Autor Thema: OSR Smalltalk  (Gelesen 332002 mal)

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Offline Skaeg

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2675 am: Gestern um 22:08 »
Laut Rules Cyclopedia sind es auch 20 coins, daher ja 2 lbs. in meiner Auflistung. Komplett Banane!
Ist es? "Komplett Banane", meine ich? Wie lange sollte denn eine ~900 g Fackel brennen, deiner Meinung nach?
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Offline Alexandro

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2676 am: Gestern um 22:22 »
Hätte auch intuitiv gesagt, dass das Problem bei Fackeln eher das Gewicht ist, als der Preis (ich denke auch nicht, dass 1-2kg zuviel sind, für eine Fackel die 1h brennen soll). Nimmt man noch ein zusätzliches Bündel mit, auf Kosten der Traglast, und vor allem: wenn man den Schatzhort findet, hat man genau genug mitgezählt, wieviele man bis zu diesem Punkt im Dungeon gebraucht hat (damit man zwar noch genug Fackel mitnimmt um bis zum Ausgang noch Licht zu haben, aber nicht zuviele, weil dann man mehr Fackeln als man braucht mitschleppt, deren Gewicht man auch mit Münzen hätte auffüllen können).

Das ist ein wichtiger Punkt, den du ansprichst. Weil hier glaube ich scheiden sich die Geister bzw. die Spielstile.

Diese NewSchool-OSR-Produkte (meine ich nicht abwertend, zähle da u.a. vom Artwork her auch LotFP dazu) machen teilweise aus dem Dungeon-Crawl eine Art Horror-Trip ala Cthulhu-RPG. Gefühlt geht das in Richtung Storygame und Play, wo wir alle so tun, als würden wir uns vor den Monstern gruseln.

Nee, Storygame ist das nicht.
Eher ultra-fokussiertes TradGame (es wird sich eine Regel rausgegriffen, welche in oD&D absolut nichts macht, und versucht dieser mehr Bedeutung zu geben). Kann man machen, und bei dem entstehenden Spiel hat man dann auch echten Bammel, weil der Verlust des Lichts eben nichts etwas ist, was fast nie passiert (und dann auch keine gravierenden Auswirkungen hat), sondern eine echte Bedrohung, die beim Eintreten die Gruppe richtig reinreitet. Dafür muss man halt ein paar Grundregeln in Kauf nehmen, die um diese Annahmen herum gebaut wurden, ebenso schränkt man die Übernahme von Regeln aus anderen D&D-Varianten damit ein (aber das ist ja in jeder Variante so).

Für mich ist das eher nichts, da ich eng fokussierte Spiele nur dann mag, wenn sie innerhalb ihres Fokus die Entscheidungen der Spielenden offen lassen (deswegen mag ich auch die Regeln für Wildnisreisen in BECMI und AD&D 1e nicht). Der Dungeon-Fokus ist allerdings älter als Torchbearer oder Shadowdark, der Gedanke dass der Vorstoß ins Dungeon eine Horror-Erfahrung ist, welche die Charaktere irgendwann hilflos wimmernd und ausgeliefert in der Dunkelheit zurücklässt, findet sich z.B. auch schon in der Despair Table von Jeff "the worst takes in gaming" Rients (ich betrachte den Artikel als die Keimzelle der Stoßrichtung, die dann letztendlich zu Shadowdark & Co, geführt hat).
« Letzte Änderung: Gestern um 22:51 von Alexandro »
Ohne Dramaturgie gibt es kein Drama.

Wer beim Rollenspiel eine Excel-Tabelle verwendet, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Offline Vinter

