Autor Thema: [Designtagebuch] Götter, Piraten und Monster oder das Mond- Meer  (Gelesen 39315 mal)

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Offline Mandragoel

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Das Setting klingt nach einem amüsanten Hintergrund für ein paar Abenteuer. Was mir aber besonders gut an deiner Darstellung gefällt, ist die Tatsache, dass du in deine Settingbeschreibung eine C-Map einbauen willst. So etwas kann meistens viel hilfreicher sein als ellenlange Fließtexte, und die Präsenz solcher Mittel in Publikationen (und sei es nur im Rahmen dieser Challenge) erhöht auch ihre Verbreitung und Akzeptanz.

Und  :d für kreativen Umgang mit Stichwörtern ;)
If you're talking to naive people ... they really think three means three.

Imago

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Mmmh, ok da hate ich bzgl Weltentstehung was missverstanden. Die Frage war aber eher so gemeint ob Amanda jetzt als Göttin des Aspekt des Meeres (umgekehrte Gezeitenverbindung zum Mond? Wäre nicht schlecht) und Jospehus Gott des Aspekts des Landes/der Erde war.

Ich wollte nicht ausdrücken das gewöhnungsbedürftig gleich schlecht ist, ich finde es so wie es ist glaube ich um einiges besser als wenn die Götter möglichst "mystische" Namen bekommen.
Ist auch ein Alleinstellungsmerkmal, und vielleicht sind die Götter der Welt Amanda ja auch auf eine Art und Weise drauf die diese Form der Namensgebung sogar sehr stimmig macht. Ich meine zumindest teilweise entstehen sie ja auch eher "zufällig" ...


Offline Arianna

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Ich würde die Namen so lassen wie sie sind. Josephus mag nicht so der typische Göttername sein, aber gerade das ist doch gut! Warum sich immer an Klischees halten und nicht mal was Neues machen. Namen, die so generisch in jedes Setting dieser Art passen, vergisst man doch schnell wieder. Der Name bleibt. :)

Irgendwie hat das Setting für mich einen sehr romantischen und tragischen Touch vom Gefühl her. Mondmeer, Meer der gefallenen Sterne sind da so Begriffe die das rüberbringen.
Das gefällt mir auch besonders gut. Ich habe noch nie Mantel und Degen gespielt und kenne 7te See nur aus Erzählungen, aber wenn ich mal davon ausgehe:
Das Setting ist lange nicht so düster wie die 7te See, die für mich zum Schluss nur noch Horror war und von mächtigen Geheimorganistationen eigentlich mit links hätte regiert werden müssen.
...würd ich das mit diesem Setting glatt mal ausprobieren.

Offline Joerg.D

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So, ich hatte auf der Arbeit eine Gute Idee, die mir besser vorkam als die erste Version von Hope.
Die beiden Versionen werde ich Zuhause mal miteinander vergleichen und dann die bessere auswählen.

Hope

Hope (Gesprochen Ho-pe) ist die Hauptinsel der Bruderschaft der 1000 Inseln, welche zur Zeit durch Kapitän Beuford Mac Cannon angeführt wird.

Umgeben von tausenden kleiner und größerer Inseln, zwischen den sich gefährliche Riffe befinden hat die Insel nicht nur einen passablen Schutz gegen Stürme, sondern auch gegen einlaufende Flotten. Nur die erfahrensten Lotsen bekommen auch größere Schiffe durch die Inseln navigiert.

Hope selber besteht eigentlich aus 2 Hauptinseln,  Holdan und Perula welche über einen  langen Pier miteinander verbunden sind.  In der Mitte des Piers wurde durch den Aushub der bei Erweiterung der Inseln abgefallen ist, eine künstliche dritte Insel geschaffen, auf der sich die frisch eingelaufenen Piraten vergnügen können und ihre Ware loswerden.

Freude, wie die Insel genannt wird ist im Gegensatz zu Holdan und Perula, ein wilder Ort. Ständig gibt es Saufgelage, Schlägereien oder Kämpfe Mit Schwert oder Rapier. Vom Bordell bis zum Laden, der garantiert echte Schatzkarten oder Düfte aus Ming Nah verkauft, hier findet man alles. Die Häuser auf Freude stehen auf Stelzen um den Elementen aus dem Weg zu gehen, sie sind untereinander mit einem wilden Gewirr aus Brücken, Seilen und wackligen Stegen verbunden. Vorsichtsmaßnamen wie Geländer sicht man dabei meist vergebens, denn von einem Piraten auf Freude erwartet man, das er heil auf der anderen Seite ankommt. Sonst sollte er auf ,  Holdan oder  Perula wohnen und den ehrbaren Beruf des Piraten aufgeben. Auf Freude wird man früher opder später dem meistens sturzbetrunkenen Blechbüchse begegnen, den alle Gastwirte freihalten oder Leute beim Kartenspielen ausnehmen.

