Autor Thema: Archiv zu OGL, ORC, SRD und anderen Lizenzfragen rund um die OGL  (Gelesen 91479 mal)

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Offline Sosthenes

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In beiden fällen haben wir wein Werk, das Urheberrechtlich nicht geschützt werden kann (Beethovens 9te/Spielregeln)
abgebildet in einem Werk, das Urheberrechtlich geschützt ist (Notenbuch/SRD)
Das wäre jetzt ein oder zwei Punkte wo das Gleichnis bei mir ein bisschen hinkt: "Spielregeln" wären hier äquivalent mit "Musik". Von mir aus dann "Rollenspiele" mit "Symphonien", aber "Beethovens 9te" ist dann schon "genau diese Spielregeln des SRD". Mit dem zweiten Unterschied, dass die namensrechtliche Erwähnung noch ein Punkt ist, also niemand Beethoven sagen darf und im Orchester nur beim Original Bratschen drin vorkommen dürfen. ;)

Ich bin mir jetzt auch nicht sicher ob das in Musik-Form jetzt eine verständlichere rechtliche Situation für den Normalbürger ist. Himmel, im Vergleich zu Musik-Copyright ist ja Software Gaming vergleichsweise einfach.

Die zeitliche Komponente geht auch etwas unter.

Offline Sphinx

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Warum?
In beiden fällen haben wir ein Werk, das Urheberrechtlich nicht geschützt werden kann (Beethovens 9te/Spielregeln)
abgebildet in einem Werk, das Urheberrechtlich geschützt ist (Notenbuch/SRD)
verwendet zur erschaffung von Urheberrechtlich geschütztem Material (Live-DVD/D&D-Regelbuch)
zur freien verfügung gegeben durch den Urheber unter bestimten bedingungen (Nutzungsvertrag/OGL)

Wo ist da mein denkfehler?
"übergriffig" wird in diesem fall halt subjektiv ausgelegt, gemessen an vorherigen "übergriffen".  ;D

Du kannst doch Problemlos das ganze abdrucken. Sofern dein Druck ein eigenes Design aufweist. Also Coverbild, Firmenlogo,... Es muss für den Laien unterscheidbar sein das es ein eigenständiges Produkt ist. Selbst wenn der Inhalt der gleiche ist.
Also wenn du für dein Regelbuch die gleiche Anordnung verwendest wie z.B. einen Monster Statblock von DnD, das gleiche Grafikdesign, die absolut gleichen Sätze. Und selbst wenn du alle Sätze umschreibst und das Design abänderst muss es, wenn ich richtig verstehe, noch Änderungen geben das es als Eigenständiges Werk durchgeht. Rein aus der Luft gegriffe Zahlen: Du kannst 75% umgeschrieben mit neuem Layout übernehmen, aber 25% sollten abweichen.

Deswegen kannst du Monopoly auch nachbauen sofern du nicht die gleichen Straßennamen verwendest, deine Spielkarten anders aufgebaut sind und es Grafisch nicht wie das Original aussieht. Aber selbst dann kann es natürlich sein da du vor Gericht landest und ein Richter entscheide ob es OK ist was du gemacht hast oder nicht.
Soren Johnson: Given the opportunity, players will optimize the fun out of a game |"Haben die Spieler die Möglichkeit, Optimieren sie den Spaß aus dem Spiel."

Camo

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Warum?
In beiden fällen haben wir ein Werk, das Urheberrechtlich nicht geschützt werden kann (Beethovens 9te/Spielregeln)
abgebildet in einem Werk, das Urheberrechtlich geschützt ist (Notenbuch/SRD)
verwendet zur erschaffung von Urheberrechtlich geschütztem Material (Live-DVD/D&D-Regelbuch)
zur freien verfügung gegeben durch den Urheber unter bestimten bedingungen (Nutzungsvertrag/OGL)

Wo ist da mein denkfehler?
"übergriffig" wird in diesem fall halt subjektiv ausgelegt, gemessen an vorherigen "übergriffen".  ;D

Beethovens Neunte WAR geschützt... ist aber nun gemeinfrei. Kein Vergleich mit Spielregeln, sorry. Das kann nur durch die Ausführung, das Arrangement wieder geschützt werden... und selbst die "verkürzte Variante" würde als neues Werk gesehen und ist damit im Endeffekt geschützt. Trifft es nicht ganz, aber verkürzt gesagt. Da liegt der Denkfehler. Spielregeln KÖNNEN geschützt sein durch den Text, Spielmechanismen nicht... aber die Formulierung schon. Das ist ein sehr komplexes Thema, jeder Versuch der Vereinfachung kann und wird das oftmals verfälschen.

