Autor Thema: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?  (Gelesen 71769 mal)

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Eulenspiegel

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #275 am: 8.07.2009 | 01:38 »
Und ich gebe dir Recht, dass D&D4 einige Eigenheiten hat, mit denen viele Leute offenbar nicht klarkommen - andere dagegen haben überhaupt kein Problem damit und fühlen sich plötzlich "angekommen" im "Guten Rollenspiel(TM)". Wie mag das kommen?
Man könnte ja mal eine Umfrage machen:
Wieviele Leute, die D&D4 lieben, mögen auch TableTop?
Und wieviele Leute, die D&D4 hassen, mögen TableTop?

Ich denke, da gibt es einen Zusammenhang.

Offline 1of3

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #276 am: 8.07.2009 | 08:15 »
Zitat
Und wieviele Leute, die D&D4 hassen, mögen TableTop?

Ich steh nicht so auf Table Top. Hab zwar ein paar Confrontation-Figuren, aber die stehen hauptsächlich im Schrank. (Wenn sie nicht zum Rollenspiel benutzt werden.)

Preacher

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #277 am: 8.07.2009 | 08:31 »
Ich mag D&D4 und spiele gar kein TableTop. Vor Urzeiten mal ein bischen Battletech, aber das war nicht der Rede wert. Und ich hab an Table Top auch nix. Und ich kenne mehrere Leute, bei denen das ähnlich ist.

Ein Zusammenhang mit Table Top liegt verführerisch nahe, aber ich wäre da nicht so sicher.

Offline Thalamus Grondak

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #278 am: 8.07.2009 | 09:01 »
Wobei ich das nicht ganz nachvollziehen kann. Die 4e Regelwerke betonen doch an jeder 2. Stelle wie wichtig es ist den Spielern Freiheiten zu lassen, sie improvisieren zu lassen und sie dazu zu ermutigen. Was sind es also für Freiheiten die dir fehlen?
Sie ermutigen ihnen Freiheiten innerhalb des Regelwerkes, das sehr eng geschnürt ist, zu lassen.
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Offline Arldwulf

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #279 am: 8.07.2009 | 09:23 »
Inwiefern genau? Denn davon steht in meinen Regelwerken nichts. Nur: Wenn ein Spieler dich (als SL) fragt ob er etwas tun kann: Sag ja! Inwiefern schränkt denn dies ein?

Letztlich ist das 4E Regelwerk doch sehr offen gestaltet, und wirbt an vielen Stellen auch mit dieser Offenheit als Designprinzip.

Offline Medizinmann

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #280 am: 8.07.2009 | 09:30 »
Wobei ich das nicht ganz nachvollziehen kann. Die 4e Regelwerke betonen doch an jeder 2. Stelle wie wichtig es ist den Spielern Freiheiten zu lassen, sie improvisieren zu lassen und sie dazu zu ermutigen. Was sind es also für Freiheiten die dir fehlen?
Was in D&D 4 stehen mag und wie es gespielt wird sind anscheinend 2 verschiedene Paar Schuhe ?!!
Nochmal zum Verständnis :)
Descent ist ein Brettspiel ,das man aber auch als Rollenspiel spielen kann.
D&D 4 ist (vielleicht) ein Rollenspiel,das aber nur wie ein Brettspiel gespielt wird.Das hab Ich so in meiner eigenen Runde erlebt,auf Cons wo Ich mitgespielt habe und auch dort wo Ich  zugeschaut habe.
Das was irgendwo steht und das wie es gespielt wird sind 2 verschiedene Paar Schuhe und für mich ist wichtig wie das Spiel gespielt wird !
Und D&D4 wird nur als Brettspiel gespielt(so wie Ich es erlebt habe) deshalb ist D&D4 ein Brettspiel (mit Rollenspiel Aspekten vielleicht,aber trotzdem nur ein Brettspiel ebenso wie Descent oder Hero Quest)

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Offline Tantalos

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #281 am: 8.07.2009 | 09:34 »
Zitat
Descent ist ein Brettspiel ,das man aber auch als Rollenspiel spielen kann.
Ist das so? Kann ich mich entscheiden, einen Auftrag des Szenariobands nicht anzunehmen?
Kann ich mich entscheiden welchem "NSC" ich welchen Gegnstand gebe und welches nicht?