Holden ist der Ort an dem die Piraten ihren mehr oder weniger verdienten Ruhestand verbringen und sich dem verachteten Beruf des Krämers widmen. Hier finden sich auch die Verwalzungsgebäude und Häuser der Piraten, die es zu Wohlstand gebracht haben. Die Insel wird von einem gewaltigen Berg dominiert, in dessen Inneren Zahlreiche Höhlen sind. Die Höhlen werden zum Lagern der Waren und Schutz der Zivilisten benutzt, wenn Hope angegriffen wird. In seinem Inneren wurde auch der Gang gegraben, der zur Entstehung von Blechbüchse geführt hat.

Perula ist viel größer als Holden, wird aber nur von Familien bewohnt, welche dort Vieh züchten oder Nahrungsmittel anbauen. Die meisten Bauen sind ehemalige Leibeigene, welche durch die Piraten befreit oder freigekauft wurden. Sie wollen mit dem gefährlichen Geschäft der Piraten nichts oder nichts mehr zu tun haben. In der Mitte von Perula ist der Blausee, dessen Wasser in Zeiten längerer Dürre das Überleben der Inseln sichert und dessen Wasser auch zum Bewässern der Felder benutzt wird.

Es gibt immer wieder Streit zwischen den Bauern und den Bewohnern von Freude und Holden, welche den See lieber als Reserve für schlechte Zeiten nutzen wollen, statt damit Ackerbau zu betreiben.

Viele der Bauern, welche die Streitereien leid sind, ziehen auf einige der größeren Inseln um dort unabhängig vom Inselrat der Piraten ihren Beruf nachzugehen. Sie bilden auch eine Art Frühwarnsystem, welches die Piraten über Handelsschiffe und Kriegsschiffe informiert. Ein lohnender Tipp wird mit dem so genanten Adlertaler (2% der erbeuteten Waren) oder einer Schwertinsel (dem Geschenk einer weiteren Insel zum Anbauen von Lebensmittel) belohnt.
« Letzte Änderung: 6.05.2009 | 23:43 von Joerg.D »
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Offline Joerg.D

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Kapitän Beuford Mac Cannon
Der 50 Jahre Alte Mann ist nicht gerade das, was sich die meisten Leute unter einem Piraten vorstellen. Er ist keine 160 cm groß rothaarig, hässlich wie die Nacht und dünn wie ein Seil. Der Kapitän kann nicht einmal gut kämpfen, aber er ist ein begnadeter Redner, genialer Taktiker und hervorragender Verwalter der Insel.

Es vergibt ständig Aufträge an wagemutige Abenteurer um seine Ziele zu erreichen oder sorgt dafür, dass seine Spione über die Machenschaften von anderen Piraten und Kriegsschiffen bescheid wissen.

Seit Jahren schickt er auch immer wieder Abenteurer auf die Suche nach einem der 7 legendären magischen Gegenstände, die einst dem Piratenkönig Klaus Stürz den Becher gehörten.

Jean Bierfass Boton
Der 40 Jahre alte Hafenmeister der seinen Spitznamen seinem bierfassartigen Körper verdankt sorgt mit unerbittlicher Hand für Ordnung im Hafen. 190 cm und 140 Kg schlechte Laune mit einer tätowierten Glatze sind im Hafen weder zu überhören, noch zu übersehen. Mit absoluter Selbstsicherheit staucht er auch den resolutesten Kapitän zusammen und verdammt unhöfliche oder geizige Kapitäne an schlechte Landeplätze.
 
Viele Piraten meinen, das er so große Hände hat, damit er mehr Schmiergeld  einsammeln kann, doch kaum einer traut es sich, dem Mann das ins Gesicht zu sagen.

Jean hasst  Kapitän Beuford Mac Cannon, da dieser ihm vor 20 Jahren die Braut ausgespannt hat und würde nur zu gerne selber der Anführer der gesamten Insel werden. Dabei steht ihm aber sein Temperament im Weg.

