Autor Thema: D&D5 Smalltalk  (Gelesen 225935 mal)

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Offline Swafnir

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2250 am: 6.08.2018 | 15:15 »
Die Vorgehensweise erscheint mir aber gerade bei CoS sehr "mutig". Denn die Spieler können ja im Grunde immer überall hingehen. Klar hier und da sind die Monster und co. viel zu stark ... aber es wäre nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich Charaktere in Gegenden vorrücken sehe, wo sie eigentlich überhaupt keine Chance haben dürften (und trotzdem überleben).

Soll heißen: Was machst du, wenn so etwas eintritt? Schnell zu der Stelle blättern und während des Spiels lesen? Dafür ist das doch imho viel zu viel Text. Und einfach improvisieren? Dann manövriert man sich womöglich in eine Sackgasse, die gar nicht mehr zum restlichen Abenteuer passt.

Ich sag dann: Leute ich muss mal kurz was nachlesen. gerade in einer Sandbox wie dem Grabmal der Vernichtung ist das nicht zu vermeiden. 
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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2251 am: 6.08.2018 | 15:17 »
Hm ... ich habs befürchtet ... anders ist das wohl kaum zu bewerkstelligen ... also ohne sich zuvor eine Datenbank anzulegen, die alles beinhaltet ::) Find ich leider ziemlich unbefriedigend und ist damit auch der einzige Punkt, der mir wirklich gar nicht gefällt ... wobei das natürlich nicht am System liegt. Das wäre wohl in anderen Systemen kaum anders.

Offline Feuersänger

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2252 am: 6.08.2018 | 15:31 »
Wir spielen die Edition schon seit Release und zumindest aus unserer Sicht, ist das auch praktisch bei uns am Tisch so, wie du es dir theoretisch erlesen hast:).

Für mich war die 5E-Experience so n bissl ne Berg-und-Tal-Bahn. Beim einlesen war ich extrem enttäuscht über das krüppelige Gimp-Powerniveau, dann hab ich es geschafft mich nochmal zu kalibrieren und so damit anzufreunden -- das hat aber auch erst geklappt nachdem ich einen Charakter auf Level 5 bekommen hatte. (Die Stufen 1-4 sind meiner Meinung nach keine Werbung für das System.)
Dann war ich in der Folge eigentlich eine Zeitlang ganz zufrieden, nur hat sich dann wieder irgendwann leichte Ennui eingestellt weil die MM-Gegner eigentlich fast immer nur HP- und Damage-Bags sind, und der fehlende taktische Tiefgang irgendwann nicht mehr wegzulächeln war.

Was anderes ist das, wenn der SL den Gegnern auch SC-Feats gibt und/oder gezielt Synergien verschiedener Monster ausnutzt -- dann kann es sehr schnell eklig werden bzw es kommt halt rein aufs Würfelglück an. :6

Fazit: 5E ist okay, nicht weniger, aber auch nicht mehr.

--
Zum Thema Vorbereitung:
Ich habe früher immer aus schierer Faulheit versucht, Print-ABs "on the fly" zu leiten, das hat aber nie so wirklich gut geklappt und ich hab mich dabei sicher nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn ich mal wieder ein Fertiggericht leiten sollte, werd ich es vorher komplett durchlesen. Oder zumindest abschnittsweise.
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Offline Kaskantor

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2253 am: 6.08.2018 | 15:43 »
Ich sollte mich irgendwann auch mal wieder an was eigenes trauen. Bin schon seit einiger Zeit wieder auf den offiziellen Kampagnen, wobei ich die eben auch ziemlich gut finde. Ich freue mich zb. sehr auf die Tiefwasser Geschichte, da die endlich mal bis Stufe 20 geht.
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Wellentänzer

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2254 am: 6.08.2018 | 15:45 »
Ich sollte mich irgendwann auch mal wieder an was eigenes trauen. Bin schon seit einiger Zeit wieder auf den offiziellen Kampagnen, wobei ich die eben auch ziemlich gut finde. Ich freue mich zb. sehr auf die Tiefwasser Geschichte, da die endlich mal bis Stufe 20 geht.