Zitat
D&D 4 ist (vielleicht) ein Rollenspiel,das aber nur wie ein Brettspiel gespielt wird.Das hab Ich so in meiner eigenen Runde erlebt,auf Cons wo Ich mitgespielt habe und auch dort wo Ich  zugeschaut habe.
So, und Du weißt was im Buch steht um beurteilen zu können wer nicht danach spielt? Die Entwickler können doch nichts dazu wie deine Runde oder manche anderen das spielen. Ich habs auch auf Tanelorntreffen als pures Encounter-Brettspiel erlebt. Aber so war ist es nicht geschrieben.

Meine Meinung?
Zitat von: Trish
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« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 09:41 von Tantalos-Tim »
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Offline Thalamus Grondak

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #282 am: 8.07.2009 | 09:53 »
Inwiefern genau? Denn davon steht in meinen Regelwerken nichts. Nur: Wenn ein Spieler dich (als SL) fragt ob er etwas tun kann: Sag ja! Inwiefern schränkt denn dies ein?
Das hab ich in diesem Forum bestimmt schon 50 mal erläutert. Momentan hab ich nicht die Zeit das rauszusuchen, aber später vllt.
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Offline Arldwulf

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #283 am: 8.07.2009 | 10:17 »
Was in D&D 4 stehen mag und wie es gespielt wird sind anscheinend 2 verschiedene Paar Schuhe ?!!

Kann durchaus sein. Blos irgendwie müssten wir uns mal darauf einigen über was wir diskutieren. Ich habe zum Beispiel in meinen bisherigen D&D4 Runden noch keinen Warden erlebt. Trotzdem würde ich mich nicht hinstellen und sagen:

Die 4E hat diese Klasse nicht! In keiner meiner Runden hab ich sie gesehen!

Wäre ja auch doof, ich weiss ja das es dies gibt. Genauso wie es nun auch nicht so unbekannt ist das die 4E Rollenspielrelevante Inhalte besitzt. Auch das sie neue besitzt die die 3.5 so nicht hatte. Reden wir also über die 4E wie sie als Regelwerk existiert, oder darüber obs doof ist wenn in deinen Runden sich an die Inhalte dieses Regelwerks nicht gehalten wurde, oder einzelne Inhalte daraus nicht verwendet wurden?
« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 10:25 von Arldwulf »

Offline Gaming Cat

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #284 am: 8.07.2009 | 10:42 »
Wieviele Leute, die D&D4 lieben, mögen auch TableTop?

Ich denke, da gibt es einen Zusammenhang.

Bei mir nicht. Ich konnte Warhammer/FoW und alles andere was ich bisher gesehen habe nicht gut ab, 4E ist aber
trotzdem mein klarer Favorit bei den Rollenspielen...es liegt wohl nicht an den Miniaturen oder der Battlemap...   ;)
Denn Gleichheit setzt Erwachsenheit voraus: die Fähigkeit vom Privaten und Persönlichen abzusehen und nur das öffentlich Relevante zu behandeln.
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Offline Medizinmann

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #285 am: 8.07.2009 | 10:45 »
 @Tantalos-Tim
Ist das so? Kann ich mich entscheiden, einen Auftrag des Szenariobands nicht anzunehmen?

Warum sollte man das nicht können ?
Warum sollte man sich seine Eigene Szenarios nicht selbst erstellen ?

Kann ich mich entscheiden welchem "NSC" ich welchen Gegnstand gebe und welches nicht?
So, und Du weißt was im Buch steht um beurteilen zu können wer nicht danach spielt?

Wo habe Ich das denn geschrieben ?
Ich glaube die Zitierte Trish meinte Dich als sie Schrieb :
Du laberst Scheiße, Segaboy!

Die Entwickler können doch nichts dazu wie deine Runde oder manche anderen das spielen. Ich habs auch auf Tanelorntreffen als pures Encounter-Brettspiel erlebt. Aber so war ist es nicht geschrieben.

