Autor Thema: [Serie] Starfleet Academy  (Gelesen 1148 mal)

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Offline Alexandro

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #25 am: Gestern um 16:35 »
Mein Geographie-Lehrer hat früher Unterricht gehalten, während er Kopfstand auf dem Lehrerpult gemacht hat (war auch Sportlehrer, und in seiner Jugend in der Auswahl für die olympische Leichtathletikmannschaft).  ;D
Hat der Qualität seines Unterrichts nicht geschadet.

Wie meine Chefin während der Teams-Calls dasitzt weiß ich nicht, es wäre mir ehrlich gesagt aber auch egal.
« Letzte Änderung: Gestern um 16:40 von Alexandro »
Ohne Dramaturgie gibt es kein Drama.

Wer beim Rollenspiel eine Excel-Tabelle verwendet, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Offline Talasha

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #26 am: Gestern um 16:38 »
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde.
Wobei das wohl eher während Flugroutine ist und nicht während einer Besprechung. Da sie im Idealfall nur herumsitzt und die Crew ihre Arbeit macht wieso nicht?
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #27 am: Heute um 00:25 »
Ich finde das beharren bei Star Trek auf militärische Prozedur etwas sehr merkwürdig?
Die Serie hat auf mich nie den Eindruck gemacht das sie auf die Darstellung eines militärisch strikt funktionierenden Schiff mit entsprechender Hirarchie wertlegt. Zumal in Starfleet Academy die Föderation nochmal deutlicher das War College von dem Ausbildungsbereich für Sternenflotten Offizieren getrennt hat.

Daneben hat sich Holly Hunter auch recht konkret dazu geäußert das ihre Behandlung des Stuhls durchaus volle Absicht war bzw. ist:
https://www.denofgeek.com/tv/holly-hunter-chancellor-ake-why-she-sits-like-that/
(Da ist auch das Bild her, das nach meiner Erinnerung mehr ein Promo-Shot sein müsste)

Sie rollt sich halt tatsächlich so faule Katze mäßig über den Sessel. Neben dem Umstand das der Charakter ja eigentlich erstmal kein Captain sein mochte, weil sie fand das die Föderation zwischenzeitlich ziemlich moralisch verkommen war.

Nu und zumindest in den ersten beiden Episoden auch nur dann wenn es keine Mission bzw. keine ernste Situation gibt. Also ab davon wo sie dem Bösewicht-Pirat mit einer Rückwärtsrolle auf den Sessel ausweicht.


Rein optisch habe ich ein kleines "Danke Lord" Richtung Himmel geschickt als nach den ersten 23 Minuten der ersten Episode endlich so das Licht eingeschaltet wurde und die Farbsättigung hochgedreht. Sogar ohne das man gleich von Lensflares angefallen wird. Wenn Star Trek nicht mehr bunt & sauber sein darf, was den dann?
Es ist ja jetzt nicht so als wäre TNG oder TOS besonders dark, farbarm oder dreckig gewesen. Auch Voyager nicht. Oder SNW.
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Offline Runenstahl

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #28 am: Heute um 07:06 »
Episode 3 ist da. Ja, es gibt einen "Streit" zwischen War-College und Academy aber mir scheint, dass genau wie beim "Streit" zwischen Caleb und Darem beide Seite letztlich zueinander finden werden. Meine Frau liebt übrigens Lura Thok.

PS: Ich glaube nicht unbedingt das die Zielgruppe eine Altersfrage ist. Wir sind beide ü50 und finden die Serie klasse.
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Offline Prisma

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #29 am: Heute um 10:07 »

Ich finde das beharren bei Star Trek auf militärische Prozedur etwas sehr merkwürdig?
Die Serie hat auf mich nie den Eindruck gemacht das sie auf die Darstellung eines militärisch strikt funktionierenden Schiff mit entsprechender Hirarchie wertlegt. Zumal in Starfleet Academy die Föderation nochmal deutlicher das War College von dem Ausbildungsbereich für Sternenflotten Offizieren getrennt hat.

Star Trek ist an sich doch voll von militärischen Aspekten. Die Sternenflotte ist das Militär der Föderation. Manche Mitgliedswelten haben nebenbei noch zusätzlich eigenes Militär. Es wimmelt in Star Trek generell doch nur so von Militärs, vom Chief bis zum Admiral. "Ja, Sir." "Aye, Captain/Commander etc." "Captain sowieso auf die Brücke!" "Lt. Worf zu Transporterraum zwei"! Es gibt Prozeduren, regelmäßige Fitnesstests, Schieß- und Kampfübungen. Die Sternenflotte hat aber mehr Aufgaben als eine Armee oder eine Flotte in der Realität. Sie führt nicht nur Kampf- und Peace Keeping Missionen durch, Patroullien und Hilfsmissionen, sondern auch Forschungsaufträge und diplomatische Missionen aus. Also, ist da auch mehr diplomatisches und wissenschaftliches Personal dabei. Im Kriegseinsatz, z.B. gegen die Klingonen oder das Dominion nimmt der Kriegsaspekt mehr Raum ein. Das wurde in den verschiedenen Serien und Filmen schon zig mal gezeigt. Selbst STA ist voll von Militärs.

