Autor Thema: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper  (Gelesen 1270 mal)

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Offline Metamorphose

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Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« am: 22.11.2021 | 15:50 »
Grüezi Miteinander.

Ich suche schon seit ewigkeiten nach einem PnP-System, welches Häuserbau oder Schlossbau unterstützt. So richtig von Grund auf bauen, mit verschiedenen Materialien und möglichst mit entsprechenden Eigenschaften. Im Gaming-Bereich nennt man das "Housing" ;) Am besten soll das ganze noch einen Sinn haben, bis auf "Das ist mein Haus!"-Gedanke.

Kennt ihr Systeme, die das umsetzen?
Was für einen Nutzen haben dann im System solche Bauten?

Bin sehr gespannt auf eure Antworten!
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Online Dimmel

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #1 am: 22.11.2021 | 15:58 »
DSA 3/4 kennt solche Regeln, sind in Erweiterungsbänden drin. Müsste "Tempel, Türme und Tavernen", "Armorium Ardariticum" und "Ritterburgen und Spelunken".


Zweck?

Spieler Geld aus der Tasche zu ziehen, damit sie irgendwo das auch wieder ausgeben.

Offline Rackhir

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #2 am: 22.11.2021 | 16:02 »
Im klassischen BECMI-D&D gibt es auch entsprechende Regeln, im Experten (?)-Set wenn ich mich recht erinnere. Der Fokus liegt da aber eher darauf, dass die Charaktere sich eine angemessene Räumlichkeit als Stronghold beschaffen (Burg, Magierturm etc.) und von da aus dann ihr Reich aufbauen; die Gebäude sind eher ein Nebengedanke. Ist aber schon 30 Jahre her, dass ich das gelesen habe.

In Forbidden Lands, was ich gekauft aber noch nicht durchgelesen habe, ist diese Art von Bau auch vorhanden.

Offline Jiba

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #3 am: 22.11.2021 | 16:05 »
Und genau für sowas, Leute, bräuchten wir endlich ein offizielles "Die Siedler"-Rollenspiel.  ;D
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Offline ghoul

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #4 am: 22.11.2021 | 16:11 »
Die klassischen Systeme:

OD&D hat ein System mit Bildern, also fast zum bildlich zusammenpuzzeln.

AD&D2 hat den Castle Guide mit einem ausführlichen System unter Berücksichtigung von Gebäude, Material, geographischer/topologischer Lage, magischen Hilfsmitteln, um Kosten, Dauer und Komplikationen zu bestimmen.

Zweck:
Territorium beherrschen, Gefolgsleute und Anhängerschaft unterbringen, Stützpunkt haben.
« Letzte Änderung: 22.11.2021 | 16:13 von ghoul »
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Offline Vash the stampede

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #5 am: 22.11.2021 | 16:12 »
Das könnte dir vielleicht helfen: Five Torches Deep: Homesteads
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Offline ghoul

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #6 am: 22.11.2021 | 16:14 »
In Exalted konnte man einen Mansus errichten.

Zweck: Zum einen ist das ein Palast, zum anderen aber fokussiert er Essenz und verdichtet diese zu einem magischen Herdstein.
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Offline Jiba

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #7 am: 22.11.2021 | 16:20 »
In Exalted konnte man einen Mansus errichten.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Zu empfehlen ist im Exalted-Zusammenhang das Buch "Oadenol's Codex" aus der 2nd Edition. Der hat auch schöne Bausteine mit Powers, die so ein Kraftort haben kann.
« Letzte Änderung: 22.11.2021 | 16:27 von Jiba »
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Offline Feuersänger

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #8 am: 22.11.2021 | 16:20 »
DSA 3/4 kennt solche Regeln, sind in Erweiterungsbänden drin.

Ogott ja  ;D Ich erinnere mich an die DSA3-Regeln, weiß aber nicht mehr genau wo die drinstanden; war iirc ein graues Heft. Da hab ich seinerzeit mal ausgerechnet, dass ein winziges Steinhaus mit 100m² Grundfläche zum bauen schon mehrere Zentner (!) Gold kostet. Wo die x Millionen Aventurier, die alle in Häusern leben statt in Erdlöchern, so viel Geld her hatten, wird afaik nie erklärt.