Tiefwasser 1-20? Wie wo was? Ist mir komplett neu. Magst was dazu schreiben?

Offline Kaskantor

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2255 am: 6.08.2018 | 15:49 »
Wird die nächste Storyline. Da gibt es erstmal Tiefwasser von 1-6 und dann Undermountain bis Stufe 20. Ist ein Zweiteiler.

Und im Gegensatz zu einigen hier im Forum finde ich die Monster garnicht so langweilig und es gibt genug die cooles Zeug können. In den anderen Editionen gab es auch genug HP-Säcke, die man einfach runterklopfen müsste.

Wir spielen mit Feats und für meine Chars wird es oft genug knapp, wie man gerade wieder bei SKT sehen kann:).
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Wellentänzer

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2256 am: 6.08.2018 | 16:06 »
Geil. Das war an mir vorbeigegangen. Danke für den Hinweis!

Offline Bildpunktlanze

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2257 am: 6.08.2018 | 16:21 »
Geil. Das war an mir vorbeigegangen. Danke für den Hinweis!
Hinter welchen der drei Monde von Krynn lebst DU denn? ;D  ;)
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Wellentänzer

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2258 am: 6.08.2018 | 16:49 »
Hinter welchen der drei Monde von Krynn lebst DU denn? ;D  ;)

 ~;D Ich verfolge relativ viele Systeme, aber keines so richtig richtig richtig intensiv. Sorry, gelobe Besserung  :)

Offline Rhylthar

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2259 am: 8.08.2018 | 10:39 »
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"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2260 am: 8.08.2018 | 11:01 »
Gibt es eigentlich eine kurze spoilerfreie Zusammenfassung aller bisher veröffentlichten Kampagnen? Hintergrund für die Frage ist, dass ich demnächst einer Gruppe die Wahl lassen möchte, welche Kampagne sie spielen wollen. Dazu muss ich der Gruppe allerdings irgendwelche Infos geben, anhand derer sie dann entscheiden können ob es ihnen zusagt oder nicht. Idealerweise sollte vom Plot natürlich nichts preisgegeben werden.

Im Zweifel kann ich sowas schon selbst herstellen ... aber wenn sich irgendwo schon jemand die Mühe gemacht hat, spar ich mir natürlich gern die Arbeit.

Offline Chan

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2261 am: 8.08.2018 | 11:16 »

Offline Data

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2262 am: 8.08.2018 | 11:23 »
Das sieht in der Tat schon einmal ganz hilfreich aus. :d

Offline Rumpel

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2263 am: 8.08.2018 | 20:47 »
Mal wieder so eine dumme Frage vom Liebäugeler in den Ring geworfen: Wie stark schätzt ihr eigentlich den "Encounterismus" in D&D5 ein? Damit meine ich, wie sehr ist das Spiel auf eine bestimmte Anzahl Kämpfe auf angemessenem Level pro Sitzung (oder von mir aus pro Major Rest oder wie immer es da heißt) ausgelegt? Das Gefühl, dass es eine Art Encounterzwang gibt, um die HP/Refresh/Spell-Resourcen auszuschöpfen und es zum Ende dann auch spannend wird, hat mir ehrlich gesagt 13th Age verleidet, und auch bei Pathfinder hat es mich extrem gestört. Gibt es das bei D&D5 im gleichen Maße und wenn, ist es etwas, das sich leicht anpassen lässt?
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Offline Feuersänger

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2264 am: 8.08.2018 | 21:00 »
Der "Encounterismus" [ ;D ] ist ziemlich stark ausgeprägt, sogar eher stärker als in PF. 5E geht von sage und schreibe _8_ "normalen" Encountern zwischen 2 Long Rests aus. Auch sollen zwischen 2 Long Rests maximal 2 Short Rests gemacht werden.