Und genau das habe Ich gemeint !
Lesen will gelernt sein.
Nochmal extra für Dich:
Das was irgendwo steht und das wie es gespielt wird sind 2 verschiedene Paar Schuhe und für mich ist wichtig wie das Spiel gespielt wird !
und ganz nebenbei bin Ich nicht der einzige der das so erlebt hat,also...

@Ardwulf
Ich hab doch versucht in meinem Post klarzumachen das so wie Ich D&D4 selber erlebt habe (direkt und indirekt)
es kein Rollenspiel ist,daraus aber jetzt abzuleiten
Ich würde sowas dämliches wie:
Die 4E hat diese Klasse nicht! In keiner meiner Runden hab ich sie gesehen!
meinen ,ist sehr weit hergeholt ,Echt  :q
 

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Offline Selganor [n/a]

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #286 am: 8.07.2009 | 10:54 »
Das was irgendwo steht und das wie es gespielt wird sind 2 verschiedene Paar Schuhe und für mich ist wichtig wie das Spiel gespielt wird !
und ganz nebenbei bin Ich nicht der einzige der das so erlebt hat,also...
Und wer entscheidet wie etwas gespielt wird? Der Autor der Regeln (in denen es ja in dem Fall nichtmal so steht) oder die Gruppe die es so spielt?
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

Offline Medizinmann

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #287 am: 8.07.2009 | 10:57 »
Und wer entscheidet wie etwas gespielt wird? Der Autor der Regeln (in denen es ja in dem Fall nichtmal so steht) oder die Gruppe die es so spielt?
Anscheinend die Gruppen für sich  :)
Wie gesagt,Ich kann nur A) von dem Berichten was Ich selber erlebt hab
oder B) von dem was gepostet wird.
und beides ergibt für mich das gleiche Bild.
D&D4 wird (fast nur) als Brettspiel gespielt
und deshalb ist es für mich ein Brettspiel

mit tanz auf dem Brett
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Offline Boba Fett

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #288 am: 8.07.2009 | 11:09 »
Das was irgendwo steht und das wie es gespielt wird sind 2 verschiedene Paar Schuhe und für mich ist wichtig wie das Spiel gespielt wird !

Ja, aber das ist doch ein Totschlagargument.
Bei mir wird D&D4 (aus Zeitgründen) GAR NICHT gespielt, demnach ist es also nicht mal ein Spiel, sondern eine Buchstütze oder was...?
D&D4 wurde für etwas designed. Wenn es anders verwendet wird, dann ist das eine Ausnahme und kann nicht als grundsätzliche Definition angewendet werden.
[Nur weil ich zu Hause einen VW Käfer entkernt, eingebuddelt, mit Erde gefüllt habe und als Blumenbeet benutze, werden alle VW Käfers nicht automatisch zu Blumenbeete sondern bleiben nach wie vor PKWs.]
Deine (und die anderer) Erfahrungen sind Einzelschicksale. Und man sollte nie von individuellen Einzelerfahrungen auf das allgemeine schließen - das ist nämlich "im deutschen TV mittags Unterschichten-Talk-Shows gucken und das wahrgenommene für die Realität halten" Niveau.

Die Wahrnehmung "Wir spielen D&D ganz anders, nämlich.." ist übrigens auch nur eine Einzelerfahrung, die nichts aussagt.
Genausowenig wie die Buchstützenfunktion in meinem Regal.

Bewertbar ist ausschließlich der Inhalt des Regelsystems, der die Funktion als Rollenspiel beinhaltet oder nicht.
Und danach kann man nur sagen: D&D4 IST ein Rollenspiel!
(über Qualität, Geschmack und Ausrichtung kann natürlich gestritten werden, macht aber keinen Sinn)
« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 11:15 von Boba Fett »
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Boba Fett

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #289 am: 8.07.2009 | 11:12 »
Ich habs auch auf Tanelorntreffen als pures Encounter-Brettspiel erlebt. Aber so war ist es nicht geschrieben.