Die Unterscheidung zwischen der Sternenflottenakademie und dem "War College" ist eine Erfindung von STA. In meinen Augen ist das ein Plotdevice, welches keiner "Post-Burn-Situation" (die Burn-Sache ist ohnehin ein eigenes Faß) geschuldet ist, sondern weil man die Akademie in gut und böse aufteilen wollte. Das War College ist wie das böse Haus in Hogwarts. In der Post-Burn-Situation müsste die Kriegsgefahr sogar relativ hoch sein, so dass die Trennung und das weniger Wert legen aufs Militär bei Academy vs War College noch weniger Sinn macht.


Zu Ake:
Ich wende mich gar nicht gegen die schauspielerischen Leistungen der Darstellerin, auch nicht gegen die der anderen Darsteller, sondern gegen das Design ihrer Figuren.

Ein Captain ist die hierarchisch oberste Person auf einem Schiff. Diese Person trifft im Zweifel Entscheidungen, über Leben und Tod. Ein Captain ist eine Autoritätsperson, zu der die anderen aufschauen und ein Captain muss Vertrauen und Kompetenz erwecken und das auch zeigen. Ake tut nichts davon, weil sie ist nichts davon ist.
Sie ist auch nicht exzentrisch, sondern wurde als anti-autoritäre Figur designt. Kann man vielleicht bei den Marquis machen, aber ein Sternenflottenschiff ist kein Piratenschiff. Und ein Akademieschiff erst recht nicht.

Kirk, Picard, Sisko, Janeway und Archer haben alle Tugenden, Fähigkeiten und Verhaltensmuster die einen Sternenflotten Captain ausmachen. Auch Lorka und Pike, als Vertreter des neueren Star Treks, sind absolut ernstzunehmende Führungskräfte. Sie sind Captains. Alle nehmen die Position des Captains ernst. Sie nehmen die ihnen "anvertrauten Leben" ernst und zeigen es auch. Sie setzen sich nicht doof auf den Stuhl, sondern sind konzentriert bei der Sache. Sie gehen auch nicht barfuß herum, weil das die Moral und Disziplin schädigt, die lebenswichtig auf einem Raumschiff innerhalb einer Militärstruktur ist. Die Figur Ake ist als anti-autoritäre Phantasiefigur der Autoren aber dazu verdammt, es anders zu machen.

Zitat
“The character is over 415 years old, so she’s lived an enormous amount of life. That affords her a unique perspective on everything,” Kurtzman said. “And because she was a mother and she lost a child, it gives her a unique perspective on what it means to raise the kids of Starfleet Academy, which also qualifies her to be a great chancellor. So, she’s a captain who is happy to walk around the bridge without shoes on, but the minute the chips are down, and something really goes wrong, she takes that chair with real authority.”

Nein, da gibt es keine "echte Autorität". Kurtzman beweist hier dass er entweder keine Ahnung oder bösen Willen hat oder eine politische Agenda ausdrücken will. (Vielleicht auch eine Mischung aus allem?)
Zu einem solchen "Captain" schaut niemand auf. Niemand vertraut darauf, dass die Figur Ake kompetente Kommandoentscheidungen trifft. Sie verdient sich dieses auch Vertrauen nicht. Der einzige Grund warum überhaupt jemand auf sie hört, ist, weil der Plot, weil Kurtzman, es so will. Die Figur trägt das aber nicht.

Zum Problem gehört auch die Spezies der Figur. Die Lanthaniten scheinen extra so designt um ausfallend zu sein und gleichzeitig den Konsequenzen auszuweichen: Ich kann jeden Quatsch sagen und jeden Unsinn machen den ich will und wenn dann jemand kommt und mich zurechtweist oder ich eine Konsequenz tragen muss, kann ich einfach sagen dass ich 400 Jahre alt und unendlich erfahren bin, das alles gelassen sehe und ich aufgrund alldem natürlich im Recht bin und der Plot will es dann auch so! Ätsch!
Was für ein Figurendesign auf Kindergartenniveau! Und sowohl Pellia aus SNW als auch Ake sind genau so und werden genau so verwendet. Da hilft es auch nicht mehr, der Figur Ake per Plotdevice einen vermeintlichen Fehler aufzudrücken, dass sie ein Kind von seiner Mutter getrennt hat und sie dies in eine Krise stürzte.


Vielleicht ist an dem Ganzen doch mehr dran, weil...