Offline Amromosch

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Mich interessiert nur wo das Problem der aktuellen OGL ist das man zwingend eine neue braucht?
Pathfinder hatte zwischenzeitlich DND mit ihrem eigenen Spiel überholt. Und zwar aufgrund der OGL 1.0. Wie sollte diese Möglichkeit für ein Unternehmen kein Problem sein?

Offline Skaeg

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5) Ich würde den aktuellen Draft übrigens so lesen, dass die OGL 1.0a für bereits publizierte Bücher bleibt, aber nicht für den Fall, dass man diese noch ein weiteres Mal publizieren will. Sie gestatten also den Abverkauf der bestehenden Auflage, mehr aber nicht.
Das ergibt wie anderswo erwähnt im PDF-Zeitalter keinen Sinn und ist auch rechtslogisch gar nicht machbar.

Offline Sosthenes

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In der Musik gab's ja auch schon genügend Streit wie sehr sich Lieder gleichen dürfen, Paradebeispiel "My Sweet Lord", oder auch Frau Swift in den letzten Jahren. Da beissen sich jetzt Musiktheoretiker auch die Zähne aus eine eindeutige Definition zu finden, warum da in einem Fall erlaubt ist, in anderem nicht. Die Tabletop-Spieleindustrie ist noch nicht mal so weit, wir haben ja keine echten Theoretiker…

Wobei das ja eher die Hintergrundgeschichte ist, d.h. warum die OGL überhaupt ein Ding war. Diese Frage war – vermeintlich – dann vor über 20 Jahren erledigt. Die Geschichten der letzten vier Wochen haben damit nicht mehr viel zu tun, auch wenn jetzt einige mit der Materie nicht so vertraute Drittparteien (Blogger, Anwälte) da jetzt zur Grundlagenkritik ansetzen.

Geht deswegen auch gerade in alle Richtungen, wobei man ja auch endlich genügend "Fleisch" hat in das man beissen kann mit der gestrigen GSL 2.0.

Offline Crimson King

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Pathfinder hatte zwischenzeitlich DND mit ihrem eigenen Spiel überholt. Und zwar aufgrund der OGL 1.0.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. DnD hat ein System herausgebracht, das beim Gros der alteingesessenen Spieler unbeliebt war, und dieses System nicht unter die OGL gestellt, so dass die Veröffentlichung von 3rd Party Material kaum passierte, während Paizo mit Pathfinder von der Lizenz profitierte, die WotC eigentlich und auch recht erfolgreich zum Zwecke der Marktdominanz entworfen hat.
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
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J.W. von Goethe

Offline YY

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Die alte OGL war also für WotC selbst nicht idiotensicher genug :P ;D
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline Elefanten-Zauberstellung

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Ernst gemeinte Antwort: Eine derartige Klausel ist eigentlich in JEDER Lizenz drin

Uneigentlich aber nicht. Mit GPL, BSD usw. kann man auch ein Hassportal betreiben. Da steht nichts dazu drin.  *seufz*. ;)
Verantwortlich ist dann der Betreiber und NUR DER - nicht Apache, Nginx, MySQL oder irgendein JS-Framework. Warum sollte es auch? 

Darüber hinaus gäbe es auch Möglichkeiten einen externen "Solution-mechanism" zu definieren, der nicht einseitig ist. Vielleicht kommt das ja noch.

Wobei ich nicht verstehe weshalb sie einen OGL-Survey aufsetzen. 99,9% der User sind doch gar keine Contentcreator, 3pps oder Anwälte, das ist doch so nie auswertbar - während der relevante Input dann in der Masse untergehen wird. Bei Gamedesign ergeben diese Surveys ja Sinn - hier aber überhaupt nicht, außer vielleicht ein generelles Stimmungsbild zu bekommen.

