Autor Thema: [D&D 5E] Isgardsagas  (Gelesen 306 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
[D&D 5E] Isgardsagas
« am: 14.10.2019 | 12:04 »
Eine reine Zwergengruppe im hohen Norden von unserem Homebrew Setting Avalon. Alles ziiiemlich „klassisch“ mit Orks, Riesen und Schlimmerem.

Und das sind die derzeitigen Spielercharaktere:

Besonderheit 1: Alle SCs sind regeltechnisch Hill Dwarves.
Besonderheit 2: Die Ability Scores werden nicht durch das Volk (race), sondern gem. Option Three dieser Hausregel modifiziert. Wir verwenden die Regel, weil die Gruppe eben so rein abstammungstechnisch zu homogen wäre.

PC: Alignment Sex Race Class (Archetype) Level Background

Barskalin Feuerklinge:
N male hill dwarf cleric (forge) 4 guild artisan
Bofola Runenschmied:
LG female hill dwarf paladin 1 cloistered scholar
Dorona Bergbolzen:
NG female hill dwarf ranger (beast master) 3 outlander
Gvendolin Steinschild:
NG male hill dwarf druid (moon) 2 hermit
Kili Runenschmied:
LN male hill dwarf barbarian (ancestral guardian) 3 sage
Morgran Steinschild:
LE male hill dwarf warlock 2 charlatan
Thalmund Steinschild:
CG male hill dwarf bard (lore) 3 entertainer
Thorain Steinschild:
LG male hill dwarf fighter 2 soldier
Thon der Barbar:
CN ? hill dwarf rogue 2 folk hero

ARCHIV:
Hat hier jemand Interesse die mMn absolut lesenswerten Berichte von einem der Spieler zu lesen?
« Letzte Änderung: Gestern um 15:13 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Online Don Kamillo

  • Wikingischer Dinosaurier Matador
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.386
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #1 am: 14.10.2019 | 12:12 »
Natürlich = ABO :)
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #2 am: 14.10.2019 | 12:15 »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #3 am: 14.10.2019 | 12:19 »
Saga 1: Die Schneefrau

Bofola, meine Liebe,

ich bin wohlbehalten in der Zitadelle unter dem Grauen Berg angekommen. Ein Jammer, dass sich unsere Wege in Zitadelle Frostbart getrennt haben, aber ich verstehe dass du dem Ruf Moradins folgen musstest.

Wie sich herausstellte, verweigerten mir diese Steinschilds den Zugang zum Tempelarchiv. Vertrauten mir nicht. Sagten ich müsse mich erst in den Augen des Klans beweisen. Pah, gequirlte Orkscheisse!

Beweisen muss ich mich! Aber wie, das haben sie nicht gesagt. Bald sollte sich aber eine Möglichkeit ergeben. Die Kleriker Dumathoins traten an mich heran und sagten, die Steine und somit der Hüter der Geheimnisse unter dem Berg selbst hätte mich auserwählt den Winter für Klan Steinschild zu vertreiben. Ich sollte eine von sieben silbernen Schatullen zu Beiras Pass bringen und der Schneefrau übergeben, so dass sie den Winter vertreibe. Das nenne ich mal Schicksalsfügung!

Ich fand mich also mit vier anderen Zwergen in Mos Taverne ein, für den traditionellen Abschiedstrunk. So wurde es mir, und anscheinend auch den anderen aufgetragen. An unserem Tisch saßen außer mir noch Dorona Berbolzen, Thorin und Thalmund vom Klan Steinschild, sowie Barskalin Feuerklinge. Nachdem wir uns einander vorgestellt hatten, kam der Hohepriester Dumathoins, Bofaim Steinschild, zu uns und präsentierte uns die letzten beiden Schatullenträger: Fara und Ovin vom Klan Feuerklinge.

Wir nahmen unseren Abschiedstrunk ein, ein Getränk namens Eisnebel, das uns durch Mark und Bein ging. Morar, der Wirt der Taverne, bat uns daraufhin einen Umweg zu machen und für ihn irgendwelche Kristalle aus den Blauschimmerhöhlen zu beschaffen. Auf dem Weg aus der Zitadelle liefen wir auch noch Hauptmann Thorak über den Weg, der uns von einem Winterwolf warnte, der die Gegend unsicher macht. Er bot uns eine Belohnung von 100 Goldmünzen für die Beseitigung der Bestie. Wir beschlossen der Straße zu folgen und die Gefahren des Hochmoors zu umgehen.