Pjotre Kartoffel Putaskin
Der fast 60 Jahre alte ehemalige Pirat ist der Anführer der Bauern von Perula und befindet sich eigentlich immer im Streit mit Holden oder Boton, denn die Beiden wollen immer irgend etwas, was die Bauen nicht möchten. 165 cm groß mit einer Adlernase und weißen Haaren gibt Pjotre trotz seines Holzbeines aus Elfenbein selten einen guten Anblick her. Er sucht ständig nach Möglichkeiten, die Macht der Piraten im Rat zu schmälern und den ehrlichen Bauern Gehör zu verschaffen. Gerüchten zufolge will er ungter den Bauern eine eigene Crew für ein Piratenschiff ausheben lassen um öfter selber ab zu kassieren und einen Mann in der Rat der Piraten zu bekommen.
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Offline Joerg.D

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Caribia

Caribia ist ein gigantischer Vulkan, dessen Krater aus der Tiefe der See emporragt und in dessen Inneren eine fast 4 Km² große Bucht einen sicheren Ankerplatz und Schutz vor Stürmen bietet . Der Hafen im Inneren des Vulkanes ist durch eine 15 Meter hohe Bresche im massiven Stein des Vulkans zu erreichen, was für größere Schiffe ein Eindringen in den Hafen unmöglich macht. Zusätzlich sichern die Bewohner diesen Durchbruch mit zwei über Gegengewichte bewegte Flügeltüren, die den Hafen gegen Angriffe und Unwetter schützen.

Im Inneren des Kraters gibt es eine schmale Landmasse, auf der sich Mauer an Mauer Bordelle, Kneipen und Lagerhäuser befinden und den geneigten Seemann anlocken. Diverse Anlegestellen aus Holz, welche sich in den Kratersee fressen bieten dem einlaufenden Seemann oder Piraten einen Platz um Ankern.

Da sich auf der Landmasse kein Platz mehr befindet ist Caribia in die Höhe und den Fels  gewachsen, In den Stein gehauene oder aus Holz gefertigte Treppen führen in die Höhe und sorgen dafür, das die Bewohnerzahl auch weiter steigen kann. Nachts  illuminiert eine wahrer Lichter- Reigen das Innere des Kraters.

Ewige Themen in der Stadt sind die schlechte Wasserversorgung (Die Insel hat keine Quelle und ist auf das Sammeln von Regenwasser angewiesen)und die Instandhaltung der hölzernen Brücken und Anleger, für die keiner bezahlen will. Theoretisch soll jeder der Piraten 1% jedes Raubes als Anteil an Caribia abgeben um alles in Stand zu halten, aber da viele Piraten weit weg wohnen und sowieso keine Kontrolle möglich ist, bleibt die Stadt in dem schlechten Zustand, der vorherrscht.
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Offline xXx

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Wow, ich liebe diese Beschreibung von Caribia.
Ich kann mir vorstellen, wie ich mit einem Schiff einfahre und die, an der Wand hinaufkletternde, Stadt mit ihren einladenden Orten erspähe.

Offline Joerg.D

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Ja, das war genau der Effekt, den ich erzielen wollte.

Ich habe noch jede Menge anderer Ideen zu der Insel, aber 4500 Wörter sind nicht viel und ich möchte noch 2 Parteien beschreiben und anderen Kram bringen. Ich muss jetzt erst einmal kurz machen um in der elaubten Wörterzahl zu bleiben.

Auf den diversen Treppen und Steegen kann man aber mit Sicherheit coole Vervolgungsjagten starten (Mantel und Degen halt).

Edit: Allerdings überlege ich, ob ich den Namen in Vukania umstelle.
« Letzte Änderung: 7.05.2009 | 15:01 von Joerg.D »
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Offline Achim

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Naja, der Name Amanda ist eine Ommage an meine verstorbene Oma, die imer zu mir und meinem Hobby Rollenspiel gehalten hat.


Dafür 1000 Bonuspunkte.

Ansonsten obercool, aber mit Mantel & Degen bin ich ohnehin leicht zu rocken.  :)

Offline Joerg.D

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Naja, die scheiß Wittmungen in Büchern interessieren ja keine Sau. Also wird meine Wittmung halt etwas größer und die Oma eine Göttin.


Aber das Setting wird alles in Allem sehr Groß. Ich bin jetzt schon haufenweise am Flufftext schreiben, der zur Challenge nicht mit eingeleitet wird. (Die Beschreibung einer Kneipe mit viel Möglichkeiten zu Mantel und Degen Aktionen) und Kram der sich um das tägliche Leben dreht, wie Wassersammeln und all son Kram.

