Phaetons Vermächtnis" nichts ist, was ich leiten werde. Sie besteht scheinbar zur Hälfte aus Ideen, in die der Spielleiter noch haufenweise Arbeit investieren muss, und zur anderen Hälfte aus Dingen, mit denen man die durchschnittliche Spielergruppe zu Tode langweilen kann. Es erinnert mich diesbezüglich immer mehr an das (kurioserweise ja auch namentlich sehr ähnliche) DSA-Abenteuer "Niobaras Vermächtnis", das sich ebenfalls darauf beschränkte, den Hintergrund und die auffindbaren Informationen lang und breit zu beschreiben und dabei komplett vergaß, zwischendurch auch mal etwas aus den angerissenen Ideen zu machen, was am real existierenden Spieltisch verwendbar wäre.

Ich gebe zu, dass ich über die vertane Chance für Space:1889 ziemlich enttäuscht bin, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das hier präsentierte Abenteuer den Weg an allzu viele Spieltische finden wird. Aber vielleicht ist der Geschmack der anderen Space:1889-Spieler ja auch ganz anders als meiner, und die Kampagne wird ein Riesenerfolg?

P.S.: Ich werde jetzt aufhören, hier jedes Kapitel das gleiche zu schreiben. Wenn noch etwas passiert, was den bisherigen Eindruck korrigiert, melde ich mich, ansonsten gibt es in ein paar Wochen eine Rezi, die ich hier natürlich verlinken werde.
« Letzte Änderung: 10.02.2019 | 09:06 von Weltengeist »
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Offline Samael

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #7 am: 10.02.2019 | 09:20 »
Klingt deprimierend, aber eben auch wieder mal typisch für einen Sandkasten.

Da kennst du offenbar die falschen.
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Offline Ahab

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #8 am: 10.02.2019 | 09:50 »
Zur "Einleitung"
Björn Beckert kenne ich jetzt noch nicht, ...

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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #9 am: 10.02.2019 | 10:04 »
Das ist unser Waldviech.  ^-^

Ach ja, klar! Der Björn Beckert von Malmsturm! Stimmt, dann habe ich natürlich doch schon was von ihm gelesen (und gut gefunden).

(Das Rätsel, wieso die Kampagne dann nicht knackiger ist, wird dadurch allerdings nicht eben geringer...)
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #10 am: 10.02.2019 | 20:56 »
Ach, wie schade. Ich hatte mich auch schon sehr gefreut. Die Phaeton Idee fand ich schon damals bei Captain Future total gut und hatte gehofft, eine brauchbare Umsetzung fürs Rollenspiel zu bekommen. Selbst wenn ich inzwischen ganz gut darin bin, Hintergrundinfos mit Actionsequenzen zu garnieren fehlt doch einfach die Zeit und Muße, mich mit so ausführlichen Hintergründen zu beschäftigen. Wie gesagt, sehr schade.
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #11 am: 11.02.2019 | 17:43 »
Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es sich im Grunde um eine Mischung aus einem Quellenband "Asteroidengürtel" und einem Abenteuer handelt...
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Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es sich im Grunde um eine Mischung aus einem Quellenband "Asteroidengürtel" und einem Abenteuer handelt...
Ich finde es irgendwie nicht ganz fair, wenn du solch eine Generalaussage fällst, aber scheinbar erst 1/3 des Bandes gelesen hast. Es kommt noch sehr viel, dass nicht im Asteroidengürtel spielt, und genau genommen kann man z.B. das Abenteuer auf der Mesor-Basis auch als sehr eigenständig sehen.


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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #13 am: 12.02.2019 | 10:12 »
Normalerweise ist deine Kritik ja nicht falsch. Aber Weltengeist hat doch explizit gesagt, dass er das als WIP schreibt, also immer nur den derzeitigen Stand. Das finde ich okay. Ich bleibe hier weiter am Ball und bin gespannt auf das endgültige Fazit.
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Ich finde es irgendwie nicht ganz fair, wenn du solch eine Generalaussage fällst, aber scheinbar erst 1/3 des Bandes gelesen hast. Es kommt noch sehr viel, dass nicht im Asteroidengürtel spielt, und genau genommen kann man z.B. das Abenteuer auf der Mesor-Basis auch als sehr eigenständig sehen.

Mich wundert gerade, dass du ausgerechnet diese Aussage von mir als Kritik siehst, denn das sollte sie gar nicht sein. Eher im Gegenteil - ich habe mich damit getröstet, den Anfang des Buches eher als Quellenmaterial zu sehen (und damit mein Genörgel, dass da abenteuertechnisch noch nicht so viel passiert ist, zu relativieren).

Ich sollte aber noch hinzufügen, dass ich generell ziemlich unglücklich darüber bin, wie sich dieser Thread entwickelt hat. Eigentlich sollte der ja eine Art dauerbegeisterte 24-Stunde-Werbesendung für Space:1889 werden. Hat leider nicht ganz geklappt. Und es tut mir auch immer aufrichtig leid, wenn ich hier kritische Beiträge schreibe, weil ich mir nur zu gut vorstellen kann, wie es sich für die Autoren (die ich, wie ich nur nochmal betonen kann, eigentlich alle sehr schätze) anfühlt, wenn man so viel Zeit und Energie in ein Projekt steckt und dann ein derart negatives Feedback bekommt.

Da ich mir natürlich darüber im Klaren bin (und hoffe, dass es die Leser auch sind), dass es sich bei allem, was ich hier schreibe um meine rein subjektive Sicht und meine rein subjektiven Präferenzen handelt, können wir das Thema aber gerne versachlichen: Wenn jemand anders den Band ebenfalls liest und ergänzende / protestierende / bekräftigende Bemerkungen machen möchte - nur zu! Ich freue mich über jeden Beitrag (auch und gerade von Leuten, die Phaetons Vermächtnis total toll finden)!
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Re: [Space:1889] Weltengeist liest "Phaetons Vermächtnis"
« Antwort #15 am: 28.02.2019 | 20:43 »
So, ich bin fertig und die Rezension findet sich an gewohnter Stelle.

An anderen Meinungen (bekräftigende wie gegenteilige) bleibe ich aber interessiert, gerne hier im Thread!
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