Wir waren noch nicht lange unterwegs, als ein bedrohliches Wolfsheulen an unsere Ohren drang. Auf das Schlimmste gefasst setzten wir unseren Weg fort und kurze Zeit später schoss vor uns ein riesiger weißer Wolf aus dem Schnee! Sogleich hüllte er uns mit seinem eisigen Atem ein und stürzte sich auf uns. Das konnte nur jener Winterwolf sein!

Nun sollte sich zeigen, ob Dumathoin gut gewählt hatte und ob meine Gefährten fähige Kämpfer waren. Die magische Bestie spie uns üble Flüche entgegen und ein wilder Kampf entbrannte. Dorona zückte einen Elfenbogen und belegte den Flohpelz mit Pfeilen. Stell dir das mal vor, Bofola! Eine Zwergin mit Langbogen! Einem Elfenbogen! Wo hat man sowas schon mal gesehen? Thorain stellte sich als fähiger Krieger heraus. Ein Zwerg nach meinem Geschmack. Thalmund machte dem Vieh mit der Magie seiner Stimme zu schaffen und Barskalin wirkte ordentliche Feuer- und Heilmagie. Er kann aber auch mit seinem Hammer umgehen. Allem Anschein nach ein Kleriker, was mich überraschte, da an ihm kein heiliges Symbol zu sehen war.

Als ich nach dem Kampf fragte, gab er sich als Kleriker des Tharmekûl zu erkennen. Ich denke du bist bestimmt interessiert mit ihm reden. Die anderen beiden Feuerklinges stellten sich als nichtsnützige Tollpatsche heraus.

Mit vereinten Kräften konnten wir der Bestie schwere Wunden zufügen und sie floh in das gefrorene Moor. Sofort machten wir uns an die Verfolgung. Dorona konnte den Spuren leicht folgen und führte uns zur Höhle des frostigen Flohfängers wo wir ihm den Garaus machten.

In der Höhle fanden wir einen Sack. Der Größe und dem Inhalt nach muss er einem Riesen gehört haben. Thautam allein weiss wie der in diese Höhle gekommen ist! Wir fanden darin drei ganze Bärenfelle, einen Felsbrocken und ein Fass Bier. Doppelaxt Bock! Ausserdem kam darin noch etwas anderes zum Vorschein. Ganz unten befand sich nämlich eine runenverzierte Streitaxt. Du wirst es nicht glauben, das, was wir hier gefunden hatten, war doch tatsächlich eine Ahnenwaffe des Klans Steinschild. Hier draußen, mitten in der Wildnis, was für eine Entdeckung! Wenn Vergadain da mal nicht seine Finger im Spiel hatte. Thorain Steinschild nahm die Axt an sich, und ich bin mir sicher, er wird ein würdiger Träger für sie sein!

Abends erreichten wir unser erstes Tagesziel, den nördlichen Wachturm, wo wir unser Lager aufschlugen. Am nächsten Morgen brachen wir zu den Blauschimmerhöhlen auf, die wir einen halben Tagesmarsch später, ohne Fara und Ovin, erreichten. Was war das für ein Anblick. Die Höhlen machen ihrem Namen alle Ehre! Alles funkelt und glitzert in den schönsten Blautönen, die ich jemals sehen durfte. Schnell machten wir uns daran die Höhlen nach den Kristallen abzusuchen. Dabei wurden Dorona und ich in einer Seitenhöhle von Urden überrascht, die uns sogleich mit abgebrochenen Eiszapfen bewarfen. Mit Hilfe der anderen konnten wir die hundeschnäuzigen Mistkerle platt machen. Das schlimmste stand uns aber noch bevor.

Auf der Suche nach den letzten Kristallen, wurde Dorona von einem besonders starken geflügelten Kobold mit blauen Bauchschuppen angegriffen. Er feuerte einen knisternden Kältestrahl auf sie, der sie fast zu Boden schickte. Ich konnte sie gerade noch in Sicherheit bringen, bevor die Töle ihr das Lebenslicht auslöschen konnte. Der darauffolgende Kampf war hart. Das Mistvieh schleuderte uns Magie entgegen und war an der Höhlendecke für unsere Waffen nicht zu erreichen. Ganz wild vor Wut nahm ich alle Kraft zusammen und sprang nach oben, bekam das Vieh zu fassen und stürzte gemeinsam mit ihm auf den Höhlenboden, wo Thorain ihm einen tödlichen Hieb mit seiner Axt versetzen konnte.

