Autor Thema: Fette Schwarte vs FHTAGN  (Gelesen 4216 mal)

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Online hassran

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #100 am: 28.05.2019 | 16:41 »
Das Spiel wird überflüssig, weil es de facto dann ja genauso ist wie CoC. Wenn ich schon CoC habe mit unendlich viel Zusatzmaterial, warum brauche ich dann ein anderes Regelsystem, welches aber genau das gleiche macht?

Weil mir die Regeln besser gefallen? Weil ich das Autorenteam gut finde? Weil ich die Aufmachung besser finde als bei CoC?


Zitat
Es gibt keinen suggerierten Determinismus, aber du kannst gerne Gegenbeispiele von D&D 5e nennen. Welche offiziellen Abenteuer brechen denn aus dem Konzept "Begegnung mit Monster, Kampf, XP einheimsen" aus? Nur weil du etwas ablehnst, wird es nicht weniger wahr. Und genau das sage ich auch die ganze Zeit: Die Regeln begünstigen diese Art Spiel, deshalb ist diese Art Spiel vornehmlich vorhanden.

Das Problem mit deinem Beispiel ist, dass ich explizit von OPTIONALEN (oder eben: modularen) Regeln sprechem, während Kampf-Herausforderungen einen zentralen Aspekt von D&D ausmachen. Im Selbstverständnis des Spiels übrigens nur eine von drei "Säulen". FHTAGN selbst hat übrigens auch OPTIONALE Regeln für ein "pulpiges Gefühl" (der Action Modus). Und ein recht ausführliches Kapitel zu den Kampfregeln. Ist damit FHTAGN ein D&D Klon?
(Zu den offiziellen D&D Modulen: Encounter sind, was du daraus machst. Aus der OSR-Ecke gedacht, lässt sich sicherlich nahezu jeder Encounter gewaltfrei lösen, wenn die Spieler es darauf anlegen.)

Zitat
Und hier bleibt das Argument: Gibt es alles schon, schön wäre mal was anderes. Und ich schreibe nicht aus einer diffusen Angst, aber wenn FHTAGN nix anderes als eine Kopie von CoC wird, wird es nicht gespielt. Ganz einfach. Schade übrigens, dass du auf das Argument, dass es schon das gibt was du willst, nicht eingehst...

OGL finde ich immer besser als nicht-OGL. Worin siehst du denn die Unterschiede zu z.B. CoC? Ich halte die tatsächlich für vernachlässigbar was das Spiel"gefühl" anbelangt. Mit beiden kann ich machen, was ich möchte, aber mit FHTAGN weniger kompliziert in meiner Wahrnehmung.

Grüße

Hasran
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #101 am: 28.05.2019 | 17:27 »
Okay, welche Regeln sind denn so viel besser? Und zweimal mehr oder weniger das gleiche Rollenspiel (mit geringfügig unterschiedliche Regeln herauszubringen) das eine in grün das andere in rot.... Ist aber nicht ernstgemeint, oder?

Encounter sind halt nicht immer was man daraus macht. Natürlich kann ich ein publiziertes Abenteuer komplett umschreiben, aber das ändert immer noch nichts an dem Charakter von dem Spiel... Mein Beispiel halte ich weiterhin für gut gewählt. Wenn die Werte der Großen Alten abgedruckt werden, dann sind sie halt da. Und kommende Publikationen richten sich danach, ob die Werte da sind oder nicht. Und genau da seh ich den großen Unterschied. Ich habe da halt ein anderes Verständnis von dem Wirken solcher Entscheidungen auf das Gesamtkonzept.

Ein Spiel, bei dem Große Alte keine greifbaren Kreaturen sind sondern über den Dingen stehende Wesenheiten, welche zwar angebetet, mit welchem man aber nie direkt konfrontiert wird, ist vom Gefühl her deutlich anders als ein Spiel bei dem die Großen Alten mit Werten versehen werden und somit greifbar werden und mit denen man konfrontiert werden kann.

Und bevor du wieder sagst, man kann die Werte ja weglassen: ich habe sehr viele Abenteuer und Zusatzbände von CoC. In keinem bin ich auf das erste von mir geschilderte Konzept gestoßen. Also muss ich an der Stelle sagen: Ich halte es für konstruiert davon auszugehen, das eine Konzept würde genauso gut abgedeckt wie das andere.

