Im Film sind die Jäger eher so eine Art mittelamerikanische Todesschwadron bei denen man nie so richtig weiß warum sie den Hauptprotagonisten jetzt finden. Es wird zwar erwähnt das sie die besagten Postsendungen der Videos ebenfalls tracken, aber es sind immer noch drei Running Man und nicht nur einer. Spätestens als der Hauptprotagonist die Stadt verlässt und in der ländlichen menschenleeren Gegend unterkommt und seine Videos (wenn ich das richtig verstanden habe vom Widerstand verschickt werden, da es im Film nicht mehr gezeigt wird) wird es maximal unplausibel. Besonders da die Weite des Landes keine Bedeutung mehr hat. Wenn im Original die Runner aufgespürt werden und in einem begrenzten Gebiet der Jäger sie relativ schnell finden kann, passt das. Wenn irgendwo an der Grenze zu Alaska jemand die Show anruft einen der Runner verpfeift und die Jäger sind in wenigen Minuten da kollidiert da in meinen Augen wieder die Größe des Spielfelds mit der Zeitachse des Films.
Erschwerend kommt hinzu, bei dem Sender müssten tausende von falsch positiven Sichtungen zu den Running Man eingehen, es gibt ja Geld dafür sie zu verpfeifen. Das Konstrukt im Film ist nicht schlüssig (oder wird nicht schlüssig aufgebaut).
Dazu halt, dass es alles ein wenig "komisch" wirkt. Als wenn sich der Film selbst nicht ernst nehmen würde. Angefangen bei der komischen Maske des Oberjägers, die Gestalten aus seinem Team usw.
Und das Ende ist so naja, halt nichts Halbes und nichts Ganzes. Weil man auch im Remake extrem viel mit Deep Fakes arbeitet, kann das Ende wieder alles sein, inklusive der Manipulationsversuche des Senders.
Das Original ist kitschig aber irgendwie auch typisch 80iger, Wrestling usw. allein schon Dynamo

dem Remake fehlt diese Identität ein bisschen.