Autor Thema: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI  (Gelesen 7595 mal)

Clawdeen (+ 1 Versteckte) und 8 Gäste betrachten dieses Thema.

Online Mr. Ohnesorge

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #75 am: 1.07.2026 | 10:58 »
Ich glaube nicht. Meines Wissens ist dieses Dateiformat nicht dokumentiert und es gibt keine offiziellen/externen Bibliotheken, um das zu erzeugen. Affinity bietet allerdings einen MCP-Server, über den Claude das Programm fernsteuern kann. Was damit möglich ist, kann ich nicht sagen.

Das ist ja ziemlich lahm.
Einfach ein PDF ausspucken zu lassen, ist ja nice to have, aber es lässt sich ja nichts ändern und das ist ja grundsätzlich blöd.
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Offline Horsinand

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #76 am: 1.07.2026 | 12:45 »
Ist das jetzt ein leicht kaschierter Westworld-Scherz?

Naja, KI ist ja nicht nur Texte schreiben und Bilder malen. Das wird dann aber auch eine Kostenfrage, ab wann man es sich leisten kann, mit solchen Robotern zu spielen . . .

Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #77 am: 1.07.2026 | 14:29 »
Könnte das auch als Affinity-File ausgegeben werden, so dass es bearbeitbar ist?
Nachtrag: Ich habe eben mal den MCP-Server von Affinity mit Claude verbunden und der KI gesagt, ich möchte gerne eine Seite mit einem einseitigen Lobgedicht auf die Farbe Orange und ganz langsam habe ich dann auch in Affinity sehen können, wie eine Seite angelegt, darin eine orange Sonne gemalt wurde und auch unformatierter Text eingefügt wurde … und dann ist die Claude-App abgestürzt. In einigen Wochen kann man's vielleicht noch mal probieren. Bis dahin ist glaube ich HTML (oder Typst) das bessere Ausgabeformat.

Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #78 am: 1.07.2026 | 14:48 »
Hat eigentlich jemand so einen KI-generirten Generator für ein komplexeres Spiel gesehen wie DSA4+ oder Rolemaster?
Das bräuchte etwas mehr menschliche Mitarbeit als einen One-Shot-Prompt in der Mittagspause. Ich würde sagen der Savage Worlds Generator von Thallion hat eine vergleichbare Komplexität. Und es versuchen doch auch gerade mindestens zwei Leute Generatoren für Midgard 5 zu bauen. Somit: Gesehen, ja.

Es ist ja nicht so, dass man so einen Generator nicht auch wie vor ~3 Jahren selbst bauen könnte. Aber wenn das dann ein Projekt von sagen wir mal 40 Personentagen gewesen wäre, kann man das jetzt mit Coding Agent auf vielleicht 10 Tage drücken. Das wäre dann ja schon mal ein großer Fortschritt. Und wenn einem egal ist, ob alle Daten in Gänze vorhanden sind (die KIs weigern sich ja, Texte verbatim zu kopieren), sondern man mit Platzhaltern leben kann, reichen vielleicht sogar 4 Tage für das Grundgerüst.

Meine Empfehlung wäre, vor der eigentlichen Programmierung mit der KI in eine Diskussion zu gehen, wie man die Charakterdaten und alle Auswahloptionen am besten modelliert. So würde man ja auch "traditionell" vorgehen.

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #79 am: 1.07.2026 | 16:25 »
Ich baue mir gerade recht umfangreiche Werkzeuge für Midgard 5 mit Claude Code. Das macht schon wirklich Laune. Beim Abenteuergenerator ist es etwas Tüftelarbeit um das Teil sprachlich in den Griff zu bekommen. Wen das interessiert, der kann sich hier mal ein Beispielabenteuer aus dem Generator herunterladen: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/44660-abenteuer-generator/#findComment-3897672

Hier ist leider der Datei-Upload zu eingeschränkt.

Gut und stabil läuft auch der Charaktergenerator und -manager. Hier mal drei Screenshots der ersten Schritte.

Ich würde schon sagen, dass Midgard ein etwas komplexeres System ist. Die Erstellung hat deutlich länger gedauert, als mein Generator für Torg Eternity oder die Wiederbelebung des D&D4 CHaraktergenerators.






