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Autor Thema: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe  (Gelesen 30144 mal)

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Hellstorm

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #675 am: 12.11.2017 | 20:16 »
Wer hat sich den eigentlichen Entschlossen ein Exposé einzureichen?
*umkuck*
*meld*

Offline grannus

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #676 am: 12.11.2017 | 20:28 »
Ich werde noch was einreichen. Goblins, Orks, Grottenschrate.....mmmmh!

Offline koschkosch

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #677 am: 13.11.2017 | 05:55 »
Ich werde noch was einreichen. Goblins, Orks, Grottenschrate.....mmmmh!
Ich hab da so ne Idee... würd mich schon reizen sie einzureichen. Mal schauen.


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Offline aikar

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #678 am: 13.11.2017 | 07:46 »
15.12. ist ziemlich knapp, aber mal schauen was die Kreativität so hergiebt  ~;D

Offline Tamidor

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #679 am: 10.03.2018 | 12:43 »
Hallo zusammen,
ich hoffe ich den Beitrag wieder aktivieren, da ich mir gerade das PDF von Beyond the Wall gekauft habe und nächste Woche das erste mal spielen möchte.
Ich bin etwas irritiert über die extrem hohen Attributswerte, die sich bei der Charakterentwicklung ergeben können.
Mein einer Spieler hat einen Ritter mit Charisma 19 und der andere einen Magiedilettanten mit Intelligenz 18. Selbst mit den Modifikatoren werden da doch Attributswürfe fast sinnlos, gerade wenn sie durch entsprechende Fertigkeiten noch erleichtert werden können. Das so hohe Attributswerte bei der Charaktererschaffung vorkommen können, steht aber explizit im Regelwerk drin.
Verstehe ich da etwas falsch?

Hellstorm

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #680 am: 10.03.2018 | 12:51 »
Das ist gewollt vom System. Eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit sorgt für spaßiges und befriedigendes Spiel. Außerdem sind die diese Werte erreichbar aber meist pegelt es sich bei  16 als Höchstwert ein.

Weiterhin steht es dir natürlich frei mali auf die Proben zu geben.

Offline D. Athair

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #681 am: 10.03.2018 | 13:00 »
... man kann auch die Fertigkeitenproben nach den Regeln im Anhang abhandeln. Mag ich viel lieber.
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Online Dr. Clownerie

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #682 am: 10.03.2018 | 13:06 »
... man kann auch die Fertigkeitenproben nach den Regeln im Anhang abhandeln. Mag ich viel lieber.

Jup, darum haben wir sie schon ins GRW gepackt und nicht erst in In Die Ferne :)

Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #683 am: 10.03.2018 | 13:07 »
IIRC bleiben Attributswerte über 18 einfach bei 18, auch ohne dass man kompensiert wird. Aber sonst verstehst du das schon richtig. Gerade wenn man auch andere OSR-Spiele spielt und da auch schon mal nach Systemen wie 6x3w6 in Reihe sind die Attributswerte in BtW extrem hoch...

Ich leite seit ca. anderthalb Jahren eine Beyond-the-Wall-Kampagne (die SC sind jetzt Level 4-5, wir haben jetzt seit kurzem ein neues XP-System, bei dem ein Aufstieg durchschnittlich nach 3-4 Sitzungen kommt, so dass wir hoffentlich bis zum Ende der Kampagne noch Level 8-10 knacken können je nach Klasse) und ich kann nur sagen: Ja, die Attributswerte sind mir zu hoch. Man sollte nicht zu zimperlich mit Erschwernissen sein wenn es etwas abenteuerlich wird (dafür sind die ja auch da) und eigentlich nie Erleichterungen vergeben (dann kann man sich das Würfeln auch sparen und es einen automatischen Erfolg sein lassen, es sei denn, der SC wäre trotz Erleichterung noch einem hohen Risiko ausgesetzt). Ich vergebe inzwischen gar nicht so selten Erschwernisse bis 6. Wenn dann der Profi mit Attribut 18 und Skill immer noch eine Erfolgswahrscheinlichkeit von (18+2-6)*5=70% hat, finde ich das nicht so schlimm. Bedenke auch, dass es für Rüstung Abzüge auf viele Probenwürfe gibt! Meine Spieler haben schon das erste Mal blöd aus der Wäsche geguckt, als sie in Rüstung schleichen wollten. Das kommt dann ja ggf. noch mal oben drauf. Und wer Zaubertricks variieren möchte, muss ja auch Abzüge hinnehmen.

Es ist auch die Frage, ob du für NPC würfeln lässt oder alles über die SC machst. NPC haben ja meist keine Werte, Monster sowieso nicht, also muss man das anders handhaben. Wenn die Spieler sich z.B. an Wachen vorbeischleichen wollen, dann lasse ich die Wachen nicht auf Wahrnehmung würfeln (weil sie ja gar kein Attribut dafür haben), sondern ich entscheide, wie gut die Wachen trainiert sind usw. + die Situation + die Rüstungsmods der SC und das gibt dann in der Summe einen Modifikator auf die Spielerprobe.
Generell bin ich auch jemand, der gerne nur 1x pro Szene würfeln lässt anstatt immer wieder und wieder. Wer gerne viel würfeln lässt und auch für die gleiche Sache mehrmals (z.B. die Mauer ist 20 Meter hoch, dafür sind 4 Klettern-Proben nötig), da wird es halt auch statistisch undurchsichtiger und die hohen Werte sind auf einmal gar nicht mehr so uber. Das wäre also auch eine Möglichkeit und etwas, wo sich der SL-Stil deutlich auswirkt.