Nach einer kurzen Rast um unsere Wunden auf das Nötigste zu versorgen kehrten wir zum Wachturm zurück. Dort war jedoch keine Spur von Fara und Ovin zu sehen. Obwohl ich die beiden für Taugenichtse halte, hoffe ich dass ihnen nichts passiert ist.

Am nächsten Tag machten wir uns endlich auf, unsere eigentliche Aufgabe zu erfüllen. Dorana führte uns in die Berge und es wurde immer kälter. In unserer ersten Nacht machte uns die eisige Kälte schwer zu schaffen. Du weißt ja, auf unseren Reisen mussten wir schon so manche Nacht im Freien verbringen, aber so eine Hundskälte habe ich noch nicht erlebt. Am nächsten Morgen war ich bis in die Knochen durchgefroren und es fiel mir schwer mit meinen Gefährten Schritt zu halten. Ich denke sogar sie marschierten absichtlich langsamer, aus Rücksicht auf mich. Dennoch erreichten wir an diesem Tag den Pass, wo wir der Schneefrau die Schatullen überreichen sollten.

Durch einen verschneiten Wald gelangten wir an eine Lichtung, hinter der eine Felswand in den Himmel empor ragte. In der Mitte thronte ein beachtlicher Tannenbaum auf einer natürlichen Anhöhe. Wir vernahmen die kühle Stimme der Schneefrau im eisigen Wind.

Sie fragte nach unserem Anliegen. Wir berichteten von unserem Auftrag und sie forderte uns schroff, voller Bosheit auf die Schatullen am Fuße des Baumes abzulegen. Als wir das getan hatten, fauchte uns die Schneefrau an: “Verschwindet!”.

Unsicher, was diesen Wutausbruch verursacht haben könnte, sahen wir einander an, bis Barskalin ein Wortgefecht mit dem geheimnisvollen Geschöpf anfing. Das Geplänkel wurde abrupt durch eine Eiswand, die vor uns aus dem Boden schoss, beendet. So machten wir uns etwas verwirrt und nachdenklich auf den Rückweg zum Wachturm.

Auf halber Strecke wurden wir aus unseren Gedanken gerissen, als uns eine Gruppe stinkender Orks überfiel. Diese schwachköpfigen Scheißhaufen konnten es wohl nicht erwarten ihre Äxte in Zwergenfleisch zu graben, denn sie schafften es nicht mal ihren Hinterhalt durchzuziehen.

Für Orkdreck lieferten uns die drei einen harten Kampf doch ihr Tod war unausweichlich. Als der leblose Körper des letzten Misthaufens den gefrorenen Boden küsste, hörte ich in meinem Innersten die Stimmen meiner Ahnen. Ganz so wie damals am Fuße des Nordtors. In diesem Augenblick begannen die Runen auf meinem Hammer Kladrak silbern zu leuchten. Genau wie die Runen auf Thalmunds Beil. Ich weiß noch nicht was das zu bedeuten hat, aber ich werde Hohepriester Bofaim schnellstmöglich aufsuchen und dazu befragen. Natürlich in der Hoffnung mich nun genug bewiesen zu haben und Zugang zum Tempelarchiv zu erhalten.

Bofola, meine Liebe, ich bete zu Dumathoin, dass wir uns bald hier unter dem Grauen Berg wieder sehen.

Dein Kili


-

SCs: Barskalin, Dorona, Kili, Thalmund, Thorain.
« Letzte Änderung: Gestern um 15:02 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #4 am: 15.10.2019 | 11:49 »
Die Spielberichte verwalten wir eigentlich auf Obsidian Portal. Wer möchte kann gerne auch dort vorbeischauen, denn da hat's auch schöne Bilder dazu. Ihr müsst mich (Mhyr) aber dort anfreunden, um die Kampagne einsehen zu können.
« Letzte Änderung: 15.10.2019 | 12:02 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #5 am: 15.10.2019 | 11:50 »
Saga 2: Der Nachtkappenwald

Bofola, meine Liebe,

endlich hat mir Hohepriester Bofaim Zugang zu den Archiven des Dumathointempels von Zitadelle Steinschild gewährt. Jede freie Minute habe ich dort verbracht und nach Hinweisen zum Standort unserer Zitadelle gesucht. In den wenigen Tagen, die ich dort verbringen konnte, habe ich nur einen winzigen Bruchteil der Schriften, die in dem Archiv lagern, überfliegen können. Es ist fast unvorstellbar wie viel Wissen in diesen Hallen auf uns wartet. Du musst schnellstmöglich in die Zitadelle unter dem Grauen Berg kommen. Nicht nur der Aufzeichnungen wegen.

