Es hängt für mich zentral vom Spiel ab.
Hab ich OSR Hexcrawl, wo Ausrüstung Auswirkungen auf Bewegung, auf Logistik und Überleben in der Wildnis, weitab vom nächsten Pfeilmacher, darstellt, finde ich es wichtig und da tracke ich es. Würde ich persönlich nie anders spielen wollen.
Bei anderen Spielen kamen die Spielenden und ich überein, dass wir nicht detailliert tracken wollen. Dann finde ich den Ressourcenwürfel auch nur mäßig spannend, meine Versuche mit FL waren auch davon gezeichnet, dass das jeder am Ende nervig fand. Ich bin bei "oberflächlichem Tracking" dafür, einen groben Tagessatz festzulegen und den einfach abzuziehen: Essen kostet etwa soundsoviel, das ausbessern der Rüstung so, und Pfeile nimmst mal 20 in der Woche als Daumenregel und dann wird einfach zu festen Intervallen oder vor der Reise oder ähnliches der entsprechende Geldwert abgezogen. Es soll nicht umsonst sein, aber es soll auch nicht genau nachgehalten werden: Wir gehen davon aus, dass Jimmy Bogenschütze genügend Pfeile eingekauft hat, weil er sein Handwerk versteht.
Und da "detailliertes Tracking" und "oberflächliches Tracking" einfach zwei unterschiedliche Spielerlebnisse sind, muss man schauen, was einfach für die Kampagne besser passt.