IANAL - aber ich zitiere mal aus dem Medium-Artikel:

Zitat
Section 2 — License. The new OGL is perpetual and non-exclusive. This is fantastic. However, it expressly does not state that it’s royalty-free. This is not fantastic. It also states that it’s only partially irrevocable — Works made under the license will always be under the license, but the license itself can be withdrawn.

Darauf kann man doch nicht aufbauen?

Weiterhin erscheinen die nicht formulierten Ansätze zu den VTTs bizarr. Zu Videospielen gibt es ja schon US-Rechtsprechung.

Die war immer relativ eindeutig - Game mechanic ist überhaupt nicht schützbar. Verkürzt: Im Prinzip sind Klone zulässig, wenn Du eine neue Grafik drüberlegst. Siehe zilliarden Smartphone-Clones.
Es gab zwar auch das Tetris-Urteil, aber das ist in gewisser Weise ein Sonderfall, weil Tetris so simpel gestaltet ist, was auf viele moderne "Abenteuer"-Spiele in der Form gar nicht zutrifft. Steine in Container einsortieren kannste machen - aber die simplen Formen der Bausteine sind bei Tetris so ikonisch und damit wieder "expression". Die Sache mit dem Schatteneffekt erscheint mir zwar seltsam, aber whatever. Aber auch schon eher ein Sonderfall. Für ein Strategie oder 3D-Adventuregame ist das nicht übertragbar in der Form.

Die WotC-Vorstellungen zu den VTTs sind aber, dass man nicht mal Mechaniken wie "Animationen" oder "Fog of War" verwenden darf - wenn man sich da committed.
Das ist entgegen jedweder Praxis bei Videospielen. Es wird hier sehr klar, dass man versucht "die Daumenschrauben" anzulegen und jedwede kreative Konkurrenz, die OneDnD ja auch weiterbringen könnte, versucht zu unterdrücken. Das hat nichts mit dem berechtigten Interesse die "Content-IP" zu schützen zu tun.
 

« Letzte Änderung: 20.01.2023 | 18:16 von torath »

Offline Amromosch

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Das ist aber nur die halbe Wahrheit. DnD hat ein System herausgebracht, das beim Gros der alteingesessenen Spieler unbeliebt war, und dieses System nicht unter die OGL gestellt, so dass die Veröffentlichung von 3rd Party Material kaum passierte, während Paizo mit Pathfinder von der Lizenz profitierte, die WotC eigentlich und auch recht erfolgreich zum Zwecke der Marktdominanz entworfen hat.
Im Kern stimme ich zu. Aber dann ist doch völlig klar, warum WotC sich das jetzt nicht erneut so leisten kann/sollte, wenn das neue System rauskommt.

Camo

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Die alte OGL war also für WotC selbst nicht idiotensicher genug :P ;D

Die alte OGL war extrem vage, was auch nicht gut war. Wie man sieht, wurde sie ja für Dinge genutzt, für die sie nie gedacht war.

Offline Sosthenes

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Aber dann ist doch völlig klar, warum WotC sich das jetzt nicht erneut so leisten kann/sollte, wenn das neue System rauskommt.
Laut den bisherigen Veröffentlichungen ist der Sprung zwischen 5E und 1*D&D bei weitem nicht mit 3.5 auf 4E vergleichbar. Die wirtschaftliche Notwendigkeit ist definitiv nicht gegeben, das sorgt ja für viel Verwirrung am Markt.

Offline Crimson King

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Im Kern stimme ich zu. Aber dann ist doch völlig klar, warum WotC sich das jetzt nicht erneut so leisten kann/sollte, wenn das neue System rauskommt.

Eben. Sie hätten ihr Material weiterhin unter der OGL 1.0a veröffentlichen sollen. Der Versuch, sämtlichen Geschäftspartnern ans Bein zu pissen, hätte ggf. trotzdem klappen können, wenn die Kunden das mitgemacht hätten. Haben sie aber nicht und jetzt ist das Kind im Brunnen. War halt ein Vabanquespiel, das man verloren hat.
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J.W. von Goethe

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Uneigentlich aber nicht. Mit GPL, BSD usw. kann man auch ein Hassportal betreiben. Da steht nichts dazu drin.  *seufz*. ;)
Verantwortlich ist dann der Betreiber und NUR DER - nicht Apache, Nginx, MySQL oder irgendein JS-Framework. Warum sollte es auch? 

Ich bezog mich auf Lizenzen im Rollenspielbereich. Da ist das drin im Normalfall.