Bis jetzt habe ich ohnehin nur den Bericht eines Menschen finden können, in dem Zitadelle Runenschmied erwähnt wird. Der menschliche Berichterstatter schreibt, dass die Zitadelle jenseits des Nordtores liegt. Mein Schicksal scheint mit diesem Berg verbunden zu sein. Aber jenseits von was? Das ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Doch das werden wir schon noch herausfinden!

Vor drei Tagen fand ich mich mit meinen neuen Gefährten Barskalin, Dorona und Thorain in Mos Taverne ein, wo seit unserer Wanderschaft zur Schneefrau der Stammtisch für uns reserviert ist. Wir taten uns gerade an Mos köstlichem Schweinebraten und den vorzüglichen Bieren gütlich, als ein Zwerg an uns herantrat. Dem Aussehen nach war er Bergarbeiter, mit einer Grubenlampe auf der Stirn.

Er stellte sich als Vorarbeiter Nalur vor und kam gleich zur Sache. Er hatte einen Auftrag für uns. Du musst wissen, die Geschehnisse unterhalb Beiras Pass haben sich wie ein Lauffeuer in der Zitadelle verbreitet und ich denke wenn jemand fürs Grobe gebraucht wird, sind meine Gefährten und ich mittlerweile die erste Anflaufstelle.

Nalur bat uns eine alte Smaragdmine, die mit der Belagerung von Zitadelle Steinschild durch die Orks in Vergessenheit geraten war, wieder zu entdecken. Dazu sollten wir Dunkelpirscher Farim im Nachtkappenwald aufsuchen. Jener Waldläufer könne uns den Weg zur Mine weisen. Der Vorarbeiter machte uns auch klar, dass es sehr gefährlich werden könnte und riet uns eindringlich noch weitere, schlagkräftige Zwerge als Verstärkung aufzutreiben.

Da Thalmund leider nicht in der Zitadelle weilte, machten wir uns also auf die Suche nach anderen Mitstreitern; was sich als nicht ganz einfach herausstellte. Es fand sich kein einziger, der die ehrenvolle Aufgabe annehmen wollte, ein ganzes Bergwerk der heiligen Steine Dumathoins ausfindig zu machen.
Diese Feiglinge!

Doch spät am Abend traten zwei seltsame Gesellen an uns heran und erklärten sich bereit uns zur Mine zu begleiten. Der eine war ein finster dreinblickender Zwerg namens Morgran und der andere ein naturliebender Knilch namens Gvendolin. Beide vom Klan Steinschild. Findet sich also doch noch etwas Mumm in dieser Zitadelle hier unter dem Grauen Berg!

Nach ein paar weiteren Bieren beschlossen wir gleich am nächsten Morgen aufzubrechen.

Zunächst folgten wir der Tunnelstraße Richtung Osten. Wir hatten die Zitadelle schon eine Weile hinter uns gelassen, da stießen wir in den dunklen Tunneln auf eine Gruppe Orks. Die Dunghaufen waren genauso überrascht wie wir. Mit Gebrüll stürzten wir uns auf sie und machten die Grünhäute bis auf den letzten Ork nieder. Sie hatten den Waffen unserer Ahnen aber auch nichts entgegenzusetzen.

Ach, was ist es doch für ein erhebendes Gefühl Erbfeinde zu schlagen!

Nach diesem kleinen Scharmützel führte uns der stillgelegte Handelsweg noch bis zu einer zerstörten Brücke. Hier verließen wir die Tunnelstraße und stiegen hinab in den Pilzwald. Der Nachtkappenwald nahm uns mit seinen dichten Sporenwolken in Empfang, die uns sogleich das Atmen schwermachten.

Wir bahnten uns einen Weg durch Flechten und Moose, unter den aufragenden Pilzen hindurch, von deren Kappen Schleim auf uns herunter tropfte. Jeder Schritt schmatzte wie ein Oger beim fressen.

