Autor Thema: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen  (Gelesen 7248 mal)

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Offline Arldwulf

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #175 am: 26.11.2021 | 09:52 »
Ich denke das ist in erster Linie eine Frage was man alles als Probleme betrachtet.

Geht es nur darum ein wenig drauf los zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben, in den Dungeon zu gehen und ein paar Monster zu verhauen dann wird man generell wenig Probleme merken.

Schaut man sich die konzeptionellen Entscheidungen der Klassen konkret an und überlegt welche Auswirkungen diese haben so sind die Probleme praktisch überall wo man hinschaut und bilden eine extrem lange Liste. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischen diesen Welten, das System funktioniert umso besser umso mehr man in der Lage ist auch mal ein paar Ecken und Kanten zu ignorieren.

Aber natürlich haben diese Ecken und Kanten trotzdem ihre Konsequenzen und es geht nur um die Frage ob man mit diesen leben kann.
« Letzte Änderung: 26.11.2021 | 09:58 von Arldwulf »

Offline Ainor

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #176 am: 27.11.2021 | 12:13 »
Also wenn ich mir den Eingangsbeitrag und die folgende Diskussion anschaue würde ich sagen hier geht es in erster Linie um Probleme beim Monster verhauen....
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Offline Ainor

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #177 am: 27.11.2021 | 12:44 »
Das hab ich noch nie so betrachtet, aber mag sein. Ich finde aber generell, dass D&D insgesamt nicht die richtige Spielwiese für "Instigatoren" ist. Wüsste jetzt jdf nicht inwiefern andere Editionen diesen Spielertyp besser bedienen würden.

Das ist natürlich ein Definitionsproblem. Ich meinte allerdings weniger "Taschenlampenfallenlasser" sondern:

"Player's who like to instigate action are eager to make things happen, even if that means taking perilqus risks. They would rather rush headlong into danger and face the consequences than face boredom." (DMG S.6)

Für mich ist diese Spielweise auf dem 1E PHB Cover perfekt dargestellt. Während die anderen planen klauen die Diebe den Edelstein und schauen was dann passiert. Ich hatte einen solchen Spieler. Der war in 3E mit dem Monk mechanisch deutlich besser bedient. Andererseits war der erfolgreichste Rogue ein Taktiker mit Teamwork und Fernwaffen.   
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Offline Feuersänger

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #178 am: 27.11.2021 | 15:38 »
Mhmh, interessant.
Also mit einer Ausnahme (wo in der Tat die Schurkin z.B. den Edelstein auf dem Altar einfach mal gemopst und dadurch eine Kettenblitz-Falle ausgelöst hat, welche die halbe Gruppe halb gegrillt hat) assoziiere ich solche Leroy-Jenkins, die zu deiner Beschreibung passen, spontan eher mit Fightern oder Barbaren.

Aber das kommt alles drauf an; ich war auch mal selber als Cleric-Spieler von einem sehr sehr zauderhaften Ranger-Spieler, der alles vom hundertsten ins tausendste durchplanen wollte und dem alles immer zu gefährlich war, so angekekst, dass ich meinen Kleriker mit einem "Papperlapapp, alles Eseleien!" ins finstere Dungeon losstapfen lies.  ;D Das wurde dann auch irgendwie die Catchphrase des Charakters.
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Offline Ein Dämon auf Abwegen

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #179 am: 28.11.2021 | 00:14 »
Also wenn ich mir den Eingangsbeitrag und die folgende Diskussion anschaue würde ich sagen hier geht es in erster Linie um Probleme beim Monster verhauen....
Naja es ist DnD, Monster verhauen und Charactere mit kewl Powers sind in meinen Augen irgendwie der Reiz an dem System.
« Letzte Änderung: 28.11.2021 | 00:16 von Ein Dämon auf Abwegen »
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Offline Ein Dämon auf Abwegen

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Re: D&D5 / Effektivität und Probleme verschiedener Klassen
« Antwort #180 am: 28.11.2021 | 00:23 »
Schaut man sich die konzeptionellen Entscheidungen der Klassen konkret an und überlegt welche Auswirkungen diese haben so sind die Probleme praktisch überall wo man hinschaut und bilden eine extrem lange Liste. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischen diesen Welten, das System funktioniert umso besser umso mehr man in der Lage ist auch mal ein paar Ecken und Kanten zu ignorieren.

Aber natürlich haben diese Ecken und Kanten trotzdem ihre Konsequenzen und es geht nur um die Frage ob man mit diesen leben kann.
Hängt halt alles von der Runde, den konkreten Character Builds und dem Level ab.

Und unter Umständen kann der DM halt auch immer noch mit magischen Gegenständen oder Hausregen nach balancieren.
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