Ich hoffe, Du meinst nicht das Sommertreffen in Büdingen...
Das war nämlich Rollenspiel vom feinsten, ich verweise nur auf die Situation, in der ich der Goblinkönigin einen Heiratsantrag gemacht habe und wir damit völlig weg von den üblichen Encounterkrams kamen.
In der Sekunde war das "Brett" völlig unwichtig und wir interagierten genau so, wie bei allen üblichen Storytelling Rollenspielen.
Nur um mal eben ein QED anzubringen...
« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 11:14 von Boba Fett »
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Medizinmann

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #290 am: 8.07.2009 | 11:16 »
Ja, aber das ist doch ein Totschlagargument.
Bei mir wird D&D4 (aus Zeitgründen) GAR NICHT gespielt, demnach ist es also nicht mal ein Spiel, sondern eine Buchstütze oder was...?
D&D4 wurde für etwas designed. Wenn es anders verwendet wird, dann ist das eine Ausnahme und kann nicht als grundsätzliche Definition angewendet werden.
[Nur weil ich zu Hause einen VW Käfer entkernt, eingebuddelt, mit Erde gefüllt habe und als Blumenbeet benutze, werden alle VW Käfers nicht automatisch zu Blumenbeete sondern bleiben nach wie vor PKWs.]
Deine (und die anderer) Erfahrungen sind Einzelschicksale. Und man sollte nie von individuellen Einzelerfahrungen auf das allgemeine schließen - das ist nämlich "im deutschen TV mittags Unterschichten-Talk-Shows gucken und das wahrgenommene für die Realität halten" Niveau.
Die Wahrnehmung "Wir spielen D&D ganz anders, nämlich.." ist übrigens auch nur eine Einzelerfahrung, die nichts aussagt.
Genausowenig wie die Buchstützenfunktion in meinem Regal.

Bewertbar ist ausschließlich der Inhalt des Regelsystems, der die Funktion als Rollenspiel beinhaltet oder nicht.
Und danach kann man nur sagen: D&D4 IST ein Rollenspiel!
(über Qualität, Geschmack und Ausrichtung kann natürlich gestritten werden, macht aber keinen Sinn)
Umbringen will ich hier keinen (vor allem keine toten Pferde  ;)

D&D4 wurde für etwas designed. Wenn es anders verwendet wird, dann ist das eine Ausnahme und kann nicht als grundsätzliche Definition angewendet werden.
Wenn aber alles was Ich (und viele andere ) erlebt haben zur Norm wird,weil Sie es so spielen,
was ist dann die Ausnahme und was die "Default Einstellung " ?

Wieso wollt Ihr eigentlich so vehement glauben,das es meine "Einzelerfahrung" ist ?
Was ist denn so schrecklich daran zu akkzeptieren,das D&D als Rollenspiel versagt hat ?

Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht,das die Diskussion irgendetwas bringt.Nichts für ungut Leute,aber bevor das ausartet(Ist es ja eigentlich schon mit so Sätzen wie:"Du laberst Scheiße, ")
zieh Ich mich aus deer Diskussion zurück

der wegtanzt
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Offline Arldwulf

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #291 am: 8.07.2009 | 11:21 »
@Ardwulf
Ich hab doch versucht in meinem Post klarzumachen das so wie Ich D&D4 selber erlebt habe (direkt und indirekt)
es kein Rollenspiel ist,daraus aber jetzt abzuleiten
Ich würde sowas dämliches wie:
Die 4E hat diese Klasse nicht! In keiner meiner Runden hab ich sie gesehen!
meinen ,ist sehr weit hergeholt ,Echt  :q

So war es auch nicht gemeint, es war nur ein abstraktes Beispiel um zu zeigen das der eigene Blickwinkel nicht zwingend repräsentativ ist. Dennoch muss man sich halt irgendwo einigen über was man diskutiert. Und das dumme ist: Ich bin bei deinen Runden nicht dabei, du bei meinen nicht.

Und das macht es schwer über diese zu diskutieren. Zumal ich dir deine Wahrnehmung deiner Runden ja ohnehin kaum wegdiskutieren kann, und es auch nicht will.