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2677 am: Heute um 01:43 »
Ich verstehe nicht, warum Fackeln oder eben der Mangel an Fackeln sofort in ein Storygame mit Cthulhukontext ausarten soll. Ja, Dunkelheit ist nicht gut und im Zweifel auch ein Horror für die Charaktere.
Aber die Belastungsregeln und dann auch das Inventarmanagement, samt Leuchtstoffverwaltung sind doch im Sinne der Essenz von (A)D&D oder eben OSR.
Es geht dabei nicht darum, die Gruppe zwangsweise dem Grusel von lichtlosen Dungeons auszusetzen. Viel eher ist es ein taktisches Element, was die Gruppe berücksichtigen muss beim Überleben in der Unterwelt.
Wie viele Fackeln nimmt die Truppe mit?
Sind es zu wenig, sitzen die Charaktere irgendwann tatsächlich schreiend in der Finsternis fest. Da braucht es keine cthulhuide Monstrositäten, um Panik zu schüren. Auch Kobolde und Goblins freuen sich über leichte Beute.
Nehmen sie zu viele Fackeln mit, müssen sie vielleicht bei anderer wichtiger Ausrüstung sparen oder können weniger Schätze nach draußen schleppen. Ein Muli oder ein paar Mietlinge können natürlich helfen. Muss die Gruppe halt drauf aufpassen.
Es ist also weiterhin das klassische Abwägen zwischen Risiko und Belohnung. Die Verwaltung der Ressourcen fügt sich in dieses alte Konzept leicht ein, erweitert es. Ist natürlich eine Regelung, die den Fokus des Spiels verschiebt. Muss man mögen und auch wollen. Aber OSR ist es allemal.               
« Letzte Änderung: Heute um 01:51 von Vinter »

Offline Quaint

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2678 am: Heute um 02:30 »
Ja aber die reine Lehre! Das ist doch Häresie! Bestenfalls noch NuSR!  ~;D :Ironie:
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Online ghoul

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2679 am: Heute um 04:50 »
Die Licht-Logistik ist ja banal. Das macht einmal Spaß, dann ist es Routine. Man sieht ja beim Abstreichen vom Personenbezogene, wie viele Fackeln man noch hat. Notfalls legt man eben ein paar Depots im Dungeon an.
Für den Abtransport von Schätzen kennt man ja den Weg und die Zeit, die man braucht.
Nach dem Schatz ist man aufgestiegen und hat vielleicht magische Lichtquellen.

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Offline Quaint

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2680 am: Heute um 05:06 »
Mal ehrlich: Wenn Fackeln ein Problem sind, und man kein dauerhaftes Zauberlicht hat: Was spricht denn gegen Laternen mit Ölfeuerung. Ersatzdochte und halt Lampenöl sollten was Gewicht pro Licht und Zeit betrifft doch wesentlich effektiver sein. Oder wie Rambo so ölgetränkte Stoffstreifen, die man dann um den "Fackelstab" wickelt. Ich denk halt manchmal Fackeln sind so ein Relikt, was sich ein praktisch denkender Abenteuer nicht unbedingt antut. Ich denk da immer an altertümelnde Fantasystreifen wo ganze Festungen mit dutzenden von Fackeln beleuchtet werden, und man sieht nie die Komparsen, die sie prüfen und erneuern. Ich nehme an, realistischer wäre eine dunkle Festung, und wenn jemand da rumläuft nimmt er halt Licht mit, und da würde ich auch mehr Richtung rushlight, Kerze oder Öllampe denken. So richtig vom Fach bin ich aber auch nicht.
Das man im Dungeon dann nachher nen Komparsen mitschleppt mit x Bündeln Fackeln kommt mir so schräg vor.
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Online Andropinis

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2681 am: Heute um 07:44 »
Das man im Dungeon dann nachher nen Komparsen mitschleppt mit x Bündeln Fackeln kommt mir so schräg vor.

Mir auch. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden, dass mit der Gruppe noch ein halbes Dutzend Mietlinge und eine Eselskarawane unterwegs ist.

Ich finde das mit der "Grundlast" gut und dass die Gruppe "Standards" fürs tägliche Abenteuerleben halt automatisch dabei hat. Alles zusätzlich kann dann über ein einfaches Encumbrance System erfasst werden.
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Online Vash the stampede

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2682 am: Heute um 07:59 »
Mir auch. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden, dass mit der Gruppe noch ein halbes Dutzend Mietlinge und eine Eselskarawane unterwegs ist.
....

Wieso? Diese Horde aus reichbeladenen Glücksrittern und Mietlingen ist langsam und weithin sichtbar, muss grosse gefestigte Wege nehmen und stellt damit gleich den nächsten Aufhänger für Abenteuer. Banditen und Zöllner reiben sich die Hände, ob der Beute, die sie rauben oder abnehmen können.
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Offline Zed

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2683 am: Heute um 08:23 »
Von allen AD&D-Spielleitern, die ich kenne, führt übrigens nur einer ganz penibel Buch über Zeit und Fackelverbrauch.