--

Gibt afaik in so ziemlich jeder D&D-Edition entsprechende Regeln für den Bau oder Kauf eines Anwesens. Was den ingame _Nutzen_ angeht, ist wieder eine andere Frage. Ist im Endeffekt glaub ich schon eher Barbiespiel (woran ja nix verkehrt ist).
Wir haben damals in AD&D etliche zigtausend Goldmünzen in den Ausbau unserer Strongholds und des Herrschaftsbereichs gesenkt, zum allergrößten Teil aus Spaß an der Freude. Die einzige wirklich zweckgerichtete Investition war der Bau eines Tempels, um einen ausreichend hochstufigen Kleriker anzulocken, der gegebenenfalls Resurrection für uns wirken könnte. Das folgte aber jetzt auch keinen Regeln und war mehr so pi mal Daumen.

Möchte fast wetten dass in Pathfinder richtig umfangreiche Regeln zu dem Thema gibt, weil es da einfach für alles Regeln gibt. Kennen tu ich aber nur die Regeln für die Verwaltung eines Königreichs. Und auch Downtime-Regeln etwa wenn man nebenher ein Geschäft aufziehen oder Investitionen tätigen will -- da schreiben sie halt Seiten um Seiten an Regeln, die im Endeffekt auf "reine Zeitverschwendung, Geld verdienst du damit garantiert keins, hau ab, geh arbeiten questen" rauslaufen.
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

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Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

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Offline AlucartDante

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #9 am: 22.11.2021 | 16:33 »
Sehr detailliert und schön fand ich auch DSA, besonders Armorium Ardariticum hatte ich damals geliebt. Da gibt es detaillierte Regeln zu den einzelnen Baustoffen mit großer Auswahl.

Wenn du ein Rollenspiel suchst, wo es hauptsächlich darum geht, das eigene Haus (Bund) auszubauen, empfehle ich Ars Magicka, wo man zusammen eine Magierakademie spielt, jeder hat in der Regel einen Magus, einen Gefährten und ein paar Grogs. Da gibt es Regeln für die einzelnen Teile, bspw für die Bibliothek, aber der Unterschied zwischen den Baustoffen wird dort nciht behandelt.

Offline Sidekick-Kai

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #10 am: 22.11.2021 | 17:34 »
Abo.  :) :)
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #11 am: 22.11.2021 | 18:07 »
DSA 3/4 kennt solche Regeln, sind in Erweiterungsbänden drin... "Ritterburgen und Spelunken".


sehr umfangreich sogar. Setzt man das zusammen mit den Belagerungsgerä-Regeln, kann man verschieden hochwertige Schüttwerk-Fachwerkobergeschoss "feste Plätze" einreißen oder sich mit Sandsteinkugeln am Zwergenguss die Zähne ausbeißen.
Oder magische Sygillen drauflegen, dann klappts auch auch wieder mit dem Nachbar... ausradieren  ;D 

Kosten in Silbertaler als Ressourcenpunkte zum Verbauen und auf gehts in die Planungsorgie.

alternativ kann man auch das DSA4.1 Komplettregelwerk auf die Burg fallen lassen, um sie einzuebnen

Offline Ninkasi

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #12 am: 23.11.2021 | 16:02 »
Ogott ja  ;D Ich erinnere mich an die DSA3-Regeln, weiß aber nicht mehr genau wo die drinstanden; war iirc ein graues Heft. Da hab ich seinerzeit mal ausgerechnet, dass ein winziges Steinhaus mit 100m² Grundfläche zum bauen schon mehrere Zentner (!) Gold kostet. Wo die x Millionen Aventurier, die alle in Häusern leben statt in Erdlöchern, so viel Geld her hatten, wird afaik nie erklärt.

Jo, erinnere ich mich auch so. War das schon DSA3?


HarnManor. Vielleicht könnte dies hier ein "HarnExperte" empfehlen.

SavageWorlds oder ForbiddenLands könnten eventuell etwas zu grob sein.

Offline unicum

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #13 am: 23.11.2021 | 16:30 »
Ich habe für D&D ein sofcoverbooklet das beschrieb wie man Burgen baut,...

Stronghold Builders Guide

Gespielt habe ich mindestens 2 mal eine Kampange wo es auch darum ging eine Festung zu bauen, Diplomatie mit den Nachbarn - oder eben Krieg.