Online Namo

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #80 am: 1.07.2026 | 16:49 »
Das finde ich schon ziemlich beeindruckend. Habe zwar von Midgard und auch coden keine Ahnung, aber das wirkt extrem professionell.  :d

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #81 am: 1.07.2026 | 17:11 »
Das finde ich schon ziemlich beeindruckend. Habe zwar von Midgard und auch coden keine Ahnung, aber das wirkt extrem professionell.  :d

Beim nicht-coden können sind wir schon zwei  ;)

Offline Schleicher

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #82 am: 1.07.2026 | 21:11 »
Was das Dateiformat angeht: Powerpoint!
Das ist mit allem bearbeitbar und für die KI leicht zu generieren.

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #83 am: 1.07.2026 | 21:23 »
Was das Dateiformat angeht: Powerpoint!
Das ist mit allem bearbeitbar und für die KI leicht zu generieren.

Powerpoint für was?

Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #84 am: 1.07.2026 | 21:56 »
Was das Dateiformat angeht: Powerpoint!
Das ist mit allem bearbeitbar und für die KI leicht zu generieren.
Da wage ich zu widersprechen.

Ein `.pptx` ist ein Zip-Archiv mit mehreren untereinander per Referenzen verknüpften teilweise extrem komplexen XML-Dateien. Das ist IMHO das Gegenteil von leicht(gewichtig). Claude greift zu einer JavaScript-Bibliothek, um das Erzeugen solcher Dateien zu abstrahieren und das führt meiner Beobachtung nach dazu, dass viel von den Design-Fähigkeiten verloren geht. IMHO beherrscht Claude am besten HTML mit CSS, insbesondere Tailwind.

Und unabhängig davon, bin ich mir nicht sicher, dass du Hefte oder Bücher, die über mehrere Seiten gehen sollen, gut in Powerpoint über die Seiten fließen lassen kannst. Wenn eine nacheinander anzeigbare Folge von Seiten fester Größe wirklich ein gutes Anzeigeformat ist, dann kannst du diese auch in HTML bauen lassen. Claude Design baut beispielsweise eine Präsentation erst in HTML und exportiert sie dann in Powerpoint, wenn man das unbedingt wünscht.

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #85 am: 1.07.2026 | 22:00 »
BTW - Fable 5 ist zurück  ;D

Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #86 am: 1.07.2026 | 22:19 »
BTW - Fable 5 ist zurück  ;D
Jepp, für eine Woche. Danach wird es teuer.

PS: Hier sagt Anthrophic "tasks like coding and debugging will fall back to Opus 4.8" - wtf.
« Letzte Änderung: 1.07.2026 | 23:05 von sma »

Offline First Orko

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #87 am: 2.07.2026 | 08:39 »
Nochmal was zum Thema. Da gerade eben Sonnet 5 angekündigt wurde, habe ich mit diesem LLM versucht, ein kleines Zombie-RPG zu one-shotten. Hat ziemlich lange gedauert, weil Claude sich ewig mit den Tools beschäftigt hat, aber das Ergebnis ist bislang optisch das beste, was ich bekommen habe. Seht selbst.

Eine Frage: Hast du selbst dich schonmal minimal mit Design beschäftigt und mal selbst versucht, sowas wie ein hinreichend ansprechendes Dokument zu erstellen?
Ich habe gestern mal kurz in Hohlland reingeschaut (und finde es inhaltlich größtenteils grad so mittelmäßig bis stellenweise wirklich grottig, tbh) und finde es grafisch halt... ja auf den ersten Blick okay-ish. Das Beste ist imho das Farbschema, das finde ich tatsächlich relativ gelungen. Aber diese gestreiften Zierbänder werden zwar immer wieder aufgegriffen, aber die beiden verwendeten Farben werden komplett zufällig angewendet. Zu Anfang denkt man, dass es pro Kapitel eine andere Farbe ist (was tatsächlich sinnvoll zur Struktur beitragen würde) aber dann sieht man: Teil 2 hat auf dem Kapitelbild den Streifen in türkis-schwarz, die Überschriften in dem Kapitel selbst aber doch wieder gelb-schwarz. Und dann ist mir auch nicht klar, was das sein soll. Das soll wohl irgendwie wie ein Feldhandbuch wirken... aber der Stempel auf dem Cover ist nur durch Assoziation als solcher zu verstehen. Die Aufteilung des Covers ist seltsam, der Umbruch im Titel wirkt wie ein gewolltes Wortspiel (warum sollte man so ein kurzes Wort sonst umbrechen?) - ist es aber nicht.... usw.