« Letzte Änderung: 7.05.2009 | 15:37 von Joerg.D »
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Offline Achim

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Naja, die scheiß Wittmungen in Büchern interessieren ja keine Sau. Aber das Setting wird alles in Allem sehr Groß.

Ich lese die Widmungen immer. Und so eine Widmung wäre mal - im Gegensatz du dem üblichen "Dankeschön an meine Eltern und meine Spielgruppe..." - originell.

Wirst du es schaffen, deine Systemhinweisein den 5000 Worten unterzubringen?

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Soll ich jetzt auch Hass wegen genialen Settingbeschreibungen entwickeln?  XD

Caribia (finde ich besser als Vulkania) zieht einen echt in ihren Bann. Du könntest die Stadt auch "Abenteuer Incarnate" nennen weil man wirklich aus jedem Satz was basteln kann.
Wann geht das nächste Schiff?

Offline Joerg.D

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Ich hoffe es, Genug Platz zu haben um ORE Regeln einzubringen. Das sollte nicht so umfangreich werden. Viel spannender ist es, ob ich noch genügend Platz für ein Paar Tabellen habe (Karten für Seeschlachten entwerfen oder einen Plot auswürfeln).

Ich habe für Caribia übrigens noch ca 2000 Wörter Fluff geschrieben, der sich um alltägliches wie das Sammeln des Wassers, Verteidigungsmaßnamen und das Leben der Bevölkerung geht.

Außerdem habe ich eine an Seilen aufgehängte Kneipe, über der Mitte des Kratersees, die reichlich Platz für Mantel und Degen Aktionen bieten sollte.

Edit: So eine Tolle Karte wie Hibou will ich auch. Wo kann ich die Talentleitung für Photoshop oder Malen einbauen lassen?
« Letzte Änderung: 7.05.2009 | 15:59 von Joerg.D »
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Inkscape oder Illustrator in dem Fall. Ist aber garnicht so schwer nur scheiße viel Arbeit.

Einen Shortcut könntest du machen wenn du dich in Wikicommons umguckst. Da gibt es zigfach gemeinfreie Vektorkarten aus denen man auch klasse ein Inselmeer zusammenstückeln könnte.
Wenn man die Inseln sich überlappen lässt oder Stücke abschneidet sieht Caribia auch nicht zwangsläufig aus wie Hawai oder Kiribati...

Genauso wie Wappen, Illustrationen, alte Gemälde ...

Offline Joerg.D

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Tja, jetzt kommt die große Frage. Lieber die anderen Settingkomponenten verkürzen oder mich auf Caribia konzentrieren, was bis jetzt das beste Feedback bekommen hat....

Ich muss mal überlegen.
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Würde ich nicht unbedingt machen ... so ein Piratensetting lebt ja auch davon das man mit dem Schiff unterwegs ist, Schatzinseln findet, Governeurstöchter entführt und einsame Hafenstädte überfällt. So ein wenig Umland sollte schon drin sein.
« Letzte Änderung: 7.05.2009 | 20:13 von Hibou »

Offline Kardinal

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ditto: Reisen sind essentiell für Piraten - da muß es genug lockende Ziele geben ;)
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Offline Achim

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Caribia (den Namen würde ich auch beibehalten) bietet bisher die beste Bühne. Aber man sieht ja an den Reaktionen, dass sie quasi so schon funktioniert. Textlich würde ich vielleicht noch mal die gleiche Menge dafür verwenden. Nicht, dass aus Platzmangel die schönen NSCs noch untern Tisch fallen.

Offline Joerg.D

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Jean Jaques du Allesi
Der erst 28 Jahre alte Anführer der Gesellschaft der freien Piraten ist mit 183 cm groß und von fast legendärer Schönheit. Gleichermaßen bewandert mit dem Rapier und einer spitzen Zunge hat er sich einen soliden Stand als Anführer und Verwalter von Caribia erwiesen. Er ist stets an Klatsch und Tratsch interessiert und jagt jedem Rock hinterher, der auf der Insel zu finden ist. Ständig sucht er Abenteurer, die Nadelstiche gegen die von ihm bedingungslos gehassten Untoten der Tas la Mani Gesellschaft zu setzen.