Gegen späten Nachmittag erreichten wir eine Lichtung im Pilzwald. In der Mitte der Lichtung erhob sich ein großer Stalagmit. Der Tropfstein wurde von einem krummen Zaun umringt, in dem sich Rothé und Ziegen ein Flechten gütlich taten. Das musste das Heim des Dunkelpirschers sein.

Vorbei an den Rindern und Ziegen, gingen wir auf den Stalagmiten zu, als aus diesem ein beleibter Zwerg mit einer geschwungenen Pfeife im Mundwinkel trat und uns begrüßte. Er stellte sich als Dunkelpirscher Farim vor und bat uns in seine Behausung. Gerne folgten wir der Einladung.

Drinnen erfreuten wir uns der Gastfreundschaft des Einsiedlers und schilderten ihm den Grund unseres Auftauchens. Dunkelpirscher Farim ist ein redseliger und offener Zwerg, der uns bereitwillig Auskunft über die Smaragdmine gab. Er erzählte uns auch von den anderen Gefahren, die hier im Pilzwald auf unvorsichtige Wanderer warten. So sollem hier außer den verhassten Orks auch noch ein Basilik, ein Seiler und ein Hakenschrecken ihr Unwesen treiben. Und auf den Basilisken war sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. Wir versprachen ein Auge offen zu halten, denn 200 Goldmünzen sind 200 Goldmünzen! Nachdem wir uns ausgetauscht hatten, bot Farim uns an, die Nacht unter seinem Dach zu verbringen; was wir gerne annahmen.

Am nächsten Morgen verabschiedete sich Farim mit einem köstlichen Frühstück, Rührei von der Echse mit Waldpilzen, und wünschte uns viel Glück auf unserer Queste. Dann machten wir uns auf den Weg Smaragdmine. Im Pilzwald liefen wir einer Gruppe von großen, insektenartigen Rostmonstern über den Weg. Mit gezückten Waffen stürzten wir uns auf sie.

Der Kampf war schnell erledigt. Ich muss dir sagen, Bofola, Barskalin Feuerkline macht seinem Klannamen alle Ehre. Mit flammender Waffe setzte er den Bestien schwer zu.

Nachdem wir dieses Hindernis aus dem Weg geräumt hatten, kamen wir bald zu einem Anstieg der uns zu einer Höhle führte. Das musste der Eingang zur Mine sein! So leise wie möglich pirschten wir uns hinauf. Anscheinend nicht leise genug! Drei Orks kamen aus der Höhle gestürmt und ein wilder Kampf entbrannte. Wir schlachteten uns einen Weg durch das Empfangskomitee, bis in die Höhle hinein.

Dort erblickten wir ihn, im hinteren Teil der Mine. Ein riesenhafter Ork, der sich bedrohlich langsam, unter die widerlichen Gebeten, von einer qualmenden Feuerstelle erhob. Noch langsamer dreht er sich zu uns um und sein Antlitz war noch furchteinflößender als seine Größe. Wo sein rechtes Aug hätte sein sollen, klaffte nur ein schwarzes Loch. Mit einer Stimme wie aus den unteren Ebenen erbat er auf Orkisch den Segen Gruumshs für seine Krieger, die sich sogleich mit unbändiger Wildheit wieder auf uns stürzten.

Der Segen ihres finsteren Gottes nützte ihne jedoch nichts. Gar nichts.

Einer nach dem anderen fiel unseren unbarmherzigen Waffen zum Opfer. Kladrak allein zertrümmerte die Schädel von drei Orks an den Wänden der Höhle. Letztlich stand nur noch der einäugige Anführer. Mit Speer und Zauber widersetzte er sich uns und so gingen nacheinander Barskalin, Gvendolin und Thorain zu Boden. Ich bereitete mich schon darauf vor in die Hallen von Dumathoin einzuziehen und bat meine Ahnen um die Stärke, dieses Monster bezwingen zu können.

Mit letzten Kräften gelang es uns den einäugigen Ork niederzustrecken und unsere Gefährten von der Schwelle des Todes zu retten. Wir hatten es geschafft! Wir hatten die Mine von den stinkenden Orks zurückerobert! Als Kriegsbeute fanden wir etwas Gold, das Steinamulett des Schamanen und einen runenbedeckten Kriegshammer in seinem Gürtel. Vor allem aber den Ruhm, unsere Erbfeinde wieder ein Stück weit zurückgedrängt zu haben!