Online nobody@home

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #14 am: 23.11.2021 | 16:31 »
Gibt afaik in so ziemlich jeder D&D-Edition entsprechende Regeln für den Bau oder Kauf eines Anwesens. Was den ingame _Nutzen_ angeht, ist wieder eine andere Frage. Ist im Endeffekt glaub ich schon eher Barbiespiel (woran ja nix verkehrt ist).

Natürlich ist das Barbiespiel. Der klassische D&D-SC erlebt seine Abenteuer ja auswärts, da spielt sein sorgsam eigens vom Spieler feinarchitektonisch ausgedachtes Eigenheim normalerweise gar keine Rolle -- und wenn ihn doch mal ein Abenteuer zu Hause am eigenen Kamin heimsuchen soll, dann muß er sich allermindestens auf den Erfindungsreichtum seines Herrn Kerkermeisters persönlich verlassen, denn Fertigabenteuer dürfte es zum Thema "Der Spielercharakter in seiner heimeligen Privatfestung und die fiesen NSC-Eindringlinge" eher weniger bis keine geben.

(Nebenbei, gibt's eigentlich in irgendeinem Werk für welche D&D-Edition auch immer offizielle Richtlinien für den Bau eines eigenen SC-Dungeons? Frage für einen Freund... ;D)

Ansonsten: Die Hero-System-Regeln haben (natürlich) Regeln zum angemessenen punktmäßigen Verrechnen von "Basen", hauptsächlich wohl aufgrund des Superheldenursprungs des Systems als Champions, damit sich beispielsweise eben eine Superheldengruppe, die das will, auch ein passendes Hauptquartier zulegen und dafür natürlich auch wieder mit Charakterpunkten bezahlen kann. Wirklich großartig ausprobiert habe ich die aber selbst zu meiner Hero-Fanzeit nie, und in die Tiefen der inneren Spielweltlogistik (a la "Was für Baumaterial kann ich mir noch mal genau überhaupt leisten und wieviele Leute muß ich anheuern, um innerhalb von X Monaten fertig sein zu können?") gehen sie meiner Erinnerung nach auch nicht.

Offline Schalter

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #15 am: 23.11.2021 | 16:34 »
Für Savage Worlds gibt's sowas im Super Powers Companion. Das ist eigentlich gedacht um Superhelden-Basen einzurichten, aber die Regeln sind so weit gefasst, dass sie auch für mittelalterliche Settings gehen würden. Eigentlich ziemlich spaßig. Sinn und Zweck ist hier, je nach eingerichteten Räumlichkeiten Boni zu erzeugen für Würfe im Zusammenhang mit dem Raum. Während die Charaktere aufleveln, levelt ihre Basis sogar mit.
Oder sind Sie in der Tat ein Geheimnis Kultisten, gottesdiensting die Minions of Darkness?!

Online Maarzan

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #16 am: 23.11.2021 | 18:25 »
[Nostalgie]
Hach, da kommen Erinnerungen hoch.
D&D Expertenset S.25 - Der erste Kontakt zum Thema Rollenspiel und auch die erste Rollenspielseite, die ich überhaupt je gelesen habe ...

OK, inzwischen etwas minimalistisch anmutend, aber den grundlegenden Reiz hat es nie verloren.  :pray:
[/Nostalgie]
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline Gwynplaine

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #17 am: 23.11.2021 | 19:55 »
HarnManor. Vielleicht könnte dies hier ein "HarnExperte" empfehlen.

HârnManor ist ungeschlagen, wenn man ein (Ritter-)Gut verwalten möchte (komplett mit Hausdienerschaft, angeschlossenem Dorf und allen Handwerkern, Bauern, Leuten unter Waffen etc).
Regeln, um hier ein Haus zu bauen (inkl. Materialien, Kosten und Bauzeit) finden sich hier aber nicht. Dafür kann man sehr gut ermitteln, was die Ernte der jeweiligen Felder bringt, wieviel Vieh das Land verträgt und wieviel Wald man roden kann.

Wenn es um den Bau von Burgen geht, kann man gut auf Castles and Ruins für Rolemaster zugreifen. Hier sind auch Baukosten / -zeit ermittelbar (je nach Lage und Material).

Offline flaschengeist

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #18 am: 23.11.2021 | 21:23 »
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).