Ich könnte abschließend auch fragen: Welche Situation ist besser?
1. Ich habe die Wahl zwischen einem Rollenspiel, welches durch Abdrucken der Werte von Großen Alten ermöglicht, diesen Wesen direkt zu begegnen durch das vorhandensein von Werten bzw. diese Werte auszuklammern (sprich die SC begegnen keinen Großen Alten, aber es ist den Spielern klar, dass das durchaus passieren kann) und einem Rollenspiel, welches durch Abdrucken der Werte von großen Alten ermöglicht, diesen Wesen direkt zu begegnen durch das vorhandensein von Werten bzw. diese Werte auszuklammern.
2. Ich habe die Wahl zwischen einem Rollenspiel, welches durch Abdrucken der Werte von Großen Alten ermöglicht, diesen Wesen direkt zu begegnen durch das vorhandensein von Werten bzw diese Werte auszuklammern und einem Rollenspiel, welches durch das Weglasen von Werten bei Großen Alten ein anderes Konzept vorsieht und sich dadurch von anderen Rollenspielen abhebt?

Ist für mich ne rhetorische Frage, ich habe meinen Ansichten auch nix mehr hinzuzufügen.

P.S.: Ich weiß natürlich, dass es gar nicht unbedingt wahrscheinlich ist, dass FHTAGN dieses oder ein ähnliches Konzept aufgreift, aber zum einen kann ich trotzdem meine Wünsche nennen und zum anderen glaube ich halt, dass es für FHTAGN eine große Chance ist, sich vom direkten Konkurrenten abzuheben und sich auch davon zu distanzieren....

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #102 am: 28.05.2019 | 17:38 »
Okay, welche Regeln sind denn so viel besser? Und zweimal mehr oder weniger das gleiche Rollenspiel (mit geringfügig unterschiedliche Regeln herauszubringen) das eine in grün das andere in rot.... Ist aber nicht ernstgemeint, oder?

Du hast jetzt leider auch nicht beantwortet, worin sich FHTAGN für dich von z.B. CoC unterscheidet. In deinen Augen hatte wohl auch Pathfinder keine Berechtigung?

Zitat
Wenn die Werte der Großen Alten abgedruckt werden, dann sind sie halt da. Und kommende Publikationen richten sich danach, ob die Werte da sind oder nicht. Und genau da seh ich den großen Unterschied. Ich habe da halt ein anderes Verständnis von dem Wirken solcher Entscheidungen auf das Gesamtkonzept.

Ich habe jetzt mehrmals versucht von dem Wort und dem Konzept der "Werte" Abstand zu nehmen. Regeln, die beschreiben, wie die großen Alten wirken hätte ich gerne. Deren Stärke-Wert o.ä. interessiert mich wenig.

Zitat
Ein Spiel, bei dem Große Alte keine greifbaren Kreaturen sind sondern über den Dingen stehende Wesenheiten, welche zwar angebetet, mit welchem man aber nie direkt konfrontiert wird, ist vom Gefühl her deutlich anders als ein Spiel bei dem die Großen Alten mit Werten versehen werden und somit greifbar werden und mit denen man konfrontiert werden kann.

Von direkter Konfrontation habe ich bislang nicht gesprochen.

Zitat
Und bevor du wieder sagst, man kann die Werte ja weglassen: ich habe sehr viele Abenteuer und Zusatzbände von CoC. In keinem bin ich auf das erste von mir geschilderte Konzept gestoßen. Also muss ich an der Stelle sagen: Ich halte es für konstruiert davon auszugehen, das eine Konzept würde genauso gut abgedeckt wie das andere.

Als "Kunst" hat sicherlich jedes dieser Abenteuer und Zusatzbände seinen Wert. Wenn sie keinen spielerischen Wert für dich haben, verstehe ich nicht, wieso du sie dir kaufst.


Zitat
P.S.: Ich weiß natürlich, dass es gar nicht unbedingt wahrscheinlich ist, dass FHTAGN dieses oder ein ähnliches Konzept aufgreift, aber zum einen kann ich trotzdem meine Wünsche nennen und zum anderen glaube ich halt, dass es für FHTAGN eine große Chance ist, sich vom direkten Konkurrenten abzuheben und sich auch davon zu distanzieren....

Hast du denn den "Action Mode" von FHTAGN zur Kenntnis genommen? Ist das dann nicht Anathema für dich?