...STA eine besonders interessante Gesellschaftskritik des aktuellen Amerika sein könnte? Star Trek hat ja immer wieder das Thema Gesellschaftskritik in verschiedenen Serien und Episoden aufgenommen und vielleicht will STA da seinen Beitrag leisten - zur aktuellen Situation in den USA.

Zum einen haben wir die Thematik der Mutter-Kind-Trennung, etwas was auch ICE getan hat. Dann haben wir stark mangelhaftes Führungspersonal, wie Ake oder die Jem'hadar, und jede Menge und Dummheit und das gelegentliche F*** you!

Früher nahm die Sternenflottenakademie nur die Besten auf. Die Tests waren schwer. Selbst Wesley Crusher, der schon sehr erfahren war, hat den psychologischen Teil des Aufnahmetests nicht beim ersten mal geschafft.
Bei STA gibt es jetzt Kadetten die am ersten Tag ihren Kommunikator verschlucken ... und der Holodoc resigniert fragt: "Schon?" Also, ja, es muss häufiger in STA passieren...

Die Fettleibigkeit der Figuren (ich darf das sagen, ich bin selber fett!) könnte auch ein Spiegel auf das übergewichtige Amerika sein. In diesem Fall wäre es auch überflüssig danach zu fragen, wie denn übergewichtige Figuren in z.B. genormte Raumanzüge passen, oder wie lange sie einen Sprint schaffen oder Treppen hochrennen können (ich musste bei der Szene schmunzeln) und dann wären da noch Jeffrysröhren und anderes...


Vielleicht ist da doch nicht mehr dran
Mein Gefühl sagt mir, welchen Anteil diese Aspekte auch spielen mögen, bei STA geht es um was anderes. Es will eine Art progressive Positivity Message loswerden. Es macht nichts wenn so dumm bist, um deinen Kommunikator zu verschlucken, du kannst trotzdem zur Sternenflotte und in den Weltraum fliegen. Es macht auch nichts wenn du übergewichtig bist, du kannst trotzdem so wie du bist Astronaut werden. Es macht auch nichts, wenn du kommandierst als wärst du Pippi Langstrumpf, du kannst trotzdem ein echter und respektierter Captain sein. Das ist das größte Problem von STA: die Plausibilität.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #30 am: Heute um 11:38 »
Zum Problem gehört auch die Spezies der Figur. Die Lanthaniten scheinen extra so designt um ausfallend zu sein und gleichzeitig den Konsequenzen auszuweichen: Ich kann jeden Quatsch sagen und jeden Unsinn machen den ich will und wenn dann jemand kommt und mich zurechtweist oder ich eine Konsequenz tragen muss, kann ich einfach sagen dass ich 400 Jahre alt und unendlich erfahren bin, das alles gelassen sehe und ich aufgrund alldem natürlich im Recht bin und der Plot will es dann auch so! Ätsch!

Exakt deshalb ging mir Pelia schon hart auf die Nerven! Und das, obwohl SNW für mich ansonsten ganz gut funktioniert: Sie ist effektiv Pippi Langstrumpf in Space und damit ein riesiger Bruch der Atmo, der Färbung der ganzen Geschichte, dass eigentlich keine dargestellte Reaktion auf sie irgendwie glaubhaft wäre. Deine These mit maximaler (bis ins toxische) aufgedrehte Positivität klingt für mich plausibel, dafür spricht, das Pelia imho faktisch nie eine negative Reaktion zu ihrer sozialen Umgangsform erfährt, alle nehmen sie gelassen hin. Da muss man sich schon fragen, warum überhaupt noch irgendwer irgendwie bei irgendwem noch anecken können soll..? Wo maximale Individualität gelebt wird, kann eigentlich keine Abweichung (auch nicht die drastischen) ein Grund dafür sein, irgendwie ausgeschlossen oder feindlich zu reagieren. Letzten Endes führt das jegliche Antagonisten ad absurdum.

Ich merk immer mehr, ich sollte mir STA wirklich nicht angucken  ~;D
« Letzte Änderung: Heute um 11:40 von First Orko »
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #31 am: Heute um 11:49 »
Habe ja einen ganz einfachen Grund, von den Trailern abgetörnt zu sein: Lauter junge, schöne Menschen, und der Bösewicht ist ein ungewaschener, unrasierter Pirat? Und dann noch das megamilitaristische Rumgeblaffe im Trailer? Und die "Hauskonkurrenz", die ich schon im Harry-Potter-Franchise sowas von zum Abgewöhnen fand? Sorry, aber diese hypercleane Mukkibuden-Ästhetik kann mir echt gestohlen bleiben.