Broder Steinbeißer

Der Anführer der Zimmermänner und Steinmetze ist so unauffällig, das er oft auf Versammlungen nicht wahrgenommen wird. Erst wenn seine imposante Stimme ertönt und diese mit bestechender Logik auf Probleme hinweist, weiß der Zuhörer, warum dieser Mann seinen Posten hat. Er ist ständig auf der Suche nach Holz, Seilen oder Werkzeug um das Gewirr der steinernen Treppen und hölzernen Steege, in Schuss zu halten. Er liegt Jean  du Allesi ständig in den Ohren, das dieser endlich mit Nachdruck für mehr Geld zum Erhalt der Wege und Stege sorgt. Allerdings ist er bei den letzten beiden Wahlen immer klar unterlegen, was ihn nicht daran hindert weiter nach der Macht zu streben.

Freda Holzfuß
Der ehemalige Pirat ist der Betreiber der hängenden Jule, einer Kneipe, die an langen Seilen gespannt über der Mitte des Kratersees hängt und unverschämt hohe Preise nimmt. 170 cm groß mit einem Bierbauch und entstehenden Hängebacken, die er mit einem Bart zu tarnen versucht sieht man Freda an, das er das gute Leben genießt. Er dient bei Streitereien zwischen Broder und Jean oft als Vermittler und schickt oft Leute aus um das eine oder andere Kleinod für seine Kneipe zu holen. Freda werden bei den nächsten Wahlen zum Anführer gute Chancen gegeben, da er sich nicht mit dem täglichen Geschäft von Caribia beschäftigen muss, sondern sich ganz seinen Festen und tiefgründigen Gesprächen widmen kann, um Leute auf seine Seite zu ziehen.

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Offline Alex

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Weil Jörg so viel Zeit in andere Settings investiert hat, will ich mich auch zu seiner Arbeit äußern:
Zuerst: Everything is better with Pirates! Ich liebe solche Settings.  ;D
Die Idee und Beschreibung des Gottes Blechbüchse ist genial.

Die NSC’S gefallen mir auch gut, aber beim durchlesen des bisherigen Textes bin ich noch nicht sicher, wie mein Pirat aussehen wird.
Am Anfang schreibst du:
Nein auch die Magie ist auf dieser Welt für jedermann zu erlernen und bringt dem Ausübenden merkliche Vorteile.
Da dachte ich, dass mein Piraten mit ein paar magischen Spielereien kann (was ich ganz cool finde). Später gehst du auf den Ansatz überhaupt nicht mehr ein. Kriege ich jetzt magische Kräfte und wenn ja, welche?
Vielleicht solltest du das ein wenig weiterverfolgen, um dich damit von anderen Piratensettings auch ein wenig abzusetzen.

Auch würde ich die Idee mit den sieben berühmten Gegenständen aufgreifen und das weiterverfolgen. Die Suche nach einem dieser Artefakte wäre ein perfekter Einstieg in eine Kampagne …

Du erschaffst eine stimmige Beschreibung eines Piratensetting, wobei ich befürchte, dass dein Problem darin liegen wird, das alles auf 5000 Wörter runterzukürzen. Man könnte zu jedem deiner Ideen (Landbeschreibungen, Companies, …)  schon 5000 Worte schreiben. Vielleicht solltest du dich auf Cariba und die Beschreibung von einer der 4 Companys  beschränken müssen, auch wenn da einiges an guten Sachen (im Rahmen der Challenge) verloren gehen.
Ich freue mich auf das Endergebnis und bin mir sicher, dass du mir meinen letzten Platz nicht streitig machen wirst.  ~;D

Offline Joerg.D

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Zitat
Da dachte ich, dass mein Piraten mit ein paar magischen Spielereien kann (was ich ganz cool finde). Später gehst du auf den Ansatz überhaupt nicht mehr ein. Kriege ich jetzt magische Kräfte und wenn ja, welche? Vielleicht solltest du das ein wenig weiterverfolgen, um dich damit von anderen Piratensettings auch ein wenig abzusetzen.

Die Magie der Götter ist im Grundregelwerk enthalten, ich werde jedoch die Fertigkeiten aufschlüsseln, die Blechbüchse seinen Anhängern gibt um wenigstens etwas Magie im Setting zu verankern. Aber mehr geht bei der Wortzahl einfach nicht.

Ich muss wirklich sehen, wie ich mit den Wörtern auskomme. Ich schreibe die Beschreibungen der beiden anderen Inseln auch komplett neu um mich nicht beim Kürzen aufzureiben. Wenn ich die grundlegenden Settinginformationen zusammen habe, kommen Sachen wie die Stimme, Werte, Regeln und Tabellen um den SL zu unterstützen.

Karten will ich auch noch basteln.....
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Offline Achim

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Locker! Du bist doch dick in der Zeit!

