Die Abenteurer entschieden sich dafür, Maraxus nicht zu folgen, und mussten daher den Auftritt des Wesens erklären. Nachdem sie angegeben hatten, dass es sich um einen der Söldner des Halblings Zenyas gehandelt habe, den sie bezwungen und gefangengenommen hatten, schlug ihnen nicht weniger Misstrauen als zuvor entgegen und man entschied, Ihnen zwar die Ausrüstung zu belassen, sie aber dennoch höflich zum Sword and Crown zurück zu eskortieren, wo sie über die unklare Lage betreffs der Rettung der Prinzessin von Avanil Rede und Antwort stehen sollten.
Dort angekommen, bekamen sie in der Nacht bevor sie Rede und Antwort stehen sollten, Besuch von mehreren Emissären. Zunächst von einem Abgesandten des Herzogtums von Boeruine, der die Vermutung äußerte, man habe nichts gefunden, was auf eine Verwicklung Boeruines in die Angelegenheit der Entführung von Aubrae Avan, der Prinzessin von Avanil hindeutete. Man hielt sich auf Abenteurerseite zunächst vage und Baran bot ein Treffen zur Morgendämmerung an, um Genaueres zu besprechen.
Es folge eine Abgesandte der Baronie von Ghoere, Stiele Ghieste, eine Klerikerin des Cuiracaén, die ihnen nahelegte, dass es Boeruines Ansinnen gewesen war, die Prinzessin zu entführen. Sie hatte zu diesem Zweck auch Beweismittel vorbereitet, nämlich Abzeichen mit dem entsprechenden Wappen, die dort gefunden worden sein könnten, was Baran dazu bewog, ihr ein Treffen zur gemeinsamen Morgenandacht anzubieten, ohne dass sich die Abenteurer überdies zu irgendeiner eindeutigen Aussage hinreißen ließen.
Die letzte Besucherin für die Nacht war die Fürstin von Avanil, die genau wissen wollte, ob ihre Tochter nur verstorben sei oder nicht. Die Abenteurer versuchten, ihr reinen Wein einzuschenken, jedoch glaubte sie ihnen nicht und versuchte klarzustellen, dass ihr Ziel sei, die Elben Rhuobhes für die Entführung zu strafen, da sie annehmen wollte, ihre Tochter sei noch am Leben und nunmehr in Rhuobhes Händen. Ganz gleich, was die Abenteuerer hierzu angaben, sie ließ sich nicht beirren und warnte die Gruppe davor, dagegen zu sprechen.
In der Morgendämmerung wurde man sich schnell einig mit Boeruine, indem man einige unwichtige Adelstitel und die Patronage Boeruines annahm, und darauf hinwies, dass es ein konspiratives Treffen mit Stiele Ghieste geben werde. Dieses wurde durchgeführt und die kompromittierende Übergabe der vorgeblichen Beweismittel entging der offiziellen Aufmerksamkeit nicht, so dass Stiele Ghieste als überführt dastand, was zunächst ein schlechtes Licht auf Ghoere warf.
Die Verhandlung begann mit einer Erklärung des Barons von Ghoere, der sich für die verbrecherischen Machenschaften seiner Untergebenen entschuldigte und angab, diese seien nicht mehr oder nicht in seinen Diensten – Roger Baehomaes sei bereits zuvor verbannt gewesen und Stiele Ghieste befinde sich auf dem Weg in den Kerker. Mehr war nicht herauszuholen und die Abenteurer wanden sich in der Befragung um die Anwesenheit der Elben Rhuobhes herum, versuchten aber die Schuld wahrheitsgemäß auf Zenyas zu lenken.
Dennoch wollte das hohe Tribunal für eine militärische Expedition gegen Rhoubhe stimmen, da sich Anzeichen, dass Aubrae Avan noch am Leben und in des Elben Gewalt sei, nicht aus der Welt schaffen ließen. Das Tribunal vertagte sich und die Abenteurer überlegten, wie sie den Tod von Aubrae Avan beweisen konnten. Dies konnten sie mit dem Nachweis, dass die Blutlinie auf sie übergegangen sei, wie ihnen Sulis Enlien, die Klerikerin Ruornils, vermittelte. Und sie wies noch darauf hin, dass sie besser die Wahrheit sprechen sollten.
Sie entblößten ihre Blutlinien vor den Augen der versammelten Adligen und zogen sich die Bitterkeit Avanils zu, indes, Aubrae Avans Tod war nun offenbar beweisen. Indes war nun Boeruines Schutz wichtig, denn der Baron von Ghoere hatte Roger Baehomaes’ Kumpanen aufgetan und wies darauf hin, dass es offensichtlich mehr zu erfahren gebe. Er stellte den Antrag, die Befragung unter einer Zone der Wahrheit fortzuführen und die übrigen Mitglieder des Hohen Tribunals stimmten so dass dem Antrag stattgegeben wurde.
Die Abenteurer mussten nun entscheiden, denn einem Adligen stand es zu, dies zu verweigern, so dass Thrym zunächst Zeit erkaufte, indem er sich auf die rechtliche Prüfung zurückzog, die ihm bis zum kommenden Tage gewährt wurde. In der Nacht kam es erneut zu Verhandlungen, die mit Ghoere begannen. Ghoere bot ihnen an, den Antrag zurückzuziehen, gegen Zollprivilegien in Cariele, was die Abenteurer ablehnten, sodann aber, gegen eine Aufnahme der Giantdowns in Anuire als Vasall von Ghoere.
Die Abenteurer baten um Bedenkzeit und eröffneten Avanil, dass Aubrae Avan selbst ihre Entführung inszeniert habe. Dies half ihnen nicht. Auch Boeruine konnte ihnen nicht über das gebotene Maß hin helfen. So nahmen sie das Angebot von Ghoere an, und der Antrag wurde zurückgezogen, die Giantdowns ein Teil Anuires – gegen den schwachen Protest von Dhoesone – und ein Vasall Ghoeres. Boeruine war nicht sonderlich amüsiert, Avanil mochte sie nicht und der Mhor von Mhoried misstraute ihnen nun mehr denn je.
Baran hatte im Verlauf der Verhandlungen den einen Spruch geprägt, der diese gut zusammenfasste: Die Wahrheit ist wie eine Zwiebel, sie hat viele Schichten, und jede bringt einen zum Weinen.