Grüße

Hasran
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #103 am: 28.05.2019 | 17:49 »
Okay, dann doch nochmal da du mich leider nicht verstanden hast.

Es geht nicht darum, worin sich FHTAGN von Cthulhu unterscheidet, sondern worin sich FHTAGN von CoC theoretisch unterscheiden könnte (So wie ich es verstehe, ist es doch noch in Mache, und selbst wenn nicht kann ich doch wohl noch ausführen, was ich gut fände oder nicht?)

Siehe dein Zitat: Du sprichst in diesem Post konkret von Werten, die zur Verfügung gestellt werden. Und genau darum geht es mir.
Was ja dafür spricht, Werte zur Verfügung zu stellen. Stört es jemanden, kann er sie leicht ignorieren. Fehlen einem die Werte, ist es deutlich schwieriger schnell mal Cthulhus stat block auf einer Papierserviette zusammenzuschustern.

Grüße

Hasran

P.S.: Bestimmt gibt es auch genug Leute, die sich an einem Statblock stören, den sie eben so gut ignorieren könnten. Die dürfen dann gerne in Foren ihre Arien vortragen.

Edit: Ich bin Freund davon auch für Great Old Ones Werte anzubieten. Als Spielleiter dienen sie mir zur Inspiration und als Ideen-Steinbruch.

Werte forcieren aber direkte Konfrontation, welches ich versucht habe, darzulegen.

Ich habe auch nie gesagt, dass ich in den CoC-Bänden keinen spielerischen Mehrwert sehe. Aber nochmal (scheinbar bisher nicht verstanden): Ich sehe keinen spielerischen Mehrwertin einem weiteren Rollenspiel, welches genau die gleiche Schiene fährt.

Ist es nicht vollkommen egal, ob ich den Action Mode zur Kenntnis genommen habe? Ich meine, wenn ich mir vorstelle, wie das Spiel idealerweise aussehen könnte, brauch ich darüber an der Stelle auch nicht zu sinnieren.

Jetzt aber endgültig: Ich habe fertig....

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #104 am: 28.05.2019 | 17:55 »
Was auch immer aus FHTAGN gemacht werden wird, es sollte sich von anderen Lovecraft / Mythos / Cthulhu Publikationen unterscheiden.
Sonst wird es nur eins von 44 Regelwerken um den Mythos sein. Das wäre jammerschade.

Der Tannenzweig als Älteres Zeichen erinnert mich immer an Weihnachten.
Das sollte nicht das alleinige Unterscheidungskriterium sein.

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #105 am: 28.05.2019 | 17:58 »
Was auch immer aus FHTAGN gemacht werden wird, es sollte sich von anderen Lovecraft / Mythos / Cthulhu Publikationen unterscheiden.
Sonst wird es nur eins von 44 Regelwerken um den Mythos sein. Das wäre jammerschade.

Der Tannenzweig als Älteres Zeichen erinnert mich immer an Weihnachten.
Das sollte nicht das alleinige Unterscheidungskriterium sein.

Ich denke wir sind durchaus häufig unterschiedlicher Meinung, aber an dieser Stelle von mir: +1  ~;D

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #106 am: 28.05.2019 | 18:01 »
Siehe dein Zitat: Du sprichst in diesem Post konkret von Werten, die zur Verfügung gestellt werden. Und genau darum geht es mir.
Werte forcieren aber direkte Konfrontation, welches ich versucht habe, darzulegen.

Der Beweis, dass Werte direkte Konfrontation forcieren, ist immer noch zu führen, mon ami.

Ich zitiere mich mal selbst, da ich ja im Gespräch auch Erkenntnisgewinn hatte:

Zitat
Ich habe jetzt mehrmals versucht von dem Wort und dem Konzept der "Werte" Abstand zu nehmen. Regeln, die beschreiben, wie die großen Alten wirken hätte ich gerne. Deren Stärke-Wert o.ä. interessiert mich wenig.

Interessante "Regeleffekte" trifft es wohl besser.

Zitat
Ich sehe keinen spielerischen Mehrwertin einem weiteren Rollenspiel, welches genau die gleiche Schiene fährt.

Ja, dann...äh...kauf es nicht?