Andererseits ist für eine halbwegs kompetente Gruppe ein einzelner Standardencounter auch totale Pillepalle und lohnt kaum das Initiative würfeln. (Jenseits der untersten Swingy-Levels jedenfalls)

Die instinktive Herangehensweise der meisten Gruppen/SLs scheint da zu sein, lieber weniger Encounter pro Tag zu fahren, dafür aber härtere. Bei uns war das beispielsweise so, dass ein Encounter erst jenseits von "Double Deadly"  die Gruppe ins Schwitzen bringen konnte.
Ein typischer Abenteuertag sieht dann etwa so aus:
Aufstehen und Frühstück -- 1. Kampf -- Mittagessen -- 2. Kampf -- Kaffeetrinken -- 3. Kampf -- Abendbrot und Nachtruhe.

Das Problem mit so stark kondensierten Encountern ist halt, dass es die Spieler dazu erzieht, die Gegner so schnell und hart wie möglich wegzunuken. Und dann ist wieder der SL unzufrieden weil sein schönes Monster nach einer Runde down gegangen ist. Wenn man aber zulässt, dass das Monster ein zweites Mal handelt, geht mindestens ein SC down. Kurz, es geht wieder so in Richtung Nova Fights, um nicht zu sagen Rocket Tag, wie in 3E.
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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2265 am: 8.08.2018 | 21:09 »
Danke! Ich hatte beim Querlesen den Eindruck gewonnen, dass D&D5 da etwas flexibler sei, aber ist wohl doch nicht so ...
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Offline aikar

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2266 am: 8.08.2018 | 21:26 »
Offenbar schwankt es ziemlich stark durch Charakter-Optimierung, Spielererfahrung, magischen Gegenständen und Spielstil und -vorlieben.

Ich höre Beschreibungen wie von Feuersänger öfter, kann sie aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.
Wir haben üblicherweise 2-4 Encounter pro langer Rast, von denen 1-2 hart und der Rest Mittel ist und es war nie langweilig (Erfahrung aus einer 2,5-jährige Kampagne von Stufe 5 bis 10).

Aber ja, das Spiel tendiert zu Encounterismus, alleine dadurch, dass viele Sonderfertigkeiten und Zauber auf Kampf ausgerichtet sind und natürlich genutzt werden wollen.
Es ist nicht ganz so extrem wie bei 13th Age (wo praktisch keine Fähigkeit nicht kampf-spezifisch ist) aber durchaus spürbar.
« Letzte Änderung: 8.08.2018 | 21:29 von aikar »

Offline Sashael

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2267 am: 8.08.2018 | 22:36 »
Feuersänger und seine Leute spielen imho aber auch seltsam. ;)
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Bildpunktlanze

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2268 am: 8.08.2018 | 22:50 »

Aber ja, das Spiel tendiert zu Encounterismus, alleine dadurch, dass viele Sonderfertigkeiten und Zauber auf Kampf ausgerichtet sind und natürlich genutzt werden wollen.
Es ist nicht ganz so extrem wie bei 13th Age (wo praktisch keine Fähigkeit nicht kampf-spezifisch ist) aber durchaus spürbar.

Zu dieser aus meiner Sicht schiefen Sichtweise eine spannende Fußnote von Mike Mearls im gestrigen Stream (ab29:10).

https://youtu.be/AsmO9C4ydLM

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2269 am: 8.08.2018 | 22:52 »
Naja, wir haben da eigentlich sogar eher nur so mittel-koordiniert gespielt. Wenn da nicht 80% der Zeit jeder seinen eigenen Stiefel gemacht hätte, wäre da m.E. auch noch deutlich mehr drin gewesen. Ich kenne da auch Anekdoten von Runden, die sich viel besser aufeinander abgestimmt hatten, und somit ihre Gegner entsprechend noch viel viel härter am Sack packen und zudrücken konnten.
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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2270 am: 8.08.2018 | 22:58 »
Es kommt sowieso immer auf den Spielstil an. Wir haben höchstens 1 bis 2 Kaempfe (insg max 1 bis 1,5 h) pro Session (8 Stunden) in unser 5e Kampagne , der Rest ist Rolle ausspielen..
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Offline Rumpel

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2271 am: 8.08.2018 | 23:03 »
Es kommt sowieso immer auf den Spielstil an. Wir haben höchstens 1 bis 2 Kaempfe (insg max 1 bis 1,5 h) pro Session (8 Stunden) in unser 5e Kampagne , der Rest ist Rolle ausspielen..