Kurzum: Es macht keinen Sinn darüber zu diskutieren wie du gesehen hast das irgendwo gespielt wird.

Dafür aber sehr viel Sinn darüber zu diskutieren welche Mittel das 4E Regelwerk bietet. Denn das sind Mittel die die 3.5 nicht hatte. Die Probleme lösen welche die 4E bezüglich beschreibendem Spiel oder beim Ausspielen der eigenen Rolle hatte. Änderungen die Nichtkampfbegegnungen endlich auch in den Grundregeln Kampfbegegnungen gleichstellen. Und versuchen zu verhindern das Probleme welche mittels Rollenspiel gelöst werden sollten stattdessen per Zauber gelöst werden.

Das ist ja gerade das Paradoxe. Die 4E hat eine Menge Änderungen die Rollenspiel erleichtern und fördern. Betrachtet man aber die ganzen Threads zu diesem Thema wirkt es als gäbe es diese Dinge nicht. Als würde man über zwei verschiedene Systeme reden. Der Grund sind eingeschränkte Sichtweisen - indem man sagt: Ich habe es aber so erlebt, und so ist es auch wie es meist gespielt wird.

Und wenn ich dann sage ich habe es anders erlebt führt dies nur zu einem: "Nein", "Doch!", Nein!", "Doch!!!", "NEIN!!!" usw.

Es macht mehr Sinn echte Argumente zu suchen für die eigene Meinung - solche die tatsächlich aus dem Regelwerk heraus begründbar sind.

Offline Medizinmann

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #292 am: 8.07.2009 | 11:37 »
So war es auch nicht gemeint,   

OK  :)
Ich war noch ein bischen angepisst über Tantalos Tim's Satz  :)
Zitat
Ich habe es aber so erlebt, und so ist es auch wie es meist gespielt wird.
Und wenn ich dann sage ich habe es anders erlebt führt dies nur zu einem....
Ebenso wie Du mir meine erfahrung nicht absprechen willst/kannst,werde ich das bei deiner machen
 ;) .
Ich werde einfach folgendes machen,Ich hab ja noch meinen Gestaltwandler Ranger Lvl 3,den nehm Ich einfach auf die nächsten grossen Cons mit und wenn Ich mal nicht Leite oder andere RPGs spiele schau ich mal ,ob Ich ne Runde D&D4 finde.

HokaHey
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Enpeze

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #293 am: 8.07.2009 | 11:45 »
Ja, aber das ist doch ein Totschlagargument.
Bei mir wird D&D4 (aus Zeitgründen) GAR NICHT gespielt, demnach ist es also nicht mal ein Spiel, sondern eine Buchstütze oder was...?

Touche. Der war gut. :)

D&D4 wurde für etwas designed.

Ah. Das Design von 4e. Man nehme ein paar Figuren (bitte die von WotC!) und stelle sie auf Dungeon Tiles (bitte die von WotC!). Dann blättere man die Regeln des PHB durch und verschiebt die Figuren EXAKT so wie es dort steht, solange bis alle Monster tot oder handlungsunfähig sind. Bitte keine Aktionen die nicht EXAKT so in den Regeln  stehen und genau bitte IMMER genau formalen Powers halten. Wehe es shiftet einer einmal ein Square zuviel oder fällt nieder ohne daß die Power des Gegners dazu zwingt. Und zwischen den Encountern gibts dann 5-min Pausen mit natürlich einem Jausenbrot, das den vormals halb- (ganz)toten Charakter wieder proper sauber macht - natürlich mit vollem Lebensbalken - ganz wie in einem allseits beliebten Videospiel.

Für die Anspruchsvolleren gibts dann Skillchallenges (die offenbar niemals vor dem Release ausgetestet wurden und daher gleich anschließend massive Errata benötigten) und die p42 DMG Alibitabelle mit der sie Oger in Lagerfeuer kicken können anstatt sie mit einer Daily zu plätten und dann meinen das sei allerbestes Rollenspiel.