Ich vage die Behauptung: Mit Tools wie Canvas und keinerlei Vorbildung würde man in kürzerer Zeit ein besseres Ergebnis hinbekommen.

Wenn DAS die Zukunft von Rollenspielentwicklung mit KI sein soll... dann sehe ich ein unübersichtlich wucherndes Angebot voller mittelmäßig-lieblos gemachter Produkte auf uns zurollen.
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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #88 am: 2.07.2026 | 08:55 »
Hier sind doch alle in Bastel- und Werkstattmodus unterwegs. Das sind ja alles keine Produkte die irgendwie vermarktet werden sollen, sondern Experimente, was so geht. Da muss man nicht immer gleich den Untergang des Rollenspiels sehen.

Und wenn ein Produkt Mist ist, dann kauft man den Schrott halt nicht, völlig egal, ob von Menschen gemacht oder von KI.

Offline KhornedBeef

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #89 am: 2.07.2026 | 09:07 »
Das Problem ist ja eher, dass die Verpackung und Werbematerial echt gut sein können, weil schnell gemacht, und nach dem Kauf kommt die Überraschung, dass nichts funktioniert. Also das gleiche, was es auch schon für physischen Krempel gibt. Wenn DTRPG zu Temu wird, mag es da immer noch gute Sachen geben. Aber suchen und finden tut man sie dann kaum noch.
« Letzte Änderung: 2.07.2026 | 09:09 von KhornedBeef »
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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #90 am: 2.07.2026 | 09:59 »
Ich weiss nicht. Es gibt so viele Rezensionsplattformen und die Möglichkeit sich vorab über ein Produkt, die Macher, den Verlag zu informieren. Bevor ich mich für ein Rollenspiel entscheide, mache ich das ja auch heute und so schon die letzten 20 Jahre. Wer ein Date Night Abenteuer wegen Insta Werbung kauft, dem kann man halt nicht helfen.

Offline First Orko

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #91 am: 2.07.2026 | 10:00 »
Das Problem ist ja eher, dass die Verpackung und Werbematerial echt gut sein können, weil schnell gemacht, und nach dem Kauf kommt die Überraschung, dass nichts funktioniert. Also das gleiche, was es auch schon für physischen Krempel gibt. Wenn DTRPG zu Temu wird, mag es da immer noch gute Sachen geben. Aber suchen und finden tut man sie dann kaum noch.

Was ich halt sehe (und auch schon gesehen habe): Wer nie die Hürde genommen hat, selbst etwas in irgendeiner Form zu veröffentlichen - und sei es nur eine kleine Hausregel-Übersicht für das DSA-Skriptorium, ein eigener Charakterbogen o.ä. - und das zumindest rudimentär ansprechend zu gestalten, der ist wahrscheinlich auch weniger in der Lage die von LLM ausgegebene Qualität zu beurteilen. Dazu kommt noch ein gewisser Bias, indem man mittels Prompt das Produkt hat erzeugen lassen ist man da schneller vom Ergebnis begeistert. Wer selbst die Texte geschrieben und das Layout gemacht hat der weiß um jedes "ach das muss reichen"-Zugeständnis und guckt am Ende doch nochmal selbstkritischer.

So ein Produkt per Prompt quasi per "Fingerschnippen" zu erzeugen senkt eben massiv die Schwelle, entkoppelt vom Ergebnis und macht einen auch ein stückweit etwas blind für die tatsächliche Qualität - in die Falle bin ich selbst auch schon getappt, ich nutze ja LLMs - ungeachtet meines Profiltextes- ja durchaus auch in unterschiedlichen Bereichen und revidiere meine Haltung, Bewertung und Umgang auch ständig.
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Offline Raven Nash

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #92 am: 2.07.2026 | 10:07 »
Wer selbst die Texte geschrieben und das Layout gemacht hat der weiß um jedes "ach das muss reichen"-Zugeständnis und guckt am Ende doch nochmal selbstkritischer.
Wenn dem so wäre, dürfte es so manches RPG-Produkt nicht geben. Von furchtbarsten Übersetzungen bis hin zu Texten, die jedes LLM deutlich besser hätte schreiben können, und natürlich Kinderzeichnungen als Illus.
Also nein, das ist eine wohlmeinende Unterstellung, die der Realität nicht standhält.

