Autor Thema: D&D 5.5 - Smalltalk  (Gelesen 27492 mal)

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Offline Selganor [n/a]

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #275 am: 7.06.2026 | 18:14 »
Wenn bei einer Gruppenaktivität der niedrigste Wurf zählt, dann ist das ja ab 3 Leuten schon "Super-Disadvantage"

Gerade bei "Gruppenaktivitäten" an denen alle beteiligt sind bin ich ein Fan von Gruppenwürfen.

Wenn die Hälfte oder mehr der Beteiligten (wichtig: nicht mehr als die Hälfte denn sonst verschiebt es sich massiv) den Wurf geschafft hat dann hat es die ganze Gruppe geschafft. Das muss nicht heissen, dass den einzelnen den der Wurf versiebt hat nicht noch irgendwelche Nebeneffekte betreffen können (z.B.: beim Sprung von Stein zu Stein durch einen Fluß wird was von den Vorräten nass o.ä.), aber die Gruppe als Ganzes hat es geschafft.

Auf die Weise kann man auch mal die ungeübten Leute mitnehmen und die Experten helfen diesen Leuten dabei es vielleicht doch zu schaffen.
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Offline Runenstahl

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #276 am: 7.06.2026 | 23:00 »
Funktioniert sie auch, wenn alle mit Nachteil statt mit +5 auf den DC würfeln würden?

Ja, das geht auch. Aber alles hat seine Pros und Cons.
Nachteil eines fixen +5 Bonus/Malus ist, das es dazu führen kann das die SCs den Wurf gar nicht mehr schaffen können. Beispiel: Der beste Wahrnehmungsbonus der Gruppe ist +5 und die Gegner sind coole Ninjas mit einem +11 Bonus auf Schleichen. Mit der +5 Regelung müssen die SCs nun eine 10+11+5 = 26 erreichen was sie schlichtweg nicht können.

Nachteil von Vor-/Nachteilswürfen ist, das sie weitere Vor-/Nachteile negieren. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Wenn besagte Ninjas sich nun bei einem Sturm in der Dunkelheit anschleichen hätte man mit Sicherheit einen Nachteil um sie zu bemerken aber da Nachteile sich nicht addieren hätte das keine Auswirkungen mehr.
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Offline Runenstahl

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #277 am: 7.06.2026 | 23:07 »
Lässt Du die Leute eigentlich beim Schleichen auch alle würfeln und nimmst dann den schlechtesten? Wenn ja, werden sie zur Wahrnehmung immer als Gruppe auftreten und zur Heimlichkeit immer den leisesten Vorausschleichen lassen, um die Wahrscheinlichkeit zu optimieren.
Ich lasse bei Wahrnehmung immer den mit dem besten Werten würfeln und wenn seine Leute "helfen", kriegt der halt einen Vorteil.
In der Gruppe schleichend würfelt der schlechteste und ggf. mit Nachteil, wenn sie mit mehreren sind.
In beiden Fällen bedeutet ein Ergebnis nicht, dass der Charakter des Würfelnden ausschlaggebend war, sondern wir nehmen nur dessen Wert als Basis.
Ausserdem ist es ganz nice, wenn immer der würfelt, in dessen Spezialgebiet man gerade agiert.

Das war lange Zeit mein Standardvorgehen. Und es ist ja auch nicht unrealistisch das man beim Schleichen den leisesten voranschickt und nicht den Ritter in seinem Haufen scheppernden und glitzernden Metalls.

Nachteil dieser Methode ist, das dann nur ein paar Spieler "spielen" dürfen. Deswegen nehme ich inzwischen lieber die Methode bei der quasi alle Würfeln dürfen aber man einen Malus (oder der Gegner einen Bonus) bekommt. Das kann man je nach Situation auch umdrehen. Lasse ich beim schleichen alle würfeln, dann bekommen die Schleicher einen +5 Bonus, denn wie Selganor schon feststellt wäre es ansonsten quasi unmöglich das Helden (oder Banditen) erfolgreich einen Hinterhalt legen können.
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Offline Ainor

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #278 am: 8.06.2026 | 00:30 »
Wenn bei einer Gruppenaktivität der niedrigste Wurf zählt, dann ist das ja ab 3 Leuten schon "Super-Disadvantage"

Warum sollte bei einer Gruppenaktivität der niedrigste Wurf zählen? Es ist doch eher so: manche Dinge muss jeder einzeln schaffen, und dann ist es keine Gruppenaktivität. 

Gerade bei "Gruppenaktivitäten" an denen alle beteiligt sind bin ich ein Fan von Gruppenwürfen.

Ich finde die die Regel dazu macht schon Sinn: wenn es etwas ist was die Gruppe zusammen mach und wo die Gruppe zusammen Erfolg hat oder scheitert kann man den Group Check verwenden. Es ist auf jedenfall gut wenn alle Skillwerte relevant sind, nicht nur der höchste.