Zitat
Ist es nicht vollkommen egal, ob ich den Action Mode zur Kenntnis genommen habe? Ich meine, wenn ich mir vorstelle, wie das Spiel idealerweise aussehen könnte, brauch ich darüber an der Stelle auch nicht zu sinnieren.

Ah! Ja! Das platonische Ideal des Mythos-Rollenspiels!

Grüße

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #107 am: 28.05.2019 | 18:08 »
Irgendwann wird sich mal jemand eine passende lange Form für die Abkürzung F.H.T.A.G.N. ausdenken - etwas in der Art wie 'FH Tag N' für Langzeitstudenten.
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #108 am: 28.05.2019 | 18:12 »
Als bekennender OSR-Spieler und damit Altsack sage ich: Wenn ein Vieh Werte hat, dann kann man es auch bekämpfen und töten/ vernichten/ verbannen/ einschüchtern/ betören/ gefangennehmen.

Darum hatten bei AD&D 1 Götter und in der 1. Ausgabe von Deities & Demogods eben auch Cthulhu Kmapfwerte - damit Thor (oder mein Namensstufekämpfer) den verhauen konnte!
[Bei Pathfinder kann man nun sogar Jesus Christus (am besten mit den Werten als Pantokrator!) gegen Cthulhu antreten lassen! Yeah, hau ihn, Heiland!]

Auf die Rammaktion in "Ruf des Cthulhu" ist ja auch schon verscheidnetlich hingewiesen worden.
Klar ist bei dem klassischen Cthulhu der Pursiten-Fraktion (und nichts gegen diese Spielweise!) ein Stärkewert für Cthulhu oder der Schadenswert für Azathoth Blödsinn - der für den Schoggothen aber auch: Treffer = tot.

Ich würde eher bekritteln, dass die Werte der Viecher oftmals nicht wirklich gut deren Fähigkeiten zueinander abbilden:
So hat Cthulhu nach den aktuellen Regeln TP 160, eine Panzerung von 21 Punkten (mager!) und macht im Nhakampf zu 100% 22W6 in der Runde.

Hastur hat TP 150, eine Panzerung von 30 und trifft zu 100% - der Schaden ist SOFORTIGER TOD!

Wird ein Kampf von maximal einer Runde für unseren Cthulhu, da Hastur geschickter ist (GE 150 zu Cthulhus GE 105) und im Regelfall die Initiative hat:
Hastur greift an, Hastur trifft, Cthulhu ist tot! (Es gibt keine Angabe von Ausnahmen für "Alte" oder "Große".)

Das scheint kaum wem aufzufallen, weil in der Regl keiner die Götter des Mythos gegeneinander antreten lässt - bei Deities & Demigods hatte da keiner der Spieler Probleme damit, Zeus ne Scharte zu ziehen oder Thor um Hilfe beim Verhauen des Ork-Gottes Gruumsh zu bitten.

Mein Fazit:
Oft braucht man die Weret für die Mythosgötter nicht, aber wenn man sie mal benötigt, sit es schön welche zu haben. Aber stimmig sollten sie schon sein.
Und das sind sie bei Chaosiums Cthulhu immer noch nicht und waren es nie.
Leider.
Kommze mich prollich, krisse Moffakette am Schmecken!

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #109 am: 28.05.2019 | 18:21 »
Wird ein Kampf von maximal einer Runde für unseren Cthulhu, da Hastur geschickter ist (GE 150 zu Cthulhus GE 105) und im Regelfall die Initiative hat:
Hastur greift an, Hastur trifft, Cthulhu ist tot! (Es gibt keine Angabe von Ausnahmen für "Alte" oder "Große".)
Interessanter Aspekt. Danke für den Hinweis.
Wäre mir so auch nie aufgefallen, weil ich dem Zoo keine (wenig) Bedeutung beimesse.
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #110 am: 28.05.2019 | 18:42 »
Der Beweis, dass Werte direkte Konfrontation forcieren, ist immer noch zu führen, mon ami.

Ich zitiere mich mal selbst, da ich ja im Gespräch auch Erkenntnisgewinn hatte:

Interessante "Regeleffekte" trifft es wohl besser.

Ja, dann...äh...kauf es nicht?

Ah! Ja! Das platonische Ideal des Mythos-Rollenspiels!

Grüße

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Nur noch Platitüden, und tschüss!

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #111 am: 28.05.2019 | 18:52 »
Nur noch Platitüden, und tschüss!