Grundsätzlich sind LLMs Werkzeuge - und wie mit jedem Werkzeug, muss man damit umgehen lernen. Was du ansprichst, ist so wie der Tisch, der mit ein paar Nägel zusammengehämmert wurde, vs. der von einem Tischler nur mit Nut und Feder plus Leim gebautem. Einer kann mit seinen Werkzeugen umgehen, der andere halt nicht. Aber auch der Tischler sägt nicht mehr per Hand, sondern benutzt eine Fräse und eine Kappsäge.
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Online Maarzan

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #93 am: 2.07.2026 | 22:19 »
Was ich halt sehe (und auch schon gesehen habe): Wer nie die Hürde genommen hat, selbst etwas in irgendeiner Form zu veröffentlichen - und sei es nur eine kleine Hausregel-Übersicht für das DSA-Skriptorium, ein eigener Charakterbogen o.ä. - und das zumindest rudimentär ansprechend zu gestalten, der ist wahrscheinlich auch weniger in der Lage die von LLM ausgegebene Qualität zu beurteilen. Dazu kommt noch ein gewisser Bias, indem man mittels Prompt das Produkt hat erzeugen lassen ist man da schneller vom Ergebnis begeistert. Wer selbst die Texte geschrieben und das Layout gemacht hat der weiß um jedes "ach das muss reichen"-Zugeständnis und guckt am Ende doch nochmal selbstkritischer.

So ein Produkt per Prompt quasi per "Fingerschnippen" zu erzeugen senkt eben massiv die Schwelle, entkoppelt vom Ergebnis und macht einen auch ein stückweit etwas blind für die tatsächliche Qualität - in die Falle bin ich selbst auch schon getappt, ich nutze ja LLMs - ungeachtet meines Profiltextes- ja durchaus auch in unterschiedlichen Bereichen und revidiere meine Haltung, Bewertung und Umgang auch ständig.

Ich sehe das anders: Die Hürde für Kaufwerk wie KI-Erzeugnis ist der persönliche Geschmack des Spielers und der beurteilt für sich die Qualität - offenbar mit der Starterkenntnis, daß alles vorherige "professionelle" unzureichend ist. Nur hat er bei der KI die Möglichkeit und typischerweise den Willen den ersten Schuß dann auch noch zu verbessern, bis es zumindest annähernd den eigenen Ansprüchen genügt.
Ich würde vermuten das führt zu recht umfänglich editierten bis hin zu selbstgeschriebenen Passagen der Themen im akuten Unmutsfokus, welcher diese Aktivität überhaupt erst getriggert haben und dann schnellaufgefüllten Rest, ggf von mehrern Quellen gemixt, weil sonst hätte man nur ein einzelnes Vorlagewerk gehausregelt.

Was heutzutage nicht mehr wirklich geht (und meines Erachtens auch eigentlich noch nie für Spielzwecke funktioniert hat) ist vom Erscheinungsbild hohen Produktionsaufwands auf die Qualität des Inhalts zu schließen.
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #94 am: 2.07.2026 | 22:58 »
Ich habe heute mal etwas Zeit ins Layout meiner Midgarium Abenteuer aus meiner Abenteuerschmiede gelegt. Jetzt bin ich recht zufrieden. Das Abenteuer findet ihr wieder im Midgard-Forum, hier gibts nur schnöde Teaser-Bilder. https://www.midgard-forum.de/forum/topic/44660-abenteuer-generator/#findComment-3897991

Also ich finde KI kann schon auch ganz gutes Design, wenn man es etwas anschubst. Aber vielleicht bin ich ja auch befangen, weil ich der Schubser bin. Das dürft ihr mir sagen.