Wobei ich nicht verstehe weshalb sie einen OGL-Survey aufsetzen. 99,9% der User sind doch gar keine Contentcreator, 3pps oder Anwälte, das ist doch so nie auswertbar - während der relevante Input dann in der Masse untergehen wird. Bei Gamedesign ergeben diese Surveys ja Sinn - hier aber überhaupt nicht, außer vielleicht ein generelles Stimmungsbild zu bekommen.

99% hier sind AUCH keine Contentschaffer im Sinne der OGL... und schau dir an, was hier abgeht. Das ist schon lange keine Sache mehr zwischen denen, die es tatsächlich betrifft, das wurde recht schnell an die Öffentlichkeit gezogen und nun will jeder mitmischen. Lustigerweise tun viele damit das, was sie WotC vorwerfen, nämlich anderen vorschreiben, was sie zu tun hätten... aber nun ja... der Dämon ist aus der Flasche und wenn man die Menge nicht ausreichend einbezieht (wobei ich nicht mal mehr ansatzweise glaube, dass es ausreichen würde, das hat sich international SEHR weit von einer rationalen und sinnführenden Debatte entfernt), wird es hässlich... und dann müssten Maßnahmen ergriffen werden, was auch wieder unpopulär wird. Das WotC bei einigem, was da international so rausgehauen wird, so ruhig bleibt ist durchaus geeignet, meine Bewunderung zu wecken... während ich mir überlege, wo der Punkt sein wird, an dem es "pear-shaped" wird und einige überrascht sein werden, dass die "verängstigte Firma am Rande des Ruins" doch Zähne hat. Denn die hat sie. ;)

Offline Amromosch

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Der Versuch, sämtlichen Geschäftspartnern ans Bein zu pissen [...]
So eine Aussage halte ich in so einer Diskussion nicht für adequat, denn dass das nicht das Ziel der neuen OGL ist, wird doch wohl hoffentlich allen klar sein. Ich denke tatsächlich, dass es darum geht, nicht mit eigenen Inhalten ihre Marktstellung zu schwächen.

Offline Crimson King

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So eine Aussage halte ich in so einer Diskussion nicht für adequat, denn dass das nicht das Ziel der neuen OGL ist, wird doch wohl hoffentlich allen klar sein.

Nicht das Ziel, aber die notwendige Konsequenz aus dem OGL 1.1 Draft. Mag sein, dass hier Hanlons Rasiermesser zur Anwendung kommen sollte und WotC einfach zu blöd war, zu antizipieren, dass die 3PP sich da zusammenzun werden, um sich zu wehren. Dann war es ein ungeplanter Versuch.
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J.W. von Goethe

Offline Sosthenes

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Sie hätten ihr Material weiterhin unter der OGL 1.0a veröffentlichen sollen.
Oder von mir aus auch diese neue "O"GL nehmen. Für sich allein betrachtet wäre das nicht so das Ding. Klar, eine sehr bescheidene Lizenz, aber damit reiht sich sich (aussen) in eine ganze Menge von Lizenzen mit unbefriedigenden Klauseln ein, von Chaosium bis HERO Games. Für D&D selbst würden sie da Brücken abbrechend, es wäre schade usw. usf.

Aber das Hauptproblem ist ja die Invalidierung von 1.0a., zumindest seh ich da den Zentralkern des (berechtigten) Aufruhrs.

Offline Amromosch

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Laut den bisherigen Veröffentlichungen ist der Sprung zwischen 5E und 1*D&D bei weitem nicht mit 3.5 auf 4E vergleichbar. Die wirtschaftliche Notwendigkeit ist definitiv nicht gegeben, das sorgt ja für viel Verwirrung am Markt.
Du hast natürlich grundsätzlich recht. Aber wenn viele doch lieber bei DnD 5e bleiben würden, hättest du dennoch eine zumindest ähnliche Situation. Jeder könnte 5e einfach weitermachen. Das ausschließen zu können, erscheint mir schon wichtig.

Nochmal deutlich: Meine Position ist nicht, dass die neue OGL super erstellt ist, aber ich sehe die Notwendigkeit für WotC zu handeln. Und dann kann man natürlich über einzelne Punkte, deren Sinn sowie Möglichkeiten, sie auszunutzen etc. sprechen. Sollte man auch tun. Ich verstehe bloß nicht, warum so viele in dieser Debatte nicht erkennen, dass die OGL 1.0a für WotC aktuell wirklich Mist ist.