Bei mir ist inzwischen eher das Bild entstanden, dass da zwar "woke" Codes bedient werden, die politisch aber wahrscheinlich völlig entleert sind. Ist natürlich auch ein hartes Urteil nach ein bisschen Trailern und Threadlektüre, aber wirklich, auf das, was ich da sehe, kann ich zum größten Teil gar nicht.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #32 am: Heute um 11:52 »
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde. Oder wenn dass ein Lehrer vor seiner Klasse macht?

Das kann ich völlig untheoretisch beantworten: meine Bundeswehreinheit hatte zwei nacheinander folgende Chefs. Der erste war ein völlig unkonventioneller Kasper, der genau solche Posen gemacht hatte, der zweite war ein Vertreter der Pete-Hegseth-Schule des Militärballetts (also: korrekt getragene Uniform und vorgeschrieben Haltung sind das A&O).

Unter dem ersten haben wir in etlichen Manövern alle anderen weit punktemäßig überholt, unter letzterem waren wir höchstens nur noch Durchschnitt.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #33 am: Heute um 11:59 »
Aber selbst wenn man das mit dem Militär mal ignoriert, wie angebracht würdest du es finden wenn sich dein Chef in einer Besprechung so wie oben in seinen Sessel legen würde. Oder wenn dass ein Lehrer vor seiner Klasse macht?

Ich hatte einen Chef, der mit seinem Stuhl geworfen hat - und ich kam mit ihm gut aus und er war fachlich kompetent.
Ich hatte eine Chefin, die definitiv zu kurze Kleider trug und im Sommer die Füße im Fußbad unterm Schreibtisch hatte - die hat ihr Team aber super geführt und uns den Rücken gestärkt.
Ich hatte einen formell korrekten, adretten Chef - der im Kumpelton unbezahlte Überstunden nahegelegt hat.

Ich hab schon lange angefangen, äußeres Erscheinunsbild und seltsame Marotten in Zusammenhang mit Kompetenz zu denken. Ist in der IT aber auch ne verbreitete Erkenntnis, denke ich  ;D
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #34 am: Heute um 13:09 »
Die Eroffnungsreden die mir in Erinnerunggeblieben sind waren:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise.  Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before."

Sowie:
"Space: the final frontier.

These are the voyages of the starship Enterprise. Its continuing mission: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no one has gone before!"

Es waren definitiv keine Serien die auf Kanpf und Krieg aus waren und die jeweiligen Konflikte liefen eher nebenher als das es ein Fokus war. Admirale waren häugig Antagonisten, so sehr das es in Lower Decks aufgegriffen wurde. Nu und die Brücke, gerade bei TNG, war jetzt auch nicht preussisch diszipliniert und hart durchstrukturiert. Selbst Pucards Abneigung gegen Kinder auf der Brücke ist letztlich gefallen.

Imho Serien welche den militaarischen Aspekt aufgefriffen haben, haben den stark kritisiert wie DS9, sind eher allgemein durchgefallen wie ENT oder haben sich auf besseren besonnen wie Disco nachdem WH50k-Gedächtnis Austritt der ersten beiden Staffeln.

Naja und was merkwürdige Gestalten auf der Brücke oder im Team angeht. Ein Security Chef mit Wut- und Identitätsproblemen oder eine Person die im sexy Outfit auf der Brücke sitzt und offebsichtliche Gefühlslagen verkündet sind nun imho nicht so Ausgeburten eines preussischen Militaärethos.
Also bevor jetzt der gelgentliche Besuch vom Trikstergott kommt oder ich über Nelix nachdenken muss

Leute die behaupten das es bei Star Trek so primär um Militär und Krieg geht sind mir ähnlich suspect und können mir gerne vom Laib bleiben wie jetzt Leute wo denken das man bei VtM Runden den Vergewaltigungsaspekt von Vampiren betonen sollte.

Was die Trennung von War College und Academy angeht, im Kern ist es nicht weniger absurd wie die Trennung von Starfleet und Section 31. Respektive bietet es im Kern eine Erklärung dafür wie die Flotte ein richtiges Militär hat wenn man bei allen Schiffen die bis dahin im Vordergrund primär den Forschungsfaktor hat. (Wobeinich ENT rausnehme, weil ich das eher weniger guckte)


Und das ist dann jenseits des Umstands das die typischen Meckerer tapfer essenzielle Aspelte ignorien. Also so "Kleinigkeiten" wie das die Akademie nach über 400 Jahren und einem karaklysmischen Ereignis komplett neu gegründet wurde.
 
Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen. Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.

Kulturell, das Klischee bzw die Kritik an "zu fetten Amis" gab es bereits in den 90ern, mit dem Höhepunkt von Super Size Me 2004.

Die Ansage das fetten Menschen nichts im US Milär zu suchen haben, egal ob Soldat oder Schreibtischtäter, ist von 2025 (Hegseth)
« Letzte Änderung: Heute um 13:34 von Teylen »
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