« Letzte Änderung: 2.07.2026 | 23:01 von Wyndor »

Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #95 am: 2.07.2026 | 23:57 »
Also ich finde KI kann schon auch ganz gutes Design, wenn man es etwas anschubst. Aber vielleicht bin ich ja auch befangen, weil ich der Schubser bin. Das dürft ihr mir sagen.
Ich finde das sehr schick. Wie genau generierst du das Layout? Via HTML? Direkt in Indesign?

Aber ich habe vielleicht geringe Ansprüche, denn mir gefällt auch mein Layout von Die Mondkönigin, wo ich ja auch selbst ein bisschen Hand angelegt habe ;-)

Ansonsten möchte ich aber verstärken, was Wyndor schrieb: Es geht hier um Testen und Basteln und um zu schauen, was aktuell möglich ist. Entscheidend ist hierbei nicht, ob das Layout perfekt ist oder von einem Profi übertroffen werden kann, sondern dass es mit jeder KI-Version besser wird. Wenn man die KI vermenschlichen möchte, dann ist das ist hier ein "sie werden ja so schnell groß" Gefühl irgendwie passend. Vor kurzem war das höchste der Gefühle ein Markdown-Dokument, dann hat Claude eine Zeit lang versucht, mit Hilfe von Report-Lab in Python ein absolut hässlichen PDF zu generieren, aktuell ist es zu HTML mit Paged Media CSS gewechselt, was kaum ein Web-Entwickler auch nur kennt und IMHO recht ansehnliche Ergebnisse liefert – im Rahmen dessen, was eben mit CSS möglich ist.


Offline sma

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #96 am: 2.07.2026 | 23:59 »
Hat eigentlich jemand schon mal mit LLM-Wiki und/oder dem darauf aufbauenden Open Knowledge Format (OKF) beschäftigt, etwa um Kampagnen oder Weltbeschreibungen in einem semistrukturierten Format abzulegen, dass einfach für KI-Agenten zu verarbeiten ist?

Offline Wyndor

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #97 am: 3.07.2026 | 06:51 »
Ich finde das sehr schick. Wie genau generierst du das Layout? Via HTML? Direkt in Indesign?

Ich bin jetzt mal faul und lasse mein KI Programm die Frage beantworten:
"Der einfache Weg war früher HTML/CSS → PDF (also das Abenteuer als Webseite beschrieben und daraus ein PDF „gedruckt"). Funktioniert, aber Bilder sind auf Spaltenbreite gedeckelt und es entstehen hässliche Lücken.
Der Profi-Weg nutzt Typst — ein modernes Satzsystem, quasi der jüngere Bruder von LaTeX. Man beschreibt das Layout in  Code, und die Engine setzt daraus sauberen Buchsatz. Typst kann Sachen, die HTML nicht kann: Bilder über beide Spalten, ganzseitige Bildtafeln mitten im Text, Statblöcke und Tabellen, die sauber umbrechen statt zu springen. Das Design (Pergament-Kartuschen, Cinzel-Schrift, Goldlinien, Regionsfarben) ist am Look der Midgardium-Website ausgerichtet. Der eigentliche Clou: Nach dem ersten Satz werden die Seiten als Bilder gerendert, und mehrere KI-„Setzer" schauen sich die fertigen Seiten an — wie ein Layouter, der drüberblättert. Sie schicken konkrete Anweisungen zurück („dieses Bild als ganzseitige Tafel", „hier einen Umbruch", „da ein Zierstück gegen die kahle Spalte") — dann wird neu gesetzt. Das läuft in Runden, bis nichts mehr zu meckern ist. Also: Typst-Code + eine Schleife aus KI-Layoutern, die das Ergebnis anschauen und nachbessern. Kein Mensch schiebt Textkästen in InDesign — die „Layouter" sind selbst KI."

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #98 am: 3.07.2026 | 08:00 »
Ich hasse alles an dieser Antwort, aber vor allem den letzten Satz.
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Offline Tele

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Re: Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
« Antwort #99 am: 3.07.2026 | 08:47 »
Was ich viel faszinierender finde, wie schlecht die KI sprachlich in dem Beispiel der Baba Jaga ist. Null Sprachgefühl, mehrere sprachliche Unsauberkeiten und der Stil ist nicht einmal Abitur-Niveau. Ich dachte, die KI wäre schon weiter.