Nachdem wir unsere Wunden geleckt hatten, kehrten wir zu Farims Heim zurück, von wo ich dir nun schreibe. Ich weiß nicht wann wir zur Zitadelle Steinschild zurückkehren. Ich hoffe nur, dass ich diesen Brief schnellstmöglich mit einem Boten zu dir schicken kann.

Bofola, meine Liebe, ich bin voller Vorfreude auch von dir zu hören.

Dein Kili


-

SCs: Barskalin, Dorona, Gvendolin, Kili, Morgran, Thorain.
« Letzte Änderung: Gestern um 15:02 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Online Don Kamillo

  • Wikingischer Dinosaurier Matador
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.386
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #6 am: 15.10.2019 | 11:58 »
Das ist einfach mal eine schöne klassische Runde, wie ich sie mag!
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #7 am: 15.10.2019 | 12:04 »
Das ist einfach mal eine schöne klassische Runde, wie ich sie mag!

Ja, es macht auch echt Laune! Ich bemühe mich zudem, wenn nicht der nordische Mythologie etc. entnommen, seeehr klassische D&D-Monster einzusetzen. Aber das werdet ihr ja hier auch bald nachlesen können.  :)
« Letzte Änderung: 15.10.2019 | 12:07 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #8 am: 21.10.2019 | 10:42 »
Saga 3: Hakenschrecken

Bofola, meine Liebe,

Thalmund erreichte am gestrigen Abend zusammen mit einem wortkargen Dunkelpirscher Farims Hütte.

Der alte Farim erzählte uns ausführlich von den Hakenschrecken im Westen und wir beschlossen uns dieses Übels anzunehmen. Ein Nachtkappenwald ohne die Monster wäre für alle Zwerge besser, bevor die Kumpels aus Zitadelle Steinschild hier ankommen und mit den Arbeiten in der Smaragdmine beginnen.

Am nächsten Tag machten wir uns vom Dunkelpirscherheim auf nach Westen um die Hakenschrecken zu vertreiben. Unser Weg führte uns durch den dichten, schleimigen Nachtkappenwald, dessen Sporen nach wie vor atemberaubend waren. Widerlich!

Wir erreichten den Fuß einer Anhöhe und begannen sogleich mit dem Aufstieg. Auf dem Plateau angekommen, entdeckte Barskalin neben einem Höhlenzugang einen Kreischling, ganz so wie die um Farims Hütte. Um die Monster, die in der Höhle verweilen mochten, nicht aufzuschrecken, belegte Thalmund den Pilz mit einem Schlafzauber und wir schlichen uns an dem Pilz ganz einfach vorbei.

Wir waren nur wenige Schritte in der Höhle, da bot sich uns der groteske Anblick eines Hakenschreckens.

Barskalin überraschte das Monster mit einem Feuerzauber, bevor wir uns auf den Feind stürzten. Der Hakenschrecken zog sich weiter in die Höhle zurück, wo es sich uns einzeln vornehmen konnte. Ich versuchte also in den Rücken der Kreatur zu gelangen, indem ich durch eine Barriere aus Tropfsteinen auf die andere Seite der Höhle brach. Die feurigen Hammerschläge des Tharmekûlklerikers trieben das Monster weiter zu mir und Thorain wollte ebenfalls aufschließen, doch da ließen sich plötzlich drei Stalagtiten auf ihn fallen!

Er wich aus und vertrieb die befremdlichen Würmer mit seiner Axt, dann war er an meiner Seite und Barskalin trieb uns den Hakenschrecken in die Arme.

Unsere Angriffe setzten dem Vieh schwer zu and Thalmund versetzte dem Hakenschrecken mit seinem mickrigen Zahnstocher den tödlichen Stich. Wir durchsuchten die ganze Höhle und fanden einen skelettierten Finger mit einem Ring daran. Ich steckte ihn mir einfach an.

In der größten Kammer der Höhle klaffte ein schwarzer Abgrund. Was sich wohl dort unten verbergen mag? Nachdem ich diese Zeilen geschrieben habe, werde ich mich von einem Tropfstein abseilen und dem auf den Grund gehen.

Bofola, meine Liebe, sorge dich nicht, unsere Ahnen werden über mich wachen.

Dein Kili


-

SCs: Barskalin, Kili, Thalmund, Thorain.
« Letzte Änderung: Gestern um 15:02 von Mhyr »
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.122
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #9 am: Gestern um 14:58 »
Saga 4: In die Dunkelheit

In der Tiefe machte ich Bewegungen aus. Dann hörte ich das Kratzen von Klauen auf blankem Stein. Etwas kam auf mich zu und sogleich rief ich Barskalin und Thorain zu, mich verdammt nochmal rauf zu ziehen.