Und dir viel Spaß mit deinen Windmühlen und Männern aus Stroh.  :d

Vielleicht ist auch die Herausforderung für FHTAGN Kreaturen mit Regeleffekten zu versehen ohne lediglich Kampffähigkeiten aufzulisten.

Grüße

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #112 am: 28.05.2019 | 18:58 »
Ich denke eher, die Herausforderung besteht darin, die Cthulhu Community gemeinsam, konstruktiv und mit Spaß am Hobby zu vereinen, ohne dass innerhalb von 3-4 Seiten Leute keine Lust mehr an einer Diskussion haben ... was immer sehr schade ist.

Die Ideen in diesem Thread helfen uns auf jeden Fall weiter. Wer möchte, kann seine Vorstellungen auch direkt platzieren (bspw. im dLG Forum oder per Mail).

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #113 am: 28.05.2019 | 19:02 »
Vielleicht ist auch die Herausforderung für FHTAGN Kreaturen mit Regeleffekten zu versehen ohne lediglich Kampffähigkeiten aufzulisten.

Das kann gut sein. Die weitaus meisten zumindest "klassischen" Rollenspielsysteme scheinen sich ja insbesondere bei "Monsterwerten" in erster Linie auf Geklopperelevantes zu konzentrieren -- und während sich das bis zu einem gewissen Punkt durchaus nachvollziehen läßt, kann es schnell dazu führen, daß man beim Design und/oder Lesen die Verwendung derselben Kreaturen für andere Zwecke etwas aus den Augen verliert...

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #114 am: 28.05.2019 | 19:35 »
Ich denke eher, die Herausforderung besteht darin, die Cthulhu Community gemeinsam, konstruktiv und mit Spaß am Hobby zu vereinen, ohne dass innerhalb von 3-4 Seiten Leute keine Lust mehr an einer Diskussion haben ... was immer sehr schade ist.

Die Ideen in diesem Thread helfen uns auf jeden Fall weiter. Wer möchte, kann seine Vorstellungen auch direkt platzieren (bspw. im dLG Forum oder per Mail).

Meine Idee, dass FHTAGN ein anderes Verständnis von den Großen Alten vermittelt, ist de facto erst mal eine Idee und wie schon 100mal geschrieben eine Möglichkeit eines Alleinstellungsmerkmals. Ich habe auch keine Probleme darüber zu diskutieren, und ich erwarte nicht, dass jeder meine Meinung super findet. Es ist halt meine Meinung. Aber wenn jemand mit solchen überflüssigen Kommentaren wie "mon ami" oder "Das platonische Ideal des Mythos-Rollenspiels!" ankommt, zeigt er meiner Ansicht nach halt sehr deutlich, dass eine fruchtbare Diskussion nicht möglich ist. Deshalb habe ich diese Diskussion abgebrochen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich nicht gerne erläutere, was mich zu meiner Ansicht geritten hat. Zumal ich ja FHTAGN erstmal als solches spannend finde, vor allem weil ihr ja offensichtlich auch neuen Ideen aufgeschlossen seid.

Gruß,
Kasi

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #115 am: 28.05.2019 | 19:53 »
Meine Idee, dass FHTAGN ein anderes Verständnis von den Großen Alten vermittelt, ist de facto erst mal eine Idee und wie schon 100mal geschrieben eine Möglichkeit eines Alleinstellungsmerkmals. Ich habe auch keine Probleme darüber zu diskutieren, und ich erwarte nicht, dass jeder meine Meinung super findet. Es ist halt meine Meinung. Aber wenn jemand mit solchen überflüssigen Kommentaren wie "mon ami" oder "Das platonische Ideal des Mythos-Rollenspiels!" ankommt, zeigt er meiner Ansicht nach halt sehr deutlich, dass eine fruchtbare Diskussion nicht möglich ist. Deshalb habe ich diese Diskussion abgebrochen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich nicht gerne erläutere, was mich zu meiner Ansicht geritten hat. Zumal ich ja FHTAGN erstmal als solches spannend finde, vor allem weil ihr ja offensichtlich auch neuen Ideen aufgeschlossen seid.