Das war lange Zeit mein Standardvorgehen. Und es ist ja auch nicht unrealistisch das man beim Schleichen den leisesten voranschickt und nicht den Ritter in seinem Haufen scheppernden und glitzernden Metalls.

Nachteil dieser Methode ist, das dann nur ein paar Spieler "spielen" dürfen.

Naja, wenn dem Druiden Flügel wachsen kommen die anderen SC ja auch nicht mit. Vorscouten ist eine normale Taktik, und es wäre ja recht komisch wenn das nicht funktionierensollte. Aber oft muss ja die ganze Gruppe heimlich irgendwo hin.

Deswegen nehme ich inzwischen lieber die Methode bei der quasi alle Würfeln dürfen aber man einen Malus (oder der Gegner einen Bonus) bekommt. Das kann man je nach Situation auch umdrehen. Lasse ich beim schleichen alle würfeln, dann bekommen die Schleicher einen +5 Bonus, denn wie Selganor schon feststellt wäre es ansonsten quasi unmöglich das Helden (oder Banditen) erfolgreich einen Hinterhalt legen können.

Das Problem ist eigentlich nicht die Würfelmethode, das Problem ist dass der Standard beim Schleichen Stealth vs Perception ist, was ja 50% Erfolgschance (vor Skills) festlegt, egal ob es ein "weiträumig Umgehen" oder eine Elite-Infiltrationsaktion ist. 
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Offline Runenstahl

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #279 am: 8.06.2026 | 02:20 »
Das Problem ist eigentlich nicht die Würfelmethode, das Problem ist dass der Standard beim Schleichen Stealth vs Perception ist, was ja 50% Erfolgschance (vor Skills) festlegt, egal ob es ein "weiträumig Umgehen" oder eine Elite-Infiltrationsaktion ist.

Es gilt ja bei jedem Wurf das die SL den Umständen entsprechend die Schwierigkeit festlegt oder Vor- bzw Nachteile verteilen darf. Inklusive festlegen das eine Aktion schlicht unmöglich ist bzw automatisch funktioniert. Da sollte es schon einen großen Unterschied machen ob man versucht bei Tageslicht mitten durch das feindliche Zeltlager zu schleichen oder im Schutze der Dunkelheit das feindliche Lager weiträumig umgehen möchte.
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Offline Ainor

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #280 am: 8.06.2026 | 08:12 »
Bei normalen Würfen legt die SL eine DC fest. Bei Hide legt die Passive Perception die DC fest, und Dunkelheit verteilt ggf Vorteil. 
Aber eine Liste von DC Modifikatoren nach z.B. Entfernung oder Geräuschkulisse so wie in 3E gibt es nicht. Entsprechend oft (nehme ich mal an) wird ein Standardwurf verwendet wo es fast sicher ist dass irgendwer eine 12 oder so nicht schafft.

Andererseits gibt es Pass without trace womit die Gruppe eine faire Chance bekommt.
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Offline Runenstahl

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #281 am: 8.06.2026 | 09:06 »
Seite 11 im PHB:
Zitat
The rules provide DCs for certain checks, but the DM ultimately sets them.

Der DM darf den Regeln nach die DC anpassen wenn es ihm Sinnvoll erscheint.
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Offline Ainor

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #282 am: 8.06.2026 | 09:13 »
Es geht doch nicht darum ob man es darf, sondern darum dass es ausser Licht keine Anleitung dafür gibt. Wie geasgt:

Entsprechend oft (nehme ich mal an) wird ein Standardwurf verwendet wo es fast sicher ist dass irgendwer eine 12 oder so nicht schafft.

Wobei es ja sogar 15 ist weil strenggenommen sonst Hide nicht klappt.
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Offline Miles

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #283 am: Gestern um 15:03 »
Kann es sein, dass im deutschen Players Handbook der Zaubertrick "Resistenz" vergessen wurde?
Ich finde den einfach nicht. In der englischen Ausgabe ist er vorhanden....

(Sorry falls das schon gefragt wurde, aber der Begriff führt in diesem Forum zu seeeeehr vielen Suchergebnissen  ;D )

Offline Selganor [n/a]

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #284 am: Gestern um 15:28 »
Hmmm.. im deutschen SRD ist der Spruch auch nicht drin. (Sollte WotC aber nicht daran hindern den Spruch zu übersetzen).
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Offline Kizdiank

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #285 am: Gestern um 17:19 »
Der Zaubertrick ist im deutschen SRD, heißt da aber "Widerstand".

Offline Selganor [n/a]

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Re: D&D 5.5 - Smalltalk
« Antwort #286 am: Gestern um 18:42 »
Lob an die Übersetzer dass sie die Gelegenheit genutzt haben die misverständliche Doppelbedeutung durch einen anderen Namen aufzulösen.

Wenn von Resistance/Resistenz geredet wird geht man ja erstmal davon aus das irgendwelcher Schaden halbiert wird...
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