Wie von Dämonen gejagt hetzte ich mit der Hilfe meiner Gefährten die Felswand empor. Gerade noch rechtzeitig, bevor zwei Hakenschrecken aus dem Abgrund hinterhergeklettert kamen und uns mit ihren furchterregenden Hakenklauen angriffen. Alles ging ganz schnell wir erwehrten uns der Klauen, dann ertönten schrille Schreie vom Eingang der Höhle. "Das muss der Kreischling sein!", schoss es mir durch den Kopf. Ich betete zu Dumathoin, dass uns nicht weitere Hakenschrecken in die Rücken fielen.

Die Monster vor uns und die Ungewissheit hinter uns, zogen wir es vor, uns kämpfend zurück zu ziehen. Dumathoin sei Dank, trat aus der Finsternis hinter uns das bekannte Antlitz Gvendolins, der uns sogleich zur Hilfe sprang. An seiner Seite ein mir unbekannter Zwerg voller Wildheit und Entschlossenheit in einem Fuchspelz. Und ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich sah wer hinter den beiden noch in die Höhle trat: meine geliebte Bofola!

Ich schickte ein Stoßgebet zu Dumathoin, und mit erstarktem Kampfgeist schafften wir es lebendig aus der Höhle. Atemlos warteten wir ob uns die Hakenschrecken folgten, doch scheinbar waren sie damit zufrieden uns aus ihrem Territorium verscheucht zu haben.

Wir beschlossen auf dem Plateau vor der Höhle zu rasten und die Nacht dort zu verbringen. Zu Farim würden wir es nicht mehr schaffen und das Plateau war ein gut zu verteidigender Ort. Nachdem wir unser Lager aufgeschlagen hatten, tauschten wir uns über die Geschehnisse der letzten Tage aus. Der Neuankömmling stellte sich als Ton vor. Er hatte sich Bofola in Zitadelle Steinschild angeschlossen und gemeinsam waren sie zum Dunkelpirscherheim aufgebrochen, wo sie zusammen mit Gvendolin auf die Suche nach uns gegangen waren. Nachdem unsere Wunden versorgt und die Wachen eingeteilt worden waren, legten wir uns schlafen.

Die Nacht verlief ohne weitere erwähnenswerte Ereignisse und nachdem wir Gvendolins magische Beeren gefrühstückt hatten, beratschlagten wir was nun zu tun sei. Schnell beschlossen wir recht einstimmig unser Ziel, den Nachtkappenwald von den Hakenschrecken zu säubern, weiter zu verfolgen. Wir packten unsere Habseligkeiten zusammen und schritten mit gezückten Waffen wieder in die Höhle. Unser Seil war noch immer um den Tropfstein nahe dem Abgrund geknotet und wild entschlossen kletterte ich abermals hinab in die Tiefe. Als das uns bekannte kreischen von Klauen auf Fels ertönte, waren wir bereit. Ein wilder Kampf entbrannte. Die furchtbaren Klauen der Hakenschrecken schnitten tiefe Wunden in mein Fleisch und das meiner Gefährten. Ich musste mitansehen wie Ton und Bofola bewusstlos zu Boden gingen. Ein mächtiger Angriff nahm auch mir das Bewusstsein, doch in der Schwärze und Stille hörte ich die Stimmen meiner Ahnen, die mir befohlen weiter zu kämpfen; für Klan Runenschmied! Ich fühlte nur noch meinen Hammer Kladrak und schien mit ihm eins zu werden.

Wie mir Barskalin nach dem Kampf erzählte, führte ich noch einen letzten Schlag mit Kladrak bevor ich zu Boden ging. Nur erinnern kann ich mich daran nicht mehr, bei Dumathoin. Nachdem die Hakenschrecken besiegt waren stiegen wir hinab in den Schacht, um sicher zu gehen, dass dort nicht weitere der Bestien lauerten. Dem war gar nicht so weit gefehlt, denn was wir fanden war das Nest der Hakenschrecken mit mehreren Eiern und einem Jungtier. Ich erkundete einen anderen Teil der Höhle während die anderen sich um das Nest kümmerten. Bofola erzählte mir später, dass der sonst so naturliebende und gar nicht grausame Gvendolin das Junge mit seinem Knüppel erschlug und dass das gar nicht zu Gvendolin, so wie sie ihn kennengelernt hatte, passe. Auch mir kommt das seltsam vor. Außer dem Nest fanden wir noch zwei Langschwerter und eine Lederrüstung in der Höhle. Welche armen Teufel wohl den Hakenschrecken zum Opfer gefallen sind?