Gruß,
Kasi

Auch ohne flapsigen Ton wolltest du dich statt mit meinem besser formulierten Vorschlag (Greifbare Regeleffekte durch große Alte) mit einem veralteten beschäftigen (Kampf(?)werte für große Alte). Ich entschuldige mich für die Flapsigkeit. Aber als ehrlichen Versuch deinerseits zu verstehen, was ich meine, habe ich dein Gebahren nicht empfunden.

Grüße

Hasran
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #116 am: 28.05.2019 | 20:07 »
Es besteht schon die Notwendigkeit für die Leute, die eigene Szenarien schreiben. Außerdem ist es aus spieltischpraktischen Gründen häufig schön, an zwei verschiedenen Stellen Werte nachzuschauen: Von Kreatur a im Abenteuer und von Kreatur b im Regelwerk (auch wenn es im Szenario vorkommt, aber dann muss man halt hin- und herblättern).
Deshalb auch die Idee zum Selber Basteln als Toolkit mit unterschiedlichen Tabellen für Angriffe, Schutz, Immunitäten, Fertigkeiten etc. Vielleicht auch noch einen Namen Generator für alle, denen absolut nichts einfällt - ich empfehle in dieser Hinsicht Anleihen bei mittelamerikanischen Gottheiten oder das Ziehen von Buchstaben aus dem Scrabble Bag.
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #117 am: 28.05.2019 | 20:08 »
Auch ohne flapsigen Ton wolltest du dich statt mit meinem besser formulierten Vorschlag (Greifbare Regeleffekte durch große Alte) mit einem veralteten beschäftigen (Kampf(?)werte für große Alte). Ich entschuldige mich für die Flapsigkeit. Aber als ehrlichen Versuch deinerseits zu verstehen, was ich meine, habe ich dein Gebahren nicht empfunden.

Grüße

Hasran

Naja der veraltete Vorschlag stammt von heute, 13:00... Ganze 2 1/2 Std. später hast du einmal in einem kleinen Satz gesagt, dass Regeln ohne Werte auch deine Stoßrichtung sind. Also wenn dein Vorschlag von dir heute mittag nicht mehr aktuell ist, solltest du das demnächst deutlicher sagen. Es ist echt nicht nur meine Aufgabe, aus deinen Sätzen das heraus zu erkennen. Es gibt immer zwei Beteiligte bei Mißverständnissen: Der Sender und der Empfänger.

Ansonsten ändert dein revidierter Vorschlag nichts an meinem Standpunkt: Auch Regeln (wie z.B. Stabiverlust bei GOO) erzeugen ein greifbares Konzept für die GOO. Und das ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ansonsten gilt es für uns beide natürlich: Ich habe genauso wenig das Gefühl gehabt, dass du versuchst, mich zu verstehen...

Kurz zum Abschluss: Deine Meinung sei dir unbelassen, es ist halt deine Ansicht und deine Vorstellung von dem neuen System. Ist halt nicht meine, denn ich würde mir was anderes, neueres wünschen...

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #118 am: 28.05.2019 | 20:09 »
Deshalb auch die Idee zum Selber Basteln als Toolkit mit unterschiedlichen Tabellen für Angriffe, Schutz, Immunitäten, Fertigkeiten etc. Vielleicht auch noch einen Namen Generator für alle, denen absolut nichts einfällt - ich empfehle in dieser Hinsicht Anleihen bei mittelamerikanischen Gottheiten oder das Ziehen von Buchstaben aus dem Scrabble Bag.

Das funktioniert besonders gut, wenn in dem Scrabble-Bag mind. 5x das Apostroph enthalten ist  ~;D

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #119 am: 28.05.2019 | 20:14 »
Es gibt ja sogar noch eine alternative Lösung, welche (meiner Meinung nach) durchaus interessant sein könnte: Anstatt die Kreaturen als solches in das Grundregelwerk zu packen oder auch in ein separates Heft, könnte man diese auch auf separate Karten drucken. So kann der Spielleiter sich die speziellen Karten, welche benötigt werden, vor Spielbeginn raussuchen.
Das hatte ich als Vorschlag auch schon eingebracht (Post #49), stiess aber - wie jetzt - auf Null Resonanz.
Die Karten auf die Homepage, zum selber ausdrucken, stellen oder/und den Szenarien beilegen.
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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #120 am: 28.05.2019 | 20:16 »
Das hatte ich als Vorschlag auch schon eingebracht (Post #49), stiess aber - wie jetzt - auf Null Resonanz.
Die Karten auf die Homepage, zum selber ausdrucken, stellen oder/und den Szenarien beilegen.