Zwei weniger bekannte Titel unterschätzter OSR-Abenteuer sind der Klassiker „Es werde Licht“ und die vergessene Perle „Der Zauber der Logistik“ 😅

Das sind Titel, die sich mit der 5e nicht mehr spielen lassen, da der Zauber „Licht“ in dem System als Cantrip quasi dauerhaft gesprochen werden kann. 😔 😉

Ich würde sagen: Gut, dass Spielspaß, Abenteuer und herausforderungsorientiertes Spielen für jede Spielleitung etwas anderes sein kann.

Offline Ma tetz

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2684 am: Heute um 08:37 »
Zitat

Von allen AD&D-Spielleitern, die ich kenne, führt übrigens nur einer ganz penibel Buch über Zeit und Fackelverbrauch.

Das Überrascht mich. Gerade die penible Regelung, was in einem Dungeonturn gemacht werden kann und alle wieviele Dungeonturns auf eine Zufallsbegegnung gewürfelt wird, ist doch Regelseitig ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von AD&D 1st und seinen Derivaten. Oder bezieht sich Deine Aussage allein auf das Nachhalten von Lichtquellen?
Ihr mögt DCC, dann schaut doch mal auf Discord vorbei: Kerkerkrabbler

Offline Mr. Ohnesorge

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2685 am: Heute um 08:41 »
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Online ghoul

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2686 am: Heute um 09:23 »
Das Überrascht mich. Gerade die penible Regelung, was in einem Dungeonturn gemacht werden kann und alle wieviele Dungeonturns auf eine Zufallsbegegnung gewürfelt wird, ist doch Regelseitig ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von AD&D 1st und seinen Derivaten. Oder bezieht sich Deine Aussage allein auf das Nachhalten von Lichtquellen?

Nur auf Lichtquellen.
Manche DMs fordern gelegentlich zum Abstreichen auf, nur einer regelmäßig.
Ich gehe davon aus, dass sie alle Zeit und Begegnungen genau im Auge behalten.

Ich selber streiche meinen Personnagen großzügig Gold ab, um meine notierten Mengen an Verbrauchsgütern auf jeden Fall auf ihren Normalwert zu bringen, vor jeder Expedition. Da macht es wenig Unterschied, ob ich mir eine Fackel mehr oder weniger abgestrichen habe.
« Letzte Änderung: Heute um 12:18 von ghoul »
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Offline Vinter

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2687 am: Heute um 09:29 »
Die Licht-Logistik ist ja banal. Das macht einmal Spaß, dann ist es Routine. Man sieht ja beim Abstreichen vom Personenbezogene, wie viele Fackeln man noch hat. Notfalls legt man eben ein paar Depots im Dungeon an.
Für den Abtransport von Schätzen kennt man ja den Weg und die Zeit, die man braucht.
Nach dem Schatz ist man aufgestiegen und hat vielleicht magische Lichtquellen.
Du meinst so banal wie das Rumstochern mit einem 10-Fuss-Stab? Oder so banal wie das Aufschlagen des Lagers an geschützter Stelle mit Wasserzugang? Natürlich kann man die Lichtlogistik per Handwedeln abhandeln. Auch das Finden von Fallen oder das Schlösser öffnen wird irgendwann für eine Gruppe zur Routine. Ja, auch ein Hinterhalt durch Goblins oder anderem niederen Gezücht wird irgendwann keine Herausforderung mehr sein. Kann man alles ignorieren und nur noch die Bosskämpfe abhandeln.
Oder die SL ist halt kreativ und findet Mittel und Wege, die vermeintliche Routine eben nicht zur Routine werden zu lassen.
Wieso? Diese Horde aus reichbeladenen Glücksrittern und Mietlingen ist langsam und weithin sichtbar, muss grosse gefestigte Wege nehmen und stellt damit gleich den nächsten Aufhänger für Abenteuer. Banditen und Zöllner reiben sich die Hände, ob der Beute, die sie rauben oder abnehmen können.
Genau das. Die Welt reagiert. Und wenn so eine Truppe von arroganten Abenteurer-Schnöseln ihre Schätze durchs Gebirge zum nächsten größeren Ort karren, um den Stufen-Aufstieg zu besiegeln, kann ihnen die vermeintliche Routine gewaltig in die Eier treten.   