Wieder aus der Höhle draußen, beschlossen wir zurück zu Farim zu gehen. In einem besonders labyrinthischen Teil des Nachtkappenwalds erspähten wir durch die Pilzstängel die massive, muskelbepackte Gestalt eines Halborks. In jeder Hand eine Streitaxt deutete er uns zu halten und forderte mit reibeiserner Stimme Wegzoll für den König. Mit Orkgezücht verhandeln wir nicht. Niemals! Mit Gebrüll stürzten wir uns auf ihn. Mehrere Orks sprangen dem Bastard zur Hilfe, doch auch das nützte ihnen nichts. Einer nach dem anderen wurde von uns abgeschlachtet. Als letztes kam der Halbork dran, der der Anführer des Trupps zu sein schien. Er lieferte uns einen harten Kampf, das muss man zugeben, aber letztendlich färbte auch sein Blut den Boden des Nachtkappenwaldes rot.

Ohne weitere Zwischenfälle kamen wir bei der Hütte des Dunkelpirschers an. Wie immer gingen wir vorbei an Farims Ziegen und Rothe, doch irgendetwas schien nicht zu stimmen. Die Tür zur Hütte stand offen. Schnell eilten wir auf den Eingang zu, als uns kurz davor eine unheimliche Stimme auf Orkisch aufforderte stehen zu bleiben. Vor der dunklen Feuerstelle des einzigen Raumes kniete eine geheimnisvolle Gestalt, in einen schwarzen Umhang gehüllt, über dem bewusstlosen Dunkelpirscher. Unter der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze blitzten die spitzen Eckzähne aus dem wuchtigen Unterkiefer eines Orks. Er drückte seinen schartigen Dolch an die Kehle des Zwergs.

Farim war übel zugerichtet. Seine Augen waren herausgebrannt und blutige Tränen rannen die Wangen herunter und sammelten sich in seinem Bart. Der Ork befahl uns stehen zu bleiben oder er würde dem Dunkelpirscher die Kehle aufschlitzen, was wir natürlich taten. Wir versichertem dem Bastard, dass wir ihn ziehen lassen würden, wenn er Farim verschonte. Dann plötzlich waren wir alle in eine Kugel aus undurchdringlicher Dunkelheit gehüllt und wir hörten das Flattern des Umhangs, der an uns vorbeischoss. Gleichzeitig spurteten wir in die Hütte, um nach Farim zu sehen.

Der Dunkelpirscher war am Leben aber schwer verletzt. Sofort kümmerten wir uns um seine Wunden und als diese aufs Nötigste versorgt waren, drängten wir ihn zu erzählen, was geschehen war. Auch wenn es schmerzhaft sei. Er berichtete, dass der Ork es geschafft hatte ihn zu überraschen und plötzlich in seiner Hütte erschienen war. Farim kämpfte wild, wurde doch schließlich überwältigt. Der Ork begann sofort den gefesselten Zwerg zu foltern und stellte ihm Fragen nach dem Basilisken. Dann seien wir aufgetaucht. Wir werden die Nacht noch hier verbringen und den Dunkelpirscher dann schnellstmöglich in die Zitadelle Steinschild bringen.

Ich bete zu Dumathoin, dass die Priester dem armen Farim helfen können.


-

SCs: Barskalin, Bofola, Gvendolin, Kili, Morgran, Thalmund, Thon.
Spiele derzeit D&D 5E.
Auf meinem Blog Tintenteufel findet ihr Spielberichte, Inspirationsquellen und ein paar Rezensionen.
Und natürlich auch mehr zu meinem kleinen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram ein paar Impressionen unserer Spielabende festgehalten.

Offline Mithras

  • Adventurer
  • ****
  • Beiträge: 785
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Mithras
Re: [D&D 5E] Isgardsagas
« Antwort #10 am: Gestern um 22:06 »
Abo. Ich freu mich auf nordische Fantasy!


Gesendet von meinem SM-G800F mit Tapatalk

Ich spiele lieber AD&D statt Pathfinder und Cyberpunk 2020 statt Shadowrun.