Gelegentlich ist dann der DMG voller guter Ratschläge wie man das Rollenspiel (verstehen die drunter nun die exakte Anwendung der einzelnen Powers? Oder den Heiratsantrag an den Koboldkönig, getätigt durch notorische Charakterdarsteller, die endlich einmal die formalisierte Encounterstruktur durchbrechen wollen?) gestalten könnte.

Soweit zum offiziellen Design.









« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 11:49 von Enpeze »

Offline Falcon

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #294 am: 8.07.2009 | 11:56 »
Nach allem was ich jetzt im Forum gelesen habe, habe ich den Eindruck Medizinmann ist ein künstlich erstellter Forenvirus oder Bot und kein User, wenn ich mir die Automatismen so anschaue. Ich bin mir sicher, daß das nicht nur meine Einzelerfahrung im Thread ist und ist demnach wahrscheinlicher als ein echter Mensch am PC. Ich ziehe in Betracht, das so zu handhaben bzw. muss davon ausgehen, denn unsere Wahrnehmung bestimmt ja die Realität habe ich gehört. So kommt man dann auch von persönlichem Spielerlebnis zu allgemeiner Rollenspieleinschätzung.

Ganz davon abgesehen interessiert hier vermutlich keine Sau wie UserXY das Spiel spielt oder erlebt hat, warum müssen wir uns das also immer wieder anhören? Über das geschriebene Wort in den Büchern kann man aber sehr gut allgemein Reden.

Ich denke D&D hat ein grundsätzliches "Problem". Es gibt auf der einen Seite die knallharten Miniaturenregeln und auf der anderen Seite die Wischi-Waschi Ausspielregeln. dadurch ergibt sich eine wesentlich größere Kluft als in anderen Rollenspielen, je nachdem wem was mehr Spass macht (zumal auch beide Parteien D&D spielen können während z.b. Miniaturenspieler kein Wushu spielen können), da es ein Rollenspiel für jedermann ist.

In 3.5 fiel das noch nicht allzustark auf (war aber definitiv zu erkennen), weil die Regeln teilweise unsagbar grottig waren, daß sich selbst Miniaturenspieler damit nicht gerne abfanden. In D&D4 machen die Miniaturenregeln den Miniaturenspielern aber so dermaßen viel Spass, daß sie gerne mal über das ziel hinausschiessen und die Wischi-Waschi Regeln viel stärker vernachlässigen. Gleichzeitig sind die Ausspielregeln auch noch so gut, daß die wahren Rollenspieler sich noch intensiver damit beschäftgen als mit den Kämpfen (naja mit erratierten Challenges). Das ist zum Einen eine grandiose Leistung von D&D, denn die Miniaturenregeln SIND einfach gut, zum Anderen verstärkt sich aber die Kluft von zwei Dingen, die noch nie richtig zusammenpassen wollten (wie gesagt: RPG für Jedermann), noch viel weiter. Quasi zwei Spiele in einem.
Der größte Fehler von D&D4 ist imho diese zwei Dinge nicht fliessend ineinander übergehen zu lassen (bei AD&D war das noch einigermaßen so, allerdings waren die Regeln konfus, 3.5 als Ganzes betrachtet ist sowieso rückwirkendbetrachtet ein FAIL an sich, da gibts nicht viel zu fliessen).

« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 12:03 von Falcon »
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Offline Tantalos

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #295 am: 8.07.2009 | 12:00 »
Ich hoffe, Du meinst nicht das Sommertreffen in Büdingen...
Nein, das nicht, das hab ich ja auch geleitet.  ;D
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Offline Arldwulf

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #296 am: 8.07.2009 | 13:43 »
Ah. Das Design von 4e. Man nehme ein paar Figuren (bitte die von WotC!) und stelle sie auf Dungeon Tiles (bitte die von WotC!).

Oder spiele einfach ohne.

Dann blättere man die Regeln des PHB durch und verschiebt die Figuren EXAKT so wie es dort steht

in einem Abschnitt genannt Bewegungsregeln.

solange bis alle Monster tot oder handlungsunfähig sind.
Oder weggelaufen, oder zu Verhandlungen übergegangen, oder eingeschüchtert sind. Oder bis die Monster derartige Dinge den Spielern überlassen.