Ihr habt acht-Stunden-Sessions? Neid!

EDIT: Sind die Kämpfe denn dann trotzdem spannend, auch ohne vorangegangenen Ressourcen-Drain?
« Letzte Änderung: 8.08.2018 | 23:14 von Rumpel »
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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2272 am: 8.08.2018 | 23:38 »
Ihr habt acht-Stunden-Sessions? Neid!

EDIT: Sind die Kämpfe denn dann trotzdem spannend, auch ohne vorangegangenen Ressourcen-Drain?

Finde ich schon. Nachdem wir nur einmal im Monat wg Job/Familie spielen ist gibt es ja auch keinen hohen Iterationseffekt das jeder sein Monsterbüchle auswendig kann. Außerdem meist Humanoide u die kann man sowieso schwer einschätzen was die auf den Kasten haben.

5e ist jedenfalls fuer unseren eher narrativen DnD Spielstil genau das richtige. Insb im Gegensatz zu Pathfinder das wir vorher spielten,  finde ich das Ruling statt Veregelung Credo auch im Kampf sehr wohl tuend. Einfach im Zweifelfall Vorteil o Nachteil gewaehren und fertig ist die Chose.
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Offline Edwin

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2273 am: 9.08.2018 | 00:08 »
Ich kann dazu nur sagen:
DnD5 scheint ein Spiel zu sein, das man - by the book! - auf extrem viele Arten spielen kann.

Gerade wenn ich Feuersängers Kommentare lese, denke ich oft: okay, wenn Feuersängers Spielstil auf der einen Seite des Raumes ist, ist meiner auf der anderen Seite des Raumes...im nächsten Haus.

Als Spielleiter lasse ich NSC einfach so handeln, wie sie sich meiner Vorstellung nach verhalten würden...und manchmal führt das zu spannenden Kämpfen, manchmal zu Verhandlungen und manchmal zu Massakern, je nach Situation und Beteiligten.

Wenn ich leite, gibt es weder "Encounter" noch "Abenteuer-Tage".
Und nach meiner bisheriger Einschätzung unterstütz das Spiel Stile jenseits solcher Sachen gut.

Natürlich bleibt es DnD und hat eine Schlagseite hin zum kämpferischen Schwerpunkt, aber es gibt - etwa im Vergleich zu DnD 4 oder dem genannten 13th Age - wesentlich mehr Elemente, welche auf Erkundung, Kampfvermeidung etc. ausgerichtet sind.
Guten Tag! Ja, ich bin ein sprechendes Pferd mit einer Kerze auf dem Kopf, aber kommunizieren Sie doch bitte mit mir so unbefangen wie mit bipedalen vernunftsbegabten Lebewesen auch!

Offline Arldwulf

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Re: D&D5 Smalltalk
« Antwort #2274 am: 9.08.2018 | 00:33 »
Natürlich bleibt es DnD und hat eine Schlagseite hin zum kämpferischen Schwerpunkt, aber es gibt - etwa im Vergleich zu DnD 4 oder dem genannten 13th Age - wesentlich mehr Elemente, welche auf Erkundung, Kampfvermeidung etc. ausgerichtet sind.

Puh...wie kommst du drauf? Schließlich wurden konkrete Regeln und Spielhilfen für diese Bereiche abgeschafft und das Skillsystem ist viel rudimentärer.

Hab beides viel gespielt inzwischen auch in mehreren Runden - in den 5e Runden ist der Kampffokus deutlich größer und es ist viel stärker eine spezifische Spielweise ausgelegt, eben durchaus sehr kampflastig und gerade bei dem Aspekt verschiedener Herangehensweisen und Möglichkeiten ein Problem anzugehen sind einfach sehr viele Mittel weggefallen.