Meine persönliche Empfehlung wäre, von den Attributs-Startwerten erstmal überall 1 Punkt abziehen (oder den Spielern freistellen, wie sie 6 Punkte abziehen - vor dem Auswürfeln). Übers Mittel hat das schon spürbare Auswirkungen, ohne dass man die Charaktere gleich auf 6x3w6 in Reihe-Niveau runter drückt...

Meine Spieler haben sogar den Wunsch geäußert, die Attribute noch steigern zu können (ist glaube ich eine Optionalregel in Further Afield), aber da habe ich direkt nen Schlussstrich gezogen. M.E. müsste da die Attributsbasis geringer sein. Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass man auf bestimmten Leveln (vielleicht 3, 6 und 9) jeweils ein Attributspunkt verschieben kann, damit man die Möglichkeit hat, den Charakter zum Ende hin ein bisschen besser seinen Wünschen anzupassen. Das würde die meisten Charaktere ja auch schon mächtiger machen, weil sie wohl Dumpstats senken und wichtige Stats erhöhen würden...

Das Problem der sehr hohen Attribute zu Beginn in Kombination mit den häufigen Attributswürfen für alles mögliche ist halt schon, dass man hier einen großen Bereich hat, in dem die Spielercharaktere von Level 1 an gut sind und sich praktisch bis Level 10 nicht mehr verbessern kann (wenn man nicht gerade Schurke ist und neue Fertigkeiten lernenn kann).

Apropos Lernen neuer Fertigkeiten, wie ermöglicht ihr Nicht-Schurken das Lernen neuer Fertigkeiten? In BtW ist das ja explizit vorgesehen, aber unser Schurkenspieler hat darauf hingewiesen, dass es berechtigterweise ein Schlag ins Gesicht des Schurkenspielers wäre, allzu freigiebig beim Vergeben von Fertigkeiten für andere Charaktere aus "Plotgründen" ist. Nun hat ein Spieler bei uns angefangen, ingame Zeit zu investieren, um Hundetrainer zu werden und seine Medizin-Fertigkeit zu verbessern. Hattet ihr so etwas schon mal und wie habt ihr das gelöst? Ich habe erstmal gesagt, dass der Spieler mir zeigen muss, dass er über einen langen Ingame-Zeitraum sich immer wieder damit beschäftigt. Da er sich auch einen trainierten Hund angeschafft hat, peile ich da erstmal einen Zeitraum von 6 Ingame-Monaten (wir spielen jeden Tag aus und halten ihn auf dem Kalender fest, wobei ausspielen auch einschließt "heute machen wir nichts weiter, nächster Tag") an, bis es die Fertigkeit gibt.
« Letzte Änderung: 10.03.2018 | 13:11 von Der Narr »
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Offline Tamidor

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #684 am: 10.03.2018 | 15:22 »
Wow,
mit so schnellen UND ausführlichen Antworten habe ich gar nicht gerechnet.
DANKE!!
Ich habe vor langer Zeit Mers (Rolemaster light) gespielt, wo man als Charakter sehr schwach anfängt. Wahrscheinlich hat mich das hier so überrascht. Gerade, weil durch das drunter würfeln eine obere Grenze vorgegeben ist.
Trotzdem würde mich interessieren, wie ihr mit einem Charakter mit Charisma 18 + Fertigkeit  Betrügen umgeht. Einfach die Mali drastisch zu erhöhen kann nicht die Lösung sein. Der arme Magiediletannt mit Charisma 9 wird dann ja nur noch ignoriert.




Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe
« Antwort #685 am: 10.03.2018 | 15:42 »
Du musst ja sowieso abwägen, was damit möglich ist. Mit Charisma 18 + Fertigkeit Überreden kann der Charakter ja auch nicht jemand mal eben in 5 Minuten überreden, Selbstmord zu begehen, auch nicht, wenn er noch so toll würfelt. (Jedenfalls mit mir als SL nicht.) Bei jeder NPC-Begegnung musst du dir also sowieso überlegen: Was ist plausibel hier überhaupt möglich zu schaffen? Was will der SC erreichen und geht das eigentlich?

Manche NSC werden misstrauisch sein, andere leichtgläubiger und es kommt dann ja auch darauf an, inwiefern überhaupt eine Überprüfung stattfindet. In so einem Old-School-Spiel musst du schon irgendwie jede Situation für sich betrachten, es gibt da keine verbindlichen Regeln.

Ich würde sagen: Alltags-Betrügereien werden dem SC einfach mit 95% Wahrscheinlichkeit gelingen. Das ist halt so, weil alltäglicher Kleinkram nun mal Routine ist und der SC verdammt gut in diesem Gebiet ist. Also vielleicht sich in einer Herberge unter falschem Namen anmelden, jemanden in die falsche Richtung schicken, vielleicht auch irgendein ein Standard-Kartentrick und so etwas. Wenn ich aber z.B. in einer Runde von Profi-Kartenspielern sitze und da betrügen möchte, wenn ich nicht in einer Herberge mit falschem Namen rein will sondern in den Königshof usw., dann kommen halt die Erschwernisse und ja, jemand mit Charisma 9 steht dann doof da. Es kann nun mal nicht jeder alles. Mit Charisma 9 sollte man halt nicht Umherziehen und die Leute betrügen.

Ach so, von wegen Erschwernisse: Die Grundregeln sehen ja Erschwernisse bis -10 vor! (Und Erleichterungen nur bis +2.) Für ein meisterliches Schloss wird ein Erschwernis von -5 empfohlen. Ich würde das z.B. so sehen, dass wenn man in ein beliebiges Patrizier-Haus einbricht, man da schon mit meisterlichen Schlössern an den Türen rechnen muss. Erschwernisse sind Teil des Spiels und ich kann nur empfehlen, sie zu benutzen. Die Autoren haben sie nicht ohne Grund ins Grundregelwerk geschrieben ;).
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