Bitte keine Aktionen die nicht EXAKT so in den Regeln  stehen und genau bitte IMMER genau formalen Powers halten.

Oder macht eigene Aktionen, und eigene Powers. Oder ändert bestehende. Steht sogar in den Regelwerken das man dies machen solle. So wird im Arcane Power zum Beispiel aufgeführt das viele Magier eigene Zauber erschaffen.

Wehe es shiftet einer einmal ein Square zuviel

Weil dann schummelt er. (er kann natürlich auch eine improvisierte Aktion nutzen die sowas macht...dann ists auch ok)

oder fällt nieder ohne daß die Power des Gegners dazu zwingt.

Weil dann ist er niedergefallen. (machen kann man das natürlich problemlos...hey, man kann sich sogar...*trommelwirbel* hinsetzen. Selbst ohne den Status: "sitzend"

Und zwischen den Encountern gibts dann 5-min Pausen mit natürlich einem Jausenbrot

Genannt (vollkommen unrealistisch eigentlich - sowas gibts doch in echt gar nicht) Verschnaufpause. Denken wir doch mal drüber nach. Was genau ist realistischer: "egal was du tust - nur 8 Stunden ununterbrochene Rast lassen dich verschnaufen" oder: "eine lange Rast bringt mehr als eine kurze, aber die kurze ist auch nicht verkehrt"

Um nur mal auf die ersten Abschnitte einzugehen. Was bleibt von der Kritik? Viele Vorurteile, wenig durchdachtes...und der Skandal das es tatsächlich Bewegungsregeln im Regelwerk gibt die festlegen wie weit man sich bewegen kann.
« Letzte Änderung: 8.07.2009 | 13:47 von Arldwulf »

Eulenspiegel

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #297 am: 8.07.2009 | 14:13 »
Ist das so? Kann ich mich entscheiden, einen Auftrag des Szenariobands nicht anzunehmen?
Kann ich mich entscheiden welchem "NSC" ich welchen Gegnstand gebe und welches nicht?
Das ist eine Bedingung für Freiheit, aber nicht für Rollenspiel.

Ob etwas ein Rollenspiel ist oder nicht, hängt nicht davon ab, wie viel Freiheiten du hast, sondern damit, ob du in eine Rolle schlüpfst und sie spielst oder nicht.

Du kannst unendlich viel Freiheiten haben: Wenn du in keine Rolle schlüpfst, ist es trotzdem kein Rollenspiel.
Du kannst andererseits unsagbar eingeängt sein und keinerlei Freiheiten besitzen: Wenn du in eine Rolle schlüpfst und diese spielst, ist es ein Rollenspiel.

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #298 am: 8.07.2009 | 14:17 »
@Eulenspiegel:
Das reicht nicht, da Du in vielen Brettspielen auch in eine Rolle schlüpfst und diese Rolle spielst. (18xx, Puerto Rico, Agricola, usw.)
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

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Re: D&D4e. Ein Rollenspiel oder nicht?
« Antwort #299 am: 8.07.2009 | 14:18 »
Was in D&D 4 stehen mag und wie es gespielt wird sind anscheinend 2 verschiedene Paar Schuhe ?!!
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Descent ist ein Brettspiel ,das man aber auch als Rollenspiel spielen kann.
D&D 4 ist (vielleicht) ein Rollenspiel,das aber nur wie ein Brettspiel gespielt wird.Das hab Ich so in meiner eigenen Runde erlebt,auf Cons wo Ich mitgespielt habe und auch dort wo Ich  zugeschaut habe.
Das was irgendwo steht und das wie es gespielt wird sind 2 verschiedene Paar Schuhe und für mich ist wichtig wie das Spiel gespielt wird !
Und D&D4 wird nur als Brettspiel gespielt(so wie Ich es erlebt habe) deshalb ist D&D4 ein Brettspiel (mit Rollenspiel Aspekten vielleicht,aber trotzdem nur ein Brettspiel ebenso wie Descent oder Hero Quest)

Hough !
Medizinmann
Irgendwie spielen wir das hier anders...
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

Korrigiert meine Rechtschreibfehler!