Offline melkvie

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Dann hätten sie die damals vielleicht nicht kaufen sollen, wenn sie so schlecht für sie ist.

Offline Sosthenes

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Jeder könnte 5e einfach weitermachen. Das ausschließen zu können, erscheint mir schon wichtig.

Sagen wir mal wir haben jetzt keine Deuthorisierung der 1.0a, sonst die Lizenz so wie gestern neu präsentiert, vielleicht ein paar kleine Anpassungen hie und da. Plus halt das übliche DM's Guild, Spezialvereinbarungen mit bestimmten Partnern usw.

Wieso siehst du da ein großes Schisma, bei dem ein guter Teil der bestehenden Spielerschaft bei 5.0 bleibt? Das verstehe ich wiederum nicht, gerade in der aktuellen Situation. Also noch 25% abzutreten waren schon eher, aber Stand aktuell?

Offline Crimson King

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Nochmal deutlich: Meine Position ist nicht, dass die neue OGL super erstellt ist, aber ich sehe die Notwendigkeit für WotC zu handeln.

Auf welcher Basis? WotC hatten jährlich Rekordumsätze und -gewinne, DnD dabei eine Marktdominanz wie zuletzt in den 80ern. Absolut überhaupt nichts hat darauf hingedeutet, dass das existierende Geschäftsmodell geändert werden muss.
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J.W. von Goethe

Camo

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Dann hätten sie die damals vielleicht nicht kaufen sollen, wenn sie so schlecht für sie ist.

Du hast noch nie etwas gekauft, gemerkt das es nicht gut war und nach etwas Besserem Ausschau gehalten? Bewundernswert. Nicht realistisch, aber bewundernswert.

Offline melkvie

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Du hast noch nie etwas gekauft, gemerkt das es nicht gut war und nach etwas Besserem Ausschau gehalten? Bewundernswert. Nicht realistisch, aber bewundernswert.

Einem Milliardenkonzern ist zuzutrauen, dass er Lizenzen, die er übernimmt, ausgiebig prüft und auf Zukunftstauglichkeit prüft. Wurde anscheinend nicht gemacht.

Offline Sosthenes

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Presseschau: Die Washington Post ist jetzt auch dabei - "The D&D Open Game License controversy, explained".

Nichts wirklich neues, aber es dreht noch seine Runden.

Offline Amromosch

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Sagen wir mal wir haben jetzt keine Deuthorisierung der 1.0a, sonst die Lizenz so wie gestern neu präsentiert, vielleicht ein paar kleine Anpassungen hie und da. Plus halt das übliche DM's Guild, Spezialvereinbarungen mit bestimmten Partnern usw.

Wieso siehst du da ein großes Schisma, bei dem ein guter Teil der bestehenden Spielerschaft bei 5.0 bleibt? Das verstehe ich wiederum nicht, gerade in der aktuellen Situation. Also noch 25% abzutreten waren schon eher, aber Stand aktuell?
Das muss natürlich nicht so kommen. Aber es könnte. WotC möchte bspw. mehr Geld über Subscriptions einnehmen. Wenn das den Spielenden nicht gefällt, könnten doch einige bei DND 5e bleiben. Abgesehen davon haben sie das bei DND 4 sicher auch vorher nicht gesehen.
Auf welcher Basis? WotC hatten jährlich Rekordumsätze und -gewinne, DnD dabei eine Marktdominanz wie zuletzt in den 80ern. Absolut überhaupt nichts hat darauf hingedeutet, dass das existierende Geschäftsmodell geändert werden muss.
Die Gewinne wurden mit 5e gemacht. Das ist das System, das extrem erfolgreich ist. Das einfach anderen zu überlassen ist schlicht nicht sinnvoll. Aus rein wirtschaftlicher Sicht vermutlich sogar hirnrissig.

Unterm Strich könnten mit der alten OGL alle sich erstmal anschauen wie die Spielerschaft sich verhält und dann entscheiden, ob sie sich der neuen Version anschließen oder bei 5e bleiben. Nur WotC geht ein Risiko mit der neuen Version ein. Und das können sie so nicht zulassen, denke ich.