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2688 am: Heute um 09:33 »
Mir auch. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden, dass mit der Gruppe noch ein halbes Dutzend Mietlinge und eine Eselskarawane unterwegs ist.

Sollen die Spieler-Personnagen selber Esel und Karren lenken? Wer bewacht die Reittiere vor dem Dungeon-Eingang?
Auf höheren Stufen: Soll der Kämpfer selber sein Land patrouillieren? Verzichtet der Zauberkundige auf einen Alchemisten in seinem Labor? Der Kleriker will keine Akolythen, um Weihwasser herzustellen?

IMHO ist es wenig sinnvoll, auf Mietlinge etc. zu verzichten.
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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2689 am: Heute um 09:36 »
Du meinst so banal wie das Rumstochern mit einem 10-Fuss-Stab? Oder so banal wie das Aufschlagen des Lagers an geschützter Stelle mit Wasserzugang? Natürlich kann man die Lichtlogistik per Handwedeln abhandeln. Auch das Finden von Fallen oder das Schlösser öffnen wird irgendwann für eine Gruppe zur Routine. Ja, auch ein Hinterhalt durch Goblins oder anderem niederen Gezücht wird irgendwann keine Herausforderung mehr sein. Kann man alles ignorieren und nur noch die Bosskämpfe abhandeln.
Oder die SL ist halt kreativ und findet Mittel und Wege, die vermeintliche Routine eben nicht zur Routine werden zu lassen.

Triviale Situationen wird ein guter DM rasch abhandeln. Das schöne an (A)D&D ist ja, dass die alten Systeme einen hohen Abstraktionsgrad erlauben.
Modernere Systeme sprechen hier von "Pacing".
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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2690 am: Heute um 09:51 »
Triviale Situationen wird ein guter DM rasch abhandeln. Das schöne an (A)D&D ist ja, dass die alten Systeme einen hohen Abstraktionsgrad erlauben.
Modernere Systeme sprechen hier von "Pacing".
Die Frage ist doch, was ist trivial? Die (A)D&D-Welt ist voll von Mechanismen, die schnell ins Triviale abdriften können. Selbst die Verwaltung der Burg, der Diebesgilde oder des Tempels, den hochstufige Charaktere irgendwann an der Backe haben, wird letztlich trivial. Es ist eigentlich auch nur eine Erweiterung der Ressourcenverwaltung, ein Abzählen von Getreidekörnern oder Gebetskerzen statt Abstreichen von Fackeln.
Ja, kann man alles abstrahieren oder irgendwann auch ignorieren, um mit (A)D&D Spaß zu haben. Man kann aber auch diese Rulings weiterhin auf die ein oder andere Art ins Spiel einbinden. Das ist dann immer noch OSR. 

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2691 am: Heute um 11:49 »
Die Frage ist doch, was ist trivial? Die (A)D&D-Welt ist voll von Mechanismen, die schnell ins Triviale abdriften können. Selbst die Verwaltung der Burg, der Diebesgilde oder des Tempels, den hochstufige Charaktere irgendwann an der Backe haben, wird letztlich trivial. Es ist eigentlich auch nur eine Erweiterung der Ressourcenverwaltung, ein Abzählen von Getreidekörnern oder Gebetskerzen statt Abstreichen von Fackeln.
Ja, kann man alles abstrahieren oder irgendwann auch ignorieren, um mit (A)D&D Spaß zu haben. Man kann aber auch diese Rulings weiterhin auf die ein oder andere Art ins Spiel einbinden. Das ist dann immer noch OSR.

Ja?
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Offline Ma tetz

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2692 am: Heute um 12:03 »
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Danke für die Einordnung.
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Offline Vinter

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2693 am: Heute um 12:14 »

Online ghoul

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Re: OSR Smalltalk
« Antwort #2694 am: Heute um 12:18 »
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