Offline Space Pirate Hondo

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #19 am: 23.11.2021 | 21:49 »
WOIN OLD hat sehr ausführliche Regeln zur Erstellung einer Burg. Ein Stat Block würde dann ungeführ so aussehen:


Edit: @Gunthar: Irgendwie will er mir das Bild nicht anderes anzeigen. Jetzt habe ich einfach an den Post gehängt...
« Letzte Änderung: 23.11.2021 | 23:42 von Space Pirate Hondo »

Offline Gunthar

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #20 am: 23.11.2021 | 23:07 »
WOIN OLD hat sehr ausführliche Regeln zur Erstellung einer Burg. Ein Stat Block würde dann ungeführ so aussehen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Da sieht man das Bild nur, wenn man eine Antwort macht und den Link in ein neues Browserfenster postet.

Offline bobibob bobsen

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #21 am: 24.11.2021 | 07:57 »
Das neue Numenera hat das auch. Hier spielt man die Beschützer/ Gründer einer neuen Siedlung. Es gibt jede Menge Materialien und auch zig spezielle Gebäude.
Ich habe das bisher noch nicht ausprobiert, da ich die Buchhaltung mit den Materialien unschön finde.

Offline Schalter

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #22 am: 25.11.2021 | 15:45 »
Das neue Numenera hat das auch. Hier spielt man die Beschützer/ Gründer einer neuen Siedlung. Es gibt jede Menge Materialien und auch zig spezielle Gebäude.
Ich habe das bisher noch nicht ausprobiert, da ich die Buchhaltung mit den Materialien unschön finde.

Klingt interessant. Erklär' doch mal, was ist für Dich das Problem mit der Buchhaltung..?
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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #23 am: 25.11.2021 | 17:08 »
Noch gefunden: Legends of Anglerre hat "Konstrukten" wie Armeen, Schiffen, Kriegsmaschinen, Burgen usw. ein ganzes eigenes Kapitel gewidmet, das nebenher auch "gewöhnliche" Häuser (ein normales Wohnhaus wäre hier in der Regel "mittelgroß" laut Skalenschema, mit ein paar eher rudimentären Fertigkeiten ausgestattet, und natürlich nicht beweglich) bei Bedarf gleich mit abdeckt. Da LoA ein frühes Fate-Spiel ist und das "Fate-Fraktal" schon ein Stück weit im Hinterkopf mitrumort, ist der Sinn der Übung hier primär, konkrete Regeln dafür zu liefern, wie man solche Dinger im Prinzip wie eigenständige (ggf. Kollektiv-)Charaktere modellieren und bei Bedarf auch handeln lassen kann...und ja, ein paar Absätze zum Thema Eigenbau oder -renovation durch Spielercharaktere sind auch drin, wobei dann der Schwerpunkt eben primär auf der regeltechnischen Ausstattung des Konstrukts mit Aspekten, Fertigkeiten, und Stunts bzw. der Anpassung der bereits vorhandenen Sammlung für eigene Zwecke liegt.

Offline Rorschachhamster

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Re: Häuser/Schlossbau im Pen-and-Paper
« Antwort #24 am: 25.11.2021 | 18:07 »
Natürlich ist das Barbiespiel. Der klassische D&D-SC erlebt seine Abenteuer ja auswärts, da spielt sein sorgsam eigens vom Spieler feinarchitektonisch ausgedachtes Eigenheim normalerweise gar keine Rolle -- und wenn ihn doch mal ein Abenteuer zu Hause am eigenen Kamin heimsuchen soll, dann muß er sich allermindestens auf den Erfindungsreichtum seines Herrn Kerkermeisters persönlich verlassen, denn Fertigabenteuer dürfte es zum Thema "Der Spielercharakter in seiner heimeligen Privatfestung und die fiesen NSC-Eindringlinge" eher weniger bis keine geben.
Zumindest bei BECMI sind Überfälle von Monsterhorden vorgesehen, bei AD&D sind schon die normalen Monsterbegegnungen von bis zu 300 Orks interessant, da werden die Mauern schon ganz wichtig.  :)
Zitat
(Nebenbei, gibt's eigentlich in irgendeinem Werk für welche D&D-Edition auch immer offizielle Richtlinien für den Bau eines eigenen SC-Dungeons? Frage für einen Freund... ;D)
Klar! AD&D hat Regeln für Grabungsgeschwindigkeit in Fels nach Art der Arbeiter (Menschen, Zwerge, Gnome?) und eh Details wie Treppen und so weiter mit GM-Kosten.  ;D