[edit] Hm, bei der Beschreibung von Hope, äh, wollte natürlich sagen Ho-pe, kannst du ja noch viel sparen bzw. in deine Vollversion auslagern, etwa die diversen Dinge zur Versorgung und so. Wie bei Caribia.
« Letzte Änderung: 8.05.2009 | 17:52 von Achim »

Offline Joerg.D

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Knochengarten
Knochengarten ist die Hauptinsel der Tas la Mani Handelsgesellschaft und schon wenn mach sich auf den Weg macht, diese Insel zu besuchen wird die Mannschaft vor eine harte Probe gestellt. Das Licht der Sonne verliert beim Anblick der an Knochensplitter erinnernden Felsen an seiner Fähigkeit zu wärmen. Essen schmeckt immer fader und Obst oder Fleisch verfault innerhalb kürzester Zeit. Dabei durchläuft das Schiff einen Irrgarten aus scharf geschliffenen und mit Totenmotiven verzierten Kliffen, Skulpturen von Menschen die in Argonie sterben und trügerischen Sandbänken, auf denen die Zombis und Skelette der Herrscher von Knochengarten auf Seeleute warten, die an einem der Kliffe zerschellen. Wohin  das Auge auch blickt, es erkennt die unermüdlichen Untoten bei ihrer unheiligen Arbeit, die weißen Felsen zu bearbeiten oder neue weiße Felsen in der See zu versenken um den Knochengarten zu vergrößern.

Im Hafen von Knochengarten angekommen erschlägt einen der Geruch von Weihrauch und Myrre, der den Gestank des verwesenden Fleisches überdecken soll. Das wimmelnde Heer der Untoten wird von gnadenlosen Aufsehern dirigiert und die Beute an Sklaven und untoten Körpern, welche die Armee der Untoten vergrößern sollen zu ihrem Zielort bringen. Dominiert wird die Insel von dem Palast der Tas la Manis, der aus einem riesigen Kalkberg heraus gehauen wurde und die Form eines Totenschädels hat, in dessen Augenhöhlen die Schmiede und Öfen der Insel Nachts für eine feurige Beleuchtung sorgen.

Durch ausgearbeitete Zahnlücken gelangen die Ströme von Waren und Sklaven in den Schädel, wo einem die unglaubliche Dekadenz der Tas la Manis begegnet. Nur die süßesten Speisen, der stärkste Alkohol und die schärfsten Gewürze erreichen die Geschmacksnerven der Angestellten und freien Piraten (sie sorgen gleichzeitig auch für die Haltbarkeit der Speisen). Deshalb geben sich die Menschen auf der Insel jeder anderen Freizeitbeschäftigung hin, die Abwechslung oder Freude bedeutet. Man sieht Mitglieder die sich mit Vergnügen foltern lassen, Priester die Experimente an lebenden und toten Menschen und Tieren vornehmen und wirklich alles, was sich kranke oder gelangweilte Gehirne ausdenken  können. Dabei wird der Luxus und die Dekadenz immer ausschweifender, je höher man in der Hierarchie und Etage des Schädels kommt. Gleichzeitig werden die Untoten immer mehr von gebrochenen Sklaven und freiwilligen menschlichen Dienern ersetzt, welche sich um das Wohlbefinden der Bewohner kümmern und die Flure und Zimmer werden immer heller und luftiger.
« Letzte Änderung: 11.05.2009 | 13:37 von Joerg.D »
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Irgendwie fühl ich mich gerade nach Monkey Island (Teil 1) oder auf die Black Pearl (auch Teil 1) versetzt. :)

Du könntest das Innere des Schädels ja aufbauen wie ein menschliches Hirn. So voll mit einem Labyrinh seltsam gewundenen Gängen und im Zentrum sitzt der "Knochenkönig"
Kleinhirn als Schatzkammer...

Zitat
freiwilligen menschlichen Dienern

Freiwillige? OO
Wovon ernähren die sich? Verfault das nicht alles bereits bei der Einfahrt? Oder gibt es eine spezielle Behandlungsmethode um Essen zu konservieren?

Offline Joerg.D

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Alles was extrem stark geürzt oder gezuckert ist verdírbt ja nicht, das trägt auch so ein bisschen zum Feeling der Sache bei. Das mit dem Irrgarten des Gehirnes ist in der langen Beschreibung mit drinne, aber ich fasse mich jetzt erst einmal kurz um nur den Fluff rüber zu bringen. Ein Gefühl, das es dort echt schräg abgeht.

Der König sitzt auf dem Schädeldach, wo die Luft frisch und die Sonne warm ist :-).
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