Wenn bei einer Gruppenaktivität der niedrigste Wurf zählt, dann ist das ja ab 3 Leuten schon "Super-Disadvantage"
Warum sollte bei einer Gruppenaktivität der niedrigste Wurf zählen? Es ist doch eher so: manche Dinge muss jeder einzeln schaffen, und dann ist es keine Gruppenaktivität.
Gerade bei "Gruppenaktivitäten" an denen alle beteiligt sind bin ich ein Fan von Gruppenwürfen.
Ich finde die die Regel dazu macht schon Sinn: wenn es etwas ist was die Gruppe zusammen mach und wo die Gruppe zusammen Erfolg hat oder scheitert kann man den Group Check verwenden. Es ist auf jedenfall gut wenn alle Skillwerte relevant sind, nicht nur der höchste.
Das war lange Zeit mein Standardvorgehen. Und es ist ja auch nicht unrealistisch das man beim Schleichen den leisesten voranschickt und nicht den Ritter in seinem Haufen scheppernden und glitzernden Metalls.
Nachteil dieser Methode ist, das dann nur ein paar Spieler "spielen" dürfen.
Naja, wenn dem Druiden Flügel wachsen kommen die anderen SC ja auch nicht mit. Vorscouten ist eine normale Taktik, und es wäre ja recht komisch wenn das nicht funktionierensollte. Aber oft muss ja die ganze Gruppe heimlich irgendwo hin.
Deswegen nehme ich inzwischen lieber die Methode bei der quasi alle Würfeln dürfen aber man einen Malus (oder der Gegner einen Bonus) bekommt. Das kann man je nach Situation auch umdrehen. Lasse ich beim schleichen alle würfeln, dann bekommen die Schleicher einen +5 Bonus, denn wie Selganor schon feststellt wäre es ansonsten quasi unmöglich das Helden (oder Banditen) erfolgreich einen Hinterhalt legen können.
Das Problem ist eigentlich nicht die Würfelmethode, das Problem ist dass der Standard beim Schleichen Stealth vs Perception ist, was ja 50% Erfolgschance (vor Skills) festlegt, egal ob es ein "weiträumig Umgehen" oder eine Elite-Infiltrationsaktion ist.