Sorry, habe ich wahrscheinlich überlesen. Man könnte ja auch ein Kartenpack rausbringen.... Für ein paar Euro hat man direkt einen Haufen Kreaturen....

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #121 am: 28.05.2019 | 20:20 »
Naja der veraltete Vorschlag stammt von heute, 13:00... Ganze 2 1/2 Std. später hast du einmal in einem kleinen Satz gesagt, dass Regeln ohne Werte auch deine Stoßrichtung sind. Also wenn dein Vorschlag von dir heute mittag nicht mehr aktuell ist, solltest du das demnächst deutlicher sagen. Es ist echt nicht nur meine Aufgabe, aus deinen Sätzen das heraus zu erkennen. Es gibt immer zwei Beteiligte bei Mißverständnissen: Der Sender und der Empfänger.

You do you. Aber gerade bei dem Punkt habe ich recht schnell und deutlich präzisiert. Nicht zwischen den Zeilen.

Was die Effekte anbelangt: ich denke dabei auch weniger an Stabi Verlust, eher abstrakte, gruselige, "weirde" Effekte. Kälber mit zwei Köpfen um ein ganz klassisches Beispiel zu nennen. Alle 14-jährigen des Dorfes sprechen auf einmal nur noch Latein.  Je konkreter, desto besser. Statt "komische Wettereffekte" möchte ich lesen, dass überall plötzlich leuchtende Pilze wuchern (was die Pilze wohl machen?).

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #122 am: 28.05.2019 | 20:47 »
Tja in dem ersten Punkt sehen wir es unterschiedlich. Ich habe nicht wirklich mitbekommen, dass du schnell und deutlich präzisiert hast.

Ansonsten spricht ja nichts gegen die Effekte welche du genannt hast. Das schlägt ja sogar dann genau in die gleiche Kerbe. Ein direktes Auftreten von GOOs ist nicht erforderlich, auch keine Werte. Indirekte Einflüsse auf Land, Natur und Bewohner, Charakterisierung von diversen kultischen Verehrungen und typische Rituale, vllt. sogar nichtmenschliche Anhänger... Und es ist meiner Meinung nach was gänzlich anderes als CoC.... Genau sowas stell ich mir vor...

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #123 am: 29.05.2019 | 00:11 »
Der Thread ist alt.
Als er veröffentlicht wurde, wurden Gummistiefel noch aus Holz geschnitzt.

Der Inhalt ist aber gerade im Zusammenhang mit FHTAGN recht interessant.

Lesen lohnt.
Der Autor geht schonungslos mit CoC zu Gericht und legt den Finger auf offene Wunden.
http://indie-rpgs.com/archive/index.php?topic=8459.msg87987#msg87987

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Re: Fette Schwarte vs FHTAGN
« Antwort #124 am: 29.05.2019 | 06:17 »
Der Thread ist alt.
Als er veröffentlicht wurde, wurden Gummistiefel noch aus Holz geschnitzt.

Der Inhalt ist aber gerade im Zusammenhang mit FHTAGN recht interessant.

Lesen lohnt.
Der Autor geht schonungslos mit CoC zu Gericht und legt den Finger auf offene Wunden.
http://indie-rpgs.com/archive/index.php?topic=8459.msg87987#msg87987

Jup, deutlich älter der Thread. Schon lange nicht mehr gelesen. Die Probleme von CoC werden deutlich in den Vordergrund gestellt, die Stärken kaum erwähnt.
Wo devinitiv große Wahrheit drin liegt ist der One-Shot Fakt. Also, dass hier die Nachteile des Systems deutlich weniger prägnant sind und die Vorteile einen größeren Anteil haben.

Habe ich gefragt, ob dies einer der Gründe ist warum ich überwiegend One-Shots leite&spiele....und ist es tatsächlich nicht. Eher die Abwechslung, dass mehr Ausprobieren, die verschiedenen Settings und der Twist der Szenarien (der in einer Kampange deutlich weniger passend rüber kommt, wenn jeden Abend ein oder zwei Twists auftauchen).
- Leitet: One-Shots, wöchentlich (CoC7, UA2+3, Nemesis)
- Obsession: Kingdom Death:Monster.
- Passsion: Cthulhu Wars.